Indiana Tribüne, Volume 25, Number 157, Indianapolis, Marion County, 24 February 1902 — Page 5
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Auslmld Depeschen.
' 7 .tr Freiheit. SutgentWe VaSricht über die Freilassung der Frl. Stone und der Krau Tstkna. , , , Der amerikanische Vize Konsul in Salonichi ' , . - m Setzt die Gesandtschast in Konstantinöpel in Kenntniß. " Tie Sage in Spanien scheint sich noch wenig gebessert zn haben. . , Kaiser Wilhelm erhielt, die Nachricht von der Zlnkunft seines Bruders. England ärgert sich über den herzlichen Empfang des Prinzen Heinrich.. Nnssischc Polizei ud Studenten gera thcn an einander. Die Studenten werden in einem Thca ' ter überfallen. Ein Vertrag zwischen Rußland und Korea abgeschlossen. Endlich in Freiheit. K 0 n st a n t i n 0 p e l. 21. Febr. Frl. Ellen M. Stone, öie amerikanische Missionärin, welche am 3. September, mit Madame Tsilka U Salonichi von Biiganten entführt wurde, ist auZ der Gefangenschaft entlassen worden und in' Str::'.?itza in Mazedcni:n angekommen. Es war Niemand dort, sie in Empfang zn nehmen, ' da die Räuber durchaus nichts darüber batten b-rlauten. lassen, wo sie die Gefangenen entlassen wollten.: In Frl. Stone's Begleitung befanden sich Madame Tsilka und deren in der Gefangenschaft geborenes Baby. Alle befinden sich wohl. Frl. Stone gab sich den Behörden in Strumitza zu erkenn:n und wird sich nach Salonichi b?geben. um von dort mit der SalonichiUskub - Bahn weiter zu, fahren." Die erste definitive Nachricht von der Freilassung der drei Personen übermitUlk 'der amerikanisckie Vize Konsul in Salonichi in einer Depesche an den amerilanischen. Generalkonsul Dickinson licr. Einzelheiten enthielt die Depesche Nicht. KaiserWilhelm benachrich- . tigt. Berlin. 24.. Febr. Wahrend'.' Kaiser Wilhelm Sonnta? beim Frühstück saß, erhielt er von New York ein Kabelgramm, in dem ihm mitgetheilt wurde" daß der Kronprinz Wilhelm" sich bei schönem Wetter New York nä h-zre und sein Brudzr. Prinz Heinrich, wchlauf sei. Die sonntägliche Ruhe wurde Sonntag unterbrochen, indenj Extra - Blätter zum Verkauf ausgebo t:n wurden, in denen die AnZunft des Prinzen Heinrich in Ne York mitgetheilt wurde. Dies ist etwas ganz Un.'wohnliches auf dem Gebiet deutschländischen Zeitungswesens. . . . ' ' Jnsurgentenführer gefangen.. Manila, 24. Febr. ' Eine Abtheilung eingeborener Konstabler hat bei Santa Eruz in der Provinz Laguna. Luzon. den Jnsurgentenführer Cortez. dem nächsten im Range nach dem General Malvar. gefangen enommcn -und den Militärbehörden übergeben. Cortez war durch einen Eingebcrenen, der seinen Aufenthalt in Santa Cruz kannte, verrathen worden. .In Jten Provinzen Batangas und Laguna befinden sich nur noch wenige Insurgenten. Die von diesen Provinzen vertriebenen Insurgenten haben sich in stärkerer Zahl den Ladrones' in der benachbarten Provinz Cavite ange schlössen und werden von den einheimischen Kcnstablern von Ort zu Ort derfolgt. General Trias, welcher früher ein heftiger Gegner der Amerikaner war, hat den Amerikanern bei Unterdrückung des Raubgesindels in Cavite guie Dienste geleistet. Dcr Amcri'nische . Klub stierte Wascinczton's Geburtstag mit einem großen Empfancie nebst Bankett.' Stellvertretender Eioil-Gouverneur Wright bemeilte aus Anfrage einer amerikanischen ' Handelskammer, dafe. die Philippinen-Kommission einstim-' mig für eine Modifizirung des Gesetzes" wäre, welches den Chinesen die EinWanderung nach den Philippinen derbietet. ,,' i " '' ; Die Unruhen in Späni.en. M a d r i d 23. Febr. Heute Nacht (rn:.:n....i(. n..xi ..w crn - s.nvei sin i'nuufuiiu; iuu uuu 'jjtas regeln zur Aufrechterhaltung der öffcntlichen. Ordnung sollen beschlossen werden. Die Lage hat sich indessen sehr gebcjscrt. Mehrere Arbriier-Organisa-tioncn haben es abgelehnt, sich den Streikern anzuschließen, und aus den Provinzen wird gemeldet, daß überall Ruhe, herrscht. Weitere Truppen sind nach Barcelona beordert worden, doch hofft man," daß auch-dort die Unruhen ihr Ende erreicht haben." . Auf Anrathcn des Scneral-Kapitans haben viele Fabriken ihre Maschinen wieder in K7a al'sc'bt. d?ck !i't pZ hanUrh nsi die Leute an die Arbeit zuriickki'f.rl'n werden. .Die Wciczerung der Behör-1
XnWantiStibüuc, ZA.ftrtxudt lßüli;
den. die verhafteten Nädclfuhrcr frei zu lassen, hat die Arbeite; erbittert und. kleine Rcncontrcs finden noch immer statte ' So wurden in Sarria ein Polizist unv'ein Arbeiter bei einem Straßenkampf getödtet und zwei Leute verwundet. . Turin. Italien. 24. Febr. Der Aufruf, einen allgemeinen Streik in Szene zu setzen, ist hier von nur wemgen Arbeitern befolgt worden. . Klcinerc. Tumulte kommen indessen vor und bei einem derselben wurden zwei Polizisten ' verletzt. Oeffentliche : Vcr-. sammlungen sind , verböten worden. Auf der Straße von Turin nach Beinsasco wurden in letzter Nacht die Leichenvon zwei Carabinicrie gefunden, welche von Verbrechern, die die Umgegcnd unsicher machen,ermordct wärden sind. P o l i t i s ch e De m o st r a, t i o n. Kopenhagen, 24. Febr. Anläßlich des Begräbnisses des . früheren dänischen Attnisters für öffentliche Arbeiten hielten Dr. Deuntzer, . der . Pre-mierminister.-Herr Trier, der Präsident des Folkething und anoere politische Freunde des Verstorbenen Ansprachen. Ueber 20.000 Personen folgten dem Sarge zum 5ttematorium. Englische Kommentare. L o n d o n. 24. Feb. Die Morgenzeitüngen machen vielfach ironische Bemerkungen' über den Enthusiasmus,mit welchem Prinz Heinrich von einer demokratischen Nation empfangen worden ist. Die Blätter geben zu., daß Prinz 5)einrich die Rolle des Sammet'y t. r v v a . e n - ; j ' JNOjQZuys eoenio meineriicy Wie die der gepanzerten Faust. .Tolstoi's Befinden. Y a l t a. 23. Febr. Tolstoi hat sich in Folge des erquickenden Schlafes in letzter Nacht wieder etwas erholt. Russische Brutalität. London. 24. Febr.- Dem Daily Ezpreß".wird aus St. Petersburg gemeldet, daß 500 Studenten am Freilag Abend eine Versammlung in einem dortigen Theater geplant hatten. Die Polizei erhielt davon Kunde und füllte an dem betreffenden Abend die Gallericn des Hauses mit etwa 1000 P:lizisten. Als die Versammlung gegen Mitternacht aus war. blieben die Studcnten im Parterre sitzen und die Pölizistcn blieben auf den Gallerien. Um 3 Uhr Morgens stürzten sich die Polizisten auf ein gegebenes Signal auf die Studenten, auf die sie mit Knüppeln in-dcr brutalsten Weise losschlugen. Liele der Studenten erlitten 'Knochenund,' Rippcnbrüche und mehrere wurden getödtet. Eine große Anzahl der Studenten mußte in2 Hospital gc schafft werden, während Andere vcrhaftet wurden. Aus Südafrika. ? ; V: London. 24. Febr.. In .dem bei Nooitgedacht erstürmten Lager befanden sieb oer stellvertretende PrästdentSchalk-, burger und andere Mitglieder der Boeren - Regierung. Dieselben entkamen jedoch. England fühlt sich belcidigt. Berlin, 22. Febr. Lord Lansdowne. der britische Staatssekretär des Aeußcren,.hat die deutsche Regierung benachrichtigt, daß die britische Regierung von der Veröffentlichung dcr Depesche des deutschen Botschaftcrs in Wafhington. Dr. von Holleben, über die am 14. April 1895 in Washington stattgefundene. Konferenz der Botschafter und Gesandten, ohne die Zustimmung' dazu von den anderen interessirtcn Mächten erlangt zu habcn, Kenntniß genommen habe. Lord Lünsdowne und die britische Regierung erklären dann, daß Deutschi'and die Handlungsweise des Lord Paunccfote vom 14. April 1593 mißverstanden habe. Lord Pauncefote ha be in dieser Konferenz lediglich als Dojcn des. diplomatischen Korps den Vorsitz geführt und er habe nicht daran' gedacht, den Ver. Staaten gegenüber eine unfreundliche Handlung zu begehcn. Baron von Richthofen hat aus die Depesche des Lord Lansdowne noch nicht geantwortet, es kann aber auf gutc Autorität hin versichert werden, daß die deutsche Regierung darauf hinweisen wird, daß es die britische Regierung war. die der Presse zuerst Auskunft gab, nachdem Lord Cranborne im britischen Unterhaus seine erste Rede über das Verhalten der Mächte den Ver. Staaten gegenüber gab: Das deutsche ' auswärtige' Amt nimmt hiermit offenbar Bezug auf die derAssociirterr Presse am 21.- Januargegebene offizielle, britische Erklärung' daß Deutschland'. Nußland und Frank reich die ' Bemühungen Oesterreichs'.' England zu. veranlassen, sich einer-eu-' ropäischcn Intervention anzuschließen, unterstützt hätten. . St. Petersburg.22.Febr. Das offizielle Journal de St. Petersburg" enthalt einen langen inspirirten -Bericht über die Konferenzen' der Botschafter und Gesandten, die am 7. und 14. April 1893 in Washinqton statt fanden. Der Bericht ist fast wörtlich eine Wiederholung der Erkläruna. welcke der Deutsche Reichsanzeiger" über Kiesen Gegenstand enthalten hatte. Die russische Erklärung schließt wie folgt: i ' . Rußland stimmte der von Lord ' Paunccfote am 14. April entworftncn 1 und den Botschaftern vorgelegten Note ' nicht zu, weil es die Note keineswegs für einen freundschaftlichen Appell -hielt, sondern vielmehr als eine formclle Mißmlllgung der Politik dcr Vcr. Staaten. Wenn Rußland dieser
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Rote, zugestimmt hätte, wurde es aus seiner, absoluten Neutralität, -die' es von Anfang an beobachtet, herausgetreten sein, und sein Verhalten in dieser 'Angelegenheit kann als weitere? Beweis für die Freundschaft angesehen werden, die immer zwischen Rußland und den Ver: Staaten bestanden 'hat. Vom preußischen Landtag. V c r l i n . 25. Febr. Im Unterhaus des preußischen Landtags wurde am Samstag die Debatte über die Richtbestätigung des zweiten Bürgermcisiers Kaufmann von Berlin fortoesetzt. Baron yon Hammcrstein, dcr Minister des Innern, gab thatsächlich zu, daß' er mit der Entscheidung des Kaisers Wilhelm in dieser Angelegenhcit nicht übereinstimme. Hcrr Äichter hatte vorher den Minister wcgcn seiner am Freitag über diese Angelegenheit gehaltene Rede heftig angegriffen, und sich über ihn lustig gemacht. .Er sagte, daß die Rede voller Widersprüche ge wcsen sei, und der Minisier.nicht wisse, was er selbst eigentlich wolle, geschweige' denn, was des Kaisers Ansichten seien. Die Ministcrvcrantwortlichkeit sei eine preußische Tradition. Herr von Hammerstcin suche aber dieser Verantwortlichkeit zu entgehen.- Wenn die Minister weiter nichts zu thun hattcn, als die königlichen Dekrete zu UNtcrzeichnen, cxistire kcin Unterschied, zwischcn ihnen und gewöhnlichen Beamten. Auf eine am Freitag von Herrn von Hammcrstein gemachte Bemerkung Bezug nehmend, sagte Herr Richter, er danke Gott, daß die Radikalen noch nicht so weit gekommen seien, ihre Kraft mit derjenigen des Königs zu messen. Er danke auch Gott, daß das Land einen so fähigen Minister des Innern habe. Kürzlich? Streitfragen, die zwischen der Stadt Berlin und dcr Krone entstanden seien, hätten aber viel böses Blut gemacht und die Aussichten der Sozialdemokratie wcscntlich verbessert. In seiner sehr langen Antwort lehntc es dcr Minister des Innern ab, sich in eine Debatte hineinziehen zu lassen, cr ließ sich aber doch zu dcr etwas unerwarteten Aeußerung hinreißen, daß er. in Uebereinstimmung mit preußischen Traditionen, bereit . sei, das Odium der königlichen Entscheidung, mit der er persönlich nicht übereinstim-' me auf sich zu nehmen und es dem Hause zu überlassen, seine eigenen Schlußfolgerungen zu ziehen." WDnd Depeschen. Aufgepaßt'! Hoch W asser! Washington, D. C., 24. Feb. Der Vetterprophet Garriott . hat am S.o.yntag. das folgende Spezial-Bulle-tin erlassene : ;V : ' . . Höhere Temperatur dürfte das Eis in' den Berg-Flüssen und Bächen in Pennfyloanien. 'dem westlichen Maryland und. West-Virginien-während der nächsten zwei Tage in Bewegung setzen. His-Stauungen.und gefährliches Hoch-wasser-m den Niederungen stehen zu erwarten." Pittsburg. Pa.. 24. Feb. Die Beamten der hiesigen Wetterwarte sind der Ansicht, daß, wenn nicht ein sehr starker Regen einsetzt, die Gefahr eines Hochwassers nicht sehr groß ist. Fr l Stone's Gefangenschaft. , N e w V o r k. 24. Feb. Spencer Eddy. der erste Gesandtschafts-Sekre-tär-in Konstantinopel, welcher die VerHandlungen bezüglich der Freilassung des Frl.' Stone und . der Frau Tsilka leitete, traf am Sonntag mit dem Kronprinz Wilhelm" hier ein. ...Er sagte, die Brigantett entführten lieber eine amerikanische Missionärin als irgend eine andere, weil sie glaubten, die Amerikaner hätten das meiste Geld und würden das Lösegeld am ehesten bezahlen. Die Z100.000 seien für politische Zwecke gefordert worden. Die Macedonier 'hätten die Entführung gutgeheißen und. vielleicht sei dieselbe lange -vor ihrer Ausführung geplant gewesen. Sie wollten erstens die Aufmerksamkeik der-Welt auf sich lenken und zweitens so viel Geld als möglich dabei herausschlagen, um den Fonds anzuschwellen, der nöthig ist,' um sich vom türkischen' Joche zu befreien. Die Macedonier." 'fuhr Herr' Eddy fort, sind im Allgemeinen den Missionären gegenüber sehr freundlich und .ich darf mit Recht annehmen, daß Frl. Stöhne sowohl wie Frau Tsilka und deren ,'Kind "sehr freundliche bebandelt wurden.' 'Ich empsing fünf Briefe von Frl. Stone, welche beweisen daß sie tbenso diplomatisch wie muthiq ist.' Die Macedonier werden Alles ausvrc ten, um das türkische Joch abzuschüt 'teln."Nachdem Herr Eddy Washington besucht hat, wird er nach Chicago, seiner früheren Heimath, reisen. Arbeit für den Kongreß. .. Washington, T. C., 24. Feb. Die auf Donnerstag angesetzte Gedenkfeier für Präsident McKinley überschattet das Programm, welches , für daS ,Nepräsentanienhaus . aufgestellt worden ist. . Wenn Prinz Heinrich Montag dem Hause seinen Besuch abstatten sollte, wird's wenig Jnteressantes geben, da nur den Distrikt Columbia betreffende Geschäfte, zur Sprache kömmen werden. ? Während des übrigen Theils der Woche werden Bewilli-gungs-Vorlagen behandelt werden. . Im Senat wird Montag Nachmittag um 4 Ubr mit .der Abstimmung i.,
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uver die Philippinen . Tarif-Vorlage begonnen werden. .'.Bis zu .der Stunde werden znoch kurze Lochen für. und gegen 'die Maßnahme 'ihalken' werden.' Prinz Heinrich dürfte anwesend sein, während die Abstimmung, erfolgt. Wahrscheinlich werden ihm 'alle Senatoren vorgestellt werden' aber im Uebrigen wird seine Anwesenheit der Erledigung der Geschäfte nicht hinderlich fein. Die Vewässerungs-Vorlage dürfte nach der Philippinen-Bill zunächst, an die Reihe kommen. Donnerstag- wird der Sena: mit dem RepräsentantenHause zusammen das Andenken William McKinley's ehren. - Meuchelmord. M t. V e r n o n , Jll.. 24. Febr. Richard Gilliam wurde Samstag Abend auf dem Wege von der Kirche nach seiner Wohnung überfallen und erschlagen und erschossen. Der Ueberfall ereignete sich in der Nähe der Wohnung des jungen Mannes und der Methodisten - Geistliche Rev. I. F. Harmon befand sich ganz in der Nähe, als du That passirte. Harry Stuart, George Hatfield und Albert Young. welche in einer Flüsterkneipe stark gezecht hatten, wurden unter der Anklage, die Thäter zu sein, in Haft genommen. Indianer - Unruhen. Guthrie, Okla., 24. Febr. Abtheilungen von Miliz-Soldaten stnd nach Wetumka beordert worden, um die Stadt gegen die Crazy Snake-Jn-diancr zu beschützen. Alle Männer, die nur einigermaßen mit Waffen umzugehen verstehen, sind bewaffnet worden. EigenartigeForderu n g. Whiting,Ja.,2 4.Febr. Charles A. Anderson hat beim Staatsdepartement in Washington einen Anspruch über M,000 erhoben. Seine Schwester, Hilda S. Anderson, wurde im Jahre 1900 -von den Boxern in der Mongolei getödtet. Obwohl noch eine andere Schwester den Boxern zum Opfer fiel, kann Herr Anderson für sie keinen Schadenersatz beanspruchen, da sie nicht Bürgerin der Ver. Staaten war. . . Feuer. Findlay, O., 24. Fbr. Ein Feuer, dessen Ursprung bisher nicht hat festgestelll werden können, zerstörte Sonntag Morgen die ganzen Anlagen der Findlay Table Mfg. Company. Der Schaden beträgt 597.000, die Versicherung nur Z50.000. . Hundert Personeü werden durch den Brand beschaftigungslos. Ein Feuerwehrmann fiel von einer Leiter und wurde schwer verletzt. ' : .Portland, Ore., 24. Febr. Ein ganzes Häusergeviert, das von Front, Main, Madison Straße und dem Wil-lamette-Flusse begrenzt .war,, brannte Sonntag nieder. Der Schaden beträgt 570.000. ' x Gerettet-. . 58 0 st . Mass., 24. Mr. Dr. Judson Smith, einer der Sekretäre der amerikanischen Missionsbehörde, erhielt Sonntag aus Salonrchl folgendes Telegramm: Gerettet Haskell." Herr Smith deutet diese Worte so. daß Frl. Stone, Frau Tsilka und ihr Kind sich in den Händen von Freunden befinden. Er überbrachte dir Nachricht der Mutter der Frl. Stone, . Frau Benj. F. Stone, die in Chelsea wohnt. Bahn-Unglück. Mishawka. Ind.. 24. Febr. Der Lake Shore Zug. welcher vor einigen Wochen erst zwei Menschen überfuhr, brachte Sonntag. Abend Herrn Charles Fernekes, Ir., und seiner Frau von Chicago den Tod. Die. Leichen wurden in Stücke gerissen. Soll entlassen werden. Washington. D. C.. 24. Febr. General - Anwalt Knox hat dem Präsidenten seinen Bericht über die gegen Richter Arthur H. Noyes, von der zweiten Abtheilung des Distrikts-Gerichts in Alaska, erhobenen Anklagen unterbreitet. Er hält die Beschuldigungen der Unfähigkeit und Unlauterkeit für erwiesen und begründet in einem längeren Dokument seine Empfehlung, daß Richter Noyes sofort entlassen werden sollte. Der Präsident wird diesem Antrage unverzüglich Folge geben. Abgefaßter Schmuggler. New York. 24. Febr. In fünf kleinen Beuteln, welche in einem rothen Flanell-Gürtel eingenäht waren, wurden bei einem Passagier ds Krönprinz Wilhelm" ungefaßte Diamanten im Werthe, von . 540,000 gefunden.' welche angeblich .eingeschmuggelt, werden sollten.' Der Eigenthümer "der Steine gab seinen Namen alsMichael Leinkram, an, ist 21 Jahre alt und beyauprer. m vuto York ansässig zu jetiu Er wurde festgenommen und vorläufig Zn der Polizeistatiön internirt. '" . 'Der Scbanamts-ckent Iaa ans der In V . - ' - -uauci tui ninkram, da er schon vor I CYT 1 tr - i w cuici ajfcnai caeyricyl eroauen yaile, daß ein großer Schmuggel im Werke sei. Leinkram reiste ungefähr vor einem Monat nach Deutschland. Er behauptet, den Gürtel in Bremen von einem Unbekannten erhalten zu haben mit dem Auftrage, ihn zu einem Verwandten des Ersteren nach New York zu' m , . wnugrii. jon oen diamanten, oic tn dem Gürtel enthalten waren,' habe er nichts gewußt.' ; , '' Feuersbrunst. Lima, O, 24. Febr. Die Werke der Lima Steel Costing Co. wurden durch-Feuer zerstört. Verlust $50,000, Versicheruna $25,000. - .
im a , O., 24. Febr. Die Anlagt fx' ri..f Tin:- rr .
'Sonntag Abend in Feuer auf. Der V.jju:wu vzjicci viuiuiLj viumfjuug gu; Schaden betragt 550.000. . ., Gefährlicher Bursche. . Chicago, Jll., 24. Feb. George Childrose, ein Stenographist, erschoß am . Sonntag seinen zukünftigen Schwiegervater Henry Meyerer und verwundete dessen Tochter Emma Meyerer leicht, während Frau Meyerer und eine andere Trchter nur nit knapper Noth seinen .Kugeln entgingen. In dem Glauben., er habe die ganze Familie umgebracht, jagte sich dann Childrose vor dem' Zimmer seiner Braut eine Kugel in den Kopf, die sei-, nem Leben ein Ende machte.. Veranlassung zu der That soll der Umstand gewesen sein, daß Meerer sich weigerte. Childrose Geld genug zu geben, damit er mit seiner Tochter einen Haushalt begründen könne. 'Geständig. New-York, 24. Febr. Die Detektives E. S. Gordin und Roß Horndeck von West Jefferson. O., trafen Sonntag von Irland hier ein. Sie hatten James Murray im Gewahrsam, der stch kürzlich der irländischen Polizei gestellt und behauptet hatte, er habe seine Frau in Amerika ermordet. KA-Mchriche!!. Nnheils-Chroulk. . Ein Strafzenbahn - Angestelltee nahezu zerquetscht. Der in den Remisen der Straßen bahn.Geseöschaft an der Louisiana Str. beschäftigte Arbeiter James Grogan, No. 1300 Wekt Washington Straßewohnhaft, war heute mit dem Reinigen einer Car beschäftigt, als plöhlich von der entgegengesetzten Seite eine ' Car herangefahren kam, so daß er zwischen beiden Waggons eingeklemmt wurde. Er erlitt ewen Bruch des Schlüssel ..f f- . en eins, uroic mehrerer i?pen uns au ßerdem innere Verletzungen. Ein k l e i n e s K i n d s ch w e r v e r brüht. Die 4jährige Beulah E. Warner stet heute Morgen, während sie inderBäcke rei ihres Vaters in No. ie34'Btllefön taine Str. spielte, in eine Wanne mit kochendem Wasser. Sie wurde am gan zen Körper schwer verbrüht. Ihr Zu stand ist bedenklich. Von einer Straßenbahn Car umgerannt. CX, 9)was ! . ii . rn'.iL.'... Jiwu3, cui ciwu vvmlltX Farmer - von Daleville, Ind., wurde heute Nachmittag vor dem Park Theater von einer Vrightw'.', Car umgerannt. Er trug schlimme Verletzungen am Kopfe davon. Am nächsten Montag Tritt der iCounty Rath in Sitzung. Am nächsten Montag wird der County'Rath eine Sitzung abhalten, um über eine Verwillieung für den Bau der neuen W. Washington Str. Brücke abzustimmen. . Aus dem Polizeigcrilht. Bestahl seinen Vater nm John Joseph, welcher vor einigen Tagen seinen No. 508 Willard Str. wohnenden Vater um 5480 bestahl und in Anderson verhaftet worden war, ver zichtete beute auf ein Vorverhör und wurde unter 51000 Bürgschaft an die. Großgeschworenen überwiesen. Sein Väter hatte sich geweigert, die Anklagen zurückzuziehen. - -mThe Belmont". Wirthschaft und Billard.Parlors 1201 Madison Ave., Geo. SpackeEigenthümer. Beste Getränke und Cigarren, seiner Lunü. Neues Tel2286.' ' ' Keine andere Medizin kun'rt LungenLeiden so rasch und sicher wie der berühmte Dr. Bull'ö Snsten Syrup, er ist daö beste Mittel ge gen.Hals-Bräune, Bronchitis, Lroup, Brustschmerzen, Engbrüstigkeit, Lungensucht und Lungen- Entzündung. Heilt sofort alle Brust, Hals- und Lungen? Leiden und kostet nur 25 Cents die lechs.
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