Indiana Tribüne, Volume 25, Number 153, Indianapolis, Marion County, 20 February 1902 — Page 3
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werden. Er ist 58 Jahre alt und war bereits zwölf Mal verheirakhet; seinen Ehen entsprossen 32 Kinder. Erfroren aufgefunden t?urde der Indianer Jerome Dakota unweit von Jron Mountains, Mich. Man nimmt an. daß der als tüchtiger Führer bekannte, ungefähr 50 Jahre alte Indianer infolge Trunkenheit vom Schlafe überwältigt wurde und dann durch den Frost seinen Tod fand. Bei McCoy's Ferry, Washington County, Md.. spielten die Kinder von John D. Long allein in einem Zimmer, und dabei fad der sechs Jahre alte Sohn den Revolver seines Vaters, mit dem er auf sein fünfjähriges Schwesterchen zielte. Der Schuß ging los und durchbohrte den Leib der Kleinen, sie tödtlich verwundend. Im Alter von beinahe 109 Jahren starb Frau Tilly Byrum im Township Holly' Spring bei Pana, Jll.. Wittwe von Ransom Byrum, einem Veteranen aus dem Kriege von 1812. Sie hatte kurz vorher ihre letzte Pension bezogen, die sie seil 1834 erkalten bat. Sie . hinterläßt zwei Töchter im Alter von 82 und von 71 Jahren. NacheinemVeschlusse der Legislatur vonWashington vom Jahre 1899 bezahlt der Staat für jedes im Staate hergestellte Pfund Rübenzucker, dessen Rüben im Staate gewachsen sind, eine Prämie von einem Cent. Seit Bestehen des Gesetzes hat .der Staat bereits 25,000 auZbezahlt und neuerdings wurden an die Washington State Sugar Refining Co. von Spokane County 519,207 verabfolgt. Im besten Wohlsein feierte Fräulein Rachel Martense in Flatbush. R. Y., ihren 101. Geburtstag. Frl. Martense ist im Jahre 1801 in Flatbush geboren und hat ihr ganzes Leben lang dort gewohnt. Bis 1863 wohnte sie in dem Hause, in dem sie das Licht der Welt erAZckte. In ihren jungen Jahren war sie eine der Schönheiten von Flatbush und von den jungen Leuten viel umworben. Trotzdem blieb sie underheirathet. Trotz ihrer 100 Jahre, kann die alte Dame noch ohne Hilfe gehen und ist auch geistig noch sehr rege. Nur ihr Gehör hat etwas gelitten. VonZeit zu Zeit, zeigten sich in den Auswaschungen des Colorado - Flusses bei Wharton, Tex., in den Sandschichten fossile Knochen ausgestorbener Thiere, man ist sogar zuweilen auf ganze Thirkörper gestoßen. Vor einigen Tagen fand Herr Meuselbach auf seiner Farm eine vollständig versteinerte Schildkröte und andere Sachen.- Die Masse war etwa drei Fuß lang und ebenso breit. Das Gewicht war so groß, daß es nicht leicht bewegt werden konnte. In seiner AbWesenheit haben dann Neger, die kein.? Ahnung von dem Werthe des Fundes hatten, die Masse mit Spitzhacken zerschlagen. Der Schauplatz einer entschlichen Tragödie war der kleine Ort Alexander in dem Kentucky'er County AÜen. Zwei Bewohner der Umgegend, Heatcr Turner und sein Bruder Jmes. die schon lange im Streite laaen. trafen sich zufällia und ein versönliches Rencontre war die Folge. Heater feuerte aus e!r Doppelflinte auf seinen Bruder, als dieser eine Axt auf ihn niedersausen ließ. James stürzte todt zusammen, cher der Artyieb brachte auch Heaker eine todtliae Wunde bei. Der Letztere' scheint an dxm Rencontre die Schuld getragen zu haben, und die Aufregung ist eine solche, daß Heater Turner gelyncht werden dürfte, wenn er von seiner Wunde genesen sollte. Kolossalbüsten George Washington's sind jetzt in sämmtlichen öfentlichen Schulen der Stadt New York enthüllt, und zwar sind dieselben von dem französischen Bildhauer Herrn Frank Tilford geschenkt. Die Büsten sind eine Vergrößerung derjenigen, welche von Jean Antoine Houdon, der mit Benjamin Franklin nach Ameriba gekommen war, seinerzeit hergestellt wurden undfür welcheWashington dem Künstler im Herbste des Iah res 1785 fast an jedem Tage eines halben Monats in Mount Vernon saß. Die Reproduktion der Büste, welche dazu dienen soll.. die Schulkinder zum Patriotismus anzuspornen, wurde von dem gnisen New Aorker 5tünstler Wilson McDonald ausgeführt. . -
j Der ehemalige social dernotratisch: !ögertdnete. "OpificiuS in Pforzhm. der nvn der Strafkammer wegen Unterschlagung zu drei Wonaten 'Gefängniß verurteilt wuc de. Hai die Mittheilung erlalten. daß er die Strafe unter dem Gesichtspunkt der bedingten Haft nicht zu verbüßen Ijzbiw wird. sOjCni er sich innerhalb 5 Sa!;? kcir.tr nxiicnn strafbaren Handlung schuldig macht. Wegen Herausford eruna zum Zweikampf auf Pistolen hatte sich der Lergakademiker Hans Jödecke aus Claus.theil vor der Strafkämme? in Göttingen zu verantworten. Jöoecke hatte seinem Gegner außerdem 20 Mark unterschlagen. Das Urtheil lautete auf Freisprechung hinsichtlich derHerausforderung, dagegen wurde der Angeklagte wegerx Unterschlagung zu 75 Mark Geldstrafe verurtheilt. Ein blutiges Liebesd.rama spielte sich zu früher Mo?genstunde auf dem Töpferplatz in Leipzig ab. Dsrt tödtete der 25jährige Äuffetier Wischner seine Geliebte, die Kellnerin Adolphine Schwing, durch zwei Revolverschüsse. Als das Mädchen zu Boden stürzte, richtete Wischne? die Waffe gegen seine Schlafe, jagte sich selbst eine Kugel in den Kopf und starb gleichfalls nach kurzer Zeit. JnBielefeld machte der frühere Leiter der städtischen Capelle, T!usikdirector Robert Eckert. seinem. Leben dadurch ein Ende, daß er sich die Pulsadern an beiden Handgelenken und die Gurgel durchschnitt. Der betrübende Fall ruft in der Bürgerschaft allgemeine Theilnahme hervor. Financielle Schwierigkeiten, in Folge der vor 10 Monaten von der Staot vorgenommenen Gründung eines neuen, größcren Orchesters, werden als Motiv des Selbstmordes angesehen. Beim Skilauf auf dem Feldberg wurden drei Schneeschuhläufer beim Felsenweg durch eine Lawine überrascht. .Zwei konnten sich retten, während der 25jährige Dr. Otto Scheller aus Kattowitz. der in Freiburg i. Br. studirt hatte unter dem Schnee begraben wurde. Trotz k eifrigster Nachgrabung besonders von Mannschaften des Fmburger Infanterieregiments wurde der verunglückte jungen Mann nicht gefunden. In dem FleckenNagykata bei Budapest wurden der Grundbesitzer Loewinger. dessen Frau und Tante und das Dienstmädchen von drei Bauern im eigenen Hause zwecks Beraubung angefallen und mit Schüssen und Messerstichen in furchtbare? Weise mißhandelt. Frau Loewinger isr ihren Verwundungen erlegen; die anderen befinden sichln lebensgefährlichem Zustande. Die Raubmörder wurden von herbeigeeilten Nachbarn festgenommen. JnWienwurdeder Trödler Israel Keßler in seinem Geschäft in der Vurggasse räuberisch überfallen, mit einem Hammer schwer verletzt und alsdann beraubt. Keßler starb am folgenden Tage. Als des Raubmordes dringend verdächtig wurde der L7jährige Maschinenheizer der Nordbahn Johann Woborzil in seiner Heimath St. Marza bei Winterberg in Böhmen, wohin geflüchtet war, von Wener Polizisten verhaftet. . DaseigentlicheLondo n, die Vororte nicht mitgerechnet, unterstützt jetzt 107.539 Verarmte. Davon sind 63,130 in Armenhäusern untergebracht, die anderen erhalten Untersiützungen im Hause. Irre und Obdachlose sind dabei nicht inbegriffen. In den Heimstätten der Obdachlosen wurden im letzten Jahre 159,000 Personen untergebracht. Die Jrrenanstalten mußten 21.400 Mittellose aufnehmen. 21 Proeent der ganzen Bevölkerung über 65 Jahre fällt der Armenpflege zur Last. Ein bedauerlicher U nalücksfall hat sich im gräflich Schwicheldtschen Holze bei Peine (Hannover) ereignet. Die beiden Brüder Hotopp aus Oberg waren dort mit dem Schlagen von Nutzholz beschäftigt, wobei dem einen die Art im Holze stecken blieb. Während er in aeöückter Stelluna die Art wieder' herauszuziehen l suchte, traf sein Bruder, der seinerseits zum Schlage ausgeholt hatte, mtt der Axt in den Schädel, und brachte ihm eine schwere Verletzung bei. JnBaden-Badenist im Alter von 79 Jahren Fürst Nicolaus Gaqarin in seiner Villa nach fast zwölfjähriger Krankheit aus dem Leben geschieden. Der Verstorbene war im Jahre 1823 in Petersburg geboren und ließ sich in den 60er Jahren zu dauerndem Aufenthalt in der genannten Väderstadt nieder. Den Armen war Fürst Gagarin, ein Schwager des hier vor Jahren verstorbenen bekannten Sportsmannes Fürst Menfchikoff, ein stets freigebiger Wohlthätiger. H erzogGeorgdonSach-sen-Meiningen hat eine merkwürdige Klage gegen die Erben von I. Brahms bei dem Bagatellgericht in Wien, Stadtbezirk Wieden, eingereicht, nämlich auf Herausgabe seiner an BrahmS gerichteten Briefschaften. 17 Blatts darunter vier Telegramme. Die Klage stützt sich auf die Nachlaßbestimmung von Brahms, daß Briefe, die ganz Persönliches betreffen, ohne irgend welchen Vorbehalt vernichtet werden sollen, soweit sie nicht an die Absender ' zurückgehen können, und verlangt die ' Rückgabe ohne Kenntnißnahme von j dem Inhalt durch dritte Personen.
Esia A::MNd5.
D i e Londoncr stnd'.ei'n' fri-rfS- , 1)rf" rT-ri Xrr g I ; ,i v'.y -Cvkl . --.luJ7 vsviriiia3& cuiencrnmar, nie der Üer!?h: nur etwa cirr Viertel der Wcch:ntan; beträzt, si::o 1300,000 Menschen au? Reifen terhalb der Mauern ihres Babels, die 3,CX),XX) Fahrten unter n'hmlk?. Davon entfallen auf die Eistnbahn rund eine, auf die Pferdebahnen anderthalb Millionen, auf Ornnibusse eine hzlht Million, fffrnrr
I r'T rr-t fT.rJ'.i...r.f . i - io.uvj Z2 a liu agn-rn eucer. ncai d': Dr?in?abe. In Ganzen werden täglich inLondon für diese Völkerwanderunz etwa $125,C00 der allerniedrigsien Schätzung nach ausgegebn. Als der Kaiser von Rußland sich vor länaerer Zeit in seinem Jagdschloß Spala im südlichen Polen aufhielt, hatte bei ihm der Erfinder Jan Szczepanik Audienz. Szczepanik zeigte dem Zaren ein von ihm hergestelltes kugelsicheres Panzerhemd. Kaise? Nikolaus intercssirte sich lebhaft für die Erfindung und unterhielt sich mit dem polnischen Ingenieur länzere Zeit in französischer Sprache. Jetzt hat der Zar ein.Panzerhemd des Herrn Szczepantt als Geschenk entgegengeKommen und seine Freude über die Ueberreichung der Gabe, die doch zweifellos den Anspruch auf Originalität hat, ausgesprochen. In Zürich ist ein Mann,; der geborener Schweizer ist, wegen Anwerbens für die niederländische Colo-nial-Armee verhaftet worden. Es stellte sich heraus, daß er Agent der Werbefirma einer Frau Wüthrich in Harderryk war. Die Polizei hat be-' reits ermittelt, daß er in Zürich mehrcre jungeSchweizer angeworben hatte.. Auch in Basel hatte er eine Subagen tur. Bei der Haussuchung, die bei ihm vorgenommen wurde, wurde eine Anzahl don Photographien gefunden, die in Harderwyk hergestellt waren und junge Schweizer in Colonialuniformen darstellen. Derartige Photographien spielen bei den Anwerbungen eine Hauptrolle. In der Schweiz herrscht große Entrüstung über diesen Men-' schenhandel, und man fordert exemplarische Bestrafung des Werbers. Der französische General Archinard hat soeben ein Werk des Bildhauers Falgniere erworben, dessen Geschichte sehr interessant ist. Es ist eine Marmorstatuette, eine mit gekreuzten Arnnn auf einer Kanone sitzende Frau mit stolzem Blick und energischer Haltung. Falguiere vollendete dieses Werk, kurz bevor dr Tod ihn überraschte. Aber das Modell der Statue hatte er bereits im Jahre 1870 gemacht, und zwar auf den Fortifikationen, während der Belagerung von. Paris. Als er in einer Winternacht auf Wachs stand, modellirte er beim Schein des Mondes mit Schnee diese weibliche Gestalt. Er machte sie damals überlebensgroß, und als im Lager die Reveille ertönte, beherrschte das Schneeweib stolz und aufrecht die Ebene dem Feinde gegenüber. Es war die Statue des Widerstandes; sie danerte so lange, als die Belagerung und der Winter währten. Der große Künstler nahm später seine Idee wieder auf; er reproducirte sein Werk in Marmor und gab ihm die Proportionen eines Kunstgegenstandes. Dieses Werk hat jetzt der General Archinard erworben. Herunter m i t den Ei-sen!-Mit diesen Worten hat Schmiedemeister Gustav Kohls in Graudenz seiner Ansicht über die englische Kampfweise in Südafrika kräftigen Ausdruck gegeben. Die PferdeHandlung Jacoösohn in Graudenz hatte, wahrscheinlich im Auftrage auswärtiger Agenten, 25 Pferde aufgekaufr) die für da5 englische Heer in Südafrika bestimmt waren. Um die Thiere für den Transport ' fertig zu stellen, sandte die Firma jene 25 Schlachtrosse zu dem Schmiedemeister Gustav Kohls mit dem Auftrage, die Pferde zu beschlagen. In Abwesenheit des, Herrn Kohls machten sich'dessen Gesellen an die Arbeit. Jnzwischen kam Herr Kohls, der erfahren hatte, um was es sich bei dem Jacobsohn'schen Auftrage handelte, nach Hause, und ohne Rücksicht auf sein Geschäftsinteresse befahl er seinen Arleilern: Herunter m den Eisen! Ich bin ein Burenfreund, für die Engländer beschlage ich keine Pferde!" Und die Gesellen vollzogen deft Befehl ihres Meisters. - August Thau's ackern. 1220 Süd East Straße. VLVL5S5?5SSLF fA COXKAD PETERS, S TeutscheWirth schaft, 8 853 Oft Washkuat Strafte. JndianepolZ. S 3ee beste Geschaftslnuch in der Ttadt 1 ffkine Weine. Liköre und Cigarren. Tom Kcdmond. Vic. Ilellracr. W MW , ; UO Süd Illinois Straße. Feine Weine, Liquöre und Cigarren. Geschmackvoller warmer und kalter Lunch.
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