Indiana Tribüne, Volume 25, Number 155, Indianapolis, Marion County, 22 February 1902 — Page 2

Jndiana Tribüne, Februar IvttO

i! :K

Mrcade Kneipe.

Feine importirte und einheimische S ,eme. ,?, 13 i&tt Cigarre. Das beste Bier in der Stadt ftetS frisch an Zavf JOHN WEBER, (rWittbimrt Ottmar Keller, 117 Ost Washington Stt. : Fine : . weine, (iquöre und Cigarren. vrtraLuch servirt aus Order pi titt Zeit. bauvtauartier der Bäcker, Vaens! etzge? und anderer Berelne. Telepdo 3327. Smb toller, 301 W. Washington Stc. , Restaurant und Sample Room. nl'nILunS un rzügliÄe.GetrSskk. OffkN ii unb TiatL Alles recht blitzblank - in Küche und Haus zu habe, erfüllt jede gute Hausfrau mit gerechtem Stolz. Das beste Mittel, alle Me tallwaaren in kürzester Zeit uzd für die längste Dauer blitzblank und glän zend wie einen Spiegel zu machen, ist die ü. 8. METAL T0LISH f ASTE, die von der altbekannten u. bewährten Firma i ? No.649 Oft Washington Ltrahe, JndianapeliS, Ind., hergestellt wird. Für Gastwirthe ist das altbewährte Putzmittel sX k ': 'Hf? I W AuKsct l PlAY'r wXzA L' Stji ""I ,cn derselben Firma hergestellt, zum Putzen utt 2öarvtrtu8 eic. ctmaco unnuorDu8 find wer es einmal gebraucht hat. wird eö ... - CM 7 . 1 . Z . I W.AB a..-. UBM UT A AM t fe. W Btlv icicori yv.rn. .,iui jvctfv (juvj i ,aö Unentbehrliche, ist überall in Apotheken zu haben. Big Bahn nach den weltberühmten Virginia Hot Springs, wunderbarer Zug - Dienst, J 1 Speisewagen, pullman cylar wagen, Ausstchtswagen. r t Da8 neue

mm

irnui

. . M.V VVttV Homeftead Hotel, zusammenfassend, kommt Dr. Lach- & ' mann zu folaendem Schlüsse: .Wenn

qax neu aebaut, aus Backstein J o J i ' v .r r r st. ' V und Llsen, feuerfest, wird am 0. März 1902 eröffnet. j J " Ermäßigte Preis - Tickets ! " tritt llim icrfrtllf zum Zerrauf. Wegen voller Auskunft besuchen Sie o ' ' ' Agenten der Big -Four lloute, oder schreiben Sie an Unterzeichnete. Warrcn I. Lynch, W.P.Deppe, ,Tt . na a t. 91 - iiiuiiiian, kj. Chicago und der große Nordweften ria tty (Zl?lVLt Ü"12L ((ä lakka-Saweii-Pdilivvt e Insel. Vier tätliche Schnellzüge nach Chicago. ?kn der Vc'non'r7. tr. Etat!?. Chicago, ind'nurli Minukn mittelst elkttrnch Ikar nach den Union Bieh' sen " Fi-encli Lick Springs, In drm Cranse Connto bochland. ffailien-Hotei nter reiift 0ieZcdf,sleitunq. Pluto, Prokerpine n Bwle Onellen. Bkste Mineralmaffer der vtt. mei .üae tZalicd via rkkncastle. ?krt'Ofncrn : Umon Stotion. Äaffachusettt Ave. nd tt West Washington Strake. R. P. A l g t o, Tistrilt raff. Agent. Indianapolis, Ind. fl.fJIlf2i)(. ff. . St o d m 1 1 1. rSk. und Een.Mar. Betti,eittt, ffrankI- Need, . Sen. Paff. Agent. 1bicazo, JZl.

DontWetterschZeLen. .Aeranlaht vurch die verschied?mv. Seiten mit Nachdruck vertretene Behauptung ba& durch sogenanntes Wetterschieen" Hagclschläge verhin2ert würden, ist in: preußischen meteologischen Institut durch Dr.G. Lach mann eine eingehende Untersuchung bc--gönnen worden darüber, -vb die Artil Äerie-Schle,tzp!ätze im Bereiche der preußischen Ärrneeverwalwng bezüglidj der Wrtterungsver Haltnisse, vor Älüe?n der G."witt:?züge .und Hagelsä' Ze. ein andes Verhalten zu cricnncn Leben als tfpe .Urngebung. Zu diesem Zwecke wurd?n ,aucr denun der Nähe der Schießplätze bereits vorhandenen Stationen noch neue-ud besonders auf den lefcteicn selbst eingerichtet. J:n Ganzen wurden zwölf , ÄQbachtunzS stellen mit Leainn des Jahres 1838 in Vhätigkeit '.gWt .und jzxitt darauf Bedacht genonirr.en, daß iv der weite' tai .Umgebung .dieser Staonen on einer -hinreichenden Zahl Beobachter die flachen Aufze'tHnungen gemacht wurden. Die zwölf lufen Schießplöen selbst oder in krcm unmittelbaren Umgcbrmg telegenen Stationen sind: Arys in Ostpreußen, 2horq, Hammer stein in WestpreuIen, :airtSDorf bei Neiße. 'Jüterbog, tummerödsrf, '2od stedt in Holstein Meppen. Wesel. Wahn bei .Köln, Elsenborn bei Malmedy und Darmstdi. Die Äeobachtungen mfasscn J&e Jahre :1893 bis 1900, bnch sind die Aufzeichnungen an ein paar Stationen richt ganz vollständig. Ans 'sieben Schießplatzen wird größtenthnls nur mL Zeichten Ghjchfi tzen gesckossen, auf fLnf komme außerdem schwere zur Verwendung, in Mcppen noch die gewaltigen Schiffsund Küstengeschütze. Die Pulverladung beträgt bei den z5estungs- und Belagerungsgeschützen b:s zu 10 Wogramm, bei Den Schiffs- und Küstengeschühen 100 Kilogramm, bei eine? kruppschen 40 Centimelrr - Kano bis zuOO Kilogramm. DaS Gewicht fcer Geschosse schwankt zwischen 5 und 20 Kilogramm bei den Feldkanonen and 200 bis 150 Kilogramm bei den schweren Kruppschen Geschützen. Die Scheitelpunkte der Geschoßbahnen liegen zum Theil in beträchtlichen Höhen, die gelegentlich einige tausend Meter betragen können. Eine 28 CentirnetcrKanone erreicht eine Schußweite von 20 Kilometer und der Scheitelpunkt der Flugbahn liegt in 6200 Meter öö-

he, bei einer 40 Centimeter - Kanone ergibt sidi sogar eine Schußweite von mehr als 20 .Kilometer und eine Scheitelhöhe von 9000 Meter. Falls ein Einfluß des Kanonenschießens- auf das Wetter wirklich vorhanden ist. darf man annehmen, daß er sich bei den Schieß'versuchen auf den oben bezeichneten Plätzen und unter den dort stattfindenden Umständen deutlich herausstellen wird. Die sorgfältige Zusammenstellung der Beobachtungen. ;:... rn- ctL. ' 7 rr . ;u4if je, uujmuun jju uzm rgeoNisse, dak die 5Zabl der Gewittert? im dreijährigen Durchschnitt kleiner ist aTp : -: it t.:.Ll . .. "l U"li?Ui 3; lUC U"n l I 'nhM hf irhv f d 444 m a aT9 VI I I L I I 1 II II 1 I Ll 1 11.1 III JI':iIlir"I lillll" I I I b Mir rr"Umgegend, und zwar von Jahr zu zayr !N wachsendem Betraae. Auch bei einigen anderen Schießplätzen überwiegt in den einzelnen Jahren die """ L rrt t i . ;ay! oer ewltteriage um em gerlnges. Im Durchschnitt kan man annchmen, daß die Schießplatzstationen im Jahre vier Gewittertage weniger haben a'.5 das denselben benachbarte Gebiet. Zählt man statt der Gewittertage die einzelnen Gewitter aus. so ergibt sich, das; sur iedes Jahr durchschnittlich t der der genannten Schießplätze sieben Gewitter weniger hate als die Umae bung. Was die Hagelfälle anbelangt, 10 findet Dr. Lackmann, dak von htn ' : - - -' ' - . zwölf Schießplätzen im dreijährigen Durchschnitt sieben mehr Hagelfälle aufweisen 13 ihre Umgebung, doch smd die Unterschiede sehr gering und kilur fi?Vif inrtrt&1n& Ti f?rerFint?7 man von jedem Zweifel an der Voll. I Xi w: f i v. o... rr: i . laiwiitu UJIV UWliU WICU Cö den Beobachtern gelieferten Materials 1s. Wurden die gewonnenm Zahlenwerthe darauf hindeuten, daß auf den Artillerie - Schießplätzen eine ff):. V TJi!ll ItVl" 'l . . ub"ua vc. cwuicui;augic;i eintritt, daß daqcaen bezüqlich der Hagelfälle noch keine klare Beziehung aus I ..kt.. in v VI. n io w c gesprochen ist." Für die Praxis, d. h. t:i - VI rv . c ti.ii.im vic kslugr, ijo oas enerjqicßen", wie :S neuerdings in Oesterreich. Italien und Frankreich Mode geworden ist, in merklichem Mane die Felde? vor Verhagelung schützt, sind die dreijährigen Beobachtungen auf den preul i V3 Vv v. . r,. . s . VNcyen cyieplaLen allerdings von eniimeiocnoer eoeuruna. oenn m ttu gen. vatz feldst die gewaltige, dort zur Geltung kommende Geschützwirkung keinen deutlichen Einfluß auf die Ha .f',..t!..!l "i . : . ' " qcicauyigicn cricnnen iani. daraus darf man mit Recht schließen, daß ein Nutzen des. Wetterschießens nur in der Einbildung besieht. "-3n Pforzheim wurde der Kaufmann und frühere, Bijouterie fabrikant Paul Klett wegen. Unter schlagung von Mündelgeldern durch die Crnrunalpolizet verhastet. EineStunde sväter erschien seine ffrau auf dem Polizeibureau und berichtete, daß ihre) Wissens ihr Mann Gift bei sich trage. Als darauf ein Schutzmann mit dem Gefängnißaufseher in der Alle Klett'ö nachsah, fanve sie diesen bereits niseelt vor. Er hatte sich mit l?ylZnka!i vergiftet, das er in seine Hose ewgenäht hatte.

Die deldenTchildwachen.

Rom besitzt manerlei MerkwürdigBriten, die meist von den Fremdem ntöt genügend beachtet werden; dahin gehöcun u. a. der stanoige Katzenecngreg run Augustus-Forum. der stets ann dieselbe Stunde auf demselben Pslafterstein der PiazzQ Cclonna stehende Kavaliere Ch'xca. cr .um Mittag 'herrmterfallendc Zeilball .auf der Kirche S. Jgnazio, 'die Selbstm'ördernrQler am Pincio und d .beiden feindliä'en Schildwachen hinter der PeterskirÄe. (2n , aufmerksamer Besucher der vetticanischen Antilensammlung bemnlt nämlich, wenn ihn micht die Begersterung für Apoll uÄd Laokcon gegen alles andere blirrd nacht.- auf dem Tege chinter S Peter .un-d Vatican v?r de Posten iKtxtx jtrnolichtn' Macvi. die:wcnige Schritte rone inander st:hec, ohne jemals handgemein zu werdeQ. Unter dem hintern Thor des, päpPlichen Palastes urarschirt in seine? buröscheckiJen Landsknechtstracht der Schn?:izer auf und rib. .gravitätisch sein? Feuersteinschloßbüchse schulternd, und rauf der andern Seite der Straß? hält roer italienische Infanterist mit dem kleinkaliberigen Magazingewehr vor dem königlichen Münzgebäude (Zeml) Wache. Die beiden Bertreter dee.-alten und der neJ?nZiit schauen einander Tag für Tag friedlich an urtd jhüin einander nie etwas zuleid:,' man munkeU sogar, daß fz, wenn sie unbeobachtet sind, miteinTndir plaudern und gar einen Trunk cn 'Imbiß auswuZichen, was zwischen Ihren Her-, ren bis jetzt nicht geschehen sein soll. Einmal. l sind 13 Jahre her, haZen sie gleichzeitig wie auf gemrinsameZ Commando dor einem alten Herrn, der in einer offenen Kutsche vorbeifuhr, das Geweih präsentirt; es war Pap-st Leo XIII., öer sich ausnahmsweise auf diesem Wege nach seinem vaümlischen Garten hinüber begab. Durch dieses Ergebiiiß erhielten die beiden Schildwachen für ein paar Tage eine europäische ILeruhmtheit, denn die ltalienische Regierrmzspresse posaunte o fort die unerhörte Neuigkeit aus, oaß der Papst italienisches Gebiet betreten und von den italienischen Truppen die gebührende Ehrenbezeugung empfangen habe. Da Papst Leo XIII. aber Crispi den Gefallen Nicht nochmals that, fünf Schritte über italienischen Boden zu fahren, so war es mit der Beruhmheit bei beiden Schildwachen bald vorbei, und sie geriethen wieder in Vergessenheit. Jetzt vroht diesem Curiosum der Untergang oder richt! ger, dem unzertrennlichen Postenpazr -droht nach 32jähriger friedlicher Gemeiwschaft vie Trennung; bald wird der Schweizer vergeblich nach seinem italienischen Kameraden oder Feind üus schauen. Der Vatican get n'ämlich mit der Absicht um, dem italienischen Staat die Zecca" abzukaufen, angeblich wegen der Feuersgefahr des Münzofens für die nahe geleqene daticanische Bibliothek, in Wirklichkeit wohl, weil er die dicht am päpstlichen Garten liegenden Gebäude gut görauchcn kann. Die Unterhandlungen zwischen dem Vatican und dem italienischen Cchatzministerium sind bereits im Gange, und wenn sie zum'Abschluß gclangen, wird mit der Zccca" auch der italienische Posten aus der Nachbarschaft des Papstes nach einem Lokale von Porta Salaria versetzt werden. Der Dianiattten.MarqulL. Diamanten, Rubine, Türkisen und andere kostbare Steine im Werthe von einer viertel Million Pfund Sterling gehören zu den Theaterrequisiten der Pantomime Aladin un-d seine Wunderlampe", vie jetzt allabendlich im Töeater von Analesev Caftle in England aufgeführt wird und in der der Marquis von Anglesey der Hauptbarsteller ist. Dieser Lord, dem em zahrliches Einkommen von einer Million Dollars nachgesagt wird, ist derselbe. dem vor Nicht langer Zelt sem Kammcrdiener mit Schmucksachen im Wertde von X5.iXX) vurchdrannte. . Bei dem Prozeß rourde erwähnt, daß er soDiele Ringe, Armbänder, juwelenö:setzte Uhren und Uhrketten besitzt, da er ihre Äahl selbst nicht kennt. Der Diamanten - Marquis hat die uralte Kapelle seines Schlosses in ein Theater umaewnndelt und spielt, dort zur Erbauung seiner Nachbarn und seiner Pächter Theater. Der Zuschauerraum faßt etwa 1d0 Personen, und eine ein ziae Loge ist an Stelle der Orgel getret:n. Nachdem dort früher schon eine vom Marquis componirte Operette ge spielt worden war, wird jetzt die Zau berposse .Aladin" von Berufsschau spielern aufgeführt, unter denen der Marquis der einzige Dilettant ist. D?e Theaterzettel .sind auf parfümirter, Seide gedruckt, und auf ihnen prangt der Name des Marqms .m der Roll. des Pekeo. Man muß es ihm lassen. dak er aut stielt und final und den Beifall, den ihm seine Zuschauer spcn den, wirklich verdient. Das Sehen?wertheste aber sind die Costüme Pekeos, deren Werth die Kosten der ertrava aantesten Ausstellungspantomimen weit übersteigt. Diese Costüme sind thatsachlich vollständig mit Edelstei nen bedeckt, man könnte fast sagen, aus Edelsteinen zusammengesetzt. In dem einen Akte trägt er eine Ar?! Panzer" Hemd, bas Tausende von Diamanten bedeck! und dessen Maschen aus Reihen kleinere? Diamanten gebildet werden, die ein größerer Diamant zusammenhält. Auf der Brust hängt eine grcße, von Diamanten . umgeben: Tyilt

und aus den- Schultern schließt das Panzerhemd mit Knöpfen aus Rubinen von tadelloser Farbe und' Rem heit. Der Lord trägt zsar leine Ohrringe, aber von seinem Kopfschmuck: hängen lange Dnmenk an beiden Selten hinab, un'd auch die Schuhe sind, köenso wie seine Tricots, mit Diamanten bescht. Marquis Anglesey hat schon eine neue Pantomime S:()ct, der Seefahrer, in Vordere!tung und hofft, -.nit dieser die Pracht der .AusjtattuiZ Aladins" noch yd überbieten.

TaS Negiraenr qonlJranlfurt. Deutsche Truplxn. "Ük in den französischen Armeen ge:äm.st hzben. hiten bereits in Fiejfe ihren Geschichtsfchrcibcr gefunoen. JJtii den Trup pen des Nhelndun-beZ zü sich der Er Hauptmcnn Sauzey beichaftlaen. schildert in ei7.em bereits vorliegenben Bande das .Regiment con Frankfurt" und will diesem bas badi.sche Contin.ent. die sächsisch: Armee, -Kie Bayern, 'die Wurtemberger. Hesieu, Nassauer u. a folgen lassen. Die Debats sind !der ' Meinung, 'daß diese Werö)fentli chungen auch im Interesse der geschichttichen Gerechtigkeit lägen, denn diese. Schwaben, Äadener un'd Sachsen sind die Wafscngefährten unsenr 'Soldaten gewesen, die Hitptruppen .serer Ge-' neräle uni die Mitarbeiter ln dem kaiserlichen Heldengebicht. Sie haben in nsern Armeen Europa durchlansen on den SZerren Spanien.Z bis in die russischen Steppen, sie haben, unter unsern Adlern gekämpst und ruf den Schlachtfeldern ihr Blut mit fccm unserer Soldat:, gemischt. So ist es nur gerecht, wenn dse Geschichte ihre? Hinaebung und ihrer Tapferkeit ge-denkt-. Frankfurt hatte im Jahre 18C6 em Bataillon zur großen Armee gestellt, zwei Bataillone zu den Armeen in Spanien, zwei zur großes Armce von 1812, zwei zu der von 1813. 1809 nahmen die Frankfurter an den Schlachten von Medellin, Talavera, Almonacid und Ocana theil, zeigiea große Tapferkeit und waren .würdig. Verbündete 'der Franzosen zu sein." Äon 181 bis 1812 wurden dieFrankfurter in Spanien zur Bewachung der Etappenstraßen verwandt. ' Jeder Tag brachte Guerrillalämpfe. Obwohl ihre Zahl 1813 auf 230 gesunden war. Ichlugen sie in der Schlacht an der Bi dassoa ein ganzes spanisches Regiment in bie Fluchte Den russischen Feldzug traten die Frankfurter 1700 Mann stark an, 77 kamen zmück. Ueberall. sagt Sauzey, kämpften die Frankfurter mit den Franzosen Schulter an Schulter, sie schlugen sich wie die Franzosen, dachten und fühlten '.rie sie. Der Napoleonismus hielt sie unter einem magischen Bann. Nach den unsäglichen Mühen des russischenFeldzuges marschirten sie vor Murat vorbei unter dem lebhasten und ausrichtigen Ruf: vive TEinpereur! Won der Slciocnzucht in China. Wie die Seidcncultur in China zu so hoher Blüthe gelangt ist, berichten vielerlei chinesische Quellen. Das Hauptverdicnst gebührt dem Kaiser Hientscg (um ECO n. ktzr.. der ein Gesetz erließ, nach dem jeder chinesische Bauer auf jeden Morgen Land minlestens zwei Quadratfuß Mauldeerdaume vflamen mußte, und vielfach Land verschenkte mit der Bedingung, daß , . c I , ... cr".. m mzianger öu on nuguajtn aaa me pflanzc. Bcn ahnqen Gelegen berichten schon die Bücher des Mengtsen. eines Philosophen au5 dem sünften vorchristlichen Jahrhundert. Die systematische Zucht 'der Seidenraupe aber begann unter dem Kaiser Hoanzti, dessen Gattin . Silinzki durch ihr Beispiel vorbildlich sür 'das ganzeVolk gewirkt hat. -Sie ließ eine Menge der arbeitsamen Raupen sammeln und fütterte sie stets eigenhändig. So erhielt sie zuerst eine Menge von Pupp:n Ifefc die gewonnenen ??äden von ihren Hofdamen spinnen. Da aber bei den Chinesen die Thaten der Herrscher gern meit einem symbolischen Nimbus umgeben werden, so entwickelke sich aus dieser Fürsorge der Kaiserin ein förmlicher ' religiöser Cultus der Seidenraupen, über den wir durch die zahlreichen Sammlungen von rel? giösen Gebräuchen genau unterrichtet sind. Danach mußte jede jugendliche Kaiserin alliährlich am Ende des Frühjahrs sich nach religiösen Vorschriften reinigen, um txn Geistern der Seidenwurmer ein. Opfer zu bringen. Sie pflückte zu btm Zweck eigenhändig Maulbeerblätter und legte sie in einen Korb, den ihr eine Hofdame reichte. Dann pflückte die Kaiserin drei weite Zweige, bis die . Ceremonienmeisterin in die Knie sank und rief: .Es ist enug-. Darauf brachte der ganze Hofstaat iie Blätter zu den Raupen. Die Fäden -dieser kaiserlichen Raupen wurden nach besondern Vorsch,iften gesponnen, und die gewönnene öeide nur zu heiligen GewänÄern verkrbeitet.' Die große Fürsorge der Kaiser für die Seidenzucht könne-n o?r in den GeschichtsqueJen vom Jahre 4439 vor unserer Zeitrechnung bis zum Jahre 976 nach Christus verfol- , . . - ! , . m . r . i gen. unv oie Boriazrlfl uno vz)ccZe darüber wie über den Ackerbau sind in einem berühmten Werke vereinigt. daS den Titel führt: King-ting-cheon-chi-Chong-khao (Gmeral-Enchklopädie d:r Landwirtschaft), aus Büchern zu je 24 Bänden besteht und von 1789 Schriftstellern, Gelehrten u. s. w. bearbeitet worden ist.

T östlicher Markt -Bericht. Texas Del Aktien:

'Utnont, ?f?as. 22 ?ebruar yolgvndestnd die krien. welche an der Oeliörie. - . i o . ..v l. i x. i rr :t i u , . ... 1 v I

(u'iir.viii, vuv. uuv tsi ini uoicji'ii, laaiBagruirn, zrmer 37 33 Lomdarl cbäude. Jndinaxcl-s. Ind.. eingcrragen sind. Lright & Davidson nehmen AuZtrae iür Zttien zu ten vkriang:ea Preisen, wie folgt, entgegen :

u,.

WtftmuhttU t 9?tinoI Cil und Pire l'tnc So , S ikizenS EonsoNdaked Cil tto. kexak CU ä Pik Linr Uo lös Genfer Cil ttornponti for.onw Cil Jk troirfrting Co , Sarakoga 0:1 t Vixe Line tt , ide arlenrach Cil So ?de Seadord CU U ?kxa-e Crlfsln Cil S , nconta Cil Siesimng tt. llrlumdia Ci tt KIk,n Xant A C fit..... Mandattan Puff! Cil So Boea'i? QN ö, Jra O'Wyie eaumont Cil So Aerm lmnicaa Cil E kirtor Cil 6o Bksivu Cil Co.. .'. Mamovtd Cil. Vinnal un irne Co. Iff Cil Land ,. ...:

, W-.rsind gcn, brrit valeren Kunden ZLSp Prvlpekte und OrtUage 2er dig SklelschkKn unsner Otti zu jklaea.

Viehmarkt. JndianavIS Unisn Äiehheft. 22. Feb. Rindvied. Gersählte bis primc'Ezport Stiere. 13öv-15c0Pfd 6.00 6.öv Mäßige bis mittlere Export Stiere 1200-14V0 Pfd. 5.50 6.00 Gute bis prima Schlächter Stiere 1100 bis 12ö0Pfd 4.75 6.50 Gute bis gewählte Ferding Stiere 4.75 4.60 Mäßige öis gute Feeding Stiere, 900-1100 Pfd. 3.S5 3.75 Leichte Stockers 3.00 3.60 Gute bis gewählte Rinder. 4.60 5.00 Mittlere bis gute Rinder. 3.00 4.25 Gewöhnliche leichte Rinder 4.00 4.25 Gute bis gewählte Kühe. . 4.00 4.5c Mittlere bis gute Kühe.. 2.75 3.75 Gewöhnliche alte Ähe.. 1.25 2.75 Kälber.... 6.50 7.50 Schwere Kälber 4.50 C.Ol Prima bis fancy Export Buken.. 3.50 4 25 Gute bis gewählte Schläch. ter Bullen 3.50 4.00 Gewöhnliche bis guteBullcn 2.50 3.50 iÄute Kühe mit Kalb $30 $50 GewöhnlicheKübe mit Kalb 329 $30 Schweine. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere..... 56. 30 647j Gemischteu.schw.Packing 6.10 6.30 Gute bis gewählte leichte 6.00 6.20 Gewöhnliche leichte. .. .. 5.50 6.00 Pigs 4.50 5.80 RoughS 4.75 6.00 Schafe. Gute bis gewählte Lämmer 5.50 6 25 .Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 4.00 6.50 Gute bis gewählt, Schafe 3.00 3.50 Ordinäre bis gute Schafe 2.00 3.00 Stockcrs 1.60 2.75 Böcke, per 100 Pfd.... . . 2.00 3.00 Früchte und Gemüse. Früchte. Citronen, $2.50-2 75 für300-360. Bananen. $1.25 per Bunch. Kokusnüfse, 2. 00 per Hundert. Orangen, NavclS $3.?5 per Box. Acpfk! 53.75 5.00 per Faß. Trauben Malaga $6'00-$7.00. Cranberries Cape Cod S8.50 per Fab ; Jcrsry $6.00. Gemüse. Zwiebeln 51.50 per Bushel. - Spanische Zwicbeln-$1.75 p. Crate. Kraut $1.50 per Faß. Celeru California, 50c per Bunch. Kartoffeln 80c-90c per Bushel. Süßkartoffeln $3.60. Weiße R.üben-6Jc,xtt Bushel. Rothe Rüben 90c fer Bushel. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stie 7-7$c; hiesige Stiere 9-9:; hiesige Rinder 350 bis 600 Pfuno 6c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 5c; Kühe 550 bis 650 Pfund 6jc; Stier Vordervicrtcl 7c; Stier Hinterviertel 10c; Rind Hinterviertel 8$c; Rind Vor. dcrviertel 6c; Kuh Bordcrviertel 4s c; Kuh Hinterviertel 8c. Frisches Kalbfleisch KälberSZc; Hinterviertel 13c; Bordcrviertel 7c. Frisches Schaffleifch Lämmer per Pfd. 10c; Schafe 8c; Schenkel 9e; Racks, kurz, 16c. Frisches Schweinefleisch. LoinS 9c10jc ; Cottage Schinken 9c ; gehäu tete Schultern 8c, frische Schinken, 18 Pfand im Durchschnitt, llc ; Tendev loins 20c ; Spare Ribs 7e ; Tail Bones 6c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Quall tät: 20-18 Pfund 124c; 16 Pfund 12$c; 12-10 Pfund 12ic; Zweite Qualität 20-18 Pfund llHc; 15 Pfund 12c; 12 Vfund 12c; 10 Pfund 12c. Californiscke Schinken 6 bis 8 Pfund 8c; 10 bis 12 Pfund 8 je; 13 bis 15 Pfund Frühstück Speck Klarer English Cured 14c; gewählter Sugar Cured 14c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 13c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12?; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt 12c; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, Ilse; 6 Pfund im Durchschnitt schmal IIZc 'Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschni", 12c; 10 Bii 12 Pfund im Dur hschnitt, 12-. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 10$c; Klarheiten, 30 bis 4s) Pfd. imDurchlämitt. 10c: Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 11c; Klare

I Sxm.ono Sfrtarjt t $30.006.0t 1.1 .6 .50 .5 50.00 lüu.00 .7 . .10MO .i 100.(0 y,voo,wn sw,au wo.a 150,0 iO 1.V00X SOOJXX) 600 000 i,aorooo 600,(1 3X.00O 80.OU0 300.0UO IJOOQJDOO 340,000 8,ooaa 1,000,000 2ö0,0n0 , 1,000,000 lOiO 1.00 1.00 3tW 1-sW 1K) 100.00 tf5.00 1. 00 0 109.0 .1 .10 lOO.ö BOOAX) IM . BellieS,25biS30Pfd.,10Zc; IS bis 22 Pfd., 11c; 14biS ISPfd., llc; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd.. 11c; Rücken 12 bis ISPfd., 10Ze; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd., lie. . Schultern, Engl. Cured 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt 9c; 16 Pfund im Durchschnitt, 10c; 10 bis 12Pfuud 10e Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. SetS, 12c; Außenfeiten 11c; Innen feiten 13c; Knöchel 13jc. GepöckelteS Schweinesteifch, Knochen loses Fancy Pig $21.00; Klares Besn 20.00; Family 18.50; Shsrt Clear 17.00: RMLf 17.00. Schmalz, in Tierces, 1. Qualität 11$;; 2. Qualität 10c; 3. Qualität' 104c. Würste, Geräucherte Bratwurst 8c;. Frankfurter 8c; Wienerwust 8c; Knackwurst 8$c; Bologna in Därm?s 6jc, in Tuch tit. Fische, Anftern nd Wildpret. - HSndler.Preise: Auster in Kannen New Fort Counts 40e; I. S. F. & Co. Select 35c ; Beste Baltimore Standards, per U ; Beste Baltimore Selects, per Gall. $1.40 ; New Vork Counts per Hundert $1.00. SeeFische. Knochenlose Häringe g, stören, -c; frische Häringe 8c; gereinigte Häringe, gefroren, -c; frisch 6ic,. Weißfisch 10c; Forellen 10c; No. 1 Pickerei 10c; No. 2 Pickere! oder Blau fische 6c; Black Bafc 15c; CroppieS 6c; Sunsisch oder Perch 5c; Calfisch 11c ; Buffalo , 5c ; Red Snavper 9e per Pfund. Clams Little Recks 75c per 10v. Hummern 20c per Pfund. Shrimps 51.20 ver Gallone. Blue Points in der Schale, 75c perHundert. - Hasen Stück 15c. Getreide. ' Weizen-No. 2 rother 87c aus den. Geleisen, 86c von der Mühle ; Nö. 2 rother 83 - 85c; Geleisen 87c auf den Geleisen; Wagcnveizen 87c. Korn-No. 1 weiß 63c; No. L Äktß 63c; No. 3 weiß 63$.-; No. 4 weiß 58 - 60c; 'No. 2 wei5 gemischt ,. Ne. 3 weiß gemischt 62c; 5is. 4 netß gemischt 58j-60j:; No. 2 gelb 63: 1n. 3 gelb 622c; No. 4 gelb 58f-602-; No. 2 gemischt 624c; No. 3 yemisch: 62c; No. 4 gemischt 58-60c; an Kolben 63ic Hafcr-No. 2 weißer 46 ; No. 3weißer 45z?; No. 2 gemischter 44s c; No. 3 gemischter 44-44-Heu No. 1 Timothy 12.00 13.00 Ns. 2 Tilotby 10.00-11 00. Kaffee. Folgendes sind die Jndianapolil Preise : Gewöhn!, bis auter 12c-18c: vrima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packeten: Ariosa S10.25. Lion $97.6. Äersev 10.25, Caracas .9.75, Dillworth'S 10.25 Dutch Java Blend 12.50, Mail Pouch 10.00, Gates Blended Java $9.76. Groeeries. Zucker DominoeS 5.72c; Stückzucke 5.72e; pulverfirter 5.32c; XXXX pulr verifirter 5.36c; Standard granulirter 5.07cz feiner granulirter 5.12c; CubeS 5.47c; Confectioners'A 4.92c; Ridge. wood A 4.62c; Phönil A 4.62c; Empire A 4.57c; Ideal Extra Golden C 4.57c; Windsor Extra C 4.47c; Ridgewood extra C 4.37c; gelber C 4.27 ; 16 gelber 4.07. ' Eingemachte Früchte BlackberrieS, S Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Ps., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 51.65; Pie $1.40-1.50; Anan:S, Standard, 2 Pfund, $1.65-1 .90; See. onds, 3 Pfund, $1.26-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama, Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbsen $1.10 $1.75 ; frühe Juni 96c, Marrov 90c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, $1.25; Zuckerkorn 90c $1.25; Apfelbutter, per Dutzend 3 Pfund, $1. ' Käse. EngroS BerZaufspreife, Importirte? SchweizerkSsd 27c, per Pfund; einheiMischer Schweizerkäfe 12c; Wisconsin Cream Kafe 10c-12c; New 7)or! Cheddars 12c; einheimischer Limburger 13c: Brick 14c.

Hftif n!aj)itol 'Pari Bert

i

j l ! i j Ü i i, ,. i i ;"i X 1 1 .' I, t 1 'l ' ( ! i V z J f i- .