Indiana Tribüne, Volume 25, Number 121, Indianapolis, Marion County, 19 January 1902 — Page 2

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Jniana Tribune, Sonniaa, 19. Januar 1902

Unter ihrem Tchn

3?on V. K. Easseini. 1 Wenn das nördlich Gurda noch tief iir. Schnee vergraben liel dann herrscht an der Riviera schon Frühling wieder, Nosen und Beilen blühen und die goldenen OrangS reifen im warmen Sonnenschein, 7 Franz Hornig, auf Reisen üi sein Haus, hatte von Italien aus Z Len Aösiecher nach Monte-Carlo gen jtfjt und stand ruf der Terrasse von im Casino. von wo aus man einen HerrIlchsten Aussichten aus die Rrrera gemeßt. ;i Da liegt das blaue Mtteli r wen 5!? ra.. i und unermeßlich zu Fußen schauers ausgebreitet und vocM seine schaumgekrönten Wogen gegerdie zerrissene Küste, bis in den wolkenlosen Himmel hinauf streben dich steilen, grauen Felsen, ihre Abhänge lind mit Villen und Gärten übersaetilund in der klaren, sonnendurchleuchten Luft erkennt man die kleinen Hciser der Gebirgsdörfer, schwalbennesk rtig an die Berge geklebt und oft noum einen zerfallenen Thurm aus r J Sara?.enenzeit gruppirt. Nach tn zu schließt das weiß schimmernd öordig Hera das langgestreckt: schmal Ufer ab, auf dem man den qualmendi j Eisenbahnzug von Tunnel zu Tu .Jel verfolgen kann, während w cj Ich der Halbinselfelsen von Mona jmi der Stadt und dem Palast des F fin sich schroff und düster über dem k 'Ätn belebten Hafen und dem Häufender von Condamine erbebt. . J JtIndessen die meisten Reise, nach dem vielgenannten Heu stenthum kommen, wollen bau lden, die in surtsächlich t)oct nur die Spielsäle sehe. Auch wenn sie nicht die Absicht haon, mehr als einige Goldstücke zu iisiren, so wollen sie doch gern sehen, ilwie die Millionen gewonnen und verdien werden". Deshalb bemächtigt .lch ihre: bald eine gewisse Unmhe, sie l trachten diesen herrlichen Fleck ErdeAer mit seinen Palmen, seinen prachtvollen Blumenbeeten und gepflegtes Gärten, deren balsamische Luft von rotifchen Wohlgerüchen durchzogen ist u einem vergleich mit dem Garten Q )en herausfordert, nur mit einet lrt von Pflichtgefühl, und es dauert meistens nicht lange, bis man sie in fc& Spielsälen des Casinos, der H2e dieses Paradieses", wiederfindet. ;. So hatte auch Franz Hornig dem blauen Meere bereits den Rücken gewendet und betrachtete nachdenklich das buntschimmernde, zweithürmie Casino inmitten seiner Blumen und Palmen. Da drinnen also befand sich dft berüchtigte Spielhölle! Was interessirt Sie an diisem Gebäude so sehr? Haben Sie quch Ihr Geld darin gelassen?" hoity er sich plötzlich angeredet. j Eine Dame war neben ihrVgetreten, .ohne daß er sie bemerkt ,$ctt'c? Durch seine Reisen an eine Freiheit! IM Verkehr gewohnt, war tx Nicht besonders überrascht über die Anrede, ufob er erwiderte höflich: Durchaus nicht, Madame Ich habe die Spielsäle noch memals treten." Dann will ich Ihnen tith guten Rath geben: Gehen Sie ! erhaupt nicht allein. Wir alle sollhi uns als Verbündete fühlen gegen! U:c Bank ton Monte Carlo, die fehl! M alles ausplündert, was hierher Uht." Haben Sie etwa so üble. Mhrungen gemacht?" fragte er lach. Das könnte ich nicht sag Ich spiele wohl ab und an, aber kknig, ich kann mich beherrschen, und dabist auf die Dauer jedenfalls noch mc 1 werth, als kurzes Glück. Ich tieft ämlia allein und komme schon seit ren ;eden Winter bierber". setzte sie .lärend hinzu. Franz Hornig war jung trachtete die Dame, sie war bübsck und lab in dem einfacZ, enalischen Kleide und dem großen! i sehr elegant aus, und schnell wack er die Bitte, unter ihrer erfahrenen khrung die Spielsäle sehen zu diirfer '? Also, meine guten W 7 ungen nützen doch , nichts!" antwd hj sie schalkhaft lächelnd. FranzHornig stellte sich vor und 'bald betreu sie zusammen das Casino. Ui Trotz der frühen Nachmitsstunde aren die Räume bereits sehijoll. Sie beobachteten das Spiel, undZadame Noiret. so hatte sie sich genant, klärte ihrenBegleiter über die Gewinnchancen amRoulette und Trente et Qiarante" auf. Als er aber sein Glückrsuchen wollte, rieth sie ihm ab, er stzte lieber gar nicht spielen, da sein Zifenthalt nur von kurzer Dauer sei.' . Setzen Sie lieber einmal fr mich!" und reichte ihm aus ihrem joldenen Geldtäschchen fünf Goldstückes war am Trente et Quarante". Er setzte auf Roth und'.wann. Auf ihren Wunsch ließ er das seld stehen. Dieselbe Farbe schlug xk zweimal und er konnte seiner Zht 800 Francs überreichen. I So, nun habe ich 700 FiRcs gevonnen. ich danke Ihnen, Si scheinen eine glückliche Hand zu hab! saate sie. Wollen wir nun hinausen. ich r . . m Jl ' lpicic yeuie nicht mehr! ' C ?1 iziuzi Duuiii wax zranz sicr aar nicht einöstanden. Er hattäesehen, wie leicht man gewinnt, uch wollte auch gewinnen. Er setzte auch 5 Louis ui verlor. Dann das Dopelte. Wieder wjcde daS eld eingezogen. Nochma) 200 Francs sie folgten den andren. Sie spielen zu schnell. meijLieber. s' v. rr r.x. ? . 1 en jcycir, oag &it jnc erie treffen, wie vorhin!" maÄe seine Begleiterin. Oder setzen Ski einmal 500 Francs, dann H2 Ihr Geld wieder und dann l euf." . Franz Hornig machte ; Gesicht und sah sie an. . .un, Sie .haben ir

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mtqzi sragie ne lacyeno. scycn ie r . rMM p . 1 . -Y- v t- rrz . wohl, ich habe Sie gewarnt, aber Sie wollten ja nicht hören!" Er hatte in der That sein Geld bis auf wenige Goldstücke im Portemonnaie verloren, aber im Portefeuille befanden sich noch 10,000 Francs. DaS Geld gehörte nicht ihm, er hatte es für seine Firma einkassirt. Als er aber das spöttische Gesicht seiner Begleiterin sah, faßte ihn eine falsche Scham. Er konnte sich doch nicht so blamiren! Entschlossen griff er in die Brusttasche. Einen Augenblick zögerte er noch, aber einmal würde er doch gewinnen, sagte er sich, dann war alles wieder da, und schon lag der erste Tausendfrancsschein auf Rouge. Roth verlor. Noch eine Note wieder gewann Noir. .Es scheint, als ob ich Ihnen Unglück bringe", sagte Madame Noiret, vielleicht spielen 'Sie besser allein. Sehen Sie. dort wird ein Stuhl frei, fetzen Sie sich, ich hole Sie nach einer Weile wieder ab. Au revoir et pas le chance!" Fort war sie. Er ließ sich am Tische nieder. Sein Kopf glühte, er mußte das Geld doch wieder haben, es war ja nicht sein. Ein paar mal gewann er, aber dann blieb er im Verlieren, und nach einer halben Stunde war seine Brieftasche leer. Fiebernd stand er auf und verließ die Spielsäle. Draußen vor dem Caf6 de Paris spielte 'die Zigeunerkapelle so lustig und die Sonne strahlte so hell und freundlich vom blauen Himmel hernieder, als ob es gar keine Sorge gäbe in der Wcl. Er setzte sich an einen der kleinen Ä?ormortische und 'stützte den Kopf in die Hand. Jetzt kam ihm erst das Fmchtbare seiner Lage zu Bewußtseir. Er hatte seinem Chef, der ihm volles Vertrauen schenkte, 10.000 Francs unterschlagen, und er sah keine Möglichkeit, sie zu ersetzen. Im Geiste sah er sich schon steckbrieflich verfolgt, gefangen, verurtheilt, entehrt! Nein, da war es doch besser. . . Der Revolver lag im Koffer. . . Er fühlte einen leichten Schlag auf seiner Schulter Madame Noiret stand neben ihm: Endlich finde ich Sie wieder! Warum sind Sie so niedergeschlagen, haben Sie kein Glück gehabt?" Er erzählte ihr alles, sie hörte nachdenklich zu. Ja, dann müssen 'Sie weiterspielen", rieth sie schließlich. Weiterspielen? Ich habe doch nichts mehr! Fünf italienische Hundertlirescheine im Koffer ist alles!" Mehr als genug!" erklärte sie bestimmt. Hier darf man nicht verzweifeln, so lange man noch ein Fünffrankstück hat. Folgen Sie meinem Rath. Nehmen Sie jetzt ein kaltes Bad und darnach ein gutes Diner. Wenn Sie wollen, erwarte ich Sie im Restaurant in einer Stunde, damit Sie nicht wieder auf gefährliche Gedanken kommen, und nach dem Diner versuchen wir noch einmal Ihr Glück; Sie werden alles wiedergewinnen, ' verlassen Sie sich darauf! Unter, ihrem tröstenden Zuspruch erholte er sich, willenlos ließ er sich zu allem bestimmen: schließlich blieb ihm ja doch sein Revolver. Die starken Weine beim Diner hat ten ihre Wirkung gethan, seine Sorgen waren betäubt, und in einer Art von Uebermuth, den die Verzweiflung giebt, betrat er ziemlich spät mit Madame Noiret wieder das strahlend erleuchtete Cauno. Sie wollte seine Mascotte sein. Am Trente et Quarante" war Rouge gekommen. Trotzdem setzte er auf Noir, und zwar ganz gegen den Willen seiner Beschützerin, die 500 Francs auf einmal: er würde ja doch alles verlieren, dann war's mit einem Mal zu Ende. Aber Noir gewann! Er hörte es und sah wie durch einen Schleier hindurch, daß er weiter gewann und daß die Banknoten sich auf seinem Einsatz häuften. Nach dem sechsten Coup wurde ihm bedeutet, daß 12,000 Francs das Maximum seien, und Madame Noiret nahm 10,000 Francs für ihn auf, während das Maximum siehen blieb. Gern überließ er ihr 1000 Francs für diesen Freundschaftsdienst. Die Taille schloß' mit Noir, nachdem Schwarz neunmal gewonnen hatte. Franz Hornig befand sich in einem Zustande unbeschreiblicher Ausregung. Das Gluck war gekommen, nachdem er fast mit dem Leben schon abgeschlossen hatte. In seiner Tasche befanden sich 63,000 Francs. Er stand auf und sah sich nach Madame Noiret um, aber ne war und blieb verschwunden. Als er am anderen Morgen aus einem betäubenden Schlafe spät erwachte und sich auf die Vorgange des Abends besann, überkam ihn eine ungeheure Freude. Er war ja wieder ehrlich! E konnte die 10,000 Francs zurückgeben, ?r durfte lebn, und zwar unabhängig, denn er war ja wohlhabend. Er beschloß, seine Stellung im Geschäft aus zugeben, denn jetzt wollte er seine Freiheil genießen. Beim Portier fand er einen Brief von Madame Noiret vor. Sie ent scbuldiate sich, daft sie ihn früh verlaen, und gratulirte zu lemem großen Gewinn, von dem sie bereits gehört hatte, sie erwartete ihn um 12 Uhr zum Dezeuner im Caf Richee auf der Gal lerie Charles III. Da war nur noch tmt Viertelstunde Zeit. In höchster Eile schrieb er den Kün diaunqsbrief an seinen Prinzipal, ließ durch den Credit Lyonnais 'die 10.000 Francs anwenen und eilte zum Ren dezvcusplatz, wo ihn Madame Noiret bereits erwartete. Sie sah in ihrer hellen Sommertoilette entzückend aus und nahm an seiner Freude herzlichen Antheil. Als er ihr aber beim Dejeuner erzählte, daß er mit seinm GewinnMonte Carlo verlassen wollte, wurde sie trauriz. Wohin wollte? jeNm Winter?

Nirgends konn!e er sein !Leden mehr ge-

Nießen, als hier! Er brauchte ja Nicht zu spielen! Mit verheißungsvollem Blick bat sie ie ihn, wenigstens einige Tage noch zu bleiben, und, als das Frühstück beendet war, da war vom Abreisen nicht mehr die Rede. Dagegen bestand er darauf, ihr zur Erinnerung an den getrraen Taa ein Andenken zu schenken. Nach einiger Abwehr ließ sie sich übereben, und sie traten m den Juwelieraden neben dem Restaurant. Zwar ostete der Ring, für den sie sich endlich entschied, fast den zehnten Theil seines Gewinnes, aber schließlich verdankte er ein Gluck doch ihr, sie hatte ihm sogar das Leben gerettet. Der Nachmittag verama mit einem Ausflug nach dem hochgelegenen Dorf mit dem alten Thurm aus der Romerzeit. nach La Turbie, von wo man die ganze Riviera wie eme plastische Karte zu den Füßen liegen sieht und sogar Korsika als dunklen Punkt am Horizont erkennen kann. Das war eine herrliche Fahrt. Abends nach dem Diner aber wollte e durchaus ins Casino, um zu spielen. Nach einer Stunde sollte er sie abholen, ber selbst spielen sollte er nicht. Indessen schon nach einer halben Stunde war e? ihm langwellig, allein zu sitzen. Die Platze im Caf6 de Paris wurden leer. Alles ging ins Casino. Er wurde neugierig. eine neue Freundin einmal zu beobachten, ohne daß sie es wußte, und balv war er auch in den Spielsälen. Bald fand er sie. Madame Noiret stand an einem Roulettetisch in Gesellschaft einiger Herren. Offenbar setzten diese für sie. und lachte über die Gewinne, die man ihr reichte. Gekränkt ging er in einen anderen Saal und beobachtete das Spiel! Eigentlich war es dumm, daß er nicht spielte! Vielleicht konnte er wenigstens die 5000 Francs für den Ring wieder gewinnen! Zögernd setzte er und verlor. Er erhöhte seine Einsätze und ging von Tisch zu Tisch, aber er blieb im Verlieren. Das ärgerte ihn. Offenbar spielte er zu planlos. Man muß systematisch spielen, sagte er sich, und verdoppeln, einmal muß ja der Gewinncoup kommen. Aber an der Roulette kam er mit 1000 Francs berelts beim dritten Mal zum Maximum von 6000 Francs und zu spät sah er ein, daß er von vorn herein zu hoch pointirt hatte. Indessen jetzt mußte er aushalten, um die Gewinnnummer nicht zu verfehlen. Doch die kleine Marmorkugel erwies sich durchaus unzuverlässig. Er setzte mit einer wahren Wuth, den Angstschweiß trat ihm auf die Stirne, seine letzten 6000 Francs standen auf Noir! Kien ne vas plus! Er hielt den Athem an. - Die Kugel fiel nieder. Trnite-six! Rouge pair et passe." Das Geld war fort. Ihm war so trocken im Halse, daß er. nicht schlucken konnte, und er ließ sich von einem, der galönnirten Diener ein Glas Wasser geben, die einzige Erfrischung, die man im Spielsaal haben kann. So fand ihn Madame. Sie las aus seinem Gesichte schon das Unglück. Hoffentlich haben Sie nicht Alles verloren?" fragte sie gespannt. Doch. Clairette, alles, ich habe nichts mehr!" Nennen Sie mich nicht Clairette, bitte",- antwortete sie sehr kühl, Sie sind ein Dummkops, nehmen Sie mir das nicht übel, aber Sie verdienen es nicht besser. Ich will Ihnen einen zuten Rath geben, gehen Sie wieder dorthin, wohin Sie gehören!" Und damit ließ sie ihn stehen. Er sah, wie sie am Arm eines anderen Herrn den Saal verließ. Am anderen Morgen erwachte Franz Hornig mit dem Gefühl eines furchtbaren Katzenjammers. Was anfangen? Wenn er wenigstens nicht die Dummheit begangen hätte, seine Stellung aufzugeben! Und dann Madame Noiret? Aus ihr wurde er gar nicht klug! Sie hatte ihn zu hohem Spiel verleitet, vor. dem Selbstmord gerettet und gewinnen lassen, aber sie hatte ihn auch festgehalten, als er gewonnen hatte und warf ihn jetzt wieder bei Seite, wie man eine leere Schale wegwirft. War das, hübsche Weib am Ende im Solde der Bank, damit die Gimpel festgehalten werden, die gewonnen haben? Er hatte solche Geschichten gelesen. Ein Klopfen an der Thür unterbrach seinen Gedankengang. Der Portier erschien mit einem Brief. Entschuldigen Sie, mein Herr, ab:r ich konnte Ihren Brief nicht zur Post geben, es fehlt der Bestimmungsort! Der Herr waren gestern so eilig, aber vielleicht ist der Brief wichtig." Franz Hornig traute seinen Augen ka. Er riß den Brief an sich. Se ne Stellung war. gerettet! von ti Dank! Noch an demselben Mittag reiste er ab und schwur sich im Stillen, niemals wieder diese Hölle .im Paradiese zu betreten. Die Prüfung. Eine HocbzeitSgeschichte von G. A. Müller. Für den jungen Königssohn war die Zeit herangekommen, sich eine Frau aus cen Schönen des Landes zu wählen. Der alte König war des Scepter müde und hegte schon lange den Gedanken, dasselbe in die Hand seines Sohnes zu legen. Zu einem König gehört aber vor Allem eine .Königin; darum war es auch der Wunsch , uno Wille ds Alten, den Sobn möalicbst ,7 bald verheiratet zu sehen. Dies war aocr ourcyaus niazt so ernsacy. iiitc Königin muß schön sein gewiß. Es aab im Neicbe eine aamt Äeibe der schönsten Jungfrauen, jedoch der Königssohn war ein eigenartiger Character. Er wollte durchaus eine Frau

haben, die wunderbar schön, aber nicht im Mindesten eitel war. Da eä zu damaliger Zeit sogenannte Standesehen noch nicht gab, machte auch der alte König seinem Sohne In puncto Herzenswahl keinerlei Vorschriften er ließ ihn ruhig gewähren. Der Königssohn reiste nun, als glücklicher Freiersmann, wit stattlichem Gefolge im Lande herum, um sich ein schönes aber nicht eitlesEhegesponst zu erküren. Das war nun keine leichte

Ausgabe. X. ' . v.. r. . I einmal glauvle er, die cyon te ver Schönen entdeckt zu haben, die auch einen höchst sittsamen Eindruck auf 111 11 II ihn machte, was den könialicken dreier .,.k'Z frtp, ,7, nuiurr ; Ar,y hx. stuna eilten voraus um die Ankunft des iunaen nttrn A verkünden. ??andes junaen Herrn zu verkünden. Fan farenbläser erwarteten am Schloßthor den zukünftigen Herrscher und stießen mächtig in's Horn, als sie seiner, ansichtig wurden. Der alte König war glücklich über die Wahl seines Sohnes und empfing die liebreizende Schöne mit allen Ehren. Das war nun Alles soweit recht gut, ,r ,r f tu r,?,r Lu r,A iinl VV U"'" y- v lvv vw.v .;..sn.. Sf ffSsXÄ kmi?Ä kn durch welche nun gleitung einer Ho ZU Werden. . r rr . r tx vorgeschriebene Empfang war mn auf cen nässten ag Mlgesetzl. c v wt - M. . . ic scyone Äuserlorene erhielt ein prächtiges Gewand und bekam einen Schmuck umgelegt, der wie die liebe Sonne glitzerte. An der Seite einer Hofdame schritt sie durch die Spiegelgallerie auf den Thronsaal zu. Staunen und Bewunderung erfaßte die Schöne, als sie sich in den Spiegelwänden erblickte. So schön hatte sie noch nie ausgesehen. Wie eine geborene 1 ibtet n 1&öIb ieuis, vaw uni uno lonnie sicy gar mcht satt sehen. Stolz erhobenen Pvtthr2 trrtFT st Ttr& in trt fcLi Hauptes nayerie ,te sicy so vem aale. Bei ihrem Eintritt empfing sie aber nur der alte König. Eine tiefe Berstlmmung lag m seinen ugen. Dennoch war er sehr gnädig und sagte, daß W , m sein .oyn im lenlen ÄUgenvllcie ich . c c -r - wieoer anoers oesonnen yaoe und er einstweilen noch ledig bleiben ' wolle. Die verdutzte Jungfrau wurde' hierauf huldreichst wieder in ihre Heimath enti rr t ;ü i i. tauen, yn? uoeryaupi oen lonigilcyen Freier nochmals gesehen zu haben. Eigensinniger Tropf," sagte nach ihrer Abreise fc alte König zu seinem Sohne, eine Frau, wie Du sie haben n r - ri - romu, ymoen ti nirgenos, aoer thu', was Du willst ich will Dir f .!. M7c:rt. .. nie juiiuiiicu uiuucu. . Wieder reiste der Königssohn durch sein Land und wieder brachte er eine schöne Jungfrau heim; jedoch sie ere f 1 1 r . ' r sllyr oas gielcye -cyla,ai wie iyre Schwester sie konnte dem Blick in der Spiegelgallene nicht widerstehen und mußte die Heimreise antreten. Da wurde aber der alte König wirklich ungehalten über seinen Sohn und machte ihm die bittersten Vorwürfe, , l r ' r ' er yroneroe vaeo zeoocy oel seinem m . r , c "ri.i.rv . , , Grundsatze und rüstete sich zum dritten Male zur Fahrt. Da fand er eine Jungfrau, die an Schönheit die beiden ersten noch über traf;, dabei schlug sie züchtiglich die Augen meder, als sie den Antrag des fürstlichen Dreiers vernabm. Dieser ra. 0..1 .. .. s T..V zi. : UKiC UllUUCJl UUU IUV Kill, lUlll nach Mes ValttZ Schloß zu folqen. -r.-o .7. i jUiz wsrnpmnqaccicmomc ainu in uct Emvfanasceremonie ina üblichen Weise vor sich. Die Ausertofifitt frfrnH ohn den Kovf nck rechts oder links zu drehen, mit niederceschlageneir Augen die Spiegelgallerie entlang und trat in d(N Thronsaal ein, in dem diesmal' Vater und Sohn zugegen waren, die sie auf das Herz-, üAfte emvsmen. Der Alte strablte vor Freude, daß endlich die Freierei ihren Abschluß gesunden., und der u... ui TitjfT? a .vuic ivai tiiwi juvtuHn- ij"-i"f (ine Staut nach fernern Geschmack - funden ZU haden. Schon aus ewen der nächsten T:oe wurde die Vermahgewiesen und zu ihrer Bedienung zwei Hosdamen und drei Kammerungsern zuaetbeilt. Eounere verkündeten die bevorstehende Vermählung dem ganzen Lande, das ein festliches Gewand an legte. Illuminationen undZ?ackelzü?e wur den vorbereitet und alle Musikkapellen in SWAT nnmrmm 3Vt CZlnhi kv,lln7-;ll w w,sZ,n, ramvonZrte eine besondere' nbelbvmne. die aller Orten gespielt und aesunaen werden sollt,. Die Soffitte sckrieb vor. daß Braut und Bräutigam sich nach demEmpfanz nur noch einmal am Vorabend des - r.t. v r, t. Vinüiaaz lcccn unu lutctc r.riL'r.i.1- r-i. 1. Z.uuk kju JUl iciiacicRi'vn viuuuc nun erschien bei höbe Bräutigam im Em - pfanasaemack seiner urünftiaen. Er richtete vertrauliche Worte an sie, bei denen die Schöne immer fein sittsam die Augen niederschlug. ' Em Königs söhn kann auch zärtlich sein, und so kam es denn, daß er, neben ihr sitzend,' II f.! t r r r t Niii icinem Arm it umscyiang uno iyr schönes Kopfchen an sich zog. Au, sagte da aus einmal die Braut. Nun. was ist Dir denn?"' fragte kfornt d-r WrHitffm ' ,Ack. mein Kovk tbut'so web. wenn ick ibn nack der Sit- hreht entaea- ! s. Ä häz nämlich st Un ! Hals!"

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hVrVXn 'T f 3n fnrn uT.T daß sie sterben mußte, rief sie ihre drei Obsten des jugper onals es wissen, Slfc ff l' fl Buben zu sich, den Franzl, den Hans! daß sie Essen uno Mund bereit halten stclellvon ixm Komge und seinem und das Nandl, und sagte: sollen. Sohne empfangen zu werden. Di: Minder, ich muß sterben und bin In demselben Augenblick macht das Splegelgaller war so angelegt B arm un0 tann. euch nichts vermachen, eine der beiden Pferde vor dervetreide-

. - Yr v H V 1 !, aber ich weiß was, und sag's euch, das uhre einen Sprung, einen rc rT"r2tnntr rit fwrtnf nmmrS Cyvtnn- I . . ' . u . ' ' 3 ' I l . . . . , -.

w.v oa- cnnat euch ibi' und 'Seaen. wenn Sprung, oer oas yaive we a

Tiau genau oelracvlen ronme, ohne die macken reißt. Dann stürzt es. zavvelt

elv t ae even

lungsse.er mit grcßem Prunk und lo- wir uns georungen, leine Gelegenit niglichem Glänze festgesetzt. Die vorübergehen zu lassen, um das Ewige Braut bekam vrächtiae Gemächer an- in dem Walten deutschen Geistes ae-

Die Bürger schüttelten die Köpfe. als die Kunde zu ihnm dran dfc h?. Vermäbluna nickt stattfinden würde. .Der Königssohn will noch warten.hieß es ja. und er wartet heute noch. - 1 f- v 0 Tie dre; oeenllttdcr. 7?rtt4 ffj fT -M Yt'tt t I In alten, alten Zeiten, lange vor der Schlacht von Sadowa, gehörte eine mächtige, große Stadt zum Deutschen IRfirf mit ftnm trntnbATfAr nfn I ; ; . . 7 Z?u""' "",,l.lgcr gen u ""em ?"en St.nrtan in w V . .. 1 r T '". kiiu 1"gc euie carin ranzen uno viel Sirsche herumspringen und einsame Kovfn8tr ?arin lustwandeln konnten, ?hne daß eins dem andern auf denJuß trat. Km wohnte m emer kleinen Hütte eine alte Botenfrau, die hatte sonst Schmerz und Lust in Brief und Geltung, lhnachtsgaben und OstertKi auuoerau mnaeiragen, man kannte v: - - . 1 sie w:e Gloäenton und Kuckucksruf, bei Alt und ung war sie willkommen, man nannte, sie schlechtweg Die Gew;;i,s:4;;i" tn . , n L , r gebrechlich geworden, und, wie es so A,fci ,, nor r, nn. "v v vnuahvii in,. -CJJtllH nemulmlcrlell mngelommenl, o siel es doch Niemanden ein, für sie zu sor6cn.ihr ein kleines Scher lein, ein Opfer zu bringen.. Und Äs'sie fühlte, :t rtTürfstrA csk.. ?, y uv iuunvu iiiu uui i rT, ,mnn,r.r s; Trn ; v v Ituw v w wuvtlivuv. viw IVUt iCJ I fudn unb Jdem soll eins gehören. Du Franzl. kriegst das Nest mit der Wundernachtigall; wo die singt, da ist kern Herz so hart, es suhlt Wehmuth und Lust, und alle Menschen werden dich ueb haben um ihretwillen. Du, Hansl, bekommt die Grasmück', die singt so geschwätzig und heiter, daß es Madchen und Burschen in die Beine fahrt und zum Tanze zwingt. Da wird's immer beiken: J?dA 'n maU zer! Hansl, noch 'n Walzer!" Für dich aber, mein liebeS Nandl. ist die Lachtaube. Wer die hört, und wär' er t r i .t c - och so traurig, dem wird das Herz müh hnr 9nrfn und tr .rnird Sorg' und Leid vergessen. Und wo eins von den drei Vöglein singt, da wird's den Leuten fast wunderlich zu ' fU Muth werden, als lebte eure alte Mut I ' . ' ter noch.7 Und sie starb, und die Söhne such ten die Nester und fanden sie und gingen in die Stadt mit dem hohen . . . yurm, uno alle Weit iaujcyte entzückt ihren Vöglein. Un als sie früh starben, wenn wie mochten sie die liebe Z-utter lang überleben da schwangen sich die Wundervögel in die Lüfte w r . uno smgen nur uoerau, 10 weil oie Welt ist, und erzählen noch lange das cm" t , s : n..t..-. w 1 jytmucii vuu uxn uiki uucji uuu uun der alten, deutschen Stadt, zu der die Wege jetzt fast verwachsen sind, als hätte sich der 'wilde, große Garten wie c I eine U)ornr,eae orum hergezogen. Ja. wir kennen, wir lieben euch. Franz Schubert,, JohannStrauß, Ferdinand Nanmund! Ihr Liebllngskinder der alten deutschen Fee, ihr ureigensten Söhne unserer unverlierbaren, deutschen, geliebten Kaiserstadt Wien! cm..c V 1 -r..I . . . cuiz man von gc;ci;i yavtli, mu,j man IV 1 ! . C .tC u Ik . sCCC.lCr...! den tiefen 'Ernst ohne Effecthascherei, den Frohsinn ohne Gemeinheit, den Humor ohne Bosheit Aug' in Auge geehen haben, 'wie sie in Wien zu Hause sind, um den Zusammenhang des Schubert'schn Liedes mit der unverwüstlichen Herzlichkeit, des Strauß' I spv 5M,s,p?L mit Vr snrnittf irnh . dem Mbeimulh unrdrben Vnr,.,,rt2r;f,.2 vr (mnVrn P?sse mit einer Lachlust, der aÄesEdle ema oicioi, ovuia zu oer icyen. 10 !lihrt doch Jeder von diesen drei GeNien auch den fernsten Fremdling unmittelbar in das Herz des.Wiener Gemuthslebens ein. Weil aber in diesem letzteren dj um gutes 2JH bt. schen Wefens und Geistes enthalten ist. das kein Shylock aufschneiden soll, was wir ihm auch etwa schuldig lein mockicn. weil aerade in den Werken I . . - ' . ' . 0 . V " ' dse. dre. W.ener cines von denWahrZeichen ijt, an welchen alle Fremde den Deutschen überhaupt kennt, so suhlen genüber den vergänglichen Aendcrun geiler anoiarie zu retonen. Ferdinand Raimund ist uns. st unser deutscher Gozzi; wenn ihn dieser durch feinere ftenn übertrifft, so hatte Äaimuno oas tluct. in untern wie Wcnzel Müller und Eonradin KrcuzerErgänzungcn zu finden, w:lchc der Gcsammlwirkuna seiner Stüe den Sieg sickern. Während unsere Tiect und Platen in ihrem aristokratischen Gebühren Werke gaben, die nur literarisch wirkten, ohne Eia:ntbum d?s Volkes werden zu können, so hat der Praktische Tichtcr - Schauspieler kühn uno nais miiicn ins z:l5leoen mnI frte.ertr t frr itnS V.? iTrfArfts?,!?. """1 .9.,..... MyMrm . r?r es .Tpnfjn vraitrt . ' I" . -.v....., -g.. 1 eines Florian, für lange Zeit zu Lust 'und behagen der Deurjchen hingestellt.,' Wie der treueLehensmann in der deut-' schcn Heldensage ist hier der treue D'.cner, der sich selbst über den Herrn vergißt, der wahre volksthümiiche Held. Was helfen uns alle die Gelftreichheiten, die auf dem Papier stehen und in den zauberischesten Versen geschrieben sind! . Menschen aus Fleisch und Blut, F Bewegung gesetzt zur Verkörperung ver ewigen ueyre. van erzensaute und Lieb und Treue mehr sind, höher !:cn ai auenuler ver KZei!, uno oas k ufoputt i mit , hi bunkstm j Wechsel voze Erscheinungen hnd Gcene-

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!o,cr aur.e oas i,t wohl em Wcrk. es Dichters werth, da kann sich ? Reich Alt undJung an dem'auen '"noen Born erquiaen. der wie unser Gerstensaft den Unterschied der Stande aufhebt. Der Dichter, dem so etwas aelinat. aebt in die Adern der Nation über. Ein ...vw V L AM fl m m joeuieo- t wie eme mat ctntt aus manches stille ehrenfeste Menschenleben. und manchem Deutschen mögen in den letzten Tagen und Stunden wohl noch d? Wnrf 7N? 5v?z?n siimmfn r : "" -V"0." Da leg' ich meinen Hobel bin Und sag' der Welt Ade! An Raimund muß eim volkstbüm. lich strebende Dichtkunst immer wieder den Anknüpfungspunkt suchen Wir wundern uns, daß bei dem Uebrfluß an Dichtern und Musikern nicht neue Talente sich hervorthun, welch Die öe wegenden Ideen unserer Zeit in phan tastischn Spielen anklingen lassen, die tn dem Nahmen der Ralmuno'schen T' i . - yl .i?tv ri rucie oezieyungsreicys xcelljcye e bilde entfalten konnten. Das vuuluie Tyicr. Nach dem dänischen dcS Carl Ewcild. Ein hoch bcladeacr Getrcidewaain pfei bah f ei Pfeisend, wie nur die Züge von 5l!einnen in kleinen Stadien keuchen und sen tonnen, damit die Frauen und lsenden nrr zermit den .ini,l-K?;n?n und hUiht ililT Inorr .v- . vyv.i. stipt ?sn?i-nr,l fnmmt fnfnrt w Leute wohnen dort nicht weit in fc, ' w " """7 " 'a v i v vV kleinen Stadt. Er constatirt. daß das Pferd aus Schrecken vor dem Zuge trepirt ist. Man legt eine Decke über den Kopf mit den gebrochenen Augen. Die Leute, die vorübergehen, bleiben stehen, und sie thun alle die gleiche Frage: War es verwert?" Das war es. Und sie gehen weiter. während andere Pute des 5a?nes kommen und dasselbe fragen. Aber ich kann denVlick nicht von dem anderen Pferde wenden. t i t r- . rt t - ÄUayreno oer aiauropye s:ano es mäuschenstill da. Dann, nachdem es ausgespannt worden, wandte es den Kopf nach seinem todten Kameraden, beschnupperte ihn und erzitterte am ganzen Leibe. Jetzt ist es unmöglich, das Thier zu berubioen. l?s svrinat. smläot aus und bäumt sich. Die beiden Marter, die es halten, sprechen beruhigend auf ' . ' das Pferd ein und dann schelten sie es. Schließlich versetzt der Kutscher ihm eins mit der Peitsche, Wüst du wohl stehen, du Mähre! Der Teufel reitet das Biest -M . . . 1 ... yufytä hilft. Sie kommen Mit emem Waaen, auf den das todte Thier aela- . 0 . . 1 . r . 7 c CN NHID, UNO NUN sDU 00.5 QNOere mferd voraesvannt werden und die Karre wegziehen. Aber es ist ebenso unbändig wie zuvor. Der Kutscher ist 0 ' ' vor Wuth dunkelroth im Gesicht. Er at seinen Hut fallen lassen, nun dreht er die Peitsche um und schlägt aus aljen Kräften mit dem Stiel drauf los. l?reisern Sie fift nickt, lieber Mann!" sage ich und lege die Hand Cllf sen Arm. Das dumme Thier "... . ' vermutblich nicht, dan sein GeI V' Ml fährte versichert war (vin kleiner Diplomat. Kleiner Junge: Meine Mutter läßt bitten " Dame: Ja, das kenne ich! sie will - y. .x. vtVa OJS s?.. Rft ÄÄ' sag ihr nur. das thäte Mir lero. , - . . . eve- as nnyUll. Oll luiu m vjuv nicht, sie möchte " Dame: So? Dann will sie gewiß einen Kochkessel hakcn. Thut mir auch leid." Junge: Mutter will auch Ihren Kochkessel nicht haben! Sie läßt nur um das Bänkchen Gedichte bitten,- die Sie geschrieben haben und die soeben erschienen sind!" Dame: Ach, , meine Gedichte? GeI c, w,b. m t gnugen! Junge: ile wou:e ne icyon lange 'mal lesen und meint. Jeder spräche davon." Dame: Was Du sagst! Hier ist das Buch! Sage ihr auch, sie könne es so lange behalten, wie sie will.' Kann ich sonst etwas für Dich, thun, Kleiner?" Junge: Ja, da fällt mir ein, ' sie meinte, sie könnte Ihren Kochkessel sehr gut gebrauchen." Dame: Natürlich kann sie ihn sofort bekommen!' Junge: Und Sie möchten ihr doch auch Ihr Rad borgen, wenn es ginge!" Dame: Aber natürlich: ich werde es Dir sofort geben. Sag ihr nur. sie könne es sich stets holen, ohne erst zu fragen. Und hier hast Du auch 5 Cents, kauf' Dir VonbonS dafür! r-.ÄTa s-r. m,, - S v ? a ch I o s. Gatte. lUN, 1 . . . . cv,l W :ÜI1 " b lLr,? tin: Ich bin einfach sprachlos." Gatte: So? Dann wollen wir hierher übersiedeln!" . ' JhrGrund. . .Sag mal. Elfe, warum hast du denn den reichen Bankier, der in Wiesbaden um dich anhielt, nicht erhört?" Ach, weißt du, Tante, er war zu häßlich!" , Na, bei seinem riesigen Vermögen brauchtest du i . ..fjr.i ..e c r-x " -c . : 1 ... r. . voll) liiazi aus große Kcujuiofcu zu i hen!" Und dann sein Alter!" So, e, war wohl schon sehr alt?" O nein, ... -ri k ri c orT.C im egeniyei!, 11 aiiyang 11 iun' ziger und so gesund, der i&as . ja. W " j 1 j "oy vierzig ayre oen.

Etwas vom FaarlVuc. Leu Eirald avl Warum haben die Frauen des Sü dcns schöneren Haarwuchs als diejeni--gen deö Nordens? Diese Frage werden. sich schon viele unserer Leserinnen vorgelegt haben, welche Gelegenheit haben, im Süden, etwa in Spanien oder Jtalien, zu reisen und die reiche Fülle schöner Haare der dortigen Frauen zu bewundern. Und diese Frage erscheint uns um so eher einer Betrachtung an dieser Stelle würdig, als sich damit nützliche Rathschläge für die HaarPflege unserer Frauen verbinden lassen. Denn es ist ein Irrthum, annehmen zu wollen, daß der schönereHaarwuchs des Südens einzig und allein von Ursachen abhänge, die in jenem Klima wurzeln und uns Kindern des Nordens deshalb unzugänglich sind. Vielmehr liegen die Dinge derart, daß wir den Bewohnern des Südens recht wohl auch am 5topfschmuck ähnlich werden können, wenn Wir nur von ihnen lernen wollen. Geht man durch die Straßen einer südlichen Stadt, etwa Venedigs, sc

fallt einem die Haarpracht der Frauen und Mädchen auf, die auch den Aermsten und Dürftigsten zu eigen und ohneviele Mühe aufgesteckt ist. Wir die wir oft so viel auf unser Haar verwenden, dürfen sie darum beneiden. Und warum ist das so? Warum haben wir Haarmangel, dürftigenHaarwuchs, weniger Glanz und Pracht in seiner EntWicklung? Weil wir uns noch nicht zu der großenWahrheit durchgerungen haben, daß die einfachsten Dinge zur Erlangung von Gesundheit und Schönheit wie im Allgemeinen so auch im. ' Hinblick uf die Haare genügen. Die Italienerin, die Spanierin, die Bewohner des ungarischen Südens sie leben natürliche: und deshalb gedeihen sie auch in ihrer Haarpracht. Das Haar will freie Entfaltung, Lust, Licht, Sonne, und wenn wir ihm dieseDinge reichlich zukommen lassen, so gedeiht es auch und hält sich Krankheiten ferne. Wir aber sitzen zu viel in den vier Pfählen unserer Behausungen undbelasten uns zu die! mit Hüten, wodurch das Haar in seiner Entfaltungskraft beeinträchtigt und leicht auch eine Beute zerstörender Pilze wird. Diese winzigen Haarzerstorer bedürfen emes gewissen Luft- und Licht - Abschlusses, um sich zu entwickeln. Fehlt ihnen dieser, so ist ihnen der Nährboden entzogen. Und unsere Stubenhockern und andauernde Kopfbekleidung beschränkt die Luft- und Licht - Zufuhr zu den Haaren und wenn nun einer jener winzigen Pilze, die wir als Ursachen der verschiedenen Haarkrankheiten anzu--sehen haben, auf den Haarboden geräth, so findet er diesen für seine Aufnähme herrlich vorbereitet und kann nun in seinem Zerstörungswerke gedeihen. Ä!angel an Luft und Licht sind die Bedingungen seines Gedeihens. Das halte man sich vor Auc.en, und man Wird wissen, was, man zu thun hat. um sich solchen Schädling vom Leibe zu halten. Auch unsere Herrenwelt bietet uns für das Obengesagte eine Bestätigung: Cylinderhüte und ähnliche schwerwiegende Behauptungen" sind die Schöpfer unserer vielenKahlköpfe, weil sie die Luft und das Licht vom Haarboden zu viel abschließen und somit den haarfeindlichen Pilzen das Arbeitsfeld vorbereiten. Luft und Licht gibt's auch in unseren Zonen genug, und wenn wir davon nur den rechten Gebrauch machen, wird es auch um unseren Haarwuchs bald besser stehen. Die Bewohner des Nordens, die sich den Wind ordentlich um die Nase und damit also auch durch die Haare wehen lassen, weisen üppigen Haarwuchs auf, so die Zigeuner des Nordens, die Schotten und viele andere. Es ist also durchaus nicht nöthig, daß wir im Süden sein müssen, um zu besserem Haarwuchs zu gelangen. Und nun will ich auch noch der Ernährungsfrage einige Zeilen widmen, da diese für den Haarwuchs nicht unwichtig ist. Gewisse Speisen, . im Uebermaß genossen, so z. B. Fleischkost, erhitzen zu viel das Blut, bewirken den Andrang desselben zum Kopf und dadurch übergroße Hitze in der Kopfhaut, wodurch wichtige, der Haarentwicklunz dienende Lebenssäfte in derselben aufgezehrt werden. Uebcrmäßige Fleischesser haben selten einen üppigen Haarwuchs. Hingegen dient der Genuß von Früchten und grünen Gemüsen dem Hanwuchs. Und ebenso Hafcrkost. Hafer enthält Kieselsäure, die den Haaren sehr günstig ist. Die Schotten sind eifrige Hafere'sser. und sie haben schönen Haarwuchs. Hafermus, Bir nen, Aepfel und anderes Obst, ferner Luft und Licht sind also Haarpflege?. Das wolle man sich vor Augen halten, und danach wolle man sich richten, wenn man seinen Haarwuchs verbessern will. ' , Zulunft'sbild. Weiblicher Polizeilieutenant: Was haben Sie mir mitzutheilen, Frau Bankdirektor?" Weiblicher Bankdirektor: Wollte nur Anzeige machen, daß meine Kassirerin mit meinem Manne durchgebrannt ist," Galant. )ame: )i:sen Stoff kann ich nicht nehmen, der ist verschossen." Ecmmis: Wer wird nicht verschossen sein, der Ihnen nahe kommt, mein Fräulein!" Immer mit der' Zeit. Sommerfrischler (zum Bauer): Sie haben wirklich ein prächtigesSwein!" Bauer: Vielleicht Ansichtskarten da von gefällig?" Die boshafte Freundin. Was meinst Du. soll ich 'm ausgeschnittenen Kleid auf den Ball ,gehen?" Nein, thu' das nicht. Du würdest Dich bis auf die Knochen b!amiren:

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