Indiana Tribüne, Volume 25, Number 135, Indianapolis, Marion County, 2 February 1902 — Page 7

Jndlana Tribune, Sonntag, 2. Februar 1902.

, Am Äbacund. Von Annie Q Tibbit. Es war spät geworden. Der Straßenlärm war verhallt. Statt des ohrenbetäubenden Gerassels der Orn nibusse. Automobile und Straßenbahnen drang nur der Schall von Fuß tritten. Stimmen und Lachen durch die llare. kalte Abendluft und an das Ohr des Mannes, ber in dem spärlich erleuchteten Arbeitszimmer -über sein Pult geneigt saß. Es war ein großes Gemach ein Advokatur - Bureau mit Teppichbelegtem Boden, Bücherschränken, verschiedenen mit Papieren bedeckten Schreibtischen und einem großen Geldschrein. Endlich schloß Georg Andrew langsam den Deckel seines amerikanischen Pultes und starrte mit düsterem, verzweifeltcm Blick vor sich hin. Erst zweiundvierzig Jahr und Hofsnungslos ruinirt, entehrt! Er zählte u denen, die aus Schwachheit zum Verbrecher werden Es hatte, wie so oft im Leben, mit einer Kleinigkeit begonnen. Ein lang jähriger Client, dem er baares Geld zur Verfügung gestellt, hatte sich infol ge verfchiedener Mißerfolge insolvent erklären müssen. Doch statt seine Rechte nun geltend zu machen, hatte Andrew ruhig gewartet, bis der Mann im Stande sein würde, ihn zn bezahlen. Es handelte sich um etwa zwolftausend Dollars, aber er konnte sie damals ge rade entbehren 'und würde den Verlust wohl auch verschmerzt haben, weniger btn Rest seines Vermögens in der Tasche behalten hätte. Das geschah inieß nicht. Als ein alter Freund ihn bat. ihm zwanzigtausend Dollars zur Uebernahme eines Theaters zu leihen, vermochte er ihm die Summe nicht zu verweigern, und ein Vierteljahr darauf lnußte tx die Entdeckung machen, daß das Geld bis auf den letzten Heller verloren und sein Freund flüchtig geworden war. Jahrelang war er vergebens bemüht, sich wieder tmporzuarbeiten. Da bot sich ihm eine anscheinend günstige Gelegenheit, seinen Verlust wettzumachen, und da ihm das zu dem betttsfeni Unternehmen erforderliche Capital fehlte, nahm er das bei ihm deponirte Geld eines Clienten. Doch das Unternehmrn war fehlgeschlagen, das Geld verloren. Seither war es stetig bergab gegangen. Mit dem Gelde eines anderen Clienten hatte er das Defizit zu decken und mit dem eines Dritten und Zweitat zu befriedigen gesucht. Uad so KQ? es immer weiter gegangen auf der ab'schüssigen Bahn, unaufhaltsam Um Abgrunde zn. Aug' in Auge mit den Mierbittliichen Consequenzen seines ' Vergehens hatte er nur das Einzige gethan, was ihm übrig geblieben. Er hatte seinen Klienten ein schriftliches . Bekenntniß abgelegt, ihnen eine Aufstellung seiner Geschäftslage gegeben und sich zurAuslieferung alles dessen erboten, was er an GeZdeswerth besaß. Vor einer Stunde waren diese Briefe abgefandt. Morgen würde er den Geschädigten gegenübertreten müssen. Dann gab ?s keine Fristung, keine Schonung mehr. Diese Stunden waren die letzten seiner Freiheit. : '. Doch .trotz dieses vernichtenden BeWußtseins vermochte er nur voll Mitleid derer zu gedenken, die indirekt die Ursache seines Ruins gewesen. Wahrlich. John Gillan war nicht mit der Absicht umgegangen, ihn um seine zwanzigtausend Dollars zu betrügen. Er hatte den Erfolg seines Unternehmens für gesichert gehalten und ven Fehlschlag jedenfalls bitter empfunden. Der arme, alte Gillan! Er war einmal sein bester Freund gewesen. Der Advokat löschte das Gas und verließ mit langsamen, bleischweren Schritten das Haus. . Draußen herrschte Abenddunkel. Als er die Hausthür schloß, schlug die Domuhr acht. Er schrak nervös zusammen. Seine Frau würde sich um ihn ängstigen und die Kinder bereits zu Bett gebracht sein. Endlich hatte er seine Wohnung erreicht. Seine Frau kam ihm bereits an der Thür entgegen und schaute ihm besorgt ins Gesicht. ü&ie spät Du kommst. Georg. . Doch beim Anblick seiner fahlen Blässe stockte sie jäh. Georg. Georg, was ist geschehen?- rief sie angstvoll. Er wandte sich ab. Nein, er konnte er konnte ihr nichts gestehen. Nichts nichts, liebe Minnie. Ich habe lange gearbeitet und bin müde. Das ist alles. Sind die Kinder schon zu Bett?" Ermattet sank er in ein?n vor dem gedeckten Tische stehenden Stuhl, doch ohne die Speisen zu berühren, die seine Frau ihm vorsetzte. Hastig stürzte er einige Gläser Cognac hinunter und bemerkte dann, er wolle zu den Kindern gehen. Das war nichts Ungewöhnliches er Pflegte noch allabendlich hinaufzugehen, um nach den beiden schlafenden Lockenköpfchen zu schauen; doch der verstörte Ausdruck seiner Züge erfüllte seine Frau mit tiefem Bangen und bewog sie. ihm zum Kinderzimmer zu folgen. - Von der Schwelle desselben aus sah sie, wie er sich erst eine Weile über das kleine Mädchen, dann , über den Knaben neigte. Sobald er den ' Kopf hob und sie den Ausdruck seiner Zuge gewahrte, flog sie auf ihn zu und schlang die Arme um seinen Hals. George, mein geliebter Mann, o sag' mir, was Dich quält!'Er neigte sich und küßte sie stumm. .Jetzt nicht, jetzt nicht", sagte er dann heiser. 3ch will hinaus in die Luft. Wenn ich zurückkehre ja, dann will ich's Dir sagen." Die kalte Abendluft schien anfangs beruhigend auf ihn zu wirken. Voll : r,i erwachten Hoffens schrit' er zu " hinaus. Es nnchte u ' einen i . s l . . .. J - - .

Ausweg geben. Unmöglich konnten, durften die Sünden des Vaters auf d:e Kinder zurückfallen. - Doch fo sehr er sein Hirn zermartete, er fand keinen Ausweg, keine Rettung. Ja. hätte ihm jemand hunderttausend Dollar geliehen, so wäre es ihm vielleicht möglich gewesen, sich in einigen Jahren emporzuarbeiten, denn seine Praxis hatte sich in der letzten Zeit bedeutend vergrößert; wer aber würde' ihm ein solche Summe leihen? Die beiden reichen Freunde, die er darum ersucht, hatten es ihm abgeschlagen. Immer fester, unerbittlicher schlug ihm die Sorge ihre Knallen ins Herz. Düster, hoffnungslos gähnte ihm die Zukunft entgegen. Gefängniß, Schande, tiefste Demüthigung und Erniedr!gung. ein verlorenes, zerstörtes Dasein war alles, was sie ihrem Schooße für ihn barg. Und sein Weib gemieden, arm, dem Elend preisgegeben, seine Kinder für Lebenszeit gebrandmarkt als die Sprößlinge eines Verbrechers. O, daß er Frau und Kinder wenigstens vor dieser äußersten Schande, diesem bittersten Weh bewahren könnte, ihn im Gefängniß zu wissen! Verzweifelt starrte er in das Dunkel. Er lauschte. Ringsum nächtiges Schweigen. Er war allein, allein mit seinen wahnsinnigen Gedanken. Beim Schein eines Zündhölzchens sah er nach seiner Uhr. Es war beinahe zehn. In wenigen Minuten mußte de? Londoner Expreßzug den Viadukt pas siren, und wenn er lief Plötzlich schrak er zusammen. Woran dachte, was plante er? Er war von Sinnen. Er mußte zurück zurück zu Weib und Kind. Dann aber standen ihm wieder alle Schrecken vor Augen, die der kommende Tag fürihn und die Seinen mit sich bringen würde. Man würde ihn arretiren, ihn ins Gefängniß bringen und die Seinen zeitlebens darunter leiden müssen. Wie, wenn er statt dessen todt dort auf den Schienen gefunden winde?. . . Die Wahrheit würde natürlich an den Tag kommen und offenbar werden, was ihn dazu getrieben, aber man würde es wieder vergessen, es würde Gras darüber wachsen und die Schande seiner Jnhaftirung den Seinen erspart bleiben.' Mit glühendem Kopfe und schwindelndem Hirn stürzte er zum Viadukt. Nur roch eine Wiese trennte ihn vom Ziel. Im Begriff, das Gehege derselben zn übersteigen, hob er plötzlich hörchend den Kopf. Sein Gesicht war grau, sein Athem stockte. Durch die stille Winternacht drang klar und deutlich das Rasseln des nahenden Zuges. Zu spät! Er konnte die Brücke nicht mehr erreichen.. Der Zug war schneller als er. - An allen.Gliedern bebend, lehnte er an der Umzäunung, während der Zug blitzschnell vorübersauste, um wieder im Dunkel zu verschwinden. . Wäre er eine Minute früher zur Stelle gewesen Sekundenlang verharrte er regungslos. Das Gerassel des Zuges erstarb allmählich doch weit langsamer als sonst ja, es schien sogar im Ersterben wieder lauter zu werden. Was was das? Sein Herzschlag stockte jäh. Krampfhast hielt er sich am Gehege. War er von Sinnen? Träumte er? Was bedeutete dieser zweite Zug zu dieser nächtlichen Stunde? ' Dort dort brauste soeben derselbe Zug vorüber, passirte den Viadukt und verschwand im Dunkel, just wie vor kaum einer Minute. Regungslos starrte er ihm nach. Es konnten doch unmöglich zwei Züge innerhalb dreißig Sekunden einander folgen?. . . Oder würde noch einer und noch einer und abermals eincr kommen., die nur, ihm allein sichtbar waren?. . .; Es wirbelte in seinem Hirn, ihm war. als sei er. im Begriff, den Verstand zu verlieren. Doch jetzt erklang das laute, schrille Pfeifen der Lokomotive und dann verstummte das Gerassel plötzlich. Der Zug war in die S!ation eingelaufen. Andrew fchaute um sich wie ein Träumender. Er war gerettet gerettet vor seiner eigenen wahnsinnigen That. Jener erste Zug hatte ihn vom Ueberschreiten der Wiese zurückgehalten. Es war die. Hand des Himmels, die ihn gerettet. Gott hatte ein Zeichen geschehen lassen ihm eine Vision gesandt. Es war in seinem Rath bestimmt, daß er am Leben bleiben sollte.. Er hob die gefalteten Hände zum Himmel. Doch plötzlich schien ihn Blindheit zu überkommen. Ohnmächtig sank er zu Boden. Als er die Augen aufschlug, fand er seinen Kopf in seines Weibes Schooß gebettet. Doch unfähig, ihn allein nach Hause zu bringen, war Minnie gezwungen, zur Stadt zurückzueilen und die Hilfe zweier Schutzleute in Anspruch zu nehmen. Daheim angelangt, sandte sie sofort nach einemArzt, welcher Nervensieber constatirte. Am nacbsten Vormittag wurde zu früher Swnde die Glocke der Andrewschen Wohnung gezogen. Da das Mädchen momentan abwesend war, öffnete Minnie selbst. Eine hohe. Männergestalt stand vor ihr. John John Gillan. Sie?- rief

j sie, kaum ihren Äugen trauernd. I Ja, ich. Ich bin endlich wieder da, ' obwohl ich kaum noch auf die Möglichkeit einer Wiederkehr zu hoffen gewagt. Es ist nicht leicht, in der Welt zu reüssiren, doch endlich ist es'mir geglückt. Aber sagen Sie mir, Minnie, es kann doch unmöglich wahr sein? Er er ist krank, er vbanta5rt oder leidet n Wahnvorstellungen Die Briefe die

er geschrieben! beruhen hoffentlich nicht '

auf Wahrheit?" Minnie schaute ihn bestürzt an. Was was meinen Sie? Was soll nicht wahr sein?" Er hat verschiedene Briefe unsinnige Brief geschrieben," entgegnete er. Zufälligerweise ist mir ein solcher heute Morgen zu Gesicht gekommen. Ich bin erst gestern Abend mit dem Expreßzuge hier angelangt und. komme direkt aus New Jork. Mein erster Gang galt heute einem mir bekannten Bankier. Derselbe hatte soeben einen kuriosen Brief von Andrew erhalten. Da er um unsere frühere Freundschaft wußte, zeigte er mir das ihm völlig unverständliche Schreiben, aus dem ich jedoch wenig klug wurde. Andrew muß bei Abfassung desselben schon krank gewesen sein; aber mit Gottes Hilfe wird er bald wieder genesen. Und nun nur noch eins: ich komme als vermögender Mann zurück, als Besitzer eines New Yorker Theaters, das sich als wahre Goldgrube erweist, und bin eigens zurückgekehrt, um Andrew, dem besten, edelsten Freunde in der Noth, das schuldige Kapital persönlich zu überbringen. Und sollte hier irgend etwas nicht in Ordnung sein. Minnie erbebte. Ich fürchte etwas derartiges", fagte sie leise. Irgend etwas quält und martert ihn dermaßen, daß es ihn an den Rand desGrades gebracht hat. Gestern Abend kam er so blaß und verstört nach Hause.daß ich mich entsetztezer ging sodann zu den schlafenden Kindern und verließ das Haus. Von vager Angst getrieben, folgte ich ihm. Ich fürchtete. . ." Schluchzen erstickte ihre Stimme. Beruhigen Sie sich. Minnie", trostete Gillan. Seien Sie ganz unbesorgt. Es wird alles wieder gut w:rden. Ich will unverzüglich die Regelung seiner geschäftlichen Angelegenheiten in die Hand nehmen. Und das that er mit vollster Hingebung. Anstatt des erwarteten betrügerischen Bankerotteurs, fanden die erschreckten Gläubiger einen großen, breitschulterigen, graubärtigen Mann, der ihnen erklärte, daß Mr. Andrew ernstlich erkrankt und zur Wahrung seiner geschäftlichen Angelegenheiten vor der Hand unfähig sei. Seine angebliche Insolvenz beruhe, auf einem Irrthum, und falls jemand Zweifel daran heqen sollte, übernehme er,John Gillan. die Bürgschaft für jede Förderung im Betrage bis zu zweimalhunderttausend Dollars. Infolge dessen wurde allgemein annommen, daß Andrews Briefe im Fieberwahn abgefaßt worden. Das Necdenfieber ist schon für so manches verantwortlich gemacht worden. Und während der Kranke von seinem Bankerott, seiner Schande phantasirte. beglich John Gillan sämmtliche Mancos, so daß der endlich Genesene anstatt der drohenden Häl.chin neues, ehrenhaftes Leben seiner harrend fand. Von tiefen Dankes nahm er die ihm von Gillan zur Verfügung gestellten Summen. -unter der Bedingung allmählicher Zurückzahlung an, und heute ist seine Schuld bereits bis auf den letzten Heller getilgt. Nunmehr gipfelt seine Schwäche lediglich in einer Art-fixen Idee. Er bleibt dabei, daß er in jener Nacht eine Vision gehabt, ein Zeichen, eine Jntervention des Himmels. Vielleicht war es so, wer weiß? Denn der erste Zug. den er gesehen, war kein wirklicher, und der zweite brachte ihm seinen Freund und Retter. Von Aresöcn nach Köln im Jahre 1599. (Ans einem alten Tagebuch). Tiefe Reise ist das größte und ge fährlichste Wagniß meines Lebens ge West, und was ich gesehen und gebort, will ich getreulichst vermerken viel leicht, daß meine Nachkommen sich da ran ergeben. Ton Dresden im fachst schen Lande brach ich im Lenzmonate aus; das ist eine kleine Statt an der Elbe gelegen, da auch der Fürstlich: Hof ist, und beide werden mit einer Brücken zusammengefügt. Stlonad kam ich nach Meichsen, der sürnehmsten Statt im Lande und hat gar .ein starteZ Schloß. Durch ein lustiges Land voll Getreide und Vieh ging kie Reise nach Leibsig. Das ist die allerreichste Kauf, statt mit großen Jahrmärkten, und ist dort auch eine fürtreffliche hohe Schul, so 1503 von Prag dahin iommen. Unter den herrlichen Heusern ist'sonder lich das Rathauß, mit. großen Kosten erneuert und geziert. Ist dort ein prechtig freundlich nd lieblich Volk, obwohl übel berufen, daß eö viel trinket. Sind mir aber lieber als die Bayern, welche als starr und unhöfflich gegen die Frembden bekannt sind ; das ge nxine Volck daselbst kleidet sich gern blau, Mann und Frau 'tragen Stie feln. Kam ich sodann in's Thürin gerland ; daß ist über "die Maß sehr fruchtbar, r erhalben eZ' auch Georgius Agricola den feisten Bauch des teutschen Landes nennet.. Dazu gehöret die Grafschaft Manßfclt, wo ein gar alteö Geschlecht herrschet; Graf HegeruS hat um das Jahr Christi 542 mit dem namhafften König Artus von Engelland am runden Tisch gefsen. Die Hauptstatt von Thüringen ist Erffurt. welche für die größeste des ganzen teutschen Landes gehalten' wird. Hier werden, zum höchsten Nuß der Bürger, alle Gassen von der Gera beflofsen; auf einem nahen Berg liegt ein Benedicti ner-Kloster, St. Petro zugeeignet, und die Klock in Unserer Lieben Frauen Kirche ist die größeste in ganz Teutsch land. Weiters ging mein Weg durch daZ !Hesienland. Fürnehmste Stätt sind Y Cassel und Marpurg;. diese hat wegen , ihrer hohen Schul einen sonderlichen Rufs und sind viel gelehrte Lut daraus entsprungen, wie auch d ( regierend Lanograff Mauritz durch n jo

r

uchteteS Ingenium in "der geistlichen

Poesie einen ewigen Ruhm.und Namen schon in seinem Lcden erworben hat. Nun nicht mehr lange kam ich durch gar liebliche Gegend o den Rhein zur Statt Eobolent), wo die Mosel ein fließet, und war nun im Erzbischoff thum Trier. Stromab fuhr ich nun meinem Ziel entgegen; kam gen An dernach, eine feine Statt, welche um 1120 von dem Eöllnischen Bischoff, dem es zugehört, herrlich erneuert und vermehrt worden ist. Bon liegt auf einem lustigen Feld am Rhein, da sich das Geblrg von einander gibt, und ist sehr alt, dieweil schon Ptolomeus die ses Ortes viel gedenket; ist dort ein großer Zol, und Bischoff Sigfrid er baute daselbst ein starkes Schloß. Ein noch herrlicheres Schloß ist zu Bruel von Sigfridus, dem 53. Bischoff, er richtet worden, und bewegte ihn dazu sowohl die lustige Gelegenheit des Orts, wie auch die langwierige Beschwernis, fo er in CöUn zu bestehen hatte. Dieses Schlöß hat er also fest mit Mauern und Kriegsmunition ver sehen, daß es vier Monate lang dem Böhmischen Köni und vieler Graffen Belagerung widerstand. Anno 1491 "hat Bischoff Herman der Friedsame ein Kirch und Eollegium St. Francisci zu Ehren aufgerichtet und mit großen Renten begäbet. . So kam ich denn nach dieser großen und mächtigen Statt Zöllen, und über traf Alles, was ich bisher gesehen. 36 Thore und Pforten führen durch die starken Maurn und traut sich nicht leicht ein Feind heran, st die Statt wohl auch nicht Trier gwch an Alter. das schon von Trebeta, einem Stiefson der Semirami von Assyrien, um 1900 v. Chr. gegründet wurde, so wird sie doch schon in grauer Zeit genennet als Ubiopolis, d. i. ' Statt der Ubier. Cäsar bauete hier eine Holzbrück über den Rhein, und später ward der Name in Colonia Agrippina verwancelt, wie bekannt. Ihre erste Form ist gleich Rom viereckert gewesen, wie noch die alten gegossenen Mauern darthun. Dann ward sie so erweitert, daß viel Klöster. Kirchen und Vorstätte, so sonst außerhalb der Mauern lagen, in ihrem Umzirk beschlossen sind und gleichet jetzt einem halben Mond. Sie ist überaus schön und zierlich, mit gewaltigen Mauern umzogen und darauf stehen 83 wehrhafte Thürm. Auswendig sind zwei gefutterte hohe Gänge und breite Äraben, mit lustigen Beumen über schattet, im Sommer zur Rekreatim: der Studenten und anderer Erholung sehr bequem. Eillwendig den Mauern sieht man viele Plätze mit Aepfeln-, Birn und Weingärten zierlich bepflan zet. Was den Gottesdienst angeht, so ist in Köln eine unübertreffliche große Kirch. der Thurm, ist wohl die größeste aus lebendigem,' gehauenem Stein und m!t wunderbarer Kunst in die Lufft g'.führet. Innen ist der Thum mit vieler weltlicher und geistlicher Herren Grabbildnussen aus Kupfer, und Äla baster geschmückt, auch den Leichnamen der drei Könige, weiter Felicis, .Na boris und Gregorii. Was sol ich da noch von der Machabeer und Elifftausend Jungfrauen schöner Kirchen reden? trne denn Cöllen fast überreich gesegnet ist mit frommen Gebäuden. (5s wer den allhie gezehlet 19 Pfarr, und 10 listSriraen, in 2)lonq uno Ortung frauenklöster, GO andere für Vaginen und 30 lZapellcn für alter Welber von dente. Daneben sind noch 2 Hospital, 2 Siechenhäuser, 8 Häuser, darinne alters halben unvermögende Männer und Frauen versorget werden, X Find !lngsiiau5 uno zuielZi elns, oa man unsinnige und tolle Menschen gefangen hält wlrd von den Cöllnilchen das Hundthaus aenenn?;. Rebei den ztir. ch.'n sind aber auch vie'e Bürgerhäuser an herzlich anzuschauen. Tas Rat hzlis ist auf den Qnatersteinen mit zierlichen Bildern geschmückt, hat einen gewaltigen Thurm und t 152 mit einer Galarey auf das herrlichste aus gebaut. Tieselbige ruht auf 16 Saulen aus sch vartzcm Marmor und bildet lustige Bogen oben und unten; in der Mitten ist recht bequemer Spatziergang. Gegenüber steht eine (istpell, war vorzeiten der Juden Synagoge, aber im Jar (Zhristi 1426 ist si: der Jungfrau Maria zn ehren gewciet und Jerusalem genennet. Darin ist eine so kunstreich gemalte Altrtafel, daß sie auch die hocherfahrcnsten Maler nicht genug sam loben und mit höchster Berwun derung ersettigen können. GegenAuff gang der Sonnen, da sich das Rathaus an den Alten Markt erstrecket, ist es mit einer Galarey aus weißen -Säulen und hübschem Uhrwerk . geschmückt. Dieser Markt hat schone und köstliche Häuser, und wird drymal in der Wo chen mit grosser Menge Volcks beseßt. so kauffet feilbeitet, was das Herz be gehret. mit weit davon ist der Heu markt mit noch herrlichern Häusern ringsum beseht. Die Strassen sein alle groß und weitt, mit harten Stei neu gestrichen. Unter denen Häusern raet insonderö hervor das-des Hoch achtbaren, (5dlen und Weißen Herrn Constantini Lyskirchen, jenes Jahrs Bürgermeister von Cöllen; ist mit einem zierlichen Thurm aufgeführt und ein Schmuck des ganzen' Newmarktes. Gleicher Schöne ist das Haus des Edlen Herrn Arnoldi von Siegen, ältesten Ritters Keyserlicher MajestätRath;dieß Haus ist am Rhein gelegen und so ge 'waltig groß, daß es schon für Keyser. Könige und Fürsten und ihre Hofläger eine bequeme behausung und bleibe Platz war. . ' ' Was dieser Statt Polizey anbetrist, so ist sie dem Römischen Regiment gar änlich und gleich. Denn so man die Würde der Bürger, Rent, Stig und Gewalt Meister, der Thurm und 'Thor- Herren , recht besiehet, auch den schnurrechten ' Stab, so man den Bür germeister nachtragt wir in Rom die Ruthen Büschlin. weiter die Zünften (von den Cöllnischen die Gaffeln ge nennet), das Capitolium (jekt S. Marlenknche) wlrd mau in Cöllen ? . das lebendige Ebenbild de Statt Uor

spüren, und sehen. ls werden auch allhie viel alte Monumente und Anti quitäte gefunden, vornehmlich sind solche zu lehen bei dem hochgelehrten Herrn Johan Helman, beider Rechten Lincentiat. der ein besonderer Liebha der hiervon ist. Weiter ist in Cöllen eine hochberühmtc Universität, im Jahr Christi -13Z3 von dem ehrsamen Äkath angestifftet, mit. Freiheiten wohl ver sehen und von vielen Studenten be suchet. Aus derselben ist Anno 1426 die Unirerfität zu Lövcn erwachsen an Weit: und Heril'.chkeit der Cöllnischen nicht ungleich. Noch gar vieles wäre zu berichien van den Wundern dieser grossen Statt: ich will aber verweisen aus die herrliche Contrasactur, welche vor Jahren zu Duißberg, von Ger hardo Mercatore in Kupfer gearbeitet ausgegangen ist. Muß hierbey abe darauf verweisen, wie auch uur.ch.'r Namen dort corumpieret sind. Zum Exempel: Allhie ist eine Straße und Pforte, welche hinab auf 'Neuß zu trägt, genannt der Jgelstein. und vermeinen Vile, der 9!am sei von einem Igel herkommen. Nun ist aber der aufrichtige Nam der Cigelstein: weil vor Jahren eine Besatzung in Cöllen zu liegen pflegte, so hat en lie Krieg! lnecht' nach ihren alten Cermonien den Gebrauch, wann ihnen ein Hauptmann abgestorben, alsdann ein jeder Kriegs knecht einen Stein mit sich trug und davon einen Tumulum oder Altar machten, deß Gestalt gleich einer Evchel war, wie denn zu Maintz noch heut solcher Denckmäler zu sehen sind. Du fragest nun. lieber Leser, es geschehe aus Unwissenheit oder verborgener Schalckheit, unter welchen Reichs stand diese gewaltige Statt gehöret? Antwort ohne alle Scheu:. Cöllen' ge hört zu den vier Reich s-B a u r e"n. Chvor die Römer Teutschland erober ten. waren hier keine Stätt; dann aber haben sie auch auf Mauten und Schlösser getrachtet. Cs ist noch jetzt Gewohnheit im Land,' daß. wann man die Bürger in Stätten zum Rathause beruft, saget: Wer Baur und Burger ist. der mache sich herbey! Ackerwerck und Bauerwerck ist der alten Teutschen Nahrung gewesen. Da man nun die Wahl eines Königs und Römischen Kayjers ausgerichtet hat, sind in teut schen Landen die Stätt und Flecken geteilt worden, und e6 ist des Bauren dabei nicht vergessen. Da sind Kantz ler, Bicerien, Seulen, Mark und Landgrafen u. v. a. Den Sch uß machen: Für die Törffer sind vier: Bamberg. Ulm. Hagenwo und Schlet statt, und für die Bauren vier: Cöllen, Regensburg, Constank und Salzburg. Heißen darum des Reiches Bauren. So habe ich denn dem großgünstigen Leser vermeldet, was mir auf meiner wund,rbaren Reis in der herrlichen ctatt Cöllen aufgefallen, und ist mir dier die Beschreibung des Ehrwürdigen Herrn Dechant zu S. Marien Garten, ein aeborner Cöllner, tresslich zu statten

gekommen. oltenTir aber, mein lieber Leser, nach Hunderten Jahren diese Blätter vor Gesicht kommen, so so wtne ?nes: Cöllen kann dann wohl anders aussehen, als heut, aber Herr llcher und prächtiger nimmermehr. Gothüts. i!ttlcucr uno Gfenrulz. (vcrliner CericütZscene). .Sie sind die K-llncrin Antonie Muller. 32 Jahre alt und bisl er un bestrast?", beginnt der Vorsitzende die Verhandlung. Angekl.: Jawohl. Vors.: Jetzt wird Ihnen ein unter eigenthümlichen Umftändcn begangener Tiebstatjl zur Last gelegt. Angekl : Tiebstahl? Wat hceßt 'Diebstahl Ct jicdt och HerzenZ u:i Tagediebe. Vors.: Hören- Sie uns, diesen Ton lasse ich mir nicht gefallen. Drücken Sie sich, anständig auZ, sonst spanne ich andere Saiten auf. Ist es richtig, daß Sie IM! Restaurateur Schulz zrc;i Blumentöpfe fortgenommen haben, dre er in leinem Vorgarten stehen hatte? Angeklagte: Fortjenommeu ja. aber jestoy.en nich. Wat frage ick 'wohl ville nach'n paar olle Blumen? Mir is die Blume von eca Jlas Pilsc ner lieber wie aü? seine Hyazinthen. In die Spree habe ick die beiden Töppe jcworfcn'. Vors.: Erzählen Sie kurz, wie '.die Sache 'ufammenhinz. Angekl.: Ick war in der Nacht ziim2.3. Dezember noch zu Schulzen jejangen, weil ick noch een Jlas Pilsener trinken wollte un weil ick jloobte, da noch ecn paar von meine Studenten zu treffen. Die waren aber nich d.,, un die an dern Jäste, die da waren, die kannte ick nich. Ick muß btfürwortcn, det ick selbstredend ecn bisken ville jetrunkcn hatte. , Als die Jäste det merkten, machten sie allcrlcihand Mumpitz mit mir. Cener hatte sich die Hände an dem Rahm im Ofen schwarz jemacht un mir denn mit beeöe an die Backen jedrückt, wobei er sagte: Sie süßeZ Schnuteken ie'." Finden Sie det nich sehr jew)hnlich. Herr Jirichtshof ick mecne det mit dem Rahm? Vors.: Nur weiter. Angekl.: Also is jut. Als ick det jewahr w rd.', tritt mir naticrlich ooch die .Jalle in t Blut und ick stecke die Herren jehorig Beschced. Wat macht da mein Wirth? Kriegt er mich nich beim Arm un setzt mir vor die Thüre? Da stand ick nu im Vorjarten mit'n schwarzen Jestcht un Jift un Jalle. im Herzen. Als meine Oogen nu uf die beedenBlumen töppe sielen, da dachte ick, det ta den Wirth' eenen Schabernack spielen müßte un nahm die beeden Dinger mit. Ick mußte über die BellevueBrücke sehen un da habe ick sie in't Wasser jeworfen. Det habe ick jedhan. Als ick am nächsten Vormittag ausjeschlafen hatte, da liegt auch schon een Brief ,da von dem Schankwirth Schulz, un wenn er nich innerhalb drei Stunden seine Töppe wieder hätte, denn tha't er mir bei der Pollezei anzeijen" Ick sack, sack aus dem Bette heraus' un Mir den Rahm auS'n Jesichte jewaschen Wirthin hin, bet sie flslr ;nii ,er:e stac4

blumen holen soll. Un denn ließ ick mir ihren Mann kommen un jede ibm den Ussdrag, , daß er damit nach der Kneipe, an die C.ftraßenH Ccke jehen soll, da wo der Vorjarten vor is. un soll die Blumen abjeben un der Wirth nüßte schon, von wem sie wären. Un nach ner Stunde kommt die olle Nuß und die becden Töppe wieder an und schwitzt über alle Maßen un erzählt mir, det sie ihn da rausgeschmissen haben. Spather hat sich det heraus gestellt, det er sich vcrjriffen hatte un war nach der Kneipe an eene andere Staßenecke jezangen..wo ooch een Vor jarten vor is un als er hier die Beste! lung ausrichtet .eenen scheenen Jruß von der Kellnerin un der Wirth wüßte schon un hier wären die Blumen-, da hört det den Wirth seine Frau un die wird eiferfleckig un macht eenen Haufen Skandal, so det dem armen . Mann nischt weiter übrig bleibt, als meinen Boten 2nit die Blumen 'rauszujagen. Den andern Dag habe ick denn die Blumen dem richtigen Wirth zustellen lassen, er hat sie anjenommen un hat fie noch heite. Vors.: Is das wahr? Angekl.: Jan; jcwiß. , Cr steht draußen. Leider hatte cr die Sache schon angezeigt. Da der Zeuge Schulz dies bestätigt und gleichzeitig sein Bedauern darüber ausspricht, daß er den Strafantrag nicht zurückgenom men habe, so wird auf jede weitere Beweisaufnahme verzichtet und die Angeklagte freigesprochen.

. Frauen'Allerlet. Einen Sport liebt jede' Dame: den Ringkamps. Zum Schmieden des Glückes ist Gold besser als Eisen. Der Fächer ist die spanische Wand der Liebe. Ein .Kuß wirkt wie die Sonne: er bringt das Eis zum Schmelzen. Verliebtheit ist ein Brrnnglas der Gedanken: es vereinigt sie sämmtlich auf einen und denselben Punkt. Die beste Vertheidigungswaffe der Frau ist die Thräne, die besteAngriffswasfe ein Lächeln. Das Frauenalter ist eine Uhr, die in der Jugend immer nachgeht. Nach der Ansicht der Frauen ist der verwerflichste Stolz der Hagestolz. Die Erde ist in den meisten Sprachen weiblichen Geschlechtes, und das ist vollkommen recht, weil man doch nie dahinter kommen kann, wie alt sie eigentlich ist. Ein junges Mädchen betrachtet einen verheirathetcn Mann wie ein Loterieloos nach der Ziehung. Ist es nicht sonderbar, daß kleine Mädchen auf dem Arme, größere meistens auf den Händen getragen werden? Der Staat, der die Männer beschäftigt, hat geographische und politische Grenzen; der Staat aber, den die Frauen machen ist grenzenlos. Die Ballkönigin besitzt nicht immer den größten Ballstaat. Frauenthränen sind der erquickendeRegen. der.die Modebazars?-zur-Blüthe bringt. Wenn ein junger Mann sagt, ein junges Mädchen hätte kein Herz, so ist immer anzunehmen, sie habe seines. Mit den Zähnen ist es wie mit den Frauen: sie machen Schmerzen, bis man sie bekommt, sie machen Schmerzen, wenn man sie hat. und machen erst recht Schmerzen, wenn sie uns verlassen. Die verschlafene Frau. Ein CdeIdyll. Im ersten Jahre: Herzkäferle, Langschläferle, -Wach' auf, du goldnes Schäferle! Die Rosen blüh'n im Garten, Dazu die Veigelein, Sie können's kaum erwarten, Von dir begrüßt zu fein! ' Drum auf, und aus dem Bettchen Kille kille, mein Henriettchen!" Einige Jahre später: Heh. Henriette! 'RauS aus dem Bette! Hast dich genug gedehnt, ' Lange genug gegähnt! Ob du auch maulst und murrst Zwiscben den Zähnen knurrst Heh. Alte, heh! Koch' mir Kaffee!" Aphorismen. 'Von Maxim Gorli. Um im Kampf um's Dasein zu siegen, muß der Mensch entweder viel Verstand oder das Herz einer Bestie besitzen. . In jedem Menschen wohnen ein Dummkopf und ein Betrüger. Der Dummkopf ist das Gefühl, der Betrüger der Verstand. . ' Das Unglück der meisten Menschen ist. daß sie sich größerer Dinge fähig halten, als sie ausführen' können. Das Quantum seiner Anstrengungen ist für den Menschen der Maßstab, den'er an alle Dinge legt ..... und wenn er einen einfachen Stein vom Gipfel des Ararat herabgeholt hat. fo wird der Stein für ihn ein Kleinod sein. Es giebt nichts Wichtigeres und Interessanteres im Leben, als die Motiv der menschlichen Hgndlungen. ..Das Menschenherz ' hat viel Platz für den Glauben, aber wenig Raum für die Erkenntniß. Unbestreitbar. A.: Ei,':, ei, Herr Lumperl, schon wieder einmal toral betrunken! Sie vergeuden ja $11 les im Wirthshause, und Ihre Frau und Kinder leiden Hunger!- B.: .Ja! ja! 's , ist ttXlhr! Aber wann ich verdursten thät, hernach hätten sie wieder NlL." ' Wink. Gatte: Ach Anna. Ou bist so kalt!- Gattin: Weil ich hizx hak!'

GksWz-WrWller

von ilMAPOLlS. Landwilthschaftl. Errathe und Waaren. H. T. ?cndk Jmpliment Co., 1 27 N. Capitel tt. Van-Colltlaltolkn. & 0. flfltton & Cohn, 464 Cedar Ctr. nvoranschlöge werdkn frei gelieZk?,. AlteS Phone 127 Jillkenvaaren (Wholcsalc). Taeeett k Co.. 18 West eorgia Ctr. Cchuittwaarcn. Hibbo. tzcLtvkg &, Co., 135 e. Meridian Ctr. Eise, rnd Blechwaarcn. Gewehre. Layma?, & Carey Co., 111115 C. Merib. Lcdrr, Treibriemen, Packmatcrial. Hidr, Leathkr & Velting Co., 227 E. irritiern Ctr. Taylor !c Cmith. 247 Meridian Ctr. Bauholz Coburn, Henry, Eeorgia Ctr. Weißblech. Tannes & Cullivan, 216 C. Meridian Ctr. ÄrttiSffif1 utuuyui)i iu. HendrMon, Lesler & Co., 131 C. Meridan. ' lsen- nvd Schmicdcwaaren. Bonn lut Hardware Co.. 120-124 Oft Washington Ctr. Ellen und Ctabl. Hollidi W. I. & Co., 107 S. Meridian. (spiele und Spielvaarc. MaycrI Charles & Co., 29 W. Washington. Drnggistcn (Wholcsalc). JndiaijapoliS Trug Cb., 21 O. Maryland. Trust-Compaanien. Jndiach Trust Co. &, Casety Vault. Ease Tevosit LanltS. Fletche s Cafe Deposit, 20 Oft Washington TO r r . v 2ao -cv&i: uno aujiuaus. Banken. he Capital Nütional Bank, 23 S. Meridian Ctr. M. B. Wilson. Präs. W. T. Churchman, Kaffirer. Eroccrö (Wholcsalc). Drintvskyer, uhn &, Co., 211 S. Meridian Ctr.

". Jce Cl cam. The R. W. Zzurnace Co., 131 Alabama Ctr. Farben und Eiscnwaarcn. Builders CupUy Co., 342 Ost Washington. Trcschmaschinen. Ricyol5 Chepard Co., 42 Kentucky 7lve. Addokct.'ll. karret , Drown, Damberger & Feiblemaa. Teutsche Advokaten. 2tl 41 7 . ,. 706 Ekveson XScvaude. I Piau5ö und Orgeln. Wulschner Music Co.123 Pennsylvania Str.

:t$, Eiscu' und Blech-Arbeiten Iosep Gardner. 3741 .ffentucku Ärenne ?elevrove Sz2. Neue reiße Lust.urnaces. scmle Ncvraturen besorgt. Hufschmied. 23. W IKn'obt. 108 SZirgi ,ia Avevue und r fit Ost aryland NcueZ Tel. 45. cSü vevnüethsiz : I 7 Zimmer im stic Gebäude n 5 . reduzirtcn Preisen. TaS einste OfsiceZedLude in der Etad. Vollstckdig feuersicker. Schnelle Fahrslüyl aod alle nioderne Bequemlickkeiten. Nachzufragen det Gr.2G0mr & APPEL, Agenten, für bir 5kndianavoliS A,? Co. Dr. J. A. Suteliffe, Wund-Arzt, Geschlechts-, Urin und Rectum Krankheiten. Olsice' 155 Ost Market Ctr. Tel. 941 Olr.u-siNlndtn: 9 tii 10 Uhr Vorm.; bil Uhr5l Alles vecht ölzizblanö in üche.und Hau zu haben, erfüllt jedez gute' Hausfrau mit gerechtem Etillz. Da beste Mittel, alle Me. tallkaaren in kürzester Zeit und fü, die längste Dauer blidblan! und glän zenb ie einen Spiegel zu machen. üiXnETAL ; P0LISII PASTE, die :an te? altbekannten und bewährte Fira ' - - GE - IV. H0FFMAN, 54J9 Ost Washington St., JndiaiapoliS, Ind.. hergestellt wird. ffürksastvitthe ist da allbcwährte Utel " - 5115 ,,ö, ts treiben Flru: hergestellt, zum Knin der CäxQitttre etc einfach unentbehrlich nn t;n tl einmal braucht hat, wird es -httt fcieöcr holen. .Bar Keexer'i Jriend, da U-entbehrliche, ist überall in Apotheke st. GREIHER. retffUVt fi Tt Zxltim lmlkt Me. rylrxamf Hrrb torrbca eaty j8fn u nVtt fnt tcrüa tH la i$m eruj tu 13 24 Cä CP-Cctt ' C:3 IZ'l y

mIM

7ÄI

1 s

. r x -. t l - L ' J . '.X . K.