Indiana Tribüne, Volume 25, Number 134, Indianapolis, Marion County, 1 February 1902 — Page 6
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Vom Auslande.
Hundebraten i st in GuUn ein vielfach beliebter Leckerbessen. Die Freunde dieser Delikatesse, ja schreibt die Gub. Ztg.". werden gemiß mit Freude vernehmen, dah letzi Vorsorge dafür getroffen wird. d3& sie sich beim Genub dieser LieblingZspeise nichtAnsteckungen durch erkrankte oder mit Parasiten behaftete Hunde aussetzen. In der letzten Stadtverordnetenversammlung wurde nämlich der Antrag deZ Magistrats angenommen, daß Hunde, die zur menschlichen Nahrunz dienen sollen, ebenso wie alle an deren Schlachtthiere nur im Schlacht hause geschlachtet werden dürfen. Der poetischste Herr. scher der Welt ist jedenfalls der Kaiser von Japan. Seine Liebe für die Dichtkunit wächst noch dazu mit den Iahren. Kaum ein Abend vergeht, ohne daß der Kaiser 27 bis 30 der 31 silbi-Wa-ka" genannten Liedchen dichtet. Diese w:rden dem Baron Takasaki zur Prüfung übergeben. Takasaki. der seine jetzige Stellung seit dem Jahre 1892 inne hat. erklärt, daß die Anzahl der vom Mikado seit jener Zeit bis zum Ende März 1901 gedichteten Lieder 37.000 beträgt! Auch die Kai serin macht gern Verse, ist aber nicht so fruchtbar wie ihr Gemahl; sie dichtet etwa zwei Lieder wöchentlich. Die Straßenkehrersgattin Katharina Trebitsch in Ottakina in Wien hatte ihre dreijährige Tochter Johanna allein zu Hanse zurückgelassen. Als sie eine Stunde später zurückkehrte, fand sie das Mädchen, am ganzen Körper mit Brandwunden bedeckt, bewußtlos auf dem Fußbodm liefen. Die Kleine hatte sich dem zeheizten Ofen genähert, wodurch d:: Kleidungsstücke sich entzündet hatten. Die kleine Johanna starb nach schw:ren Leiden und aus Schmerz über den Tod des Kindes hat sich die Mutter der Kleinen bald danach an der Thürschnalle erhängt. Sie wurde todt aufgefunden. , EinalterRecrutisidieser Tage beim kurmärkischen Drago-ner-Rcgiment in Colmar wieder eingestellt worden. Der Mann hatte schon vor 13 Jahren seine Dienstzeit begonnen, war nach acht Monaten über die Grenze desertirt und hatte acht Jahre in der Fremdenlegion, und zar sechs in Algier und zwei in Tongking. abgedient. Später hatte er fünf Jahre lang sein Brot als Eisenbahnarbeiter verdient, bis ihm das nicht mehr be haate und er sich der Behörde in Sa ckingen stellte. Diese schickte ihn zu fernem verlassenen Dragoner-Regiment, bei dem er jetzt, 33 Jahre alt, neu eingetreten ist. Ein ehemaliger Chinakrieaer, der Unteroffizier Weber, früher &im Regiment 87 in Mainz, der beim Bataillon rn Homburg v. d. H. kapitulirt hat und Weihnachten 100 M. Kapitulationsgelder ausgezahlt hielt, hat in Kirdorf im betrunkenen Zustande eine Schlagern angefangen. Nachdem man ihm das Seitengewehr genommen, zog er sein Messer und verwundete auf der Strafe drei ihm begegnende Männer. Einer von diesen erhielt fünf Stiche in den Rücken und die anderen je einen Messerstich in den Oberschenkel. Es ge lang darauf, den Fliehenden zu ergreisen, zu bändigen und nach Homburg auf die Hauptwache abzuliefern. E l n ungeheuerliches Verbrechen ist auf der JekaterinenBahn begangen worden. In einem Waarenzuge fuhr ein höherer Bahnbeamter Namens Wannowski, der 30. 000 Rubel zur Auszahlung aus den Stationen mit uch führte. Auf eme? Haltestelle begab er sich auf die Lokomotive und war seitdem spurlos derschwunden. Alle Nachforschungen blttben vergeblich. Endlich entdeckte man unter- den Kohlen des Feuerraumes Theile einer Menschenferse. Es stellte sich dann heraus, dan der Maschinist und der Heizer des Waarenzuges den Beamten beraubt und ermordet und die 'Leiche im Feuerraume verbrannt hatte. Selbstmord beging in Lissabon der Mousino Albuquerque, der frühere Gouverneur dorr Mozamoique. Albuquerque, der mit dem Amte eines Erziehers des Krvnprin zen betraut war, verließ den Turfclub, um eine Spazierfahrt zu unternehmen und schoß sich während dieser in's Ohr. Der Kutscher transportirte ihn nach dem Militärhospital, wo sein Tod conftatirt wurde. Die Nachricht wurde darauf nach dem Palais und' an die Behörden telephonirt und rief große Bewegung hervor. - Der Grund zu dem Selbstmorde wird darin gesehen, daß Arbuquerque, der früher in hohen Kreisen sehr angesehen war, jetzr dort in Ungnade gefallen ist. . Ein schwerer Jagdunfall ereignete sich auf einer vom Fürsten Henckel von Donnersmarck in Repten veranstalteten Treibjagd, an der sich auch Graf Waldersee und der Fürst von Hohenlohe-Jngelfingen auf Kofchentin betheiligten. Letzterem ging beim Anlegen auf aufsteigende Fasanen zu früh die Flinte los, wodurch zwei Förster und ein Treiber angeschossen wurden. Sämmtliche Berledungen der Getroffenen sind zwar schwer,' aber nicht lebensgefährlich; ant schwersten verletzt ist der Förster Strulick, der ein Scbrotkorn in die Stirn, zwölf Schrotkörner in den rechten Arm und zwei ins rechte Bein bekommen at.
Seit Anfang d e r f ü n f ziger Jahre erhob sich auf der inbu striereichen Elbinsel Steinwärder ?in Niächtiger Schornstein, der höchste seiner Art in Deutschland, denn er war gegen 85 Meter hoch, hatte am Fuße einen Durchmesser von 14 Meter und am Kopfe eine Lichtweite von 14 Fuß. Im Jahre 1883 war er in aller Mund. da zwei kühne Anhänger der Socialdemokratie Nachts den Schornstein erstiegen und am Blitzableiter eine mächtige rothe Fahne befestigt hatten. In letzter Zeit wurde der Niese trotz aller Reparaturen so baufällig, daß sein Abbruch vorgenommen werden mußte. Da eine Abtragung des Bau:s über 20.000 Mark gekostet hatte, enischloß man sich, ihn mit Hilfe des 9. Pionier - Bataillons zu sprengen. Es wurde ein 20 Meter hohes Gerüst errichtet 'nd in dieser Höhe IS Löcher in den Schornstein gebohrt, die man mit zusammen 15 Kilogramm Pikrin füllte. Als dies geschehen war, ertönte vom elektrischen Zündungsapparat her das Hornisten - Signal Langsam vorwärts". Einige Minuten später erklang Das Ganze halt", worauf ein Officier die Taste des Apparats niederdrüc'te. Aus den Bohrlöchern schoß ein gewiltiger Feuerstrahl, dem dichter Dampf folgte. Ein dumpfes Krachen ertönte, und langsam sank der Schornstein in sich zusammen, wie ungefähr ein Fernrohr zusammengeschoben wird. Donnerndes Hurrah der Zusauer belohnte die Arbeit der Pio liere. Auf der Pußta HarkaKöt'öny bei Halas wurde dieser Tae ein bestialischer Raubmord verübt. Zur Nachtzeit drangen drei maskirt: Räuber in die Tanya . des Pächters Johann Perneki ein. Perneki. der mit :m Schäferknaben Paul Feher im Hofe beschäftigt war. wurde von den Räubein mittelst Arthieben niedergeschlagen und gab nach kurzer Zeit fein:n Geist auf. Die Räuber drangen dann in die Wohnung Perneki's ein, wo sich in einem Zimmer die Fra Perneki's. dessen 20jährige Tochter sein 16jähriger und sein 14jährkger Sohn, ein 4jähriz:s taubstummes Mädchen und ein ljähriger Knecht befanden. Beim Eindringen in die Stube versetzte der 16jährige Perneki dem einem Räuber einen Azthieb auf die Schulter. Die Räuber streckten sodann Frau Perneki durch Beilhieb nieder, während sie der sich flüchtenden Tochter Perneki's mehrere Flintenschüss5 nachfeuerten, von welchen diese getroffen todt zu Boden sank. Der eine Sohn Perneki's wurde schwer verletzt, dem anderen und dem Knecht gelang es. zu entkommen . Das taubstumme Kind ließen die Räuber, welche nach verübter That 260 Kronen raubten, unbebelliat. Vom Jnlanv.
Unlängst wurde berichtet, baß ein Mann Namens John McCarthy aus Arizona von Bären getödtet und großentheils verspeist worden sei. Da das Leben des Herrn McCarthy zum Betrage von $27,XX) .versichert" war, stieß die grausige Geschichte auf Zweifel, namentlich bei den b:theiligten Versicherungs - Gesellschaften, und diese verlangen jetzt unwiderleglicheVe. weise für den Tod des angeblich Berspeisten. Diese werden aber sehr schwer zu liefern sein; und alle Leute, die LebensversicherungS - Policen erworben haben, werden deshalb wohl thun, sich nicht von Bären fressen zu lassen, wenn sie wollen, daß ihre geehrten Hinterbliebenen das Versicherungsgeld erhalten. . Unweit von Grat iot, Wrs., ist die 90 Jahre alte Wittwe Anna Larson verbrannt, während ihr Sohn Martin, bei dem sie wohnte, beim Versuche, sie zu retten, schwere Brand-Verletzungen-davontrug. Die ga.z? Familie bis uf die alte Dame hatte sich zu einem nahen Nachbarn zum Mittagsmahl begeben. Auf noch nicht bekannte Weise kam in dem Wohnhause Feuer zum Ausbruche, und ehe Hilfe zur Stelle sein konnte, hätten die Flammen derart um sich gegriffen, daß die Rettung der alten Dame, die sich im oberen Stockwerke befand, unmoglich wurde. Ihr Sohn machte mehrere Versuche, mittelst einer Leiter zu ihr zu gelangen, mußte aber den Versuch aufgeben, nachdem er schwere Brandwunden erlitten hatte. Haus und Inhalt wurden dollständia rstort. Vier Neger linder sind in dem Orte MoundS,' Tenn.', bei einem Brande umgekommen, der in der Wohnung ihrer Eltern durch Explosion einer mit Gasolin gefüllten 5danne verursacht war. Die Mutter der Kinder, Frau Jackson, und die beiden , größeren Sprößlinge waren durch das brennende Oel in lebendige Feuergarben verwandelt. Sie ' retteten sich in's Freie und es gelang ihnen auch, die Flammen an ihren Kleidern zu ersticken. Da bemerkte Uz 14jährige Knabe Andrew die Gefahr, in welcher seine, in eincm Zimmer des zweiten Stockwerkes befindlichen drei kleineren Geschwister schwebten. Heldenmüthig stürmte er in das brennende Gebäude. Er gelangte noch die zum ersten Stockwerk führende Treppe hinauf. Dort muß er wohl vom Rauch überwältigt worden sein, denn im Gange wurde fpäter seine verkohlte Leiche entdeckt. - Die drei Kleinen sind muthmaßlich in ihren Betten erstictt und ihre Leichen dann verbrannk. Von ihnen wurden mir noch verkohlte Resten in den Trümmern aufgefunden.
! Unmäßigkeit tm Kaffee- , trknken hat Frau Dooley in Sumj mitsville, Ind.. an den Grabesrand , gebracht. Die Frau consumirt täglich bis zu 65 Tassen starken Kaffee und oft steht sie noch Nachts auf, um darin zu schwelgen! Die Folge davon ist
eine Nervenzerrüttung, welcher die Aerzte machtlos gegenüberstehen. 'An acuter Alkolvergiftung ist das zweijährige Söhnchen des bei Trotter. Pa., ansässigen Thomas KearnS gestorben. Das Kind fand leine gefüllte Halbpint-Whiskyflasche und trank sie zur Halste leer. Der Tod trat in kaum zwei Stunden ein. trotz aller Bemühungen des schleunigst herbeigeholten Arztes. Während die frommen Mitglieder der Gemeinde der Metho-disten-Kirche in Mount Holly. N. I.. die Predigt des Pastors Rev. N. I.' Wright. der das Thema Die Schrift an der Wand" zu Grunde lag, anhörten, zog plötzlich ein junger Mann, der besonders andächtig zu sein schien, sich die Stiefel aus, legte die Kravatte und den Kragen ab und machte Anstalten, sich weiter zu entkleiden. Die Mädchen und Frauen geriethen ganz außer sich über den entsetzlichen Menschen, bis derselbe schließlich von einem in seiner Nähe sitzenden Mann etwas unsanft gerüttelt und auf das Ungehörige seines Benehmens aufmerksam gemacht wurde. Wie sich herausstellte, war die Predigt für den jungen Mann so interessant gewesen, daß er sanft eingeschlummert war und im Schlaf glaubte, et fei zu Hause und wolle in's Bett gehen. Beschämt zog der Geweckte seine Stiefel wieder an und entfernte sich dann schleunigst aus dem Gotteshause. Der Mann, welcher am Sonntag Erbsen verkauft, entgeht seinem Schicksal nicht, nur der ist frei von Strafe, welcher an Sonntagen mit Spiritussen handelt". Diesen billigen und schäbigen Witz leistete sich der Ma gistrat Meade im Westseite PolizeiGericht von New Fork, als ihm der GrocerHermann Schmidt von No. 252 West 37. Str. vom Polizisten Laue auf die Anschuldigung vorgeführt wurde, am Sonntage Erbsen verkauft zu haben. Schmidt wurde dann auch wirklich zu einer Geldstrafe von $5 verdonnert. Ob es nun im puritanischsten Neu-England ebenso schlimm war. ist nicht genau festzustellen, aber der genannte Kadi bestrafte den Grocer Carl Farnelia, welcher das ungeheure Verbrechen begangen, dem Polizisten zwei Eier verkauft zu haben, ebenfalls zu fünf Dollars. Und, zufrieden über seine geleistete Heldenthat, räusperte sich der genannte Kadi, blickte triumphirend im Kreise um sich, stülpte den Hut auf seine Schädeldecke und verließ das Gerichtszimmer. Einen vergeblichen Versuch machte dapt Otto Ziegler von dem vor zwei Monaten bei Sealright gescheiterten deutschen Schiff Flottbeck", seinen ehemaligen Schiffsjungen Otto Alexander Marlham, der von dem Kaufmann John Heldt in Long Branch, N. I., aufgenommen ist, zu entführen. Als die Flottbeck" verunglückte, wurde der an einem, gebrochenen Beine leidende Markham von der Mannschaft der Rettungsstation mittelst der Hosenboje, gerettet und von Heldt. der Markham's Eltern iü Hambürg kennt, aufgenommen. Wie der Knabe erzählt, wurde er von seinem Capitän auf's Grausamste behandelt und gezwungen, aufzustehen, noch ehe sein Beinbruch, den er sich bei einem Fall auf dem Schiffe zuzog, geheilt war. Als er dieser Tage im Heldt'sehen Hofe spielte, sprang plötzlich Eapitän Ziegler über den Zaun und wollte ihn packen, doch lief Markham rasch in's Haus hinein und Herr Heldt jagte den Capitän davon, so daß letzterer unverrichtetcr Sache abziehen mußte. Die Bewohner von Long Branch sind erzürnt über den Capitän und ein zweiter Versuch, sich mit Gewalt des Knaben zu bemächtigen, dürste ihm übel bekommen. ' Schwer hatin diesem Winter die Umgegend von Winona, Minn., unier derWolfsplage zu leiden. Sonst sahen die Bewohner jener Gegend diese Raubthiere nur vereinzelt am Tlge herumstreifen, aber jetzt geht die Frechheit der Bestien so weit, daß sie zu jeder Tageszeit in, der Nähe von Farmen gesehen werden und überall hört man die Klagen der Landleute, daß weder Schafe noch Ferkel mehr sicher sind. , Die Bestien kriechen durch die Umzäunungen und im Umsehen sind sie mit einem Lamm oder Ferkel davon. Die Farmer haben beschlossen, einen Vernichtungskampf gegen die vierbeinigen Räuber zu beginnen. Die Aerzte in Los An ge los, C a l., betrachten den Soldaten James W. Plunkett gewisserma?Len schon als wissenschaftlich todt, denn ihrer Ansicht nach befand er sich im letzten Stadium der Schwindsucht, aber der Vaterlandsvertheidiger starb nicht, sondern hustete eine Bajonettspitze heraus und wird nun am Leben bleiben. Plunkett war 20 Jahre .lang Soldat und zuletzt im 41. Freiwilli-gen-Regiment. Wie die Bajonettspitze in seinen Hals kam. weiß er richt, meint aber, er müsse' sie wohl eines Tages verschluckt haben, denn er hatte ostmals das Bajonett - zum Oesfnen von Büchsen gebraucht und dabei ist die Spitze wahrscheinlich abgebrochen und in d,n ttkili der Auckk? aekom. 7 9W -w-w Q"- i CU3. . -1
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