Indiana Tribüne, Volume 25, Number 126, Indianapolis, Marion County, 24 January 1902 — Page 2
Jndiana Tribüne, 24 Januar 1V0S.
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Aristokraten am Spieltisch.
. Ueber den vom Kabel 5urz gemeldeten Millionen - Spielverlust, den der Graf, Josef Potocti im Steuer Jockeyclub erlitten hat, wird von dor: von wohlunterrichteter 'Seite geschrieben: Es wurde Baccarat gespielt und tiz Bank wurde rouant" gehalten sie ging von Hand zu Hand. Bis -u einer ziemlich vorgerückten Mchtftunce wurde allerdings mafLooll pointirt wenigstens nach den im Sckeyclub herrschenden Anschauung. Es kamen Pointirungen von höchstens" 20,000 bis 25,000 Kr. vor. Äber auch bei diesem Spiel hatte Graf Potocki bereits zwischen 300,000 und 400,000 Kr. verloren. Nun kam an den ungarischen Spcrtsmann von Szemer? d Äeihe, die Bank zu halten. Da achte Ux polnische Aristokrat einen Einsatz von 100,000 Kr. Der Ungar erhob Borftellungen gegen ein so hohes Spiel, der Pole be'harrte aber auf seinem Einsatz und verlor ihn. Nun verdic:-' fachte er den früheren Einsatz und pointirte 300.000 Kr. Der ungarische Bankhalter sprach abermals sein Bedenken aus und warnte den Parier vor einem so hohen Einsatz. Man sprach darüber hin und her, die Mitspielet betheiliaen sich an den VerHandlungen, und endlich wurde ein Einsatz vcn 200,000 Kr. vereinbart und vom Bankhalter angenommen. Aber auch dieses Spiel verlor der polnische Aristskrat: trotzdem wiederholte er den gleichen Einsatz noch mehrmals rasch nach einander und hatte binnen wenigen Minuten sieben Pointirungen zu 200,000 Kr., also 1.400.000 Kr. verloren. Der ungarische Sportsmann hatte im Ganzen' 2.075.000 Kronen gewonnen, darunter 1,500,000 Kr. von dem polnischen Aristokraten. Trotz dem Hazardsoielverbot im JsZeyclub -wird in dieses vornehmen Räumen doch recht hoch gejcut. besonders in einem Salon, in dem man das Baccarat bevorzugt. In diesem Salon, von dessen grüner Taptfe sich, wie in den übrigen Spielräumen, das Placat abhebt: Nach 8 522 St. G. darf nicht hazardirt werden", ist auch der jetzt so viel Aussehen erregende große SpielVerlust vorgefallen. Die Verluste und Gewinne sind im Allgemeine?, absolut betrachtet, hoch genug. Gleichwohl ' auch hie? nur selten bis zu. Ein1 rz'iil- .- '" 71 nm. bis man fIFift im lujn BH-.T ' 17 J JZ V Verhältniß zu der -Situation bi pikier als abnorm habe bezeichnen können. BaareS klingendes ffä cdjr Papier sind nach internationattln' Clubläüch auf den Spieltischen im Jockeyclub nie zu seben. 5keder Svieler es ist wobl l jiberMig' zu s5ge?e, daß die Herren I f i . P . rr T j- -1 inr tfraa inu weiter -taoaijc imjs nen ist mit Marken ausgeftattek, fci: -mit Ziffern leruclt,. im einzelne, bis zu tausend Kronen und aus "rr .iXJ.ir,-. sn7 11 ' i UIkhiiwej;. crimuiier yausuin sind. De? Gewinner, der die Marken Übelnimmt, folgt diese nach Aufhebung des Spiels dem Club gegen einen rotben Bon aus. der im Sinne der Spielnormen binnen achtundvierzig Stunden von dem Verlusttragcr vaar eingelöst werden muß. Hat der verlie. rende Spieler ein Depot im Club, se regelt dieser daraus die Schuld. Die meisten Mitglieder haben aus Bequemlichkeitsgründen im Club Spieldepots. Spieldepois von hunderttausend und mehreren hunderttausend Kronen sind sehr zahlreich: von einem Clubmitglied ist bekannt, daß das Spieldepot deffelben mindestens eine- Million, oft aber zwei Millionen Kronen beträgt. Mitgliedern, die kein Spieldepot besitzen, räumt der Club für einen Spielabend einen Credit bis zu zehntausend Kro nen em. Nach seinem ungeheuren Spielverlust . ersuchte der polnisch: Graf um eine längere Zahlungsfrist, di: der unqarische Sportsmann ohne weiteres concedirte. Wäre er auf der Regelung binnen achwndvierzig Stun den bestanden die zwel Mlllione:: hätten ihm selbstverständlich in dieser Frist bezahlt werden müssen. Nach dem Spiel zog sich der Graf zur Lektüre der Zeit'ungm in den Lesesalon zurück. Dies war durchaus keine afsectirte Ruhe, denn der Verlierer der höchsten im Jcckeyclub je in wenigen Spielen verspielten Summe ist ein sehr reicher Mann, und man erzählt sich übrigens, daß er vor einiger Zeit in Paris vierhunderttansend Francs gewonnen habe . . . Das Unangenehm sie für den polnischen Cavalier und seine Mtlvieler werden somit die Fol. g?n sem. die sich an anderer Stelle ab spielen soll: vo,7 dem Strafrichter. Auf Befebl de Kaisers leitete die Po, lizei - Direktion eine Untersuchung wegen der Spielasfaire im Jockeyclub ein. Sie stellte die Namen der bethe! ligten Spieler fest und übergab dann die Angelegenheit dem städtischen Be zirksgericht. welches die Anklage we gen verbotenen Spiels erheben wird, Graf Josef Potocki. Herr Nikolaus v Szemere und die übrigen hochadligev Spieler, unter denen sich auch der jun ge Prinz Franz Jvsef von Bragaa befand, werden alSlngeklagte vor dem Bezirksgericht erscheinen müssen. Fcrner wird sich auch die Verwaltung des Jockeyclubs, dessen Präsident Gras Franz Colloredo Mansfeld ist. wegen Duldung von Hazardspielen in den Clubräumen zu verantworten haben. Ausweg. Mann: Ich wei nicht, warum Du einen neuen Hut willst; ich finde den anderen reizend.'" y-fi-.x- M.n. dann kann ich mir ja o einen ahnlichen kaufen!
Argentinien und Chile.
Wenn es, was noch unwahrschein- i llch ist. wegen veryalrÄlßmaßlg unbedeutender Grenzfragen zu einem Kriege zwischen den beiden mächtigsten Staaten Süd - Amerika's kommen sollte, so kann man als wahre Ursache übertriebenen Nationalstolz bezelchn, denn einerlei wie einWaffengang ausfiele, an eine wesentliche Gebi:tsveränderung eines der beiden Staaten ist gar nicht zu denken. In den strittigen Grenzgebieten, die aber doch im Grunde genommen herzlich w:?.ig Werth haben, könnte allerdings der siegreiche Staat die Verhältnisse in seinem Sinne regeln. Nehmen wir jedoch denFall an. daß Chile einen dauernden Wasfenerfolg erränge, so würde es dennoch bei etwaiger Annexion argentinischer Gebielstheile jenseits der Andenkeite dise gen.der Abneigung der Ber-öl-kerung schwerlich dauernd zu behaupten vermögen. Das gleiche gilt, und zwar in noch höherem Grade für Argentinien, daZ selbst bei etwaigen anfänglichen Mißerfolgen allein schon wegen seiner sehr viel zahlreichern und fast durchweg militärisch äußerst brauchbaren Bevölkerung gar nicht dauernd niedergeworfen werden könnte. Warum also, muß sich jeder Unbetheiligte fragen, soll ein Krieg geführt werden, der, einerlei wie er auöfällt, eine der Daseinsbedingungen beider Republiken, nämlich den Handel, aufs schwerste schädigen und. die Finanzcn, bei denen es sich so oft und so lange um verkappten oder thatsächlichen Staatsbankerott gehandelt hat, aufs Neue zerrütten müßte? Während bei solchen Staaten wie Columbien und Venezuela selbst dieZerwürfnisse und Kriege den Grundzug trpischerHalbheit zeigen und meistens nicht allzu ernst aufzufassen sind, zeigt im Süden des Erdtheiles das dort ziemlich stark mit Indianer- aber gar nicht mit Negerblut durchsetzte Spanierthum noch immer das aus der Conquistadorenzeit bekannte unternehmungslustige Selbstbewußtsein und, was isonders für rege Volkökraft zeugt, eine gradezu erstaunliche Einvcrleibungsfähigkeit. Sind doch in den letzten Jahrzehnten an der Laplata - Dttindung Hunderttausende von tglienzrn gelandet, ohne, daß infolge dessen der dutch und durch shaniscye Grundcharakter Uruguays der Argentinienö irgendwie gefährdet unh überhaupt eine andere Wirkung -her-vorgebracht worden war, slS daß das töpivAdtl. und Buenos Aires nach der materiellen Seite einen starken Anflug italienischfranzösischen Wesens erhalten hzt. Das Gleiche gilt für Valparaiso und Santiago. Seit Chile 1879 im Kriet gegen Peru Sieger blieb, ist ein-r seitZ Apetit nach AoNZerweiterung in nördlicher Richtung, also auf Kosten der dortigen schwachen Republiken. gewachsen nud anderseits d:r Ehrgeiz und Wettbetrerv Arg:ntmiens ausgestachelt worden, das zwar in seinem eigenen weiten, und theilwcise außerst fruchtbaren Gebiet noch mehr als genug zu colonisiren hat. trotzdem aber. allein schon um der leicht verlekn osfentlichen Meinung und dez leicht aufbrausenden Nationalgesuhls willen keinen Fuß breit von vermeintlichen oder thatsächlichen Ansprüchen aufgeben möchte. Der chilenische Bürgerkrieg von 1891. der die. Kräfte dieses ehrgeizigen und verh'älwimäßig bisser bevölkerten Staates zeitweilig lahmlegte, hat auch den alten Wettb:werd zwischen den beiden durch das zweithöchste Gebirge der Erde getrennten Republiken für einige Zeit eingefchl'afert; aber mir bis zum Wiedererwachen neuer Unternehmungslust. Alsdamr wurde wieder, wie so oft schon seit dem chilenisch - argentinischen Grenzvertrage von 1881 mt dem Säbel gerasselt. Wenn man es auch jetzt als unwahrscheinlich bezeichnet, daß es nicht zum Aeußersten kommen werde, so beruht diese Hoffnung auf der Einsicht und dem Verantwortlichkeitsgefühl der beiderseitigen Staatsmänner, unter denen man sich keineswegs Abenteurer, wie sie in den Republiken des trovischen Amerikas häufiger als wünschenswerth zurGewalt gelangen, sondern Leute von ungefähr der gleichen Bildung und Geisteshöhe, wie in Europa. vorzustellen hat. General Roca beispielsweise, der nun schon zum Zweiten Male die Geschicke der zweitaröf'.ten und nächst der Union und Frankreich auch volkreichsten Republik der Erde leitet, gilt zwar als sehr ehraeizia. dürste ober mit mehr als 00 Lebensiahren kaum den jugendlichen Uebermuth besitzen, sein Land in unabsehbare Abenteuer zu verwickeln. Das Gleiche gilt für Chile, obwohl nicht geleugnet werden kann, daß die fes, sei es infolge des Volkscharakters, sei es wegen der Schmalheit seines langgestreckten Gebietes von jeher aus dehnungslustia gewesen ist. Aber die Grenzfragen sind doch in allen wichhasten Punkten so wen endgültig er ledigt. daß ein Krieg wegen des verbleibenden kleinen Restes der noch streitig ist. geradezu Wahnsinn wäre. Allerdings liegt die Möglichkeit vor. daß man bei wirklich 'ernst gemeintem Hindrängen zum Kriege die kleinlichen Grenzfragen nur als Vorwand benutzte und in Wahrheit das endgültige Schicksal der seit dem chilenisch - pemanischen Krieg völlig vom Meere abgeschnittenen schwachen Binnenlands--republik Bolivien im Auge hätte. Bei friedlicher Weiterentwicklung Süd-
Amerika's hat, w eZ scheint, Argentlnicn die gröhern Aussichten, durch Eisenbahnbauten en Verkehr dieser unerschlossenen weiten Gebiete noch seinen Hcfenplätzen hin abzulenlen. Ein Krieg dagegen könnte dieses Verhältniß zu Chile's Gunsten umkehren. Wie ein derartiger Krieg sich anlassen würde, vermag man sich unschwer vorzustellen, wenn man einerseits den Verlauf des Seekampfeö zwischen Chile und Peru, anderseits der festländischen Feldzüge zumVergleich heranzieht, die sich, als Süd-Amerik zur Zeit des ersten Napoleon die spanische Herrschaft abschüttelte, in und beim Anden. - Gebirge abgespielt haben. Unter allen südamerikanischen Heeren zeigt dasjenige Chiles noch am ehesten Vertiltmsse. die denjenigen Europa's ähneln. In Argentinien ' dagegen, dessen Hauptstadt es an raffinirtem Ueberluxus mit jtder europäischen Großstadt aufnehmen kann, fällt schon, um nur ein Beispiel für den großen Unterschied anzuführen, auf je 730 Soldaten ein General. Die auf dem Papier geduldiger amtlicher Veröffentlichungen gedruckten Angaben über die Stärke des stehenden Heeres haben nicht den aLergeringsien Werth. Man wird kaum einen großen Fehler begehen. wenn man auf 7 80O0 Soldatcn und mindestens 1500 Ossiciere oder im Mobilachungtfalle auf etwa 25.000 Mann rechnet. Trotz dieser in Anbetracht der gewaltigen Ausdehnung des Landes erstaunlich niedrigen Zahlen dürste die militärische Leistunsfahiakeit Argentiniens meistens viel zu niedrig .eingeschätzt werden. Schon vor fast 100 Jahren, als . das Land unvergleichlich viel schlechter bedölkert und weniger entwickelt war. haben weder Spanien noch sogarEngland es zu überwältign vermocht. Heutigen Tages aber würde die Bevölkerung. die. wenn sie in nationalem Sinne begeistert wird, äußerst opferwillig ist. jedenfalls weit über 100.000 Mann eines im höchsten Grade zähen und brauchbaren Soldatenmaterials zu stellen vermögen.
DSaltesteKloster SllV. deutkchlands. die im Jahre 735 gesttftete. 1503 aufgehobene Benediktiner, abtei AZessobrun soll durch die Muni klen, U$ Frhrn. v. gramer., Klett. I 1- V l c 7? i . 4 c" m i. wetcyer oas zmti vem cnxo iinerorden übergab, demnächst wieder eröffnet werden. Frhr. v. Cramer Klett hat die noch vorhanden Gebäude. Wälder. Wiesen u. s. w. um den Preis von 909,000 Marf 'auS Staatsbesitz erworben und dieselben dem Benedi!tinercrden um einen überaus mäßigen, an die Kaufsumme nicht entje?nt h:r anreichcnden puil urergecen. :c( .... . . srelgesr rcihcrr ,st evan:eu,er Konfession. - D i e V e t z w e i f l u n g s t hat einer Mutter erregt in Leipzig die Gemüther. Seit mehrere Zagen war det im Süden der Stdt. McÄc Str. 43, wohnende Buchhalter Segel verschwunden. ur.t er sich Unterschlagungen in 5 von 3000 Mark zu Schul den hatte kommen laen. n einem von auswärts an seine Frau gerrchteten Briefe erklärte er. daß er sich das Leben nehmen werde, und bat seine Gattin, ihm mit den drei Knaben in den Tod zu folgen. Am folgenden Mend durchdrang ein starker Gasgeruch das Ha-us und als man zur gewaltsamen , Oeffnung schritt, fand man. stzt schon kurz berichtet wurde. Frau Vogel, sowie deren drei 5waben im Alter 'von 12. 8 und 4 Jahien erstickt vor. In einem nachgelassenen Briefe bat Frau Vogel ihr die schreckliche That zu verzeihen. Der lung e Fritz FeldHaus aus Binnen in Hannover wollte seinen Onkel und dessen achtjährigen Sobn aus Estori. die bei seinen Eltern - - -, i. tvf ... zu besuch gewesen, ois an oie -auz zurückbegleiten. Die Brücke über den angeschwollenen Fluß ist zum Theil abgedeckt, und der Vater ging über die schmalen Balken voran, sein Sohn dicht hinter ihm. Fntz Feldhaus bemerkte, daß der Knabe ins Wanken kam, wollte ihn noch schnell erfassen und fiel dabei selbst von dem Balken, den Kleinen mit sich reißend. Beide waren sogleich in dem- reißenden Strome verschwunden. Die auf den Hilferuf des Vaters herbeieilenden Personen konnten nicht mehr helfen, st brachten dn Eltern des Fritz Feldhaus die Nachricht von dem Tode ihres Sohnes. während der Vater sich auf den Weg nach Estors machte, um der armen Mutter des Knaben das schreckliche Unglück mitzutheilen. Ueber die Bevölkerung Rußlands nach d:n Haupt - Religionsoemeinschaften, ist soeben vom statistischen Eentralcomite ein auf die Daten der letzten Volkszählung beruhender Auszug veröffentlicht worden. Unter der Gesammteinwohnerzahl Rußlands. 125.068.000 Seelen zählte man Orthodore und Jedinowerzen 87.384.000 oder 69.54 Procent; Altgläubige und von der Orthodoxe abgewichene 2.173.000 oder 1.73' Procent; RömischKatholische 11.420.060 oder 9.00 Procent; Protestanten verschiedener Bekenntnisse 3.743.060 oder L.98Procent; sonstige Christenl.220.060 oder 0.97 Procent; Mohammedaner 13.888.000 oder 11.06 Procent; Juden 5.189.000 oder 4.13 Procent und sonstige Nichtchristen 644.000 oder 0.51 Procent. In erster Linie der Zahl nach stehen somit die Orthodoxen, ihnen folgen die Mobammedaner. Römisch - Katholischen, Juden, Protestanten und Altgläubi-
Deutscher Vereins-und Logen-Kalender
Gesangvereine. Harugari. Sängerchor. Jeden 1, Sonntag Geschaftsver sammlung. Probt jeden Donnerstag in 29 Süd Delaware Str. Präsident, Conrad Ries, Sekretär, Jos. Pflügcr ; Dirigent, I. Guntermann. Indianapolis Männerchor. Gefangvrobe, gemischter Chor, jeden Dienstag. . Mnnerchor jeden Freitag Abend in de? Männcrchorhalle. Präsident, Fred Francke; Sekretär, Rudolph Müller; Dirigent, Franz Bellinger. Monatliche Vorstands . Versammlung jeden ersten Sonntag im Monate. Indianapolis (iederkranz. Probt jeden Donnerstag in der Ger mania Halle, S. Delaware Str. Prä sident, Fritz Weiffenbach fr.; Sekretär. Valentin Hoffmann; Dirigent,' Ernft Knodel. Monatliche Gefchäftsverfammlung jeden zweiten Sonntag im Monat. D. R. und INugkoerein. Gemischter Chor, probt jeden Dien stag und Männerchor Freitag Abend im Deutschen Hause. Präsident, George Kothe; Sekretär, I. George Müller. Dirigent, Alexander Ernestinoff. Regel mäßige Borstands'Vcrsammlung jeden zweiten Montag im Monate.' Sozialistischer Sängerbund. Probt jeden Dienstag Abend in 29 Eüd Delaware Str. Präsident, Peter Hammerle; Sekretär, Albert Ledig; Di rigent, Joseph Guntcrmann. GeschäftsVersammlung jeden ersten Freitag im Monat. Südseite ZNännerchor. Probt jeden Mittwoch Abend in der Lra Halle. Präsident, Oskar Wünsch ; Sekretär, Mix Schwarzer, No. 906 Süd Missourt Str; 'Dirigent, Joseph Guntermann. GeschSftsversammlung ! jeden vierten Sonntag im Monat. Turnvereine. Socialer Turnvercin. Versammlnnaen am ersten und dritten Mittwoch jeden Monats im Deutschen kHause. 1. Sprecher, Theo. Stempfel, svchnstwart, Geo. 'cymann, Turn lehrer, Hugo Flscher. - Südseite Turnverem. . lJersammlung am ersten Dienstag jeden Monats in der Südseite Turn halle, 230 und 236 Prospekt Straße, Erster Sprecher, Henry Victor; Schrift WUHl 17, vw,,7 wm,.,.Otto Pevvennann; Turnlehrer, Curt Toll. DamenVerein des Süd seite Turn Vereins. Ver sammelt sich jeden letzten Sonntag Nach ' : . i - kw s O:,",Xs4 Ifvwv miUUlJ lUl JJlUilUi lii Wli .Hi halle. Präsidentin, Frau El'7,dbcth Klink; Sekretärin, Fr. Koßfeld. Unatl)ä$r Turnverein. Versammlung am zweiten Mittwoch jeden Monats in der Halle des Unabh. Turnvereins, Ecke Ohio und Illinois Str. Erster Sprecher. Joseph Keller; Schristwart, Adam Großkops; Turn lehrer, Oskar Ruther. Damen Section des Un abhangigen Turnvereins. Präsidentin Frau John Rauch, Selre tarin Frau Oscar E. Ruther. Vorort des Nordamerikanischen Turnerbundes. Versammelt sich jeden ersten Samstag im Monat im Deutschen Hause. Erster Sprecher, Hermann Lieber sr.; ErUcr Schristwart, Theo. Stempfel, P. O. Box 166. Logen. Gdd Zellows. Germania Loge No. 12 9. Versammelt sich in der Grand Lodge Halle jeden Donnerstag Abend. Frank Dcckert, Präsident; Henry Thoms, Ec kretär. Mozart LogeNo. 531. Ver sammelt sich jeden Freitag Abend. Fred. Schlegel, Obermeister ; John Dietz, Sekretär. verbesserter (Orden der pythiasritter. Castle Hall, 14 W. Ohio Str. G r o ß l o g e. Versammelt sich in der Castle Hall jeden zweiten Dienstag m Februar. Körner Loge No. 1. Ver sammelt sich jeden Montag Abend in der Castle Hall. Kommandeur Henry Hedderich. corresp. Schreiber, G. A. Dongu?. Schiller Loge No. 2. Ver ammelt n ieoen )lcnttaa ?ivcnö in der Castle Hall. Liberry Loge N o. ö. Ver sammelt sich in Castle Hall jeden Mitt woch Abend. Gustav Kothe, Sekretär. Columbia LogeNo. 8. Ver sammelt sich in der Castle Hall jeden Donnerstag Abend. W. I. Ragen, Sekretär. Phönix Loge No. 4. Ver M L . sW l ammelt nca ieoen reliag ceno in Castle Hall. . Grden der Druiden. Germanla C irc l e N o. 1. Versammelt, sich in der Druidcnhalle jcceii zlveiicn unu leiicu öuniuag ira Monat. ' i s. i r i .
Octavia Hain No. 3. Vn sammelt sich, jeden Montag Abend in. der -Druiden Halle. M. Dammel,. Sekretär. (Orden der öarugari. HerthaL'ogeNo.43. Versam. ejlt . sich jeden zweiten und vierten, Sonntag im Monat.- O. B.: Sophie Dietz; U. B : Frau Müller ; Sei täri: Maggie Reichert. Schiller LogeNo. 381. Ver. sammelt sich jeden 2. und 4. Montag im Gebäude der Debtschen Feuerverficherungs Gesellschaft an der Süd Delaware Sttaße. Präsident. Joseph Pflueger; Sekretär, John Dictz. Änights änd (adies of Lzonor. MarthaLoge 236. Verfam melt sich jeden Dienstag Abend in der Dr-iden Halle. John Wörner, Sekretär Elisabeth Loge No. 498 Versammelt sich im Morrison Block' jeden Freitag Abend.
Rnighis of kzonor. Eureka Loge No. 2 4. Ver sammelt sich jeden Freitag Abend No. 122 N.,Pcnnfylvania Str. . Germania Loge Ro. 2624 Versammelt sich jeden ersten und letzten Donnerstsg im Monat No. 138 OstWashington Str. Schiller Loge No. 40. Versammelt sich jeden ersten und letzten Donnerstag im Monat No. 29 S. Dc. laware Str. Rcvorter und Z?in.Sekr.. Gustav Thau. Hermanns Söhne. Cherusker Loge No. 1. Ver. sammelt sich jeden 2. und 4. Freitag inder Columbia Halle. Präs,. Moritz. Eschenbach; Sekretär, Karl Kühlmann.. Teutonia Frau enloge No. 1. Orden der Hermanns Schwestern.. Versammelt sich jeden 3. Donnerstag im, Monat in der Columbia Halle. Prä fidentin : Canie Eisenbart, Sekretärin Agnes Zernicke. Germania Loge No. 2, O D. H. S., Haukhdille. Versammelt: sich jeden 1. und 8. Montag im Monat: in Baistö Halle. Präsident: Joh Brcil ; Sekretär : Friedr. Goettsche. Adelina Loge No. 2, O. D. H. S., Haughville. Versammelt sich jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat in Baists Halle. Prästden:in : Margarethe Kühn; Sekretärin : Pauline voller. Unterftützungs- und sonftige Vereine Deutsch erÄärtnerV erein, Versammelt sich' jeden ersten Sonntag im Monat in der Germaniahalle. Präs. August Wacker ; Sekr. H. Brehob. Deutscher Veteranen Ver ein. Versammelt sich jeden zweiten Sonntag im Monat im Deutschen Hause. PsälzerVerein. Versammel sich am 1. Sonntag im Monat im Loka von Fntz Bernhardt. Prändent, Daniel: Monninger, Sekretär, Hemrich Meye? PreußenÄerein. Versammeln sich am letzten Sonntag im Monat in der Columbia Halle. Präsident, Christ Brehob, Sekretär, John Hoffmark. PionierVerein. Versammelt sich jeden dritten Senntag im Monat in. der Germania Halle. - Prändent, Fritz Schröder; Sekretär, C.T.Schmidt. Sachsenbund. Versammelt sich jeden 3. Sonntag' im Monat in der Columbia Halle. Präsident, Theodor. Hausse; Sekretär, Hugo Keil. Bäcker Verein. Verfammelk sich am 1. Sonntag im Monat im Gebäude der Deutschen Feuerverficherungs gesellschaft. Präsident, Bernhardt Thau Sekretär, Berthold Schreiber. Deutscher G e g e n s. U n Verein. -Versammelt sich jeden drit ten Sonntag im Monat im Jesserson, Hause. Präsident, Louis Hellmannx Sekretär, Louis Ziegler. ' VerbandDeutscherVereinevon Indianapolis. Vorstands Versammlung in der Männerchor Halle jeden zweiten Montag deö Monates Präsident, Fch Francke; Sekretär, J v.oper. p Indianapolis Schützen Verein. .Versammelt sich No. 110 Süd Delaware Str. Schützenpark an, der Süd Meridian Str., südlich vom. Pleasant Run. Präsident, PhilipZapf; Sekretär. Edward A. Bretz. - Westphalia Unt. Verein.. Versammelt sich jeden legten Freitag im. Monat in Warwegs Halle, Ecke Mich K BevilleAve. Präs.: Anten Wiese ; Sekr. : Heinrich Schäkel. S ch w e i z e r ö u n d. Versammelt sich jeden zweiten Sonntag im Monat in. der Germania Halle. John Stall, Präsident, Jos. Keller, Sekretär. Zweiundzwanziger Unt. Verein. Versammelt sich 1. jeden Sonntag im Monat. I. Lizius, Prä sident; Fred. Noelke, ekrctär; Wm. mcycr, Schatzmeister. Arbeiter Kranken und zSterbekasse. Versammelt sich l f.liKM Atiiiii . I II . . a : itt,cu 5tc" ""ia nn xi 'Lokal von Peter Hammerle..
