Indiana Tribüne, Volume 25, Number 156, Indianapolis, Marion County, 23 February 1902 — Page 10

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Der Eichkaizsäger. S2on Georg BuZfe'Palma: Die infame VIIa, die der Schriftp.töcr Toctc? Hora in der Nähe eineZ -trttschcn Nestes bewohnte, beheiberate ausser ihm und seinen Wirtbs-

I leuten noch ein anderes Wesen, das j Langeweile hieß. ; In den ersten Wochen hatte sie sich nicht besonders bemerkbar gemacht. Damals konnte sie noch nicht. iskom ni gegen den Zauber der Landschaft, gegen die Stimmung der Stunden, in denen die erste Dämmerung sich über die Haide breitet und die weißen Segel hüchgewölbt und lautlos die Havel hinabschwimmen. Allmälig aber, nachdem die.Gewohnheit in ihre Rechte getreten und die letzte der Eichkatzen, die in der Nähe deA Landhauses genistet hatten, mit geschossenem Unterleib auf den glatten Waldboden geschlagen war, wurde sie zuoringlicher. -' Eichkatzenschießen, das war nämlich eine? Leidenschaft des jungen Herrn. Mit seinem .Radauhütchen" auS tiro ler Loden auf dem Kopf, das Tefchtng In: Arm und sonst nichts am Leibe als Hrse, Sporthemd und Gürtel, war er stundenlang umhergestreift. Bis auf zwölfTodte hatte er es auch glücklich gebracht, aber nun ließ sich keine mehr I blicken. '. Eines Abends fiel-ihm die landroirthschaftliche Beilage .einer Zeitung. ;n die Hände. - Da war ein Aufsatz üb?r Meerkatzen in der Gefangenschaft, über den Anbau von Rosenkohl und über verschiedene andere Dinge, die ihm iemmt und sonders sehr gleichgiltig waren. Mit einem Mal lachte er aber licli auf. ' Jn dem Briefkasten des Blattes ha:te er-folgende Frage entdeckt: Wie -entfernt man eine Eichkatze auS einem eil!undeinhzlb Morgen großen Garten? ' Doctor Johns in. Heiligendorf." ' Eigentlich verstand er nicht recht, wie man überhaupt so fragen lann.' Da er aber ein GemllthSmensch war und sich langweiltesagte er sich: '-Dein Manne kann geholfen werden! Am andern. Morgen putzte er das Tesching und machte sich auf den Weg nach öeiligendorf, daS kaum eine halbe Stunde entfernt war Als er die Treppe des kleinen, ganz von Reben umsponnenen Häuschens, in dem Dr. Johns wohnen sollte, empor stieg, kam ihm ein junges Madchen enigegen-.daS ihn verwundertansah. Sie wünschen, mein Herr?" : Der Eindringling zog sein Radau. hütcken. . ' , Ist Herr Doctor Johns zu spre chcn?" In lvelcher Angelegenheit, bitte. Pcpa ist sehr beschäftigt." . U . In der Angelegenheit einer Eich katze, gnädige Fräulein. Mein Name ist Doctor Horn." " i - - . In der Angelegenheit einer Eichkake, jawohl, mein Fräulein'.-. Ein nochmaliger, noch erstaunterer Blick, ein halbverlegenes Einen Au genblic?, mein Herr!- Dann huschte stc fort und verschwand in einer 6e nachbarten Zimmerthür. . Eine Minute später stand der Eichkaizjäger vor einem alten, schneeweißta Herrn, der ihn freundlich willkommen hieß. - - - Wissen Sie, mein Herr,- wissea Sie. ich hasse dieses . Raubvolt, diese Eichkatzen. Seit frühester Jugend hasse :ck sie, weil ich namuch ein letdenschaft Ii Eiersammler bm. vlur der Schule. nämlich sagte mir mein Lehrer in,mer: Du, JohnS, wissen Sie,. Die hast einen Kopf wie ein Ei, w ein Habichtei.' " Nun sah ich mir darauf . ich war damals eitel -aue mogUchen Eier an - und dann - meinen Köpf im Ts.iegtl,'um,dit Aehnlichkeit zu finden. Ater bet dem vielen Ansehen wurden wir die Eier nätürlich interessanter älö mein' Kopf.' '- Und seitdem hasse ich die Eichkatzen, "denndas sind unverschämt: Nesträuber und - zerstören ' unzählige Eier.- ' . Haben' Sie diel auf Ihrem Grun.d stück?-. .:: .'.Eine einzige . haben wir bemerkt, aber -ivaS die-für Schaden anrichtet. das glaubt gar keiner. Ein Rotylehl axnnest, in dem ich vergangenen Früh -lir.g ein Ei fand,- ein Ei ron wissenscbastllchem -Interesse, aanz.absonder lich in , der Zeichnung, wissen Sie, hat es mit auch zerstört.Doctor Horn schwang kriegerisch sein ' rrv 1 y . csllztng: 2caryen wir, macyen wir: ,7 'Der alte Herr unterbrach ihn. ' . Verzeihen' Sie, aber die Schießwasfe bitte, stellen Sie -die doch fort. ' ES pajsttt- soviel damit .'. .. l Als ez Zett war, den Besuch in den Garten ' zu führen, ließ er sich unter vielen Entschuldigungen ' durch seine Tochter, vertreten, nicht jedoch, ohne alle beide besckworen zu ; haben, nie die al leig'rößte Vorsicht außer Acht zu lassen. Teufel, wak das Mädel für einen Zopshat!- - Anstatt auf den wunderschönen Garten zu sehen, den er unter Vorantritt der jungen Dame durchschritt und in dem alles voller Blüthen hing .hatte er überhaupt nur Augsn für-seine Führerin. ' - Der muß doch wenigstens zwei Pfund wiegen," dachte er weiter. Er verstand sich auf-die Tazirung von Zöpfen, da er von alteriher eine fanatische Leidenschssi, dafür hatte. .Auch seht zuckte' es ihm in den Finaein, die handbreite,- blauschwärze. Haarflechte zu ergreifen und nach Herzensluft .' in der kaum , gebändigten .Fülle, zu. wühlen. So'vielEulturmensch war eraber doch, uui dies Verlangen wenigstens vorläufi? zu unterdrücken. ' . . So waren sie allmälia bis an das, End: de5 Wartens p.rlanat, wo j !0 :,cf Y .Y, .' . r r

sckarf in das Geäst, lautlos, die gehöhlte Hand hinter 'das Ohr gelegt. Mit einem Male aber knack, der Hahn sprang zurück und das Tesching floc an die Backe. In demselben Moment setzte eine ganz hellrothe, große Eichkatze von Ast zu Ast, kletterte dann pfeilgeschwind

dcn Stamm hinunter und verschwand wieder im Astwerk einer am anderen Ende des Gartens stehenden Kieser. Leise schlich er ihr nach, wahrend Erna Johns .reglos stehen blieb. Unwillkürlich aber bog sich - ihr schlanker Körper weiter vor und in ihren Augen blitzte das Jagdfieber wie in den seinen. Zum zweiten Male hob sich der Stahllauf. Ein kurzer, scharfer Knall und senkrecht, einen breiten, rothen Streifen durch die Luft Ziehend, schlug die Katze zu Boden. Erna Johns stieß emen Trmmphschrei aus. ' Als sie dann den klnnen Nesträuber tod! auf der Erde liegen sah, that er! ihr aber doch leid. . Eigentlich schade um das schöne Thier!" .. Doctor Horn matt. .Schade ist eZ, Fräulein Erna. Ader nicht um das Thier, sondern um meinen Schuß. . ...Wieso denn?- . Sehen Sie, jetzt habe ich meine Schuldigkeit gethan und kann wieder gehen..' ; Hätte ich dagegen vorbeigescbossen. so. konnt' ich noch langer mit Ihnen hier im Garten herumstrolchen und ich hatte mich darauf gespitzt, Sie mal am Zopf zu ziehen. Der ist näm lich' verteufelt, hübsch dem übrigen entsprechend- . Erna Johns sah ihn lustig an. ' . Sind Sie aber frech'.- .. Nicht, wahr?" -i . t Ja, Herr Doctor, . die Hoffnung werden Sie wohl aufgeben müssen." . Ich meine auch," nickte er. Dabei 5i'ickte , er sie aber verschmitzt von der Seite an. Dann . hob er seine Beute am Schweif in die Höhe und besah sie. - . Wie voll und buschig das Haar ist," fugte er bewundernd.-Ich glaube kaum, daß ?khr Zopf weicher ist." . Und ehe sie noch zurücktreten konnte, hatte er ihn, schon, gefaßt und ließ ihn dlirch die Hand gleiten. : Doch noch etwas weicher." meinte er unschuldig. . . ' . . ' 5 . ' In den nächsten Tagen machte Dector Horn dem alten Herrn, der über das glücklichem Jagdresultat hocherfreut war,- noch einen Besuch, der jedoch sehr tirerquicklich ' verlief. , Eine volle Stunde mußte er mit geheucheltem Interesse in eine Unzahl von Eier kästen starren und kam überhaupt nicht dazu, mit Erna ein ungezwungenes Wort zu wechseln. Der Hausherr, dem die Unruhe seines Gastes nicht verborgen blieb, wurde auch immer' kühler und der Eichkatzjäger hatte ihn ohne Zweifel für einen höchst unsympathi schen Geist erklärt, wenn er außer seinen Eiersammlungen nicht noch eine so schone Todter sein eigen genannt hätte. Aber, die gmg ihm gar nicht mehr auS dem . Sinn. - ES war kein Zufall, daß er jetzt häufig die Gassen von Heiligendorf durchschritt. Erna JohnS bekam er aber höchstens von weitem, zu sehen und langt Zeit zerbrach er sich vergeb lich. den Kopf, auf welche Weise er sich Ihr wieder nähern könnte, ohne dabei in daS dumpfe Studirzimmer ihres eiersammelnden PapaS eingesperrt zu werden. Eine! NachtS fuhr Doctor JohnS er fchrocken in seinem Bette auf. Sein Terrier kläffte wie ein Besessener, und "die ihm befreundeten Hund der NachBarschaft secundirten ihm dabei. Einbrecher!" dachte er ängstlich. Mit bebenden . Knien schlich er sich an sammtlichelThiiren und untersuchte die R'egel.- '.' Es mußte aber doch nichts ernsthafieS -gewesen sein. Die. Thiere- beruhigttosick bald und wieder kam Ruhe und Schlaf in da? Hau'S.'. Am änderen Morgen, als er sich eben im 'aroßgeblümten Schlafrock, an den FtühstückStisch gesetzt hatte, kam seine i Töchter' ''erregt auS . dem Garten ge -1 -' V. - ' " isujen. 'Du, Papa, wir haben schon wieder eine Eichkatze!" .. ' 'Ach-du Heiland!- ' ' Entsetzt ließ der alte Herr ein But telbrötchen fallen. -"Wa machen wir nun, Erna? Meine Nester, meine Eier! " - Maö wir machen. Papa? .Wir schreiben an Doctor Horn, der wird sie schön wegschießen!" Erna Johns wollte eben mit einer PLstkarte zum Briefkasten gehen, als sie dem' Doctor auf der Straße begegnete. ' Ist das nett.-Herr Doctor! Eben wollte ich'diese Karte erpediren. Lesen Sie nun gleich unsern Jammer !" .,' Eine: Eichkatze haben Sie wieder. Sieh. .sieh! Welch'. Gluck, daß ,ch.zufällig, mein Teschmg bei mir have. Eö war wirklich ein glücklicher Zu fall, denn nun konnten sie gleich in den Garten gehen. Der alte Herr kam mit flatterndem Schlasrock auf irni zuge stürzt. Doctor Sorn lächelte selbstsicher. ' . Lassen Sie sich nur nicht in Ihrer ft 7.fi n" . !V -IXl uroen iloren. vk mio map uict lange zeben. Das verspreche ich Jh-nen!-Seine heitere Miene umwölkte . sich aber aam bedenklich, als er sah. van der alte Herr , der Jagd - beizuwohnen beabsichtigte. Und da war es merrwürdig, wie ungeschickt er' mit einem Male wurde' Sein Büchsenlauf war überall wo. er nicht sein sollte und glößtentheils direct mit der. Mündung ucx dem Bauche des Hausherrn. . Donnerwetter - Herr Docior,ruinif r t-vn bi infHssf. tinUmeia f Q l O an den Sticher gekommen tzixt, hätten (-?.'. r- -i r-,T jn L'ib r!

,.J:n Glück, 'daß eZ noch mal so abging," sagte er kläglich. Aber, derzeihen Sie, e ist später als ich dachte .. Sie wissen, mein großes Werk über die Eicr der, heimischen Singvögel wartet auf -mich . . .- Heinrich Horn und Erna blieben al lein im Garten zurück. Die Eichkatze war bald entdeckt, aber es dauerte sehr lange, ehe sie schußgerecht saß.' . Das Thier nahm erst dann Vernunft an, al? Erna auf das energischste - erklärte, nun unbedingt in die Küche zu müssen. Die Eichkatzen der ganzen Mark Brandenburg schienen eine ganz uner tlärliche Vorliebe für den Garten des Doctor JohnS in Heiligendorf gefaßt zu 'haben. Zwei Tage nach dem Tode ihrer Vorgängerin hatte sich schon wieder eine eingefunden, und soviel Hein ricb Horn auch herunterschoß, Erna Johns mußte jeden zweiten Tag mit bekümmerter Miene mf' neue ibrem Vater melden, daß sie schon wieder

solch' einen Rothpelz bemerkt hätte. ' Sie machte dabei immer ein ganz entrüstcteö Gesicht. , Wenn sie dann. aber am Schreibtisch saß, um dem Doctor Horn von dem neuen Eindring ling Nachricht' zu geben, . sah sie sehr vergnügt auS. Die Beiden hatten sich auch recht befreundet und schon beim Tode der vierten Eichkatze führten sie sich als die besten Kameraden. Als jedoch die fünfte und sechste zur Strecke gebracht worden war, vollzog sich eine seltsame Veränderung. Fräu? lein Erna wurde roth und schlug die Augen nieder wenn er mit ihr 'sprach, und wenn er fort war, ging sie im Haus umher wie ein ' verwunschenes Prinzeßchen, das auf . den Königssohn wartet. Do:tor Hörn schlug die Au gen zwar nicht nieder und erröthete nicht, ober dafür passirte es ihm oft. oaß er das Teschrng ruhig im Grase licoen ließ, wenn ihm das Thier auch dicht vor der Nase herumtanzte. ' Er kam überhaupt immer schwerer, zum Schuß und gewöhnlich, benothigte er den ganzen Tag, um eine gute Gelegenhcii zu erspähen. Das seltsamste passirte jedoch beim seligen Ende deö neunten. Das Thier lag am Boden. Beide hatten sich gebückt, um es näber zu betrachten. Da legte der glücklnHe Schütze plötzlich seinen Arm um .ihren Hals und küßte sie. - Doctor Horn athmete tief auf. ' Gottlob, alter Herr, daß Sie endlich Ja gesagt haben! Na, Erna, morgen mach ich die ein Geschenk, wie ei nicht jede Braut . auszuweisen . hat. Das mußt du zur Erinnerung bis an dein Lebensende bewahren." . ' Was ist es denn. Heinrich?" . SämmtlicheKäfige, schön verpackt.- . Käfige?"' ; ". . Ja, natürlich. Oder glaubst du, daß ich sie in, der Tasche hier heraus geschleppt . habe? . Das eine . Vieh hat mich sebst durch, ' daS Drahigitter gebissen." ' ' . ; Ich versteh' kein Wort. Von was fü? Käfigen und was für Thieren re ocst du denn eigentlich?" ,.Nu'n, von den Käfigen, in denen die Eichkatzen waren, die ich hier geschossen habe. Ich sag' euch, das war kein Verguügen, immer NachtS über den Zaun zu klettern und sie hier, auszusetzen. Drei Mark und fünfzig Pfennig hab' ich in der Friedrichstraße pro Stück be zahlen müssen." Erna sah ihn fassungslos an. äh rend der alte Herr mit einer Ohnmacht kämpfte. Dann fuhr er aber wüthend abf. . . , ' Solch' eine unerhörte Gemeinheit !- Nicht wahr.Schwiegerpapa In Bf! Für zwei Mark hätte der Kerl sie todt) gern geben können, besonders bei dem Maffenabsatz . ''.' ."- Das Schrecklichste.' - Heute Nacht. Mama, hab' ich einiN I" . M . icrrcstitcten ataurn, aenaot:- rntr träumte, daß ich. mit einem Herrn durchgegangen wär' ' und denk' Dir, hinterher stellte e sich heraus, daß er Nun. daß er?!' Daß er kein Veld gehabt hat!" ' . Der nach C at taro zu ständige 4ojährige Bauer Peter Paul Petrovics. auf dem' Heimwege begriffm,' wurde von seinem 19jährigen Sohne angefallen und erstochen. Der Mörder beraubte sodann den Vater seiner Vaarschast von 13 Gulden, wel .chen Betrag er noch in derselben Nachk verzuzte. Bei seiner Verhaftung gestand der Unmensch crnisch seine That ' , ein. . .. . . :. '-. . Inder großen Menagerie Ehlbeck in Genf : versuchte der Thierbändiger Hofmann, seine neun zehnjährige Gattin, die er unlängst geheitathet, mit den ' Geheimnissen der Dressur vertraut zu rnacheiu .Sie betraten den Käfig eines Panthers, der, ohne' die Dressur abzuwarten, sich auf di? junze Frau, stürzte ' und ihr daS C:77l u?.d d Halü zerfleisch!:.. Nur r7.'.t ttU tote V.z Bestie v-A ih?m C"rt rttrtr.ri traten: Frau.

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