Indiana Tribüne, Volume 25, Number 127, Indianapolis, Marion County, 25 January 1902 — Page 2
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Jndiana Tribüne, 25 Januar tQQ2.
Physiologie deS Tyeatcrö. Rationalistische Gfomüifyx haben es komisch gefunden, daß Jemand, wie 'dies in der Op?r geschieht, in Stunden der höchsten Gefahr eine Arie fingt, 1co er doch weit besseres zu thun hätte. Gleichgroße Geister habe den Monolog verbannt, angeblich weil man im Leben ja auch keine Selbstgespräche führt, und so hat sich der Zorn kr Vernünftle? wiederholt gegen Unwah-r-tzeiten Itx Bühne gerichtet, die, künstlerisch betrachtet, so wenig unwahr sind, wie die Darstellung von Feen, Nymphen und Pangestalten, die es in Wirklichkeit ja auch nicht giebt.- Vikl tiefer und zugleich näher Kegt das Problem: Was intcressirt uns überHaupt am Theater? Worin besteht "die ungeheure Zugkraft, die die Bühne .seit Jahrtausenden auf Künstler und Publikum ausübt?- Thatsächlich bildet das Theater einen gemeinsamen Mittelpunkt für die Interessen der geistig hochstehenden und der an gcistigen Bedürfnissen armen Masse, wie trie Cultur kaum einen anderen aufzuweisen hat. Weder die Wissenschaft, noch die bildende Kunst, ja kaum die Musik, die den Unkundigen mehr bezaubert als innerlich beschäftigt, kann in dieser Hinsicht mit der Bühne concurriren. Ein wichtiger Grund für diese Allgewalt des Thaters. der sich nur wenige zu entziehen vermögen, liegt sicherlich darin, daß das Schauspiel die zwei edelsten Sinne zugleich beschäftigt: Gesicht und Gehör. Daß es ferner in gewissem Grade jedem derständlich ist und keine besondere Vorbildung verlangt, keine spezifisch künstlerische Schulung der Organe. Jeder Mensch besitzt eine genügende Jllustonsfählgkeit. um die Vorgänge auf der Bühne für wahr zu nehmen, und wenn einer, der mit dem Theater eng Derschwistert ist, im Schauspiel stärkere künstlerische Anregung findet als der -Durchschnitt des Publikums, so ist er andererseits weit empfindlicher für gewisse Störungen der Illusion, für Leistungen, die hinter seiner eigenen Vorstellung zurückbleiben, so daß die Summe seiner Lustempfindungen oft hinter dem Vergnügen des gewöhnlichen Zuschauers zurückbleibt. Damit ist der eigentliche Kern des Problems aber noch nicht berührt. Die Freude, die wir am Theater empfinden. muß tiefere Quellen haben als eine ttoße Beschäftigung der Sinne. Rein verstandsmäßig genommen, ist es doch kindisch, sich bewußt auf Stunden in einen unwahren Borstellungskreis einzuleben. Im Alterthum, bei btrt Griechen etwa, liegt die Sache verhältnißmäßig einfach.- Hier gehört fca Theater zum Cultus, das Drama bildet einen Bestandtheil der religiösen Uebungen. Wir wissen zwar, daß das Schauspiel überall aus dem Gottesdienst hervorgegangen ist. aber wir können doch nicht ernstlich behaupten, daß es heute, in seiner selbstsiändigweltlichen Gestalt auf unseren religiösen Bedürfnissen beruht und sie beftieiip,t. Wilhelm Schlegel berührt den eigentlichen Kern des Problems wenn er in seinen Vorlesungen über Griechisches und römisches Theater" sich also äußert: Thätigkeit ist der wahre Genuß des Lebens, ja das Leben selbst ... Die meisten Menschen sind nun durch ihre Lage, oder auch, weil sie ungemeiner Anstrengungen nicht fähig sind, in einen engen Kreis unbedeutender Thätigkeiten festgebannt." Ihnen bietet das Spiel eine willkonimene Abwechselung. Und am meisten anregend unter allen Spielen wirkt hier 'wieder das Schauspiel, weil es leichsam ein geeignetes Abbild des Lebens bietet. Im Schauspiele sehen ' wir Menschen in freundlichem und i feindseligem Verkehr ihre Kräfte an-
; einandermessen, als verständige und 'sittliche Wesen durch ihre Meinungen, Gesinnungen, Leidenschaften auf ein- ' ander einwirken und ihre Verbältnisse ! gegenseitig entscheidend bestimmen. -Durch Absonderung alles nicht zum .Wesen der Sache Gehörigen, alles dessen. wodurch in der Wirklichkeit die ! täglichen Bedürfnisse und die kleinliche ; 'Geschäftigkeit, welche sie fordern, den Fortschritt wesentliche Handlungen ' unterbrechen, weiß die Kunst des Dichj ters vieles die Aufmerksamkeit und ,! Erwartung Spannende in einen enqen jRaum zusammenzudrängen. Auf diese Art aiebt er uns ein verjüngtes Bild des Lebens, einen Auszug des Beweglichen und Fortrückenden im menschlichen Dasein 1 Mit jedem anderne Spiel hat das uns was I Schauspiel das gemein, daß eS .zeitweilig frei macht von dem. uns unserem Beruf nach beschäftigt. lMer es gewinnt dadurch einen ganz ; besonderen Rang unter den Spielen, j daß es mit größerer Klarheit eine ähn- ! liche- Fülle des Lebens bietet wie das Leben selbst. In der Erkenntniß, I uay, iuf viz vicucii aiviucu cuciu und Sein gar leicht verwischen, hat man ja das Leben mit einem Schauspiel verglichen, dessen Mitspieler wir selbst sind. Eben dahin zielt der Ausspruch des französischen Weltweisen, i'der am Schluß seines Daseins ausrief: Lasset den Vorhang fallen, die mn ;i ,i, rnVi" V rl W KX M 4 M 4 iM 5 f A -y.1 1 1 l l. vw. Wenn das Sprichwort meint, Niemand könne aus seiner Haut heraus, so ist doch die Neiaung dazu in jedem Menschen vorhanden. .Die Kinder lieben es.Erwachsene vorzustellen. Zeder Mensch hat eigentlich die Neigung mehr zu scheinen, als er ist. Somit emvsm? den wir die Schauspielerei merkwurd: m omm
erweise gar nicht als etwas UnwürdigeS. Das Meiste thut freilich auch bi:r unsere Lust an der Illusion. Der Dramatiker, wie der .darstellende Künstler wird also s:in Hauplaugenmerk darauf richten, uns in einer bestimmten JllusionLsphäre. gleichsam in eine? genau determinirten Tonlage festzuhalten, tenn sobald wir die Mittel. mit denen die JLusion erzeugt wird, als solche empfinden, ist eS mit unserem inneren Antheil vorbei. Daher die ungeheuren Zufälle und Schwankungen, denen gerade das Theater ausgesetzt ist. daher freilich auch die nicht unberecbtZgte Neigung, das Drama als die höchste litterarische Leistung auszusprechen. Die Volkszählung in der Schweiz.
In ihrer eben geschlossenen Wintersitzung haben sich die eidgenössischen Räthe auch mit der Giltigerklarunz der Hauptergebnisse der Volkszählung vom 1. December 1900 zu befassen. ES geschieht dies darum, weil denZiffern über die Gesammtbevölkerung eine wichtige organisatorische Bedeutung zukommt, denn sie bilden die Grundlage für die Anzahl der Abgeordneten im Nationalrath und für die Bildung der Nationalrathswahlkreise ferner für die Zahl der eidgenössischen Geschworenen, für die Vertheilung der Reineinnahmen aus der Alkoholver waltung und der Patenttaxen derHandelsreisenden, sowie auch für eventuelle Matrikularbeiträge der Kantone an den Bund. Die Vornahme eidgenössischer Volkszählungen beruht auf einem Äundesgesetz vom Jahre 1860. gemäß welchem dieselben in zehnjährigen Perieben jeweilen im Monat December stattzufinden haben. Die im Jahre 1890 fällige Volkszählung wurde indeß durch besonderes Gesetz auf das Jahr 18L8 vorgerückt, so daß zwischen ihr und der jünasten Volkszählung von 1900 eine Zeitspanne von 12 Iahren liegt. Wie 1888, so wurde auch 1900 das Zählkarten - System angewandt. Der Inhalt der Zählkarte erfuhr durch die Frage nach dem Nebenberuf (Nebenbeschäftigung) eine wesentliche Erweiterung. In zwei Kantonen wurden mit - der Volkszählung noch andere statistische Erhebungen verbunden, so im Kanton Zürich über den Ort der Berufsausübung und über die ununterbrochene Dauer des Aufenthaltes in der Zählgemeinde, in der Stadt Zürich außerdem noch über die Zahl der leerstehenden Wohnungen; ferner wurden im Kanton Baselstadt in das Frageschema auch Fragen über die Hausindustrie und die Arbeitslosigkeit einbezogen. Als maßgebende Gesammtzisfer der Wohnbevölkerung der Schweiz wurde - die Zahl 3,316,443 festgestellt. Daran partizipiren die einzelnen Kantone in nachstehender Rangfolqe: Bern 689,433; Zürich 431.036; Waadt 231.379; St. Gallen 250.285; Aarqau 206,498; Luzern 146.519; Tessin . 133,638; Genf 132.009; Freiburq 127.951; Neuenburg 126,279; WalliZ 114.438; Thurgau 113.221; Vaselstadt 112.227; Graubünden 101.520; Solothurn 100.762; BaseÜand 68.497; Schwyz 55,385; Appenzell-Außerrho-den 55.281; Schaffhaüsen 41.514; Glarus 32.349; Zug 25.093; Uri 19700; Oöwalden 15.260; Alppenzell - Jnnerrhoden 13.499; Nidmelden 13.070. Diesen verifizirten Hauptziffern seien noch einigeAngaben über die Vevolkerungsftärke der größercn Städte und die- dortselbst wohnenden Ausländer beigefügt. Bekanntlich besteht die Absicht, dem Anwachsen der letzteren durch eine Erleichterung der Einbürgerung zu begegnen. Die größte Schweizerstadt ist ftund) mit rund 150.900 Elnwobnern (43.900 Ausländer); es folgt Basel 109.700 (42.100); Genf 105.600 (43.600); Bern 65.300 (5900); Lausänne 47.500 (9900); Chaux-de-Z?onds 36.000 (4300); St. Gallen 33000 (910); Luzern 29.600 (4200); gmtcrlliur 22.400 (3700); Viel 22, 100 (2500); Neuenburq 21.000 (3100); Schaffhausen 15.300 (4400). Internationaler Arbeltsmarkt. Der Arbeitsmarkt zeigt gegenwärtig in Europa und in Amerika ein ganzlich verschiedenes Bild. Die Verändrungen aus dem Arbeitsmarkte der europäischen Industrieländer stimmen darin , überein, daß im Lause des November die Arbeitslosigkeit in. Zunähme begriffen war. Verhältnißmäßig am geringsten ist die Steigerung in England, wo von 1000 Arbeitern imNorember 33 beschäftigungslos waren, gegen 37 im October. In einzelnen -Gewerben freilich wird diese Durchschnittszisfer wesentlich überschritten, so im Schiffbau u-rd in den Metallgewerben; in der Schuhmacherei ist der Geschäftsgang so ungenügend. dak zur Zeit mindestens 1000 Gebilsen ohne Arbeit sind. Die Aussickiten UZ Arbeitsmarktes haben sich durch mt Vorgange aus dem englischen Metallmarkt am Ende der dritten Decemberwoche verfinstert. Der starke Vreisstürz, von dem, auch Roheisen betroffen wurde, fchädigt alle Betriebe, die sich zu höhnen Preisen schon eingedeckt hatten. Günstig sind die Beschäftigungsverhältnisse im Papier-, Druckund Buchbindergewerbe, während in den Teztilbranchen die. Lage ziemlich unverändert geblieben ist. Stärker als in England ist die Zahl der Arbeits-
loscn in Frankreich. Die ArbeiterOrganisationen geben den Satz der Beschäftigungslosen auf 8 Procent an.' Im Bergbau und in den Eisenoewerben sind vielfach Freischichten eingelegt worden und nur wenige Moschinensabriken sind mit genügenden Aufträaen für die nächste Zeit versehen. Die Spinnereien und Webereien in Roübaix und Tourcoinq sind zwar bcschäftigt. aber die Zühl ihrer Arbeiter bleibt hinter dem Vorjahre - zurück. , Das Gcidengcwerbe in Lyon ist nicht gcnügend mit Aufträgen versehen, um die Arbeiter zu beschäftigen; es liefert vielmehr einen starken Procentsatz zu dm Contingente der Arbeitslosen, die Anfang December lebhafte Kundgebungen gegen die Stadtverwaltung veranstalteten. In Belgien herrscht namentlich im Eisengewerbe große Arbcitsnoth. Von 39 Hochöfen roaren im November nur 25 im Betriebe, die um ein Drittel weniger erzeugten als im November des Vorjahres. Auf den Arbeitsmarkt im Eisengewerbe drüät ganz besonders die deutsche Concurrenz, die noch Belgien zu Preisen liefert, denen gegenüber es die belgischen Industriellen vorziehen, den Betrieb möglichst zu reduziren. Nur dadurch, daß alle staatlichen Aufträge ausnahmslos der inländischen Industrie zufließen, vermögen manche Werke von Entlassungen Abstand zu nehmen. Nachtheilig wirken ferner die hohen Kohlen- und Coakspreise auf die Herstellungskosten ein. In OesterreichUngarn haben in den Maschinenfabriken und Waggonbauanstalten die Entlassungen zugenommen, im Baugewerbe hat die Außenarbeit vielfach aufgehört, und in derLandwirthschaft, wo die Felderbestellung beendet war und die Oaussrbeiten - nur in beschränktem Maße vorgenommen we? den, sind noch zahlreiche Arbeitskräfte abgestoßen worden. Die Arbeitslosen vom Lande . ziehen nach den großen Städten, wo sich eine starke Nothlage geltend macht. In Budapest ist es zu einer Neihe Demonstrationen Älbeitsloser gekommen, die zu Zusammenpößen mit der Polizei führten. In der Schweiz hat die Seidenbandindustrie eine Besjcrung erfahren, während das Bau- und Maschinengewerbe stockt. Gänzlich abweichend von dem Gepräge des Arbeitsmarktes in . den europäischen Ländern ist die Lage in den Vereinigten Staaten, wo noch überall dem Beschauer das Bild lebhaften Aufschwunges entgegentritt. Im Bergbau und in den,Hüttenbezirk.?tt wächst die Zahl der Arbeitskräfte noch immer.
Die Gußeisenwerke sind auf 4 bis 6 Monate hinaus mit Bestellungen versehen. Die 5andschuh-. Hut- und Sazuhwaarensabriken sind mit Austräaen überladen. Die Arbeiter der Papier- und Glaswaarenfabriken rechnen auf nrc geschäftsreiche. Saison, und auch die der Textilbranche sind befriedigend beschäftigt. Autualttes maternclles Das hieße in deutscher Sprache, Mütterliche Gegenseitigteiten." Ein seltsamer Titel sür eine ausgezeichnete Unternehmung, eine wirklich edle Blüthe d:s Pariser Luzuslebens. Da giebt es einen Herrn Felix ..... den König der Ehepaare, dann die Herren Brylinsky, Reifern. Douret und viele andere reiche Manner der Panser Gesellschaft und einige edelmüthige grauen, die der Ansicht sind, jeder der Herren könnten doch von ihren Revenüen etliche Tausend Francs auch für wohlthätige Zwecke ausgeben. Die Herren sind so galant, auch das- Gute fördern zu können, sie bilden Synditäte, sie sammeln selbst unter ihren Freunden und so entstehen die tiialits matternelles." Ihr Zweck? Es ist bekannt, daß die meisten Kinder der Pariser Arbeiterinnen kurz nach ihrer Geburt sterben, daß die Arbeiterinnen selbst vor der Zeit invalid werden, weil sie sich nach der Geburt des Kindes nicht die nöthige Ruhe gönnen können und schon nach wenigen Tagen wieder ihre Arbeit ausnehmen müssen. Hier nun helfen die Mutualits". Die, Mittel sind bereit, die Einrichtungen sind getrof sen. um der Arbeiterin die Erfüllung ihrer Mutterpflicht, die Ruhe und Schonung für sich selbst möglich zu machen. Die Damen der Gesellschaft veranlassen einen sechswöchentlichen Urlaub der Wöchnerinnen aus der Werkstätte und sorgen während dieser Zeit für sie. Mit Beihil e der Kv nige der Eleganz", der größetn Namen Frankreichs, der Stadtverwaltung von Paris, die jährlich 6000 Frcs. an Subreution beisteuert und ganz kleiner Beiträge aus den Kreisen der Arbeiterinnen sind seit 1892 Die kleinen Feen der Nadel" von den Mutualites" beschützt worden. Die Sterblichkeit der Kinder ist von den früheren 40 Procent auf 6 Procent zurückgeganaen und von diesen Kreisen ailt daö traurige Wort eines Parisers nicht mehr, daß Frankreich täglich eine Schlacht verliert." Es giebt Syndikate der Confection. der Schneiderei, der Spitzen, der . Passementerie etc. Jetzt wollen die Damen die Mutuali tös auf alle Klassen der Pariser Arbeiterinnen ausdehnen. Sie sind es, die den Herren der Pariser Lebewelt eine Luxussieuer lm Großen zu edel sten Zwecken auferlegen. Unter den Seeleuten öeträgt die Mortalität in Folge; von Krebsleiden 44.5 aus 100,000. ' w
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JS 3ellies,25his30Pfd..10Zc; 18 bis 22 VMUV4, ddJ J IJ i, U -yj U , f XX-) bis 16Psd., 10c; Klare Rücken bis 9 Pfd., 11c. qultern, Engl. Eured 18 öiS 2 Pfund im Durchschnitt 10:; 16 Pfund tm VurcyZchmtt, 10:; 10 fc;8 12Pk.unk 9jc Gedörrtes Rindfleisch Schinken, rea Sets, 12c: Auvenseilen 11c; Innen. leiten 13c; Knöchel 13k. GepockelteS SchTkineiteisch, Knocken loses Fancy Pig 521.00; Klares Bca 20.00; Family 18.50; Sbsrt Cleal 17.0: Ruines 17.00.
4.25 Z Schmalz, in Tierccs, 1. Quati:Sl 4.2ö'llß.; 2. Qualität 11c; 3. Outiitli 4.5CilO.. 3.75 j .Würste, Geräucherte Braiarrst 8jc;
Franlfurtcr 8fc; Wienerwuch 8jc; Knackwurst Si-; Bologna in DSrmr j 6c, n 2iich 6ic Fische, Austern nud Wildvret. händler.Prcise: Auster in Kannen New . Nort CountS 40c; I. S. F. k Co. Selectk 35c ; Beste Baltimore Standards, per $1 ; Beste Baltimore Selects, per Gall. $1.40 ; New York Counts per Hundert $1.00. See.Fische. Knochenlose Härinae e fto?en,-c; frische Heringe 8c; gerei niate Härinae, geftoren, -c; frisch 6c, Weißfisch lOc; Forellen 10c; No. 1 Pickerel 10c; No. 2 Pickerel oder Blau, fische 6r; Black Bab 15c; Croppics 6c; Sunsisch oder Pcrch 5c; Catfisch 11c ; Buffalo 5c ; Red Snavpcr 9c per Pfund. Clams Little Recks 75c per l(n. Hummern 20c per Pfund. Shrimps $1.20 ver Gallone. Blue Points in der Schale, 75c per Hundert. Hafen Stück 15c. Getreide. Weizen-Ro. 2 rsihcr 8; auf te Geleisen, 87c von der Mühle ; Ro. 3 rother 84 - 86.-; Geleisen 88c auf den Geleisen; Wagenwelzen 88. Korn-Ro. 1 weiö 65:; Ro. 2 weiß 65c; No. 3 weiß 65 ; No. 4 we 61 - 63c; No. 2 weiß gemischt 63', No. 3 weiß gemischt 62;; No. 4 weiß gemischt 59-61c; No. 2 gelb 63c: Vio. 3 gelb 63c; No. 4 gelb 59-6i:; No. 2 gemischt 63:; No. 3 acmiichi 63c; No. 4 gemilcht 59i-61c; au Kolben 65c. Hafer-No. 2 weißer 49 ; No. 3 weißer 48:; No. 2 gemischter 48:; No. 3 gemischter 47i: Heu No. 1 Timoth? 11.7512.25 Ns. 2 Timothy 10.25-10.75. Kaffee. Folgendes sind die JndianapoltI Preiie : Gewöhn!, bis guter 12c-18e; primo bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packcten: Ariosa $10.75, Lion 10.25, Jersey 10.75, Caracas 10.25, Dillworth's 10.75 Dutch Java Blend 13.00, Mail Pouch 10.25, Gates Blended Java 10.25. Grsceries. Zucker Dominoes 5.57c; Stückzucker 5.57r; pulvcrsirter 5.17c; XXXX pul verisirter 5.22c; Standard .granulirtt! 4.97e; feiner granulirter 4.97c; Cubes 6.32c; Confcctioners'A 4.77c; Ridge. wood A 4.47c; Phöniz A 4.47c; Empire A 4.47c; Ideal Extra Golden C 4.42c; Windsor Extra C 4.32c; Ridgewood extra C 4.32c; gelber C 4.12 ; 16 gel ber 3.92. Eingemachte Früchte BlackberricS, 3 Pfund, $1.10; PeachcS Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Ananas, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See. ondS, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahamo Ananas $1.90-2.25; - Gesiebte Erbser. $1.10 $1.75; frühe Juni 95c. Marrow 90c, eingeweichte 55c 80c; Tomatoes, 3 Pfund, $1.25; Zucker, korn 90c $1.25; Apfclbutter, pei Dutzend 3 Pfund, $1. Käse. Engros Verkaufspreise, Importier Schwcizcrkäse 27c per Pfund; einhei Mischer Schweizerkase 16c; Wisconsin Cream Käse 10c-12c; New York Ched. dars 12c; einheimischer Limdrger 13c; Brick 14c
Butter, Eier nnd Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 13c Eier 22c per Dutzend. Hühner 7c, Turkeys: junge höhne IC Pfund und darüber 7zc ; junzeHennen. 6 Pund und darüber 7$c ; alte Hennen 6c ; alte Hähne 5c; Culls und Krumbrüstige 4c ; Enten 6c; Gänse 4.80.
Wolle. Folgendes sind die Preise für Wagen, ladungeu : Ungewaschene mittelmäßige Wolle 19-20c; feine Merwo 15-17c; unge. reinigte, von 3c bis 5c wcniger; zuberge waschene 28-30c. Sämereien. Kaufpreise: Kleesamen, Rother, Z4-Z5.V0; eng. lischer, je nach Qualität $4-4.50; AI syke 5-7.00; Alfaifa 4.00-4.50 pe, Bufhel. Detail.Preise : Millet Deutscher 90-51; ungari scher 85c-9Vc. Kleesamen, alter, prima', 55.50; neuer $7.00 Timothy, zewahltcr $3.50; prima $3,26-3.40. Blue Gras, Fancy Kentucktz $1.40 ver Bushel; extra reines 50-65c per Bushel. NedTop 50c-1.75. Orchard Gras $1.30-$1.75. English Blue Graö $2.00-2.50. Kohlen. Tonne Xona Anthracit? $7.25 3.90 Rauchlose 4.50 2.66 Jackson 4 50 2,40 Pittsburg 4 50 2.40 Raymond City 4.25 2.40 Winifrede 4.25 2.40 Kanawha 4.25 2.40Luhrig 3.75 2.16 Brazil Block 3.75 2.15 Grcen County 3.25 1.90 Jndiana Lump 2.25 1.90 Bloßburg 4.76 2.90 Slack 2.25 1.40 Lump Coke 11c per Bush. $2.75 pe, 26 Bushel. $1.50 per 13 Bushel. Zerkleinerter Cok 13-perBu. N.k0 5er 25 Bu. $2.00 per 124 Ba. Die )ndiana rlbüne. Gegründet 1877. Erscheint Jeden Nachmittag und Sonntag Morgen. Frei in,8 HauS geliefert vom Trägep l der Stadt und in den Vttrküdten sü nur & Per Woche, einschließlich Sonntagsblatt. Einzelne Nummern des Tageblattes 2e Einzelne Nummern des Sonntags. blattes 5c. Auftrage werden durch den Tröger, Per Telephon und per Poft oder in der Office entgegengenommen. . Per Post kostet die Tagliche Tribüne rrÄi Sonntagsblatt BS.WW per Jahr MV WU Ofsiee: 18 m UhUm Stt. Beide Telepho 1171.
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