Indiana Tribüne, Volume 25, Number 119, Indianapolis, Marion County, 17 January 1902 — Page 2
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tn zudrlngttchkt freier. Ein mcrlwüidiZer Proceß h!e!t b?c fer Toge die Warschauer Gesellschaft in Athem. Herr Korwin-Piotrowsli. der Held desselben, .nx:r beschützt, nach einer romantischen Licbeszeschichte, die einen für ihn traurigen Ausgang nahm, seinen Aerger durch einen Mordversuch an einem Ux Aetheilioten ausgelassen zu hakn. In der That hatte Piotrowski auf seinen Gegner Paszkowski mitten im Theater ztoei Schüsse abgefeuert. C? behauptet al lerdings, es nur aus Nothwehr gethan zu . haben. Korwin-Piotrowski ist keine alltägliche Figur. Sohn eines begüterten Edelmannes in Volynien, stndirte er an auslän'dischen Umöersitäten und veröffentlichte sogar in deutscher Sprache mehrere nicht uninteressantc Arbeiten, so über Gambctta, über den Jesuitenorden und über Leo XIII. auf dem Gebiete der SocialÖkonomie". Nach Warschau zurückgekehrt, erwarb er eine vielgelesene Wochenschrift und wurde dank seiner Eigenart und seinen tollen Einfällen
bald zu einer stadtb:Zannten Persontzen. Nachd:m Plotrcwsll sein .erz schon mehreren Damen zu Füßen gclegt hatte, verlobte sich der bereits vierzigjährige Lebemann in die sechzehnjährige Tochter des Notars Normark. Der Kleinen gefiel der elegante und originelle Courmacher sehr wohl; sie schwor ihm chne weiteres ewige Liebe und war bereit, seine Frau zu werden. Anderes ihr Herr Papa. Der alte Notar wollte vonPiotrowski nichts wissen. Vergebens bemühte sich dieser, durch lukrative Geschäfte, die er Normark anbot, dessen Gunst zu gewinden. Herr Normark hatte sich einen Zunftgenossen aus )?er Provinz. juvmmivz rn jiuuic, 4u..i &y.yi m 1 SV) v 4 fTT rfVr a versöhn ausersehen. Da erwachte in rnm2f? v ' 'crTnh rcr UJZ r,:n Piotrowski der Trotz. Er legte sem Veto e:n und erklärte, daß er dieVerlobung unter keinen Umständen dulden" werde. Seinem Rivalen Dombrowski schlug er einen Zweikampf auf 2tfd und Leben vor; eingeschüchtert erklärte dieser, von seinerBewerbung zurücktreten zu wollen. Heimlich verlobte er sick jedoch mit rl. Normark, die sich in" den Willen ihres Vaters fügte. Als Pirtrowski dies erfuhr, stürmte er mit seinen Lakaien dieWohrnimj Normarks und suchte den Alten unter einem Haufen Wasche, wo sich derselbe verkrochen, hervor. Da aber sein Antrag trotzdem abgelehnt wurde, griff er Dombrowski in einem Hotel an und versetzte ihm vier wohlgezählte Ohrfeigen. Aach diese hochgemessene Dosis verfehlte ihre Wirkung: Dombrowski stellte ich nicht zum Zweikämpf, und ein Ehrengericht unter Leitung eines Herrn Paszewski fand dies ganz in Ordnung. Nun heiratete Dombrowski Frl. Normark und verließ mit ihr Warschau. An diesem Tage wollte es der Zufall, daß Piotro.ski im Theater einen Sitz neben Paszewski erhielt. Er zeigte diesem unverhohlen seine Verachtung, und als Paszewski mit einer Ohrfeige antwortcte, richtete Pictrowski seinen Nevolver auf ihn. Ein Schuß knallte, glücklichcrweise aber wurde Paszewski nur unerheblich verwundet. Der eigensinnige Liebhaber wird nun einige Zeit in der Haft über seine Streiche nachdenken können. klahciNZs Tchlangenjägcrin Einen Beruf, worin sie wenigstens in ihrem Geschlecht sehr vereinzelt dasteht und auch nicht r?iele männlichen Eollcgen hat. verfolgt Laura D. Masall, die heutzutage in Lexington, Oklahoma, ns'jssig ist. Sie jagt geschaftsmäßrg Schlangen, um sie lebendig an Menagerien. Parkbhörden, zoologische Gärten u. s. w. zu verkaufen. Als Nebengeschäft tödtet sie auch Schlangen und handelt in Spangenölen. Und sie ist sehr zufrieden mit dem Einkommen von -diesem Gewerbe. Einstmals war Mrs. Masall eine Eircuskünstlerin, und keine ,der unbedeutendsten. Aber durch einen Unfall wure ihr Gesicht entstellt, und feitdcn: ist es mit ihrer Carriere uf diesem Gebiet für immer vorbei. Doch steht sie als Schlangenlieferantin auch mit Circuskreisen noch in Verbindung. Mrs. Masall bewohnt mit ihrem jetzigen Gatten, einem Mischling' Namens Mespah, eine kleine Hütte im Gebirge. Nicht weit von der Hütte befindet sich ein riesiger Felsblock, uns fließt eine Quelle, Vernon Sprinz genannt. . Her wimmelt es von Schlangen aller Nummern. Die ehemalige Circuskünftlerin bedient sich einer alten Flöte, um die Reptilien herbeizulocken. und schon wenige Flötentöne sollen zu jeder Stunde deö Tages oder d Nacht hierfür genügen, namentlich bei den sehr musikalischen" Klapperschlangen. Mit einer langen Stange, an deren Ende eine Schlinge angebracht ist. besorgt Mrs. Masall das Uebrige mit Schnelligkeit und Ge wandtheit.- und wirft ihre lebende Beute, sie unterhalb des Kopfes fassend, in einen Sack. Mitunter verkauft sie auch an Aerzte und Gelehrte Schlangengift, das sie den lebenden Thieren abzapft", indem' sie dieselben dazu bringt, wiederholt zu beißen und dabei ihr Gift in einen Glasbehälte: zu entladen. Schnell fertig sind viele, s nichts anzufangen wissen.
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sich t int Equipage, auf wen Sei j fj8 Bot ,ingriin Wirix't, .so! f. S
yranzöflsöe Militärgegn.
.. ..... ...... . 'D cnt:mt!ttarrittsch: Bewegung m Frankreich beginnt die Spleen toi französischen Armee und die ReoanchePolitiker rnstlich zu beschastigen. &cn ttrschiedenen Seiten aus gleichzcitig ins ÜLerk gesetzt, hat diese praktische Friedenspro-paganda, welche ca ötriegsübel an der Wurzel anfaßt, in den letzten Monaten bemerknö'.Lerthe Erscheinungen zu Sage fördert. So is: man einer Aeitschrif! mUt Eonscrit aus di: Spur gekommen, welchc von anon-ymen Herausgebern veröffentlicht und aCn zum Militärdienst lZincerufenen unentgeltlich zugeschickt wird. Noch -wirksame? aber scheinen die Lortrag eines Staatsfunktionärs, deZ Professors H:rtt, gmesen zu sein, welch: sich an die gebildet Jugend 'wendete und. indem er in sehr beredier Weile fe die Grenzlinie zwischen KriegsMoert Erwischte. Vixtli und zum Widerstande gegen. die militäri sche Behörden, zur . Abrüstung auf dem Wege der Äblegung der Waffen durch die dicnstthue.iden S:nal:n aufforderte. Professor Herve wurie zwar Propaganda in der französischen Kammer vom Stapel gelassen, man enthcd sogzr den unbequemen Friedensapostel für eine Zeit lang feiner Fun!tio.ncn das alles diente aber n-ur dazu, die allgemeine Aufmerksamleit auf die von ihm vertretenen Ideen zu lenken und sein Haupt mit einer Mä:tyre?!rc?ie zu umgeben. Das erste, was Prof. Herde nach Schluß dcö Prozeßverfahrens that, war einen r.zv.m Ertrag zu halkn, der zum Bruch der Disciplin ausreiz'le. Da er nicht mehr Staatsbeamter war. fo kcnr.te er sich ja Kieses kleine Vergnügen gestatten. Welch: Folgen die Aorustungspropa nnWff i mrnrla ,S !wZlik-5'nä ". "7r w 'r haben tonnte, äx nn sie einmal Wr?.cln schlaaen würde, zciat das Tei spiel eines Artilleristen von Velfort, welcher plötzlich den Dienst rerweigerte. Dieser merkwürdige Kanonier, welchcr unter keiner BedinFUng schießen will, ist allerdings toedcr ein Abonnent des Blattes Le Conscrit", noch ein Hörer Professor Herves. Es ist ein einfacher, ungebildeter Landarbeiter von Giromagny, lcher, unlängst, eingereiht, zu den willigsten Rekruten zu gehören schien. Ohne Widerspruch nahm r an den vorbereitenden Drillübungen theil. Er fügte sich dem harmonischen Nhytmus des Eins! Zwei!- er gab sich dem erhebeni den Sport der hundert Mal wiederhol- ! ten Kniebeua.e hin und gab dem Kraftmesser mf rem Kasernenhofe die g 'wunsckte Anzahl von Faustschlage Als man ihn aber aufforderte. Waffen anzulegen, erwiderte er mlt größter Seelenrube, dies sei ihm unmöglich. Warum?" Weil .mein Gewissen es mir verbietet." Die redtsamkeit des Corpora! hatte ebenso w'enig Erfolg, wie die des Leutnants und des Obersten. Grasselin antwortcte auf alle Vorstellungen: Mein Gcwissen verbietet es mir, die Waffen gegen meine Nächsten zu tragen oder zu lernen, wie man sie töltet." Und wenn ein Feind käme, um Dich zu tödten?" So würde ich mich todten lassen." Diese Antwort weist auf die eigentliche Quelle der Ueberzeugungen des merkwürdigen Rekruten hin. Er gehört zur Sekte der Änabaptisten, welche sich noch aus der Zeit Jan van Lenden's her in mehreren Distrikten der Schweiz und Frankreichs erhalten haben. Diese Sekte verbietet bckanntlich den Krieg und auch den Militärdienst in Friedenszeitcn und verbietet ihren Anhängern. Beleidigungen m rächen. Der französische General stab, dem die Entvölkerung Frankreichs bereits Verlegenheiten genug schafft, ist von diesen verschiedenartigen anUmuitarlstlschm Strömungen wenig angenehm berührt. Parfüm und Gesundheit. Die Priester der Gesundheitspflege haben zuweilen auch das Bedürfniß, sich beliebt zu machen, als Entgelt für die vielen Unannehmlichleiten, die sie allenthalben durch ihre Lehre von den fchlimmenBakterien und der Nothwendigkeit ihrer Abwehr verbreiten. So hat jetzt ein Hygieniker im Lancet" eine höchst liebenswürdige Ansicht über die Sitte des Parfümirens ausgesprochen, die unseren Dämchen und Herchen wohl gefallen wird. Diese Sitte ist orientalischen Urspruugs und hat sich ohne Zweifel aus dem Wunsche entwickelt, die eigene Person in wohlgefälligem Sinne dem anderen Geschlecht auffällig zu machen. Wieviele andere Gebräuche aber hat sich auch der des Parfümirens zum Theil in seinen Zwecken verwandelt oder er könntewenigstnis. wenn auchdie persönliche Eitelkeit und Gefallsucht noch immer als wesentliche Triebfeder in Betracht gezogen wird, einer höheren Bestimmung dienen. Man sollte sich daran erinnern, daß die chemische Basis aller Parfüms ein essenzielles Oel ist, das entweder auf natürlichem Wege aus Blättern und Blüthen oder künstlich durch chemische Zusammen setzung gewonnen wird. In jedem Fall ist ein-solches Oel ein kräftiger Keimtödter und besitzt in nicht geringerem Grade desinfizirende Eigenschaften als sogar die Karbolsäure. Es isi wohl bekannt, daß diese Oels den Sauerstoff der Luft anziehen und mit
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ihm eine ÄnbesiändigeVerbindung ein-
leihen, so daß sie den Sauerstoff leicht j A ' ' ,f5 ' mt hrtMuu rend wirken. Flchtcnnadelol, das Oel V VVVVi UVVjV V w-r m m vvim des Eucalyptus und Terpentin wirZcn recht kräftig in diesem Sinne und auf dieserThatsache beruht wahrscheinlich die gesund: Beschaffenheit derLuft in Nadelwäldern und Eucalyptus-Ge-hölzen. Die Anwendun-g von Parfüm wird von vielen Frauen sicherlich übertrieben und gilt bei Männern als weibisch; dieses Urtheil wird von den meisten Leuten unterschrieben werden. Und doch entsteht die- natllrlicheFrage, warum wir nicht unsere Umgebung für die Nase durch angenehme Gerüche gefällig machen sollten, ebenso wie wir das Auge durch Farben. dasOhr durch musikalische Töne erfreuen. Jeder Stirn leidet unter unangcnhn-.cn Ein?V " T es' :2lJ;J?5SIiL wl.R v??1!.,!?, druaen. und es ist ttln ünmo nzuschützen sollten. Aber die Lenutzung des Parfüms im Taschentuch, wo es. am häufigsten zu finden lst, tenn w:e gesagt noch einen wichtigeren Zweck erfüllen als den, dem Geruchssinn zu schmeicheln. Das Taschentuch kann besonders leicht zum Sitz von Krankhits!imcn werlxn, die aus Nase und Mund darauf über-rragen werden, und der Gebrauch cineö antiseptischcn Taschentuchs ist daher ganz nach dem Sinn: der modernenÄesundheitspflege Es sollte also sogar empfohlen werden. das Taschentuch zu Parfümiren, weil der Geist d:s Parfüms und die darin arfeelost.m O:le die etwaigen schädlichen K:ime tödicn. Lcoor wir die Leute vcrurtheilcn, die sich durch ein parfümirtcs Taschentuch auffällig machen, sollten wir also daran denkcn. daß si: damit ihren Mitmenschen einc guten Dienst leisten könn.'n, indem sie die Verbreitung anstckendcr Keime verhindern. FlUilpcrlcn.Klottdike. Das Suchen von Perlen in den bcscheidenen Muscheln der süßen Binnengewässcr ist bei uns noch immer eine sehr jugendlich: Industrie; denn noch vor ein paar Jahren wurden derartige Perlensune nur vereinzelt und mcistcns rein zufällig gemacht. Das ist bedeutend anders geworden, und wir haben schon eine Reihe Staaien mit Flußperlen - Industrie auszuweisen. Es kann in dieser Industrie fast ebenso große und ungesunde Aufregungen geben, wie in der Goldsucherei. Das ist in neuerer Zeit wohl nirgends so zu Tage getreten, tei: im nordöstlich::! Arkansas und dem benachbarten südöstlichen Missouri, und man kann diese Gegend, obwohl sie, wie gesagt, nicht einzig dasteht, geradezu als das Flußperlen - Klondike" bezeichnen. Schätzt man doch, daß wählend des Sommers 1901 aus den Str'ö:ncn und Strömchm dier Regionen für nicht weniger als 5300. Mufckclperlen gewonnen worden sind! Ts ist schon eine ganz imposante Jugend - Jndustrie in ihrer Art. Wie lange sie an-' halten wird, das läßt sich freilich sch.rcr sagen; aber wenn so viele Perlen gefunden werden, wie die Landleute in der Nachbarschaft jener CeWässer Rosinen im Kopfe hab e n, dann gibt es noch viele wundervolle Perlen - Schatzjahre! Die Manie brach lcö. als Jemand aus dem Black Rbver. , welchcr das nordöstliche Arkansas durchströmt, ein: Perle holte, die sich für unqefähr 1000 Dollars verkaufte. Jetzt tauchten an allen Ecken und Enden Perlenjäger auf, und die (Beschichte wurde von Vielen nicht blos so beiläufig, sondern als regelrechter Beruf getrieben. Gerade wie bei Goldfunden, gaben viele Farmer das Ziehen ihrer Ernten aus. um ihre ganze Zeit an die Perlensuche zu wenden. Ab und zu machte auch Eincr einen Fund, der ihm mehr ein.brachte, als seine Ernte der ganzen Saison gebracht haben wurde. aber auch in diesem Fall zogen die Meisten Nieten. Doch nur auf die Gewinncr wurde gesehen! Und nicht Landbauer allein, auch manch? Stadtleute wurden in den Strudel gezogen und ließen ihre gewöhnliche, solide Beschäftigung laufen. Und für die nächste Saison haben Viele erst recht den Kopf auf die Flußperlen' gesetzt. Tausende von Muschein muß der Mücksjager vielleicht öffnen, ehe eine Perle zum Vorsch:in kommt, und vielleicht tritt diese? große Moment niemals ein. denn der Schein kann häufig noch trügen. Aber Mancher hat sich mit einer Perle ein H'äu5chcn gebaut. Ein Einkommen von mehr als einer Million hatten in Berlin im letzten Jahre nach dem soeben veröffentlichten Berichte der städtischen Steuer - Deputation 14 Personen; außerdem hatten 21 nicht physische Personen ein Einkommen von mehr als einer Million zu versteuern. Mit einem Einkommen von über 500.000 bis zu einer Million Mark mußten sich 35 physische und 16 nicht physische Person'en..egnügen, mit einer- viertel bis zu einer halben Million mußten 110 bezw. 28 auszukommen suchen. Mehr als 400.000 Mark, also mehr als der Zinsgenuß einer Million etwa ist. hatten 2.289 physische Personen au!zugcden, während andererseits fünf wirkliche Millionäre, d. h. also Personen mit einem Vermögen von 1 Million und mehr, in Berlin lebten, die nicht über 3000 Mark Einkommen hatten.
Deutscher Vereins- und Logen-Kalender.
Gesangvereine. arugari ööngerchor. Jeden 1, Sonntag Geschaftsver sammlung. Probt jeden Donnerstag in 2O Süd Delaware Str. .Präsident, Conrad Ries, Sekretär Jos. Pflüger ; Dirigent, I. Guntermann. Indianapolis A7ännerchor. Gesangprobe, gemischter Chor, jeden Dienstag. Mannerchor jeden Freitag Abend in der Männerchorhallc. , Pryfi dent, Fred Francke; Sekretär, Rudolph Müller: Dirigent Franz Bellinger. Monatliche Borstands Versammlung jeden ersten Sonntag im Monate. Indianapolis kiederkranz. Probt jeden Donnerstag in der Ger mania Halle, S. Delaware Str. Prä sident, Fritz Weiffcnbach sr.; Sekretär, Valentin Hoffmann; Dirigent, Ernst Knodel. Monatliche Geschästsvcrsamm. lung jeden zweiten Sonntag im Monat. D. R. und Alusikoerein. Gemischter Chor, probt jeden Dicn stag und Mannerchor Freitag Abend im Deutschen Hause. Präsident, George Kothe; Sekretär, I. George Müller, -? : crr r . . s. . r zz .-.r I -uuigcui, -auunucTsuicU!ii'i. jicyri maßige Vorstands'VcrsammIung jeden zweiten Montag im Monate. Sozialistischer Sängerbund. Probt jeden Dienstag Abend in 29 Süd Delaware Str. Präsident, Peter yammerle; Sekretär, Albert Ledig; Di rigent. Joseph Guntermann. Geschah, J ' 1 Versammlung jeden ersten Freitag im Monat. Südseite Nlännerchor. Probt jeden Mittwoch Abend in der Lzra Halle. Präsident, Oskar Wünsch; Sekretär. Max Schwarzer, No. 906 Süd Missourt Str.; Dirigent, Joseph Guntcrmann. Gcschästsvcrsammlung ieden vierten Sonntag im Monat. Turnvereine. socialer Curnvercin. Versammlungen am ersten und dritten Mittwoch ieden Monats im Deutschen hause. 1. Sprecher, Theo. Stcmpfel, schriftwart, Gco. Lchmann, Turn lehrer, Hugo Fischer. Südseite Turnverein. Vcrsammluna am ersten Dienstag jeden Monats in der Südseite Turn halle, 230 und 236 Prospekt Straße, Erster Sprecher, Henry Victor; Schrift. wart, Otto Deppcrmann; Turnlehrer, Curt Toll. Damen Verein deS Sud feite Turn - Vereins. Vcr sammelt sich jeden letzten Sonntaa-Nach . . ? cni . v rr."AC.!i- O..-.
Mliiali un 'uionai in ver vsuü tue -tuui tt jfx1.ti.i...m...'t.rs.j ' :k. Deutscher (5, artnerVerelN.
e,- V "-.'cvrvt 77 Klml; Selretarm, Fr. Ellse Koßfeld. . unaDijaniger Turnverein. Versammlung am zweiten Mittwoch jeden Monats in der Halle des Unabh. Turnvereins, Eae Ohio und Illinois Str. Erster Sprecher, Joseph Keller; Schriftwart. Adam Grottovf: Turn lehrer, Oskar Ruther. Damen Section deS Un abbänaiaen Turnvereins. Präsidentin Frau John Rauch, Sekre tarin Frau Oscar E. Ruther. Vorort des Nordamerikanischen Turnerbnndes. Versammelt sich jeden ersten Samstag cm i rr ...irjr. r. rri im Monat im Deutschen Hause. Erster Sprecher, Hermann Lieber sr.; Erster Schristwart, Theo. Stcmpfel, P. O. Box 166. f rtMt . Odd Sellows. Germania Loge No. 12 9. Versammelt sich in der Grand Lodge Halle jeden Donnerstag Abend. Frank Dcckert, Präsident; Henry ThomS, Sc kretar. Mozart Loge No. 531. Vcr sammelt sich jeden Freitag Abend, Fred. Schlegel, Obermeister ; John Dietz, Sekretär. ' verbesserter Orden der pthias riiter. Castle Hall, 14 W. Ohio Str. Großloge. Versammelt sich in der Castle hall jeden zweiten Dienstag ,m 5eoruar. , - . r.cr. rr orner oge lo. i. ersammelt sich jeden Montag Abend in der Castle hall. Kommandeur Henry hedderich, corresp. Schreiber, G. A. Dongu?. rLtii-.. rk.-.en. tv ö (9iii er Koat no. z. crlammcii n KL'ui Jiicnuuu uvuw in der Castle hall. Liberta Loae No. ö. Ver sammelt sich in Castle hall jeden Mitt woch Abend. Gustav Kothe, Sekretär. Columbia Loge No.8. Ver sammelt sich in der Castle Hall jeden Donnerstag Abend. W. I. Ragon, Sekretär. Phönix Loge No. 4. Ver, 0 . mm ' m . sW V (. sammelt na) uccu renaa ' veno m Castle Hall. Orden der Druiden. Germanla Cirele No. 1. Versamm:lt sich in der Druidenhalle'. jeden zweiten und vierten Sonntag im' Monat. '
Octavia Hain No. 3. Vcr. sammelt sich jeden Montag Abend in der Druiden Halle. M. Dammcl, Sekretär. (Orden der öarugari.
HerthaLogeNo. 4 3. Vcrsam . melt sich jeden zweiten und vierten Sonntag im Monat. O. B.: Sophie Dietz; U. B : Frau Müller ; Sekre tärin: Maggie Reichert. Schiller LogeNv. 381. Ver. sammelt sich jeden 2. und 4. Montag im Gebäude der Deutschen Feucrver sicherungs Gesellschaft an der Süd Dc laware Straße. Präsident, Joseph Pfluezer; Sekretär, John Dictz. (nights and (adies of onor. Martha Loge 23 6. Verkam, melt sich jeden Dienstag Abend in der Dr-liden Halle. John Wörner. Sekretär. Elisabeth Loge No. 498 Versammelt sich im Morrison Block jeden Freitag Abend. Rnights of öonor. Eureka Lose No. 2 4. Ver. sammelt sich jeden Freitag Abend No. - nn n r . 10z y(. Pennsylvania Vir. Germania Loge 9Zo. 2634. Versammelt sich jeden ersten und lektcn Donnerstag im Monat No. 138 Ost Washington Str. Schiller Loge No. 40. Ver sammelt sich jeden ersten und legten -i crr . nr Ä nncrag m Mona: vco. to. jc cooricr uno in."scir. uiiuoyuu. Hermanns Söhne. Cherusker Lose No.1. Vr sammelt sich jeden 2. und 4. Frcitaa in der Columbia Halle. Präs.. Morik Eschenbach: Sekretär. Karl Küdlmann. Tentonia ft min i Orden der kermanns Sckwestern. Versammelt sich jeden 3. Donnerstag im. Monat in der Columbia Halle. Prä' sidentin : Carrie Eisenbart. Sekretärin : Agnes Zernicke. Germania Loqe No. 2, O. D. h. S., hauahville. Versammelt. sich jeden 1. und 3. Montag im Monat in Baistö Halle Präsident: John Brcil ; Sekretär : Friedr. Gocttschc. Adelina Loge No. 2, O. D. ö. S., Hauahville. Versammelt sich jeden 1. und 3. Mittwoch im Monat in Baists Halle. Präsidentin : Margarethe Kühn; Sekretärin : Paulin? voller. Nttterstuizungs- nnd son stige Vereine. Ver ammelt sich jeden ersten Sonntag onat in der Gcrmaniahalle. Präs? I S7 r 1 August Wacker ; Sekr. H. Brehob. Deutscher Veteranen Vcr. ein. Versammelt sich jeden zweiten Sonntag im Monat im Deutschen Hause. PfälzerVercin. Versammcl sich am 1. Sonntag im Monat im Loka von Fritz Bernhardt. Präsident, Daniel Monninger, Sekretär, Heinrich Meyer. PreußenV ere in. Versammelt sich am letzten Sonntag im Monat in der Columbia Halle. Präsident, Chris. Brehob, Sekretär, John Hoffmark. VionierVerein. Versammelt sich jcn dritten Sonntag im Monat I I . in ver Germania vauc. Pranocnt, Fritz Schradcr; Sekretär, C.T.Schmidt. Sachsenbund. Versammelt sich jeden 3. Sonntag im Monat in der Columbia Halle. , Präsident, Theodor Hausse; Sekretär, Hugo Keil. Bäcker Verein. Versammelt sich am 1. Sonntag im Monat im Ge. bäude der Deutschen Feuerversicherung. gesellschaft. Präsident, Bernhardt Thau: Sekretär, Berthold Schreiber. DeutiSer K e a e n f. lins Verein. Versammelt sich jeden drit. i - " i - - " ' n " i ten Sonntag im Monat im Jefferson, Hause. Präsident, Louis Hellmann? Sekretär, Louis Ziegler. , Verband DeutscherVereine von Indianapolis. Vorstands Versammlung in der Mannerchor Hallejeden zweiten Montag des Monates. Präsident, Fritz Francke; Sekretär, I. W. Loper. Jnotanapotisvcyuneir I . . .... Verein. Ver ammclt sich No. lic Süd Delaware Str. Sünkenvark an. der Süd Meridian Str., südlich vom, Pleasant Run. Präsident, Philip Zapf; Sekretär. Edward A. Brcd. I Westvhalia Unt. Verein. Versammelt sich jeden letzten Freitag im. Monat in Warwegs Halle, Ecke Mich. BevilleAve. Präs.: Anten Wiese Sekr. : Heinrich Schäkel. Schweizers nd. Versammelt-, sich jeden zweiten Sonntag im Mona! i:r der Germania Halle. John .Stolle Präsident, Jos. Keller, Sekretär. Zweiundzwanziger Unt.. Verein. Versammelt sich 1 jedenSonntack im Monat. I. Lizius, Prä sidcnt; Fred. Noclke, Sekretär; Wm. Kiemeyer, Schatzmeister. Arbeiter Kranken undS t e r b e k a s se. Versammelt sich ieden letzten Sonntag im Monat im Lokal von Peter Hammcrle.
