Indiana Tribüne, Volume 25, Number 158, Indianapolis, Marion County, 25 February 1902 — Page 5
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srs. Slciiß ciiÖßilj .stkiMDn. Die TeidcnGefangenen den Amerikanern zugeführt. m Frl. Stone zu schwach um Reise zu können. Kampfe zwischen Albanesen at türkischen oldaten. G4 Mann sollen dabei gctödtct worden sein Verschiedenes aus dem Teutschen Ncich. 2ie Franzosen in Folge des enthusia stischcn Empfanges des-Prinzen Heinrich piquirt. Frl. Stone endlich in Frei- ' heit. Konstantinopel, 25. Februar. Frl. Ellen M. Stone und ihre Begleileitn, Madame Tsilka. sind endlich vcn den Briganten, in deren Gefangenschast sie sich seit Anfangs 'September befanden, freigelassen worden. A. A. varginlo, der Dolmetscher der hiesigen amerikanischen Gesandtschoft, und Dr. House, einer der Missionäre, die mit den Briganten unterhandelt haben, haben von Seres in der europäischen Türkei aus telegraphirt, daß sie in Be?,leitung von Fr. Stone und Madame Tsilka die Reise nach Salonichi angetreten haben. Eine später eingetroffene Depesche enthielt die Nachricht, daß sich Frl. Ctone und Madame Tsilka jetzt in Strumiiza befänden, fünf . Stunden Ritt zu Pferde bis zur nächsten Stalion an' der Uskub-Salonichi-Eisen-bahn. Frl. Stone hat unter der laneen Gefangenschaft so gelitten, daß siekinen solch langen Ritt nicht aushalten kann. Die beiden Damen werden kahrscheinlich einige Tage in Strumitza bleiben müssen, um sich zu erholen. Die Lage in Barcelona. Paris. 25.', Februar. Aus Madrid wird hierher telegraphirt.' daß am Montag Morgen die meisten Zeitungen in Barcelona wieder erschienen sind. Die Setzer, haben die Arbeit wieder un-. ie? denselben Bedingungen wie vor dem Streik aufgenommen. Auch in mehreren Fabriken haben die Arbeiter unter dem Schutz der Behörden die Arbeit wieder aufgenommen. Viele Meisier. die nur eine beschränkte Zahl von Arbeitern beschäftigen,, haben sich bereit erklärt, ihren Leuten die in letzter Woche verloren gegangenen Löhne auszuzahlen, wenn sie zur Arbeit zurückkchrcn würden. Die Lae' der meisten der Streiker ist eine sehr schlimme, da die Unionen, zu denen sie gehören, keine Streikfonds bescken und nicht im Stande sind, sie zu unterstützen. Der 'Handel und tlt Industrie von Barcelona baben außerdem ungeheuer durch den Streik gelitten und viele der Arbeiter werken bis auf Weiteres keine Beschäftigung finden könnerr.x Die meisten der Streile? sind jetzt furchtbar gegen die Agitatoren aufgebracht die selbst nichts zu verlieren hatten und dies sind haupi ächltch die spanischen und airs.'andichen Anarchisten, die ihnen verwischen hatten 'daß -die Arbeiter in allen grdferen -Städten Spaniens sich., der eikbeweaunA anschließen würden. G a t t e n m o r d. . W i n n i p e g. Manitoba, 25. Febr. Joseph Solomon. von Dominion City. rctJxtVm der Sonntag Nacht seine Frau, indem er sie mit einem 'Prügel zrsMg. Er hatt: sie vorher aufgefor drt. sich selbst zu todten, was sie aber., zu thun sich weigerte. Türken und Akbanesen tn Kampf, y"' E e t : i n j e. Montenegro 25. Febr.' An der Grenze von Montenegro haben Kämpfe zwischen Albanesen und regulären türkischen Truppen stattgefunden, in denen 64 Männer g:töd!et worden' sein sollen. - .......... . El albanischer Häuptling, Mula-, zekz, war vor Kurzem v?n Türken ermordet worden und die Albanesen hat. ten daraufhin die Auslieferung des Mörders verlangt. Als diese verweiaert wurde, griffen sie eine Abtheilung türkischer Grenztruppen an. Die Kämpfe dauern. noch an. Der erste Präsident der ' c u b a n i s ch e n R e p u b l i k. ' H a v a n a , 25. Febr. Dr. ThomaS Cstrada Palma und SeQor Estevez wurden am Montag vom Wahlkollcgium formell als zum ersten Präsidenten bezro. ersten Vizepräsidenten der kubanischen Republik erwählt erklärt. Aus, dem deutschen Reich. Berlin, 25. Febr. Die Antwort auf die Beschwerde des britischen Staatssekretärs des Aeußern, Lord Lansdowne. darüber, daß Deutschland den Bericht des Dr. von Holleben über die am 14. April 1893 in Washington stattgefundene Versammlung der Botschafter veröffentlicht hat, ist nun erfolgt. . Lord -Lansdowne hatte bekenntlich die Erklärung abgegeben, daß Dr. von HoAeben die Handlungsweise des britischen Botschafters in Washington, Lord Pauncefote,. falsch verstanden habe. Die deutsche Regierung erklärt nun. daß die Depesche des Dr. von
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Zolleberi durchaus korrekt sei. und sie sordeit England auf, den Bericht Lord Pauncefote's über diese selbe Konfercnz zu veröffentlichen. Die Revolution in Venezuela. W i l l c m st a d, Europas, 25. Febr. Trotz der in der venczuelanischcn Hauptstadt veröffentlichten Siegcsbcrichte ist es Thatsache, daß die Revolution in Venezuela sich immer mehr ausbreitet. Neue Erhebungen werden aus allen Theilen des Landes gcmeldet, und diese sind namentlich von Bedcutung in dem Tachira-Distrikt. an der Gren-ze von Colombicn und in der Gegend von Barcelona, wo die Jnsürgcntcn sich konzentriren. Nachdem der Rcvolutionsdampfer Libcrtador" Waffen und Munition in Padcrnales, im Golf von Para, gclandet hatte, ergriffen die Insurgenten, die sich in Maturin versammelt hatten, die Offensive und sie schlugen dann die Regierungstruppen bei El Pilar. 50 Kilometer von der Stadt Carupano entfernt, die jetzt von den Insurgenten bedroht wird. Die Nachricht. daß der InsurgentenGeneral Riera von den Regierungstruppen gcschlagcn worden sei, hat sich nicht bestätigt. Französische Prctzstiminen. P a r i s,25. Febr. Dcr Besuch des Prinzen Heinrich von Preußen in den Vcr. Staaten erregt hier große Ausmcrksamkeit, und es ist aus dem ptquirtcn Ton der Zeitungen lciun "rsichtlich, daß den Franzosen der emimsiastische Empfang, der dem deutschen Prinzen in Amerika zutheil wird, keine Freude macht. Die Temps" sagt: Diesmal ist es nicht die eisengepanzerte Faust, sondern die in einen Handschuh ' aus Sammt und Seide steckende Hand, die Prinz Heinrich den Amerikanern entgegenstreckt. Es ist etwas auffallend, daß die Festlichkeiten zu Ehren von Washingtons Geburtstag bei dem brillanten Empfang, der dem deutschen Prinzen bereitet wurde, fast ganz unbemerkt vorübergingen. Die große Republik steckt mitten drin im internationalen Go-?ühl und hat keine Zeit mebr, sich lediglich mit dein Andenken an ihre glorreiche Geschichte zu begnügen, wie dies früher der Fall war." : Das Journal de Debats" sagt: Die Amerikaner müssen in dem schmeichelhaften Besuch des Prinzen Heinrich einen neuen Beweis dafür erblicken, wie begierig die Mächte der altcn Welt sind, der aufgehenden Senne dieser jungen und mächtigen Republik zu huldigen, die von einigen bisher als eine Art von Parvenü angesehen und behandelt worden ist. von der sich heute aber die Mächte in den Staub werfen." - . . - Verkürzung. der Militär Dienstzeit. Pa r i s , 25. Febr. Die Deputir-, tcnkammer hat am Montag nach einer Debatte, die sich durch mehrere Sessioncn hingezogen hat. mit 553 gegen zwei Stimmen einen von der Regierung unteistütztcn Antrag angenommen, demzufolge die Militärdienstzeit auf zwei Jahre herabgesetzt werden soll. . Das-Schach-Turnier. Monte Carlo. 25. Febr. Das Resultat des internationalen Schachrurniers, .das seit zwei Wochen hier im Gange ist. ist bis jetzt folgendes : Name Gew. Verl. Win............ 6 5z . Eisenberg 3. 75 Sunsberg .-. 7 -ö . .Hanowskl: & 3 ' Marco. 4i , Maroczy 9j 2j . Marsbcö. '7 ! . 4. Mason..... 5 6 Mses.... 5Z 4Z . Mortimer.. 1 11 " Napier... 4Z 7Z Pillsbury 9 3 . Popiel. ......... 4i ' 6Z Peggio ..2z. 9 Ccheve 2 8 Schlechter 6 4j ' Tarrasch 7 4 Teichmann. ...... 7 3 Tschrzorin 6i . . 4j Wolf... 5 3j m Schnssnachrichten. i : New York.'24. Febr. Angekom. men: La Champagne- von Havre ; Rotterdam"' von Rotterdam. . Palatia" von Hamburg. Malta,' 24. Febr. Angekommen:! .Celtic" von New York mit Ezkurswnisten an Bord.' v; ' B o sto n , 24. Febr. Angekommen: Ultonia" von Liverpool, 'i ir Glasgow. 24. Febr. ' Angekommen : Sarmatian" von Boston. Plymouth. 24. Febr Angekommen: Kaiser Mlhelm der Große" von New Vork nach Bremen bestimmt. Halifax, N. S.. 24. Febr. Angekommen : Tunisian" von Liverpool, nach St. John; N. B., bestimmt. Hare, 24. Febr. Angekommen: La Gascogne" von New Jork. " - Marienchor. Die Zimmergesellen Jansen und Middelborg ' aus Jemgum sowie der Lehrling . Theermann , aus Bingum, welche sämmtlich bei dem Neubau des -Mansholt'schen. Platzgebäudes hier beschäftigt waren, hatten das Unglück aus beträchtlicher Höhe 'abzustürzen und Arm- und Beinbrüche davonzutragen. i.
Ausver Blmdcsliauptstadt . " . - 57. Kongreß. Hrste Session. Die Zollvorlngc für die Philipp!ncn angenommen. Ein osllzieller 31u(Ies sie 8en. Cissman.
TaS Snpremegericht hat keine Inriödiktion Senat'.' " '' Washington. D. C.'. 25. Febr. Nach einer stürmischen Debatte, die acht Stunden gedauert, nahm am. Montag Abend , um sieben Ahr der 'Sznat mit 46 gegen 26 SHmmfcn einem strengen Parteivotum, di Zollvsrlage für die Philippinen an. Die Senatoren Tillman und McLaurin, beide von SüdCarolina, die wegen ihres in offener Sitzung stattgefundenen Faust kampfes am Samstag -wegen Mißachtung des Senats suspendirt wurden, durften weder an den Verhandlungen Theil nehmen, noch stimmen. Die Frage, ob sie ein Recht hätten zu stimmen, gab zu einer scharfen Debatte Anlaß, die beinahe zwei Stunden dauerte. Sen. Turner, Demokrat von Washington, bestand harauf. daß beiden Senatoren das Recht zugestan den werden müsse, stimmen zu dürfen, und er wurde dabei von den Senatoren Patterson, Colo.; Bailey, Texas, und anderen Demokraten unterstützt. .Sie machten geltend, daß wenn auch die beiden Senatoren sich thatsächlich unter Arrest und in den Händen des Sar-gent-at-Arms befänden, sie auf ihrem Recht, zu stimmen, bestehen könnten, da der Senat noch keine Entscheidung in ihrem Falle getroffen habe. Die Sentoren Foraker. Aldrich und andere Republikaner waren entgegengeieZle Meinung. . Der Präsident pro tem., Sen. Fryc. entschied, daß die beiden Senatoren nicht stimmen könnten und er wurde in dieser Entscheidung von einer Majorität des Senats unterstützt. Während der Debatte übn die Phi-lippinen-Vorlage geriethen die Senatoren Wellington und McComas von Maryland, in einem Wortwechsel, in dem Senator Wellington erklärte, daß wenn' MComas .die im Senat übe: ihkrch,em2chten Aeußerungen außerhalb desselben machen würde, er sie als gemeine Lüge bezeichnen würde. Er wurde dafür prompt zur Ordnung gcrufen, und nahm auch prompt seinen Sitz wieder ein, während im Saal die höchste Aufregung herrschte, da man eine Wiederholung der TLlman-McLau rin-Episode befürchtete.würden noch viele Amendements zur.Philippinen-Vorlage gestellt, mit Ausnahme derjenigen, die vom Kommittee. offerirt worden waren, wurden aber alle verworfen, bis auf eins, demzufolge die Anwendung der von der Taft-Kommission für die Philippinen erlassenen' Landesverrathsgesetze beschränkt werden sollen. ' Das Amendement des Senators Foraker, demzufolge die Zölle, d auf von den -Philippinen in den Ver. Staaten ankommenden Waaren erhoben werden, auf 50 Prozent des Dingley - Tarifs festgesetzt werden sollten, anstatt auf 75 Prozent, wie es in der Vorlage lautet, ging verloren ; .das Amendement erhielt aber viele republikanische ' Stimmen. Wenn die Demokraten als Partei für das ' Amendement gestimmt haben würden, wäre es angenommen worden, viele' Demokraten stimmten aber dage-m-y' Repräsentantenhaus. Das Haus nahm am Montag eim Vorlage an. derzufolge Texas in vie, Gerichts-Distrikte eingetheilt werden foll ; ebenso die Tawncy - Resolution, derzufolae der Kriegs-Sekretär um Auskunft darüber ersucht werden soll, welche und wie viele Zucker-Ländereie in Cuba seit der amerikanischen Okkw pation transferirt worden seien. Nach' fcr, wurde die Verwilliaungsvorlag sür .den diplomatischen Dienst aufge nommen. Die GesammwerwillkgungeJ belaufen sich auf $1,931,678 oder $82,. 950 mehr als im vorigen Jahr. Tcr'linden wird ausgelie: fert Das Suprcmegericht gab am Montag auch eine ' Entscheidung in dem Falle von'Gcrhard Terlinden ab, des sen. Auslieferung die deutsche ' Regierung wegen großartiger Betrügereien, die Terlinden in Deutschland begangc? hat, verlangt . hatte. , ' . ' Terlinden, eifl-Preuke. .der in.Chicäqo verhaftet wurde, machte geltend, daß mit dem'Aufgchen Preußens im Deutschen Reich der im Jahre 1852 mij Preußen abgeschlossene AuslicferungZ. Vertrag erloschen sei.. Die beiden Gerichte niederer Instanz in Chicago hattcn diesen Standpunkt für unhaltbar erklärt und das Supremegcricht hat sich nun auch dieser Entscheidung angeschlössen. Der Präsident des Gerichts. Herr Füller, sagte, daß Deutschland fortgefahren habe, den Vertrag .anzuerkennen, und durch die Thatsache, daß Preußen ein Theil des Deutschen Reichs geworden, die Identität Preu ßens nicht zerstört worden sei. 'Hatt ein e I risd iktio n.' ' DaS . -Supreme-Gericht .'der' Ver. Staaten hat erklärt, rdaß' es' nicht in Uebereinstimmung mit,, den, Wünschen des.! Staates Minnesota gegen die Northern - Securities , .Cornöavv vorae
Yen tonne, um eine Bericymelzung de? großen parallel laufenden Bahnen im Nordwesten zu verhindern, da es keink Jurisdiktion in der Sache besitze.Die Einladung für Sen. Ti llm an z uruckgezogen. Senator Tillman von Süd-Carolk-na ist von der Liste der Gäste, die zu dem Bankett im Weißen Hause geladen waren, gestrichen worden. Der Präsident ließ am Vormittac den Senator Cockrell. von Missouri, zü sich kommen, und er ersuchte ihn alZ Freund und demokratischen Kollegen des Senators Tillman, daß er dem Letzteren beibringen solle, daß es unter den obwaltenden Verhältnissen am Besten sei. wenn er die Einladung zu dem am Abend zu Ehren des Prinzen Heinrich im Weißen Haus stattfindenden Bankett ablehne. Der Präsident fagte zu Herrn Cockrell, daß unter den Umständen die Anwesenheit Tillmans nicht nur eine Beleidigung für den Senat. sondern auch eine Rücksichtslosigkcit gegen den Prinzen Heinrich sein würde. Herr Cockrell übernahm es, Herrn Tillman dies mitzutheilen, später telephonirte er aber dem Präsidenten, daß Herr Tillman sich absolut weigere, seine Annahme zu dem Bankett zurückzuneh men. Daraufhin kanzellirte der Prä sident sofort die Einladung in einer kurzen Note, die er kurz vor Mittag an Sen. Tillman schickte. Die Note lautetc: Der Präsident bedauert gezwungen zu sein, die Einladung zurückziehen zu müssen, die Ihnen zur Theilnahme an dem Bankett im Weißen Haus zugeschickt worden ist." Senator Martin, von Virginia, de mokratisches Mitglied des Senatsausschusses für Marine-Angelegenheiten. wurde dann an Stelle Tillman'S zu dem Bankett geladen. ,,, m Ein zunges Brautpaar vom Lande sollte in Tabor getraut werden. Da die Kirche überfüllt war, forderte der Bräutigam liebevoller und vorsichtiger Weise seineBraut auf, ihm die 48 Kronen, die sie bei sick trug, in Verwahrung zu geben, da sonst das Geld im Gedränge gestohlen werden könnte. Kaum hatte er das eirathsgut in Händen, als er verschwand. Die Braut und die Gäste mußten dieKirche arg enttäuscht verlassen. Die Strafanzeige ist von derBraut erstattet worden und nun sucht die Gendarmerie den eiaenartioen Mitoiftkäaer. jD erPras. der tönig f. E isenbahndirektion in Kassel richtete, an Pater Jrenäus Bierbaum, Guardian im Kloster der Franziskaner zuPaderborn, folgendes Schreiben: Bei dem traurigen Unglücks'falle bei Altenbecken am 20. December v. I. hat sich ein Angehöriger Ihres Ordens bei der Rettungsarbeit besonders hervorge than. Auch spendete, er in unermüdlicher Thätigkeit den , Verunglückten Trost und Hilfe. Nach beendetem Werk entzog sich der opferfreudige Helfer dem wohlverdienten Danke. ' Erst jetzt habe ich erfahren, daß dieser Dank dem P. Rogatus zu Wicdenbrück gebührt. Indem ich den herzlichften Dank zugleich namens der königlichen Staatseisenbahnderwaltung hiermit 'zum Ausdrucke bringe,' bitte ich Euer Hochwürden, dem P. Rogatus hiervon. Mittheilung zu machen.- - E i n Einwohner, von Dwinsk in Rußland stürzte von einer im Bau begriffenen Brücke ab und zerschmetterte sich den .Schädel. .Die Leiche wurde bis zur , Einleitung der gerichtlichen Untersuchung in einen bei' der -Brücke stehenden Güterwagen gelegt, der beim Rangiren, des ZugeS ausVersehen mitgenommen' wurde und nach Orel abging. Der Zugführer, der den Wagen für leer, hielt, überließ ihn zwei blinden Paassgieren als Versteck. Als diese die Leiche erblickten, sprangen sie voll Entsetzen während der Fahrt aus dem Zuge. . Auf der Station Malinowka wollte der Zugführer seine heimlich mitgenommenen Freunde im Güterwagen besuchen. Die Haare standen ihm zu Berge, als er statt der Passagiere die Leiche sah. Kurz entschlossen warf er sie in einen Graben bei der Station und fuhr weiter. Inzwischen hatte man in Dwinsk entdeckt, wie und Wo die Leiche abbanden gekommen war. Man telegraphirte nach allen Stationen, die der Güterwagen durchlaufen mußte; der Zugführn Wurde inö Gebet genommen und gestand alles ein.! Man suchte die! ganze 'Strecke ab und brachte dann die Leiche im Triumph nach Dwinsk zurück. Der Zugführer wurde vechafi . , ret. ' -
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