Indiana Tribüne, Volume 25, Number 113, Indianapolis, Marion County, 12 January 1902 — Page 9
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Mein lieber Herr NedacktZonör! Mit t Wuth im Herz, daß ich die gcinze Welt verschmäsche könnt un den Wedesweiler eckstra, ergreif ich mei Fauntenpenn und dunke se in die Jnkwell mit dem Wunsch, daß die Jnk Peusen am rothe Pepper un gestoßenes Glas wär. Sie kenne mich jetzt schon arig lang, Sie'hen mich schon mähd gesehn, arig mähd sogar, awwer so mähd n?ie ich jetzt sin, so ebbes gibts ja gar nit. Wann ich Jhne verzehlt hen, was die Mütter is, dann nxr'n &t mich nit sor blehme. Also gewwe Se emol acht. Sie wisse gut genug, daß ich in mein letzte Brief gesagt hen, daß in e paar Däg die Eleckschen sein sollt. Ich hen. wie Se auch noch wisse, e feine Mietuna bei den Wedesweiler gehabt un ich kann Jhne sage, es Hot mich schweres Geld gekost, awwer ich hen nicks drum gwwe. Der Wedesweiler Hot mich geprammist, daß er keine Minnit dran zweifle deht, daß ich Kaunzelmann wer'n deht, un ich hen jedes Wort geglaubt. Am nächste Dag. es war grad der Dag besor Eleckschen, do Hot der Wedesweiler gesagt: Seh. Phil, ich hen so en Eidie, als wann du heit Nacht noch emol e Mietung abhalte solltst. Ich hen en Klob sor dich uffgemacht un die komme all; se hen auch e Band, do mußt du off Kohrs sor bezahle, awwer wann du e Kraut ziehe willst, dann muß mer auch e wenig Geld spende." Ich muß sage, ich hen die Eidie nit so recht eckstra gegliche, awwer ich hen doch unner alle Airkumstense Kaunzismann wern wolle un do hen ich gesagt, well dann go ehett. Mach mich awwer die Bill nit so hoch, sonst duhn ich bei die Geschicht boste; ich kann auch gar nit sehn, sor warum du die Gäng immer zehn Cents Drinks gewwe duhst, Biewo wär doch gut genug. Is dat so, Hot der Wedesweiler gesagt, du denkst mchbie, die Schentelmänner wo zu die Mietunge komme, die wißte nit den Differenz? Trei emol, die en tschiepe Stoff zu gewwe, dann gehn se all gege dich un da brauchst du keine Brill. Mich duht's ja nicks ausmache. Awloer ich will dich noch ebbes annerschter sage, an . den Electschendag, do misse mer noch ganz anncre Errehnschments mache. Ich hänge t großes Sein an die Stritt, daß das Hettkwarter hier is un dann halte mer offenes Hau. Wer erei kommt, der kriegt freie Drinks un freie Siegahrs; dann geb ich awwer nur tschiepe Stoff, bikahZ dann hen se all schon ihr Wohdum for dich abgewwe un dann könne se uns kein gut mehr rhn. Du mußt off Kohrs da sein un mir nemme dann die Rietörns entgege un die Band muß die ganze Nacht Musik mache." Bei Galle, hen ich gedenkt, der Wedesweiler duht das Bißnes verstehn un ich sin doch sozusage e neue Hand un muß mich Jnstrolschens gewwe losse. Ich hen for den Riesen auch gesagt, er sollt'nor alles duhn, was gut for mich wär; ich deht in alle Sticker an ihn diepende. Do Hot er geschmeilt un sagt, wann ich so denke deht, dann war ich ahlrecht, bikahZ er wollt nor mei bestes. Ich hen so e Nohschen ge habt, als wann er do keine Lei sage deht, awwer das hen ich gewißt, daß eö mei Geld war, wo er for mei Bestes halte Hot un das Hot er ja auch kriegt. Well die Mietling is gewese un eS war t Kraut do. das war aarn schrecklich. GeHallert hen se un getschiert hen. se mich, daß en Hund jammert un Bierche hen se gedrunke, das Hot einiges geböte. Ich sin froh gewese, daß ich diesmal kein Spietsch hen zu mache brauche; eS Ware annere Leit do, wo die SpietscheZ gemacht hen, sell Ware awwer Korkersch; so gut hätt ich'S nie nit mach: könne. Einer Hot sogar gesagt, daß ich schon so gut wie elecktet wär un dann Hot n alleS mögliche verlangt, was ich for unser Ward duhn mißt un was mer alles brauche dehte. Ich muß sage, ich hen keinder praud gefiehlt un tch hen einiges geprammist un ich hen's auch gemeint, do is nicks dabei. Sellen Owend sin ich erscht am nächste Morge heim komme ün ich hen soisch e Hettehk gehabt, daß ich's gar nit hen sage könne. Am nächste Dag war also Eleckschen. Ich war der erschte, wo gewoht Hot un off Kohrs hen ich for den Mister Philipp Sauerampfer gewohtet. Dann Im ich streht zu den Wedesweiler sein Plah gange un ich hen hardlie mein Eiohpener inseit gehabt, do is auch schon tie Ganz kcmme. Jeder hct gesagt, er hätt for mich gewoht un wie'? Dinnerzeit is gewese. do hen- ich gekaunt, daß ich ennihau schon e Ma tschorrithee hen müßt. Ich sin dann Kr Dinner.heim awwerich hzn ml
die! esse könne, ich sin zu ecksettet gewese un sin streh! Widder zu den Wedesweiler. Ich kann Jhne sage, der Wedesweiler war ganz krehsig vor Bergniege. Er Hot mich alle Leit' als Annerebbel Philipp Sauerampfer" vorgestellt un ich kann Jhne sage, es fiehlt arig gut, wann mer uff einmal annerebbel" geworde is. Bei Galle, ich hen mehr 5änds geschehkt un mehr Drinks bezahlt, wie in mei ganzes Lewe, awwer ich hen nicks drum gewwe. Der Wedesweiler Hot er Duft gehabt, do hätt sich kein eirischer Boliesmann
zu schäme brauche. Er Hot mich bei fcrt genommen un Hot gesagt: Pyu, alles waich dich sage, bleib streht. Laß den Budel allein. Du bist gut, aber du derfst die brave ehrliche Leut, wo all ih? Wohdum for dich gewwe hen, nit disepeunte. Wann du mich emol e Fehwer duhn kannst in Riegard zu das Sonntags-Uffmache, dann kannst du's duhn, un ich sorge dafor. daß du von den Bruhersch en schöne Brocke Geld kriege duhst, awwer es muß immer streht hergehn, bikahs ich gleiche nickö, was krucket is." So Hot er noch e ganze Weil getahkt un ich hen ihn alles geprammist. Bei un bei is es Nacht geworde un so um halb nach acht Uhr Hot der Wedesweiler en Mann nach den Bohrd of Eleckschen geschickt, for das Riesolt von die Eleckschen zu hole. Ich kann Jhne sage, ich sin doch arig eckseitet gewese un ich hen gar nit abwarte könne, bis er retuhr komme is. Endlich is er komme un do is es meischestill in den Saluhn geworde. Der Wedesweiler Hot das Envelopp usfgemacht un Hot gelese: Mike McGinty 749 Wohts Philipp Saueramper 1 Woht. Phil, du bist geböte, awwer du bist schön gelaufe un du Host e kliene Kampehn gehabt." Well, ich hen gefiehlt. als wann ich zum sechsfach: Raubmörder hätt' wer'n könne! Sotsch e Disepeuntment! Es is gut gewese, daß sich die Sohks all aus den Staub gemacht hatte, sonst hätt' ich e schrecklicheS Blutbad angericht. Mei Drinks hen die Feg r genomme un for den Eirische hen st gewoht gehabt. Das war e rehgeller Schehm. Mein klienc Kampehn" Hot mich iwwer vier hunnert Dahler gekost un wie stehn i ch jetzt do? Wie en geschlagener Kandidat, wie en gefühlter Zittisen. mit eim Wort, wie en Esel mit Ochsehörner. Womit ich verbleiwe Jhne Jhrn liewer PVilipvSauerampfer. .Bern im Zeichen der Zwiebel.. Alljährlich einmal, wenn die ersten Winterstürme um die Straßenecken sausen und Mann wie Frau mit aufgestelltem Kragen dahineilen, steht Bern im Zeichen der Zwiebel. Da beherrscht sie so völlig den Stadtplan, daß selbst der allerhöchste Magistrat ihr ausweichen muß; denn Respekt kennt sie nicht; der verhartetsten Seele preßt sie noch Thränen aus. In allen Arten ist sie vertreten: groß wie eine laFUiilli-doiiuln-Kartoffel, klein wie ein Märmel, plattgedrückt und kugel rund, mit einer Haut, die alle Nuancen vom hellen Gelb bis zum dunklen Braun aufweist. Zu Kränzen geflochten, oft kunstvoll aufgethürmt. bildet sie in den Hauptgassen eine originelle Barrikade, die nur ungern anderes Gemüsegelichter in ihrer Reihe duldet. Je mehr der Tag vorrückt, desto eifriger drängt sich die kaufende Menge um die Wistenlachischen Landesprodukte. Vom Hotelier herab, der für Hunderte von Essern zu sorgen hat. bis zum alleinstehenden Weibchen, daö seine Mahlzeiten auf dem Petroleumkocher zubereitet, sucht jeder möglichst billig die Wintervorräthe zu beschaffen. Es wird gefeilscht nach allen Noten, und wenn die Städterin gar so knauserig thut, so macht ihr das derbe Zwiebelweib den Standpunkt klar, daß ihr Hören und Schen vergeht. Abends zwischen 4 und 6 Uhr hat der Markt den Höhepunkt erreicht; auf ein paar Ellenbogenstöße, einen herabgetretenen Rocksaum kommt es jetzt nicht mehr an, wenn in dem taschendiebischen Gedränge nur das Portemonnaie bliebt, um kaufen zu können. Denn die Zwiebel ist unentbehrlich wie das Salz. Sie ist die älteste bekannte Culturpflanze. Nicht umsonst baut sich die ganze civilisirte Kochkunst von der altegyptischen bis zur Fremdenküche des Oberlandes auf die Zwiebel auf. In der volksthümlichen Heilkunde ist sie unentbehrlich, und selbst in der schönen Literatur nimmt sie ihre Stelle ein. Ja, der Berner ist ein feuriger Zwiebelverehrer, besonders wenn die Zwiebel an BratWürsten und auf Ostermontagskuchen verführerisch duftet. Darf man Marc Twain Glauben schenken, so ist ihm im Zwiebelkultus nur der Bermüde über, dessen erstes SittlichkeitSgebot lautet: Iß nicht nur, sondern sei eine ZwiedeU' Der Andere." Wenn man eine Jmportirte raucht, ist man gleich ein ganz anderer Mensch." So? Na, dann erlaube, daß ich Dich jetzt um die hundert Dollars bitte, die Du mir vorher als anderer Mcnsch abIchlugst." GroßeMünze. Schmierendwktor (der bei der Kasse sitzt, als schon der dritte Theaterbesucher mit einem Fünfzigpfennigstück konrmt): Heut' kommt wieder einmal alles mit großem Gelde, da soll der Teufel herausgeben können!"
Bilder auZ Canada.
Im Laufe der letzten beiden JahrLehnte hat Canada einen. Aufschwung genommen, der diesem Lande einen hervorragenden. P'tj anweist. Diese Entwickelung, die auch die Aufmerksamkcit der'politischen Kretse der Beieinigten Staaten erregt hat, muß um so bemerkenöwerther erscheinen, als man angesichts der ggraphischen Lage des Lande ein solches wirthschaftliches Gedeihen kaum für möglich gehalten hätte; und in der That findet man in Canada Verhältnisse, die an Verschiedenartigkeit nichts zu wünschen i Am Fräser River. übrig lassen. In den nördlichen Theilen dieser 'weiten britischen Besitzung, die an Flächeninhalt ungefähr so groß ist wie Europa und die?VereiniaM Staaten, ohne Alaska, noch übertrrfft, sehen wir eine Polarregion, in der Eskimos Hausen, denen sich weiter süd lich der Rest der einstigen Urbevölkerung. die Indianer, jetzt noch ungefähr 125,000 Köpfe zählend. anschließen. Der Süden Canadas hingegen zeit ein Klima, in dem Weintrauben gedelhen und sonstige Früchte im Ueberfluß wachsen, ganz zu geschweige von der außerordentlichen Rolle, welche Canada als Weizenland spielt. Hier finden sich die größten und berühmtesten Getreidefelder der Welt, und ein gutes Beispiel von der Entwicklungsfähigkeit der Gebiete der Weizenregion bietet Manitoba. Noch vor zwanzig Jahren hatte niemand eine Ahnung davon, welche Reichthümer der dortige Boden hervorzubringen vermochte. Wo jetzt die reiche Stadt Winnipeg steht, befand sich vor dreißig Jahren eine Änsiedelung. Fort Douglas, die 241 Einwoh ner umfaßte, und ganz Manitoba wurde nur von etwa 10,000 Menschen bewohnt, während augenblicklich dort 300.000 Einwohner leben. Einen we. sentlichen, ja. man kann sagen, den wichtigsten Faktor bei dieser Entwicklung Canadas spielt die 1886 eröffnete Hafen von Montreal. canadische Pacificbahn, der großartige Schienenstrang, der, den Atlantischen Ocean mit dem Stillen Meer verbindend, die kürzeste transcontinentale Eisenbahnlinie von Nord - Amerika bildet und somit ein Hauptglied im Weltverkehr ist, indem die Bahn mit einem Schlage eine gewaltige Erleichterung sclMf, denn von Montreal bis Bancouver, dem Endpunkt der Canadian Pacific Railway. ist der Weg noch um 600 Meilen kürzer als von New Z)ork nach 'San Francisco, und die Entfernung von Liverpool bis Japan und China wurde damit um 1000 Meilen gekürzt. Gleichzeitig erschloß sie die weltberühmten Schönheiten des Felsengebirges der Rocky Mountains und Britisch Columbias, die jetzt, dank den auf der Reise gebotenen Bequemlichkeiten, immer mehr ein Ziel der Reisenden bilden, denn nicht umsonst genießt die canadisch Pacificbahn den Ruf, das beste rollende Eisenbahnmaterial Amerikas zu besitzen. Unsere Ansichten geben einige besonders anziehende Landschafts- und Städteöilder aus der Dominion wieder. Zunächst den Fräser River bei Lytton in der Provinz Britisch Columbia. dann den von. zahlreichen ChateauFrontenac. Scbisfen belebten Hafen von Mon treal. Diese an der Mündung des Ottawa in den aewaltiaen St. Lorenzström aeleaene Stadt bildet den Landelsmittelpunkt von Canada; der 5 Menen lange Hasenquat ist mtt allen modernen Hilfsmitteln auSaeftattet. Endlich daö Chateau Frontenac-Hottl in Quebec, der öeluptstadt der aleicbnamigen Provinz und bis 1857 auch von ganz Canada, an der icunoung des St. CyarlesstusseZ m oen orenz ström. Die letzte Volkszählung ergab für Canada 'eine Einwohnerzahl von fast 5 Millionen Menschn, von denen etlva lj Millionen das Französische als
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Muttersprache reden; im übrigen ist natürlich infolge von Einwanderung das fremde Element Deutsche, Engländer. Skandinavier stark vertreten. In der Bundesregierung und im Parlament sind die englische und die französische Sprache gleichberechtigt.
Theater, Kunst und Musik. Boumil Äeplers .Brautmarkt von Hira" wurde im Vraaer deutschen Landestheater zum ersten Male aufgetuyrt. Das melodlenreicbe Werk fand beifällige Aufnahme. L'Jnconnue" ein neuer Dreiakter von Gavault und.Berr. der in Paris bei der Premiere im Palais Royal einen großen Erfolg hatte. wurde vom Verlaae Blocks Erben für Deutschland erworben. Lote Zsullcr wird nach Ablauf des Sada Nacco - Gastiviels im Bun ten" Theater zu Berlin gleichfalls kurze Zeit als Gast an dieser Bühne erscheirt i . t-i r? t.ren. jjjic unuicrin nai tut oieies Gastspiel ein vollständig neues Repertoire zusammengestellt. Hofopernsanaerin Marie Götze wurde von der Direction des Landestheaters in Prag eingeladen, bei den im Mar d. I. dort stattfindenden Musteraufführunaen vom Rina des Nibelungen" zu singen und hat angenommen. Ein Richard Waaner - Cvclus in Moskau. Rum ersten Male wird in der musikliebenden alten Zarenstadt ein Cyclus Wagnerscher Opern zur Ausführung gelangen, und zwar ist die bevorstehende Fastenzeit dafür auserseyen worden. L'eniame" (Das RätbseN. das neue Schauspiel von Hervieu. das im .yealre sranLals ersolgreich gegeben wurde, soll auch im Berliner KLnialichen Schauspielbause in Scene gehen. Die Zlleryandlungen behufs Erwerbung dieses Werkes sind dem Abschluß nahe. Das Sorma - Gaftfoiel im Le,'singtheate? zu Berlin wird am 1. Februar mit der Erstaufführung des bieraktiaen Lustsviels .Glück" (La Beine) von Alfred Capus eröffnet. Das istua wurde :m Variser Tbcatre des Varietes mit großem Erfolge aufgeführt. Amvbaitrvon". das Lultsviel Molieres, wird im Lessing - Theater in einer Uebersetzung von Ludwig Fulda noch im Laufe dieser Saison ausgeführt werden. Auch Der eingebildete Kranke" soll gegeben werden, und zwar mit Herrn Schönfeld und Fräulein Groß in den Hauptrollen. Gtovanm Beraa der Vertaner der Cavalleria Nusticana" sübrte leichzeitig in mehreren italienischen lheatern zwei neue Einakter aus. -Die Fuchsjagd" und Die Wolfsjagd". Während der .Fuchs" von der Kritik jämmerlich zu Tode gehetzt wurde, gelang es dem Wolf, sich glücklich ourcyzuoelken. so dan von einem neuen, echten Vergaerfolg gesprochen wird. Zur LnftbaUon.Photogravhie. Unter den praktischen Erweiterngen, welche die Thätigkeit des Luftschiffeö in unserer Zeit gefunden hat, ist die Anwendung der photographischrni Camera behufs prompten FestHaltens und weiteren Nutzbarmachens der, sich unter ihm entfaltenden Scenen, sowie auch mancher Vorgänge neden und über ihm, eine der nützlichsten. Das Photographiren vom Luftschiff aus ist aber mit viel mehr Hindernissen und Einschränkungen verknüpft, als das auf der Erde. In letzterem Fall kann der Photograph seinen Gcgenstand wählen und sich um den Vorvergrund. die mittlere Entfernung'und andere Dinge kümmern, die nicht gleichgiltig für die Erzielung eines befriedigenden Ergebnisses sind. Manche LandschaftS . Ansicht, die dem Uneingeweihten in dieser Kunst als ein herrliches Bild zur Aufnahme erscheinen mag, wird von dem erfahrenen Photographen auö 'gutem Grunde gemieden; er sucht eine Scenerie aus, in welcher der Vordergrund und die mittlere Entfernung den einen oder anderen Gegenstand von hervorragendem Interesse zeigt, und stellt seinen Apparat mit genauester Rücksicht auf die Wirkung. Im Luftschiff aber hat der Photograph leine solche Wahl. Er mag unmittelbar beim Beginn der Auffahrt eine oder zwei günstige Ansichten erwischen; aber dann ist es mit solchen Gelegenheiten vorbei, und er hat nach allen Seiten nur mit weiten Entfernungen z thun, in denen sich Alles verkleinert und ausglezcht. Eine für das Auge großartige Ansicht von zwanzig oder - mehr Meilen in der Runde ' mag für die photographische Aufnahme sehr wenig Werth haben. Da gilt eö denn, sich ganz anderen Umständen anzupassen, um interessante und werthvolle Ansichten aus der Vogelschau zu erlangen. Die Klarheit der Atmosphäre, durch welche hindurch das Bild aufgenommen wird, ist dabei von ebensolcher Wichtigkeit, wie die Hohe. Oft verhindert dazwischentre tender Nebel, welcher daS Licht zurück wirft, die Aufnahme von E'rd-Scenen vollkommen, auch wenn diese noch für das menschliche Auge sichtbar sind, und nur der Nebel selbst wird photogra phirt. In der Aufnahme von Erschei nungen der Atmosphäre selost wäre noch ein großer Fortschritt zu wun schen. . . .!
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