Indiana Tribüne, Volume 25, Number 126, Indianapolis, Marion County, 24 January 1902 — Page 6
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Vom NoSIandr.
Nach dem jetzt festgestellten Ergebniß der letzten Volkszahlung betrug die 'Einwohnerzahl Belgiens 6.693.810 Personen, gegen 6.069,321 im Jahre 1890 und 5,520, 000 im Jahre 1880. Versuche im Anbau von Zuckerrüben, die auf den Liverpooler Rieselfeldfarmen bei Walton angestellt wurden, haben höchst befriedigenU Resultate ergeben und sie bestärken in der Anschauung, daß der englische Ackerbauer diesen Industriezweig mit Vortheil aufnehmen könne. Dr. S:gmund Stein berichtet, daß der aus den Rüben gewonnene Zucker 18 Procent betrug im Gegensatz von 14.1 Procent der deutschen Rüben, die in der Nähe von Berlin gebaut würden. Das Gewicht der Rüben von einem Ac habe sich auf 41 TcnZ gegen 10 Tons in Deutschland belaufen. Eine directe Eisenbahn - Verbindung PeterZburg-Tasch-kent beabsichtigt die russische Regierung dadurch herzustellen, daß sie eine neue Linie Qrenburg - Taschkent an die bereits bestehende Strecke PetersburgQrenburg Irbaut. Die Kosten sind auf 118 Millionen Rubel veranschlagt. und die Betriebseröffnung ist zum 1. Januar 1905 in Aussicht genommen worden. Für den europäischen 5)andel dürfte die neue Eisenbahn von höherer Wichtigkeit sein, da Taschkent nicht nur der bedeutendste Handels platz Turans und eine große Karawa.:ens:ation ist. sondern auch zahlreiche industrielle Etablissements besitzt, in denen hauptsächlich Seide, Baumwolle und Eisen verarbeitet werden. In Hermannstadt wurde zwischen zwei Officieren einDuell ausgefochten, welches den Tod des einen Duellanten zur Folge hatte. Die duellirenden Officiere waren der Train-, Oberlieutenant Psilisauer und derVerpflegunqs - Oberlieutenant Weber. Die Ossicure gerieth'.n beim Hatten spiel aneinander, wobei Psilisauer den Oberlieutenant W:ber beleidigte; die Folge war eine Provokation. Die beiderseitigen Sekundanten vzreinbartczi ein Pistolenduell und gleich beim ersten Nugelwechfel traf. Meber, der gar nicht zielte. seinenGegner so unglücklich, daß dieser lautlos zusammenstürzte. Psilisauer wurde ins Spital gebracht, wo er eine halbe Stunde spater starb. Selbstmord beqin g in Hunfalu (Ungarn) der Kaufmann Nathan Schlss. der im Rufe eines reichen Mannes stand, durch gewagte Spekulationen aber an den Rand des- materiellen Ruins aelanate. Die zerrütteten VermögensverhältnisseSchiff's waIM bald tan Geheimniß unv uverau wurde ihm der Credit verweigert. Er setzte seine letzte Hoffnung auf die Hilfe seitens seines in Durand wohnenden Bruders, den er zu diesem Zwecke besuchte. Wie es scheint, erfuhr er auch dort eine rnttere nttaucyung. Schiff verließ hoffnungslos das Haus seines Bruders und erbänate sich in einer Scheune. Sein Sohn hat vor einigen Monaten nach Adsolvirung lelner medizinischen Studien ebenfalls durch 'Selbstmord geendet. .In der Gemeinde Madaras bei Arad ereignete sich ein blu tiges Familiendrama. Die Gutsbesitzerin Frau Wittwe Johann Szegö unterhielt mit ihrem ehemaligen Bedienten Andreas Gabos ein Verhaltniß. Als ihr 17jähriger Sohn Franz hievon Kenntniß erhielt und von seinen Kameraden wegen seines StiefVaters" gehänselt wurde, verschaffte er sich einJagdgewehr und feuerte durch's Fenster auf seine Mutter und ihren Geliebten zwei Schüsse ab. Gabos sank leblos zu Boden. Frau Szegö erlitt eine lebensgefährliche Verleßnug. welcher sie nach wenigen Stunden erlag. Der Rächer der Ehre seiner Mutter aber stellte sich selbst dem Gerichte. JmThurme derPfarrkirche von Ampaß ereignete sich ein trauriger Unglücksfall. Es sollten eben all5 Glocken ertönen, da brach im Thurme bei der dort aufgehängten großen Glocke auf einer Seite etwas in dem Eisenlager. Die im stärksten Schwünge befindliche Glocke stürzte herab und erschlug mit ihrer, ungeheuren Wucht einen der Läuter, und zwar den 53 Jahre, alten ledigen Bauernknecht Johann Pirchner. Der Unglückliche wollte gerade zum nächstgelegenen Schaufenster springen, da traf ihn die 43 Centner schwere Glocke und drückte ihn todt. Ein änderer Läuter. Namens AthanosiuS Gander, geriteh zwar mit seinen Füßen unte? die Leiche des Erschlagenen, kam aber noch mit dem bloßen Schrecken davon. JnSarstedtwurde der städtische Kämmerer Louis Tischbein verhaftet. Tischbein war neben seinem städtischen Amte auch Kassirer der dortigen Privat.- Spar- und Darlchnskasse sowie Besitzer der Norddeutschen Zündholzfabrik. Bei einer vorgenommenen Revision der Spar- und Darlehnkasse wurden vom Vorstande Unregelmäßigkeiten in der Führung der Kassenangelegenheiten bemerkt, worauf Tischbein eingestand. Gelder unterschlagen zu haben. Erjwurde darauf in das Amtsgcrichtsgefängniß in Hnldesheim abgeliefert. Seine Verhaftung hat ferner zur Folge gehabt, daß der Concurs über die Norddeutsche Zündholzfabrik angemeldet worden ist. Die von ?ischb:in unterschlagene Summe wird auf 100,(00 Mark geschätzt. ......
Ein Messeraffäre mit entsetzlich: Folgen hat sich in Struth (Eichsfeld) ereignet. Auf der Dorf straße gerieth eine Anzahl Burschen, die eben das Wirthshaus verlassen hatten, aus ziemlich geringfügiger Urfache in Streit. Die Messer wurden gezogen und es kam zu einer förmlichen Schlacht. Ein Bursche von etwa 26 Jahren Namens Hesse erhielt einen Stich ins Herz, so daß er sofort todt niedersank. Der Bruder des Getödteten wurde lebensgefährlich verwundet und drei weitere Burschen erhielten Messerstiche, die indeß nicht lebensgefährlich sind. Der Mordbube, Zim-, mermann Jakobi, wurde sofort verhaftet und in das Amtsgericht nach Müblbausn trnsvortirt. A or einigen Tagen kam eine ärmlich gekleidete Frau, die ein kleines Kind auf dem Arme trug, in eines der großen Pariser Waarenma gazine. Sie ging von einer Abtheilung zur anderen und besichtigte aufmerksam die Waaren, machte aber keine Einkäufe. Dagegen blieb sie von Zeit zu Zeit stehen, lüftete ten Schleier des Kindes und küßte es. Das fiel einem Inspektor c.af, dessen Aufgäbe es ist. Diebstähle in den Magazinen zu verhüten. Er näherte sich der Frau, that so, als sei er ein großer Kinderfreund. und hob plötzlich den Schleier des Kindes, als wolle er es küssen. Was sah er aöer? Die Frau trug kein Kind, sondern eine Puppe, und unter dem schützenden Tuch und dem dichten Schleier befanden sid Waaren, lnlche die Frau mit großer Fingerfertigkeit gestohlen hatte. In ihrer Wohnung fand man einen erheblichen Vorrath entwendeter Geckenstände. JmPariserArmee-Mu-f e u m stellt gegenwärtig der Director desselben, General de la Nce. in füns zroßen Schaukästen, die ein NevTcrrain von 200Fuß umfassen. 19,000 daumengroß: Soldaten aller französischen Waffengattungen us, die toi Napoleon I. und seinem glänzenden Generalstabe vorbeidefiliren. Die Deccration im Hintergrund? der Vitrinen stellt ein? Stadt vor hundert Jahren vor, in der sich die den rorüberziehenden Truppen zujauchzende Menge drängt. Auf den ersten Blick ist man versucht, das Ganze für ein herrliches Spielzeug zu halten, in Wirklichkeit aber ist es das malerischeste- und wichtigste Document der verschiedenen Hee-res-Uniformen unter dem ersten Kaiserreiche. Die 19.000 kleinen Ssldaten bilden nämlich die berühmteSammlung des lten Elsässers Würtz. der sich die gewissenhafte und minutiöse Nachbildung der Napoleon'schen Truppen zur Lebensaufgabe gemacht hat.
Vom Jnlanv. Von einer großen KlapPerschlange gebissen wurden Willie und Mary Daniels, die 5 bezw. 7 Jahre alten Kinder des bei Sand Creek.Jnd., ansässigen Farmers John Daniels. Das Reptil hatte sich vor der Kälte in ein hohles Holzscheit geflüchtet und war dann mit demselben in die Küche gelangt, wo das erstarrte Thier wieder zum Leben erwachte. Die Eltern wurden zuerst auf denVorfall aufmerksam, als sie aus der Küche, wo sich die bei'den Kinder befanden, einen Schrei hörten. Als sie hinzueilten, sahen sie eine große Schlange in dem Schooße des Mädchen liegen. Der Knabe wollte das Reptil beim Schwänze ergreifen, wurde aber in die Hand gebissen, worauf sich die .Schlange gegen das Mädchen wandte und dieses zweimal in's Bein biß. Die Kinder wurden sofort in ärztliche Behandlung gegeben. Rechenmeister der New Vorker Aktienbörse haben'ermitelt, daß im beendeten Jahre nahezu 2400 Corporationen in New Jersey incorporirt worden sind. Ihr Gesammt - Kapital beläuft sich auf 3,100,000.000. Im Jahre 1900 brachte es New Jersey mit seiner Trust - Organisation nur auf 1.300.000.000. New York, welches in diesem Jahre versuchte. New Jersey die Ehre der Trustmutterschaft streitig zu machen, ist diesem Ziel nicht imEntferntesten nahe gekommen. Sein, neues Corporations - Gesetz, welches von der Legislatur passirt wurde, hat , nur 1500 Corporationen zur Organisation in Albany zu veranlassen vermocht. Ihr vereintes Kapital, lumpige 225,000.000. ist nur eine Kleinigkeit mehr als die Hälfte des Kapitals , der Northern Securities Co., die in Trenton, N. I.. mit 5400,000.000 Kapital incorporirt wurde. . Durch einen Irrthum der Emigranten - Behörde in New York sind zwei Ehemänner in arge Verlegenheit gerathen. Vor Kurzem schickte Jsaae Kerremaki, ein in Swarthout, Miss., ansässiger Finländer, seiner in Finland zurückgebliebenen Familie das Reisegeld und erwartete, beim Weihnachtsfest mit seinen Lieben vereint zu sein. Aber der Mensch denkt und die Einwanderungsbehörde lenkt. In Swarthout traf zwar eine Frau mit einer ganzen Anzahl Kinder ein. aber es waren Syrier, deren Reiseziel ein ganz anderes war. Wahrscheinlich sind unterwegs die Fahrkarten der Familie verwechselt worden, möglich ist es aber auch, daß die Einwanderungsbehörde den Irrthum beging und die finnische Familie dem Syrier auf den Hals schickte. Die Bahnbhörde bemüht sich nun, die Com'ödie der Irrungen wieder gut zu ma chen. , '
Der Kaufmann Friedrich Arinkmann aus Bilshaufen in Hanno ver, der mit dem Dampfer Gras Wal-dersee-im New Forker Hafen eingetroffen war, wurde auf Ellis Island zur Deportation berurtheilt. Er gestand, daß er wegen Unterschlagung 1$ Jahre im Gefängniß gesessen hat. Sein Reiseziel war Boston, wo er einen Neffen aufsuchen wollte. Seine Frau als Warmeflasche" benutzt hat Robert Ridley in Wilkesbarre. Pa., und deshalb hat ihm der Nichter Donahue eine Haftstrafe von '20 Tagen aufgebrummt. Ridley kam spät Nachts nach Hause, legte sich zu Bett und setzte seine eiskalten Füße der Frau auf den Rücken, trotzdem die Aermste dabei vom Schüttelfrost befallen wurde. Auf ihre schüchterne Bitte, doch davon abzulassen, erklärte Ridley brutal, er habe kalte Füße und müsse sich dieselben unter allen Umständen wärmen. Als die Frau dann schließlich dagegen protestirte, stieß der Unhold die Aermste aus dem Bett und ließ sie die ganze Nacht auf dem Fußboden liegen. Am 27. Januar 1900 warf der in Bloomington, Jll., als Groceryclerk beschäftigte Walter Roeder eine versiegelte Flasche in den 10 Meilen westlich von Bloomington gelegenen MackinawFluß. In der Flasche befand sich ein Zettel mit der Bitte, der Finder möge den Absender benachrichtigen, wann und wo er die Flasche gefunden. Roeder erhielt nun vor einigen Tagen ein Schreiben von einem gewissen Jesse Wilson von Santa Monica, Cal., in welchem dieser ihm mittheilte, daß er die Flasche an der kalifornischen Küste auffischte. Sie hat somit eine Reise don über 10,000 Meilen gemacht, indem sie von der Strömung in den Jllinois - Fluß, dawl th den Mississippi, den Golf von Mexico und schließlich in den Atlantischen Ocean getragen wurde. Dessen Wellen führten die Flasche um das Kap Horn herum und sie gelangte dann bis zum Gestade don Californien. ! - Ein Camp" bei Point au Fair, einem obskuren Platz auf der New Yorker Seite des Lake Champlain, ist titx Schauplatz einer entsetzlichen Tragödie gewesen. Eli Cameron. welcher in seinem, dortigen Camp in Frl. Mannin als Haushälterin hielt, gerieth mit seinem Nachbar Edward Dupee, welcher ihm dieselbe abspenstig machen wollte, bei einem Zechgelage in Streit. Frl. Mannin mischte sich in denselben, als die Männer sich mit Messern zu bearbeiten anfingen, und wurde dann für ihren Vermittlungsversuch auf den Tod durch Messerstiche verwundet. Die Unmenschen gössen dann Alkohol über die Leiche der Frauensperson und steckten dieselbe an, um so jede Spur ihres Verbrechens zu verwischen, worauf sie aus der Nachbarschaft verschwanden. Nach der Entdeckung de? Leiche wurden Recherchen nach den Verschwundenen angestellt und Beide sitzen jetzt in Plattsburg im Untersuchungsgefängniß. Frl. Mannin war etwa drzig Jahre alt und entstammte einer xu spektablen Familie in Rouse's Point. Eine merkwürdige Ent scheidung hat Magistrat Pool in New York abgegeben. Die 19 Jahre alte Annie Miller wurde vor den Magist.rat gebracht und angeklagt, dem 26 Jahre alten Max Margolis eine Flasche Vitriol in's Gesicht geworfen und ihn dadurch auf dem linken Auge geblendet . zu - haben. Die Angeklagte leugnete nicht, machte aber zu ihrer Vertheidigung geltend, sie habe mit Margolis ein paar Wochen lang zusammengelebt, derselbe habe sie aber dann verlassen und darum habe sie die Säure auf ihn geworfen, um ihn - zu zeichnen. Sie machte keinerlei Reue übe? ihre That geltend, os sehr auch der junge Mann verbrannt und verunstaltet war. Richter Pool machte darauf ein eigenthümliches Verfahren geltend. Er stellte Margolis wegen Bruchs des Eheversprechens unter Bürgschaft und überwies die Ariestzntin als Zeugin dem House of Deiention. Es wurde keinerlei Verfügung über die Vitrioleuse wegen ihrer That getroffen und der Richter ordnete nur an, daß die Akten dem Distriktsanwalt zur Verfügung gestellt werden. Einen Record in medicinischn Prüfungen hat Dr. med. George Eitel aus Chanhassee, Minn., geschaffen, indem er jüngst an der Berliner Universität den Doctorgrad erwarb, nachdem er bereits früher in den Vereinigten Staaten zehn medicinische Prüfungen bestanden hat. Im Jahle 1888 erwarb Dr. Eitel den Titel eines Doctor medicinae" an der Universität von Minnesota und zugleich einen Preis für die Ablegung der besten Examina; er studirte dann zehn Monate in Berlin, praktizirte einige Zeit in Centralia (Washington) und nahm hierauf auf zwei Semester an dcr Universität von Pennsylvania seine Studien wieder auf, um sie dort mit der Promotion zum Doctor medicinae" abzuschließen. Nachdem er schon früher das Examen als Arzt im Staate Oregon bestanden halte, legte er nacheinander eine gleichartige Prüfung in folgenden Staaten ab: Pennsylvanien, Californien, Minnesota, Washington, Jdaho und Montana. Jetzt ist das Doctorexamen in Berlin hinzugekommen, und da Dr. Eitel erst das 43. Lebensjahr vollendet hat, so ist nicht ausgeschlossen, daß er noch daS Jubiläum der 25. Prüfung ernicht. - -
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