Indiana Tribüne, Volume 25, Number 117, Indianapolis, Marion County, 15 January 1902 — Page 4
Jnolnna Tribüne, ZS. Januar 190.
Jndiana Tribune. Erscheint Täglich uud Sonntag.
HerauSgrgedkn von der TRIBUNE PUBLISHING CO. Jndianarolii. Ind. OWee : 18 Süd Alabama Strafte eLii7i, Tage und Sonntägsblatt nur 10c per Woche. Xalflnfllqc (ttfttttqe dekr,tilcke Wn&bUül m Staate Aköiana mit einet gröRrrca ff rcciUcttsn ti ugendcine anvere MBtlQc Zeitung. Das beliebte? Crcan der Dentsjen nni Her deullch-amerllanilchen Vereine und Orzanrltt?rn. X) t poptlZöröe und bedeutendge deutsche beso rratische Geltung der kladt uns de Staate In fciana. Anzeigen finden durch die .Tribüne- die eitefte Verbreitung und haben anerkannt den dköen Erfolg. 9cft Sntagbltt der Tribüne- Iß das billigöe und teste deutsche ffamiliendlatt rofccn Format im Etaate und wegen seiner ReichhaltigKst nd de sorgfältig gewählten Inhalts allgemein deueci. tai Sonntagsblatt koZet nur 5 $ tritt, mit dem Abendblatt zusammen 10 Cent ver Zeche, vom taget m s Hau genellt over per Von verianvl. . Mittwoch, den 15. Januar 1902 AMWW." Tie Sicherheits-Behörde Entscheidet in der Angelegenheit der Jnd'pls. Police TisPatch So.'' Die Sichcrheits.Behorde gab heute in der Angelegenheit der Jnd'pls. Police Dispatch Co." eine Entscheidung ab. Dieselbe lautete dahin, daß allen ehe maligen Angestellten derselben, welch: heute nicht mehr in deren Diensten sind, . die Polizcigcwalt entzogen wird. Die Central Labor Union, welche in encr gischer Weise gegen die Erwähnte Ge sellschast gearbeitet hatte war durch die Herren McCormick und Gross des treten. Die County.Kommissärc werden die Sicherheitsbehörde ersuchen, dem Kustoö des Gerichtshauscs, Alexander Craig und seinen Gehülfen Joseph A. Dun lay und Frank 571. Maus, Polizeige walt zu verleihen. Jndiana Floristen Vereinigung. Die Jndiana Floristen Vereinigung erwählte in ihrer gestrigen Vcrszmm lung folgende Beamten : Präs. I. A. E. L)augh von An derson. 1. Vice.Präs. John ftoiije. 2. Vice.Präs. John Bertermann. Sekr. Hermann Junge. Schahm. John Heidenreich. In der Versammlung wurden weitere Vorbereitungen für die am 19. und 20. Februar im Deutschen Hause stattfin dende Konvention der National Car Nation Socieiy of America" getroffen. Mit derselben wird auch eine großartige Nelkenausstellung verbunden sein. Der Zutritt zu der Ausstellung wird frei sein, jedoch werden nur solche Per sonen zugelassen werden, welche von Mitgliedern durch Eintrittskarten, die an dieselben zur Vertheilung gelangen, eingeführt sind. Die hiesigen Floristen Bertermann Broö., Smitt, Poung Co. und H. W. Riemann hatten gestern eine hübsche Kollektion von blühenden Pflanzen aus gestellt. Tie Elk's Minstrel" VorftcUung. In der gestrigen Versammlung der Elk Loge wurde der Antrag, die Auf nahme'Gebühren aus $50 zu erhöhen, aus den Tisch des Hauses gelegt. Folgende Mitglieder wurden zu einem 'GeneralKomite ernannt, welches die Vorbereitungen für die jährliche ,Min strel" Vorstellung zu treffen hat : Joseph E. Bell, Vorsitzender; William . E. English, I. G. Voß, I. H. Mahoney, Fred K. .Shepard, James Heoly, M.L. Zefferson, I. A. Donahue, George Rubens, A. B. Hanson, Thomas Wynne, Louis Harmyer, George W. June, Gus Kttvers, Frank Morrison, Joseph Bauer, Dr. B. M. Gundel singer, P. J. Falion, William Kotte man, William Kleis, C. P. Balz, Phi lip'Kiley, William Grove, Harry Grace, William G. Weiß, William O.Bock, R. A. Miller. Jr., I. H. Mahoney, H. S. Bcibcnhcrz und Edward H. Davis. Das Ko.?.ite hält am nächsten Freitag eine Sitzung ab. . ( m ii Lokal Politisches. Floyd Woods wurde heute Nachmit tag zum republikanischer Vorsitzer für den 7. Kongrcß-Distrikt erwählt.
Gestrige Jahre?-Bersammlnng
(Fortsetzung von der 1. Seite.) . Aber Diejenigen, die sich mit einer einfachen Ausstattung und einfachen Bedienung begnügen, können im Deut fchcn Hause ihre gesellige Neigungen, nach welcher Richtung sie auch liege, vielleicht besser befriedigen, als in ir gend einer anderen Vereinigung. Und so muß es auch sein. Denn, meine Herren, aus persönlichen oder senlimen talen Rücksichten schließen sich heutigen TagcS den Vereinigungen nr Wenige an. Eö iß die LeistuHsfahigkeit, die entscheidet. ist der Kampf um 's Dasein wie It'm Einzelnen, so auch bei den Vereine. Wir baden mit Thatsachen zu rech nen. Durch die aufreibende Macht der geschäftlichen Konkurrenz entstand daö Departcmcnt'Haus. Und ans denfel ben Gründen, durch die Zersplitterung der deutschen Vereine, wurde. Ne Zu sammensührung gemeinsamer sich er gänzcndcr Kräfte in einem grosse Deut schen Hause nöthlz gemacht. An unserer Existenz Berechtigung zweifelt Niemand. Hat doch das Deut sche Haus dem Guten und Schö-nen s.'in? Thcrc ncit geöffnet. Abec kicht n.lr Das ; cd hat bei jeder Gclegenkcit bewiesen, daß es auch die geistige nd materielle Kraft besitzt, um das Gilt und Schöne fördern zu können. Den Herren von der Verwaltung sind wir für ihre thälige und treffliche Leilung der wirtschaftlichen Verhaltnisse zu Dank verpflichtet. Sie haben in der vorsichtigen, ökonomischen Weise, wie jeder erfolgreiche Geschäftsmann seine eigene Angelegenheiten besorgt, die Geschäfte der Gesellschaft geführt, fo daß unsere Verpflichtungen zu jeder Zeit prompt erfüllt werden tonnten. Obgleich wir Alle gerne einen größeren Prosit aus der Wirthschaft erzielen möchten, fo sind wir doch auch mit dem Grundsatz einverstanden, nach dem die Wirthschaft für die Mitglieder da ist, und nicht umgekehrt. Das Wohlbesin den unserer LNitglieder, sowie der gute Ruf des Hauses, kann .dadurch nur ge hoben werden. Auch bei Vermiethung der Halle und Räume wurde die größte Vorsicht gebraucht.' Sie wurden nur an solchen Gesellschaften abgegeben, die dem Hause nicht schaden würden. In der ganzen Führung des Hauses, vom Beginn an, hat man davon abge standen, die Protcction Einzelner zu erhalten. Man verzichtete daraus, weil man Allen gerecht sein wollte. Dadurch wurde das Interesse, wie die Unab hängigkeit des Hauses gewahrt. Wir glauben sicher, wir werden durch Fort führen dieses Verfahrens den guten Willen nach Innen und Außen crhaltcn. Wir würden unfcren Bericht nur un V rtYY A r lX f A A MMH iX 4 vvuiviiuiii.i luHiptji, ivtnu um uiui I . an i v m - .i ......... (.". klki -iuu uti aut uuuiujiy uwcu ui Diejenigen, die euch während dem letz t.'N Jahre aktiv für die geist, kunst und gemüthvollcn Unterhaltungen thälig waren, freilich, was man gerne thut, ist schon kalb gethan. Aber immerhin erfordert es für die Mitwirkenden Opfer an Zeit und häuslicher Bequemlichkeit. Uebrigenö ist das immer so gewesen. Die Zahl der Indifferenten ist gar so groß. Aber wenn Sie nicht ermüden, wenn Sie mit derselben Rührigkeit, mit dem selben Verständniß für Das eintreten, für welches das Deutsche Haus gebaut ist, dann besie eren größten Feind, den wir haben, den Feind, der jedem Streben entgegen steht, den In differentismus. Sie werden ihn nicht nur besiegen, sie werden ihn für unsere Sache gewinnen Der alte Vorstand wieder er w ö h ! t. . - .- .' - - .-" Drei der Herren vom .Direktorium , die "Herren Herman ' Lieber, . 'Wm. Haueisen und Henry Schnull, drückten den Wunsch aus, -daß man lie nicht wieder erwählen möge. Zunehmendes Alter . wurde als Ursache angegeben, auch behaupteten die Herren, sie seien lange genug im Interesse der Gesell fchaft thätig gewesen und es wäre nur gerecht und billig, auch jüngeren Leuten Gelegenheit zu bieten etwas für dieselbe zu thun. Allein mit Rücksicht auf die vorzügliche bisherige Geschäftsleitung und die Rüstigkeit der müden Herren Direktoren, wurden sie und mit ihnen auch die übrigen Herren vom Vorstand wiedererwählt. Ihre Namen find : Präs. Herman Lieber. . Vice.Präs. Wm. Haueisen. Prot.'Sckr. Albrecht Kipp. Fin.'Sckr. Clemens Vonnegut Jr. Schatzm. Henry Schnull.
Ausland Depeschen.
Die deutsche Zollvorläge. Ein gegen die Ver. Staatcn gerichtetes 3lmendcment Wird ohne 'Zweifel anMonuuen ''werden. . Die Amerika-Weise' des Frinzen Leinrich. Vom Krieg in Südafrika. GrubcN'KatastroVhc bei Briif, in Böhmen. 43 Mäuncr wahrscheinlich in elucr Kohleugrube cttruuleu. Gute Nachrichten von den PhilipiNen. 245 Jiisnrkculcll, mit 223 EcOchrcn und einer Kanouc, Ergeben sich dem General Bcll i:i der Provinz Batauga,?. , Aus dem deutschen Reich. Berlin, 15. Jan. Baron Heyl zu Herrnsheim. Nationallib?raler. schlug am Dienstag im Ausschuß ein wichtiges Amendement zur Zollvorlge Dor. Das Amendement autcrisirt di: Reierung. auf die Einfuhr von fremden Ländern dieselb:nR:gulationm betreffs der konsularischen Begutachtung der Faktura, und Angabe des Marktwerthes und der Produktionskosten der verschickten Waaren anzuwenden, wie sie von fremden Nationen in Bezug auf Waaren, die von Deutschland verschickt' werden, zur Anwendung gebracht werden. Das Amendement ist im Wortlaut dem bezüglichen amerikanischen Gcsch nachgebildet und es unterliegt keinem Zweifel, daß es lediglich den Zweck ha!, den amerikanischen Zollrcgulationen gleiche deutsche Verordnungen enigc-, genzusetzen, und damit einer besiändigen Klage der deutschen Exporteure gerecht zu werden. Das Amendement ist noch nicht in Erwägung gezogen worden, es ist aber mehr als wahrscheinlich. daß es angenommen werden wird. Das Kommittee hielt am Dienstag eine stürmische Sitzung ab. Die Freunde der ZoUvor.lage führten während d:3 Tages neue Regeln ein. die es. der Majorität ermöglichten, den Schluß der Debatte herbeizuführen und so die Lerzögerungstaktiken der Opposition unnütz zu machen. Di? Minorität begann dann aber, als sie sah. daß alle Proteste nutzlos waren, immer auf's Neue Amendements vorzuschlagen, die int Wortlaut wenig von einander verschieden waren, und die immer verworfen werden mußten. Unter den Resolutionen. die in Vorschlag gebracht wurden, war auch eine, derzufolge eine Regierungslommissicn ernannt werden sollte, die eine Untersuchung darüber füh ren solle, welchen Einfluß die neue Zollvorlage auf die Förderung von Trusts und Syndikaten haben würde. Und in einer anderen Nesoluiion sollte die Regierung ermächtigt werden, die betreffenden Zölle aufzuheben, wenn irgend ein durch den Zoll geschützter Artikel, der in Deutschland produzirt wird, im Ausland billiger verkaust wird, als in'Deutschland. Herr Fischbach, von der freisinnigen Vereinigung, sagte bei dieser Gelegenhcit. daß die deutschen Draht-Fabri-kanten ihr Prodult in Deutschland zu 25 Mark per Meter-Centner verkauften, im Ausland dagegen für nur 14 Mark, und daß Stangeneisen und gewalztes Eisen zu Hause für 125 im Ausland aber für 100 Mark verkauft wurde. Und Herr.Gothein sagte, daß das deutsche Volk um 115.000.000 Mark mehr an das Zucker - Syndikat bezahle, als das Ausland für dieselbe Quantität Zucker zu bezahlen habe. -Die Reise des Prinzen Heinrich. ' Der Tag der Abreise des Prinzen Heinrich ist noch nicht festgesetzt. : Es ist wahrscheinlich, daß der Norddeutsche Lloyd dem .Prinzen einen besonderen Schnelldampfer zur Verfügung stellen Wird Die deutschen Zeitungen bringen lang: Kabeldepeschen aus New' Dork. aus denen hervorgeht, daß der bevorstehende Besuch des Prinzen .Heinrich in den Ver.Staaten einen sehr guten Eindruck macht. Tie .Zeitungen drücken darüber die größte Befriedigung aus. Es ist während des Tages auch angekündigt worden, daß Prinz Heinrich, nach seiner Rückkehr von Amerika, die Weisung erhalten werde, den Kaiser Wilhelm bei der Krönung des Königs Eduard zu repräsentiren. Wie der Prinz von Wales eingeladen wurde. Die Norddeutsche Zeitung" giebt heute eine vollständige Erklärung über die Umstände ab. unter denen der Prinz von Wales eingeladen wurde der Geburtstagsfeier des Kaisers WilHelm am 27. Januar beizuwohnen. Es war bei dem Neujahrsempfang, als der
britische TNschaftcr F. C. Lascellcs. den Kaiser Wilhrlm fragte, ob es diesem angenehm sri toürde. wenn der Prinz von Wales zum Geburtstag des Kaisers nach Berlin käme. Angenehm ist nicht die richtige JezeichnunJ". antwortete der Kaiser, ich würde hocherfreut sein.' wenn er mich besuchen würde." ' Die Zeitung weist dann darauf hin. .daß der Kaiser niemals fürstliche Persönlichkiten zu seinem Geburtstag einlade. Die obige Erklärung der ..Norddeutschen Zeitung" hat ledglich, den Zweck, weiteren Mißverständnissen anderwärts -vorzubeugen. Der Besuch der Prinzen von Wales erregt hier nicht den geringsten Enthusiasmus, und die , unangenehme Diskussion, zu 'der er Veranlassung geczeben hat. trägt nur dazu bei, Deutschland und England einander, noch mehr zu entfremden. Eine Anri-Durll-Liga. In Cassel ist eine Anti-Duell-Liga organisirt worden. Der Prinz Carl zu Löwenstein ist zum Präsidenten und Graf Erbach Fürstenstein zum VizePräsidenten erwählt worden. Die Liga beabsichtigt, auf alle mögliche Weise den Unfug des Duellirens zu bekampfen und denselben durch eine energische Agitation in der Gesellschaft unpo pular zu machen. Vom Krieg in Su d a f r i k a. London. 15. 5ten. Lord Kitche-
ner meldet aus Pretoria, daß seit dem C. Januar 20 Beeren todter; 9 verwundet und 23 gefangen genommen wurden, und 95 sich ergeben hab:n. Lcrd Kitchner erwähnt mit keinem Wort den General De Mt. es ist hie: aber bekannt, daß er starke TruppenKolonnen zu seiner Verfolgung abgespickt bat. und man alaubt. daß es diesmal den Truppen gelingen wird, di: Beeren unter De Wet zu umzingeln. In einer. Montag den 13. Januar, von Jonnesburg datirten Depesche berichtet Lord Kitchener über ein knappes Entkommen des Generals Louis Botha. General Bruce Hamüton hatte gehört, daß sich die Boeren in der Näize von Knapdar versammelten. Er eilte mit, seinen Truppen dortttn. machte cbr die Entdeckung, daß die Boeren von seinem Heranrücken Wind bekommen hätten, und wß 400 von ihnen in einer Entfernung von drei Meilen davonzocen. General Botha befand sich in einem Kap - Wagen an der Spitze der Kolcnne. , , - Gen."- Bruce Hamilton verfolgte die Boeren sieben Meilen, bis seine Pferderschöpft waren. Er nahm 32 Boeren gefangen ' und erbeutete etwas Munition und ein: Anzahl Rinder. Sir Thomas Livton läßt eine Shamrocr III." bauen. London. 15. Jan. William Fife. von Fairlie an der Clyde. wird eine neue Jacht für Sir Thomas Lipton bauen, die im Jahre 1903 versuchen wird, den America - Becher zurückzu-erobern.-Sir Thomas bat Herrn Fife mit dem Bau der Shamrock III." beauftragt. A u s A ! g i e r. Algier. 15. Jan. Max Regis, der frühere Bürgermeister von Algier und notorischer Anti Semit, wurde am Dienstag verhaftet, weil er die Schadenersatzsummen nicht bezahlt hatte, zu denen er in mehreren Libell Prozessen verurtheilt worden war. Da Regis nicht bezahlen konnte, wurde er zu im Ganzen drei Jahren Gefängniß verurtheilt.' Das russische Budget. St.Peters bürg, 15. Jan. Das russisch: Staatsbudget weist Einnahmen und Ausgaben im Betrage von 1.943.571.970 Rubel auf. Die Ausgaben für die Flotte belaufen sich öuf 98,318.984 Rubel; diejenigen für die Armee 322.638.517 und für die Staatseisenbahnen - 435,547753 Rubel. Der Finanzminister. Herr De Witte, weist in seinem den Voranschlag begleitenden Bericht darauf hin, daß sich trotz der. theilweise ungünstigen industriellen Lage ,und des schlechten Ausfalles der Ernte in manchen Tbeilen des Landes, die Finanzen des Landes sich in eine: sehr guten Verfassung befänden. Chinesen schießen auf ei n e n b r i t i s ch e n D a m p f e r. Höng Kong, 15. Jan. Im Tam-Chaü Kanal des West Niver haben 'chinesische Soldaten auf den britischen Dampfer Nanmng". Eigenthum det' Hong Kong. Cariton & - Macao S. S. Co. geschossm. Der Kaplan des britischen Flagg-Schiffes Glory". der Rev. Charles E. L. Cowan, der sich an Bord des Dampfers befand, wurde schwer verwundet. Gruben -Unglück in Oester-.-'i. reich. B r ü ?. Böhmen. 15. Januar. Die Jupiter . Braunkchlenzeche bei hiesiger Stadt, ist , am Dienstag plötzlich überschwemmt worden und 43 Männern, darunter dem Betricbleiter und zwei Superintendenten, ist der Ausgang abgeschnitten. Es ist wahrscheinlich, daß sie alle ertrunken sind. Von den Philippinen. Manila, 15. Jan. Der Jnsur-gcnten-Oberst Marisigan hat sich am Dienstag formell.' in Uebereinstimmung mit seiner mit dem General Bell am 10. ' Dezember getroffenen Vereinbarung, in Taal, in der Provinz Vaiangas mit 245 Mann. 223 Gewehren und einer Kanone ergeben. Die ameri-
konischen Offiziere waren nicht wenig überrascht darüber, daß die Jnsurgentcn 00 Gewehre mehr mitbrachten, als man glaubte, daß sie zusammenbringen könnten. Unter den Insurgenten, die
sich erqaben. befanden naz: drei Obersten. ein Major, fünf Hauptleuie und zwölf Leutnants. Die Leute, ergaben sich alle bedinqunaslos. und General Bell ordnete sofort ihre Freilassung an. Oberst Marisigan sagte, daß er in den nächsten Tagen noch viele andere veranlassen könne, sich zu ergeben, wie er auch hofft, noch mehr Gewehre heremorrnaen zu, können. General Bell ist der Ansicht, daß durch die Uebergabe, vorlaufig wenlgstens. der ganze ostliche Theil der Prozinz Votanaas paisirt werde. ' ' Weitere Depeschen auf Seite 3. Neue Bank-Beamten. Die Aktionäre der verschiedenen hie fizen National Banken erwählten ge stirn folgende Beamten : Fl etcher's National BankPräsident. S. I. Fletcher; Kassircr, Charles Lalham; Ass.Kassirer, S. A. Fletcher. Merchants' National Bank Präsident, O. N. Frcnzel; Vicc.Prästdcnt, John P Frenzel; 2. Äicc.Prästdent, Fred. Fahnley; . Kassi rer, O. F. Frcnzel. Capital National Bank Präsident, Mcdford B. Wilson; Vice Präsident,, Orlando M. Packard; Kas sirer, William F. Churchman; Assistent KassirerCharles Farrell. I n d i a n a N a t i o n a l Bank Präsident, Volncy T. Malott; Vice Präsident, Edward L.McKce; Kassircr, E. B. Porter. Colul.ibiaNalionalBank Präsident, Mortimer Levering; Vice Präsident, A. A. Barnes; Kassirer, W. F. C. Golt; Assistcnt-Kassirer, .W. K. Sproule jr. In der gestern Nachmittag abgehaltn nen JahxcLvcrsammlung der Aktionäre der American National Bank wurde folgende Direktoren wiedererwählt: Hy. Scvcrin, Joseph C. Schaf, Elmcr E. Perry, John.Perrin, Albert E. Metz ger, Hermann Lieber, Frank W. Lewis, Wm. Dugda'e und Harvey Batcs jr. Dieselben werden sich durch Wieder ccwählung des bisherigen Beamten rc organisircn. Auö den gestern zur Verlesung ge kommenen Berichten der Beamten ging hervor, daß die Bank sich Dank der vor trefflichen Leitungen blühendem Zu stünde befindet. . ni mi Neue Inkorporationen. Folgende Gesellschaft erwirkte h:utc,JnkorpLra:ionspapicre: Marion County Construciion Co.", Indianapolis, Kapital $15,0C0; die I ikorpcratoikn sind, George W. Slbcrt, Wm. Q. Smith und Chas. N. WM. Die Capitol Paper Co." von In dianapolis hat ihr GrundKapital von 575.000 auf I125.000 erhöht. x63 Strafgericht i n Basel erließ ein auf Jndicienbeweis beruhendes Urtheil, dem ein seltsamer Fall zu Grunde liegt. Im verflössenen Oktober war im Dorfe Riehen auf einen an der Straße haltenden Wagen, der mit kohlensaurem Wasser be laden war. geschossen worden. Der Schuß ging nahe am Fuhrmann vorüber und durchbohrte dem Pferd beide Beine. Der Schießende war von Niernand gesehen worden, obschon es war Abends 5 Uhr- noch viel Leute in den Gärten beschäftigt waren. Infolge reichlichen Zeugenverhors und daraus ermöglichter Rekonstruktion der Schußlinie in einer Länge von 200 Metern konnte nun constatirt werden, daß aus einem Dachfenster gefeuert worden war, und zwar von einem College des Gefährdeten, den der Brodneid zu dieser Schandthat trieb. Das Gericht erachtete die Jndinen alö genügend und verurtheilte den 'Attentäter.zu 8, Monaten Gefängniß. " Dem Fürfienthum Reutz älterer Linie wird nachgerühmt, . daß es keine Staatsschulden besitze. Zu den glücklichen Staaten, die' keine Staatsschulden kennen, gehört aber auch das Herzogthum Sachsen-Alten-bürg. Ist auch im Staatshaushalt von eine? Staatsschuld im Betrage von ,882.654 Mark die Rede, so handelt es sich in Wirklichkeit doch nicht um erborgte Kapitalien, sondern 778.110 Mark sind an die Staatsdiener - Wittwensocietät und 23.884 Mark sind an das Waiseninstitut zu verzinsen. Die übrige Schuldensumme besteht aus Stiftungscapitalien für Kirclen- und Schulzwecke, sowie für Stipendien. Freunde des ed len Skatspiels werden an jene Feststellung vielleicht die allerdings nicht ganz ungefährliche , Combination knüpfen, daß der besonders eifrige Betrieb dieses Kartenspiels wie er im genannten Herzogthum üblich ist. das Staatsfinanzwesen auf diese erfreuliche Höhe eebracht hat.
4M l Henry Nüsse's Saamcu- u. Zuttcrgcschäft t ncd) iaixnT am allen "ic$. ?t. '3 vv.'b 2. (5avitol Avcnue Nord, dem Z,aalt.a'e gracnufer. Srifybrn alt Mv, reu 4vi. X. Cftertrt tturstaue f.ir.ir;qirn ui'.D 'autirftn Hafcr zu dk:i i,i.d:igra Äarttxrklsen. 444 44 44 4444 4 4 4 4 Christ- Eller kamp, Deutsche Mirthschnft UProspect. Straße. Feinste Getränke nud Cigarren. sowie schmackhafter Lunch. EDVARD A. HÄRMElilliG, Eigenthümer '
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