Indiana Tribüne, Volume 25, Number 158, Indianapolis, Marion County, 25 February 1902 — Page 4
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Jnolmia Tribüne SS) Februar 19tt.
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Jndiana Tribüne Erscheint Täglich uud Souutags. Dienstag, den 25. Februar 1902 .Ein verbängnZßvollcr Irrthum. Wm. Hunter trank statt Wasser Salpetersäure. Wm. Hunter, Inhaber einer Farbe tei an No. 437 Oft 10. Str., liegt zur Zeit an den Folgen eines verhängniß Vollen Irrthums in schwer verlehtcm Zustande darnieder. Er wollte einen Schluck Wasser nehmen, erg.isf aber aus Versehen ein mit Salpetersäure gefülltes GlaS und trank davon. Hazel Ormc Auf dem Wege der Besserung. In dem Befinden der von dem Ehe paar Wm. und Kate Martincck angeb lich so grausam behandelten Hazel Orme ist eine leichte Wendung zur Besserung eingetrcn. Die Martinecks werden morgen pro zessirt werden. , tm ni Ans dem Polizckgcricht. Sam. Cummings, welcher unter der Anklage steht, auö dem Geschäst von F. W. Grcggs verschiedene Gegenstände gestohlen zu haben, verzichtete auf ein Vorverhör und wurde unter 51000 Bürgschaft an die Großgeschworencn überwiesen. Wegen ' thätlichen Angriffs ' wurdeHermann Zoschke um $5 nebst Kosten bestraft. Der unter der Anklage des Raubes stehende Albert Hood wird am 28. ,ds. sein Vorverhör haben. Wm. I. Denny, angeklagt, in seiner Eignschast a!S Agent, der Prudential Versicherungs.GeseÜschaft $34 unter schlagen zu haben, sollte heute Nachmit tzg prozessirt werden. Der Fall wuröe jedoch auf nächsten Samstag verschoben. Tamen - Verein des Teutschen Hauses. Der DameN'Verein deö Deutschen Hauses hat gestern die auf Montag, 3. MZrz, 8 Uhr Abends geplante KartenPartie sür Damen und Herren wegen des Theo. Thomgs'Konzertes auf Samstag, 1. März, vorverlegt, Die Mitglieder werden" ersucht, b!e speziell für die KartenPartie auSgcgehenen Eintrittskarten in der Office des "Deutschen Hauses vorher abzuholen, damit die mit dem Arrangement betrau ten Damen, Frau Philip Goetz und Frau Lockridge, wissen, auf .wie viele LSste sie zu rechnen haben. Jedes Mitglied hat das Recht an diesem Abend einen Gast, entweder Herrn oder Dame, einzuführen. ?!ene Inkorporationen. Folgende Gesellschaften . erwirkten 'heute JnkorporationS.Papiere : Kagey Milling Co., St. JoeDe Kalb County. Kapital ,510,000. .Hammond Tribune ' Kapital $6,000. .Pacific Oil Co.-, Marion. Kapi. tal 530,000. Jnkorporatoren : John Prior, John N. McCleery, Edgar L. Goldthwaite, Leopold Nußbaum, Jos. Burke und Christopher C, Gordon. .The Marion Jniana Oil Co; Kapital in Jndiana : $10,000. Von eimem Zweiradler mngc rannt. W. H. Bradbury, wohnhaft im Jro zuois Hotel, wurde heute Rachmittag Ccke der Meridian : und Washington Str. von einem Zwei'radler umgerannt. Er trug erhebliche Verletzungen davon. Ethel Ahlers vermißt. ... Die ILjährige Ethel AhlerS wird seit gestern aus ihrer elterlichen Wohnung, Wo. 1316 Ost Pratt Str., vermißt. Biemarck Cafe. Jn.u.auSlän' dische Biere an Zapf. Jmportirte so wie hiesige Delikatessen stets an Hand. F. I. Arens. 26O.'Äearl Str. C- Auf einer Lange Ion ' 25 Fuß siürztz heute die, Erdmasse des O. Mi. chigan SttAbzugskanals gegenüb'? tm Wikft Ä)rlve in Woodruff Place'ein. Der dadurch angerichtete Schaden wird uf $1009 abgeschätzt.' " - " R. 23. Feldkamp, Wholesale. Hendler in Wein, Wbiskies und Liquören, befindet sich jetzt in seinem juxe Lokale, N.-450 On Washington Straße. Neues Televhon 3503.
Inland Dezzeschen. Frinz Kcinrich von Preußen 0. In Washington in großartiger Weise empfangcn. Tcr Prinz und Präsident Noosc velt stalten sich gegenseitig Besuche ab.. ßmpfang des diplomatischen Korps in der deutschen Botschaft. Der Prinz stattet dem Bundcssenat tu ncn Besuch ab Und war am Abend Gast des Präsiden tcn Rooscvclt
Bei einem glänzenden Bankett im Weißen Haus. Mrcisc zum Siapcllauf nach Shoot ers ys sland. Prinz Heinrich in Washi n g i o n. W a s h i n g t o n . D. C., 24. Febr. Prinz Heinrich von Prcußcn und fein Gefolge kamen a?.i Montag Vormittag um 10 Uhr 20 Minuten, von dcn Äcrirctcrn des Präsidenten und dem deutschen Botschafter begleitet, am hiesigen Bahnhof an. Die Fahrt ton Baliirccrc hierher war ereignislos und der Zug hielt auf der 'ganzen Strebe nicht an. Der Zug wurde von Geheimdimstoaenien streng bewacht. "Der Staatssekretär Hay, der Marinesekretär LonZ. des Hilfsstaatssekretä? Pierre. Graf Quadt und zwei andere Attaches der deutschen Botschaft erwarteten die Ankunft des Zuges am Bahnhof, wo ein Empfangssalon irnprovisirt worden war. Die Wände waren mit amerikanischen und deutschen Flaggen drapirt und der Saal duftete von frischen Blumen, die überall angebracht warm. Ein Hornsignal von einem außerhalb des Bahnhofs stationirten Kavalleristen kündigte die Ankunft des Zuges an, der bis an den Empfangssalon vorgeschoben worden war. Die Sekretäre Hay und Long, Graf Quadt und die Anderen begabenich sofort in den Waggon des Prinzen, den sie im' Namen der Regierung des Distrikts von Columbia und auch der Stadt Washington willkommen hießen. Die Begrüßung war eine ganz kurze und formelle. Dann stiegen die Herren aus. Commander Cowles. der Schwage 5cs Präsidenten, und der GeneralAdjuiani öocbin waren die Ersten, die dcn Zug verließen, Md ihnen folgte Prinz Heinrich auf d?m-fttßc D'.irch eine doppelte Reihe von Lcamten, De tektivZ und Zeitungsleute. die er alle ficundlich grüßte, ging der Prinz schnell nach dem Empfangssalon, in dem er zehn Minuten blieb. Der Hilfssckrctär Pierce und Chef Wiltie standen während dieser Zeit an der Thür. Der Prinz bestieg dann mit dem Sekretär Hay und dem Rear-Ad-miral Evans die letzte der offenen Eauipagcn, die dann schnell fortfuhr, während die übrigen Herren die nachfolgenden Equipagen bestiegen. Die Polizei- und ?i!itär-Eskorte fiel ein und der Zug setzte sich, die Pennsylva nia Avenue hinauf in Bewegung. Die Militär-Eskcre bestand aus den Trcops F und G vom 2. Ber. Staaten 5tcvallcric-Regimcntc von Fort Meyer mit der Regimcntskapelle. und der 4. Feld-Batterie, alle unter Kommando -des Obcr-Leutnants Dimmick stehend. Troop F mit der Regiments-Kapclle ritt vor der Equipage des Prinzen an der Spitze des Zuges und die übrigen Truppen bildeten dcn Schluß. Auf beiden Seiten der Pennsylvar.ia Avenue bis nach dem Weißen Haus standen die Miliztruppen des Distrikts, das Geniekorps, das Marinc-Batail-lon und sonstige Truppen Spali?r. . . Im Weißen Haus. L Nur selten . in der Geschichte des Weisen Hauses was dasselbe der Schauplatz eines solch brillanten Empfanges, wie -er. am Montag von dem Präsidenten ' Roosevelt - dem Prinzen Heinrich bereitet wurde, und der Prinz war auch sichtlich erfreut über den wirklich herzlichen, freundschaftlichen Emfang, der . ihm - von . dem- Präsidenten der Äer. Staaten bereitet wurde. . Das Weiße Haus war für diesen Empfang in einen wahren Blumengarten umgewandelt ' worden. Alle Staatszimmer im ersten Stock waren geschmückt worden, ganz besonders war dies aber bei den drei großen Sälen der Fall: dem blauen .'Saal, in dem der Präsident fccii Prinzen Heinrich empfing; dem rothen Saal, in dem Frau Rscsevelt und Frl.' Alice Roosevelt , die Honneurs machten, und der grüne Saal wo di: Mitglieder des Kabmels ..mit ihren Damen. Sekretär CortelycU und einigen, wenigen cinge--ladenen Gästen ' versammelt . waren. Diese Säle' waren 'ganz prächtig, aber dennoch in. einfacher, geschmackvoller Weife ausgesömückt worden. Es war viertel vor 11 Uhr. als die Spitze des Zuges, vor dem Weißen Haus cusmarschirte. Die Kavallerie
bildete eine, lange Linie dem Eingang gegenüber und Abtheilungen der Ma-rine-Soldaten mit der Marine-Kapel-le waren zu beiden Seiten des Eingangs aufgestellt. Als die ersten Equipage mit dem Prinzen Heinrich, dem Staatssekretär Hay und, Admiral Evans vorsuhr. spielte die Kapelle die deutsche Nationalhymne und sie fuhr fort zu spielen, bis sämmtliche Gäste ausgestiegen waren. Am Wagenschlag wure der Prinz von dem Hilfssekretär Pierce und dem deutschen Botschafter. Dr. v.. Holleben, empfangen, der salutirte und dem Prinzen dann dem. Major McCawley vom Marinecorps und den Capt. Eilmcre.'vcn der Artillerie, vorstellte, der d?n Herren -voranging. Neben dem Prinzen ging Sektetär Hay 'und ihnen folgten: Admiral Evans,"dk? deutsche Botschafter. Generül'CöMn und das. Gefolge des Prinzen. ' . Die Herren wurden in den rothen Saal geführt und dann in den östlichen Saal. Dort blieben die Uebrigen zurück und der Prinz wurde dann-allein durch den grünen in den blauen Säa! geführt, wo ihn der Präsident Roosevelt erwartete. Dem diplomatischen Gebrauch zufolge, empfing der Präsideut seinen hohen Gast allein und ohne daß er von jemand Anders vorgestellt worden wäre. Nach der herzlichen gegenseitigen Be. grüßung. und nachdem die beiden Herren einiae Worte gewechselt, führte der Präsident den Prinzen in den rothen Saal, wo er ihn Frau Roosevelt und seiner Tochter Alice vorstellte. Nachdem er auch einige Worte mit dcn Damen gewechselt, wurde der Prir.z in den grünen Saal geführt, wo er dcn Mitgliedern des Kabinets und ihren Damen vorgestellt wurde. Nach Schluß der gcqenseitize'n Vor-
stellung gab der Hilfs-Sekretär Pierce die folgende formelle Erklärung ab: Die Unterredung zwischen dem Präsidenten und dem Prinzen war rein fcrmeller Art und hatte keinerlei politische Bedeutung, ausgenommen,' daß die beiden Herren sich gegenseitig der Freundschaft und des guten Willens beider Nationen versicherten." Das Gefolge des Prinzen Heinrich wurde dem Präsidenten Roosevelt im östlichen Saal vorgestellt. Die ganze Ceremonie nahm eine halbe Stunde in Anspruch. - , Ankunft in 'de.r deutschk)V. Botschaft. ' Als die Gäste das Weiße Haus wie'der verließen, spielte die Marinekapelle Hands acroß the Sca und Prinz Heinrich und sein Gefolg: traten dann die Fahrt nach der deutschen Botschaft an, wo sie kurz nach elf Uhr ankamen.. Das Genie-Bataillon war, vor ..dem' Votschafterhotel aufgestellt, und als der Zug in Sicht kam, spielte die Kapelle My Country 'tls of Thee . Ueber der Botschaft wehte eine Flagge, di: noch nie in Washington gesehen worden war: die Standarte des deutschen Kai-. sers. Alle benachbarten Gebäude waren m:t 'amerikanischen und deutschen ! Flaggen geschmückt. Vor dem Eingang l zur Botschaft stand eine Ehrenwache von zeiZi? '"cann vom Genie-Corps. die alle wenigstens stch. Fuß hoch waren. Prinz Heinrich erwiderte den Gruß des Offiziers und traiAtt. ' - " In dem Botschafterhotel war der ! V. . . . ' ... r. . . r. .f.v I Prinz gleiaz wie zu ausc. :'lacuocm die Mitglieder des Gefolges den Mit gliedern der Botschaft vorgestellt wör den waren, begaben ,tch die meisten der Herren nach dem nahen Willard Hotel wo der ganze erste Stock für sie reservirt worden war. Um 11.40 wiederie Präsident Roosevelt den Besuch des Prinzen Heinrich. Tr Präsident kam in einem offenen Landauer und war von seinem Adjutanten. dem Oberst Bingham. kxgleitct. Kommandeur Cowles folgte in eircm zweiten Wagen. Der Präsident wurde überall von der Menge, welche die Straßen erfüllte, mit enthusiastisch: Hochrufen empfangen. An der deutschen Botschaft wurde er unter der Hausthüre von dem Botschafter Dr. von Hclleben empfangen, und nachdem sich die beiden Männer begrüßt.'- begab sich der Präsident nach dem Parlor, wo Prinz Heinrich auf ihn wartete. Der Prinz ainz ihm entcraen und die beider Herren begrüßten sich dann nochmals inl der herzlichsten Weise. Sie blieben ungefähr zehn Minuten beisammen. ' For melle Reden wurden bei dieser Zusam-1 menkunft nicht gebalten. , . Andere Besuche. , ' ' Nachdem Präsiö'ent Roosevelt" nach dem Weißen Haus zurückgefahren war.kamen die Kommissäre des Distrikts von Columbia nach der Botschaft,-um den Prinzen im Namen der StadtWzsbington willkommen zu heißen.' Dev Präsident Mac Farland hielt die. Veg'rllßungsrede. worauf Prinz Heinric, in herzlicher. Weise dankte. c. Später, am Nachmittag, sprachen die sämmtlichen Mitglieder des drplomati-. schen Corps jn voller Galauniform in der deutschen Botschaft vor. ' um dem Prinzen ihre Auswartung zu machen. Der Empfang dauerte eine ganze Stunde. Jeder Botschafter und Gesandte wurde allein empfangen. ; Eine Stunde nachher ' erwiederte Prinz Heinrich, von Dr. von Holleben begleitet, die Besuche der Botschafter." Eine Kavallerie - Abtheilung .ritt, vor der Equipage her. Der erste Besuch galt dem -britischen Botschafter. Lord Pauncesote. und dann wurde der Reihe nach der französische, . .russische, italieNische und mezikanische Botschafter be-
.' sucht. Der Prinz si nirgends ans.
und gab nur feme Karte ab.., , Nach der deutschen Botschaft zurück- , c!hrt, wurde ein Gabelfrühstück eingenommen, an dem 22 Personen t hinnahmen. Der Prinz im Kapitel. Der Besuch des Prinzen im Kapital muß nicht nur für den fürstlichen Besuchcr von großem Interesse gewesen sein durch den warmen Empfang, welche: ihm von beiden Häusern zuthcil wurde, sondern auch noch dadurch, daß er cinem höchst interessanten Intermezzo, wie es sich beim Schluß einer Debatte j einstellt, beiwohnen konnte. Als der Prinz um vier Uhr Nachmittags im 5iapitol eintraf, von einer KavallerieEskorte begleitet, hatte er die große 2Zdmiralsuniform abgelegt und erschien in Jntcrims-Uniform. Auch der Botschafter von Holleben hatte die coldgesticktc Diplomaten-Uniform mit dem einfachen Frack vertauscht, während General Corbin und Admiral Erans noch immer' in großer Uniform waren. An cr Thür des Kapitals wurden dicBesuchcr von einem aus den Herren Hill von 'Illinois. Dinsmore von'Arkansas md Groövenor von Ohio bestehenden Kcmmittee empfangen, worauf der Prinz durch die dichten Massen in der Rotunda des Kapitals nzch dem Zimmer des Sprechers Honderson geleitet wurde. Hie? wurde der Prinz von dem Sprecher bcgrüßt und im Namen des Repräsentantenhauses wiukcmmcn geheißen. Her? Hendcrscn theilte ihm mit, daß das zu seinem Empfang ernannte Kcmmittee ihm cir.e Loge auf der Tribüne rcservirt habe. wo er dcn Verhandlungen des Hauses beiwobnen könne, und daß das Kcmmittee spater seine weiteren Wünsche entgegennehmen werde. Der Priz dankte dem Sprecher herzlich für seine Freundlichkeit und begab sich auf die Eallcric des HauseS. Ein großartiger Anblick bo! sich ihm daselbst dar. ,Dic Gallonen waren gedrängt voll und di? Repräsentanten saßen fast vollzählig an ihren Pulten. Kaum hatte der Prinz die Loge betreten, als stürmischer, anhaltender 'Applaus ihn begrüßte. Der Prinz dankte lächelnd durch ein leichtes Neigen des Kopfes. dann nahm er seinen Sitz in der ersten Reihe der Loge ein. .'s. Herr Gilbert von Kentucky sprach 'zur Zeit über die Philippinenfrage. Der. .Prinz hörte aufmerksam zu und schiej von den Worten des. Redners sehr angenehm berührt zu sein, daß die anglosächsische und deutsche Racen eins wären. Während nach Herrn Gilbert Herr Smines von Tennessee sprach, erklärte Herr Hill dem Prinzen die Geschäftsordnung und die Regeln des Hauses. er .Prinz begab sich dann zum Zimmer des Kommittees für Mittel und Wege und von da zu dem reich vergoldeten Zimmer des Senators Frye von Maine, dem Borsch'nden pro temp. des Senats. Dort wurden keine weiteren Reden gehalten, sondern der PrinZ und seine Begleiter sofort in das Sitzungszimmer des, Senats geführt.. ' Jeder Senator befand f.ch f lU r.t.n Platz und der Sitzungssaal war prachtvoll durch Oberlicht illuminirt. ES wurde gerade der Fall debattirt, ob die beiden Senatoren von Süd-Caro-ltna, welche wegen Mißachtung des Senats suspendirt sind, über die Philip-vinen-Angeleoenheit mitstimmen sollten. Die Debatte war so hitzig, daß die Ankunft des Prisen kaum b:mrN wurde. Senator Fryö luv den Ptinzen zu sich auf den Sitz des Vorsitzers ein und ließ ihn neben sich sitzen. Die Senatoren im Saale und die Zu .schauer auf ben Gallerten, waren bei seinem Eintritt aufgestanden, aber eine laute Demonstration fand nicht statt. Der Prinz nahm neben dem Vorsitzenden Platz und Senator Frye wandte sich wieder dem Senat zu und übernahm den Vorsitz wieder, welchen er für eimge Zeit' während des Empfangs des Prinzen an Senator Hoar abgegeben hatte.' Wenige erklärende Worte des Vorsitzers genügten, den Prinzen über die Vorgänge im Saale aufzuklären und derselbe folgte den VerHandlungen mit gespannter Aufmerksamkeit. Er beobachtete mit Interesse, wie Senator Riley die Sache de? Se.natoren von Süd-Carolina mit großem Geschick vertrat und warf mehrfach Blicke auf die beiden Herren, von 1)eren Rencontre am Samstag er völlig unterrichtet war. ". Indessen schien die Persönlichkeit der .Betreffenden weniger ' seine Aufmerk'samkeit -zu fesseln, wie die Vorgänge im Saale, und etwa 20 Minuten lang saß er an der Seite des Vorsitzenden und folgte-, den- Verhandlungen mit der gespanntesten Aufmerksamkeit, schließlich, machte Dr. v. Holleben den Prinzen darauf aufmerksam, daß es an der Zeit zum Gehen sei. worauf der Prinz dem Senator Freye dankte und sich erhob. Senator. Frye unterbrach sofort die Verhandlungen.' indem er auf sein Pult klopfte. Sofort erhoben sich, die Senatoren sich von ihren Sitzen, während die Leute in den Gale.rien'sich neugierig vorbeugten. Als der Prinz die Treppe hinauf stieg, stand er inen Augenblick still und verbeugte sich vör dem Hause, ehe er sich entfernte, wobei die Galerien in lautem Beifall, ausbrachen. Es war die Absicht des Senats gewesen, dem Prin.zen. eineninformellen Empfang wie im Hause zu bereiten, im Eifer der'De-' batte war aber daö Programm nicht (Fortsetzung aus Seite 3, Spalte 2.)
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