Indiana Tribüne, Volume 25, Number 135, Indianapolis, Marion County, 2 February 1902 — Page 10

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Z?on Tr. Lan- Veilhamnier Cit zwei Monaten Unterricht im Kunstgesang! Solfeggien von Aprile und lZoncone mein täglich Brod: io . . rv . . . in i . . . übe ich stundenlang trotz Hausherrnprctest und bekämpfe (wie Jung Siegfried den Wurm) meinen Zinödel"! Mein Nothz:ng ist ein Zungenspatel, mit dem ich die sich bäumende niederzwinge. Erkenne Dich selbst!" Vom Wotan" heruntergekommen zum Fuchs, Du hast die Gans gestohlen!"... Eines Tages trete ich über die geweihte Schwelle meines Lehrers. Gott grüß' Euch. Meister!" Haben Sie Muth, in vierzehn Tagen im Volksconcerte in B. zu singen gegen Reisevergütung?" Ob ick Muth habe!" Kennen Sie ein größeres moderne Vortragsstück?" , Den Bajazzo-Prolog . Schmerz durchzuckt des Edlen Gesicht ... Sie haben doch keinLampenfieber? Lächerlich! Ich und Lampenfieber!" Wir üben; statt besser geht eS pro Stunde schlechter. - Na. das kann gut werden! Sie singen ja wie ein Nachtwächter und ich habe noch obendrein ' das Vergnügen, zuzuhören bei Ihrem ersten Eon-cert!"-Mein erstes Concert! Mir wurde spektral Herrgott, wenn ich stecken bliebe .. .! ... wenn sie mich auspfiffen! . . . wenn sie mit faulen Eiern . . .! Hatte ich etwa doch Angst? . . . ah bah! Ich mit meiner herrlichen voce! Die Pferde müssen sie mir ausspannen! Aus den Betten müssen sie kommen! Die ältesten Frauen werden weinen bei meinem ersten Concert! . 5. VIII. 98: ein kühler Sommertag; auf Deck des Rheindampfers Lurley" Maestro, und Schüler: er und ich . . . stumme Conversation (Stimme schonen!). Landschaft is nich.... exercisc os pantorniines PulZ 110 Schüttelfrost Sensorium be. nommen Traum- und ?"imerzustand. Endlich: B ... Hotel zur Post." Zimmer No. II. Vor den Fenstern die unvermeidliche Elektrische", im Hirne . . . Hallucinationen. Halbwach träume ich im Bette: ich. unter den Zuhörern, sehe mich selbst leibhaft oben auf dem Podium. Ich singe entsetzlich nnnnaus ! !" ausgebildet will der sein!" eingebil det ist er!" nrmlnnnaus!" . . . zwe! Fäuste, ein Ruck und ich erwache cnf dem Stubenboden neben meinem Bette in Zimmer No. 13. - 6. VIII. 98: ...8 Uhr Morgen! . . . dien irao, die. illa! . . (Kell ner" drücke 1 Mal!). Kirrrrrrrrrrr. Herr Doctor wünschend .Thee und zwei rohe Eier . . . Im Thee?' .SchafSkopf' Danke! Sofort!" An der Zimmerdecke gehen wie in einer Camera, obacura die Straßenpassanten spazieren- Ich drehe mich der Wand zu und zähle zum zehnten Male die endlos wiederkehrendr, Tulpe in der Tapete . Zum Verrücktwerden! Matt erhebe ich mich. Nach dem Dejeuner zum Friseur . . . programmmäßiger Bummel (Motto: Menschen sehen!")... e regnet (grau wie der Fimmel . . .") - Kragen hoch . . . (nur keinen Schnupfen!) Einem Schusterjungen, der vor mir her konstant und grundfalsch die Wa-shtngton-Post pfeift, möchte ich an die Kehle: der hat gut pfeifen! Ich springe auf die Platform der Tram . . . hu. wie's da zieht! Zu Fuß in's Hotel zurück ... Wie? . . . Dort an der Litfaß-SÄule mein Name in großen Lettern! .Concert., unter gütiger Mitwirkung von Herr Dr. W . . . Concertsänger auS F. Es gab also kein Zurück . . . ! 12 Uhr 40 wieder im Hotel. Kirrrrrrrrrr. Sie wünschen Herr Doctor?" Beefsteak englisch. 3 Minukn . . . ohne Gewürz!" : Sofort Herr Doctor!" Man muß doch essen . . . aprfes avoir dinö: Siesta auf dem Minia tursopha im Jugendstil; wie ein Regenwurm vor dem Sterben krümm ich mich auf diesem Document deutscher Kunst". Hat es nicht geklopft? . . . ' Ich fahre vom Lager auf. .. Herein!- Der Vereinsdieni? bringt die Programme .... Wollte nur sehen,- ob Herr Doctor glücklich angekommen sind .. ." Wie Sie sehen.Ich soll Sie auch vom Herrn Musikdirector grüßen.Danke!" ich lese das Titelblatt des Programms: - Dieses derwünsch!: unter gütiger Mitmirkung!" , Herr Doctor, wann soll der Wagen kommen:.. ?". Verzichte, ich gehe lieber zuFuß" Es regnet . . . Herr Doctor." - Das tveiß ich . . . hier haben Sie 1 Mark und nun machen Sie sich dünn..." . Adieu, adieu, Herr Kammersänger! Mit dem Schlafen war'S vorbei . . . ... 3 Uhr Promenade in Caf6: Thee mit Citrone Passende , Lectllre 'auS drn Feuille. ton: Maria Stuart's letzte Stunden..." flvetdock wieder in der .Post". . - . Ich muß gurgeln ... bin so trocken imHalse. .. hml.hm!... Kirrrrrr kirrrrrrr. ' Im 'Thürviereck knixt das Zimmer-j

Eine Karaffe heißen Waffers!" Es wird Zeit zur Toilette int Naturzustande stehe ich vor dem Waschdecken wie Vetter Franz in Wilhelm Busch hihihihi!" kichert's plötzlich hinter .air. ...Ein Leoparoensprung bringt mich in's Bett .... Steht die mainselle ! cliambre mitten im Zimmer mit ihrer Theekanne und lacht aus vollem Halse. Sie Löffelgans! Klopfen Sie künftig an, ehe Sie in's Zimmer treten!" Beim Auspacken des Koffers Reflexionen über die moderne Zlvangsjacke Frack". 6 Uhr. Ich stehe in vollem Wichs vor dem Spiegel: Frack, Lack, Elaque. Das Antlitz bleich... (modern dekadent), die Barnay-Locke melancholisch über der Stirne.' Noch zwri Stunden! also ansingen : hem! . . . ä ö o u hem! -i - pfui! wie Blech! Dabei . gehe ich fortwährend im Zimmer auf und nieder, wie der Ei5bär im Zoologischen hinter'm Gitter. Dieses Heute!"... vor ca. 100) Personen... unter aller Kritik!... " Seelendatterich wie nach einer Henry E!h ... Stotternd deklamire ich die Liedertezte: Es ist genug, so nimm, o Herr, denn meine Seele!" . . . sehe fortgesetzt auf meine Taschenuhr aber der Schleim will und will nicht von den Stimmbändern... hem! hem! Sapnsti! In , meiner Angst fange ich an zu brüllen, daß ' die Fensterscheiben klirren: O glaubt mir, wie Euch, schlagt voll Lust und Leid auch in de Gauklers Brust ein Hää rz ..." Himmelkreuzbombenelement! Sie meinen wohl, Sie' wären allein im Hotel! . .. üben Sie doch auf dem Ezer cierplatz... Sie... Stimm-Athlet!" Mein Zimmernachbar von No. 14! Also nicht einmal ansingen" kann man sich! . Ich sitze mäuschenstill; zum Troste greife ich nach meiner Pandorabüchse: Honigmalz-Bonbons, Lakrizenzeltchen, l'astilles d'orateur, Engelhorn'Z isländisch MooZtabletten. Asche-Ps stillen, Menthol-DragSes, Akzent 6 i'iiange, Peppermints. Ich kaue. Nach 10 Minuten ist mir sterbensübel . . . ober ich kaue ... auf den Knieen die aufgeschlagenen Noten mit den Zeichen: athmen!"... XI!.! decken!" hell!" offen!" Mittelstimme" . . . Schwellton". Dann wieder: be-geistert-... .neckisch-. . . frisch-. . . mit ganzer Gluth" ... O wäre es 10- und Alles vorbei! Endlich 7.30 Uhr! . Rasch noch Na. senspray mit dem Zerstäuber dann, beschirmt, auf Gummi, zum Saalbau! - Die hellen Toiletten, die decolletirten Schultern derDamen in der Garderobe treiben mich in die Fwcht . . . aus dem elektrischen Lichte durch einen spärlich erleuchteten Corridor in's Künstlerzimmer". Endlich allein! Ich athme erleich tert auf. Der einzige Solist de Abends . . . .unter gütiger Mitw . . . Der Chor draußen auf dem Podium begrüßt bereits das Volk- mit obligatem Sängerspruch . . . das Bienengesumme .verstummt... Der Herr Vereinsvorstand mit der Schleife an der Brust streckt den Kopf zur Thüre herein: . .Ah, da sind Sie ja. Herr Doctor. Wir-fürchteten schon. Sie würden sich verspäten gut bei Stimme?" .Vorzüglich! . . . hem!..." Sie haben noch zwei Nummern Zeit werde Sie rufen Etwas trinken? Vielleicht Citronenwasser, wie Herr van R.?" O nein, danke, zu liebenswürdig! hem..." Also .dort" durch jene Thür ging'S. hinaus in's feindliche Leben ... Plötzlich bekomme ich Lustempfindüngen,' selige Träume entrücken mich der Erde: . . . Wenn ich nun heute Abend mich als .Gottbegnadeter" entpuppte! ... wenn ich .entdeckt- würde! Prometheuskräfte werden in mir rege. Dann wird's mit einem Male un heimlich ruhig in mir ein wonniges Vergessen all' des Geschehenen wie nach Gutrums Zaubertrank. Ich bin gar nicht mehr in B . . ., ich sitze wieder in Frankfurt in der Elektrischen (Haupt-bahnhof-Constabler) und lese die neuesten Zeberbrettl-Lieder. .Q Haselnuß o Haselnuß.Herr. Doctor. darf Ich bitten!.. .Schon?.Jl!" .. : Ich raffe Noten und Muth zusammen und trete auf'S Podium; ein Lichtmeer auS 100 Glühlampen und 2000 Menschenaugen fällt auf mich. Compliment. Herr Musikdirektor am Flügel präludirt. - Silentium strictissimum hm! hm! ;: Meine Blicke gleiteten über die Menge . . . odi prosauura vulgus .'. . Ja, guckt mich nur an mit Euren Opernguckern! Ich fürchte inich nicht! Die Gipsbüste an der hinteren Saalwand mir gegenüber interessirt mich . soll das nun Schubert sein oder Schumarm? Ich stimme für Schubert... Dsrt'sehe ich auch meinen Lehrer. Er guckt verlegen zur Decke? Hat er Angst? für mich? Sei außer Sorge! Ich steh' wie ein Fels! Aber dort hinten, das ist doch Schumann.' Plötzlich wie ein Blitz aus heiterem Himmel reißen mich ein paar wüthende Accordr hinter mir aus meinen Traumen und zwingen mich zur rauhen Wirklichkeit ; zurück: Den Mann am Bechstein tztte ich ja ganz vergessen! Ich setze ein: .Schaut her! ... 'ich bin's!..." ' Die Töne kleben wie trocken Brod in drr Kehle, die sich rnir zusammensürt; ... die .gute Ha'uskapelle am C i ' i 1 CVrfl i (V.'!f.

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nicht! Ältt hängt an jeber 5!ote Adagio lento sentimentale molto molto gravissimn . f. Nach jede? Note hole ich Äthem wie' ein Asthmatiker . . . Schweiß auf der Stirne . . . Zittern in den Knieen . . . Lacht da unten in der zweiten Reihe nicht Einer? Q glaubt mir," jammere ich... (aber sie glauben mir nicht ) , bis am Ziele dem Reichsten wie dem Aermsten einst das Auge bricht . ." ...(endlich durch!) Verbeugung Keine Hand regt sich im Saale; nur ein paar Gemütsmenschen auf der Gallerie (wahrscheinlich mit Freibilleten) applaudiren aus Mitleid. Vernichtet stürze ich in's Künstlerzimmer. wo meiner schon der blamirte Musildirector harrt: Aber erlauben Sie mir! . . . Viermal gebe ich Ihnen das Stichwort, daß das Clavier kracht! Sie stehen draußen wie ein Amateurphotograph, nicht wie ein vom. Verein bezahlter Sänger. Als ginge Sie das Alles nichts an! . . . endlich beliebt es Ihnen, im Leichentempo einzusetzen! . Ein Trauermarsch ist ja der reinste Galopp gegen Ihr Tempo! Ich danke! ... lassen Sie sich ein andermal begleiten von wem Sie wollen! Meinen Sie vielleicht, ich wollte mich bei Ihnen zum ClavierHumoristen ä la Lamborg- ausbilden! -Adieu!Als sich der Schwärm verlaufen hatte, schlich .Tonio- geräuschlos durch die Hinterpforte des Saalbaues in B... in's .Hotel zur Post-. . . Zimmer No. 13. . Heimgekehrt nach F. fand ich auf dem Tische eine .Ansichts-.Postkarte meines Lehrers: ,Nun hast Du mir- den erst Schmerz gethan !- DieS war mein erstes Concert." DiöpenS. Pantoffelheld (am Tage der Controlloerfammlung): Du wirst entschuldigen, Frauchen, heute muß ich den Miliiärgesetzen ge-horchen!-Das Karnickel. Tochter (ärgerlich): .Jedes Mal, wenn ichKlavier spiele, bläst der Kerl drüben sein Waldhorn!- Vater: Ja, Du fängst aber immer an!Zuvorkommend. Gatie: .Liebe Anna, sollte ich um 9 Uhr Abends noch nicht zu Hause sein, so brauchst Du mit dem Abendbrot nicht länger zu warten und - Gattin (einfallend): Ich konme dann und hole Dich, liebes Männchen.Schon möglich. Warum heirathen Sie eigentlich nicht und gründen sich einen Hausstand?" Weil ich vor allem als Lebensgefährtin 'nen stillen Compagnon suche, und den gibt's unter dem schönen Geschlecht selten." Kindlich naiv. Der kleine Fritz: Mama, der Herr Lehrer sagte, daß die Störche im Herbste nach dem Süden ziehen und erst im Frühjahr zurückkommen." Mama: Ja. Fritzchen, so ist es auch." Der kleine Fritz: Nun, wir bringt denn nachher im Winter die Kind?" Ungla üblich. Lebemann (der im Restaurant mehrere Schauspie. ler eingeladen): Aber lvählen Sie noch etwas von der Speisekarte, meine Herren!" Schauspieler: Danke besten, wir hab:n keinen Hunger!" Lebe, mann (perplex): Und Sie wollen Schauspieler sein?" Nicht zu verblüffen. Major: Lieutenant Schmidtke, Sie haben auch gar keinen Ueberblick, nicht einmal Ihren Zug können Sie recht führen; was würden Sie vollends thun, wenn Sie an meiner Stelle wa-ren!-Lieutenant: Ich? Mein Pen. ssonsaesuck einreicbe,n.?" . . Ein wahres Sprüche wort. Frau Meyer: Kennst Du das Sprüchwort: Gott hat keine zwei Frauen ganz gleich geschaffen"?" Herr Meyer: Versteht sich. Und es ist auch seh? wahr, denn wo hätte denn sonst ein Wittwer den Muth, noch einmal zu heirathen? H öchsterTriumph. Freundin: Ja. Ihr neues Kleid'isi prachtvoll! Das war aber auch theuer?" Frau Sparkassenrendant: Na und ob; ich sage Ihnen, wie ich mich damit zum ersten Mal habe sehen lassen, da sind die Leute in Schaaren zu meinem Mann gekommen und haben die Spargelber wiedergeholt!" Noch schlimmer. Diener: Gehen Sie um Goteswillen nicht hinein zum Herrn Baz on, MeisterSchnüffle. Sie sind heute Morgen der drelzehnte Gläubiger- Meister: Ach, das bedeutet Unglück, Sie meinen, ich bekomme kein Geld?" Diener: .Im Gegentheil er pumpt Sie an!" ,. Mimen-Aergerniß. 1. Scene auf dem Theater.- (Der öeld

Niegt als Todter auf de? Bühne). 2. (Der Vorhang will nicht herunter; Arbeiter daran beschäftigt). 3. (Der Mime ist aufgestanden und zieht den Vorhand herunter und sagt): Nicht einmal ruhig sterben kann man." . Enttäuscht. Bettler: Vor einigen Monaten schenkten jSie mir eine alte Weste, in' der ich einen Zehndollar Schein - fand und ..'.." Herr (entzückt): .Und Sie brinqen mir das- Geld zurück?- Bettler: Gott bewahre! . Ich wollte nur frägen, ob Sie nicht wieder eine alteWeste für mich VerunglückteSchmeichelei. Festlich sind die glänzenden Säle des Bankiers Goldheime? geschmückt, und eine zahlreiche Gesellschaft unterhält sich schon längere Zeit mit Tanz und Kartenspiel,, als der Minister eintritt. Ich bitte tausend Mal utn Vergebung, gnädi." Frau," sagte er verbindlich zur Wirbln, daß ich zu spat erschetne!7 O," erwiderte diese, t!4 tikf verneind. o. C?c7:z

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. L - . Baltior. d.. 0.lr, I. . Ekebrtkr Herr : ?a ich nunmehr ?ak Jbrrr Jehadlug doUttändig atleilt bin, will ich nochmal klnen Mi aussuwich dkschrkiden. llso: Lor nunmedr etmel über dre stellt: sich da, jegknane Sttizen lin rechten Obr bei mit ei. Zaiielbe verkchlimmcrte sich schlieglich so. bai ich da Grtör auf dtcsk ii.hr voilftündlg verlor. ., ,. eite dreimonatliche atarrhkur durch eljnetifclg, lenlultirte sine Unrnaff tcatrmttn. dattintfr einen unserer berubmtesten tnengen Ohrenärzte, welcher wir schlankweg erkläne. dk nur eine Oreration belen könne, und diese mabncheinlich auch nur vorilbergedend. da dai Linge odl aufhöreR, aber da edSr vollskündiz verloren aedrn würde aus dem berreffenden Odr. - - ; ' . m.H Small 3Dre Annonce im New Yorker Woraenjournal und litt wir Jirk ftr kommen. dem ich dickelbe n einige Tage nach Vorschrift gebraucht, ließ da Cknge nach, und teuke. nach, sag und schreibe, fünf Wochen. i,t mein ttchör auf dem kranke. Ohr vollständig wieder ieraestellt. Ich d,:e Jhe hiermit herzlich und zeichne mit größter Hochachtung ' - m a . v ... . , . Fred . Wer an. 7S0 E. Veoadway. valtkmore. TAd, .V u cbenstehendei?t eine freiwillige Erklärung und die lautere ahrheit. ud könneu Sie ach Belieben Gebrauch davon machen. . , ' . D.O. NoSeosreie Untersuchn, ,d kuft. ' I-der knn sich mit ger ngen kosten zu aüse heilen. . Die Kur verhindert Sie nicht. Ihrer gevöhulichen Beschäftigung, uackzugehen. Internationale Ohreuheilanftalt. v La Salle Uve?. Chicago, Jll. C;Cv0CK3Cn)000050Cö Ö0CKCDC00 ' " ' ' ' -r l'VNas mehr mrmaa mii shnitf ? Win nlz x-

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