Indiana Tribüne, Volume 25, Number 164, Indianapolis, Marion County, 4 March 1902 — Page 4
Jnorana Tribüne, z. März 190.
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Indiana Tribüne.
Herausgegrben vorder uteuberg SB. Indianapolis, Ind. Harr'y O. Thudium t Präsident. Geschaftsloeal: No. 31 Süd Dclawarc Straße. Telephone 2. Entered at the' Post Oefiie os Indianapolis as second class matter. . VSckttn'S Flugmaschine Wie Böcttin die 'Flugmaschim' erfinden wollte, erzählt Albert Fleiner in seinen mehrfach erwähnten Bocklin-' Erinnerung, die in der Neuen Zurcher Zeitung" veröffentlicht wurden Böcklm ging von Ux Voraussetzung aus, daß das Fliegen der Vögel nur ein modifizirtes Fallen sei, und 'erdachte ein Vehikel, das den Vogelflug nachahmen 'sollte. 'Zunächst wollte er erproben, ob es. mit einem Flugapparat möglich sei, von einem Berge aus zur Ebene hinabzufliegen. und (renn dieses Experiment gelungen wäre, und sich das Prinzip als richtig herausoestellt hätte, sollte ein Luftschiff mit einer Maschine zu? Bewerkstelligung des selbstthätigen Auftriebes und zur Vewegung der Flügel construirt werden. -Mit einem durch maschinentechnische Vorkenntnisse nicht beengten Vertrauen ging er an die Arbeit. Es wurden Bambusstäbe gekauft und andeies Baumaterial für das Luftgebilde. und eines Tages zog er mit seinen sämmtlichen Söhnen, seinem Schwiegerschn und einem befreundeten Maler aus, um das 'Fahrzeug der Zukunft, herzustellen. Auf seiner Wiese wurde das Lager der Expedition aufgeschlagen, der zweitjüngste der Söhne mußte den , Küchenjungen machen ünd die Reissuppe für die Gesellschaft kochen, während der jüngste Holz für das Feuer sammeln mußte. Nachts wurde im Freien unter Zelten kampirt.' und Böcklin führte während vieler Tage mit seinen Sprößlingen ein wahres Zigeunerleben. Es wurde eine Gondel aus Bambusstäben gebaut; daran wurden sehr lange und breite bewegliche Flügel befestigt, deren Rippen ebenfallsBambusstäbe bildeten, die mit einem feinen Stoff überzogen und unter sich verbunden waren, und hinten befand sich als lenkbares Steuer ein langer Schwanz der die Form, der CrfYnnmfrYYrt t2 N.s2 ffnm IWUHQbWbt V.ilVW KJ Vlt VblUitl Aber bevor das Wunderwerk fertig bettlaer Sturmwind irhnh fi rik f V ,)dVV7'U WWVIII V Adas Fahrzeug in die Lüfte und ließ es dann' zerschellt am Fuße des Berges liegen.. Aber durch .diesen Unfall ließ sich Böcttin nicht entmuthigen. :' Es wurde bald eine zweite Expedition mit vermehrten und verbesserten 'Mitteln ausgerüstet, urrd nach etwa zweiwöchiger Arbeit gelcng es, das, Luftschiff fertig zu stellen, das diesmal mit Pflöcken sicher verankert wurde.Böcklin ließ es sich nicht nehmen, selbst den ersten Flugversuch zu wagen. Er bestieg d Gondel, faßte die Leinen, die zur Lenkung der Flügel und des Schwanzes dienten, und der Flugapparat schwebte ähnlich wie ein Fallschirm in gesenkter Bahn langsam zu Thal. Da plötzlich überschlug sich das Luftschiff.und fiel mit seinem Steuermann aus .einer Höhe von ungefähr zehn .Mete'rn"zur Erde. .Man kann sich 'daZ Entsetzen der zuschauenden Söhne denken.- - Sie rannten zur Un glürksstätte-hinab;- das leichte Fahrzeug warzerschmettert, aber Böcklin, der moderne Ikaros, war wunderbarerweise.bei dem Sturze mit einigen Schrammen davongekommen; er hätte Hals und Beine brechen können, wenn er nicht über einen außerordentlich starken Knochenbau verfügt hätte. Gegcn' jeglich Wiederholung solcher Luftschifferexperimente legte des Künstlers Gattin ein energisches Veto ein. Den Gedanken an seine Flugmaschine hatte aber Böcklin nicht begra- , ben; er beschäftigte ihn noch lebhaft Zürich, und mehrmals reiste der (5r sinder" nach Berlin, um in der Luftschifferabtheilung und im Kriegsministerium seine Idee zu entwickeln. Er erntete auch hier Enttäuschung. Endlich setzte er sich mit einer bekannten großen Maschinenfabrik bei Zürich we;tn der Ausführung seiner Idee in Verbindung. Die Techniker hielten aber seinen Plan für unreif und unausführbar, und Böcklin erfuhr eine höfliche Ablehnung. Das schmerzte ihn Uef, denn auf die lenkbare FluVorrichtung war sein ganzer Ehrgeiz gerichtet, und oft pflegte er zu sagen, alles, was er in seinem Leben gemalt habe, werde nach kürzerer oder längerer Zeit wieder vergessen sein; wenn es ihm aber gelingen sollte, eine Flugmaschin zu erfinden, so würde er damit Ux Menschheit einen unauslöschlichen Dienst leisten. Vm 14. Mai 7892 erlitt Böcklin einen leichten Schlaganfall. Das verhängnißvolle Luftfahrzeug beschästigte ihn aber noch auf feinem Krankenlager, und sein größter Schmerz war, er könnte sterben, ohne seine Idee der Menschheit nutzbringend zu hinterlassen. Bald aber sprach er von seinen Luftabenteuern nur noch als von etwas Ueberwundenem. Er hatte jeden-Gedanken daran aufgegeben und war wieder ganz zu se:ner ge liebten Malerei zurückgekehrt.
Verschollener Räuber.
' Die kürzliche Pittsburger Ausbrecher - Tragödie war lange nicht das erste romantische Beispiel eines entscheidenden Eingreifens der Weiblichseit in das Räuberleben und wird wohl auch nicht das letzte sein. Allerhand Geschichten solcher Art sind ja in Prosa und Poesie mehr oder weniger unsterblich geworden. Bald war-des EwigWeibliche das Glück, bald das Verhängniß des Rinaldos. bald auch Beides zugleich! Gott Amors Pfeil war manches Räubers Todespfeil, und hat auch aus manchem einen ganz anderen Menschen gemacht. Möglich, daß Letzt:res auch im obigen Fall so gekommen wäre, wenn die Haupt - Actoren mit dem Leben davongekommen wären, und der liebeglühende Edward Gelegenheit gehabt hätte, sein Versprechen wahr zu machen, daß er sich als ehrlicher Bergmann durch die Welt schlagen werde. doch es wäre müßig, darüber weitere Betrachtungen anzustellen.' nachdem die .Parze den Faden durchschnitten hat. Von einem Fall. aber. in. welchem die erwiderte Liebe zu einer Evastochter. und zwar keine durch Familienbände gefesselten, einen Räubersmann wirklich umgewandelt hat für immer, möge nachstehend irr Kürze die Nebe sein. Es betrifft dies den unbekannien Thil des Lebens eines, seinerzeit berühmten Banditen. Der Lange Falke", ein Landsmann der Briganten. welche unlängst die amerikanischenMissionärin Frl. Stone entführten, machte seinerzeit in der Presse zweier Welttheile viel von sich reden, nicht blos durch seine blutigen Räuberthaten. sondern auch durch die vielen Wohlthaten, welche er armen Bauersleuten erzeigte, und in letzterer Hinsicht namentlich als HeirÄhs-Aus-statter für Töchter unbemittelter Familien. Dann aber verschwand er plötzlich. als hätte ihn die Erde verschluckt, und nur sehr Wenige, selbst von seinen früheren oder jetzigen Landsleuten, wissen, was weiterhin aus ihm geworden ist. Die Angabe, daß der Lange Falke seit Jahren ein musterhafter amerikanischer Bürger sei. mag Viele überraschen und von Manchen mit ungläubigem Lächeln aufgenommen werden! Nun, die Sache sei erzählt, wie kürz lich ein Bulgarisch - Amerikaner sie in einem engeren Kreis mittheilte, allerdings auch da sehr dürstig und zurückhaltend, soweit der amerikanische Theil in Betracht kommt. Denn dieser Mann würde sich eher die Zunge abbeißen, als mit dem Finger auf den ehemaligen Langen Falken deuten und seinen jetzigen Namen nennen. .Es giebt amerikanische Geschäftsleute genug sagte derselbe welche den'Er-Rinaldo in seiner neuen Persönlichkeit kennen und hochachten, und die meisten dieser wissen auch vomLangen Falken; aber Keiner hat eine Ähnung davon, daß Beide dieselbe Persönlichkeit sind! Nun. dieses Nichtwissen macht sie nicht ärmer. Die Räuberlausbahn dieses Eisenfressers mit dem weichen Hrzen ist bekannt genug. Im wilden Westen mag man sich allenfalls noch für die Thatsache interessiren, daß auch dieser Desperado' 'sozusagen aus CowboyKreisen hervorgegangen ist. Denn er war der Sohn eines wohlhabenden Viehzüchters und Viehhändlers, und sollt: nach dem - Wunsch des Vaters ebenfalls in diesem Geschäft von der Pike auf dienen; aber schon als junges Bürschlein lief er dem, etwas sehr strengen Vater, davon. Wohl liebte er ein i,strenuous life", aber nicht ohne ein ausgedehntes Maß von Freiheit. Von nun an hauste er in den Wäldern, und bald wurde der obige .Nar.-e. den er sich- anscheinend selber beilegte, weithin ein Schrecken, wenigstens bei Denjenigen, die etwas zu verlieren hatten. Eines Tages fingen er undseine Kumpane einen reichen, hervorragenden Mann und dessen Tochter. Da die Banditen nur auf Geld und Juwelen aus waren und nur wenig von Beiden, an der Person der Gefangenen fanden, so beschlossen sie. die Gefangenen an eine entlegene Stätte zu bringen und für die Erpressung von Lösegeld festzuhalten.. Der alte Mann war viel zu stolz, um von diesen Menschen etwas zu erbitten. Seine Tochter dagegen, ein nicht gerade schönes, blaß und kränklich aussehendes Mädchett, aber mit einer Stimme, welche den Langen Falken bezauberte,. flehte diesen trotz der Einsprache des Vaters um Erbarmen an, und jedes ihrer Worte goß in die Adern des RäuberHauptmannes Feuer! Er ballte die Fäuste und fluchte tetfd, aber nu? um wei!erflehen zu' hören und die Thränen in ihren . Augen glänzen, zu' sehen! Schließlich ließ der Lange Falke die beiden Gesänge. nen ohne . alle Bedingungenfrei. .Aber von jetzt an wandelte er wie ein Träumer umher, sprach zu keinem seiner Kumpane ein unnöthiges Wort, wurde mürrisch, wenn sie ihn - anredeten.' und verschwand manchmal auf mehrere Tage in mysteriöser Mise. Er folgte den- Spuren jenes blassen Mädchens mit der melodischen Stimme.' näherte sich ihrem Hause bald als Bettler, bald anderswie vertteidt, und - enthüllte ihr . endlich seine Persönlichkeit und seine ' heiße Liebe! Das Mädchen erschrak keineswegZ vor ihm. Wie, so manche Andere ihres Geschlechtes, zog auch sie das Nnrnantisckie und Gebeimnikvolle in I derjSache n,-- und . es dauerte nicht
lange, so war auch in ihrem " Herzen die Liebe entfacht. Die Beiden hatten gar manche heimliche Zusammenkunft. Eines Tages kam Lang - Falke wieder, und Entflieh' mit mir und sei mein Weib!" war seine Aufforderung.. Er wollte ehrlich für sie . arbeiten und sie auf den Händen tragen. Aber diesen Schritt that die Räuberliebste doch nicht; denn sie wollte ihren geliebten' Vater um keinen Preis der Welt ver lassen. Verzweifelnd ging Lang - Falke davon; aber sein Lebensbuch als Räuber war für immer ' geschlossen. Gerade damals herrschte Hungersnoth - im Lande, und dies und seine Seelenstimmung brachten den verunglückten Freier zu dem Entschluß, nach Amerika zu gehen. Und heute? Seit einer Reihe von Jahren scbon führt der EzBandit ein Musterleöen und ist hoch angesehen bei seinen Nachbarn, die auf sein Wort schwören und, wenn irgend Jemand ihnen sagte, wer er gewesen, es doch niemals glauben würden! Seine alte Liebeswunde ist vernarbt; er ist ein glücklicher Gatte und hat einen Sohn, der ausschließlich als Amerikaner erzogen ist. und nichts von der Vergangenheit seines Vaters ahnt. Was aber jene Liebe in seinem Leben gewirkt, ist unvergänglich. ."Der lange Cayuga'Besuch. " In einer curiosen Sendung ist unlängst ein Vertreter der Cayuga - Indianer, William Sanders,'ausCanada nach unserer Bundeshauptstadt gekommen. Er will es zu erwirken juchen, daß die Cayugas sich wieder in ihrem ehemaligen Heim, in unserem Lande, niederlassen können, obwohl dort die Welt längst vertheilt ist! Ehemals lebte nämlich dieser Stamm im Staate New York, und et war einer derjenigen, denen die Regierung George Washingtons am Schluß des Revolutionskrieges durch Vertrag den ungestörten Genuß ihres Heims, auf ihren Reservationsländereien, für immer" garantirte. Nun, man weiß ja, wie es mit solchen Verträgen oft gegangen ist: aber im vorliegenden Fall hat die Sache noch eine blondere Bewandtniß. Nicht lange nach dem Abschluß jenes Vertrages wurde der ganze CayugaStamm von den kanadischen Mohawks zu einem Besuch ihres Gebietes eingeladen. Solches war früher eine hau fige Gepflogenheit und kommt noch jetzt vor, sowe:t die Rothhäute die nöthige Bewegungsfreiheit haben. Da drüben war das Wild sehr reichlich, und so. nahmen die Cayugas die ' Einladung an, gingen mit Kind und Kegel über die Grenze und sind noch bis heute von diesem Besuch nicht heimgekehrt i Es würde ihnen vielleicht auch ferner, dort gut genug gefallen: aber vor einr
ger Zeit wollten einige politisch ehrgei-l - i . rr . , - t , - zige cayugas ncy im slammesraly der Mohawks wichtig machen, als ihnen zugerufen wurde: Holla, Ihr habt ja hier gar nichts zu sagen; Ihr seid blos Besucher" und . werdet es ewig bleiben." Und daher das plötzIiche Heimweh der Cayugas. Jetzt wollen sie auf Grund des besagten Vertrages die alten Ländereien wieder haben, die längst für vacant erklärt und anderweitig besetzt worden sind.' Arme Cayugas! Kommender Petroleum'Buhm. Noch weiß man nicht genau,.' was aus dem tezanischen Petroleum-Buhm noch werden wird. Aber schon ist wieder ein neuerer Oelbuhm ,m Felde. Vielen Anzeichen nach zu schließen.' scheinen die Colorado'er Oelfelder eine Wichtigkeit zu erlangen, von, der man b'.s vor Kurzem nichts geahnt hatte. Namentlich gilt dies von den BoulderPetroleumfeldern, welche schon mehrere gute Oelbrunnen aufweisen, deren einer bereits fünf Faß pro Stunde liefert. Es herrscht die übliche Aufregung, welche alle derartigen Erscheinungen begleitet, und bei der natürlich allemal auch eine gute Portion speculativer Sensationsmacherei mit in Anrechnung zu bringen ist; doch auch so scheint noch eine solide Grundlage für die gehegten Erwartungen übrig zu bleiben. Ohne Zweifel werden noch viele neue Versuche gemacht werden, Oelbrunnen anzulegen. Was die Qualität des bisher' gewonnenen Colorado'er Petroleums anbelangt, so erklären Oel - Chemiker dieselbe für eine sehr gute, ja zum Theil für die beste! Manche der Pe-! troleum - Proben zeigten im Rohzustand 40 Procent Gasolin, und dieses Verhältniß wird nicht einmal vom Bradsorder Petroleum übertroffen. Man richtet dah auch schon sein Augenmerk auf Verwendung diesesOe-' les für besonders construirte Gasolin Maschinen verschiedener Arten Und erwartet davon seine Hauptzükunft. Infolge seines starken Gasolin - Ge-, Haltes ist das Colorado'er Petroleum in seinem Rohzustande natürlich auch besonders explosionsgefährlich; aber dafür gibt es Schutzoorkehrungen geNUg. ' m m 1 Der. Hamburger Cafe tier Wenzel, der frühere Inhaber des CafeS V Europe, ist nach einem mißlungenen Versuch, sich in der Alster zu ertränken, aiö dem Fenster seiner Wohnung am Holzdamm gesprungen und war sofort todt. Der Grund zu der'That ist vermuthlich verfehlte Börenspeculation. ' . - - ' .
. Allerlei sür'S Hau. KittfürM'etallundGlaL. Eine Mischung von gleichen Theilen Schellack und gepulvertem, feingesiebtem Bimsiein vorsichtig zusammengeschmolzen, verbindet selbst große glatte Flächen außerordentlich fest. Um Holz- und Kiefergeruch aus neuen Möbeln, Schränken, Eimern u. f. w. zu vertreiben, nimmt man etwas Heusamen und thut ihn in den bestimmten Gegenstand, 'gießt ko6)!ndes Wasser darüber und vertheilt eL gleichmäßig. Käseaufzubewahren. Käse muß in einem trockenen, luftigen Raum aufbewahrt werden. Um ihn von Insekten und Luft abzuhalten, bedeckt man ihn mit Tüchern. Hopfen, Spreu. Um angeschnittenen fetten Käse gut zu erhalten, wickelt man ihn in ein mit Salzwasser befeuchtetes, leinenes Tuch ein und befeuchtet dies öfters von Neuem.. Viele Leute haben die Angewohnheit, beim Nachlegen von Kohlen diese a u f die glühende Masse zu legen. Dadurch entsteht ein gräßlicher, grün grauer Qualm, der sich als dicker Belag an Töpfen und Ringen und in den Zügen ansetzt. Wenn die glühende Masse indessen mit der Schaufel etwaS zusammengeschoben und die Kohlen vor dieselbe geschüttet werden, entzün den sie sich ebenso schnell, stören aber die bereits bestehende Gluth nicht; der erzeugte Qualm verbrennt, während er über die Gluth streicht, in seinen gröbsten Bestandtheilen und dient noch als Wärmeerzeuger. Eine feine Handarbeit kann durch einen noch so kleinen Blutfleck, der, von einem heftigen Nadelstich herrührend, ehe man es sich versieht, hineingerathen ist, sehr leicht an Werth einbüßen, wenn es nicht gelingt, diesen Fleck zu entfernen. Dies gelingt, wenn man sofort Stärke, die nur ganz wenig angefeuchtet sein darf, damit sie keine Ränder hinterläßt, auf den Fleck legt und sie auf diesem wieder trockn? läßt. Man bläst sie dann einfach von der Stickerei ab und wird nichts mehr von dem Blutfleck gewahren. Behandlung rother Händ e. Rothe Hände lassen sich dadurch weiß machen, daß man sie Abends in einen Lappen einschlägt, welcher mit Eidotter bestrichen ist. - Auch werden sie dadurch weiß, daß man einen Theelöffel Myrthen - Eztract in einem Pint Wasser unter bestandigem'Rühren auflöst und die Hände häufig mit dieser .Auflösung wäscht. Ein vorzügliches Mittel ist auch das Einreiben mit Hirschtalg oder Glycerin. Am besten wendet man diese Mittel über Nacht an und zieht, um die Betten zu schonen, alte Glacehandschuhe über. Der beste
-Schutz' besteht im' Tragen lederner Handschuhe. Mundbäder. Das Ausspülen des Mundes ist ein ausgezeichnetes Mittel gegen Störungen im Halse, in der Nase, 'gegen Kopfweh u. s. w. Es besteht darin, daß mni das Wasser in den Mund nimmt, ab und zu damit spült und gurgelt, es dann erneuert und auf diese Weise nach Umständen ein halbes .bis ein ganzes Wasserglas verbraucht. Es dient zur Reinigung der Mund- und Schlundhöhle von Schleim- und Krankheitsstoffen bei allen Erkrankungen des Mundes, der Zähne und des Halses. Man gebraucht das Mundbad je nach den Umständen täglich drei bis fünf Mal oder noch öfter. Es ist bei aller Einfachheit ein höchst wirksames Mittel, das weder in kranken noch gesunden Tagen unterlassen werden sollte. . Wenn in einem Kochtopf eine Speise angebrannt ist, gestaltet sich dieReinigung sehrost ungemein schwie- ! V. : n ev"rr iw t v tlg, in vcii nieijicnnaucn luiru uci vzui scharfen Scheuern die Glasur leiden, die Arbeit des Reinigens zudem langwierig und zeitraubend sein. Auf rascheste und einfachste Weise löst man die angebrannten Speisereste vom Boden des. Kochgeschirrs, ohne dieses irgendwie zu beschädigen, wenn, man den Tnhf rntf ?rn .OitArl WClnfitr fiiTTt tYl H Itltlltl ImUU & 4 XJ UVV UM. dem man einen Eßlöffel voll trockenen Chlorkalks zugesetzt hat. Mit dieser Lauge kocht man den Topf i.nt Viertel stunde lang aus. dann schüttet man die Flüssigkeit mitsammt den gelösten Speiseresten aus, spült mit heißem Wasser gut nach und trocknet das Ge schirr, das tadellos sauber und wie neu ist. - Getränke für Fieberkranke.' Das beste Getränk ist fri sches Quellwasser, wo dieses nicht zu haben ist, gut filtrirtes Leitungswas ser. Wo kein Filter vorhanden ist, loche man das Wasser ab und lasse es an frischer Luft abkühlen. Gutes Sel ter- oder Sodawasser - Wasser mit item Rothwein vermischt frische Buttermilch, d. h. wenn der Arzt diese erlaubt Citronenlimonade, sowie solche von Fruchtsäften sind geeignete Getränke. Am besten aber ist das Wasser: es bildet die hauptsächlichsten Bestandtheile aller Gewebsflüssigkeiten und Gewebe unseres Körpers, es verleiht dem Ernährungsmaterial das geeignete Mittel, um die schädlichen Stoffe aus dem Körper fortzuschwemmen und zu entfernen. Die dem Wasser zugefügten Säuren von Früchten, Wein u. s. w. sind nur bestimmt, die Geschmacksempfindung anzuregen, die bei dem Kranken stets der Anregung bedarf, und beruhigend auf die Nerver. zu wirken.
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