Indiana Tribüne, Volume 25, Number 121, Indianapolis, Marion County, 19 January 1902 — Page 10
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Derpache. ' Humoreske ron Karl Zö!urai. Graf Eduard LipZnsky erregte im Kaffeehaus allgemeines Aufsehen. Er stellte sich in einem funkelnagelneuen, stilvollen Anzug ein, ' trug das Haupt ein inig hoch und würdigte die Kellnerfchaar kaum eines Blickes. Er setzte sich an einen Ecktisch und rief nach dem Kellner. Der Marqueur, der sich sonst für den seine Kaffees auf Credit genießenden Grafen nur wenig interessirte, rannte nun mit besonderer Schnelligkeit zu ihm hin und fragte devot, was der Herr .Graf befehle. Es war. ihm klar, daß der Graf sich irgendwie Geld beschafft und deshalb so großen Lärm schlage. Der Graf bestellte einen ganzen Schwarzen nicht Nußschaale" und dazu zwei Cognacs, sine Champagne. Gleichzeitig zog er eine dicke Cigarre mit Bauchbinde aus einer neuen silbernen Cigarrentasche hervor und war.so gnädig, den Marqueur mit einer Hadbewegung einzuladen, ihm das Feuer zu reichen. Während sich dies ereignete, wußte sich Graf Arpad Beberczey. der in einer anderen Ecke des Kaffeehauses eine Zeitung in der Hand hielt, vor Erstaunen kaum zu fassen. Er unter-
ivarf den Grafen einer gründlichen Prüfung und gewann die feste Ueber zeugung, daß der ganze" Mensch wie ausgewechselt sei. Eine Weile sah er ihn noch an, dann aber schritt er rasch entschlossen zu ihm hin und setzte sich an seinen Tisch. Graf Lipinsty empfing ihn sehr freundlich und derehrte ihm eine Cigarre, die Beberczey nicht zurückwies. Kurze Zeit rauchten sie und starrten sich gegenseitig an. Der Graf schaute den herabgekommenen Kameraden mit einer gewissen ökonomischen Ueberlegenheit an. Dieser kam- aus dem Erstaunen noch immer nicht heraus, bis er plötzlich das Wort ergriff: Was st geschehen?" 3ch bin zu einer Stellung gekommen und arbeite. Und es thut mir wohl, constatiren zu können, daß selbst raich der Arbeit die Cigarre gut schmeckt." Darauf ließ er Cognac kommen und lud Beberczey ein.'.mitzutrinken. Der Ritter trank selbstverständlich mit und zwar emige Male. Wust Du mir's erzählen?" fragte er später. Warum denn nichu" Bevor er aber zu erzähle ber ff - . ... . gann, i.ay er na? zweimal im Spiegel ein. Er gefiel sich in dem Bewußtsein, daß er ein neues Hemd sein eigen nennt und daß seine Toilette nicht vor den Miseren einer verkrachten Wurde zu erzählen 'weiß. Er sah sich wieder, wie er einst in guten alten Tagen gewesen. als die Banknoten noch nicht, in alle Wlnde geflattert waren .Also, daß ich Du erzähle, mir fiel eines Tages der Müller ein und ich rechnete aus, daß der Kerl an mir min bestens zwanzlgtaui.end Gulden verdient hat. Und auch das fiel mir ein, dak in dusem Me?rschen etwa von einem Cavalier steckt. Nicht immer aber manchmal brach es elementar aus ihm. Bah, dachte, ich mir, man kann m vroblren. Biellelcht ist fern Cavalierthum gerade im Ausbrechen. In seinem Geschäfte wollte man lhn vor mir verleugnen, aber ich bemerkte ihn in seinem Verschlag. Er war über seinen Tisch gebeugt und rechnete. Na, ich komme nicht gerade gelegen, dachte ich mir, aber ich war nun einmal da. Ich sprach von meiner allerdings nur momentanen Geldderlegenheu und setzte ihm einen ausgefüllten Wechsel vor. Müller sprang wüthend auf und wollte irgend eine Grobheit sagen. Aber er überlegte er sich und gab sich damit zufrieden, sie hinunterzuschlu cken. Mit der Hand aber vollführte er eine verneinende Bewegung und schob den Wechsel zurück. Dann kehrte er mir den Rücken und suchte weiter in seinen Papieren. Da Toi es kam. weift ich nicht er wachte in mir etwas von alter Würde, und mich choch aufrichtend, sprach ich mit Grandezza: Gras Eduard v. Ll pinskh de Dörgics und Habarg ist an eine, solche Handlungswene nicht ae wöhnt." Darauf wandte sich Müller Plötzlich zu mir, sah mich an und schlug er je !.- n . i . ' . r y . lieg wie ores im yeaier zu gejcye her, Pflegt an die Stirne." Bravo! Jetzt beginnt eö schon in teressant zu werden " Ganz richtig. Von dieser Minute an wird mein Mann ein ganz Anderer. Er blies den Staub vom Sofa und hieß mich niedersetzen. Aus seinem Schranke nahm er Cigarren hervor. Er stellte Cognac vor mich hin und sing an, vertraulich zu werden. Er be gann zu erzählen, daß er am Rande des Abgrundes, des Ruins stehe. Sei nen vier Hauptgläubigern habe er auch schon seine Zahlungsunsähizkeit zu wissen gegeben und feine Lage sei die denkbar schlimmste, denn mit diesem seinem dritten ConcurS werden seine Gläubiger wohl schwerlich Nachsicht haben. Wenn die Zeichen nicht tru gen, komme er vor daS Gericht. Seine Schuld belaufe sich auf mehr als 100. 000 Gulden und von diesen wolle er nur 20.000 Gulden zahlen. Während er all' daS mit ziemlicher Breite sprach. schaute ich ihn phlegmatisch an und fragte mich, was mich denn das AlleS angehe. Diese Frage ist auch bei mir aufge taucht." Müller- errieth meine Gedanken und gab mir eine Erklärung. Vor Al lem kam er mit dem GeschäftsusuS, von dem ich natürlich nichts wußte. Er erzählte mir. was der Kaufmann thut, wenn er sich ausgleichen will. In er ster Reihe sammelt er Geld, so viel, urn die abgelaufenen Wechsel einzulö sen. Sagen wir, daß er 100,QÖ0
Oulden besitzt und sälli: :$ltjn ttnrstlSen2DUt. Nun. da.itV vj-'::At:'.ox 1 .
glaüd7 auch mit weniger Geld die Angelegenheit zu ordnen. In diesem Falle gibt er den Großhändlern und Fabrikanten zu wissen, daß er nicht in der angenehmen Lage sei, zahlen zu können. Die interessirten Fabrikanten und Großhändler sind nach Erhalt dieses Berichtes im Klaren über seine Lage und wissen gut. daß demnächst ein Herr bei ihnen erscheinen wird, ein
Verwandter des zahlungsunfähigen Kaufmannes. Dieser Herr hat gewohnlich ein edel fühlendes Herz, und dieser Herr ist geneigt, eine gewisse Summe aus seiner eigenen Tasche" zu zahlen, nur damit er den Kaufmann rette. Aber er selbst ist auch nicht reich, und so kann er nicht mehr als 20 bis 30 Prozent bieten." ' Na also, das ist ganz klar. Aber warum erzählte er Dir das Alles?" Damit ich in diesem Falle der Verwandte sei. der mit den Gläubigern gefühlvoll unterhandelt. Dieser Einfall kam ihm, als ich mit Stolz und unverfälschter, echter Vornehmheit die Worte hinschleuderte: Graf Eduard v. Lipinsky de Dörgics und Habarg ist an eine solche Handlungsweise nicht gewöhnt." Ich imponirte ihm und er dachte daran, daß ich bei den Gläubigern auch die nöthige Wirkung üben werde. Zum Teufel, er hat auch nicht schlecht spekulirt, denn ein wahrer Graf mponirt denn doch mehr, als sein Oheim oder Schwager, die ja den Gläubigern schon bekannt sind. Nun. ch war geneigt, das zu thun, und er bot mir eine sehr ansehnliche Summe an. Ich muß hier bemerken, das? ich mich noch an demselben Tage mit neuer Garderobe versah und auch mit einigem Schmuck. Ich sah wieder aus, wie einst, m der guten alten Zeit Und Du hast Dich für seinen Oerwandten ausgegeben?" Nein das babe ick nickt aetban. Aber höre doch freundlichst weiter. Am nächsten Tage war ich schon in Wien, wo ich mich beim Fabrikanten meldete, der ihm so leichtsinnig Credit eingeräumt. Der Hauptgläubiger wüthete gerade am schönsten, als ich in'S Vorzimmer trat. Er sprach mit seinem Advokaten, bis zu mir drang seine Stimme. Er wünschte die ganze Angelegenheit vor das Gericht zu bringen. Er bestand daraus daß Muller zwei Jahre sitzen" müsse. Der Diener wußte damals noch nichts von meinem Titel und ließ mich warten. Aber als ich ihm meine Karte überreichte, begann er sich endlos zu verbeugen, und sofort meldete er mich an. Da Favrikank eilte mir enigegen, bot mir ei nen ffauteuil an und fragte mti einer gewissen Ergebenheit, womit er dem Herrn Grasen dienen konnte. Hierauf erzählte ich ihm langsam und feierlich, daß ich vor vielen Jahren Pathe eines Kindes geworden sei. Der Vater wäre ein armer Teufel. Den kleinen Knaben hatte ich lieb gewonnen, und nachdem er zum Jungen emporgeblüht, sei er mein wahrhafter Lieblii aeworr. "1 t"u. , ? ,w vwi, ipaicr ljairc icy iyn aus oen AU, gen verloren und nicht viel mehr von ihm gehört, bis ich ihn vor wenigen Tagen zufällig wieder gefunden. Hier nannte ich ihm den Namen meines Palyensoynes. Nun. wüthete er?" 'Es dauerte einige Minuten, bis er sich mäßigte. Ich natürlich schwiea erstaunt und spielte den.Ueberrasckten. Iann stand ich auf und bat ihn um Entschuldigung, daß ich ihn gestört. Ich erklärte ihm, daß mein Pathensohn mir unter schluchzen erzählt habe, wie er mit einigen Tausend Äulden zu retten Ware. Den Schluß sprach ich sehr gerührt. Der Fabrikant bedauerte mich fast nd fing an. mir Herrn Müller eingehender zu schildern, den ich doch schließlich auch ganz gut kannte. Inzwischen ward er freundlicher, wir plauderten in einem vertraulichen Tone und zum Schlüsse lud er mich höflichst zu seinem Abend ein. Er bat mich, unbedingt zu scheine und den Glanz deö Abends zu ' heben. Von Müller war keine Rede mehr und ich versprach ihm. daß ich ihn besuche. Du. welche Ovationen man mir dort brachte, mir, dem einzigen Grafen, das kannst Du Dir nicht vorstellen. Der Diener meldete mich schreiend an. Jeder mußte davon Kenntniß nehmen. daß ich Graf Eduard v. Lipinsky de Dörgics und Habarg persönlich sei. Der Hausherr stellte mich außerdem Jedem einzeln vor, dies besorgte auch seine Frau, die sich stets an meinem Arm befand. Beide blickten mit strahlenden Augen umher, und jeden Augenblick sprachen sie zu mir: Lieber Graf", hochgeborener Herr" u. s. w. Die Gesellschaft war natürlich sehr gemischt, und iedes Mitglied beneide!? die Herrin des Hauses, die sich mit einem gräflichen Gaste brüsten konnte." Ich hoffe, Alter, dak Du Dir nicht einen Rausch angetrunken hast?" Nein, aber ich muß Dir sagen, daß es mir schwer fiel, denn es gab köstliche Getränke. Tags darauf besuchte ich die Familie, um mzch zu verabschieden. Der Fabrikant erwartete mich bereits und sagte, daß er für mich eine ange nehme Ueberraschuna bereit hätte. Was er sonst für Niemanden gethan hätte etc.. etc. Kurzum, er sei bereit, sich mit Müller auszugleichen, damit mir die Sympathie für mein Pathenkind man zu doch komme. Dann bat er mich, mein Pathenki:td tüchtig zusam menzuschimpfen und ihn zum Herzen zu sprechen. Mit dem Gelde, das er auf Grund der bisherigen Falliments I erspart hat" meinte der Fabrikant kann er das Geschäft glanzend weiterführen." Um meinetwillen fügte er hinzu würde er auch wei terhin mit ihm geschäftlich operircn, aber von einem Ausgleich dürste absolut nicht mehr die Rede sein." Und was lsaate Müller?" . Er wollt mich umarmen, was ich ihm natürlich nicht erlaubte. Sonst hat er sich selr correct benommen, und rrit ttm C-nfiortnrar. dZs et mir r" r .-i -r - m r t t
XTrtv, mem Soyn, jetzt stellte eö sich heraus, daß dieser Müller auch dankbar sein kann. Es geschah etwas, worauf ich gar nicht rechnete." Hat er Dir auch Geld geliehen?" Wozu, ich war doch jetzt Capitalist. Nach zwei Tagen kam er mit einem fremden Herrn zu mir. Den fremden Herrn hat er mir vorgestellt, und Herr Steiner blieb längere Zeit bei mir. Er erzählte, daß er sich in der Lage befinde, aus der ich seinen Freund, Herrn Müller, so schön herausgeholfen. Er gab der Hoffnung Ausdruck, daß es mir, Grafen Eduard v. Lipinsky de Dörgics und Habarg, gelingen werde etc.. etc." Nun?" Nun habe ich noch ein Pathenkind
bekommen. tn Nnka. tost hin ftslitht gläubiger domilizirt. habe ich auch imponirt und meine Reise war vom be f. ror - . '& f sten Erfolg gekrönt." Ich hoffe, Alter, daß wir uns darauf morgen bei einem Mahle gütlich thun." Ich kann nicht, mein Sohn. Morgen muß ich mit dem Frühzug nach Brünn, wo ich die Angelegenheit meines dritten Pathentindes ordnen muß. Aber dann, 'wenn ich einmal Zeit habe, speisen wir zusammen. Das Geschäft, weißt Du. geht Allem vor." Gegenseitig. Er: Du hast mich ja nur wegen meines Geldes geheirathet." Sie: Nein, daS habe ich nicht gethan." Er: Na. weil Du mich liebtest, hast Du mich doch nicht geheirathet?" Sie: Das allerdings nicht!" Er: Na, zum Donnerwetter, weshalb hast Du mich denn genommen?" Sie: Um diese gräßliche Elsa Anker zu ärgern, mit der Du doch verlobt warst; der wollte ich Dich abspenstig machen." Er: Allmächtiger! WaS hast Du ge -than? Ich habe Dich ja aus Verzweiflung darüber, daß Elsa Anker mir einen Korb gegeben hat, gerade genom men!" I n G 0 l ß e n (K r e i s Luckau) Hai sich der städtische SteuererhedkL Schulz erschossen. Eine Revision der von ihm verwalteten Kassen ergab, daß er jahrelang bedeutende Unterschlagungen begangen hat, deren Umfang bis jetzt noch nicht festgestellt werden kontt te. A 0 0 ! 0 g l 1. ch e s aus der Redaktion. Diener: Fräulein Eulalia ist draußen und will mit dem Herrn, der die Ente ihrer Verlobung in die Welt gesandt hat, ein Hühnchen pflücken." Redakteur: Lassen Sie die Gansherem!-' Parirt' Professor: Wir haben also gesehen, daß der Schädelum fang beim Manne großer ist als beim Weibe. WaS können wir hieraus schließen, Fräulein Selma?" Selma: Daß der männliche Schädel mehr Hohlräume besitzen muß. als der weibliche." Herausgeplatzt. Lehrer: Liebe Kinder, kennt Ihr daZ Haus: es steht Jedem offen, den Armen wie den Reichen, und wer es besucht, trägt Trost und Erquickung davon! Nun, w heißt das HauS, Hanschen? HänSchen (schnell): Das Wirthshaus. Herr Leorer!" -"lauöj ein Grund. Dok ior: Ja. ich habe Ihnen ja ausdrück llch gesagt, Sie sollten sich täglich zweimal die Augenlider mit gutem Kornbranntwein einreiben. warum thun Sie denn daS nicht?" Patient: Geht nicht, Herr Doktor, ich bring' den Schnaps halt nicht hinauf über's Maul!" Malitiöö. Frau A.: Sa. gen Sie 'mal, wo lassen Sie denn die Livreen für Ihr Personal machen, Schnitt und Farben sind wunderschön. Und dabei so originell." Frau B.5 Da ist nicht viel Originalität dabei. Die Livree ist eine genaue Copie derjeniaen, welche schon unsere Vorfahren gebrauchten." Frau A.: So, so. Wo waren denn die in Dienst?" Aus der Instructions stunde. Unterossicier: Soldat Fischer, sagenSie 'mal, waS istTerrain?" (Fischer sieht sich im Kreise um. und schwelgt.) Unterossicier: Sie Esel! Läuft der Kerl den ganzen Tag d'rin herum und weiß nicht, was Terrain ist. Na, jetzt werden Sie es wohl wissen?" Soldat Fischer (triumvhirend): Herr Unterofficier, a Paar Stiebet!" D e r e r st e W i tz. Die Schlange (zu dem-Engel mit dem flammenden Schwert vor dem Paradiese): Entschuldigen Sie, mein Herr, ist der Adam glücklich 'raus?" Der Engel: Ja, er hat sich aus dem Staube ge macht." Die Schlange: Gott, wie komisch erst lat ihn der liebe Herrgott aus dem Staube gemacht, und nun macht er sich selbst aus dem Staube!" Botanisches. Wirth: !Zst die Blume dieses Weines nicht bnllant?" Gast: Vorzüglich; eS ist die aber auch lein Wunder." Wirth (sich geschmeichelt fühlend): Dürfte ich Sie um eine Erklärung diesesLobes bitten?" Gast: Gewiß, mit Vergnügen. Ich wollte nur andeuten, daß Blumen sich im Wasser vorzüglich conserviren und lange ihren Duft behal ten." Schweigen ist Gold". Der Buchhalter Schnock ist zu einer Gesellschaft bei seinem Prinzipal geladen und wird etwaö laut. Friedheimer." flüstert die Frau des Hauses ihrem A!anne in's Ohr. der Schnock wird zu laut. Sorg', daß er ruhia wird, aber mach's geistreich! -Er ist Dein bester Arbeiter!" Der Herr des Lauses ergcejij sein Glas: Auf Ihr Wohl, mein ye? Schnock! . . . . Wie wär's. nxnn'' xntal übergingen l'zx Eoldährunz. . .
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Lesst.'wak Qerrk. A. Wermann do Baltimore. vZd.. schreibt: Y a l t i m o r t, WD., M. Wirj liX. eclirter ttvc: ta iA nnmekir 7k Abrer Vel,a?!una vollsländia oedeilt bin. will fy ocdmalt
meinen all ausführlich beschreiben. Vllio: ?or I Lingcn im rechten Ohr bei mir ein. ... i ... : ,-r. . (. . i : rnr nouitäntia ertor srfi machte eine dreimonatliche atarrdkirr dun
darunter einen unserer berühmtesten hiesigen Ohrenärzte, welcher mir schlankweg ertläne. daß nur eine Operation helfen könne, und diese wahrscheinlich auch nur vorübergehend, daji da Singen wohl ushören, aber da? lehör vollständig verloren gehen wurde ans dem betrenenden Ohr. Nun la? ich durch Zufall yre Ai'nonre im Rew Zkorker ?)ioraenjournal und lief, mir Ihre Kr koe. Nachdem ich dieselbe nur einige Zage nach Borschrist gebraucht, lief, da Einzen nach, nd beute, ach, sage und schreibe, fünf lochen, ist mein Gehör auf dem tranken Ohr vollständig wieder lzergesteLt. Ich dake Ihnen hiermit herzlich und zeichne mit größter Hochachtung )red A. Hermann, 750 Z. Yroadway. valtimore, d. P. F. Tat Obenstehende ist eine freiwillige Erklärung und die lautere Wahrheit, nd könne Ete nch Veliede gebrauch davon machen. D. O. Nofteufreie Uterschuna und Vukkst. Ider kann sich mit geringen Rosten ZU lzause heilen. Die Kur verhindert Sie nicht, Ihrer gewöhnlichen Besch'ästigung uachzngehen. Internationale Ohrenheilanstalt. 56 La Ealle Ave., Chicago, Jll.
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