Indiana Tribüne, Volume 25, Number 157, Indianapolis, Marion County, 24 February 1902 — Page 3

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Fnöieua Tribüne, 84. Februar 1902.

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Prinz Heinrich gelandet

.. l .ir - .t (Fortsetzung von der 4. Seite.) i Mcnd5 nach dem Diner. Er' sah imrncr an demselben Tische und der hohe Wellengang hatte absolut keine Wirkung auf ihn. Dagegen waren mehrere Herren seines Gefolges, darunter sooar Dr. Rich, der Ärzt des Prinzen, seekrank. Die Schrauben des Dampfers waren alle Augenblicke aus dem Wasser und dadurch wurde die Geschwindigkeit des Dampfers so ( arg verzögert. . Bei Tisch saß der Prinz in einer Ecke des Eß-Salons, konnte aber fast don allen, Anwesenden gesehen werden, obwohl zuerst eine Art Portiere ihn vcn den übrigen Passagieren getrennt hatte. Auf seinen Wunsch wurde dieselbe entfernt. Kapt. Richter hatte dem Prinzen seinen Tisch in der Mitte des Salons angeboten, dies Anerbieten war aber dankend abgelehnt worden. ' Jeden Morgen machte der Prinz einen längeren Spaziergang . auf Deck. Ein Zeichner einer illustrirten Zeitung war auf dem Dampfer und als der Prinz ihn Dienstag Abend bemerkte, rief er ihm zu, sich's bei tlntpx Glase Bier an seinem Tische im Rauchzimmer gemüthlich zu machen. Dann plauderte der Prinz und der Zeichner ine Stunde lang zusammen. Dies passirte einem deutschen Zeichner. Ein amerikanischer Kollege lernte die Liebenswürdigkeit des Prinzen auch kennen. Derselbe - hatte eine hübsche Zeichnung von dem Prinzen gemacht und als dieser davon hörte, ließ er sich dieselbe zeigen. Er machte dem Zeichner alle möglichen. Komplimente und erbot sich, für ihn zu sitzen. Dies setzte den Zeichner in eine solche Verlegenheit, daß er absolut nichts zu Stande bringen konnte. Als der Prinz das bemerkte, sagte er: Nun, Wenn's heut: nicht gehen will, dann versuchen wir's ein anderes Mal Ueberhaupt wurde Prinz Heinrich durch sein demokratisches Auftreten der Lieblina Aller auf der Reise. Besonders die Amerikaner konnten nicht genug des Lobes über ihn sagen. ' Als Kapl. Richter seiner Enttäuschung darüber Ausdruck gab, daß er New Fork Samstag Vormittag nicht erreic?,en könne, sprach Prinz Heinrich ihm seine Anerkennung für die meisterliche Art und Weise, wie er das Schiff führe, aus.. Am Dienstag inspizirte der Prinz in Begleitung des Kapitäns und des Schiffsarztes den Dampfer. Er ging durch die zweite Kajüte und das Zwichendeck und besichtigte die einzelnen Räume. DerDampfer Lucania sandte am Mittwoch mit Hilfe drahtloser Telegraphie dem Prinzen seine Komplimente, worauf dieser antwortete: Herzlichen "Dank dem Kapitän, der Mannschaft und den Passagieren der Lucania. Prinz Heinrich von Preußen Was die Fahrt auf Vm Kronprinz Wilhelm" so angenebm machte trotz des schlechten Wetters, toaren besonders die Leistungen der Kapelle der zweiten Matrosen - Division, bestehend aus dreißig Mann. Diese Kapelle spielte Donnerstag Abend währenddes Diners auf dem Kronprinz Wilhelm" u. A. Jankee Deodle , Dtrte" und andere amertka nische wie auch deutsche Weisen und erzielte ungeheueren Enthusiasmus. Freitag Abend verließ der Prinz seinen Tisch im Rauchzimmer und begab sich zu einem anderen, an dem die Herren George A. Armour und Allison Vincent Armour von Chicago, Robert Bonner und Archie Harmon von New Aork und Spencer Eddy von der Ver. Staaten Gtsandtschaft. in ' Konstan tmopel saßen. Alllson Armour war dem Prinzen als Jachtsmann vorgestellt und dies gab einen guten Anhaltspunkt. Ueber zweiStunden unterhielten sich die Herren mit einander. U. A. sprach der Prinz den Wunsch auS, einmal ein wirkliches Plantaaenlled zu yoren. Am nächsten Morgen, Samstag, ging er mit den Herren durch den Maschinenräum des Schiffes und erklärte ihnen zede Maschin: bis in ibre kleinsten De tails. Keiner der Herren hatteein Wort darüber gesagt, dß es Washinzton s Geburtstag sei, als e.ber die Inspektion des Schisses vorüber war, nahm der Prinz die H:rren mit in seine Kajüt:, ließ Ehampagner stiren und sate: Nun, mein: Herren von Amkrik.'.. lzssen Sie unS auf George Washington trinken Der Sturm, der während der ganzen Fahrt geherrscht hatte, wurde am Samstag Morgen noch stärker. .Alles, was nicht fest war, flog umher und es war geradezu gefährlich, sich zu bewegen. -Bei dem Konzert nach dem Diner am Samstag Abend bereitete es den Passagieren das meiste Vergnügen, wenn sie beobachteten, wie einzelne d:r Musiker in Folge des hohen Wellenganges nach vorne über fielen. Der Prinz versah zehn der KonzertProgramme mit seinem Namen. Dieselben wurden versteigert und der Erlös kam den Matrosen zu Gute. Das niedrigste brachte 35, das höchste $94. Im Ganzen wurden 625 erzielt. Am Samstag Morgen ließ der Prinz di: fünf amerikanischen Zeitungsleute, die sich an Bord befanden, in Kenntnist setzen, er wijnsche sie am Nachmitta? kennen zu lernen. Baron von Seckendorff stellte die Herren vor und Prinz Heinrich reichte jedem Einzelnen freundlichst die Hand. Er besprach mit ihn:u u. A. die drahtlose Telegraphie

und als der Dampfer dem Lande nahe genug gekommen war um die drahtlose Telegraph spielen zu lassen, sandte der Prinz foläendeö Telegramm: An den Präsidenten Roofevelt, Washington. Ich hoffe, daß der Gesundheitszustand des Master Roosevelt sich fortwährend günstiger gestaltet. Wünsche schnelle Genesung. Erlauben Sie mir, Ihnen und der amerikanischen Nation zur heutigen Gedenkfeier von Washington's Geburtstag zu gratuliren. Es thut mir. leid, Sie durch verspätete Ankunft enttäuschen zu müssen. Dieselbe wird verursacht durch anhaltende westliche Stürme, welche ein schnelles Vorwärtskommen, selbst mit diesem herrlichen Schiffe, unmöglich machten. Indem ich mich freue, Sie bald zu treffen - gez. Heinrich, Prinz von Preußen." Des Präsidenten Antwort. Washington, D. C., 23. Feb. Gleich nach Empfang des Telegramms des Prinzen Heinrich, welches durch die Marconi-Station vermittelt worden war, sandte Präsident Roosevelt folgende Antwort ab: Im Weißen Hause, 22. Feb. An den Prinzen Heinrich von Preußen, ' die Hohenzollern", New York . City.. Empfangen Sie meinen herzlichsten Gruß nach Ihrer glücklichen Ankunft. Ich danke Ihnen für Ihre Botschaft im Namen des amerikanischen Volkes. Ich werde Sie morgen sehen und sehe dem Zusammentreffen mit Freude entgegen. Theodore Roosevelt." N e w Y o r k, 23. Feb. Ein anderer Passagier auf dem Kronprinz Wilhelm" war Hauptmann von Reistorff vom 40. Artillerie-Regimcnt. Reistorff war zwei Jahre lang als Führer einer Expedition in den Dschungeln Afrikas, indem er mit einem Expeditionskorps von 2 Offizieren und 60 Negus-Soldaten quer durch Afrika zog. Drei französische Offiziere' begleiteten die Expedition, um die Grenze zwischen dem französi schen Congo und den daran grenzenden deutschen , Besitzungen festzustellen. Achtmal hatte Hauptmann von Reistorff dabei das Fieber, einer seiner Offiziere starb und der andere mußte als Invalide nach Hause geschickt werden. Den französischen Offizieren ging

es nicht viel besser. , Reistorff wird mit der Gesellschaft des Prinzen reisen, obgleich er offiziell nicht zu derselben; atn t" i cc- : , r i- i . cn . : : . i. f yori. zx vjxxj jpuict iic cicimyiEu Staaten und dann Brasilien ausgedehnt bereisen. v . Ein Interview. . New York, 23. Febr. Ehe Prin) Heinrich von . Deutschland abreiste, wurde offiziell bekannt gegeben, daß er sich nicht würde interviewen lassen.' Al Sonntag ist er dabe: geblieben. Was immer der Prinz der Öffentlichkeit übergeben will, wird durch ein Mitglied seines Stabes bekannt gegeben werden. Hauptmann von Müller, der Adutant des deutschen Kaisers, der nicht nur für den Prinzen Hetnrich, sondern auch bis zu einem gewissen Grade für Kaiser Wilhelm sprechen darf, sagte am Sonntag einem Berichterstatter der Associirten Presse" Folgendes über den Besuch des Prinzen: Als der Präsident auf eine Anfrage des deutschen Kaisers hm zugesagt hatte, daß seine Tochter die in Amerika gebaute Yacht des Kaisers taufen solle, beschloß Se. Majestät, dem Präsidenten seine Hochachtung zu beweisen, indem er einen Prinzen aus dem Hause Hohenzollern zu dem Stapcllause der Sacht entsende. Dabei erinnerte sich der Kaiser der angenehmen Beziehungen zwischen dem Prinzen Heinrich und den Admirälen Dcwey und Evans und ferner des Umstandes, daß sein Bruder nach seiner Rückkehr von China den dringenden Wunsch ausgesprochen hatte, die Ver. Staacn einmal besuchen zu dürfen. Außerdem ließ sich der Kaiser von der, Thatsache bcinflussen, daß wenn immer Prinz Heinrich, im Auslande war, er die Hochachtung und Bewunderung Aller erregte, und stets darin erfolgreich war, einen Ton des Freundschaftlichkcit, welche auf gegen seitigcr Achtung beruhte, hcrbeizuführen. Das deutet meiner Ansicht nach an, was den Kaiser veranlaßte, scincn Bruder als seinen , Vertreter bei einer .so angenehmen Gelegenheit nach Amerika zu senden. Der Prinz ist sehr dankbar, daß der Kaiser ihn für diese Mission ausgesucht hat. Er freut sich, die ameri'kanische Nation kennen zu lernen und d:n trefflichen Mann, welcher, an ihrer Spitze steht, begrüßen zu können. Nur weil es die strenge Pflicht nicht erlaubte, kam er auf semer Rückreise von Asien nicht nach den Ver. Staaten. Als Herr von Müller auf die verschiedenen Gerüchte aufmerksam gemacht wurde, welche über das bekannte Diner in Hongkong in Umlauf gesetzt worden sind und ' wonach Admiral Dewey sich sehr beleidigt gefühlt haben soll, sagte er: Ich war damals anwesend, war Adjutant des Prinzen und was ich jetzt über jene Affaire sage ist die Wahrheit und authentisch. Im Hafen von Hongkong hatte der Prinz den Befehlshabern der Schiffe der verschiedenen Nationen, die zur Zeit im Hafen lagen, ein , Bankett gegeben. Dabei trank der Prinz auf das Wohl der Souveräne und Präsidenten der Nationen, deren Fahnen durch die Gä ste vertreten waren. Zuerst trank ei auf Deutschland, dann, auf 'Großbri

tanmen dann auf Rußland. . Die Ver. Sleaten kamen' zuletzt dran.- Der Grund, weshalb er zuer auf. Großbritannien trank, war der, daß .das Essen in dem Hafen , von britischem Territorium stattfand, dessen stellvertretender Gouverneur ein Gast war. Etwa eine Woche spater wurde der Prinz von dem deutschen Konsul, Herrn von Lseper, der. jetzt tn Valpa

raiso ist. m Kenntniß gesetzt, es thue Admiral Dewey leid,' daß er bei den Toasten nicht mit den Ver. Staaten begonnen habe, gemäß dem internationalen Brauch, der die Reihenfolge bei solchen Gelegenheiten vorschreibt. Dieser Brauch ist, daß die Toaste dem Dienstalter der anwesenden Offiziere nach ausgebracht werden. Dewey war thatsächlich in dieser Beziehung der älteste unter den Gästen, und sobald sich die Gelegenheit bot, begab sich Prinz Heinrich an Bord der Olympia". Er sagte Dewey. er habe sich überzeugt, daß er im Irrthum und Dewey im Recht sei und des Letzteren Antwort war wie folgt: , Nun. Sir. ich danke Ihnen für Ihre Entschuldigung. Ich darf sagen, daß ich Sie früher gerne hatte, aber nach dem, was tte mir soeben gesagt haben, glaube ich, daß ich Sie noch lieber haben werde und das ist sehr viel gesagt." Man kann daraus ersehen, daß eine derartige Erledigung einer Etiquettenfrage nur dazu angethan war, die freundschaftlichen Beziehungen zwischen ihnen noch stärker zu machen. Prinz Heinrich ist." so fuhr von Müller fort, ein Seefahrer mit Leib und Seele. Er manöverirt mit seinem Schiffe und seinem Geschwader und ist stolz darauf. Er weiß ebenso genau Bescheid mit den Maschinen, als er sich um das Wohlergehen der Maschinisten bekümmert. Er erkennt, deren Arbeit an und zeichnet sie häufig aus. Der Prinz liebt, die Jagd, den Reit- und Segelsport und spielt ebenso gut Golf als Polo und nebenbei fährt er Bicycle. Im Jahre 1877 trat der Prinz in die Marine ein, gerade wie irgend ein anderer Kadett. In den Jahren 1873 bis 1880 machte er an Bord der Fre gatte Prinz Adelbert" eine Reise um die Welt. Als Wachoss)zier kam er in den Jahren 1882 bis 1884 mit der Korvette Olga" nach West-Jndien und Süd-Amerika. Im Sommer des Iahres 1887, als er 25 Jahre alt war. war er zum ersten Mal als Kommandeur thätig, indem er an die Spitze einer Torpedoboot-Division gestellt wurde, nnt welcher er später zum Jubiläum der Königin Victoria nach England fuhr. Später kommandirte er die Yacht Hohenzollern", dann den nach seiner Gemahlin benannten Kreuzer Irene", einen Küstcnkreuzer und die Schlachtschiffe Sachsen" und Wörth". Als er das letztere Schiff befehligte," wurde er im Jahre 1895 zum Contre-Admi-ral gemacht. Damals war er 33 Jahre alt.. Seine Kameraden gönnten ihm sein schnelles Avancement, Sa sie muß ten, daß er es verdient hatte. - Als im Jahre 1897 die chinesischen Wirren ausbrachen, sandte ihn sein Bruder mit einem Hilfsgeschwader nach den chinesischen Gewässern und ernannt ihn zum Kommandeur der zweiten Di Vision des Kreuzer - Geschwaders. Während seines Aufenthaltes im Osten hat er es verstanden, die Bande zwischen den dort ansässigen Deutschen und denen im Vaterlande sehr viel enger zu knüpfen und dafür ernannte ihn tei Kaiser im Frühjahr 1899 zum Chef dd Kreuzer - Geschwaders. Sechs Monatt später wurde er zum Mze - Admiro. gemacht. Seine Leistungen als Chef des er stm Geschwaders, welches ' als das Herz der deutschen Marine bezeichnet werden 'kann, waren außerordentliche. Das Geschwader bildet eine Kriegshochschule und setzt sich aus den. folgenden Schiffen zusammen: 'Schlachtschiffe: Kaiser Friedrich III.. das Flaggenschifj des Prinzen. Kaiser Wilhelm II., Kaiser Wilhelm der Große. Kaiser Barba rossa, Kaiser Karl der Große. Kurfürst Friedrich Wilhelm. Brandenburg unö Weikenbura: die großen Kreuzer Vic toria, Louise und die kleinen Kreuze: Amazone. Niobe und Heia. Nach den lekten 5ierbstmanLvern avancirte de: Vrinz zum Admiral. Mit Bezug auf das Familienleben des Prinzen kann ich Ihnen sagen, daß es unostentatiös ist. Er wohnt im königlichen Schloß in Kiel. Während deZ Sommers, wenn er nicht auf See ist. lebt er auf seinem einfachen Landsitz Hemmelmark. In Berlm, wohin ihn Hcffestlichkeiten manckmal führen.wohnl er in 'einem Flügel des königlichen Scklosses. Außer Hemmelmark hat er verschiedene Landgüter in Brandenburg und Posten. Vrinz Heinrich ist ziemlich hoch e wacklen. vvn schlanker Statur und er sieht im Allgemeinen seinem .Vater sehr ähnlich. 'Er trägt einen kurz geschorenen m 4 . 1 t'! Jl Offs Aouoari uns omu uu uuuiutu ernst drein. : m m ' SchissSnachrichten. New N o r k . 23. Febr. Angekom men: Campania" von Liverpool, St. Louis" von Southampton. Kronprinz Wilhelm" von Bremen. Liverpool, 23. Febr. Ange kommen: Tauric" von New York. Moville. 23. Febr. Abgegan gen: Anchoria" (von Glasgow) nach New York. rtrt tvr ueensioivn, s. eor. ud gegangen: Umbria" (von Liverpool) nach New York. ...

Depeschen.

Aus der .deutschen .Reichs- . Hauptstadt. Eine neue Ersindung it?f .. tt,s4t ttSMfirf I w v.....tjw .MVM,..VMV Umwälzung hervorrufen. Arbeiter mit Aussperrung bedroht. Bedauerliches Vorgehender Fabri kanten. .Verschiedenes. Berlin . 22. ebr. Wasser kann auf Grund einer Erfindung, auf welche Dr. Karl Lletz.em Chemiker aus Ham bürg, das Patentrecht erworben bat. mit ähnlichen Eigenschaften, die das Petroleum oestöt, versehen werden und wie versichert wird, dürfte die Entdeck ung des Hamburger Chemikers eine Umwälzung auf dem Gebiete der Jndu strie hervorrufen, wie ste bis jetzt nur durch die Äerwenduna der Eleklrltttät verursacht wurde. Dr.' Ließ ist es nämlich aelunaen. eine Müssiakeit benustellen. welcke dem Wasser Eigenschaften von Brennöl ver leiht. Derart präparirtes Wasser giebt eine intennve Hitze und ein reines wei ßes, doppelt so starkes Licht als Petro leum. Die Bestandtheile der Flüssig keit können nicht zur Explosion gebracht werden. Eingehende Proben, denen die neue Erfindung unterworfen worden war, haben ern englisches Syndikat ver anlaßt, ditsclbe durch Kauf an sich m bringen, um sie in großem Maßstabe auszubeuten. Bedauerliches Vorgehen der Fabrik anten. Wie letzte Wochk; 'Greiz, so drohen jetzt auch in Müncyen'Gladbach, Mee rane, Elsterbcrg, Mylau und anderen Städten des Vogtlandes.die Textil'Fa brikanten, ihre Arbeiter auszusperren, falls dieselben, auf ihren Forderungen beharren. In Greiz wurde die Dro hung innerhalb 48 Stunden zur Aus führung gebracht, und es hat den An schein, als ob das Gleiche in den oben genannten S:ädten geschehen würde. Das Vorgehen der Fabrikanten, über dessen Berechtigung natürlich die ver verschiedensten Meinungen herrschen, wird allgemein um so mehr bedauert, als sich die Textil'Jndustrie am rasche sten von den bösen Folgen der jüngsten Krisis erholt hatte und wieder ihren normalen Stand erreicht zu haben schien. Wird die drohende Sperre ver fugt, so werden die zahlreichen Webe reien, Förbcrejcn, Appreturen usw. ein vielversprechendes Geschäft .für die kom mendc Saison einbüßen, wenn nicht die eine oder die andere Seite in Bälde nachgiebt.' Das Germanische Museum der Harvard Uni versität. Die Vossifche Zeitung" veröffentlicht Artikel aus der Feder des Professors Bruno Jrancke in Boston über das Ger manische Museum der Harvard Univcv sität. Die fesselnd geschriebenen Auf sätze werden mit um so größerem In teresse gelesen, als durch die kürzlichen Stiftungen des Kaisers die allgemeine Aufmerksamkeit aus jenes Institut ge lenkt worden ist. Ist e!n Wandel bevor stehend? ' ' ' An Stelle des letzte Woche zurückge trctenen Herrn v. Kardorff ist der kon servative Abgeordnete Nettich, welcher den 1. Mccklenburg'Schweriner Wahl kreis im Reichstage vertritt, zum Vor sitzenden der Zolltaris'Kommission ge wählt worden. Ob damit in der un geberdigen Haltung der Kommission irgend ein Wandel eintreten wird, steht dahin. Zur Zeit sieht es noch so aus, als ob die Kommission nichts Gescheidtes zu Stande bringen würde und die Re gierung in ihrer Hanoelsvertrags Politik vorläufig auf die Mitwirkung des Reichstages verzichten müßte. Die agrarische Mehrheit der Kommission hält sich an die Parole Lieber keine Zolle als die von der Negierung ange bolencn" und dürste, wenn sie aus dieser beharrt, schließlich die Landwirthschaft um der großen Parole willen um den er reichbaren Erfolg bringen. ' Die Cen ttums.Mitgliederdes Reichstags hielten eine wichtige Fraktionssitzung ab - und stellten sich in derselben mit großer Mehrheit auf den Standpunkt des Zoll kompromisses, . wonach fürWeizen sechs Mark und für die drei anderen Haupt Gctreidearten fünfeinhalb Mark Min destzoll verlangt wird. Bei einem Festmahle tn dem historischen Schlosse Sully im Loiret, das der Gras Maximilian de Bethune veranstaltete, wurde die gesammte Tischgesellschaft nach dem Genusse einer Fischsauce von heftigem Unwohlsein ergriffen. Wie sich herausstellte, hatte der Koch aus Versehen arsenikhaltiges Rattengift m diese aeschüttet. Während die Gäste und die Gräfin Bethune durch heiße Milch gerettet wurden, ist der erst dreißigjährige Gastgeber, der sich weigerte, das Gegenmittel zu nehmen und nur durch heißes .Wasser Erbrechen herbeizuführen suchte, unter furchtbaren Schmerzen den Folgen der Vergiftung J "- i

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