Indiana Tribüne, Volume 25, Number 141, Indianapolis, Marion County, 8 February 1902 — Page 3

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Schwäche ! von Männern und Frauen. Könnten toir in die öerzcn einsZ jed?n Sfanneä, dem ttir deacgnctt, blickt)?, irc'c&c uitcrmefjliie Traue? und Asrziveifluilq würden nur gewahr werden! IndiSkrctiZnen uns V!ut krankeiten verursachen mehr korper lichen und geistigen Skuin. atS alle anderen Ursachen zusammen genommen. Sie treffen da? Fundament der N.innbeit, sie vernichten die Lebenskräfte, sie untergraben daZEye-.n u?d nicht nx zersprengen sie es: den ,"amili;iv,u?cl. sondern sie legen fyu rcrz'litctcnrme auch in d:e nachne 5zjeneration. Wenn Sie ein Opfer lüuciqi? 3eoynbcite Äraren, so ist t:r an:en Gcieat ur.& früher oder später n ev;eii -2U die folgen ernten. Ist ttz -Mi:t ?uö irgend:?elchcr Ursache v-i'.?:.'Z. rteftren Sie laite spätere K:"iU:l:i. Unsere neue methodisÄc Vchand'.nnz s'eilt Sie positl? und Sie brauchen inic Wiederkehr der Krankheit nicdt zu befürchten. Wir gebcn Ihnen einen Garanticdond dafür. Wir warnen Sie aufrichtig vor Benützung von O,uecksilber, roelcheZ Blutverziftunz nicht heilt, sondern nur die Symptome unterdrückt. Wir heilen oder-keineBezahlung. Lassen Sie Ihr Leben nicht dahin ebben und Körper unv Geist schwachen. E3 ist kein Raum in dieser Welt für aeistige. Physische oder geschlechtliche Zwerge. Unsere neue methodische Behandlung beilt alle unnatürlichen Verluste, reinigt das Blut, kräftigt die Nerven, stellt die Lebenskraft wieder her und macht aus Ihnen einen Mann. Wenn Sie leiden, lammen Sie zu n. Konsumtion ist frei. Wir behandeln und heilen wtkrankdeitcn. Brieoeee. riktor. cnnatürltkZ,Berlus!e. ierrnund Harnkrekheilen. ein Echnriden, keine Oreration. deine Ädhzltunq vom ffieiidfte. Alles veitraulicd. Konsultation frei. Bücher frei. Fragebögen für heimliche Bel?aslug frei. 1 , i i ft 3 Drs. KEHHEDY & KERQAN 1 25 Znb Meridian Str. JnöianaxoliZ, Ind. stunden : 9 V-orm. bis 8 Zlbenss. Sonntaj 10 Siatni. lii 12 Mittaz, bis 5 5C!tD3. rT?...'!t-.:.rx Wir haben ei oZcZ Lager von Herbst- und Winterwaaren, 'die wir zu den möglichst niedrigen Prelfen verkaufen. THE MONITOR, No. SOG West WashwAton Strahl. I Thüren westlich vom Staatöhause. 8. B1HZER, Lwntliümel i Ms.' ? nmm UiUiti til IMUHiWIlJ 701 Süd Telaware Ttrahe, Händler in Weizen-, Roggen- u. Buchweizcn-Mehl, cu in Ballen und allen Sorten Lutter. 5" Neues Telexhon 15)9. "2 Bestellungen werd raö irzen) einem Theile der tavt frei abgeliefert. MHMMMHMMHH Lsfe keine todten" sondern kauft BLUE POINTS Austern, ganz oder auf der Halb Söale, zu einem Cent per Stück. Verkaufte über eine Mi!' Her. in der lekken Saison. WMW, 'Ppf Christian llcepke, Deutsche :-: Wirthschaft, und schöne Kegelbahn, . 1357 Shelbf Straße. -Feinste Getränke und Cigarren, sowie schmackqafter Lunch. Zur gefl. Notiz! Meinen freunden und Bekannten zur gefl. 'Mittheilung, daß ich die früher von Herrn 'red. Nasemann gefühlte Wirthschaft No. 119 Nord West Ctrasze, Zäuftich übernommen hab: und zich freuen Zverde. sie daselbst bezrüßen zu können.. 'Die Ersten Weine, Vier und Cigerren -si,,d stets bei mir zu finden. Matthew Lewist 119 Nord West T trotze, Indianapolis.

Adolph .Frey, IC &.':mi A V0 4arj 'Füfc!& Translator, C3rr83jaüBa! eis. ' fca.,Q7ttWütt VftiautJEt SU tfc fcuu

500 Jahre dt. -

5tn halbes Izhrtzuscnd seit dem Bestehen der Lül-ccke? Schiffgescllschaft dahincgengkn und in glanzcn der Weise ist dxseZ Jttöilaum in.de? alten Hansestadt gefeiert worden. Die Eesellschzft ist ein: freie Genossenschaft Lübccklscher 'Seeschifser und Segelrnachr und hat den Zweck, die allgemeinen gewerblickM Interessen ihrer Mitzlieder zu fördern und zu vertreten, auch durch die statutenmäßige Vrwaltung dcZ der Gesellschaft gehörenden Vermöqe.iZ den hiilfZbedürftigen Mitgliedern der Gesellschaft sowie den Wittwen und Waisen : erzener Mitglieder UnterDas SchZfferhauZ. siützung zu gewähren. Einen weiteren Grund zur Bildung der Genossenschaft bildeten die Gefahren, denen die Schiffsführer, die Capitäne, bei der Ausübung ihres schweren Berufs ausgesetzt sind, die Erfahrung, daß viele Schiffer ihr Leben auf dem Meer einbüßten, ohne zuvor gebeichtet zu haben. Bon dem Wunsche beseelt, diesen Berunglückten die ewige Ruhe zu schaffen, stiftete man zugleich in der Burgkirch: zu Lübeck eine ewige Messe, so daß alle in der Brüderschaft Verbundenen dort am Altar sich im Gebet vereinigten zu gemeinsamer Fürsprache für die abgeschiedenen Genossen. Aber auch zur Pflege der Geselligkeit, der Kameradschaft und Freundschaft hatte man sich vereinigt. Letzteren Zwecken diente namentlich das Schifferhaus", das die Gesellschaft 1535 käuflich erwarb. Dieses Amtshaus gehört zu den Hauptsehenswürdigkeiien Lübecks, und wohl jeder Fremde, der die freie und Hansestadt an der Trave besucht, macht dort Rast. Die Diele des Hauses ist noch ganz in der alterthümlichen Ausstattung des 17. Jahrhunderts erhalten und bildet das vornehmste Restaurant Lübecks. Verfolgten die der Corporation angehörenden Schiffer auch gemeinsame Zwecke, hatten jene unter ihnen, die auf dieselben Häfen fuhren, doch noch besondere Interessen für sich; darum saßen die Mitglieder, den verschiedenen Zielen ihrer Fahrten entsprechend, im Schifserhaus beieinander. Die hochlehnigen eichenen Bänke tragen auch heute noch die Wappen der einzelnen Compagnien. Hier waren die Sitze der Rigafahrer. dort die der Revalfahrer - Gesellschaft u. s. w. Ein großes Quergestühl, das wahrscheinlich die Bank der Schifser-Aelterleute nar und heute der Beichtstuhl genannt wird, enthält in ten Docken des Eingangs ein Wappen mit zwei gekreuzten DZeDizlc. Bootshaken und eine? ftror.:, das Wappen der Schiffcrgesellschaft. daZ sich auch in den :';nen Ur Stühle des Hauses u&d auf einer Tase! findet, auf der die Namen der neu ange.ueldeten Brüder anq:schr'en wu?c.r. Es ist verständlich, db dcn Lrücr:: ihr Heim bald ans Herz wuchs, daji r:. . s nach traÄtetcn, es nach Möglichkeit auszuschmücken, und daß sie auch in der Ferne ihres Amtshauses gedachten und zum Schmuck desselben allerkk Seltenheiten mitbrachten. Außer diese:' enthält das Schisfcrhaus Embleme der Seefahrt, mit denen die See leu:: ihre Häuser gern zu schmücken pflegen, und namentlich sehr interess,7nte Schiffsmodelle der Handelsund der Kriegsmarine aus cem 16. bis 18. Jahrhundert wie auch aus der neueren Zeit. Da gibt es vorzügliche Nachbildungen alter Lübeckischer Kriegsschiffe aus der Glanzzeit der Königin der Hansa, das hervorragend gute Modell ein?5 Ostind:enfahrers. einer Briag. und zweier großen Vollschiffe, die für die Lauart typisch sind, die um die Mitte des vorigen JahrHunderts üblich war. Sämmtliche Nachbildungen haben Lübecker Schis fer zu ihren Schöpfern. An den Wän den des Schiffcrhauses ziehen sich aus Leinwand gemalte Bilder hin. die zwar keinen besonderen künstlerischen Werth haben, aber doch wegen ihrer Originalität Beachtung finden. Diese Gemälde, deren Stifter wahrscheinlich Kaufherren der Stadt waren, stellen

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Indiaua Tribüne.

ini Ä )i kmh Scenen aus dem Alten Testament dar. Besonders Hoch ging es im SchifferHause Her an den-Tagen, an denen geschaffet" wurde, an denen die Schiffer ihre Feste feierten. An diesen Tagen müssen sich sehr viele gute Freunde" er Brüder eingefunden haben; denn es wurde citier darüber geklagt, daß sie das Haus füllten und die Plätze besetzten.' Schließlich wurde gegen diese Plage seitens der Aelterleute eine V:r ordnung erlassen, die. auf ene Hot'ztafel geschrieben, noch heute im 5)ause aushängt und besaat. daß an die fraglichen Gäste von 2Uhr an l.icht mh? Bier verzapft werden solle, sosern sie nicht als gute Freunde von Schiffern selbe? mitgebracht seien. Den interesKanten Treppengieöel des Hauses schmückt ein Schiff mit geschwellten Segeln, das den Zweck des Hauses andeutet. CecilNhodeS. Ein interessantes Charakterbild von Cecil Nhodes zeichnet ein Mitarbeiter des Figaro", der den ungekrönten 5rönig von Südafrika" von früher her genau kennt. Einer der auffallendsten Charakterzüge des Herrn RhodeZ ist ftine Menschenscheu; e? weicht nicht nur großen Menschemnassen aus. sondern sieht auch nicht gern neue Gesichter um sich. Ebenso verhaßt ist ihm alles öffentliche Gepränge und jedc ..offizielle" Schmeichelei. Als er im KaplandeMimsterpräsident. war. reiste er mehrere Male nach Europa, ohne irgend einen Menschen zu benachrichtigen. Er schlich sich heimlich an Bord des Dampfers, wo er vorher ebenso heimlich einen Platz belegt hatte; dzdurch entging er dem lästigenbschied- j nehmen, dem Händeschütteln und den ! mehr oder minder gut gemeinten Hurrahrufen des Volkes. Ebensowenig wie er sich bei seine? Abreise begleiten ließ, ließ er sich bei seiner Ankunft m p fangen. Seh? oft hatte, nach besondcrs großen Erfolgen seiner Politik, die Bevölkerung von Kimbcrley Feste vorbereitet, um ihn mit Ansprachen und Musik würdig zu empfangen. Aber Rhodes entzog sich fast immer diesen Ovationen. Er ließ den Zug 20 ode? 30 Kilometer vor Kimberlz'i halten und fuhr auf dem Wagen irgend eines Farmers auf abgelegenen Wegen in die. Stadt, während die Menge einem leeren Eisenbahnwagen zujubelte. Neuen Bekanntschaften entzieht sich Nhodes auf ebenso genial: Weise. Man schreibt ihm, aber er liest keinen Brief. Man telcgraphirt ihm: der Secretär betrachtet flüchtig die Unterschriften der Telegramme, wenn der Name unbekannt ist, wird dzs Telegramm einfach in dcn Pa pierkorb geworfen. Man kommt vi:l leichter zu eine? Audienz beim Papste als zu eine? Unterredung mit Rhodes. Am besten gelangt man noch zu ihm. wenn man durch chiffrirte Depesche angemeldet wird. Da die Geheimsch'rift. deren er sich, bedient, nur in den Handen seiner Intimen und seine? Geschäftsfreunde sich befinde?, schwindet bei einer Vorstellung durch chiffrirtes Telegramm sein ganzes Mißtrauen. Aber die Leute, die diese Geheimzeichen besitzen, geben ihr Geheimniß nicht so leicht preis. Noch zuzeknüpfte? als Männern, gegenüber ist Nhodes im Verkehr mit Frauen. Sein: einzige Freundin war stets nur . seine Schwester. Fräulein Rhodes. Er 'zahlt deshalb fast ebenso viele Fein dinr.en, als es Frauen in Südafrika gibt. Sie w.'rfen ihm sein barsches, rauhes und linkisches Wesen vor, und er hzßt sie wegen ihrer Neugier und ihrer Jndiscretion. Eines Tages machte er mit d:m Marauis und der Marquise d'Hautpsul, die e? sei! lange? Int kann::, e:nen Ausslug auf Um Nil. AlS nun sich drei Tage späte: trennte, sagte ?Zi cdes zu der Marcuise: Gnädige Frau, diese drei Tag: sind die einzigen, die ich jemals in G'scllfchaft einer Dame verbringen konn te. ohne krank zu werden. Sie b:trachten mich nicht wie ein seltenes Th:er, und Sie yaoen nicht eins .ein ?.ige dumme Frage an mich gerichtete Im Freundeskreise ist der sonst so . rf-rr i . r ocrio5loiicne jucann ein ieor armene?

. Februar tmi3.

sh ZUm tPrruiM Nervensystem fi.iTh Wtf ?snndbslt. selbst mW PTinttm die KesSickie

beit in Kaufläden und Schreibstuben giebt denselben ein schleppendes" Gefühl. Gestörte Menstruation ist die Foloe von Ueberarbeitung und Anstrengungen, und bald folgt Gebärrnutterfall, Weißfluß und ähnliche Krankheiten. Jede kleine Anstrengung hat ihre Folgen im Unterleib und verursacht der Frau, welche infolge ihrer aufreibenden Pflichten aogemattet ist, unerträgliche Schmerzen. Jede Hausfrau bedarf

um drn Mensiruationsfluß zu reguliren, ihre Kräfte zu vermehren und ihre empfindlichen weib lichen Organe in gesundemZustandezuerhalten. DerWein vollbringt dies heutzutage bei Tausenden von Frauen. Er kurirte Frau Jones vollkommen, und darum schreibt fie diesen offenen Brief r Glendeane, Ky., den 10. Februar, 1901. Ich bin so froh, daß Ihr Cardui-Wein mir hilft. Ich fühle besser, als seit Jahren. Ich verrichte meine Arbeit, ohne Beihülfe, und ich wusch letzte Woche, und war nicht im Geringsten müde. Das beweist, daß der Cardui - Wein mir hilft. Ich werde fleischiger, als je zuvor und kann gut schlafen und herzhaft effen. Ehe ich Cardui-Wein zu nehmen begann, mußte ich mich täglich fünf bis sechs Mal niederlegn, aber icfct denke ich gar nicht daran, mich während deZ Tages niederzule-gen. Frau Richard I o n k. Euer Apotheker verkauft Z1.00-Flaschen des Wine of Cardui. 23:3m Llsth und Literatur schreibe man, mit Angabe der Symptome, an "The Ladia'

m mer Gesell, chater. Seine Unterhaltung ist immer anregend, denn er ist sehr gebildet; er liest viel und hat in allen seinen Häusern, ja sogar in seinem Eisenbahnwagen Bibliotheken. Er kcmn also über . alle Tagesfragen finanzieller, politischer, industrieller und litterarischer Art mitsprechen. In seinem Privatleben ist Nhodes trotz seines Reichthums die Einfachheit selbst. Er hat niemals glänzen, niemals Pair von England sein wollen. Als er von Kaiser Wilhelm dem Zweiten empfangen werden sollte, wagte eres. sich in einem gelben Rcck und mit seiner Neisemütze zur Audienz zu begeben. Und doch war er nicht unebrerbietig, da er es nicht sein wollt:. Der Kaiser wußte," sagte er svätcr zu einem Freunde, vaß ich mit ihm von ernsten Dingen zu sprechen hatte; er erwartete mich nicht, um mich in einer Hoftracht zu sehen, die ick nicht zu tragen pflege." So mürrisch und grämlich Eecil Rhodes aber auch ist. so fand er in Süd-Afrika doch noch einen grämlicheren Menschen: er fand Paul Krüger. Rhodes erzählte selbst, wie er einmal eines Sonnabends nach Pretoria gekommen sei, nur um einige Mi nuten in einer sehr wichtigen Angelegenheit mit Krüger zu sprechen. Er ließ den Präsidenten um eine Unterredung für denselben Tag bitten. Krü ger erwiderte. daßSonnabends Markttag sei. und daß er diesen Tag ganz lich seinen Burghers" widme. Dann morgen!" schlug Rhodes vor. Morgen ist Sonntag, für mich kein Geschäftstag," ließ Krüger erwidern Montag hatte der Prsident wieder Burghers" zu empfangen, und so gmg es mehrere Tage, bis Roodes die Geduld verlor und abreiste. Was ich ihm zu sagen hatte, war nicht uninteressant." erzählte er später. Er hat nicht gewollt. Um so schlimmer!" Allerlei sür's Hauö. Ein Anstrich, von Theer. Asphaltfirniß oder Wasserglas schützt im Freien aufgestellte Gegenstande gegen den Elnsluß d:r Witterung. Flecke von Kasse: entfernt man zunächst durch Behandlung mit Benzin) dann durch anhaltendes Waschen mit Masser und gelöster Selse. !H 0 l z w u r m e r a u s d e n M 0 beln zu vertreiben. M:n pinselt die Stellen, wo sich Holzwürmer zeigen, mit Petroleum; es hll.'t sofort. Weiße oder helle Ringe, durch Eimer oder Blumentopf auf"gssirichcnen Dielen oder Fensterörctiern entstanden, verschwinden, wenn man Terpentin oder Spiritus darauf gießt. Hefe.auf ihre Frische zu erproben. Gute Hefe steigt in ti: Höhe, wenn man einen Tropfen da'?on in eine Tasse mit heißem Wasser faZen läßt, schlechte oder alt: sinkt dagegen auf den Grund. Flüssiger Leim. Um stets flüssigen Leim dorräthiz zu haben, schlägt man braunen Tischlerleim mit dem Hammer in kleine Stücke, füllt diese in ein Glas mit Verschluß und löst den Leim mit Essig auf. . Uebriggebliebene Oelfärbe übergießt man mit'etwa fingerhoch Wasser, damit sich keine Haut bildet; beim Gebrauch wärd das Wasser abgegossen. Man bewahrt sie im Keller auf. Baumwalle in wollenen Geweben nachzuweisen. Kocht man eine kleine Probe des Zeuges in starker Lauge, so löst sich die Wolle auf, w'ährend die Baumwolle weit weniger davon angriffen wird, so daß sie zurückbleibt. Hat man vorher die Anzahl der Fäden gezählt, so kann man aus der Differenz das Verhältniß der fälschlich beigemischten Baumwolle zur Wolle genau bestimmen. Vutterprüfung. Man prüft die Butter auf Verfälschung, indem man ein Stückchen dvon auf ein reines. unbeschriebenes und unbedrucktcs Blatt streicht, dieses zusammenrollt und es anzündet. Reine Butte? entwickelt nur einen angenehmen Geruch. woge:n verfälschte, die mit anderen thierischen Fetten vermischt war. einen Geruch nach verbranntem Talg ver breitet.. . .

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J&t tttti ttT: 1 einer ??rau. Dazu noü die beständiae der krättissten ??rau. Die baaern Gesichter van überarbeiteten Hausfrauen und

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Keller vor Frost zu schütz e n. Die einfachste Art. die Keller vor Frost zu schützen und doch hell zu halten, ist die. alle Fenster mit Eisstucken zufrieren zu lassen. Man nehme recht große Eisstücke, lehne sie gegen die Glasscheiben und ihre Umrahmung, gieße etwas warmes Wasser dazwischen und schmelze somit as Eis luftdich? gegen die Fenster. Diese dichte Wand läßt den Frost nicht eindringen und der Keller bleibt hell. DasBlaken der Lampen zu verhüten. Wenn man die neuen Lampendochte in Essig einweicht, dem etwas Salz beigemischt ist. sie einige Stunden darin läßt und vor dem Einziehen in die Lampe vollsiändig trocknet, so blaken sie viel weniger als gewöhnliche Dochte. KurzeLamvendocbte brana?bar zu behalten.. Bei täglich lange gebrauchten Lampen wird der Docht seh? bald zu kurz. Man näh! nun ans untere Ende des Dochtes 4 Zoll lange Schlingen von dicken Wollfäden an. etwa 10 bis 15 Stück. Diefe Fäden saugen daS Petroleum an, und der Docht kann bis zum letzten Ende derbraucht werden. Naßgewordene Hüte behalten ihr gutes Aussehen, wenn man sie kurze Zeit über den Küchenherd aushängt und zwar verkehrt, so daß die Garnitur nach unten hängt. Dieselbe behält dabei ihre Faon und Steifheit. Sammethüte sollte man nie mifr einer Bürste reinigen, sondern dazu einen zusammengeballten Knäuel schwarzer oder heller Gaze (je nach Farbe des Sammets) verwenden. Das steife, poröse Gewebe der Gaze entfernt allen Staub von dem Sammet ohne ihn im geringsten anzugreifen. Bei der Schneiderei entstandene Gazeabfälle lassen sich gut zu diesem. Zwecke verwerthen. HartesSchuhweri zu erweichen. Schuhzeug, daS durch Nässe hart geworden ist. muß einige Stunden in lauem Wasser eingeweicht werden, wobei man die Innenseite recht sauber macht. Dann trocknet man es von innen und außen gut ab und reibt es mit erwärmtem Thran stark ein. Besser noch ist Rizinusöl. Das Einthranen des trockenen harten Schuhzeugs nützt sehr wenig. Dann werden die Schuhe gut mit Heu ausgestopft, so daß sie ihre Form wieder bekommen, undan warmem, aber nicht heißem Ort vollständig getrocknet. UmKinderhaarschön blond zu erhalten, dienen neben sorgfältiger Pflege der Kopfhaut, bestehend in öfteren Waschungen mit recht milder Seife, wobei dem Waschwasser ein wenig Franzbranntwein zugesetzt wird, Waschungen mit Kamillenthee. Man macht emen starren Aufguß von r'ömischer Kamille, so daß er sehr dunkel goldfarbig aussieht, un wäscht damit das Haar nach der ersten Kopfwaschung, indem man einen Schwamm in die Lösung eintaucht und strichweise über das Haar streicht. Saftetet) wird es sorgfältig getrocknet und mit erlärmten Kämmen durchgekämmt. Alle vierzehn Tage eine solche Waschung macht das Haar sehr schön blond, ohne im geringsten schädlich zu wirken. u s oe r Kinderstube. Kleines ochterchen: Gelt. Mama, der Professor Koch wird von allen Bazillen der Welt gehaßt?" Galgenhumor. Gauner (bci Gericht zu seine? schon ctwZs eiteren Vertheidigerin): Fräulein Doctor, wenn ich freigesprochen werde, so heirathe ich Sie aus Dankbarkeit." Boshaft. Sonntags itcr: Ich sag: Dir, das wa? ein Ritt, ein fach grandios. Wie ein Pfeil flog ich uo?r die Hindernde!" Freund: Pfe?dmit? Das Ängekornmcn : Junge Papageien Und osserire ich k'.cs:!br : kudanrr und nkericanische ??othkLpfe un! äng für $$.50. Nericcrnisch- D'pvel-Gclb 'cU und Käftq für Zltt. Ziäsige. Aa'isria. clkfiscbe, prparirtS Fntter, 5aanen ic, a billigsttn Preiscn. C. JF. Klepper, - No. 431-433 NassLchusettz Tvenue,

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