Indiana Tribüne, Volume 25, Number 149, Indianapolis, Marion County, 16 February 1902 — Page 7

Jndiana Tribüne, Sonntag, 16. Februar 1902.

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Mauerblümchen. ' Mauerblümchen, kleine, liebliche Blume, warum blicken deine Augen so trüb, warum zuckt es um deinen Mund, wie von verhaltenem Weinen? Du hast dich ja so auf den Abend gefreut, hast bei der Mutter gebettelt, daß sie es dir erlauben sollte, den Ball zu kxsuchen warum bist du jetzt denn nicht froh, wie die anderen Mädchen? Hör' nur. wie sie mit ihren Tänzern plaudern und so lustig dazwischen lachen! Nimm dir doch ein Beispiel an ihnen steckt ihre Heiterkeit dich denn gar nicht an? 'Du wüßtest nicht, mit wem du plau dern solltest meinst du? Die jungen Damen, die du kennst, fänden keine Zeit für dich und von den Herren wäre dir noch sein rr vorgestellt'' Kein ein. zign von allen hätte dich zum Tanz geholt. Ja, Kind, das ist aber deine eigene Schuld, denn mit dieser Trauermiene lockt man keine Tänzer an, auf dem Ball will sich jeder amüslttwund wenn. er tin Mädchen sieht, das, wie du, so verschüchtert und verzagt dasitzt, dann denkt er. hu, d schaut ja aus. wie die verkörperte Langeweile! Gott soll mich davor bewahren, die zu engagirenlFreilich, als du in den Saal trsteft, lächelten ttint Lippen, deine Wangen schimmerten rosig und in deinen leuchtenden Augen war ein Ausdruck seliger Erwartung, wie m denen eines Kindes, das am Christabend vor den brennenden Lichterbaum tritt. Erst, als die Gefährtinnen rechts und links fcore deiner Seite fortgeholt wurden und nur du, allein, einsam, an der kahlen Wand sitzen bliebst, da erst erlosch das Licht in deinen Augen und dein Antlitz erblaßte. Der Grund, daß kein Herr dich beachtet, muß also doch wohl ein anderer sein, als ich glaubte. Vielleicht liegt es in deiner Kleidüng. Sie ist ein wenig dürftig, das läßt sich nicht leugnen. Die anderen jungen Damen tragen duftige Roben aus Tüll und Gaze über schimmernder Seide, mit farbenleuchtenden Blumen garnirt, dazu funkelndes Geschmeide an Hals und Armen, du aber um Himmelswillen, Kind, in solchem billigen, von einer Schneiderin zehnten Ranges gefertigten Mullfähnchen geht man doch heutigen Tages nicht zum BalU Dazu die weißen unscheinbaren Blüthen in Haar und Gürtel! Und keinen Schmuck, als das kleine goldene Patenkreuzchen am schmalen Sammetianbl Warun? in aller Welt hast du dir ni eine elegantere Toilette besorgt? Wenn du nicht wußtest, was Mode ist, Hättest du dir von einer eifchreiml Dame rathen lassm sollen. Die Mutter besitzt keiu Äeld, uro dir itwas Besseres zu kaufen? Ja wenn du nicht daheim bleiben wolltest, so mußtest du dir mit Hilfe eurer allen Näherin lies Kleid, das noch von bei er Tante stammt, aufarbeiten? Ja, allerdings das hatte ich mir auch selbst denken können, denn deine Mutter ist cm, die kärgliche Pension, du sie stü deines Vaters Tod bezieht, reicht ohnehm nicht, um sie mit ihren Kindern zu ernähren. Wenn ihr nicht hungern wollt, mußt du. als die älteste, ihr helfen. für den Laden zu arbeiten. Spät in der Zeucht erst erlischt das Licht in eurer Wohnung ich kann's sehm don meinem Schlafzimmer aus und durch die Vorhänge der Fenster schimmern die Umrisse eurer tief auf die Ar-' beit geneigten Köpfe. Da sitzt ihr nun und stichelt und stichelt - - aber heimlich, ganz heimlich, damit niemand erfährt, daß ihr für Geld näht die Dehors müssen ja gewahrt werden. Schon um der Töchter willen ist das nöthig man möchte sie doch verbei.rathen, gut verheirathen. Das war wohl auch der Grund, warum deine ZNutter ihre Einwilligung gab. als eine ihr bekannte Dame" sie bat. dich aus diesen Ball mitnehmen zu dürfen sie dachte, ihr Liebling könnte auf ei' nen Herrn Eindruck machen und nun ja. was Mütter so denken. Man kennt das ja! Dir aber waren alle derartigen Erwägungen fern, du wolltest nur auch einma l etwas von der Welt sehen, nach der Uln junges Her im Wachen und Träumen sich sehnte Dieser Wunsch ist dir auch gewährt worden, ein Reich doll Licht und Glanz und Festesjubel that sich vor dir auf, ein Reich, drinnen Vornehmheit und Reichthum allein Geltung hat. Unschuld, Bescheidenheit und anspruchs--lose Anmuth aber beiseite stehen muß ja, mein Nind, du hast ein Spiegelbild der Welt im Kleinen gesehen! Aber doch nur ihr Spiegelbild! Und das ist nicht Wirklichkeit. Es läßt sich nicht fassen und halten, es zeigt nur die Oberfläche der Dinge, ist nur Schein nichts als Schein. Diese Menschen hier, die dir so rücksichtslos.

hochmüthig und kaltherzig vorkommen. sind alle demesgleichen, suhlen und denken, wie du, da ist keiner unter ihnen, der nicht schon Schmerz und Sorge kennen gelernt, dessen Herz nicht 'warm schlägt, wie deines wenn sie wüßten, was du empfindest, so würdest du nicht so einsam hier sitzen, als Mauerblümchen. Aber sie wissen es nicht. Daher braucht's dich auch nicht zu betrüben, daß sie dich nicht beachten. Du siehst das alles ein nnd doch wird deine Miene nicht heiter? Du meinst, was dir heute begegnet, das würde dein Los sein während deines ganzen Daseins? Sei doch nicht thöricht. Kind! Ich sagte dir ja schon, raß das hier nur ein Reich des Scheins wäre, ein trügerischer Abglanz der wirklichen Welt. Wer weiß, was das Leben dir vorbehält und ob du nicht auch noch einmal eine Rolle im lichterfüllten Saal spielen wirst! Kennst du das Märchen von ; dem bescheidenen weißen Blümchen, das auf - dürrern Boden, von grünen Halmen verdeckt, an der Mauer r"-? V "' X,

Treibhäusern nach einer Blume ge sucht, die ihm schön genug dünkte, um sie in sein Heim zu tragen und dort zu pflegen und hegen sein Lebenlang. Aber all die duftenden Rosen und Nel ken, die farbenbunten Orchideen, Tulpen und die anderen prunkenden Blumen standen dort so dicht beieinander, daß eine die andere überstrahlte für keine von ihnen vermochte er sich zu entscheiden, sie gefielen seinen Augen toohl, aber sein Herz ließen sie kalt. Da sah er eines Tages ganz zufällig im Vorbeigehen das unscheinbare Mauerblümchen mit sittig geneigtem Köpfchen mitten im Grase stehen. Kein Sonnenstrahl streifte es, aber doch schien es ihm so leuäztend in seiner reinen LZeiße, so lieblich und hold, daß er wie geblendet von seinem Reiz davor stehen blieb. Gott grüß dich. Tausendschon!" sprach er. du bist's, die ich mir ersehnt! Ich will dich ausgraden mit allen Wurzeln und dich in mein Haus tragen, und hegen und pfleen mein Lebenlang!- Mauerblümchzn, kleine, liebliche Blmne, sei nicht traurig. daß heute dich keiner zum Tanze holt. Warte, warle, das Leben liegt noch vor dir der Vallsaal ist nicht die wirkliche Welt. CoAcnvolk.

Schon oft ist der Mensch in dem un gleichen Kampfe mit den Naturgewal ien unterlegen. Die Tausende, die vor Jahrhunderten durch den AuSbruch d?s Vesuvs in Pompeji ihr Massengrab gefunden haben, die Tausende, die im russisch: ffeldzugc Napoleons der Winte?kalte zum Opfer sielen, leben noch in der Erinnerung unserer Tage. Andere Ech-ecnstage' der Menschheit sind so ziemlich der Vergessenheit anbeim ge fallen. Zu diesen fast vergessenen Er e'gninen gehört anch der Untergang des schwedischen HeereS auf seinem Rück zuge von Drontheim nach Schweden im Januar 1719. Und doch bi-tet dieser Feldzug. dessen schreckliches Ende wie im russischen Feldzuge nur der eisige Hauch des Winters herbeiführte, nach der rein menschlichen wie nach der politischen Seite hin Interesse, zumal da er mit dem Tode Karls XII., des nordischen Napoleons, im engen Zu sammenhange steht. Schon im Jahre 1716 hatte Karl XII. den vergeblichen Versuch gemacht. Norwegen, das damals dänisch war, den Dänen, seinen Todfeinden, zu entreißen. Die Erfahrungen, die er in diesem Feldzuge machte, hätten ihn von einem erneuten Versuche abhalten sollen. Das starrköpfige Festhalten au einem einmal gefaxten Vlane war aber eine der (sharaktcreigenthümlichkeiten dieses önigs. Im Mi 1718 hatte er mit dem russischen Kaiser Frieden gemacht und schon im Sommer begann er den neuen Feldzug gegen Norwegen. Mit dem größeren -Theile des Heeres siel Karl selbst von Süden in Norme, gen ein. während der kleinere Theil unter dem Besehle oes Barons v. Armfeld nördlich über das Gebirge in Nor wegen einrücken sollte. Karl gelangte in einem kühnen Zuge vor Friedrichs. tzall und begann, trotzdem der Winter sc5?n angefangen hatte, die Belagerung dieser Festung. Vor den Mau crn von Friedrichshall fand Karl XII. am Sonntag, den 11. December 1713 seinen Tod. Es ist lange streitig gewesen. ob der König durch eine feind liehe Kugel oder durch die Kugel eines Meuchelmörders gefallen ist. Nach neueren Forschungen gilt es als un zweifelhast, bast Karl XII. durch eine feindliche Kugel seinen Tod fand. Am Abend des II. December begann in der Festung eiu heftiges Schießen ; da zu gleich die Umgebung der Festung mit Leuchtkugeln erleuchtet wurde, bcfürchtete der König, dass ein Ausfall aus der Festung vorbereitet werde. Er begab sich deshalo in die 'Laufgräben, wo er über die Brustwehr gelehnt, den Kopf auf die linke Hand gestützt, den Mannschaften beim Ausheben der Lauf gräben zusah. Es war sternenhell und um 9 Uhr ging auch noch der Mond auf. Unmittelbar vor dem König, aber durch die Brustwehr geschützt, stand eine Gruppe von Officieren. Das Schießen aus der Festung hielt ack und ab und zu wurde einer von den Mann schaften getroffen. Vergeblich baten die Officiere den König, sich nicht so der Gefahr auszusetzen. Plötzlich kurz nach 10 Uhr bemerkte der Gene raladjutant Kaulbars, daß die linke Hand des Königs zur Seite herabfiel, und der Kopf auf die Schulter sank. Man sprang auf die Brustmehr, er faßte den König und sah, da eine Kugel seine linke Schläfe zerschmettert hatte. Karl XII. war todt. So hatte der unglückliche Feldzug schon den ersten des Volkes zum Opfer gefordert, aber der Tod begnügte sich nicht mit diesem Opfer. Binnen Mo natsfrist sollte ein ganzes Heer dem todten Könige in das Reich der Todten folgen. Karl XII. fand wenigstens einen schnellen Soldatentod, trauriger war das Ende des unter Armfeld sie Izenden Heeres. Armfeld brach im August 1713 auf. Er zog durch Her jeadalen auf Drontheim zu. Scho::auf diesem Wege waren Schwierigkeiten zu überwinden, die an große Ereignisse, so an den beschwerlichen Uebergang Han nibals über die Alpen erinnern. Ka nonen und Lafetten mußten auf den engen Wegen von den Koldaten auf den Schultern getrauen werden: mit Reisigbündeln mußten erst die Sümpfe ausgefüllt werden, über die man gehen wollte. Die ohnehin spärlich bewohnte Gegend war von der Bevölkerung ganz verlassen. Um Brod zu erhalten, mußte man das Getreide selbst auf dem Felde, abschneiden, dreschen, mahlen, backen oder rösten, so gut es ging. Von dem Psützenwaffer, auf das man angewiesen warj schwoll Menschen und Pferden der Leib an und die beständige Nässe und 5?älte erzeugte täglich neue Krankheiten. Als man schließlich vor Drsntheim'en f2m,erwieS es sich als ganz unmöglich, ' r

die ant drei Seiten von. Wasser umgc

! bene Festung einzunehmen. Das Beste wäre ein sofortiger Nuckzug geweien. aber die dahingehenden Berickte Arm feldö an den König wurden stets mit lern Befehle beantwortet, unter keinen Umständen nach Schweden zurückzukeh ren. Auch vor Drontheim litt das Heer fortwährend durch die ganz ungewöbnlich unaünstige Witterung und die j feindselige Stimmung der Bevölkerung, die alle im Lande volbandenen Gebens Mittel auf der Flucht mitgenommen hatte. Mit der zunehmenden Kälte wurde auch die Bekleidung der Truppen allmählich unbrauchbar. Hunger und Krankheit nahmen ?u, die Mannszucht wurde locker und schon die Noth zwang t Soldaten, in Masse zu desertiren oder zttm Feinde üöerzugelien. Am 30. November 1718 ergab sich bei einer Zählung, daß von 15,932 Mann, mit denen Ärmfeld ausgezogen war. nur noch 5527 vorhanden waren. Und dennoch wagte Armseld nicht, nach Schweden zurückzukehren. Mitte Xt jcrnbcc wurde ein Ellbote, den die Dänen von Frederikshall nach Drontheim ge sandt hatten, von den Schweden abge fangen. Armfelö hielt die bei dem Ao. ren vorgefundene Depesche die den Tod KarlsXII. meldete, zunächst für eine Kriegslist und harrte vor Tortheim ans. Erst in den letzten Tagen des Jahres erreichte ihn die sichere Nachricht von dem Tode des Königs. Um Neu jähr 1719 begann .Armfeld mit dem noch 5250 Mann starken Heere den Rückzug- Er wandte sich nach Ollen, um über das Tydalsgebirge in die schwedische Provinz Jemtland zurückzu kehren. Als Armfeld aufbrach, war der nordische Winter in semer furcht barsten Strenge eingetreten und schon auf dem ersten Marsche erfroren meh rere Soldaten. Zwischen dem letzten norwegischen Dorfe Tydalen und dem ersten schwedischen Orte Handöl führte der Weg acht Meilen lang über das Tydalgebirge. Dieses Gebirge ist eine schluchtreiche und selbst im Sommer rauhe Hochebene. In der Jahreszeit, in der Armfeld hinüberzog, mochte wohl noch nie ein menschlicher Fuß diese nur von Baren und Raubvögel, bewohnte Ebene betreten haben. In diesem Gebirge begannen die Leiden des unglücklichen Heeres. Ein scharfer Nordwind setzte ein und infolge der großen Kälte erfroren m den ersten Stunden mehrere Hundert Leute und Pferde. Das Unglück wollte, daß auch der norwegische Führer erfror, der den Schwedenden Weg "über das Gebirge zeizen sollte. Hierdurch wurde' die Verwirrung und das Elend grenzenlos. Aber noch war das Maß der Leiden nicht voll. Es begann auch noch ein tagelang anhaltender Schneesturm, der jeden Ausblick unmöglich machte. In ihrer entsetzlicheu Lage suchten nun die Schweden nun bei ihren FeindenHülfe. Sie ließen einige dänische Gefangene frei, die den Befehlshaber von Dort' heim von der Noth des Heeres inKennt ttiß setzten. Dieser sandte auch sogleich 300 Schneeschuhläufer mit 150 leichten Schlitten nach, aber ihre. Hülse kam zu spät. Die Läufer fanden nur die trauriqenSpuren des imSchneegesiöber und Eise verloren gegangenen Heeres. Sie kehrten, ohne etwas ausrichten zu können, aber mit aufgelesener Beute beladen, alsbald nach Dortheim zurücke Zuerst hatte die Ordnung im schmedi schen Heere noch aufrecht erhalten wer den können, die Soldaten zogen sogar in den ersten Tagen die Geschütze noch mühsam hinter sich her. . Mit dem Be ginne des Schneegestöbers .hörte aber d e Ordnung auf. In der baum-und strauchlosen 'Schneewüste irrten die Soldaten umher, ohne Obdach, ohne Nahrung und ohne ausreichende Beklei dung. ' Vergeblich suchte man aus Gewehrschäften und Kanonenlafetten fteuer zu machen, um sich zu erwärmen. Ganze Haufen wurden vom Schnee verschüttet, viele glitten von den vereisten Klippen ab und zerschmetter ten in den Abgründen des Gebir. ges. Zum Glücke gab die Natur dem Rest des Heeres am Dritten - Tage einen neuen Wegweiser. Eine kleine Gruppe von Soldaten be merkte nämlich an diesem Tage, daß nnter dem Eise, auf dem sie standen, ein brausender Strom floß. Man hieb Löcher in die Eisdecke, um die Richtung des Wasserlaufes feststellen zu können: Zur Freude der Soldaten strömte daS Wasser schon nach der schwedischen Seit hin. Es war die schon auf schwedischen Gebiet fließende Enaelf, deren Lauf man bis in die Gegend von Endogen ver folgte. Hier trat abermals ein hefti ges Schneetreiben ein, das noch zahl reichen Soldcten das Leben raubte. Nur etwa 1500 Mann erreichten zwar lebend, aber mit erfrorenen oder ver stümmelten Gliedmaßen das erste schmedische Dorf Handöl. Handöl bestand damals nur aus drei. Aauerngehöften. Tie vorbandenen Häu'cr und sonstigen Gebäulichkeiten könnten deshalb 'nicht alle ankommenden Soldaten fassen. Mancher, den die Hoffnung, in Handöl Rettung zu finden, tagelang in Mühe und Noth aufrecht erhalten hatte, errror och im Anblick des Dorfes, das ihn nicht aufnehmen konnte. ,Nur etwa 870 Soldaten von den 5250, mit de nen Armfeld aufgebrochen war. erreich' ten die nächsten Ortschaften. Es waren meist abgehartete finnische Soldaten. Ihr Leben war gerettet, aber das erlittene Elend und der ftrost hatte sie. für immer zu- Krüppeln ' gemacht. Auch Armfeld selbst erreichte nur mit Mühe, und durch den Frost verstümmelt seine Heimath. Im Frühjahr 1719 fand man nicht allein'die Wagen, die Kanonen und das Gepäck, sondern auch die erfrorenen Soldaten und Pferde. Ganze Regi menter waren, im Marsche begriffen, so wie sie standen, gingen .oder ritten, in de? fürchterlichen Kälte erstarrt. Die Bedienungsmannschaften der (Jeschütze hatte der Tod an den Geschüzn ereilt; viele waren, während sie imühsim zogen oder schoben, von Itn ein

Nordwind überrascht worden uud auch im Tode in dieser Stellung geblieben. Leider sollte nicht einmal den todten ' Kriegern .Ruhe werden. Schon die zur Hülfe ausgefandten Schneeschuh laufer hatten reiche Beute gemacht. Noch größere Beute machten die nor wegischen Bauern, die alles brauchbare an'sich nahmen und sogar die Leichen ausplünderten. Statt den verunglück ten Kriegern ein ehrliches Soldaten grab f u geben, ließ man die ausgeplün derten Todten liegen. Die Tausende von Leichen , zogen dann zahlreiche Raubthiere an. Den Bären, Wölfen. Füchsen und Raben bot das Leichenfeld so reiche Nahrung, daß noch jahrelang dieser Bezirk das ergiebigste Jagdgebiet Norwegens war.' Noch 25 Jahre späker. im Jabre 1742, sah man die Gebeine der Todten auf den kahlen' Felsen bleichen. So wie man die Ue berreste des schwedischen Heeres fand eine auf dem Marsche'zu Tode.erstarrte

Armee , so blieb das Heer auch in der Erinnerung des BolleZ. Wie stets, so bemächtigte sich anch hier die Sage des , ungen,öhnlichen Ereignisses und machte j das u itergegangene Herr zum .Todten Volk-. Allnächtlich um die zwölfte ' Stunde, so , geht die Sage, erwacht das todte Schwedenheer zu kurzem Leben . und füllt mit dem dröhnenden Marschschritt des Fußvolks, mit dem Stam i pfen und Schnauben der Pferde, mit dem Rasseln der Geschütze die Höhen und Schluchten des stillen Gebirges. Aus öem britljchcn Parlament. Die verfassungsmäßigen Gesetzgeber Englands sind der Souverän und die drei Stände des . Reiches, die LordsSpiritual (zwei Erzbischöfe und 24 Bischöfe der englischen Staatskirche), die Lords - Temporal (die Mehrheit der Mitglieder des höheren Adels) und die vom Volk erwählten Abgeordneten, die Gemeinen". Die ersten beiden dieser Stände haben ihre Sitzungen gemeinsam und bilden zusammen das Haus der Lords. Der wichtigste Factor bei der ganzen Gesetzgebung sind heute aber längst die Gemeinen, die in demselben Bau ihren Sitzungssaal, ihr Haus haben, aber sie werden äußerlich, zumal bei der Feier der Eröffnung des Parlaments, in einer Weise in den Hintergrund geschoben, daß man denben sollte, sie wären von sehr geringem Belang. Der König kommt zum Parlament. um es zu eröffnen, aber nur in's Oberhaus. Dorthin werden dann auch die Gemeinen entboten. Sie können sich einfinden, so weit der Stehplatz reicht, aber für All: ist kein Platz. Die edlen Lords bringen sogar ihre Gattinnen mit, damit ' . si: dem glanzvollen Schauspiel einer Parlamentserösfnung zuschauen und natürlich diesen Glanz noch erhöhen, aber von den Abgeordneten der Nation kann nur ein Theil neben und in der Thür sich aufstellen. Die Anderen bleiben draußen. Und da kommt es denn bei solchen Gelegenheiten oftmals zu einem recht unziemlickjtn Gedränge, obschon der ganze Vorgang ursprünglich mit ganz ungewohnlicher Bedachtsamleit eingeleitet worden. Black Rod", ein nach seinem Amtszeichen, dem schwarzen Stab", ' benannter höherer Beamter des OberHauses, erhält den Auftrag, die Gemeinen in die obere Kammer zu entbieten. Vorsichtig schreitet er mit seinem Stab nach dem Unterhause. Aber kaum hat er sich in der Wandelhalle desselben blicken lassen, so schreien die dort aufgestellten Schutzleute: Bfock Rod!" Black Rod!", und slugs wirft ihm der Sergeant-at-Arms die Thür vor der Nase zu. Black Rod. klopft. Dreimal klopft er an. Dann öffnet der Sergeant bedächtig ein in der Thür angcbrachtes Gucklochs blickt prüfend hindurch und fragt seinen draußen stehenden College aus dem Oberhause, wer :'r sei und was sein Begehr. Erst nachdem dieser befriedigende Aufklärung gegeben und um Einlaß gebeten, wird ihm ausgethan. Ein närrischer Auftritt, aber er hat seine tiefe Bedeutung.' Karl I. ließ im Jahre 1642 fünf Abgeordnete im Unterbause verhaften. Er selbst büßte später . dafür auf den, Schaffst und es wurde nun vom Un terhause ausbedungen, daß Niemand, woher er auch komme, ohne besondere Erlaubniß den Siungssaal betreten dürfe. Dieser Zenjame Vorgang wiederholt sich übrigens nicht nur öei jeder Parlamentserösfnung, sondern auch bei jeder anderen Gelegenheit, welche die Gegenwart des Präsidenten deö Unterhauses im Oberhause erheischt, so zumal auchbei allen Gesetzesgenehmigungen seilens des Königs, die stets im Hause der Lords ertheilt werden, heute noch immer in der alten normannischen Wendung: Le Köy le veult." Eine andere eigenartige BorsichtsMaßregel bei der Eröffnung des Parlaments stammt aus der Zeit des BöseWichtes Guy Fawkes, der im Jahre 1605 die düsteren Kellergewölbe unter dem Parlament mit Pulverfässern hatte anfüllen lassen, den König mitsammt seinen Lords und Commons bei Gelegenheit der Parlamentseröffnung in die Luft zu sprengen. Das ruchlose Vorhaben wurde aber rechtzeitig entdeckte Die Gewölbe sind heute taghell und sorgfältig verschlossen, aber bis auf diesen Tag steigt der Lord Chamberlain jeden Morgen vor Eröffnung des Parlaments an derSpitze einer mit Hellebarden und Laternen bewaffneten Abtheilung der Aeomen of the Guard in die Gewölbe hinab, bei Laternenschein in dem vom Tageslicht erleuchteten Räumen auf Verschwörer zu sahnden. Der, Präsident des Oberhauses' ist der Lord Kanzler, der zugleich Justizminister ist und einGehalt von $50,000 bezieht. Er ist stets ein Mann der jeweilig am Ruder befindl.ben Partei. Kommt diese zu Falle. .KtxjrK und, die 560.000 falle" endirs der Spreck-

ses, der gar nicht sprechen soll, es sei denn zur Geschäftsordnung oder nach außen hin. Zur Vertretung des Hauses nach außen hin ist er der Mann. Day-r sein Name. Aber nie darf er in die Debatte eingreifen, nie seine Ansicht über eine Vorlage selbst kund thun. Er kann auch nicht an einer Abstimmung theilnehmen. Nur bei Stimmengleichheit kann'dr den Ausschlag geben. Er soll ganz und gar über den Parteien stehen. Dafür bleibt er aber auch bei einem neuen Parlament nach altem Brauch im Amt. Oder er wird wenig stens unbeanstandet wiedergewählt, wie auch schon bei den voraufgegangenen Parlamentswahlen in seinem Bezirk kein Gegenkandidat gegen ihn aufgestellt war. So kommt es, daß trotz der gegenwärtigen großen Mehrheit der Unionisten einMann wie Gully Speaker" ist. der ursprünglich als Liberaler gewählt worden Er bezieht ein Gehalt von $25.000. Aber auch wenn er schließlich sein Amt selbst aufgibt und regelmäßig mit einerJahrespension von 520.000 als Viscount in dasOberhaus. berufen wird, so ziemt sich's nicht für ihn, in Parteisachen seine Ansicht Lffentlich kund zu geben, bis an sein Lebensende. Kein Abgeordneter kann aus freien Stücken das ihm einmal übertragene Mandat niederlegen; er muß es aber unter allen Umständen thun, sobald er ein Amt von der Krone annimmt. IZöchte also ein Volksvertreter aus irgend einem Grunde sich zurückziehen, ohne daß sein Mandat abgelaufen ist, so kann er dies nur, indem er formell bei der Krone um ein Amt einkommt. Und zu diesem ganz besonderen Zweck hat die Krone eigens ein Amt aufbcwahrt, das der vielgenannten Stewardship der Chiltern Hundreds. Dies Chiltern Hundreds war in alten Zeiten ein wüster Wc am oberen Laufe der Themse, in dem die Wölfe hausten. Und es 'wurden besondere Stewards ernannt, die Wölfe dort auszurotten. Heute gibt es nun längst weder Wald noch Wölfe dort. Thut nichts. Jeder Abgeordnete, der sein Mandat niederzulegen wünscht, kann dies nur thun, indem er die Regierung ersucht ihn zum Wolfsjäger in Chiltern Hundreds zu machen. Der Hut-spielt im englischen Unterhause eine sehr wichtige Rolle. Die meisten Abgeordneten haben, wenn sie auf ihrem Platze sitzen, den Hut auf. Das können sie halten, wie sie wollen. Sobald aber' einer durch den Saal schreitet, muß er den Hut abnehmen, öder es tönt ihm alsbald ein allgemeines Order!" Order!" von allen Seiten entgegen. Nimmt Jemand an dtt Debatte theil, so entblößt er das Haupt. Will er aber zur Geschäftsordnung sprechen, so bekundet er dem Sprecher dies gleich dadurch, daß er den Hut ausletzt. Das britische Parlament tagt immcr am Abend oder doch von drei Uhr Nachmittags bis Mitternacht, mit einer Essenspause, von sieben bis neun Uhr. Sobald daher die große Uhr Big Ben" genannt vom Glockenthurm her die Mitternachtsstunde derkündet, verläßt der Speaker seinen Stuhl". Die Sitzung . ist beendigt, und sofort wird dies auch der Außenweit kundgethan, indem das elektrische Licht hoch oben über Big Ven auf der Spitze des Thurmes ausgelöscht wird, das immer nur brennt, solange die Sitzung dauert. Gleichzeitig lassen die Thürsteher ihr Wrio oes liome? ertönen. Der Ruf stammt aus der guten alten Zeit, wo diese Geaend von Westminster noch wenig angebaut und allerlei Gesinde! im'Z5inst?rn dort s?ii Un wesen trieb. Damals hatte cZ gewiß Sinn, daß die Abgeordneten in großerer.Anzahl .ihren Heimweg antraten. Heute ist die.Umgebung desParlamentZ eine der bewohntesten und besterleuchtelen und ungesähriichsten Gegenden der Stadt. Thut nichts. Die Wächter hatten vor Jahrhunderten ihreWeisung erhalten, ihren Ruf ertönen zu lassen, und noch heute schallt es um Mitternacht durch die Wandelhallen: Wer geht nach Hause?" ' Auf der Zlucht. Non M. Commer. , ; Der Morgen fing an zu dämmern: dichter greisbarer Nebel lag über -der Cegend und die feuchtkalte Luft drang bis auf die Haut. Doch aber hatte der W leise und hastig dahineilte, nichts als eine leichte Leinenkleidung, und kein Hut bedeckte sein! Haupt.' Eben schlug eine Thurmuhr sechs; er zählte mechanisch, obgleich er die Zeit wohl wußte. Eine Stunde war'S ge rade, daß er aus dem Gefängniß aus gebrochen. Von Zeit zu, Zeit horchte er, ob nicht ein Schuß den Anfang sei ner. Verfolgung verkünde: alle blieb ruhig. ein Wunder war's doch, wie

ser entkommen, bei dem Gedanken lachte er. und wie er lachte, schüttelte ihn die Kälte. Welch ein Erstaunen würde das geben bei der Entdeckung seinerFlucht. Kaum 3 Tage hatten sie ihn und hatten ihn nie gehabt, ohne den Verräther, der den Preis nun eingesteckt. Grim mig suchte er nach dem besser, das er unter der Sträflingsjacke verborgen hatte. Er verdoppelte seine Schritte, ihm war, als höre er in der Ferne schießen und bis zu seinem Hause war's noch weit. Ja, er batte ein zu Hause; freilich hatte es mit dem anderer Menschen gar wenig Aehnlichkeit. aber eS war doch ein Ort, an dem er vor Verfolg ung sicher die müden Glieder ausstrecken durfte. Jetzt kam endlich der Wald, an dem er jeden Zweig, jeden Stein kannte: einmal noch wandte er sich spähend zu rück Nichts, und er athmete' auf: Nur noch dmch eine lange, schmale Schlucht hatte er zu eilen, bann war er gerettet. Aber wie sein luchsscharfeZ sich sah, erblickte er zwei Ge'fenbar Jäger; ernannte sie Mirtr.tr er ihre 'Züe. die

theilweise durch Baumzwc'lge verdeckt waren, nicht unterscheiden. Warum blieben sie stehen?Und wenn sie gingen, wohin würden sie sich wenden? Ihm entgegen? WaS thun? Sich vorwärts werfen mit Blitzesschnelle, ehe sie sich besonnen, ehe sie Zeit hatten abzufcu ern; er traute sich's schon zu, sich auf diese Weise retten zu können. Aber ehe er nur an sie kam, war noch eine z'em liche Strecke und seine gestreifte Strüflingsjacke war weithin sichtbar, schimmerte durch die Bäume. Ihn fiel ein Schauer an; so ohne einen wärmenden Trunk, ohne einen wissen seit gestern Abend, in der schneidenden Luft. 'war dies elende Leben all' der Opfer, werth, wäre nicht eine richtig geziehlte Kugei Erlösung gewesen nach, jahrelanger Qual des Gehetztwerdens? Aber so ster den, ihnen den Triumph lasten, seiner wieder habhaft geworden zu sein, wäh rend ihn das Gefühl der Flucht durch bebte. Er ging vorwärts, doch schon nach einer Sekunde zuckte endlose Ber zweistung durch seine Mienen, batte er doch der Lichtung nicht bedacht, die gerade da anfing, wo die Beiden standen

Bater und Sohn, zwei Forster, denen er nur allzuwohl vekannt war, die gut ziehlten. er wußte es. Nur drei bis vier Schritte mußte er , machen um die Lichtung, der sie den Rücken zu wand' ten. zu durcheilen, aber es war doch unmöglich. Quer über den Weg? Er war so glatt, nicht eine Haidestaude, hinter der er sich verbergen konnte. Zurück? das war der Tod oder schlimmer als das die Lebenslänglichkeit!! Er stand wie ein ehernes Bild, keine Muskel bewegte fich, keine Fieber zuckte. Dann, das Messer in der rechten Hand) legte er sich auf den Boden und kroch wie eine Schlange vorwärts, ohne die Beiden nur eine Sekunde aus den Au gen zu verlieren. Sie sahen auf eine Karte, einen Plan, auf dem der ältere eine Richtung mit dem Finger vcr folgte. Nur noch Augenblicke so und er war gerettet. Zum ersten Male seit Jahren ging es durch seine Seele wie einGebet. Ter Nebel war verschundcn. die Vögel warfen sich noch schlaftrunken ihren Morgengruß zu. ein emsiger Käfer lief eilig vor ihm auf dem feuchten Moose. Die Zwei standen dort noch immer, bald hoben sie den Kopf, bald senkten sie ihn zur Seite wandte ihn keiner. Und doch war er jetzt gerade in der Lichtung da. im letzten Augenblick hört cr das Wittern des Huudes und das kurze Bellen des Erkennens: Faßan hier," rief der Vater uhig, aber Faßan hörte nicht, er lief ttuf den Sträfling zu und bellte, dann faßte er ihn am Arm gerade als der Sohn sich umwandte. Im selben Au. genblick knallte auch schon der Schuß. Mit Todesvcrzweiflung schleuderte der Flüchtling den Hund von sich und hin ging's durch Dornen und Gestrüpp die Jagd um's Leben. Von den Schüssen, die ihm nachgesandt wurden. Mtste ihn nur einer leuykam Ll'rme. Jetzt einen Sprung noch und dann durch die geschickt geöffnete Fallthür, die durch Dornen und Gestrüpp verborgen, nur ihm kenntlich war, in die rettende Höhle. Dumpf konnte er noch dasKnallen der Gewehre hören, aber er war geborgen, wenn selbst der Hund ihn aufspürte, den Eingang der Höhle konnten sie nicht entdecken ' und Faßan hatte auch noch an dem Messerstich ge nuq für lang?,' .wahrscheinlich für immer. Bei dem Geräusch, das er durch das Zurückschieben der Platte, verursacht, war vom glimmenden Feuer her ein Weib mit einem Sprunge an der Qeff. nung gewesen, und haarscharf hinter dem Flüchtling hatte sich die Höhle ge schlössen. . Sie horchte noch einen Augenblick und trat dann zurück, dem Vater eine Schnapsflasche reichend. Seit drei Tagen hatten sie ihn gefan gen, seit drei Tagen saß sie bier und wartete, nicht ein einziges Mal hatte sie sich auf das Lager gestreckt, nicht ein einziges Mal die Augen geschlossen, denn sv sicher sie ihn hatte abführen sehen, so sicher wußte sie, er würde wiederkommen: seit drei Tagen brannte daS Feuer, hingen die Kleider bereit. Als er sich durch den Trunk .gestärkt. warf er die zerfetzten Sträflingskleider ab und mit einem Gefühl lang entbehr ter Behaglichkeit schlüpfte er in die an dern: sie paßten gerade und doch hatte das Gericht besser unterlassen zu fragen. ob sie für ihn gemacht seien. So frisch gewaschen, gestärkt Zünd ruhig sah der Lebenslängliche ganz wie ein anderer Mensch aus. Sie fand ihn sogar fchöner als Alle., Von dem Messer hatte c i . a on .. x . . :rj.i..v tue ij'cimijuuitf lud -öiui uuqciuiU(i uitv legte e3 neben sich auf die Bank; die Sträflingskleider warf sie mit verächt licher Miene in's Feuer. Der kalte, feuchte Haufe glimmte nur. mit einem Haken schürte sie die einzelnen Stücke zu hellerer Flamme. Bei ihrem fla ckernden Leuchten glitt über ihr ge bräunte-, von Zeit und Sorge gefurch tes Gesicht ein Freudenschimmer ,und mit dem leisen Lachen der Genugthu iing murmelte sie: Lebenslänglich. Lebenslänglich- wiederholte er noch mit dem Schauer geraubter Freiheit in der Stimme, und wenn sie mich wieder greifen?? Hier hinein in die rauchgeschwärzte Luft drang nicht der Sonnenschein der erwachenden Welt über ihnen, nicht der frohe Gesang süßer kleiner Vögel, keine Blume war je beglückend gewellt hier bei den Ausgestoßen'en. .Was küm merte sie's. Wenn sie mich wieder greifen ? sagte er nochmals. -t Da. sich in ihrer ganzen Höhe aufrichtend, in der Linken das Messer drohend erhoben, als stünden sie vor ihr, schlang sie schützend wie eine Mutter den Arm um ihn und sagte: Sri ruhig, so lange ich lebe nicht.Moderne Abmachung. Fräulein Drctor-: Also abgemacht, lieber Vräutiaam: das eine robr er

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