Indiana Tribüne, Volume 25, Number 120, Indianapolis, Marion County, 18 January 1902 — Page 6

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Jnvlara Tribüne 1 Jwnar 1902,

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Pleifc ZZabersack's Zchreidednef.

No. 21t. M r.iw fixier Mister Edithor!

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IehZ. wann en Mann so an? sei junge Iah zurick denke duht, dann falle ihn so allerhand Sache ein, wo r schon gdah Hot un wo er jetzt als Mann in die reifere Jugend noch emol buhn- dcht, wann er nor könnt. Mer werd awwe? mit die Jahre un weil n::r doch so gar keine Eckserseis n-.ehr Hot, zu lehsie un denkt, o, well, laß des die Kids duhn. So for Instenz, was hen ich immer so gern Keits gemacht! Wei Gutneß, ich hen m meine Ma ihre Kitschen en rehgeller Keitschapp gehabt un weil mer dazu doch Pehst brauche duht, do hen ich immer meine Ma ihren ganze Supp!ei an Flauer uffgejuhst. Off Kohrs hen ich for den Riesen auch oft genug mei Fell verschmisse kriegt, awwer was giebt do e Kid drum. Ich hen ruhig weitergepehst bis uff en schöne Owend, was awwer in sackt gar kein schöner Owend gewese is, meiMa alles zu den Pa getetielt Hot un do Hot's en Ren gewwe. Sellcn Owend Hot mei Pa grad e wenig gut gesuhlt un in so. e Kondischen do is er immer arig ocklie gewese. Was?" Hot er gesagt, was duht der verdollte Bub? Wie gern hätt' ich heut noch e Glas Bier gedrunke, die Zung Hot mich for Dorscht annslang aus den Hals gehängt ich hen awwc? gedenkt, es is genug (bei de Weg, Mister Edithor, sell is auch kein Tschohk gewese) du mußt sehfe, un do stn ich for heim gestart. Un der nicksnutzige Lausbub geht her un duht das theure Flauer wehste! Komm emol her, willst Du?" Do hen ich gesagt: Ro". Sell is auch all gewese, was ich gesagt hen, bikahs ich hen schon ganz ecksäcktlie gewißt, was komme duht. Wie ich gesagt hen No", do is mein Pa uffgestände un is iwwerall in den Ruhm erum. Wisse Se, dohot er nämlich for en Stecke gehont. Ich hätt ja ganz gut fortschnieke könne, awwer des Hot mich doch zu schmal geguckt. Es wär off Kohrs besser gewese, wann ich mein Verschwindungspunkt gesucht hätt, awwer ich hen gedenkt, jetzt erscht recht nit. ich will emol den sehe, der sich for mich ferchte duht. Wisse Se, zwische Jhne un mich, hen ich ja gewißt, daß mein Pa den Stecke mt sinne deht, bikahs ich hen ihn in. mei KeitFäckterie uffgejuhst gehabt. Dann hen ich mein Pa auch gar ui! zugetraut, daß er jetzt noch en Ersatz for den Stecke finne deht. Er war in den Keller gange un uff eemol h'ör'n ich ebbes kräcke, jetzt hen mersch gehabt, der Pa Hot en Waschpohl in zwei gebroche! Er is obstehrs komme un jetzt is der feierliche Moment komme. Er Hot mich an mei Neck getäckelt. Hot mich en diesente Schehk gewwe, daß mich all meiBohns gekräckt hen. Awwer sell is all nor die Jntrodockschen gewese.. DieHauptsach is noch komme. Also säßig bist Du auch noch?" Hot er gesagt. Willst Du hen. daß Dein arme alte Pa wege Dich verdorschte soll?" Uff all die Kwestschers hen ich keine' Ennser gewwe. wär ja doch kein Juhs gewese, das Unvermeidliche hätt ich ja doch nit zurückhalte könne. In die erschte Lein hen ich jetzt gestalt zu greine, bikahs ich hen eckspecktet, daß, weil alles Wässerige gege mein Pa gange is, ich mehbie mit mei Tiers en sahfte Spatt bei ihn hätt totsche könne. Awwer nicks komm eraus, er Hot gesagt, das wär alles uffgemacht, un ich hen's doch wahrhaftig gemeint. Dann Hot er mich um die Wehst gekriegt un do hen ich gefeit for diehr Leif. In die erschte Lein hen ich mit mein Kopp den alte Mann en Pusch in den Stommeck gewwe, daß ihn der Wind ausgewwe Hot; wie auch deß nit geschafft Hot, do hen ich en getrippt un padautz Hot er den lange Weg an den Flohr gelege. Ich hen nit helfe könne, awwer ich hen laut schmeile müsse, un das is, wo ich en Mißtehk gemacht hen. Wie der Pa das gesehn Hot, do Hot's geschellt gehabt. Wie en Preis fetter is er uff mich los getschumpt un Hot mich"mit den Waschpohl doch so verschmisse, daß ich ernstlich daran gedenkt hen, mein letzte Wille zu mache. Ich hätt nie nit aedenkt, daß der alte Mann so en Raudie un so en Toff sein könnt. Wie ich mei Schehr gehabt hen, das meint, wie der Pa nit mehr Hot druffschmeiße könne, do hen ich gefiehlt, als ob en Eckspreß Trehn iwwer mich gange Wär UN hätt mit die letzte Kahr e Stund an mich gestappt. Well, hen ich gedenkt, sell is awwer doch e rehgeller Schehm. So ebbes macht ja der: gesundeste Esel kaput. Ich sin ja noch oft von mein Pa. verhammatscht worde, awwer s e l l e Lickin h:n ich ihn doch nie vergesse könne. Mei Ma, wo ich for alles geblehmt hen, die Hot ganz ruhig dabeigesosse un Hot ihr Ehpren gemend. S Hot e Fehs gemacht, als wann gar nicks gehäppend wär. awwer wie mich mein Pa gefinnischt sehbt

hok, do Hot'S noch eöbeS annerschter gewwe. .Valzer," Hot se gesagt so Hot mer nämlich mein Pa gerufe .

wann ich gewitzt hätt', daß Du so toff i mit den Kind umgehn dehtst. dann ! bätt ich doch nie nit e Wort gesagt; ich i sin eschehmt von Dich (bei de Weg, ! Mlster Edlthor, ich nn auch gewese, un wann Du jetzt sauwer warst, dann deht ich Dich jetzt Wege Diehrkwehlerei erreste lossc. Fui Deiwel!" Dann is mei Ma auiseit un Hot gegreint. Ich hen auch gedenkt, daß jetzt der geeignete Augenblick komme wär. for mich zu dricke un in e Seckend sin ich autseit den Ruhm geweZe un hen mich in unser Bettruhm gemacyr. Die annere Kids hen all noch nit geschlofe un wie ich komme sin, do hm se sich gefreit, wie alles, daß ich so e gute Dräsching kriegt- hen. : Do hen ich Widder emol so recht gesehn, ttis for e niederträchtiges Seit die Mensche sin. Off Kohrs hen ich das sväter auch noch oft genug ausgefunne. Sellemols Hot's mich am allermehrschte gefuckst, bikahs ich hen doch die Keits for die Feger gemacht gehabt. Ich hätt' gegliche, die Kunne e diesente Licking zu gewwe, awwer ich sin zu wiek un auZgewohre gewese for das un do hen ich kei Wort gesagt un hen geschlofe. Am nächste Morgen hen ich ausgefunne. daß die Ma un der Pa noch en ferchterliche Rumpus gehabt hen. ES Hot mich Niemand ebbes gesagt, awwer ich hen gesehn, daß der Pa sei Nohs uffgebändätschi gehabt Hot un daß er auch so ebaut ferzehn Skrätsches in sei Fehs gehabt Hot. So ebbeS läßt immer e kindliches unverdorbenes Gemieth ärig dies blicke. Noch e anneres Ding, mein Pa is arig gut zu mich gewese. Ich hen zuerscht gar nicks von den Roffjan wisse wolle, dann hen ich awwer gedenkt, o well, hen ich gedenkt, er is doch immer sozusage Dein Pa un Vatter, mei Schmiß h?n ich ennihau un do kannst Du auch grad so gut Widder mit ihn uffmache. Sell hen ich dann auch gedahn un ich hen for e lange Zeit kein Kahs mehr gehabt, iwwer den alte Mann zu kom plehne. Awwer die Licking hen ich bis uff de heitige Dag noch nit vergesse. Mit beste Riegahrds. Juhrs Trulie. ' Melk H a b e r s a ck. ESkweier un Scheriff vsn Apple Jack, Hone Terrer KaunHe.

uvne vzt x t t u m v le Weit im Selbstfahrer beabsichtigt Herr Mar Eudell aus Aachen mit einigen französischen und englischen Sportgenossen im nächsten Frühjahre zu unternehmen. Die Reise geht von Paris über Aachen. Berlin, Moskau durch Sibirien, nach Peking und Tokio. Ein Dampfer führt die Reisenden über den Großen Ocean nach San . Francisco, von wo sie sich zunächst südlich, dann quer durch. Mexico und wieder nördlich nach Chicago und New Nork wenden wollen. Die Rückkehr soll über den Atlantischen Ocean hzti- Berlin erfolgen. Die Fahrt soll sich durchweg zwischen dem 40. und 50. Breitegrad brwegen, sodaß die Reisenden stets mit ungefähr gleichen Temperaturverhältnissen zu rechnen haben. Für die von sechs Personen geplante Fahrt wird ein ZOpferdiger Panhard und Levassor-Wagen benutzt, dessen Preis 50.000 Francs beträgt. Die Gesammtkosten des Unternehmens werden von den Reisenden zu gleichen Theilen getragen und sind auf 250.000 Francs veranschlagt. Als Warnungs- und Schreckmittel ist an dem Selbstfahrer eine Vorrichtung für Selbstschüsse angebracht. Hinter dem für zwei Personen berechneten Lenksitz des Wagens befindet sich ein Raum, der für vier Personen bcquem Platz bietet; die Platform ist zur Unterbrintzung von Ersatztheilen und LebensMitteln bestimmt. Eine Vorstellung sine matographischer Ansichten, die in dem Städtchen Vellegarde unweit Montargis von einem Tages zuvor eingetroffenen- Individuum veranstaltet worden war, wurde unliebsam unterbrechen. Als nämlich der Veranstalter in seinen Vorführungen, die ein zahlreiches Publikum versammelt hatten. eine Pause eintreten ließ, traten 5wei Männer, von denen Man bald erfuhr, daß es Pariser Geheimpolizisten waren, an ihn heran und verhafteten ihn. Dieser - Impresario war nämlich ein gewisser Folev, der seinem Prinzipal mit 25,000 Francs durchgebrannt war, sich einen kinematographischen Apparat gekauft und mit diesem eine Rundreise durch Frankreich angetreten hatte, die aber sehr schnell in Bellegarde unterbrochen wurde. sineäußerst aufregende Luftfahrt, die aber glücklicherweise ohne Unfall blies, hat in der Nähe von Bastide in Frankreich stattgefunden. Ein Ballon mit dem Luftschiffer Mousset stieg sehr schnell auf, hatte löer in einer Höhe von 230 Metern das Unglück, zu reißen, und sank mit großer Schnelligkeit gerade über den Garonnefluß. Mousset fiel aus einer Höhe von hundert Metern aus dem Korb und sauste in den Fluß, und zwar vor Tausenden von Zuschauern, die nichts anders glaubten, als daß er ertrinken müsse. , Inzwischen waren einige Schiffer mit einem Boot zu Hilfe geeilt und hatten das Glück, den Luftschiffer aufzunehmen, als er nach einigen Augenblicken aus dem unfreiwilligen Bad wieder an die Oberfläche kam. Es war ihm weiter nichts ge schehen. so daß er sich allein nach Hause f,pfrfc f nnT ' . i . . . - '

Allerlei siir's HauS. U m e i n B r u n n e n r o h r a u szuthauen nimmt man Kochsalz. etwa ein Viertel Pfund auf ein blö zw?i Quart heißes Wasser und füllt es von oben in das Rohr; dabei muß eine zweite Person den Pumpenschwengel tüchtig bewegen. Um die Brunnen vor dem Einfrieren zu schützen, muß das Rohr rechtzeitig mit Stroh umwickelt werden. H a t m a n b e i k a l t e n T a g e n Wäsche zu trocknen, so hüte man sich, dieselbe in gefrorenem Zustande abzunehmen, übereinander zu biegen und zu drücken, indem bei der Biegung die kleinen Eiscrystalle gebrochen und 'die innig mit ihnen vermengten Gewebefasern zerschnitten und zerrissen werden und die Wäsche namentlich die feine. eine Menge Löcher bekommt, welche vorher nit darin waren. Angelaufenen Nickelbes ch l a g an Oefen zu reinigen. Bei zu stark geheizten Oefen läuft der Nickelbeschlag sehr bläulich an. Man versuche zunächst, ihn mit Stearin-Oel sehr stark und fest abzureiben und dann , mit Wiener Putzkalk nachzuputzen. Doch muß man sehr stark und lange reiben. Ist der Nickel durch und durch verbrannt, so nützt dies Mittel auch nichts, der Ofen muß dann neu vernickelt werden. Für silberne Löffel, die täglich im Gebrauche sind, ist kochend heißes Kartoffelwasser, in dem man sie 5 10 Minuten liegen läßt, ein einfaches Mittel, ihnen einen schönen Glanz zu verleihen. Will man dieselben einmal wie neu aussehend machen, so setzt man sie in einer Lösung von gleichen Theilen Kochsalz. Alaun und Weinstein auf's Feuer, läßt sie aufkochen und reibt sie dann mit einem weichen Tuche trocken. Vergilbte weiße Wollsachen aufzufrischen. Weißer Flanell, weiße Kinderkleider etc., die durch Liegen gelb geworden sind, frischt man auf folgende Weise wieder auf. Ein halbes Pfund beste Marseillerseife wird in zehn Quart lauwarmem, weichem Wasser aufgelöst und 1Z Unzen Salmiakgeist zugesetzt. Darin weicht man die vergilbten Sachen ein, drückt sie nach einiger Zeit ordentlich darin herum, ohne sie zu reiben, und wäscht sie dann in reichlich lauem Wasser aus. Man kehrt die linke Seite nach außen, hängt sie zum Austrocknen auf, indem man noch ein weißes Tuch überlegt, und plättet nachher diejenigen Stoffe, die das Plätten vertragen, sorgfältig unter weißen Tüchern aus. 'Salmiakspiritus. Ein ausausgezeichnetes Hausmittel, das uns die mannigfachsten Dienste leistet, ist der Salmiakspiritus, der aber von den wenigsten Hausfrauen ganz nach Verdienst geschätzt wird. In den meisten Fällen wird der Salmiakspiritus verdünnt angewendet, nur in einem Falle ist er, in unverdünntem Zustande gebraucht, nämlich zum Lampenputz'en. Hierbei gießt man ihn auf ein wollenes Läppchen und reibt alle blanken Theile, vorzugsweise den Brenner, damit ab; ohne jegliche Mühe und Anstrengung giebt man damit den blanken Theilen ein strahlend glänzendes Aussehen. Der verdünnte Salmiakspiritus ist.

wie die folgenden kurzen Andeutungen

zeigen, fast eln UmversalreimgungsMittel zu nennen. Mischt man zwei Löffel des Salmiaks mit einem Eimer lauen Wassers, so giebt das ein WaschWasser für Wollw'äsche. das deren Einlaufen oder gar Verfilzen verhindert. Ein vorzügliches Reinigungsmittel für Teppiche erhält man, wenn man drei Löffel Salmiakspiritus in ein: Schale Wasser gießt, ein leinenes Tuch hierin gut ausdrückt, und damit strichweise unter öfterem frischen Eintauchen des Tuches und Erneuern des Salmiakwassers den Teppich abreibt. Wenn man den letzteren darnach mit klarem Wasser, gut . nachreibt, wird man mit Erstaunen eine völlige Auffrischung selbst zartester Farben wahr nehmen, und jegliche , Schmutzflecke beseitigt finden. Ebenso, wie Teppiche, kann man auch Plüschmöbel, vor allem auch 'die Kameeltaschenbezüge von Wohn- und Speisezimmermöbeln, mit Salmiak spiritus reinigen und auffrischen. Für Silbersachen, di: stark angelaufen und unansehnlich geworden sind, ist ein Bad in Salmiakwasser das beste Mittel zur Erzielung weißen Glanzes. Man rechnet vier Fünftel Wasser und ein Fünftel Salmiak zu dieser ' Auffrischungsflüssigkeit. Für schwarze,', unansehnlich gewordene Kleidungsstücke, die ein' fleckiges, oft auch mehr graues, als schwarzes Aussehen zeigen,, ist. ' das Abwäschen mit Salmiakspiritus das reine Verjüng ungsmittel. Man bürstet solche Sachen vorher gründlich, zieht dann die Röcke über ein Plättbrett, taucht einen Schwamm in Salmiakwasser Salmiakspiritus und Wasser zu gleichen Theiln und wäscht das Kleidungsstück damit gründlich von oben bis UNten ab. Dann legt man ein reines Tuch über, bügelt die Sachen nun entweder auf der rechten Seite oder hangt sie einfach über einen Kleiderbügel, und läßt sie darauf trocknen. Endlich ist eine Mischung von Salmiak und Terpentinspiritus zu gleichen Theilen wohl das einzige, wirksame Mittel zur Entfernung schwarzer Tintenflecke von grünem Schreibtisch, die sonst allen Mitteln hartnäckig zu widerstehen pfleeen. Man muß diese Mischung be-, hutiam mehrmals auftragen, kurze Zeit wirken lassen und die Stellen darnach gut abspülen. -

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