Indiana Tribüne, Volume 25, Number 164, Indianapolis, Marion County, 4 March 1902 — Page 5

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Jndiana Tribüne, z. März iSJOJj;

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Wiilow's Rede

Ueber die Bedeutung der Reise Prinz Heinrich's. Erkläruna des Ncichökanzlerö über Dentfchland'ö Chitta-Polittk. Besuch Prof. ffrancke's von Harvard beim Kaiser. EäbcttuellzvikÄen Neichsrathsmit' . gliedern in Budapest. Deutschland. Prinz He i n r i ch 's Aesu ch. Berlin, 3. März. Im Reichstag nahm heute der Liberale Haase Bezug auf den Besuch des Prinzen Heinrich in den.Ver. Staaten und er klärte, er freue sich. daszVdadurch die Pläne Großbritanniens- gegen ein deutsch-amerikanisches Uebercinkommen vereitelt seien ; doch sei das deutsche Element in den Ver. Staaten eine Macht, welche nicht einen Staat im Staate errichten würde oder könne. Der Sozialdemokrat Gradnauer dezeichnete die Annahme, daß aus dem Besuch Prinz Heinrich's 'N Amerika für Deutschland Vsrtheise erwachsen würden, äls 'lächerlich, worauf ReichskanzlerBülow erwiderte, er bedaure die Worte des Vorredners tief, zumal angesichts des glänzenden Empfanges, den das amerikanische Volk dem PrinzcN bereitet habe. Diese Bemerkung v. Bülow's irurde von allen Seiten des Hauses mie großem Beisall aufgenommerf. Des Weiteren sagte Bülow, daß die Reise keinen weiteren politischen Zireck habe, als den natürlichen der Aufrechterhaltung der traditionellen gutcn Beziehungen zwischen Preußen, Deutschland und den - Vereinigten Staaten, wie sie seit ' den Tagen Friedrich's, des Großen- und Ges. Washington's bestanden hätten. Beide Nationen hätten allen Grund, sich gegenseitig zu achten, und, durchaus keine Ursache, einander zu bekämpfen. Beider Interessen lägen in Frieden und Uicuuuuuj, jciiiuu(;i uuj .uui diger ReciprocitSt ibst in der sten Zukunft. Äin UJe'önn M... 1 . -" i '1 Freundschaft, egrMdet auf.,vollstän- : t. f scrnnne lei nen Punkt erblicken, 'wo sich jemals die politischen Fragen des deutschen un) amerikanischen Volkes kreuzen würden. Dieselbe Bemerkung ''Habe': er vor drei Jahren gemacht, unter dem Eindruck, daß die große Mehrheit des Hauses ihm zustimme.- Davon sei er jetzt überzeugt, ebenso davon, daß die große Mehrheit mit ihm den gastfreundlichen, ritterlichen und glänzenden' Empfang anerkenne, welchen die amerikanische Nation dem Bruder des deutschen Kaisers bereitet habe.. . Nachdem, sich der Beifall, welcher diesen Worten folgte, gelegt .hatte, bemerkte Graf Bülow noch, daß nicht die geringste Wahrscheinlichkeit für eine Einmischung Deutschlands in die Vor fülle in Sudafrika vorhanden sei, da dies nicht im Einklang mit Deutschlands Interessen und Politik sei. Wollte die Regierung auf Hrn. Gradnauer und seine Anhänger hören, so müsse sie nicht allein in Südafrika, sondern auch in Armenien, auf den Philippinen und. in Finnland interveniren. - ". Die .Chsna-HolitZtV. Berlin, 3. März. Im Laufe der heutigen Debatte im Reichstag über das Budget erklärte der Reichskanzler Graf Bülom gelegentlich der Erörterung des Postens für Aufrechterhaltung der deutschen Besatzung in China, daß Deutschland in Ehina und Korea nur Volkswirthschastliche, und keine Gebietsinteressen habe und sich nicht iu die Streitigkciten Anderer einmischen werde. Soweit Deutschland bekannt sei, bestehe die einzige Wirkung des englischjapanischen Vertrags in der Aufrechter Haltung des Status quo", sodaß Teutschlands Interessen nicht in Frage kämen. Auch das deutsch-englifche Abkommen im Vang Tse-THal werde nicht davon betroffen. Die in London deröffentlichte Depesche' aus Peking, daß Deutschland besondere Concessionen in China zu erlangen suche, sei eine Ente, denn Deutschland sei mit den im Jahre 1899 erworbenen Eisenbahn-Privilegien in Shantung vollauf zufrieden. Deutschland sei bei der.Abschließung des englisch-japanischen Vertrags nicht zu Rathe gezogen, jedoch von der vollendeten Thatsache ' benachrichtigt worden. Die Besatzung von China werde verringert werden, sobald es die politische Lage gestatt?, allein eine vorzeitige Abbeiufnng der Truppen wücde Teutsch-

land in eine ungünstige Stellung bringen, da es keine Operationsbasis in der Nähe von China habe, wie ' die anderen Läuder. Das Budget wurde augencmmen. Prof. Francke beim Kaiser. Berlin, 3. März. Kaiser WilHelm empfing heute Prof. Kuno Francke von der Harvard-Universität und erkündigte sich eingehend nach oem deutsch?n Museum in Harvard. Concurrenz für Marconi. B e r l i n, 3. März. Das amcrika nische Marineamt hat eine vollständige Ausrüstung des drahtlosen Telegraphensystems von Staby und Arco für zwei Stationen bei der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft in Berlin, bestellt, um gegen das Marconi-System zu erperimentiren. Deut sch-S üda frik.a. Berlin, 3. März. Der Reichs, anzciger" veröffentlicht heute. Abend Erlasse für die allmähliche Abschaffung der Haus-Sklaverei in Kamerun und Togo. Oesterreich'ttngaru. Ein Duell. . Budapest, 3. März. Graf Siephan Ti-za und Hr. RadoviS!y beide Mitglieder des ReichZraths, fochten heute ein Säbelduell aus, in welchem Radovisky ziemlich schwer am Arme verwundet wurde. Das Duell war auf persönliche Auslassungen im Reichsrath zurückzuführen. Die Duellanten weigerten sich nach der Beendigung des Zweikampfes, sich zu versöhnen. Südafrika. Die Schlappe bciKlerksdorp. L o n d o n, 3 : März. Lord Kitchener meldet in einer Depesche aus Prctoria die Einzelheiten der Überrumpelung der Eskorte eines Zuges leerer Fouragewägen bei Vondonop, südwestlich von Klerksdorp. Die Verluste der Briten an Todten, Verwundeten und Gefangenen betrugen 632 ; außerdem erbeuteten die Boeren zwei Geschütze. Oberstleutnant Andersen, der BefehlsHaber der britischen Truppen, der mit neun Offizieren und 245 Mann nach Kraipan in der Kapkolonie zurückgekehrt ist, berichtet, daß die Boeren, als sich die britische Avantgarde bis auf zehn Meilen Klerksdorp genähert hatte, plötzlich aus dem Gebüsch ein heftiges Eewehrfeuer eröffneten. Zweimal wurde der Angriff abgeschlagen, doch um 6 Uhr Morgens erfolgte ein gleichzeitiger Angriff auf die Nachhut und das Gen, trum, wodurch die Maulesel wild wurden, sodaß sie nach allen Rich tungen davonliefen. Die Eskorte wurde ebenfalls in Verwirrung gebracht und von den immer von Neuem anstürmenden Boeren. niedergeritten. Der Kampf dauerte zwei Stunden, während .welcher Zeit die beiden Geschütze fast ihre ganze Munition erschöpften. 'Eine Abtheilung von 200

Briten ausKlerksdorp versuchte Verstär-' kung zu bringen, wurde jedoch von den Boeren in Schach . gehalten. Oberstleutnant Anderson schätzt die Stärke der Boeren auf 1200 bis 1700. Die Commandanten Delarey, Kemps, Olliers, Lemmer, WolmaranS und Pottgieter. nahmen an dem Angriff Theil. Es heißt, daß Lemmer getödtet wurde. Batikan. Jubiläumsfeier. R o m. 3. März. Die Haupt-Cere-monie der Jubiläumsfeier des Papstes wurde 'heute mit außergewöhnlichem Pomp in der St. Petersk'irche im Beisein des Papstes und der Mitglieder des päpstlichen Hofes, der auswärtigen Gesandten und einer auf 50,000 Personen geschätzten Versammlung ausgeführt. Der Heilige Vater wurde in Kathedrale getragen, nahm jedoch an den eigentlichen Ceremonien keinen Antheil, abgesehen von der Ertheilung des Segens. Großbritannien. , Information über Amerika. London, 3. März. In Erwiderung auf eine Frage des Conservaiven Sir Howard Vincent, der Information über die U. S. Steel Corporation und die amerikanische Schifffahrts-Subsi-dienbill zu erlangen wünschte, - erklärte der Kanzler des Schatzamts, Sir Michael Hicks-Beach, die Regierung besitze keine Information über die U. S. Steel Co., die zur Veröffentlichung geeignet sei. Bezüglich du Schiffs-jubsidien-Bill würden dem zu ernennenden Specialcomite Dokumente unterbreitet werden. Auf eine Frage über die Beziehungen des Reiches erklärte der Kanzler, man beabsichtige die Frage der Preferentialzölle zu erörtern, wenn die Vertreter der Colonien mit Selbstregierung zur Zeit der Königskrönung in London versammelt sein würden.

Chilenische Tlenstbotenwelt.

Allenthalben, wo die leidige Dienstboten - Frage existirt, hegt man auch mehr oder weniger lebhafte Theilnahnie dafür, wie die Menschenlinder anderswo sich mit derselben abfinden! Die vielgenannte südamerikanische Republik- Chile, welche kürzlich nahe daran war, wieder einen großen Krieg anzufangen, liciet nicht blos als Militärstaat und Salpeterland, sondern auch im Privatleben ihrer Bewohner Manches von besonderem Interesse. Dahin gehört auch die Gestalt, welche dort das Dienstbotenwesen angenommen hat. Es sei nachstehend mitgetheilt, was eine vornehme Chilenin. Sennora Carolina Huldobro, jüngst vor einer Damengesellschaft in unserem Lande darüber zu erzählen hatte. Ob die betreffenden Verhältnisse - bei uns besonders anmuthen werden, das ist freilich zum Theil noch sehr die Frage. doch gleichviel, es ist ja bekanntlich ein Trost für viele Menschen, wenn auch ein recht selbstsüchtiger, in großen und kleinen Mißlichkeiten Leidensgefährten zu haben. So möge denn die Sennora das Wort haben: ' Man kennt in Chile zwei. , scharf von einander geschiedene Classen von Köchinnen, welche Jedem, der die betreffenden Verlangt-Anzeigen liest, ohne Weiteres auffallen. Es heißt da gewöhnlich entweder: Verlangt, eine Köchin mit B:tt innerhalb" oder Verlangt, eine Köchin mit Vett außerhalb." Die letztere Gattung Köchinnen. welche außer dem Hause schläft, ist stets zu haben; denn meistens ziehen die Dienstboten diese Methode vor, weil sie dabei mehr Freiheit haben. Sie beginnen in diesem Fall nicht so früh Morgens mit ihrer Thätigkeit, als wenn sie im Hause nächtigen, und die Herrschaft kann weniger Arbeit aus ihnen herausbekommen; auch können sie ein Bischen mehr ganfen. So ein Bischen Stehlen muß immer in Kauf genommen werden; im Großen und Ganzen jedoch ist die Arbeitsleiswng solcher Dienstboten meistens eine befriedigende. Jeden Abend, nach dem Diner, kommt die Köchin und läßt sich die Weisungen für die Mablzeiten des nächsten Tagcö geben. Selbst wenn sie nicht lesen kann, was häufig genug der Fall ist, vermag sie sich mündlich an jeden einzelnen Posten selbst eine? reichen Speisekarte gut zu erinnern. Sie erhält eine gewisse Summe Geldes für das. Einkaufen der nöthigen Lebensmittel. In Chile wird Alles in kleinen Quantitäten eingekauft. immer, gerade genug für einen einzigen Tag.. Das ist in diesem Falle wohl auch das Zweckmäßigste; denn kaufte man in größeren Mengen ein, so würde vermuthlich noch mehr geganft werdenl. Uebrigens hat sich ohnehin das System des Ankaufes im Kleinen auch In den, reichen chilenischen Häusern von früher her erhalten, soweit die PrivatVerbrauchs Zwecke in Betracht kommen. . Es. besteht im chilenischen Dienstbotenwesen ziemlich strenge Arbeitsthei-lung.- - Eine Köchin wird im Hause niemals etwas Anderes thun, als kochen; sie wäscht, nicht einmal DessertGeschirr ab, denn das gehört zu den Pflichten des Tafel-Mädchens. Auch wird es dem Tafelmädchen niemals einfallen, die Messer zu reinigen; denn das kommt der untersten Arbeits-Ab-theilung zu. Das Waschen kennt man in keiner besseren chilenischen Familie. ' - Alles Waschen wird außer Hause besorgt, und es kann drei Tage, vielleicht aber auch viel länger bis zu fünf Wochen dauern, bis die gewaschenen Kleidungsstücke zurückgebracht werden. Die chilenische Wäscherin ist, meistens eine recht liebenswürdige, e i n n e h -mende Persönlichkeit. Oft- bringt sie der Herrschaft, für welche sie arbeitet, Blumen und Zuckerwerk, aber sie verlangt für jedes Waschen einen Dollar für die Seife allein, und es muß ihr scharf auf die Finger gesehen werden, da sonst das Wiedersehen mancher Wäschestücke in Frage gestellt ist. Jedes Dienstmädchen, das im Hause selbst wohnt, bringt übrigens sein eigenes Vett und Mobiliar mit. zeigt also selbst darin größere Unabhängigkeit, als die entsprechende DienstbotenClasse in den meisten anderen Ländern. Aber merkwürdig ist der Unterschied zwischen den Sachen, welche sie beim Kommen, und denjenigen, welche sie beim Gehen mit sich führt! Ein Mädchen vom Lande kommt vielleicht mit einer dünnen Matratze und einem armseligen Bettdeckchen in's Haus, und wenn sie nach drei oder vier Jahren, vielleicht auch schon früher, weggeht, hat sie. eine ganze Wagenladung von Sachen ' und Sächelchen. Wenn gar mehrere Dienstboten gleichzeitig, mit ihrem Bettzeug und Mobiliar, wegziehen. so sieht tl wirklich aus, als ob eine ganze, große Familie aus dem Hause ziehe. Doch derartige Bilder fallen in Chile längst Niemandem mehr auf., sie sind selbstverständlich-. Für die Republik Argentinien ist das Anwachsen der Bevölkerung eine außerordentlich große Nothwendigkeit und man hat Prämien für besondern Kinderreichthunr ausgesetzt. . Kürzlich nun wurde von der WohlthätigZeits-Gesellschaft derHaupt. stadt Buenos Aires einer Frau die Belohnung von 400, Pesös zugespro'chen. die 28 Kinder geboren und genährt hat. '

Vo'-. Jnlande. ' In To na wa'n da. N. I.. goß der 9 Jahre alte Jas. Sapramille eine Kanne Pel.oleum über seinen stehenjährigen Bruder Joseph aus und zündete dann dessen Kleider an. Joseph erlitt Brandwunden, von denen er nicht genesen kann. Der unweit vonGalveston, 'Tex., wohnende 'Farmer George Schütte beabsichtigt, eine ' OpossumFarm anzulegen. Die Thiere vermut)ren sich sehr schnell und sind ihreö schmackhzften Fleisches wegen in be'ständiger Nachfrage. ' ' '. Big John, einer der belanntesten Indianer von Süd-Central-Utah. auf dessen Rath die Indianer stets gern hörten, starb dcirch einen allzu kräftigen Trunk 'von - CitronenEztract, den er infolge der Kälte aus Versehen zu, sich nahm. ' , ; Altan Jahren, aber jung im Herzen scheint der Knasterbart Andrcw Hummel in Globe Mills. Pa., zu sein, denn er hat trotz seiner 71 Jahre sich ein Weibchen genommen. ' Seine Auserwählte. Mary Ann Stahl mit Namen,' hat t x ji 65 Jahre auf dem Buckel. i JnGalenaTownshiv.Jnd sind während der letzten Tage mehrere Füchse und Wölfe aufgetaucht, die allgemeiner Ansicht nach von Jägern aus ihren Quartieren in den Kankakee-Re-gionen vertrieben worden sind. Die Farmer haben Schutzwachen organisirt, um die Rothen und Grauen von ihren Viehständen fernzuhalten und ihnen den Garaus zu machen. FrankArmstrongundsein Sohn Austin aus Madisonville befanden sich auf der Jagd und wollten den Clear Creek. der zugefroren war..kreuzen. Das Eis brach und der Knabe, der vorangegangen war, fiel in das Wasser. Der Vater eilte seinem Sohne zur Hilfe, und auch er brach durch das Eis. Vater und Sohn ertranken. .. Als der Restaurateur Geo. Najunas in Shenandoah, Pa., neulich Morgens sein Local bejrat, fand er dort zu seinem Entsetzen seinen 6jährigen Sohn bewußtlos neben einer leeren Whiskey - Flasche auf dem Boden liegen. . Der Junge hatte den Inhalt der Flasche ausgetrunken und war, um solches thun zu' können, früher aufgestanden. Mehrere Aerzte wurden herbeigeholt, konnten aber den Knaben nicht wieder zum Bewußtsein öringen; am folgenden Morgen war er eine Leiche. Wer nicht im Guten will, muß mit Gewalt," sagt ein altes deutsches Sprüchwort, und wenn der im Gefängniß zu Butte, Mont., befindliche Mörder Andrew Brilliant durchaus keine Nahrung zu sich nehmen will, um eventuell dem Henker dürch' -selbst auferlegten Hungertod zu entgehen, muß ihm eben mit Gewalt Nahrung eingeflößt werden. So ist denn auch von der betreffenden Aufsichtsbehörde entschieden worden. Brilliant hat bereits seit acht Tagen keine Nahrung zu sich genommen und weigert sich auch fernerhin, dies zu thun. - JhrenUngehorsamgegen den Befehl ihres Mannes, von einem Besuche um Mitternacht heimzukehren, hat Frau F. M. Beckwith aus Bellefontk, Pa.', mit dem Tode büßen müssen. Die Frau begab sich mit ihrem Kinde nach dem nahen Hannah Fürnace, nachdem ihr Gatte ihr streng befohlen hatte, ' spätestens um Mitternacht heimzukehren. Als sie nach 12 Uhr Nachts noch nicht daheim war, machte der Mann sich auf, den Weg, um sie zu suchen. Er war zu Fuß acht Meilen weit gegangen, als er ihr begegnete und sie todt niederstreckte. Seine Festnahme erfolgte, ehe er noch seine Drohung, sein ältestes Kind ebenfalls zu tödten, wahr machen konnte. E i n e p e i n l i ch e S c e n e s pielte sich bei der Beerdigung von John Voght aus West New York ab. , Aus dem Flower Hill - Friedhofe konnten .sich die Trag:? nu,r mit Mühe den Weg durch den hohen Schnee zum Grabe bahnen. Als man den Sarg in die Gruft senken wollte." erwies sich dieselbe als zu eng. Wm. Cook, ein Freund des Verstorbenen, trat heran, um Abhilfe zu schaffen, fiel aber in ein leeres Grab, ' das der Sturm mit Schnee zugeweht hatte. Es gelang ihm nicht ohne Mühe, sich heraus zu arbeiten. Der Sarg wurde wieder herausgezogen und ein Arbeiter machte das Grab weit genug, so daß der Sarg Platz hatte, und dann'erfolgte die Beerdigung. -rfW' Das beste und zuvcrläffgsie Mittel ccgcn alle 5?als- uud Brust- Leiden t Dr. Bttll's Husten Syrup. Er kurirt 5)ustcu, Heiserkeit, Erkaltung, Keuchhusten, Lungcnsucht,Lung-en-Entzündung, und Echwindsuchr selbst wenn schon weit vorgeschritten. MMMId Äurirt rasch und sicher Husten und öeiscr keit, und kostet nur 25 dtnts die Flasche. '

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