Indiana Tribüne, Volume 25, Number 139, Indianapolis, Marion County, 6 February 1902 — Page 4
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Jndiana Tribüne. Erscheint Täglich und Sonntags.
Donnerstag, den (. Februar 1902 Nordam. Sängerbund. Die Vorarbeiten für das Sänger sest in Angriff genommen.' Die ersten Schritte' für das im Jahre 1903 in St. Louis statlsindende Sän fersest des Nordamerikanischen Sänger -iundcS sind bereit? gethan und die Fest Behörde hat sich orgknisirt. grnil Leonhardt wurde zum prot. Sekretär wählt und Otto Stifel. wurde als "Präsident eingeführt. Herr Stifel hielt seine Antrittsrede, "dann folgte eine algemeine Bespreching er zunächst zu treffenden Schritt in Bezug auf die Organifirung der der schiedenen Komiten und man kam über in folgende Komiten zu bilden : , Ezekutiv'Komite, bestehend aus den Beamten der Feftbchörde, den VorÄtzern aller andere Komites und den. St. Louiser Mitgliedern der Bundes, behörde; FinanzKamite, Drucksachen Komite, Unterhaltungs Komitc, Gin quartierungs'Koinite, Hallen Komite, Empfangs-Komite, Eisenbahn.Komite und Preß'Komite. Die Ernennung der Mitglieder der Komiles wirrer Prä. sidcnt in der nächsten Versammlung vor nehmen.' Eine eingehende Besprechung fand die Frage, in melcher Weise die Weltaus stellungs.Gesellschaft, aus deren Ein ladung hin das Fest nach. St. LouiZ ge legt wurde, dasselbe unterstützen wird. Der Präsident wurde schließlich ermäch, tigt, ein Komite zu ernennen und mit diesem bei der WeltausstellungS.Gesell schast vorzusprechen, um Klarheit über deren Absichten bezüglich des Sänger festes zu erhalten. Städtisches. Line Noofcvelt Avenne inBrightwood. Stadtvater Negley arbeitet zur Zeit eine Ordinanz aus, kraft welcher in Brightwood eine neue Straße aus ver. schiedenen Straßen und Theilen gebil det werden soll. Die Straßen, welche in Betracht kommen, find:..Lewis.Str. vom Massachusetts Ave. Bahnhof bis Hill Ave.; Hill Ave. bis Hillside Ave.; Hillside Ave. bis Valley Ave.; Valley Ave. bis Beech Str.; Beech Str. bis Lawrence Str.; Lawrence Str. .bis Bloyd Ave.; Bloyd Ave. bis Glen Drive. Dies, neue Straße soll mit Asphalt HoizblUkn gepflastert werden und so breit sein, baß hs, StraßenbahnGesellschaft (in Doppelgeleise legen kann.. Der Name der Straße, welche sich durch ganz Brightwood erstrecken soll soll Roosevelt Ave. sein. " Der Feuerwehrmann Frank Smith vom chiauchwügen Slo. 14, gegen welchen oeueruehrchef eine Anklage vegen TtUnkenbkZt ttZcven stMe, hat eine Resignation eingereicht. '' Erst ürzlich war er' wegen Trunkenhiit int Dienst um einen Gehaltsabzug von So Tagen bestraft worden. Der Stadt.AnwaU ist zur zeit mit Izt Ausarbeitung rines Wegerechts. Freibriefs für die Indianapolis Süd bahn beschäftigt. Derselbe soll dem Rath für öffentliche Werke in der näch sten Woche vorgelegt werden. Eine bestimmte Route wird in dem Freibrief noch nicht enthalten sein. . i Aus dem Seuchcnhause Entfloh eine Blatternkranke. 0 Die Farbige Frau Vaughn war wäh rend der Nacht aus dem Vlatternhause entflohen. Mit ihrem Säugling aus dem Arm hatte sie sich sodann nach ihrer Wohnung, Ro. 527 California Straße begeben. Sie hatte ihre Flucht au3 einem Fenster mit Hülse von Freunden be werlflelligt. . Sie rcurde heute Mittag nach der Anpalt zurückgebracht. V Raucht Charles Major 5c Cigarren T'fi" Im Lause des Nachmittags werden woll von den zwanzia netten großen Cars, welche die Straßenbahn Gesellschaft in Cincinnati hat bauen lassen, hier eintreffen. Dieselben wer den in den . nächsten Tagen in Dienst gestellt werdend 'v' Besucht den deutschen Zahnarzt G. Krumme, Zimmer Lö und 66, No. : 24 -Nord Meridian Straße.. ! .,, '
Jahrcsball
Der Angestellten der 4. Lieber Eompanq. Die Angestellten der H. Lieber Co. (H. Lieber Co. 's Employes, Bcnesi! Äff'n.) veranstaltete gestern Abend in der Germania Halle ihren drittenJahresball. derselbe war ausgezeichnet, besucht und die Arrangements' waren derartig ge troffen daß die Besucher sich amüsircn mußten. : . 7 ' .'. ' Die Komites für den Ball setzten sich aus folgenden Herren zusammen: Arrangements John Dietz, Philip Dunn, .Steve Sclzcr, Ernst Luessow un George Highstreet. Saal Edward Adolay, Charles Sauter, Bert Gadd, Edward Dieß und Fred Hartmann. Empfang Gus Paetz, Wm. Gau ding, John Zchech, H. Hamacher, Carl Meyer, Albert Githens, Alex KiutSly, W. A. Schneider, Edward Crawford, Fred Steinmetz, John Reigcl, Walter Dutton, Lawrence Bernhardt, Jacob Ride-, Peter Hamacher, Wm. Möller. Jacob Wilhelm, E. Housh, George Schneider, . Gus Merz und Edward Lauth. - Die Vereinigung hat zur Zeit 85 aktive und 9 (?hrenMitglicder. Sie verfügt über ein Baarvcrmögcn von $850; die Beitrage sind 30 Cents rer Monat; die Krankcnuntcrflüt.ung bc läuft sich auf $5 die Woche, das Stcr begeld beträgt $50 und bei dem Tode einer Frau Hl t. Die Vereinigung wLide im Jahre 1889 gegründet. Ihre gegenwärtige Beamten sind: Präsident Albert Wendling. BicePräsident John Selzer. Sc!retär Fred Hartmann. Schahmcistcr Gus Pae. . i ram AllS 'den Ecrichtshöscn.. ExBankKas sirer Davis wird am Dienstag pro t f fi x t.m erden. Bundesrichter Baker hat entschieden, daß Richard Davis, welcher in seiner Eigenschaft als Kasstrer einer Bank in Washington, Ind., derselben eine be deutende Summe unterschlug, am näch sten Dienstag prozessirt . werben soll. Davis hatte vier Tage, nachdem die Großgeschworenen eia Anklage gegen ihn erhoben hatten, nicht ' schuldig plai dirt. Bor einigen Tagen reichten seine Anwälte das Gesuch ein, daß ihr Klient seine Erklärung zurückziehen könne, da er sich in gewissen' Punkten, welche die Anklageschrift enthalt, schuldig bekennen wollte. Der Richter hat dieses Gesuch jedoch äbgewiesett. Um $250,000 geschädigt In Sachen der Farmers Loan & Trust Cs7gegen bieSsadtTerre Haute und die Evansville & Terre Haute Bahn Gesellschaft hat Bundesrichter Baker dem Kläger die Erlaubniß er theilt, eine amendirtc Klage einzureichen. Sie besitzen ene Hypothek auf da sammte Eigenthum d- " t schast. " ...... ahn-Gesell. . J out einiger Zeit hatte die Stadt ein KondemnationS Verfahren WP'a, die Bahn eingereicht und gewisses Eigenthum derselben kondcmnirt, um eine Straße zu eröffnen. Der der Bahn zugefügte Schaden ist auf 525,000 abgeschätzt worden, während er nach Angaben der Kläger in Wirklichkeit 525v,000 beträgt. V. und L. M. Ravpaport, Anwälte und Notare für Rechtsfachen jeder Art. Zimmer No. 819 und 822, Law Building, Ost Market Str., zwischen Delaware. und Pennsylvania Strafe. Neues' Telcvhon 2345. HX7 Die Herren Albert Lieber und Jos. C. Schaf sixd aus Washington zurückgekehrt, wo sie für die Abschaffung der KriegSBiersteuer plaidirt haben. Sie hatten Erfolg, denn das Haus Komite hat sich bereits . auf die Herab sehung der Biersteuer auf $1 geeinigt. ISsis6s nn sll Da6 beste und zuverlässigste Mittel egen alle als- und Brust- Leiden trt Dr. Bull'S Husten Syrup. Er kun'rt Husten, Heiserkeit, Erkältung, Kcuchhustnt, Lungcnsucht,Lung-cn-Entzündung, und Schwindsucht selbst wenn schon weit vorgeschritten. SustM Aurki rasch und sicher Husten und Heiser Zeit, und kostet nur 25 Cents die Flüsche.
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Zlttsland Depeschen.
SttlopiiischeAipl'gmatiö - Enthttttungcn über die intcrttatiottalen Unier- - Handlungen, Tlc vor AnSbrnch dcö spanischamerikanischett Krieges geführt ' wurden. Dcukschkands ofsiziöse örkkärnngen Werden von England für theilweise unrichtig erklärt.' Erzherzog nranz Ferdinand von .Oesterreich ' Zum Vcsncke deS Zaren nad) St. Pc tcrödnrg adstcrcist. . Lom ftricg in Südafrika. lEuropäische Diplomatie. B c'r Ii n , 6. Febr. Die KreuzZeitung" veröffentlicht am Mittwoch einen langen Artikel über das Verhalten Deutschlands den Ver. Staaten gegenüber, vor deni spanisch-amerikani-schen Krieg und während desselben, uns das hiesige auswärtige toi erklärt di?fer. Bericht für im Wesentlichen durchaus korrekt. Der Artikel wurde dem Ternehw.en nach von Prof. Schiemann, Prostssor dcr Geschichte an der Berliner Universität geschrieben, dem fast alle offiziellen Informationsquellen offen :zUv. In dem Artikel heißt es. nachdem zuerst auf die Erklärungen der englischen Presse Bezug genommen wird : - Vor fast genau vier Jahren frug der hiesige spanische Botschafter bei der deutschen Regierung an. ob Deutschland bei einem gemeinsamen Vorgehen gegen die Ver. Staaten, zum Schutz des monarchischen Prinzips, die Führerrolle übernehmen wolle. Die Antwort bestand in einer bestimmten Ablehnung, und dieselbe Antwort wurde einen Monat später, oder ungefähr MitwMarz gegeben, als Deutschland eingeladen' wurde, sich an einer gemeinsamen:Jn--tervention, zu der Oesterreich dit'Jni tiative ergriffen hatte, zu betheiligen. Dies war tn den ersten Wochen nach der Maine" - Katastrophe, -und zu einer Zeit, in der man noch glaubte, daß eine Intervention eine Verstand!gung zwischen den Ver. Staaten und Spanien herbeiführen könne Trotzdem beauftragte die deutsche Regierung 'iUy ren Bot chaster m Madrid, Herrn von Radowig. der spanischen Äegierung mitzutheilen, daß Deutschland nichts thun könne, um einen Krieg zwischen ' Spanien und den Ver. Staaten zu ver-' hindern." '. . v Nachdem wurden noch mehrere Ver-' suche gemacht, Deutschland oder den , Dreibund zum interveniren zu veranlassen, und der Papst namentlich gab sich viel Mühe 'in dieser Hinsicht. Das schließliche N?lltat nax, daß Dr. von n.?. p -r' VwiV3. . -V. . .VnÖ) JÖOlapti- tirj !2!'lNgion, . angewiesen wurde, Vorstellungen Oesierreichs zu unter" stützen, 'nn alle anderen san Gro me dasselbe thun den. ' JBxx sind rnft im Stande, im Einzelnen zu.s'gen. wie das gemeinsame Vorsw schließlich zu Stande kam. Immerhin wurde am 7. April der Rcgicrung in Washington eine KollektivNote unterbreitet, in der zu einer friedlichen Beilegung des Streites gcrathen wurde, und diese Note war von England. Frankreich. Italien.- Ocsterreich. Rußland und Deutschland unterzeichnet. Eine Woche lang g!aub!c man, daß ein Krieg vermieden werden würde. General Blanco. der damalig? Lencralkapitän von Cuba erhielt Befehl von Madrid, den Jnsuigcnien cincn Waffenstillstand zu bewilligcv. denn Spanien war entschlossen, den Cubancrn weitgehende Autonomie zuzugestehen, und die Mainc-Angelc-genheit auf schiedsgerichtlichem Wege beizulegen. In diplomatischen Kreisen gab man sich aber keinen Illusionen hin. und als England am 14. April durch seinen Botschafter, vorschlug, daß die Mächte einen neue Kollcktiv-Note arrdic amerikanische Regierung richten sollten, in der sie erklärten, daß Eilropa, die bewaffnete Einmischung der Ver. Staaten in Cuba für .ungerechtfertigt' halte, suchten die anderen Botschaftcr und Gesandten bei ihren Regierungcn um telegraphische Jnsiruktionen nach. Die Note wurde nicht erlassen, weil Deutschland sich weigerte, mitzumachen. . , Das Vorstehende ergicbt ein ganz anderes Bild, als wie es von England aus geschildert, worden ist. Vierzehn Tage später wurde der Krieg erklärt. Später, im Juni oder Juli, als die Ver. Staaten in. den Philippinen große Fortschritte machten, versuchte England, die spanische Kommission, die sich damals in England befand, zu verlmlasscn, um Frieden nachzusuchen, denn keine? anderen Macht war die Besitzergreifung der Philippinen unangenehmer als England. Das Vorstcbende ist eine historische Zusammenstellung der Thatsachen. Wir hoffen, . . ' ; m.fr...ir , oß wi mu ,yrer erossenlnqung mi Absurdität der englischen Legende dar, gethan, haben." .. - . . i . :
Englandst reitet ab. London. 6. Fcbr. Die ?lfl2.'iirte Presse ist von der höchsten effiziellen Quelle autorisirt worden, die Richtigkeit der Darlegung der auf den spanisch-amerikamschen Krieg Bezug habenden Ereignisse in Abrede zu siellen. insoweit sie auf den Antheil Bezug l?aben, den Lord Pauncefcte an den- Unterhandlungen genommen hat. trotzdem das deutsche auswärtige Am! den Artikel,! der Krcuzzeitung" fü richtig erklärt hat. . Eine Erklärung von fr anz ö s i s ch e r Seite. l ' Paris, . Febr. Die folgende Erklärung wurde von einem Staatsbcamtcn abgegeben, der während des spanisch-amcnkünischen.KriegeS eine sehr prominente Stellung in Frankreich einnahm und dessen Aussagen ohne Zweifel als autentisch zu betrachten sind: Die spanische Regierung war der Ansicht, daß die Königin Victoria irgend einen Schritt unterstützen würde, um einen Krieg zu verhindern und der Königin-Regentin von "Spanien zu helfen. Sie legte damals wahrschnnlich dem Einfluß der Königin auf die britische Politik zu große Wichtigkeit bei. Es war ihr nicht unbekannt, daß Her? Chamberlain und Lord Salisbury den Wunsch hegten, den Vcr. Staaten einen Dienst zu leisten, die Regierung in Madrid war aber in der kcnsidentiellsten Weise unterrichtet worden, daß irgend welche Vorschläge, die auf die Erhaltung des Friedens hinauslaufen sollten, in Englannd günstig aufgenommen werden würden. Die vornehme Gesellschaft in England
war den Ver. Staaten gegenüber durchaus feindlich gesinnt; man latte die Venezuela-Afsaire, noch nicht rergessen und in London hielt man es nur für Recht, daß man Spanien unterstütze. . Spanien gab sich nun die größte Mühe, die mitteleuropäischen Mächte, und besonders Rußland, für sich zu gewinnen. Es glaubte nicht, daß England die Initiative zu feinen Gunsten ergreifen würde, da cs aber, überzeugt war. daß England sich einem gemeinsamen Vorgehen seitens Europas nicht fern halten würde, wenn es sich um dt? Erhaltung des Friedens handele, legt? Spanien da sgrößte Gewicht darauf. Nußland für sich zu gewinnen. Ende März sagte einer der prominentesten spanischen Diplomaten: Der Schlüssel zum Erfolg' unserer UnterHandlungen liegt jetzt in St. Petersbrg. Wir werden alle unseic Bemülmnaea iekt dortbin konzentrircn. Der Kaiser von Oesterrcicy hatte inzwischen aus Familienrücksichten die Initiative ergriffen und den verschiedenen europäischen Mächten vorgeschjlagcü, daß, sie .einen Druck auf Spanien ausübenund es veranlassen sollicn, Konzessionen zuzugestehen, damit rin (frlü hrrmlnSsm nX 'hin t?,kt! n vniiy WMliuvij( iiv VK ü4lUUt aestärft werde. Frankreich und Deutschland waren Anfangs bereit, die yterreichischen Vorschläge. . zu unterstützen, und die anderen europäischen Mächte würden sich ohne Zweifel auch angeschlossen haben, wenn Rußland zugestimmt hätte.'Graf Zwwte aber davo. nund tan( und Deutschland ließen die aA? dann auch ganz fallen. Alles, was dann noch geschah, war, daß die einzelnen Mächte unabhängig von einander Spanien riethen, Konzessivncn zuzugestehen. England 'kam aus diesem Grunde gar nicht in die Lage, sich in bestimmter Weise zu erklären. Mehrere Mitglieder des konservativen britischen Kabinets sympathisirtcn ohne Zweifel mit den Ver. Staaten, sie hatten aber keine Gelegenheit diese Sympathien zu beweisen. Später gaben sie sich den Anschein, als ob sie allein auf Seiten der Ver. Staaten gestanden und Europa im Schach gehalten hätten. Wir aus dem Vorstehenden ersichtlich ist, haben sie nichts derartiges gethan." Aus dem deutschen Reich. V e r l i n. 6. Febr. D öffentliche Meinung wie auch die Presse, di: agrarischcn Zeitungen allein ausgenommen, sind ohne Zweifel auf Seuen des Graskn von Bülow, insoweit es sich um die Bekämpfung der eztremen Forderungen der Agrarier handelt. Die Opposition der Agrarier, die einen großen Theil der Regierungsmajorität bildet, erschwert aber die Stellung des Reichskanzlers vngemein, und in den Wandelgangen des Reichstagsgebäudes wird bereits erklärt, daß Gras Bülow die, längste Zeit Kanzler glVelen sei. wnn die Vorlag? durchfallen sollte. ' Das Ministerium hat übrigens erst nach sehr sorgfältiger Prüfung der Lage entschiedene Stellung - gegen die Agrarier genommen, und erst nachdem ersich überzeugt hat. daß es auf die Untcrstützung des Landes im Großen rechnen kann.. Es geschieht nichts ohn: Kenntniß des ZZaisers. Die Regierunz ist entschlossen, daß keim höheren Zöll für landwirthschaftliche Produkte eingeführt werden fallen, als wie sie jetzt in der Vorlage angesetzt sind. '.Eine dahingehende Erklärung wird der Reichskanz ler bei der ersten sich ihm bietenden Geleoenheit im Reichstag abaeb:n. . Herr Peldram. der deutsche Gesandte in Hayti. ist zum Nachfolger des Dr. Schmidt - Leda als Gesandter in Caracas. Venezuela, ernannt worden. Er wird sich sobald als möglich auf seinen neuen Posten begeben. Dr. SchmidtLeda wird sich aus Gesundheitsrücksichten ganz vom diplomatischen Dienst zu-rückkeen.
Gcraldine Farrar. von Boston, die auf-fünf abre für die kunialiZ:.? Ottr
I prrf.TM? HinrK ih frT rvt STD ? i I n "'S"!)"' iwi4bt. (wiiiy Miiitvu Morgen auf Befehl des Kaisers im Schloß vor dem Kaiser und der Kaiserin. ' Erzherzog Ferdinand nach St. Petersburg abgereist. Wien. 6. Febr. Der österreichisch: Thronerbe. Erzherzog Franz Fer dinand. ist am Mittwoch nach St. Pctersburg abgereist.. Der Privatzug des Zaren wirk ihn an der Grenze ab)len. Man leyt dem Besuch des Erzherzogs in der russischen Hauptstadt die größte Wichtigkeit bei. . Von Peking abgereist. P e k i n g. 6. Februar. Mazyr Edgar Robertson - vom 9 InfanterieRegiment, ist am Mittwoch nach Manila abgereist und Hauptmann A. W.' Brewster von demselben Regiment hat das Kommando über die amerikanische Gesandtfchaftswache übernommen. Vom Krieg in Sudafrika. London, 6. Fcbr. Aus einem von Lord Kitchcner cingetroffenen Bericht geht hervor, daß das letzte Geschütz, das sich noch in Händen des Ge nerals De Wet befand, von den Briten rbcutct und Kommandant Wessels, einer der prominentesten Offiziere De Wets geschlagen worden ist. Die Depesche. die Pretoria. 4. Februar, datirt ist. lautet: Brnrgs Kolonne griff in der Nähe von Lieöenburgvlei nach einem langen Nachtmarsch ein größeres BoerenKommando unter dem Kommandanten Wessels an. Wir erbeuteten einen Fünfzehnpfünder und ein Pompon", die Firman's Kolonne abgenommen worden waren, und auch ein BoerenPompon. das letzte Geschütz, das De Wet besaß, sowie drei Wagen mit Munition. 150 Pferde und 100 Maulesel. Die Boeren hatten fünf Todte, sechs Verwundete und 27 Mann wurden gcsangen genommen., Unter den Getödtcten befand sich der Feldkornet Wesscls und unter den Gefangenen befindet sich Hauptmann Miller von der Staatsartillerie. Unfere Verluste waren geringe. - Die nationalen Kundschafter haben bei Middelburg, in der Kapkolonie. 13 Gefangene gemacht. Plumer nahm bei Amersfoort. in Transvaal, sieben Boeren gefangen und erbeutete 500 Rinder . Eine alte Vorlage. : London. 6. Febr. Der G:sedentwurf. demzufolge es einem Manne gestattet werden soll, die Schwester sei rer verstorbenen Frau zu heiraten, wurde am Mittwoch wieder in derselben Fassung wie im vorrgen Jähr im Unterhaus eingereicht. Schon vierzehnMal ist diese Vorlage im Unterhgüi . anaencmmen . worden, um aber.jih:Smal '-im Oberhaus, hauptsächlich ijl Folge des Einflusses der Bischöfe, vrworftn ZU werden. '- Die Hüuptgner der Vorlag; im Unterhaus waren, wie immer, die Eenls, namentlich Lord Hugh Cecil. der . r t , x . . ten Worten schildere welchen Komfort eine Schwägerin ihrem Schwmer nach .dem . Tode ihrer Schwester bringen könne, und er fügte'hinzu, daß auf all' diesen Komfort nicht mehr zu rechnen sei. wenn ein Parlamentsgesetz die Andeutung gebe, daß eine solche Tröstung ein Schritt in der Richtung auf eint künftigen Heirath sein würde. Sir William, Guerdon, Liberaler, erinnert: die Cecils daran, daß in de. Vorlage nichts davon gesagt sei, daß ein Mann die Schwester seiner vcrsto? benen Frau heirathen müsse, wie nicht nur die Cecils.' sondern auch Andere zu glauben schienen. Der Redner veiursacht: dann allgemeines Gelächter, indem er einen Brief v?rlas, den er von einer b:f:eundetcn Dame erhalten.' die auch dieser Ansicht zu sein schien, und ei: auf einen Mann hinwies, der die älteste r?n ;:b?n Schwestern g-:heirathet hatt;. schrecklich wurde es sein, schrieb d:-: Frau, wenn die Vorlage Gesetz werden würde und die Frau dieses Mannes sterben sollte. Er würde dann gezwungen scin. alle seine sechs Schwägerinnen auf einmal zu.heirathen. Es näre dies nicht besser als. ein Harem." Ehe es zur Abstimmung kam. fand eine Demonstration gegen die Cecils statt. Die beiden Cecils hatten alles Mögliche versucht, um eine Abstimmung zr. verhindern, und sie wurden dafür in den Wändelgängen mit allerleiSchimpfnamen belcgt. , ' Ein französisches Arbei- ' : ter-Gesetz. . , Paris. 6. Febr. Die Deputirtenkammer hat mit 338 gegen 219 Stimmen eine Vorlage angenommen, derzufolge die Arbeitszeit der Bergleute fest, stellt wird. Sechs Monate nach der Annahme des Gesktzes, soll die neue Arbeitszeit in Kraft treten. Für die eisten zwei Jahre beträgt sie dann 9 Stunden den Tag; in den nächsten zwei Iahren Stunden, und nach Ablauf diefer Zeit solldie Arbeitszeit, nur noch at Stunden den Taa betragen. Schiffsnacyrzchten. New, Jor k.. 5. Feb. Angekommen: Tauric von Liverpool. Sicilic" von Genua und Neapel. Liverpool, 6. Feb. Angekommen: Ult?nia" von Boston. Abge. aa'ngcn: Noordland nack, Philadel phia.' ' ' ' ' '
sunsie oon ??s.Marquiö o bury und.Sven Ceci!, ein andr Ver KtKrtti des Premiers.. Hugh Cell "fcieH tne mf, Zn der er mit bere)-
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' ; Mahlzeiten 25 c, Lunch lic.. ine erste Äkaffe Bar ist mit bnn tetrt bunden, ro die deftrn ctrjnlc und Cigartn trrat reicht werd. -- Auch eine Bardterftude k uil Um Hcirl rr, tunden. , 0, 2 u W West Couisiana Slr dem Opend Baggage Zimmer grgenuder. m m m. & mm. m u M , , . ,
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