Indiana Tribüne, Volume 25, Number 143, Indianapolis, Marion County, 10 February 1902 — Page 6
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Vom Auslande.
In Paris wurde 3fi naröenhändler Lemault mit durchschnitten HalZschlagader ausgesur-1 den. Die That hatte Lemaults junz: Wirthscaftciin Frau Dcmpartin i u.U. als sich ihr Dienstherr in trun?:kri Zustande befand. D!i von der DImpartin geraubten Juwelen unWcrthpapiere wu?d:n ermittelt. I ni k L n i g ! i ch e n H o f g a rUv. zu Nympheuburg. dcr Nesidcnz Prinzen Ludwig Ferdinand, unternal;r.: der ehemalige Verts-alter eines !7!üc7;:ner Gymnajiums einen Selbstmc?tr:rsuch, indenr er sich, auf einer San! jitzend. eine Revolverkugel in die ucsii Schläfe jagte. Auf den Knall UZ Schusse.5 eilte Prinz Ludwig Ferdinand sofort an die Unglücksstätte, legte Um Schwerverletzten eigenhändig einen Ncthöerhand an und ließ alsdann den Lebensmüden durch seine Dienerschaft nach dem Krankenhause in Nymphenburg bringen. Einer bedeutenden Erweiterung geht der Harburaer Hafen entgegen. Die jetzigen Ansagen sind zu klein und flach, so daß größere Schiffe vor dem Herankommen leichtern müssen. Außerdem findet die auf direkte Verbindung mit den Schiffen angewiesene Industrie keinen Platz mehr cm Hafen. Es wird deshalb ein großer offener Fluthhafen nach dem Hamburger System, also ohne Schleusen, angelegt werden, der fünf Einschnitte haben soll. Die Kosten für Grunderwerb und Bauten werden 3 Millionen Mark betragen. Hieran betheiligt sich der Staat mit einm Beitraae von 2 Millionen, den Nest von 5 Millionen trägt die St2dt Harbürg. Der Bau soll in vier Jahren ausgeführt sein. Ein schwerer U n g l ü c! Zfall ereignete sich in der Familie des stadtischen Wasserbauinfpektors Hädrich zu Metz. Dessen 21jährige Tccht:r, ein blühendes Mädchen, brachte einen brennenden Petroleum-Ofen öon einem Zimmer über den Treppenflu: rrach der hinteren Wohnung, als Plotzlich der Qfen auf dem Treppenflur cxplodirte. Das Mädchen stand sofort in Flammen. Das ganze Haus wurde durch die Explosion alarmirt und eilte herbei, auch der Vater. Dieser hatte sofort Decken erfaßt und sie auf die Tochter geworfen. Die Flammen schlugen nach oben, und es entstand ein Brand, der burch die Feuerwehr gelöscht wurde. Fräulein Hädrich ist sehr schwer verletzt, dem Vater sind beide Arme verbrannt. Ben Akiba. der Weise, spricht, alles ist schon dagewesen, sicher wird er's widerrufen, wenn er Nachstehendes gelesen. Es fährt ein biederer Deutscher Namens Piepenburg auf der Alt-Damm Kolberger Bahn. Er kommt von der Hochzeit. Die Ergebnisse dieses Festes sind: ein großer Kuchen und Müdigkeit. Beiden wird bald ein frühes Ende bereitet. Je eher, je lieber denkt unser Pommer und schafft schon im Bahnwcgen ein Stückchen Ermüdung durch ein kleines Schläfchen über Bord. Plötzlich hört er den Schaffner rufen: Piepenburg, aussteigen!" Aufspringen, seinen Kuchen ergreifen und hinausstürmen sind bei unserem Pommern eins. Die Insassen hören nur noch seine verwunderte Bemerkung: Wie kümmr dat, dat dei Kerl mi kennt?" Da fährt der Zug ab. Leider war aber Station Piepenbürg nicht das Ziel seiner Reise und eine Fußwanderung mußte die Route. des bestürzten Hochzeitsgasies ergänzen. Was einem Menschen nicht alles passiren kann! Großen M ut h, dereiner besseren Sache würdig gewesen Ware, hat bei einer Zolldefraudation ein Afghane gezeigt. Dieser Afghane befand sich auf einer Pilgerfahrt nach einem auf britischem Gebiete gelegenen heiligen Orte. An der Grenze erfuhr er, daß der Emir einen Zoll von allem Eigenthum der Leute erhebe, die über die Grenze gehen, und da der Pilger 65 Silber-Rupien im Besitze hatte und seine Landsleute kannte, faßte er den Entschluß, das Geld zu verschlucken, um es sicher über die Grenze zu bringen. 69 Stück hatte er glücklich hinuntergewllrgt, alsdie Zollwächter ihn erwischten und ihm die letzten sechs ab nahmen. Mit seinem Schatze im Magen marschirte er denn unbehelligt über die Grenze, mehrere Tagereisen weit bis nach Egerlon, wo er sich gezwungen sah, das Hospital aufzusuchen. Hier mußte eine Operation vorgenommen werden. Zweieinhalb Stunden lag der Afghane in der Narkose, aber die Operation verlief erfolgreich, Stück für Stück wurden die Rupien hervorgeholt und nach kaum zwei Wochen konnte der Pilger seinen Weg fortsetzen. JmBettderSaveinder Nähe von Dolina im Norden Bosniens hat man ausgedehnte Ueberresie vorgeschichtlicher Pfahlbauten gefunden, die keineswegs hinter den besser bekannten Ueberresten in der Schweiz zurückbleiben.. Bier Wohnhäuser auf Pfählen, von denen drei gut erhalten sind, sind freigelegt worden, desgleichen der zu den Niederlassungen gehörige Begrabnißplatz, der diele schöne Bronzen und Urnen enthält. Zahlreiche Erzeugnisse der Töpferei, Hirschhorngeräthe, bronzene und eiserne Waffen. Schmuckgegenstände aus Bronze, Silber, Gold und Lernstein, Sämereien und Knochen bilden die hauptsächlichsten Entdeckungen. die bis utzt gemacht sind.
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ine cer tmeietjanunen tzmoeaunger. ist ferner ein 5 Meter langes Boot, das ' aus einem Eichstamm ausgehöhlt ist. j Dieses Boot lag unter der Platform -eines Pfahlbaues und muß dort fast , 3000 Jahre gelegen haben. Das Aus- , graben dieses einzigartigen Bootes. daS ; in keinem europäischen Museum seines-! gleichen hat, dauerte sechs Tage und wurde so gut ausgeführt, daß das Boot unbeschädigt in das Museum v?n Sarajewo gebracht wurde. Das in der Wirthschaft zum Schockensee" zu Göppingen b.'dienstete 20 Jahre altesMädchcn Avollonia Frey aus Heuchstetten wurde mit einem Strickum den Hals todt an einer seichten Stelle des Sees aufgefunden, wo ein Er':in!en nicht möglich war. Man nimmt ari, daß das Mädchen zuerst erdrosselt und dann in den See geworfen wurde. Noch an demselben Tage wurde der aus Norddeutschland stammende Unterofficier Arndt beim Meldeamt verhaftet, da er verdachtig ist, den Mord begangen zu haben. Er war der Liebhaber des Mädchens, leugnet aber die That. Vor14Jahrenwurdekn der Nähe des zwischen Erlangen und Fürth liegenden Ortes Vach eine Botenfrau aus einem bei Herzogenaurach gelegenen oberfränkischen Oertchen nebst ihrem 15jährigen Sohn, der sie in dem damaligen Schneeunwetter begleitete, ermordet und beraubt. Der Thäter, den man eine Zeit lang in der.: Mann der Ermordeten vermuthete, ist nicht ermittelt worden. Jetzt hat ein: Frau gestanden, in. Hundehändler Galster aus Herzogenaurach, der noch mancheUnthat auf dem Gewissen hatte, hab: den Dopeplmord ausgeführt. Von GcwissenZbissen gefoltert, habe er vor ctwa einem Jahre Selbstmord verübt. indem er sich bei der Fürth-Nürnberger Stadtgrenze unter die Straßenbahn stürzte. Der Schauplatz eines entsetzlichen Vorfalls war der Zoolog:sche Garten in Basel. Der Wärter Emil Schöpflin war mit Reinigen deö Geheges, worin die Wildschweine untergebracht sind, beschäftigt. Der Raum ist durch starke Eisenzäune in verschiedene Abtheilungen getrennt Plötzlich drang ein großer Eber in die gleiche Abtheilung ein. wo Schöpflin arbeitete. Das Thier stürzte sich auf den Wärter, warf ihn zu Boden und riß ihm mit den Hauern die Eingeweide aus dem Leibe. Kinder beobachteten den Borgang. Herbeieilende Männer konnten das wüthende Thier in ein sicheres Gelaß zurücktreiben, aber Schöpflin war bereits so schwer verletzt, daß er auf dem Transport nach dem Bürgerspital verschied. Der Unglückliche, der im Alter von etwas über dreißig Jahren stand, hinterläßt eine Frau und zwei Kinder. Vom Inland. Bor einigenTagenist der erste elektrische Straßenbahnwagen von El Paso nach dem mezicanischen Juarez über die Brücke des Rio Grande gefahren. Ein Güterwagen, welcher in der Nähe des Bahnhofes von Amity City, La., stand, wurde durch eine Explosion theilweise demolirt, und in den Trümmern fand man einen Tramp, der sich Zu nennt, mit verbrannten Handen und Brandwunden am Gesicht. Der Mann erzählte, daß er in dem Waggon geschlafen habe. Seine Hände seien kalt geworden und deshalb habe er ein Stück Papier mit einem Streichholz angezündet, um sich zu wärmen. Im selben Augenblicke sei die-Explosion erfolgt. Was etzentlich cxplodirte, konnte nicht festgestellt werden. Die sogenannte Früh-jahrs-Einwanderung. die in den vorgehenden Jahren erst Ende Februa: oder Anfangs März begonnen hatte, ist dieses Jahr thatsächlich schon in vollem Gange, und dem Anfang nach zu schließen, dürfte während des Jahres eine sehr große Einwanderung zu erwarten sein. Der .Philadelphia" machte den Anfang und sie brachte etwa 600 Zwischendecks - Passagiere nach New Jork, dann kamen der Dampfer Rhein" mit 1500 Zwischendeck-Passagieren, Phönicia" mit 960 und Zeeland" mit 630, und ferner werden erwartet die Patricia" mit 1260 und Fürst Bismarck" mit 650 Zwischendccks-Passa-gieren. Die Einwanderungs-Behörde erwartet eine größere Frühjahrs-Ein Wanderung, als sie seit Jahren war. In den? amerikanischen Gerichten kommt eS nicht oft vor, daß Frauen mit Ansprüchen auf Alimente abgewiesen werden, und deshalb verdient solch' ein Fall besondere Erwähnung, zumal wenn die Abgewiesene vom Richter obendrein noch gerüffelt wird. Frau Mary Campbell in New Dork hatte ihren Mann Andrew im Harlem Polizeigericht vorladen lassen, weil er nichts zu ihrem Unterhalt beitrage; aber es stellte sich heraus, daß die Frau ein Einkommen von jährlich Z7000 hat. während ihr Mann für $2 per Tag im Eilverkehrstunnel arbeitet. Das war selbst dem Richter Crane zu viel und er sagte zu der Herzlosen: ..Ich glaube. Sie würden das Gras vom Grabe Ihres Mannes zu $2 per Halm verkaufen, wenn Sie dies dafü bekor5men könnten. Sie haben so viel Geld, wje Sie wünschen, und würden von Ihrem Mann: noch täglich 1.50 nehmen, wenn er blos $1 verdient." Die Kla wurde dann abaewiesen. .
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Im belebtesten Viertel von Konstantinopel wüthete ein furchtbarer Brand, welche? mehrere hundert Häuser einäscherte. Drei Bataillon: der Konstantinopler Feuerwehr zogen unier dem Commando des Feldmar-schall-Lieutenants Grafen Edmund Szechcnyi Pascha auf den Vrandplatz. wo es nach harter Arbeit gelang.. die Moschee, die große Cigarrenfabrik und die Dampfmühle zu retten. Die Feuerwehrleute undSoldaten vollführten die Rettunasarbeiten mit wahrer Todesverachtung. Die Uniform des Commandanten Szechenyi Pascha zerieth bei dieser Gelegenheit in Brand und die Balken eines zusammenstürzenden Dachstuhls fielen auf den Commandanten, der schwere Brandwurden erlitt. Mit Mühe gelang es. den Pascha zu retten. Ein Eifersuchtsattentat verübte der Metzgerbursche Heinrich Zeller aus Steppach. Mit einem großenMetzgermesser bewaffnet, drang er in das Haus 8. 6. 1, wo seine Geliebte, die von ihrem Manne getrennr lebende Friseuse Emilie Wagner, wohnt, ein und fiel die ihm im Corri dar entgegentretende Frau des in demselben Hause wohnenden Kaufmanns Theodor König an, die er in dem Herrschenden Halbdunkel für die Wagncr hielt. Ein auf die Brust gerichteter Stich schnitt der Frau, welche die linke Hand auf die Brust hielt, den Zeigefinger glatt ab. Sonst erlitt Frau König, welche vor Schrecken ohnmächtig zu Boden sank, keine Verletzungen. Zeller stürzte nach der That weg, rannte nach seiner Stube im Nachbarhause und brachte sich dort mit dem Messer eine furchtbare Halswunde bei. D Gurgel ist fast durchgeschnitten und er dürfte kaum mit dem Lebün davonkommen. Joachim Marie P i e t r der Polizeiminister und ergebene Freund Napoleons III. und späte: der Kaiserin Eugen, ist in seinem Geburtsorte Sartene auf Corsica im Alter von 81 Jahren gestorben. Er war in seiner Weise ebenso berühmt wie Fouche, der Polizeiminister des ersten Napoleon, und seinem Herrn ebenso ergeben wie dieser. Von Prosession Advokat, erhielt er erst 1848 eine Anstellung im Staatsdienst durch den Einfluß eines Bruders, des damaligen Deputirten Pietri, welcher nach dem Staatsstreiche acht Jahre lang Präsident der Pariser Polizei war. Der Verstorbene bekleidete dieses Amt erst seit 1866 bis zum Zusammenbruch des Kaiserreichs. Er unterdrückte die Demonstrationen auf dem Montmartre - Kirchhofe am Todten-Sonntagr im Jahre 1867, als die Republikan:c dort das Andenken Baudin's. dessen Statue jüngst inParis enthüllt wurde, ehren wollten. Er unterdrückte ferner die Unruhen nach den allgemeinen Wahlen im Jahre 1869, die D?moilstrationen bei der Beerdigung Victor Noirs. des Opfers Plon - Plons, und die Unruhen nach der Verhaftung Henri Rocheforts im Februar 1870. Auch bei dem Plebiscit leistete er die wichtigsten Dienste, infolge deren er zum Senator ernannt wurde, einAmt, welches er jedoch nicht antreten konnte, da inzwischen daS Kaiserreich gestürzt war. . I n B a 1 1 x City. O r e g o n, ist durch das rechtzeitige Erscheinen einige? barmherziger Schwestern ein Menschenopfer verhütet worden. Hy Wong, ein gelähmter Chinese, war aus dem County - Hospital entlassen und wieder der Obhut seiner Landsleute überwiesen worden. Während seines Verweilens im County - Hosvital hatte man Hy Wong seinen Zopf abgeschnitten und die Chinesen trafen deshalb Vorbereitungen. Hy Wong dem darüber erzürnten Joß zu opfern. Hy Wong gelang es, den barmherzigen Schwestern Nachricht zukommen zu lassen, und diese trafen im Joß-Hause ein, als man gerade alle Vorbereitengen zur Opferung Hy Wong's getroffen hatte. Eine absonderliche Scheidungsklage ist in Kokomo,' Ind., von ftrau Gertrud- Wilson, geb. Edwards, Tochter eines Aeltesien der Kirche der Sieben - Tag - Adventisten, gegen ihren Mann Arthur Wilson. Sohn des Ex-County-Commissärs John M. Wilson. angestrengt worden. Die Klägerin, die zu der genannten Gemeinschast zählt, macht nämlich geltend. daß ihr Mann, dem sie erst vor Jahressrist angetraut worden, ihr nicht erlauben wolle, den Samstag und Sonntag zu feiern, wie die Gemeinschaft verlana.t, sondern von ihr ver-' langte, den Samstag als Werktag zu behandeln, an demselben Schweinefleisch für's Dinner zu bereiten u. s. w. Beide Familien sind wohl angesehen, und die Klage macht Aufsehen. EinenTemperenzhundbesitzt der frühere Alderman Ernst Iahn in Brooklyn, N. F. Bor Jahren fand Herr John den Hund halb verhungert vor seiner Office, nahm ihn auf, und seither ist der Köter der wachsame Hüter des Lagerhauses, ein grimmer Feind der Ratten. Dan heißt er. und das Merkwürdigste ist, er ist absolut nicht zum Betreten einer Wirthschaft zu bewegen. Auch der schönste Bissen Fleisch vermag ihn nicht dahin zu locken; höchstens verzehrt er ihn draußen, wie so mancher Blaurock aua, vor der Wirthschaft etwas zu sich nimmt. Wahrscheinlich ist der Köter einmal in einer Wirthschaft grausam mißhandelt worden, und seitdem ist er Temperenzler.
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A midd.e-agtxl lady res'uiirg n a. Conncciicut town belicvcs tliat"truth is truth and says of Ripans TaCules : I hava always shrunk from having mj nanie nsed pullidy, but truth is tmth and slinu'.d Ijc told every time. I had some heart dÜÜctky, torpid liver, dj-spepsia and consrij)3iion. and emjoyctl a cr.-?t many disferent doctors and each one said he conl j htlp mc, but cach (me f.ükd'excrpt fer the lirae h?i. L susfered untoM agonie3 for over Uenty ycars. I v.ould be feclins pretty well, pcrhap in ihe irorninj and in an bour v.ould Ucg'm lo sfd d-j'I and beavy, as though being bound down wi:h rope or ssmeihirj from v.Iiich 1 could not free mysc'f. Dowhat C would, talce anythinj I 'wouUl, roil.irg fecr.ied to htlp ne. Someiimcs for twenty-four or thirty-six hours I v.ould be utferly prostrated and suflcr. oh heavens, such acony; it vras a living dcath. I coild bardly teil wbich pnrt of my body suUercd ihe most, but of Course the intense paia was i: my bcad and Moinacb. Many tlmes I have shat my eye ar.d wished I nced never open tbem &gain and have envitd ihe dead. These attacl' came to be very freqnent sometimes c(.ry weck for a while and every two er threa' vecli always. I acciJentally saw an ad of Iiipans Tabales in a New York paper and thouglit I would try them, and did so. This was about three months ago. I never bad anytbing he!p me as the Tabules Lave, and r.o-.v I can eat and enjoy my food. I do not
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74.VrED a." ofbil h -lih ht R T ! A T wTI nt hfwt. Th T MnU& r -anl pr J ja iir. . u.. r. lin'. N . tM w.,r, r i R ua ''r und wy pt i ubsltluti-. li i P'A'.M S. 1 1 r-ricunu., nuj Im tiiwl iiia.it r dro Mtor-v. TmomhlNviloii !A i'il thotinan'1 fnt;r.iom iU w II Im miill to ha dlrMa tite r CurvkxtiuU ' 1 if l"i m i-JSL Uui so, L. W -rfxuc Ct X v. x
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