Indiana Tribüne, Volume 25, Number 137, Indianapolis, Marion County, 4 February 1902 — Page 5

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dasjenige weniger bedeutender ersonen. - und die, wohlverdiente, strenge Strafe sollte solche Personen schnell erreichen. Seien Sie besorgt, daß keine Unschuldigen angeklagt werden, aber seien Sie auch eben so sehr besorgt, daß keine Schuldigen entkommen." Frank Ely Rogers gefunden. C h i c a q o . Jlls., 4. Febr. Der Polizeichef Ö'Neill ist am Montag. von dem Polizeichef Ballard von Casselton, N. D.. benachrichtigt worden, daß sich Florence Ely und Frank Ely Rogers. .er Knabe, den sie im Juli vorigen Wahres aus Evanston entführt haben soll, in Casselten befänden. In einer zweitens Depesche meldete der Polizeichef Ballard, daß Frl. Ely, die die Tante des Knaben ist. ihre Identität zugegeben habe. Die Entführung von Frank Ely Rogers ist eine der merkwürdigsten, mit der sich die Polizei je zu beschäftigen hatte. Frl. Ely war offenbar in ihren dreizehn Jahre alten Neffen verliebt, und als die Eltern des Knaben dies bemerkten, beschlossen sie. den Knaben in einen anderen Staat in eine Privatschule zu schicken, um ihn dem Einfluß seiner Tante zu entrücken. Dies scheint Frl. Ely veranlaßt zu haben.-den Knaben zu entführen. Ob der Knabe freiwillig mitging oder gezwungen wurde, ist noch nicht bekannt. Seit dem Verschwinden des Knaben ist Frau RogerS krank vor Aufregung und Vesorgniß und die Polizei des ganzes Landes ist aufgefordert worden, nach den beiden Verschwundenen zu forschen. Die Leichen der Viddles in . Pittsburg angekommen. Pittsburg. Pa.. 4. Febr. Die Leichen von Edward und John Biddle kamen am Montag Morgen hier an und wurden sofort nach der Todtenkammer gebracht. Trotz der großen Kälte hatte sich eine große Menschenmenge am Bahnhof eingefunden. Die Leichen befanden sich in ordinärenHolzkisten. , Die Leichen werden dem Bruixr tx Beiden. Hairy Biddle, übergeben, der für ein anständiges Begräbniß Sorge tragen wird. - Eine Vepesche aus Butler, Pa.. sagt, daß in dem Befinden der Frau Soffel leine Veränderung eingetreten sei. Man glaubt, daß sie mit dem Leben davonkommen, wird,-, sie befindet sich' aber noch nicht außer Gefahr. ' Frau Soffel denkt bereits an , ihre Vertheidigung und hat an einen piominenten Pittsburger Advokaten geschrielxn, den si: engagiren will. Die Gefängnißbehörde ist überzeugt, daß Frau Söffe! Helfershelfer im Gefängniß hatte, und. ehe die Biödle-Af-faire definitiv erledigt ist. werden sich wahrscheinlich lauter neue Beamten im Gefängniß befinden. Die Countq-Behörden schenken den letzten Aussagen, die Ed. Biddle vor seinem Tode gemacht hat. namentlich daß Iennie Seebets an dem Kahney-Mord l'etheiligt war. nicht, den geringsten Glauben und es ist nicht wahrscheinlich, daß die Seebers verhaftet werden wird. Frau Soffel gab am Abend m Gcgcnwart des Dr. Bricker im Hospital zu Butler mehreren' Berichterstattern gegenüber eine Erklärung ab. Sie sagte: Ich hatte nicht beabsichtigt, in der Nacht der Flucht mit den Biddles zu gehen, aber die Bitten' Ed's bestimmten mich." Sie sagte dann, daß sie am Donnerftag Morgen in der Bibliothek das Signal für den Ausbruch erwartet und daß sie die Absicht gehabt habe, die, Viddles hinauszulassen und später mit ihnen zusammenzutreffen. Als sie in der Bibliothek saß. sei' sie vor Schreck beinahe umgefallen, als die Biddles plötzlich durch die Thür geflogen kamen, diö sie eingebrochen hatten In ihrer Aufregung hatten sie di Schlüssel für die Thür verloren und diese einbrechen müssen. Ed sagte mir, daß ich mit ihm kommen solle", fuhr die Frau weiter. Ich weigerte mich und sagte, daß er fortgehen solle. Die Biddles sagten mir dann, daß kein Augenblick zu verlieren sei, und daß, wenn die Wachen aus den Zellen entkommen würden, ich gewiß entdeckt werden würde. Ich versuchte nochmals, si? zu veranlassen allein fortzugehen, ich konnte aber Ed'S Bitten nicht widerstehen und so ging ich mit. Wir eilten alle auf die Roß Straße hinaus. Wir gingen dem Gericht sgebäude entlang nach derAlley. ' Ed und Jack begaben sich in die Grant Straße und über den Fluß hinüber, wo wir uns in Alleghrny in der Wohnung ihrer Freunde trafen. ' Dort konnten wir nicht lange blelben. und wir waren bald wieder draußen im Freun. Die Nacht, die wir in dem Schulhaus zugebracht hatten, war bitter kalt, und ich hatte furchtbar unter der Kälte zu leiden. Ed und Jack kauften ein halbes Pint Whisky und ich trank etwas davon. Er schien mich zu stimuliren. Es war dies das einzige Mal. daß ich auf der Flucht etwas getrunken habe. Wir holten uns dann einen Schlitten und fuhren die ganze Nacht durch das Land. Die Nacht war bitter kalt. Wir hatten keine Decken in dem Schlitten und ich litt furchtbar. Als es Tag wurde, war ich halb todt vorKälte. Nun, der nächste Tag brachte uns die fürchterliche Szene. Wir fuhren durch Butler, und wußten, daß man Verdacht auf uns hatte. Wir erreichten Mt. Cheftnut bald und nachdem wir dort etn?as oeaessen datten. tubren wir weiter.

Ich fühlte mich krank und fürchtete mich. Die Boys erfuhren. LAß die Detektivs hinter uns her waren und sie beriethen sich darüber, wie sie sich 'vertheioigenwellten. Ed sagte zu Jack: Es ist Leben für Leben, laßt uns sie niederschießen". Vorläufig fuhren wir weiter. Die Boys wußten nicht, wo die Geheimpolizisten waren, sie glaubten aber, daß die Pittsburger hinter uns her waren. Als sie dieseen zu Gesicht bekamen. sagte Ed zu Jack, er solle sich fertig machen. Er erkannte den Detektiv Roach. . McGovem stieg aus dem Schlitten aus Und' die anderen Beiden folgten ihm. Jchi süh! McGovern, feuern und die Schüsse 'wurden von Ed und Jack erwidert: .Es folgte eine, Füsillade. ich sah sid' und Jack aus dem Schlitten fallen.'war selbst getroffen und das Pferd brannte durch. ' DetektivMcGovern sagt,: Tödtet die verdammten Hunde alle" und dabei rich tete er sein Gewehr auf mich. Detektiv: S2?inehart rief ihm zu. Erbarmen mit mir zu haben, ich sei nur ein Frauenzimmer. Das Pferd lief auf das Feld und kam dann zurück auf die Straße. Ich fiel nicht aus dem Schlitten, fondern sprang aus demselben heraus, fiel aber dabei. Detektiv Swinebart kam auf mich zugelaufen und fragte mich, ob ich verwundet sei. Ich erwiderte, ich sei angeschössen. Er hob meinen Kopf auf und bielt ihn auf seinen Knien. Dann wurl'i ich ohnmächtig. Als ich wieder zur Besinnung kam. befand ich mich im Schlitten. Wir kamen im Gefängniß an. Das Weitere ist bekannt. Ich bin dem Detektiv Swinehari dankbar dafür, daß ich nicht niedergeschössen wurde. Die Detektivs waren dazu berechtigt, auf die Boys zu schießen. denn diese beabsichtigten sie zu tödten. Wir waren gezwungen, das Gefängniß zu verlassen, ehe unsere Vorkehrunaen vollständig waren. Ich erfuhr am Mittwoch, daß die Gitter von den Thüren der Zellen am Donnerstag infpizirt werden sollten und ich wußte, daß die abgesägten Stäbe an den Zellen von Ed.' und Jack entdeckt werden würden Ich theilte dies den Boys mit und sie erklärten dann, noch dieselbe Nacht fortgehen zu wollen. Ich beabsichtigte nicht',- mit ihnen zir gehen, sondern, sie solltenj thre Flucht allein bewerkstelligen. wöräüf ich sie später im Land: treffen, wollte. Ueber mein Plane für diesZukunst will ich nichts weiter sagen. a!sh!s!rch' einen Anwalt konsultirt mtyrr- . E j s e n b a hs n - K o l l i s i o n, W h eeling. W. Va.. 4. Febr. An der Gauley Eisenbahn, bei Berrey's Siding brach am Montag Morgen ein Frachtzug. durch eine Gerüstbrücke und es kamen dabei zwei Männer ums Leben und drei wurden schwer verletzt. Die Verunglückten sind:' A. O. Unte und Goodlow Ward, beide von Veston, Lokomotivführer und Heizer des Zuges. : D u b q u e , Iowa. 4. Febr. Auf -der 'Illinois Central Bahn fand am Montag .'Morgen um 3.45 eine Kollision zwischen einem. Frachtzug und einem Viehzug statt, bei der vier Viehnärterjgetödtet und sechs schwer verletzt wurden. Vom Zugpersonal wurde Niemand verletzt,. denn die Leute sahen den anderen Zug kommen und sprangen ab. ' - - Die Viehwärter lagen alle in ihrem Waggon im Schlaf, als die Kollision stattfand, und die Verunglückten wurden in ihren Kojen erdrückt.' Eine Garnison auf der 'Culebra Insel. ' S a n I u a n. Porto Rico. 3. Febr. Rear. Admiral Higginson. der Kommandeur des Nordatlantischen Gefchwaders. das am Sonntag von der Culebra Insel, abging, hat eine Kompagnie Marinesoldaten unter dem Major Henry C. Haines als permanente Garnison auf der Insel zurückqelassen. Die Soldaten haben gute Quartiere und Lebensmittel für ein Jahr. Weitere Depeschen auf Seite 3. Bekannter Arzt gestor, b e n. , Dr. Charles H. Burnett, der berühmte Ohrenarzt, ist in seiner Woh, nung zu Vrym Mawe, bei Philadelphia. Pa., im Alter von 51 Jahren gestorben. Er vollendete seine medizinischen 'Studien im Jahre 1866 an der Universität Pennsylvanien und studirte dann noch in Wien um sich als Spezialist für Augen-'und. Ohren-Krank-heiten. auszubilden. Er gab eine große Encyklopädie . der Krankheiten... des Ohres' der Nase und des Halses heraus und schrieb auch ein Werk über die Krankheiten des Ohres, das erst im vorigen Jahre vollendet wurde. Steinb'ach bei Johanngeorgenstadt. Förster Mehlhose von hier, welcher mit seiner Gattin deren im nahen Schilbach wohnhafte Eltern besuchen wollte, .hat sich unweit der Wohnung seines. Schwiegervaters- erschossen. Mchlhose war vor längerer Zeit durch den Schuß eines Wilderers am Kopfe verletzt worden und zeigte feitdem Spuren von 'Geistesgestörtheit und Verfolgungswahn. , In Ann Arbor, Mich., hat sich Fräulein Agnes Jnglis, eine Studentin der Medizin an der Universität von Michigan. erschossen.. Sie war ein: Tochter von Dr. -David Jnglis von Detroit. Uebermäßiges Studiren scheint der Ixxuxz Geist verwirrt zu haben. .

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