Indiana Tribüne, Volume 25, Number 136, Indianapolis, Marion County, 3 February 1902 — Page 3

Jndiana Tribüne. 3. Februar 1908."

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rJu3 dem deutschen Reich. B e r i i n, 1. Februar. Von Washingtern auZ sm) verschieden: Vorschläge hierhergekabelt worden, wann und wo Prinz Heinrich nach feiner Ankunft in New York sich von dem Dampfer Kronprinz Wilhelm" aus auf die tau serliche Yacht Hohenzollern- begeben soll. Der Prinz hat nun selbst entschieden, ba& er an Vord deö Prinzen Wilhelm" bleiben wolle, bis der Dampfer an dem Pier an 34. Str.. wlchr dem Norddeutschen Lloyd zur Verfügung gepellt wurde, festgemacht' ist. Er wird dann den Pier überschreiten und sich an Bord der Hohenzollern" begeben, die auf der anderen Seite festgemacht wird. Erst wenn dann die kaiserliche Standard auf der Hohenzollern- aufgezogen worden ist, wird offiziell von der Ankunft des Prinzen Kenntniß genommen werden. Der Prinz wird dann an Bord der Facht den Mayor Low und die übrigen Mitglieder des BewillkommungsKommittees empfangen. Der Ver. Staaten Botschafter. Herr White, und die sämmtlichen Mitglieder der Vokschaft werden sich am Samstag am Bahnhof versammeln, um dem Prinzen Heinrich offiziell Lebewohl zu sagen, der um 9 Uhr Vormittag nach Kiel abreisen wird. Am 9. Februar wird sich der Prinz nach Potsdam begeben, um dort die letzten, definitwen Instruktionen von dem Kaiser entgegenzunehmen. Der Ver. Staaten Attach6, Commander W. H. Aeehler. wird sich in Bremerhaven von dem Prinzen verabschieden. Jede Kajüte auf dem Dampfer .Kronprinz Wilhelm" ist besetzt; es ist dies etwas ganz Ungewöhnliches um diese Jahreszeit. Prinz Heinrich hatte dieser Tage eine Unterredung mit dem Professor Kuno Francke von Harvard, mit dem :z sich über das pojektirte Germanichc Museum in der Ha?ard-Universi-lät besprach. Professor Francke hat Lrlesungen über den Gegenstand in Nünchen, Frankfurt und Nürnberg gehalten und dzu aufgefordert, daß die Deutschen Universitäten und deutsche Kapitalisten das Geschenk des Kaisers Wilhelm durch Hinzufügung von Gezcnständen, welche die Entwickelung 'er deutschen Kunst repräsentircn, verzrößcrn sollten. v Die 'hiesige amerikanische Kolonie !?ird am St. Valentinstag, 14. Februar, eine Minstrel Show" veranBalten, die erste in Deutschland. , Die Zinnahmen sollen dem amerikanischen Damenklub zufallen, dessen Präsiden:in die Gattin des Gesandten White ist. Professor Ernst von Halle, der mit Tjard Schwartze die Ver.-Staaten bereist und im Auftrage des MarineMinisteriums den. dortigen Schiffsbau jludirt hat, befürwortet in einer Zuschrift an die Woche", daß die Regierung etwas thun solle, um zu verhin?ern, daß die Amerikaner die Kontrolle über die deutschen Dampferlinien erserbe.' Er hält es für unpraktisch. ?aß die Regierung selbst die Dampferiinicn an sich bringen sollte, da sie in .'inem solchen Falle Eigenthum in Häfen in allen Ländern der Welt erweröen müsse, was Komplikationen zur Folge haben müsse. Professor, von halle glaubt nicht, daß die Amerikaner

?is zetzt viele Dampfschisfaktien erwor:en haben. 1 Er hält es theoretisch für nöglich, daß die Amerikaner eine Maorität der Aktien der deutschen Kom?agnien erwerben und nee Vcrwal--!ungsräthe erwählen und die deutschen Beamten durch Ausländer ersetzen könnten, er fügt aber hinzu, die deutschen Finanziers glaubten nicht, daß rer Morgan-Gruppe von Kapitalisten so unermeßliche Kapitalien zur Verfüzung stehet, wie man in manchcn Kreisen zu glauben scheint, und er vci darauf hin, daß das anscheinend so riesige Kapital der Ver. Staaten so s!ark verwässert ist, daß es in einer :rnsten Krisis leicht verschwinden kann. Die Presse hat sich im Laufe dieser Woche viel mit der. sogenannten .Christlichen Heilwisscnschaft" bcschäf:igt, für die jetzt von einer Frau Seals .'nd anderen amerikanischen Frauen in lebhafter Weise Propaganda gemacht vird. Die städtischen Behörden hzben illc Versammlungen der neu organiirrten deutschen Gesellschaft verboten, mit der Eklä'rung. daß psychologische öchandlung von Krankheiten ein Unihm sei und von der Stadt nicht unlcrsiützt werden dürfe. .In. der vorrehmen Gesellschaft haben die Christlichen Heilbruder und Schwestern aber scch schon eine ganze Anzahl Anhänzcr gefunden. Die kürzlichen Abstimmungen im Kommittee über die Zollvorlage und die Annahme von der Regierung nicht zenehmen Amendements haben die endgiltige Annahme der Zollvorlage ohne Zweifel verschlechtert, und die Minorität ist über die agrarische Majorität, die ihre Forderungen gar nicht hoch genug schrauben kann, höchlichst erbittert. Die Annahme des Amendements. demzufolge für vom Ausland importirte Waaren dieselben Zölle erhoben und dieselben Maßregeln auf sie angewendet werden sollen, die gegen aus Deutschland stammende Waaren in anderen Ländern angewendet werden, hat die Regierung in Verlegenheit gebracht. Man ist gespannt darauf, was die Regierung unter diesen Umständen zu thun gesonnen ist. Man glaubt, daß die Regierung schließlich auch diese Amendements annehmen und sich darauf versassen wird, daß sie vom Bundesrath nicht enforcirt werden.

Die beiden BiddleS todt. Butter. Pa.. 1. Febr. Nach ei. r.em Tag ungeheurer Aufregung, unv nachdem die widersprechendsten Gerüchie üU: den Zustand der Biodles und der Frau Kate Soffel im Umlauf waren, ereignete sich das Unerwartete: John LidöZe. von dem man glaubte, daß er eine Chance habe mit dem Leben dadonzukommen. starb um balb acht Ulz? Abends. Sein Bruder Edward, von dem man schonam Morgen glaubt da er keine zwei Stunden mehr leben wür de, starb erst um :tt Uhr Abends. Bei Frau Soffel sind letzt Symptome von Lungenentzündung aufgetreten, nachdem am Morgen die Kugel, die ihr in die Brust eingedrungen war, entfernt worden. Die Frau bat aber immer noZz Aussicht, mit dem Leben davon zu kommen. Die Kugeln, die John Biddle in dn Unterleib eingedrungen waren, hatten dessen Tod verursacht. John Biddle war während des Tages noch sehr gesvrächig, und er prahlte auch noch ziemlich viel, als sich sein Zustand aber verschlimmerte und er emPfand, daß es mit ihm zu Ende gehe. wurde er reumüthig. Ich weiß", sagt er, daß ich nicht mehr lange zu leben habe", und ich will deshalb jetzt sagen, daß ich ein Christ bin. und in meiner Todesstunde ausrichtig an Gott glaube. Ich weiß. . ich habe viel Unrecht gethan, aber ich habe niemals einen Menschen getödtet. und bin auch niemals Mitschuldiger an einem Mord gewesen. Ich wünschte, ich könnte Frau Kahnes sprechen; ich würde ihr die Wahrheit über die Ermordung ihres Mannes sagen. Das Leben rat mir schlimm mitgespielt, und je eher es zu Ende geht, desto lieber ist es mir. Edward Biddle war während 'des größten Theils des Tages besinnungs-, los. Beständiges Bluten der Lungen erschwerte ihm das Athmen ungemein. Eine Schwester der Biddle's kam am Abend hier an und wurde in das Gefängniß eingelassen, Ed erkannte sie aber nicht mehr. V ' . Während des Tages beschäftigte, man sich viel mit der Frage, ob die Behörden von Butler County die Ueberfübruna der Biddle's nach Al-

legheny County gestatten würden, im Falle einer oder der andere ver anner mit dem Leben davonkommen sollte. Man war hier der Ansicht, daß die. Biddle's hier bleiben müßten, weil sie in diesem County wegen Mordangriffs verhaftet wurden. Der Distriktanwalt Heninger machte aber am Abend allem Zweifel ein Ende, indem er erklärte. daß die Biddle's sowohl, wie Frau Soffel, oder wer von ihnen am Leben bleiben sollte, an die' Pittsburger Behörden ausgeliefert werden würden, sobald dies thunlich sei. Frau Soffel wird aber vorläufig hier bleiben.. da sie in ihrem jetzigen Zustand nicht fort' geschafft werden kann. ' ' Die Geschichte der Flucht.1 John Biddle gab am Morgen Auskunft darüber, wo die drei Personen nach ihrer Flucht aus dem Gefängniß sich aufgehalten haben. - Er sag,e, alle Drei hätten sich in ein an der Eisenbahn gelegenes Haus' begeben und seien am Donnerstag bis zum Abend dort geblieben. Die Bewohner des Hauses hätten sie aber erkannt, nachdem sie den Bericht über die Flucht in den Nachmittagszeitungen gelesen, und ihnen nur für einen Haufen Geld" gestattet, noch'ferner'zu bleiben. Nach Eintritt der Dunkelheit verließen alle drei Personen das Haus. John sagt, daß er am liebsten in dem Haus geblieden wäre, und auch Ed bereit gewesen sei. die Frau sei aber nervös aeworden und habe eine baldige Entdeckung befürchtet. Ich wollte sie nicht allein gehen lassen." sagte John, und so begaben wir uns dann nach Eintritt der Dunkelheit ins Freie hinaus. Wir gingen die Straße hinab und nahmen eine Perrysville Ave.-Car, mit der wir, bis ans Ende der Linie fuhren. Von dort aus gingen wir. ins Land hinaus, bis, wir die Farm erreichten, wo wir das Pferd und den Schlitten stahlen. Hätten wir nicht die Frau bei uns gehabt, dann wären wir nicht eingeholt worden, denn es wäre uns ein Leichtes gewesen. uns ein frisches Pferd zu verschaffen, und wir würden jetzt einen Vorsprung vcn 100 Meilen haben. Wir konnten aber doch die arme Frau nicht im Stich lassen. Sie hatte Alles auf das Spiel gesetzt, um uns zu helfen -sie .hatte ihren Gatten verrathen und ihre Familie im Stich gelassen und wir würden viel schlechtere Menschen gewesen sein, als die. für welche man uns bereits' hält, wenn wir sie nach alledem abschüttelt hätten. Als wir die Polizisten auf uns zukommen sahen, wußten wir, daß Alles aus sei. Wir feuerten keinen Schuß auf die Beamten ab. sondern vereinbarten daß wir uns selbst tödten sollten. Ich schoß mir eine Kugel in den Mund. Ed schoß sich in die Brust und die Frau that , das Gleiche. Wir wußten, daß wir keine Aussicht hatten, zu entkommen, und auch, daß man uns hängen würde, wenn wir eingefangen würden.und deshalb wollten wir unserem Leben selbst ein Ende machen. Der Polizist Charles Mayer ist am Samstag Morgen zu früher Stunde in St. Paul, Minn., von zwei Einbrechern erschossen worden, die cz erwischt hatte, als sie in einen Met gerladen, einzubrechen versuchten. Dtt PZörder entkamen.''- ,

EefSyrllac Untersuchungen.

Der englische Forscher Dr.'Lindsay Johnson hat nunmehr gefährliche Untersuchungen an den Augen loilder Thiere zum Abschluß gebracht. Es handelte sich für ihn zunächst darum, festzustellen, ob Affen den alö gelbe? Flecr" bekannten besonderen Fleck irr der mM besitzen. Bi f rinnt Um tersuchungen in Menagerien fand er nun zu seiner Überraschung, daß alle Affen ebenso wie der Mensch jenen Fck besitzen, aber daßer bei. jeder Gattung wechselte. Er folgte dieser Spur und entdeckte, daß jede Familie der Säugcthie ihre besondere deutliche Erscheinung im Auge hat, so daß, wenn man die Hintere Wand des- Auges mit einem Augenspiegel und Licht untersucht, man nicht nur d Familie, sondern auch daS Genus des Thieres erkennen kann. Nunmehr untersuchte er systematisch alle Thiere in den Zoologischen Gärten zu London, Ant.werpen, Amsterdam und in anderen großen Städten; als Ergebniß seiner Riesenarbeit fand er viele neue' und auffallne Thatsachen. Die verschie'denen Entdeckungen, die Dr. Johnson gemacht hat. sind in den VerHandlungsberichten der Royal Society zu finden. Allgemein interessanter ist jedoch seine Untersuchungsmethode. Um die Augen der Thiere zu prüfen, mußte der Käfig verdunkelt werden und der Forscher neben dem Thier, hinter dessen Kopf sich eine Lampe befand, sitzen und durch den Augenspiegel in ein Entfernung von inem halben Zoll von dem Auge des Thieres seine Äecbachtungen anstellen und dies manchmal zwei Stunden lang. Im Ganzen beschäftigte er sich mit jedem Thiere acht bis sechzehn Stunden. Er unter--suchte die Augen von etwa tausend Thieren und machte Zeichnungen von etwa 250. Bei den größeren Thieren mußte natürlich die Bewegungsfreiheit aufgehoben werden. So wurden die Elephanten gefesselt. Ueber die Bu ren wurden acht Fuß lange Säcke gezogen und sie dann mit Seilen festgebunden; die geschlossenen Enden -der Säcke wurden mit einem Messer aufgeschlitzt, und wenn Meister Petz sein:n Kopf vorstreckte, bekam er einen Maulkorb und wurde zur Augenunter suchung auf den Tisch geholfn. Bei Löwen, Leoparden, Tigern und großen Katzen konnten keine Maulkörbe gebraucht werden, da sie die Thiere tödtlich erschreckten; derForscher mußte sich daher an Menagerien wenden, in denen die Thiere weniger wild waren. Er fand es rathsam. den Thieren den Bart abzuschneiden, da bei emer Berührung desselben während der Untersuchung die Bestien zuschnappten. Dr. Johnson und. seine Assistenten waren unerschöpflich in ihren Hilfsmitteln. Einige Vögel wurden dazu gebracht, ihre Schnäbel in' große Korken zu stoßen; die Wasserthiere mußten sehr sorgfältig behandelt werden, damit sie nicht erstickten. D Boa Constricto: und die Tigerschlange wurden in Säcke geworfen und fhre Köpfe aus der. Säcken heraus von Wärtern aehaiten. während über Wölfe. Biber,"Qttern. Robben und Seelöwen Netze geworfen wurden, so daß die Thiere sich in den Maschen verstrickten. Chloroform wurde nicht gebraucht. Geduld und Schmeicheleien machten bei den meisten Thieren den Gebrauch von künstlichen Mitteln zur Beruhigung unnöth'g und nur bei größeren Thieren wurdcn Netze. Seile und Säcke angewanot. Dr. Johnson beschäftigt sich jetzt mit der Ausarbeitung der Ergebnisse seiner Untersuchungen. Akustische Signale Für die akustische Signalgebunz an der Küste und auf den Schiffen dürften einige von Lord Rayleigh neu?cdings angestellte Versuche nicht ohie Mchtigkei sein. Es handelt sich bei lhnen um Erklärung der Thatsache, daß eine Doppelsirene in der Entfernung nicht wesentlich lauter wirkt als eine einfache. Rayleigh experimentirte mit Orgelpfeifen von ziemlich tiefem Ton, die soweit auf einander abgestimmt waren, daß sie nicht mehr als zwei Schwebungen in der Sekunde gaben. Man hörte das stoßweise An- und Abschwellen des Toneö auf 200 Meter Entfernung deutlich, und zwar was auch der Theorie völlig entspricht das Mazimum des Tonstoßes wesentlich lauter als jeden Pfeifer.ton einzeln. Waren die Pfeifen soweit gegeneinander verstimmt, daß dieSchwebungen für das 5I)hr verschwanden, so zeigte sich ouch hier, daß beim Ein setzen der zweiten Pfeife die Tonstärke kaum auf das Dopelte anwuchs. Immerhin geben die Rayleigh'schn Vrsuche nur eine Analogie und keine Erklärung, auch darf man nicht verkennen, daß die Verhältnisse bei diesen Versuchen wesentlich anders sind, wie bei den Tönen der Sirenen auf See. Nicht zum ersten Male hat sich die Wissenschaft it der Lösung Praltifche? Probleme der akustischen Signal' gebung beschäftigt. Der bedeutende englische Physiker Tyndall, Nachfolger des großen Faraday, stellte sein Wissen und Können eine Zeit lang in den Dienst dieser Sache, -indem er mit Hilfe von Trompeten. Dampfpfeifen, Sirenen und Geschützen an der South Foreland - Klippe Versuche über die akustische Durchlässigkeit der Luft an. stellte. Alteingewurzelte falsche An schauungm wurden durch ihn beseitigt. SS er nacbwies. dak weder Reaen nock

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m. Itooffler

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