Indiana Tribüne, Volume 25, Number 157, Indianapolis, Marion County, 24 February 1902 — Page 4
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1 Jnolrmn Tribüne, S4. Februar 5pO& .
' Jndiana Tribüne. . Erscheint Täglich uud SouutagS.' Hnautgegeden von dn I TRIBUXE PUBLISHING CO. Jndianar!i, Jntz. OMee : 13 Süd Alabama Etraße. 1171, .Montag, den 24. Februar 1902
Der Rauch-Inspektor auf dem Kncgspfade. Erhebt AnNagen gegen Verlcher der Rauch-Ordinanz. Bau trnd Rauch.Jnfpektor Bartcl lat hiute gegen die Besitzer solgende: Gebäude wegen Verlegung der'Rauch Ordinanz Anklagen erhoben. Empire Theater, Frank Maus Jauvre, Fitzgerald, Jem Laundry, Unabhängiger Turnverein, Savoy Apartem,t HauS, Marion Gebäude, Wiandott, Henriks. hzndelÄlmmer. Excelfior Laundry Lorain, Arm strong Laundry, Bursord, 'No. 18 24 W. Georgia Str.. Jacob Mekger (o. PiZens, Progreß Laund?q, FürnaZ Jec Crearn, Connecticut Lise Ins., Arthur Jordan Co. und Lombard Ge bäude. Aus dcutschcu Bercmskrciscn. Preußen Verein. In -der gestrigen in der Columbia Halle abgehaltenen monatlichen Ge schästsversammlung fand die zweite Vorlesung, der verbesserten Konstitution statt. In der im nächsten Monat statt -sind enden Äersomnllung roird sie zu dritten Male. verlesen und dann darüber abgestimmt werden, oö sie -ang?nommen werden soll oder nicht. Die Begräbnißkoßen und die Sterbe geldcr für daö-in der letzten Wrche ver siorbcne Mitglied Hry Heci wurden bewilligt. Bierbrauer Union 5?. 7 7. In der ''geilem in dn Ccrmania Halle abgehaltenen Versammleng der Bierbrauer Union 52o. 77 wurde die Situation des BierbrauerStrikeS in Cincinnati gründlich besprochen -und be schlössen, falls der Konflikt irklich zu einem ernsten werden sollte, aus der Seite der Ver. Vrauereiarbeiter zu bleiben und alle Hebel in Bewegung zu setzen, um den vom Zaune gebrochenen Kamps- zu. Gunsten der Union und wider die Bcauereibesitzer zu entscheiden. An das Hauptquartier dr Gin. Wraue ?eiarbeiterUnion. wurde ein Telegramm in diesem Sinne und mit der Ermuthi ung, fest auszuhalten, abgesandt. Ferner wurde der Sekretär beauftragt, der National Exekutive der Bruar beiterVereiniFUng die besten Tath schlage der Ver. Brauereiarbeiter Don Indianapolis zu .unterbreiten. Diesel ben stehen. treu zum National'Verbsnde und werden dahin arbeiten, daß der Cincinnati Kaups zu Gunsten der Vereinigung endigen muß. Ticket? für bic zum Besten der x beiterZeitungen in Buffalo und Mil waukee veranstalteten Fairs wurde ge kaust. Einem hülssbedürsligen Ge nossen in Milwaukee, rselcher seit zwei Jahren im HoZvitale krank darnieder liegt, wurde ein Geschenk gemacht. Der Südseite Männerchor hielt gestern Nachrsittag in der Lyra Halle seine monatliche EeschSstsver sammlunz ab. ' Vier neue aktive und süiszig passiveMitglieder vden aufgenommen: Am Z. April wird eine Abend Unterhaltung veranstaltet. Ein reich haltizes Programm soll zur Durch sührang gelangen. Der Verein hat beschlossen, sich in korporiren zu lassen und am 23. März bei der Marzseier der Sozialistischen Partei mitzuwirken. - Der Herman.n Kranke n "Unterst. Verein. . .. . erledigte m seiner gestrigen im Jesser son Hause abgehaltenen Geschästsver sammlung'nur Noutine(Beschafte. . Der Harugari S ä n g e r ch o r beschloß gestern, im Laufe des Frühjahrs eine Sängerfahrt nach Dayton, Ohio, zu veranstalten, um dem dortigen Ha rugari Liederkranz einen Besuch abzu statten. Es wird erwartet, daß die passiven Mitglieder, sowie die Freunde des Vereins sich an dem Ausflug bethe! ligcn werden. In der Wohnung von 'Eugen DLvis, fle. 707 0. 16. Str., riöhrkte in früher Morgenstunde ein Feuer einen Schaden von etwa hundert Dollars an.
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Am Sonntag betrat er ameri'ä ttfchcn Boocn. Vttter dem Donner der Kano nen fulZr der Kronprinz Wilyclm" in den Kafen ein. Herzliche BcstrüßttAg scltruS fcij Admirals SZodley D. Esans. Offizielle Besuche auf der Hohenytüctn," ans der der Prinz wohnt. Erwiderung der Besuche am Nach miraize. Auf drr Nelse erwrrbt sich Prinz Hcru nchiciÄunft Aller. Ein von dem Prinzen autorisirtcs JntcrvicO. ?TVnL Heinrich in New V-o-r k. New Jork, 23. Febr. Prinz Heinrich von Preußen, der Repräsentant seines Bruders, des deutschen Ka.isers, bei dem Stapellauf der in Amttika gebauten Yacht des Letzteren, tra.f beute in New Sork ein und wurde als Gast der Nation herzlich willkomvztn geheißen. Die Strand-Batterien, welche den äußeren Hafen schützen, liej;n den ersten Cruß ertönen, indem sie .'inen Salut ton 21 Schüssen abfeuerten. Von den Geschützen eines zu Ehren des Prinzen versaminelten Geschwaders. erhallte das Echo wieder. Repräsentanten des Präsidenten Noosevelt. der Armee, der Flotte und der Stadt New Jor! begrüßten ihn imündlich und eine ungeheure Menschcnmasse bildete Spalier, um dem SeefahrerPrinzen von Deutschland zuzujubeln und ihn zu sehen. Der fürchterliche Sturm, gegen den .der Kronprinz -Wilhelm" seit Tagen anzukämpfen gehabt, und der dietlantische Küste mit Eis eingefaßt hatte.' hatte feine Gewalt verloren. Die Sonne schien wcrrm vom blauen Himmrl herunter und nur Wenige blauertm, daß der königliche Gast mit einem Tpge Verspätung .eintraf. Mittelst Murconi's Erfindung war .lange vor Ankunft des Drunpfers definitiv fest gepellt worden., wann "der verspätete Dcnnpfer thatsächlich eintreffen würde. Es war nach 9 Uhr Morgens, ehe endlich 'die Umrisse des großen Schiffes im Nebel zu unterschnden waren. Rear Admiral VobleyD. Evans, der Kommandeur des Spezlal - Geschwaders und Ehren - Adjutant des Prinzen. verließ as Flagschiff Illinois" um V Uhr 40 Miu. in dem SchleppDampfer Ninna". In seiner Begleitung waren Kapt. G. A. Eonverse. der Ehef seines Stabes. Flag-Leutnant. Frederick Ehapin. Ensign Frank T. Evans, 'Adjutant und Kapitän RebenrPaschwitz, der Marine-Attache der deutschen Botschaft in Washington. Sie Alle waren in volle? Uniform. Als der kleine Dampfer bei dem Kronprinz Wilhelm" ankam, stand Prinz Heinrich in der Uniform eines 2ldmirals der deutschen Marine, umgeben von seinem in glänzenden Uniformen strotzendem Stäbe, auf der Kommando-Brücke. Als die beiden Schiffe so nahe an -einander herangekommen waren, daß Prinz Heinrich und Admiral Evans sich erkennen konnten, tauschten sie informelle Begrüßungen aus. - Nach un auch sammelten sich Hund:rte von kleineren uni größeren Fahrzeugen in der Nähe an und folgten den txiden Schiffen. Als diese Fort Wai)swerth passirten, wurde der erste der Salute von 31 Schüssen abgefeuert. Sobald der erste Schuß gefallen war, schritt Prinz Heinrich bis an das Ende der Brück vor und nahm eine militärische Haltung an. Grüßend legte er die Hand an die Mütze, als er die über dem Fort wehende amerikanische Flagge passirte und sein Gefolge that dasselbe. Gleichzeitig spielte d den Prinzen begleitendeMarinekapelle Star Spangled Bannet". - Die Kanonen des Fort Wadsworth hatten, kaum, ihre 21 Schüsse abgegeben,' cls die Batterien von .Fort Hamilton schon ihren Gruß ertönen ließen. ' Nach dieser Zeremonie . wurde . der KrönPrinz Wilhelm zum Halten gebracht, pamit Admiral EvanS und sein Stab ren Dampfer besteigen konnten. Die Passagiere Hatten sich auf dem Hauptdeck versammelt und riefen laut Hurrah, als der Admiral an Bord kam. In der Kajütte des Kapitäns A. Richter trafen sich 'der Prinz , und der Admiral Evans. Prinz Heinrich ging auf den Letzteren' zu und schüttelt: ihm' herzlich die Hand. . "Ich freue mich sehr, Sie zu sehen", sagte der Admiral. Jedermann in den Ver. Staaten wartet darauf, Sie willkommen zu heißen. Es gericht mir zum Vergnügen, mein Herr, Sie im Namen Aller formell begrüßen zu können." Ich danke Ihnen, mein Herr, und durch Sie dem Volke Ihres Landes" antwortete der Prinz unz fuhr dann seit: Ich freue mich, hier zu ftin und besondrs an ein:m so herrlichen Tage. Der Kaiser wies miÄ an. Ihnen, Herr
Admiral, seine Komplimente darzubringen und ich thue das mit' Vergnügen." .
m ' Admiral Evans gab Zemem Danke darüber Ausdruck, daß der Kaiser seiner gedacht habe und stellte dann die Mitglieder seines Stabesvor. .Der Prinz cab jedem Einzelnen ie Hand und hatt: für jeden ein herzliches Wort.. Auch dk Zeitungsleute, welche den Prinzen auf s:u? Reife durch das Lano begleiten weidrn, wurden, dem Prinzen ebenfalls von Admiral Evans .vorgestellt. - Der Prinz lächelte, als .er die Korrespondenz ten sah und sagte, er sei überzeugt, ihre Beziehungen zu einander würden, herzUch sein. Nach kurzem Aufenthalt setzte sich der Dampfer wieder in Bewegung und um .10 Uhr 50 Min. erreichte er das Spezialgeschwader auf der Höhe von 'Tompkinsvillc. .Die deutsche Flagge wurde auf dem Kronprinz Wilhelm" aufgezogen, was .das Signal für die amerikanische Flotte war, den Saluk' abzufeuern. Die 'San Francisco", Cincinnati". Olympia" und Jlli-. ncis" lagen in einer geraden Linie und gewährten mit ihren Bemannungen einen imposanten Eindruck. Sie zogen die deutsche Flagge auf. und dann ging ein Schießen auf's Gerathewohl los.Der Prinz stand in militärischer Haltung auf der Brücke und hinter ihm stand:n Admiral Evans und seinStab, sowie das Gefolge des Prinzen. Die Deutschen gratulirten dem Adsiin! Evans wegen des vorzüglichen, AuLsefons seiner Schiffe, besonders der IIlinois" und Olympia". Prinz Heinrich erklärte, er sei sehr darauf bedacht, dem Geschwader einen Besuch abzustutten und werde das bei der allernächsten Gelegenheit thun. Als ' der Kronprinz Wilh:lm" Tcmpkinsville passirt hatte, vermehrt: sich di: Zahl der kleinen ihn begleitenden Schiffe zusehends. Diese li'ßen ihre Dampfpfeifen ertönen und lwklführten ein oHrenbetäubendesGeräusch. j Ein fast überfülltes Fährboot war in ! der Nähe. Sein? Passagiere riefen im- i mer wieder nach dem Prinzen und die- ! fer erwiderte, mdem er die Hand wieverholt an die Mütze legte. Lei Governor's Island wurde noch ein Salut abgefeuert und wiederum ficnd Prinz Heinrich wahrend desselben in militärischer Haltung auf der Brücke.' Während der Dampfer die Bai hin--auffuhr, beobachtete der Prinz mit großem Interesse die Stadt mit ihren großen Himmels st ürmern. ' die FreiheitsStatue, .die Brooklyne? Brücke. inu$ sich alles so gut wie möglich erklären. Bei der Batterie hatte sich die erste Menschenmenge eingefunden, um ihn zu begrüßen und von da bis zum Recreation Pier war jeder Pier mit einer großen Menschenmenge besetzt, die nicht müde, wurde, Hurrah zu -rufen. ' ' Die Zahl der kleineren Gefährte, welche'dem', Dampfer folgten, nahm auch fortwährend zu und das Getöse der Dampfpfeif?n wollte gar kein Ende nehmen. Die großen Dampfer im Hafen 'hatten Festtags schmuck angelegt und die deutschen Farben waren überall zu sehen. iWisdcrholt legt: der Prinz seine Hand :cnr die Mütze over grüßte in anderer.Weise und den anwesenden Amerikanern gegenüber sprach er sich dahin aus, daß er sich von dem. herzlichen Empfang sehr angenehm berührt fühle. . Der letzte Gruß, der dem Dampfer, entgegengebracht wurde, kam von der koierlichen Jacht Hohenzollern", auf der Prinz Heinrich während seines Aufenthalts in New Aork wohnen" wir). Die Hohenzollern" bot. einen h-errlichcn Anblick dar in ihrem Flaggenschmuck und dem weiß und goldenen Anstrich.' Ihre Bemannung trug neue Uniform und Strohhüte und stand in Reih und Glied. Lächelnd grüßte d:r Prinz hin-, über, worauf die Mannschaft in Hurrahrufe. ausbrach. -Der Prinz dankte nochmals grüßend. - ' Um 12 Uhr 55 Minuten endlich konnte Prinz Heinrich vie Landungsbrücke besteigen. Er that es unter dem Jubel der großen Menschenmenge, die von Polizei und Miliz in respektvoller Entfernung gehalten wurde. Er begab sich nach der zur Hohenzollern" füh-' renden Landungsbrücke, .wo Admiral von Baudissin unv seine Offiziere ihn empfingen. Während der Prinz die Brücke zü? Hohenzollern" überschritt, spielte vie Kapelle vom Kronprinz Wilhelm" das deutsche Nationallied. Die Ersten, die dem Prinzen nach seiner Ankunft auf der. kalserlichen ?)acht ihre Aufwartung machten, teed ren General Brooke von der Bundesarmee. der . von zwei Adjutanten begleitet war, . Admiral Barker -und sein Adsutant, Kapitän West.der die Bundesmarine repräsentirte7 Dann, folg ten der deutsche Botschafter,. Baron von Holleben mit den Militär- und Marr e-Attach6s in voller Uniform, die Sekretäre und der Militär-Attach der deutschen Botschaft in Mexiko, Leutnant Bartels.u. s. w. Daran schloß sich die Delegation, welche den Präsidenten der Ver. Staaten vertreten sollte. nämlich der erste Hilfs-Staatsfekre-tär Hill, General-Adjutant Corbm, Oberst' Bingham . und Commander Cowles, der Schwager des Präsidenten. . Kapitän Nathan Sargent ließ sich fodann dem Prinzen vorstellen. Er sagte, er sei speziell von Admiral Deweybeauftragt, dem Prinzen sein Bedauern darüber auszudrucken, daß er ihn nicht persönlich' hab: begrüßen können. Zum Schluß kam noch Mayor Low und sein Privatsekretär, um dem Prinzen seine Aufwartung zu machen. ' Der deutsche Generalkonsul in New Jork
und seine Begleitung hatten sich, der, dem Gefolge des Botschafters ange' schlössen. Der Empfang der verschie. denen Herrschaften und die Jnspektiott der Mannschaft der Hohenzollern" dauerte etwa eine' Stunde. Dann folg' t: ein Lunch. . Dazu lud der Prinz diejenigen Besuch ein, welche die Marine repräsen irrten und außerdem die Mitglieder seines Gefolges und die der deutschen Botschaft in Washington. Zu seiner Rechten saß Herr von Holleben' zu seiner Linken Admiral Evans. Außer diesem waren noch von Amerikanern 5Zapt. Eonverse' von der Illinois", Leut. Ehapin und Ensign Evans, ein Sohn des Admirals, anwesend. , ' Nach dem Lunch, gegen! 3 Uhr setzte Prinz Heinrich die Herren in Kenntnist, daß er am Nachmittag alle offiziellen Besuche erwidern werde, und zu Admiral Evans gewandt, sagte er, er möchte gern das neueste Schlachtschiff d:r 'amerikanischen' Flotte sehen. . '' Bereits um halb 4 Uhr bestieg der Prinz den Bundes-Schleppdampfer Nina", begleitet von einem Adjutanten. sowie Admiral Evans. Leutnant Ehapin und Ensign Evans. Er stattete der Navy Fard zuerst einen Besuch ab, sprach bei Admiral Brker vor und fuhr, dann nach Governor's Jsland, um General Brooke seinen Ä:such abzustatten. Von da ging zum Schlachtschiff Illinois", um Admiral Evans' Besuch zu erwidern und das Schiff zu inspiziren. De: Prinz wurde mit den feinem Range gebührenden Ehren empfangen und fuhr schließlich zum Pier an der 34. Strgße zurück, wo er an Bord der Hohenzollern" das Diner einnahm. Leim Deutschen Verein". New ?)ork.' 23. Febr. Prinz Heinrich war Sonntag Abend im Klubhause des Deutschen Vereins, wo ihm zu Ekren ein Empfang veranstaltet worden war. Vom Dock, wo die Hohenzollern" liegt, bis zum Klubhause. - gab ie Schwadron A lder .Nationalgarde dem Prinzen, seinem Gefolge, dem Admiral von Baudissin und seinen Offizieren
und anderen Gasten das Geleite. Alle die Herren waren zu Wagen und voraus' ritt Polizei. In demselben Wagen mit dem Prinzen waren Admiral Evans und Hilfsfekretär Hill.. Am Klubhause cingekommen, , wurde der Prinz vom Präsidenten Rudolph Keppler und dem Vizepräsidenten Otto T. Schuler mpfangen. . Im . Empfangs salon batten 260 Mitglieder des Vereins mit :M Damen eingefunden. Der Salon war prachtvoll dekorirt und an derWand hing ein Portrait des deutschen Kaisers. 'Auf speziellen Wunsch des .Prinzen wurden ihm sämmtliche Anwesenden vorgestellt und während dieselben an -ihm vorbeigingen, drückte er jeder ein)elnen 'Dame'dse-'HaM'"'--'' ": Vom Klubhause ging's zum 23. Str. Fahrboot der Pennsylvania Bahn, welches 'den Prinzen zum Bahnhof in Jersey City brachte. Schiffs - Illumination. -WH I V, ! . cn rr (v. s . tix tm yuxi, cö. tfiD. vier Schiffe dos Geschwaders des Admirals Evans waren am Sonntag .Abend prachtvoll illuminirt. Das. Schlachtschiff ..Illinois" hatte seinen Namen in zwei Fuß hohen elektrischen Buchstaben auf der Brücke. Auf beiden Seiten des Lootsenhauses waren in elekirischer Schrift die Worte Willkommen. Prinz Heinrich" und überall warcn bunte elektrische Lichter in großer Zahl angebracht. Die Cincinnati"' Ober sah am schönsten aus. Sie übertraf noch das Flaggschiff. Die Jllumination dauerte von 7 bis 9 Uhr. Die Reise. N c w Z o ? k , 23. Febr. Der nordatlantische Ocan brachte dem großen Dampfer Kronprinz Wilhelm" fünf Tage lang r.in Wctter. welches die S'.ctüchtigkcit" des Prinzen Heinrich auf eine harte Probe stellte. Diefcr aber bewies, daß er cin Seemann ist und verpaßte keine einzige Mahlzeit.' Jeden Nachmittag und Abend war cr im Rauchzimmer zu finden und trotz des Windes und der Wogen brachte er jeden Tag mehrere Stunden auf der Brücke zu. Die Reise verlief ohne besondere Zwischcnfällc. . , Prinz Heinrich-war ein sehr demotratischcr Passagier und die vielen Mitreisenden waren sich einig darüber, daß er ein höchst liebenswürdiger, charmanter, anspruchsloser Herr sei. . . Der Kronprinz Wilhelm" verlieh Brcrncrhavcn amSamstag. Sonntag lief 'cr -Southampton und Cherbourg ! an. und um 9 Uhr Abends, am 16. Februar. ging er in See.. Nach dem Essen' kamen die in, Southampton und Cherbourg eingestiegenen. , Passagiere .an Deck, um den Prinzen' Heinrich zu sehen. . Er ließ sie auch nicht lange warten, denn cr begab sich allein zum Rauchzimmer, wo bereits mehrere der Herren seiner Begleitung saßen. Dort trank er seinen Kaffee und rauchte' einige Ciaaretten, um sich dann seine' Pfeife anzuzünden. Er scherzte und lachte fortwährend mit seiner Begleitung und war bei denkbar bestem fcumor. Das ungefähr beschreibt die Situa tion am Sonntag und Mon-tag Abend, aber Dienstag . fele- schlechtcZ Wetter ein. Der Kampf des Schiffes mit den Wogen machte viele, Passagiere seekiank. ' Dadurch wurde die Menge, welche sich bis dahin regelmäßig im Rauchzimmer eingefunden hatte, bedeutend kleiner, aber der Prinz erschien iedc?n .Taa . nack dem 9üyckpan. und (Fcrtschung aus Seite 3, Spalte 2.)
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