Indiana Tribüne, Volume 25, Number 141, Indianapolis, Marion County, 8 February 1902 — Page 4
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4 Jnolkma Tribüne, 8. Februar 190.
Jndiana Tribüne. Erschein! Täglich und Souittag?.
Herauszezevkn voa der TRIBUNE PUBLISHING CO. Indianapolis, Ind. Osftec : IS Süd Alabama Strahe. Vel.1171. Tage- und Sonntagsblatt nur 10c per Woche. a einzige atseMge demokratiZSe Nndilatt im Staat? niaua mit rtnet grKKeren ireJatia trgedme andere deutlche Leitung. K deliertefte Ort, der Teuren vd Un dentZch-amniksnischen Vereine und Orgamsatione.1. X) e xovulärfte nd bedeutendste deutsche demo Katische Zeitung der Stadt und de Staate In, biana. -zeigen finden dsrdj die Tribüne die weitere Verbreitung und haden anerkannt de besten fcrfo'.g. ll EonntaaSblatt der .TridSne M da billigste und beKe deutsche Aamilienblatt xrohen fformatS im Staate und wegen seiner Reichhailigke ,! und des lorzfältig gewälzlten JndaltZ allgemein belkbt. Sonntagblatt kostet nur 5 Cent?, mit dem bendblatk zusammen IN Cents per Wockie. vom Träger in' HauS gestellt oder 9et Post versandt. Kut-- at Indianapolis P. O. ad fcecond das rnail matter. Samstag, den 8. Februar 1902 LMI'-Mchirljlm. Eine Einigung zwischen den Ernbcnbcsitzcm und öcn Arbeitern erzielt. Die Lohnskala bleibt dicsclbc wie im letzten Jahr. DaS General Skala-Komite der Ver einigten Grubenarbeiter und der Gru benbefcher von Pennsylvania, Ohio, Illinois und Jndiana hat sich gestern Abend endlich geeinigt, indem es die Lohnskala, wie sie jetzt besteht, für ein weiteres Jahr annahm. Diese Einigung wurde dadurch erzielt, daß die Grucen bcsier von Illinois, crlche für eine Lohnerniedrigung waren, ihren Wider stand aufgaben. Die Grubenarbeiter hielten, nachdem dieser Beschluß des Skala Komites bekannt geworden war, eine geheime Sihung ab, welche bis Mitternacht dauerte und in welcher es sehr stürmisch zuging. Präsident Mitchell, Vice. Präsident Lewis und Sekretär Schatz mcistcr Willson aber wußten allmälig die erhitzten Gemüther zu beschwichti gen, so daß am Schlüsse der LiKung die Delegaten sich mit dem Be luß des Skalü'KomitcS einverstanden cr?läriett. ,' In der heute Vormittag abgehaltenen gemeinschaftlichen Sitzung wurde dieser Beschluß ratisizirt und die Skala wurde sodann von je zwei Operatorcn und Arbeitern von jeden Staat unterzeichnet Verlangt Ein fleißiger, intelligenter junger Mann von gutem Charakter und Ansehen in seinen Kreisen, um eine verantwortliche, kohnende'Stellung bei der State Life Insurance Company anzunehmen. Fragen Sie nach Herrn Matheson. I. OO. F. Eine Frauen Loge organisirt. Die Beamtinnen der neugkgründeten Frauen Loge des Verbesserten Ordens der Pythias Ritter wurden gestern vom GroßKommandeur John Heinlcin in ihre resp. Aemter unter entsprechenden Ceremonien eingeführt. Dieselben sind: ExKommandeurin Frau F. Hein lein. Kommandeurin Frau A. Trümpcr. Vice Kommandeurin Frau C. Weilacher. Prälatin Frau L. Roch. Prot. Sekretärin Frau F. Kofahl. $inait Sekretärin und Sckak " Meisterin Frau W. Neuste!. Führerin Frau A. Schäfer.' Thürwache Frau L. Sprecher. Bismarrk Cafe. Jnu.auslön' dische Biere an Zapf. Jmportirte so wie hiesige Delikatessen stets an Hand. F. I. Arens, 25 O. Vearl Str. CF Gouverneur Durbin hat für seine in Begleitung seines Stabes ge plante Reise nach Cuba folgende An ordnungen getroffen : Abreise von In dianapolis am 13. Febr., Abfahrt von Miami, Fla., am Sonntag, 16. Febr., nach Cuba; Abreise nach Charleston am 21. Febr.; Feier des Jndiana Tages am 25. fleör.; Rückkunft in Jndiana poliS am 27. Februar. Besucht den deutschen' Zahnarzt G. Krumme, Zimmer 55 und 56, Ro. 224 Nord Meridian Straße.
Ausland Depeschen.
Ans dem denlschcn c' tTintfsi vy Admiral ti. Tirpih giebt zu, Daß die deutsch: Regierung mehr neue Kreuzer verlangen will. Das aus dem Warine ZNinifleritfm rtcstofiscitc A , i morandum. Kaiser Wilhelm will die Glaubens' heiligen lickämpfen. c Tie Kosten der deutschen Kolonien. Erzherzog Franz Ferdinand in St.Peleröburg ciugckoinulcn llnd dort mit großen (5!zrcn von: Zaren empfange:!. Ein Storni, der aus dem Wasser gche:: fcnii. Aus dem deutschen 0 c i ch. Berlin, 8. Febr. Im auZivärticm Amt wur:e am Freitag dein öeitie tti t Assectirten Presse nntzetilt. fcefe, laut Kabeloepeschen au3 Washington, ilt dortige britische Bctsdjaft zugegeben hak, am 14. April 1893 eincn zweiten Lorschlaz zur Einniischunz de: Mächte in die kubanische Ange.'eaznh-ei: ce.'.iacht zu haben. aöerohuel''öje2!djichten gegen fcie Ve:. Staaten. Der stressende L:n!e des auswärtig! Amts bemerk! azu : Wir erkennen bereitwilligst die Tl.atsache an. daß England keine bösen Absichten gegen d Ver. Staaten hatte. Die deutsch Regierung preiestitt cfccr auch dagegen, daß ihr Den London aus Absichten zugeschoben mxUn, c;c y.t niemals .hatte. Das Berliner Tageblatt" macht zu dem endlichen Zugeständnib der britischen Votschaft in- Washington die oU nten Bemerkungen : Angesichts des merkwürdigen VerbaltensEnglands. macht es einen etwas sonderbaren Eindruck, daß die Frage. tzit eine Einmischung in den spanischamerikanischen Streit befürwortet habe, gerade von England aufgeworfen rcurde. und zwar offenbar mit tu Absicht, die Ver. Staaten gegen Deutschland aufzuhetzen, und ein störendes Element in len Besuch des Prinzen Heinrich in den Ver. Staaten zu bringen. ..Tke deutsche Negierung ist soweit im Stande gewesen, den unwiderleglichen BkNieis dafür zn erbringen, daß st: eine durchaus loyale Neutralität beobachtet. un) sich an keinen Einmischungsrersn chen betheiligt hat, etwas, was England jjfct nicht mehr von sich sagen kann. Vom deutschen Reichstag. Berlin. 8. Febr. Der Staatslclrctär des Marincamts. Admiral v. Tirpitz. eröffnete am Freitag die Debatte über das Marinc-Budget. Er drückte dabei die Hoffnung aus, dass die Regierung um keinen wcitcrcn Kredit nachzusuchen brauche, um die Floitenausaabcn in diesem Iah? bestreiten zu lönncn. Auf das geheime Memorandum Be zug nehmend, das der Vorwärts" am 9. Januar veröffentlicht hatte und in dem gesagt wurde, daß die Regierung räch Vollendung des jetzigen Schiffs bau-Programms im Jahre 1904 eine neue Vorlage einreichen würde, welch? denjenigen Theil des alten ProGramms, der im Jahre 1900 vom Reichstag gestrichen wurde, enthalten scll. wies der Marinesckretär die Bchauptung, daß er den Reichstag hintcrgehc .mit Entrüstung zurück. Er sagte, daß der finanzielle Theil des Memorandums, das lediglich dieJdeen des Marineministeriums reflektire. eventuellen Falles doch vom Rcichstaz angenommen werden müsse und es sich überhaupt nur um eine jährliche Mehrausgäbe von 2,000.0) Mark handeln würde, was bei dem allgemeinen F.'ot-tenbau-Programm kaum ins Gewich! fallen dürfe. Herr Bebcl. der Führer der Sozialdcmokratcn, der dem Marinesckretär antwortete, sagte, es sei ersichtlich, daß Admiral v. Tirpitz dem Reichstag nicht die ganze Wahrheit gesagt habe. Wenn er es gethan hätte, wäre damals die Marincvorlage nicht angenommen worden. Herr Bcbel frug dann, ob es nicht Thatsache sei. daß die Regierung die Absicht habe, an der ostasiati chen Station in den nächsten Jahren noch vier Panzerschiffe und eine korrcondirende Anzahl von Kreuzern und Kanoncnbootcn zu unterhalten. Diese Fra hatte die Bemerkung seitens des Admirals von Tirpitz zur Folge, daß Herr Bebel offenbar auch von dem Inhalt desjenigen Theiles des Memorandums unterrichtet sei. der vom Vorwärts" nicht veröffentlicht wurde, und er forderte ihn auf den Namen des Mannes zu nennen der das Memorandum aus dem Mo ineMinisterium gestohlen habe. Herr Bebel weigerte sich aber, dem Minister die gewünschte Auskunft zu geben. Das Marine-Vudgct wurde nachher angenommen, die Sozialdemokr tcn, die Freisinnige Volkspartci rnn die Deut che Volkspartci bildeten die Oppositi m. , Der Paragraph der Marinevorlage,
der im Jahre 1900 vom Reichstag vc? worfcn wurde, hatte au? den Lau einer Anzab! Kreuzer für ven Dienst im Ausland Bezug, wie auch auf eine verbältnißmäßig? Vermehrung des Marinepcrsonals. Admiral von Tirpitz hatte am 29. Januar vor dem Budgct-Kommitte? des ReiÄZiagZ zugestanden, daß das oben erwähnte Memorandum, das aus dem Marineministerium gestohlen wurde, authentisch sei. Er erklärte bei dieser Gelegenheit, daß eine ansehnliche Ver-nchrung der 5krouerflotte unerläßlich sei. Schon wiederhol: hat der Vcrwärts" geheime Dokumente, die aus den Ministerien gestohlen wo? den waren, veröffentlicht, bis jetzt ist cs den Bebörden nicht gelungen, den Dieb zu entdecken. Eisenbahn-Unfälle in Rußland. St. Petersburg. 8. Feb. Einem Bericht desEisenbahnministers zufolge fanden im Jahre 1899 auf den russischen Eisenbahn? 4.477 Unfälle statt, oder im Durchschnitt etwas mehr als zwölf per Tag. Es kamen dabei 1226 Personen ums Leben und C.933 wurden verletzt. D e r Papst wohnt einer Messe bei. Rom. 8. Febr. Der Vapst wohnte am Freitaq einer Messe :n de? Sirtimischen Kaoelle bei. die zum Andenken an den 24. Jahrestag des Todes des Papstes Pius IX. abgehalten wurde. De? Papst ertheilte den Segen mi! klarer feste? Stimme. ' Gegen, die GlauüenZkur. Berlin. 8. Febr. Der Kaiser Wilhelm hat es jetzt selbst auf sich genomnien. der Verbreitung der soaenannten Christlichen Heilwissenschaft" in Teutschland Einhalt zu gebieten. Der Kaiser hatte in den lctzten Tagen bereits mehrere Unterredungen mit den
Polizeibehörden, in denen darüber berathen wurde, wie den Vertretern der christlichen Heilwissenschaft. die jetzt in Berlin große Thätigkeit entwickeln und bereits viele Anhänger in der vornehmcn Gesellschaft gefunden haben sollen, am besten entgegengetreten werden könne. Wie es heißt, soll die Ausübung der Heilwissenschaft gesetzlich verboten werden. Britische P f e r d e a n k L u f e . London. 8. Febr. Der Kriegs Sekretär. Herr Vroderick, gab am Frei' tag im Unterhaus an. daß seit Ausbruch des Krieges in Südafrika vom Kriegsdeportement im Ganzen 446.038 Pferde angekauft worden seien, davon 77.101 in "den Ver. Staaten und 11.?M in Canada. Außerdem seien 89. erbeutet wnrden iü c o rj t n i o 1 1 1 r r. " rt c q in St. Thomas. -.' , St. Thomas. Westindien..: 8. Febr. Das französische Flaggschiff ..Tage" kam am Freitag hier an. De? ölommandeu? der kaiserlich deutschen Facht Hohenzollern". Admiral Graf ton Baudissin. und der französische Admiral statteten sich gegenseitig Besuche ab. Der deutsche Admiral unterhielt während des Tagei: eine Anzahl prominenter Besucher an Bord der Facht, das allgemeine Publikum wurde aber niebt an Bord gelassen. Die Hohen-n-rt &nmttfn ttCsf) Rk? JUUtiil IVUV ,zz 1:73 -v.i- . rnuda abgehen. ' Die Mannschaft derj Aacht Dürfte nneo-ryotl on? siact v suckln, und die Leute machten einen ungewöhnlich guten Eindruck. Ihr Benehmen am Land ließ nichts zu wünsäen übrig. Hingerichtet. Sault Ste Marie. Ont.. 8. Februar. Frederick Schultz. der im August vorigen Jahres eine Frau Eraig. die er für seine Frau ausgegeden. in der Trunkenheit ermordet hatte. ist hier am Freitag durch den Strang hingerichtet worden. Auf dem Wege zum Schaffet gestand der Mann ein. daß Schultz ein angenommener Name sei. er weigert; sich aber, aus Rücksicht auf seine Ängehörigen, seinen, richtigen Name'' zu nennen oder zu sagen, wo er geboren sei. Vom Krieg Zn Südafrika. Matgesfontein, Kaplolnie. 8. Feberuar. Lourens Erasnius. besser als Kommandant Marois '.bekannt. ist in der Nähe von Laing-burg in die Gefangenschaft der Briten aerathen. Marois war der Anführer der Boeren. die im Jahre 1901 in de: Zwart Kop Range operirten. Die Revolution inVenezuela. Willemstadt. Euraeao. 8. Feb. Der venuzolanischen Revolutionsdampfer Libertador" kreuzte in der Nach! zum Freitag bei de? hiesigen Insel, und de? Dampfer wurde noch um 4 Uhr Morgens in der Nähe der Küste gesehen. Er hatte vorher ein Boot an's Land geschickt und muß bald nach 4 Ubr wieder in See gegangen sein. Es scheint, daß der französische Kreuzer d'Estres". der am Morgen bier ankam, die plötzliche Abfahrt des Libertador" veranlaßt hat. Die hier befindlichen Venezuelaner erklären, daß von jetzt an der Liber-tado-" die an Bord befindlichen Kriegsvorräthe schnell an die Revolutione'ren in Venezuela vertbeilen werde. Port Ppein. Trinidad. 8. Feb. Die venezolanischen Truppen, die, abgeschickt worden waren, um die Jnsur-
genten in der Nähe von Guiria anzugreifen, waren gezwungen, nachdem sie große Verluste erlitten, sich nach Carupanon zurückzuziehen, wo, sie in e.anz erschöpftem Zustand ankamen. Die Truppen haben täglich Gefechte mit den Insurgenten zu bestehen.
Die Jesuiten n INÜ c n reich. Baris. 8. Febr. Der Kardina! Erzbischof von. Paris hat befohlen, daß während de? Fastenzeit kein Jesuit in irgend einer Kirche in Paris predigen darf. Es ist dies geschehen, weil die Regierung beabsichtigt bat. alle Mitglieder unautorisirte? Orden, die das Gesetz übertreten, verhaften und prozessiren zu lassen. Eine Anzahl Jesuiten stehen bereits wegen Verletzung des Gesetzes unter Anklage. Kar: n auf dem Wasser gehen. Wien. 8. Febr. Der Hauptmann Großmann. der am Freitag mit seinen neuerfundenen Schuhen, mit denen man auf dem Wasser gehen kann, die Reise oon Linz nach Wien, auf de? Donau, angetreten hat, hat während des Tages zwanzig Meilen zurückgelegt. Er zieht seine Frau in einem kleinen Boot nach. Der Österreichische Thronerbe in St. Petersburg. St. Petersburg. 8. Febr. Der Zar und die sämmtliäen Großsurften empfingen beute den Erzher50a Franz Ferdinand, den Neffen des Kaisers Franz Joseph, bi seinem Ei.itreffen auf dem Bahnhof. De? Zar und die Großfürsten trugen sämmtlich österreichische Uniformen. Der Erzherzog speiste mit der kaiserlichen Familie und die Herrschaften wohnten später eine? Galavorstellung in der kaiserlichen Eremitage bei. Richter übe? dieKolonialFrage. I e r l i n . 8. Febr. Eugen Richter, der Führer derFreisinnigen im Reichstage. Hai nach eingehender Prüfung des jüngsten Regierungsberichts über die Kolonien festgestellt, daß die Gesammtzahl der weißen Bewohne? in den deutschen 5iolonien sich auf 3762 Seelen, einschließlich sämmtliche? Beamten. Missionä?e. Frauen und Kinder, belauf!. Er liefert an der Hand des Budgets von 1902 den Nachweis, daß jeder Kolonist dem deutschen Reich 6000 Mark pro Iah? kostet. Während im, Laus? der verflossenen fünf Jahre der Gesammthandel der Kolonien von 11.000,000 auf 25,000,000 Mark gestiegen ist. sind die Bewilligungen sü? die Kolonien in demselben "Zeitraum von 7.000,000 Mark auf 19.000.000 Mark gestiegen. Die Zunahme in der Au--fuhr ist vornehmlich auf Regie?U7!gs, a?bn!en zurückzufüh?cn. epefchen. r Mord oder Selbstmord. W ch i t a , Kans. 8. Febr. Geo. Sution. ein Groce? und 46 Jahre al?c? Junggeselle. wu?dc cm F?ei!ag Morgen in dem Laden seines Bruders todt aufgefunden. Er hatte eine Schußwunde im Kopf und ein Rcvolrc? lag neben ihm. Er wollte sich am Sonntag verheiraten und hait -(0C pnrrrftcg Abend. zmt Braut gebracht. Alle äußeren Anzrchen deuten auf Selbstmord hin. es ist abe? absolut kein Grund für eine solche That zu finden. Die Polizei schenk! auch der Selbstmord-Theorie keinen großen Glauben. Mord und Selbstmordversuch. T ope ka . Kas.. 8. Febr. John Kay. ein Angestellte? von Erosby's Mahlmühle in hiesiger Stadt, hat am Freitag seine Frau mit einem Bügeleisen todtgeschlagen, weil sie gedroht hatte, eine Scheidungsklage gegen ihn einreichen zu wollen. Kay versuchte dann sich an einer Brücke in der Näh? seiner Wohnung aufzuhängen, er wurde aber abgeschnitten, ehe das Leben erloschen war. Ein Brunnen vergiftet. Pittsburg.Pa..8.Febr. John Zaginski, ein wohlhabender Pole von Homestead. und seine drei Kinder, im Alter von drei bis neun Jahren stehend. sind gefährlich erkrankt, wie es scheint, in Folge Trinkens von Wasser aus einem vergifteten B?unnen. Zaginski behauptet, daß der Brunnen aus Bosheit von Nachbarn vergifte! toorden sei. Es befinden sich zwei artesische Brunnen auf seinem Eigenthum und die Nachbarn hatten seit geraumer Zeit dort ihr Trinkwasser geholt. Kurzlich wurde aber ein? der Pumpen von unbekannte? Hand zerbrechen und dies veranlaßte Zaginski. ein Schloß an die andere Pumpeu legen. Er behauptet, daß eine Nachbarin den Schlüssel von ihm verlangt und. als dieser ihr verweigert, gedroht habe, mit Zaginski quitt werden zu wollen, indem sie Quecksilber in den Brunnen werfen wolle. Als . am Morgen das Wasser herausgepümpt wurde, wurde Quecksilber darin gefunden. Die Aerzte erklären, daß Zaginsk! mit dem Leben davonkommen, die Kinder aber sterben werden. - , ,, . Die Prinzessin Heinrich von Preußen wird sich nach Darmstadt begeben und während der Abwesenheit ihres Gemahls in den Ver. Staaten dort bleiben.-
Ä i e F d l x ila t o n getitiger Get?än!e in den Ver. Staaten hat um 48 P?oeent gegen das Eensusjah? 1890 ' zugenommen. Das in dieser Industrie angelegte Kapital beziffert sich auf die enorme Summe von $457. 674,087, wovon aus die Brau-Indu-strie der Löwenanteil von $415,284, 458 entfällt, d. h. volle 79 Procent mehr als vor 10 Jahren. Daraus geht zur Evidenz hervor, daß der Bierconsum stetig zunimmt, und wir allmählig von einer Schnaps trinkenden zu einer Bier trinkenden Nation werden. Im Ganzen beschäftigt, Vt Getränke-Industrie 44,417 Arbeiter, denen per Jahr $28,005,484 an Löhnen ausbezahlt werden. ' Die acht Menonitengemeinben in der Umgegend von Weaverland, Pa., haben sperrn Benjamin Weaver von Churchtown zu ihrem Vischof gewählt und zwar unter Bcobachtung des von Alters hergebrachten Wahlmodus, der an Einfachheit nichts zu wünschen übrig läßt. DreiPrediger, John M. Sanders, von Goodville; Noah H. Mack. von Vinola. und Benjamin Weaver, wurden für das Amt nominirt. Dann wurden drei Bibeln geholt und in eine? derselben ein Zettel, welcher die Wahl verkündete, gelegt. Jeder Eandidat wählte eine Bibel. und diejenige, welche Herr Weaver nahm, enthielt "die' Ernennung ' zum Bischof .
wim n ISs&i - rf2!5ftri W -J fls4 . 2 c . t 1 , , j J ' 1 . MV . .4 rWuii xt-J'tn-'?! Zl,.- ; '' Ei2iSS iis&ä vli; ; :
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