Indiana Tribüne, Volume 25, Number 113, Indianapolis, Marion County, 12 January 1902 — Page 10

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Gütchen und eine prächtige xcu i i V I rnruZn der, von denen ,ttau.el. Älma mun-, zehn Jahre alt war und an Bleichsucht litt, wogegen sie Brunnen" trinken sollte, wie der Distrittsarzt sagte Aber die Familie Banselt war eine stets vereinte und zusammenhaltende Familie, die sich nicht gern trennte. Und nun eins der K:n:er für mehrere Wochen allein hinauszuschicken ganze drei Meilen weit, die der kleine, anspruchslose Kurort entfernt war, den der Doktor empfohlen hatte, war schwer, sehr schwer. Als der Distriktsarzt das vernahm, begann er im den gemüthlichen Erogalxnden bei dem Freund Banselt die ganze Familie über ihren Gesundheits zllstand auszufragen und fand bald einen oder zwei Krank: unter ihnen. Dergleichen komme bei allen Leuten vor, obgleich man sich gewöhnlich dar um nicht kümmere, di man beitlägrig würde. Dabei wäre also nichts Merk Tvürdiges. Und wie der Doktor so da saß und ihnen alle Leidcn un) Qualen verkündete und ihnen die Brausequelle" verordneie er war oort Kurarzt und Bester con Quellaktien" leuchtete das Gesicht des MajorS auf. Gott sei aelo'öt. nun konnten sie alle zusammen dorthin! Freilich kostete es ein tüchtiges Stück Geld; aber man tonnte auch dort eigenen Haushalt führen und die Biktualien mitnehmen. Es war freilich sehr merkwürdig, daß sie alle krankllch waren, die so wohl aussahen; aber der Doktor sagte ja, es Ware nichts Gefährliches, wenn sie nur die Brauseauelle" tranken. Und das thaten sie mit Liebe und Lust. Es geschah dort nicht, wie heutzutage in den großen feinen Kuror ten, daß man wei bis drei kleine Gläschen trank. ..fondern jeder trank acht große Trinkgläser am Morgen, und dann liefen ste, als wenn sie dafür Bezahlung bekämen, zwanzig Minuten zwischen zedem Glas aus und ab. Um sechs Uhr aus dem Bett und vor zehn Uhr kein Essen. Einige starden bald nach den BrausequeUkuren. aber die.Ueberlebenden waren ein kräf tiges und gehärtetes Geschlecht. Unter solchen Umstanden wird ein netter, hübscher lnd flotter junger Mann mit höflichem Wesen, Kleidern feineren Schnitts, nit offenbar guten Einnahmen und mit dem lebhaften Verlangen, in anderer Gesellschaft Brunnen zu tnrnen", nicht gerade ungern gesehen von einer ländlichen. neunzehniahrtgen MszorStochter. Ein solch lunger, vortrefflicher Mann war Herr Arvid Holm, Angestellte? oel e:nem aroßen Unternehmen in Stockholm", und offenbar sehr vernebt m Fraulein Alma, d sehr viel mehr an männliche Aufmerksamkeit hätte gewöhnt sein müssen, um gegen alle diese Huldigungen gleichgiltig zu bleiben. Innerhalb vierzehn Tagen war ihre Liebe derart, daß die ganze Kurgesellschaft davon wußte und Herr Ardid Holm es dem Onkel des Majors mittheilte. Zu Alma sprach er andere Worte und sagte ihr mit ernster und gefüblvoller Miene in seinem schönen Gesicht: Fräulein Alma. ich habe eine sehr bescheidene Lebensstellung und kann nie hoffen, etwas Hervorragendes hier in der Welt zu werden; aber mir fehlen doch nicht die Aussichten, mich zu einer gesicherten Stellung durchzuringen. Ich denke jetzt nicht mehr an meine Zukunft, ohne zugleich an Sie zu denken. Darf ich wiederkommen, wenn ich das habe, und frei herausreden! Darf ich dann auf eme Antwort Hoffen. falls Ihnen das Warten nicht zu lang erfchienen ist?" Herr Holm! Mein Mann wartet auf Sie am Schachbrett!" rief da die Mazorin von der Veranda, ehe Frau lein Alma antworten konnte. Komme sofort!" erwiderte Herr Holm und lief ellig davon. Papa und Mama hatten den jun aen Mann sehr gern; aber ihr Adels stolz lehnte sich gegen den Gedanken auf. daß ihre Alma sich womöglich in einen Ladenschwengel" verlieben könnte. Jedoch die Kinderzahl war groß und die Mittel gering; Gottes Wille geschehe, wenn wirklich etwas zwischen ihnen vorlag, waö vielleicht gar nicht der Fall war. Arvid Holm war die Seele des Ver gnügungscomites denn auch Brausequell hatte ein solches und wenn die Frauen und Fräulein und der junge Jnfanterieleutnant, der dort den Officierstand repräsentirte, rathlos ihn in wichtigen Fallen hierhin und dort hin riefen und nicht das Geringste ohne ihn thun konnten, war er stets mit einem freundlichen und artigen: Komme sofort!" bereit. Aber auch dsr herrlichste Kurauf enthalt nimmt ein Ende; ja. es scheint fast, als käme der Schluß um so schneller, je herrlicher er gewesen. Ehe man sicy s .veriay. war vie n nungsstunde da. Bei solch schmerzli chen Ereignissen verfchassen sich, w bekannt, immer Geleaenbeit zum ersten zärtlichen Lebewohl vor dem letzten osfiziellen. Alma sagte nicht viel, aber m ihren Augen lag ein Ausdruck, wie in dem einer sterbenden Gazelle. Ich habe nie eine sterbende Gazelle gesehen oder überhaupt eine Gazelle; aber ich weiß, daß sterbende Gazellen einen rührenden Blick baben. Solm sab ibren, Schmerz 1 und flüsterte: JQri

konMt sofort!

Die Bleichsucht hat unter vielen Ei-' genhciten auch die,' durch Liebe nicht besser zu werden. Alma magerte bemerkbar ab, obgleich hie und da em kleines Brieschen von dem die Eltern nichts wußten, gewechselt wurde. Im Winter trat ein großes, seltenes Ereignis in unserem Staatsleben ein. Die königliche Regierung setzte das sie benhundertelfte Comite ein, ein Comite für Ausarbeitung eines Vorschlags zu einer neuen K?topfart für die Röcke der Infanterie, und Major Vanfelt wurde einer seiner Leiter.

OllllS .IVlilWS IC4 tfc kill L V in der schönen, aber nicht allzu sel Mur.Zi KX.t! Etnes Abends sitzt er :m Grand Ho tenen Absicht, seinen Comitekameraden ein Glas Punsch anzubieten. Behaglich lehnt er sich in einen der ruhespendenden, weichen Plüschfauteuils und klopft auf den Tisch mit, der Miine th nes Mannes, der gewohnt ist, daß man ihm gehorcht. Komme sofort!" ruft es aus der Ferne. Der Major fährt bei dem Klang, dieser Stimme zusammen, und als der Kellner kommt, erhebt er sich in 'seiner ganzen Länge: sechs Fuß drei Zoll. Was Teufel!" Herr Gott! Der 5err Major!" Der Vorschlag zu einer Knopfrreform an den Jnfanterieröcken wurde bald darauf fertig. und . der Major reiste mit blutendem Vaterherzen nach Haus und sagte, daß Herr Arvid Holm, der die Vermessenheit gehabt habe. Anna seine Huldigungen darzubringen ein Kellner wäre und also niemals mehr ihr Antlitz wiedersehen dürfte.' Man frage alle Aerzte, ob von dergleichen Bleichsucht besser wird. Almas wurde immer schlimmer. Sie tvanbette wk ein Schatten umher, und ihr Kopfkissen war am Morgen ganz naß. Der Bezirksarzt kam und sagte: Brausequellwasser im nächsten Sommer. Ach. dummes Geschwätz! Sie kann nicht bis nächsten Sommer warten! Dann ist sie todt!" sagte der Major. Und dann wurden Elsenpillen ge nommen uno entsprechende Diar ein geführt; aber es half nichts. Und dann schrieb Herr Holm, daß er Wohl ein Kellner wäre, aber kein Betrüger. Er besäße 16.500 Kronen, beabsichtigte das Hotel in Falun zu pachten und hoffte, wie er einmal gesagt, bald eine sichere, wenn auch bescheidene Stellung einzunehmen. Das wirkte etwas besser als Eisenpillen und die diätische BeHandlung; aber der Major wurde zorNig. und er schrie: Ein Kellner ist ein Kellner und ern Knecht ist crn necht. wenn er auch eine Million in ZehnPfennigstücken hätte!" Diese überaus . bemerkenöwerthe Sentenz enthält sehr viel Wahrheit. aber leider keine Hilfe gegen die Bleichsucht, und sechs Wochen spater sah sich der Major genöthigt, selbst nach Arvid zu telegraphier.. Alma lag im Sterben. Holms Antwort uf des Majors Telegramm war kmz und deutlich: Komme sofort! Arvid." Diese kellnerische Vertraulichkeit, mit dem Vornamen zu unterzeichnen. verletzte sowohl den Major als die Malorin ; aber was müssen die Eltern nicht in dieser gesellschaftauflösendert Zeit alles ertragen! Arvid Holm kam gleich mit seinem Handkoffer, der so elegant war, wie man noch niemals einen air der Station gesehen hatte. Er kam elegant und fein, liebevoll unruhig und seinfühlich aufmerksam, mit dem Contrakt für das Faluner Hotel in der Tasche, und die Majorin sagte zu ihrer Tine: Zeigen Sie dem Herrn Verwalter das Gastzimmer." - Dies Ereigniß ist etliche Jahrzehnte her. und die Majorin war nicht draußen in der Welt gewesen sonst hätte sie Direktor" gesagt. Mit des Vaterherzens zärtlicher Unruhe und dem peinlichen Ehrgtfühl des Adelsstolzes unterrichtete sich der Major über Ärdids Verhältnisse. Er war der Sohn eines Fahnenjunkers bei den schonenschen Husaren, waö sast ebenso viel ist wie ein Leutnant der Jnfanterie, und seine Mutter war von adliger Abstammung. Er hatte die Schule bis zur fünften Klasse besucht und in freien Augenblicken v:ele Zeirungen am Büffet gelesen, so daß er gute und gründliche Allgemeinbildung besaß und natürlich drei lebende Sprachen sprach außer der Liebe. Er hätte seinen Beruf gewählt, um sich selbst sein Brot verdienen zu können und der Mutter ein wenia zu helfen eine Stelle de Berichts, bei der die Majorin es für passend hielt, eine nicht vorhandene Thräne aus ihrem trockenen Mutterauge fortzuw'ischen. Als der einfache Abendbrottisch ge deckt war. sagte die Majorin: Kom men Sie und essen Sie und haben Sie Nachsicht mit etwaigen Mängeln in der schlichten Servlrung! Bei diesem grausamen Hinweis auf seinen Beruf hatte er ew Gefühl, als wurde ihm eine Stopfnadel mit dop peltem Wollfaden durch sein Herz ge zogen, und Alma blickte ihren Vater an. al wenn sie eine todtlich verwunbete Gazelle gewesen wäre. Der Distriktsarzt sagte, weil Brausequelle- im Wfoie? nicht offen wäre, gäbe eS für Alm nur eine Rettung: eine schnelle Verlobung mit dem Verwalter Holm. AlS der Major dieS hörte, rief er in der Krankenstube mit gebrochener Stimme: Arvid. mein Sohn!" Komme sofort!" erwiderte dieser und machte weiter keine Schwierigkei ten. Als Alma und AroiV ein halbes Jahr verheirathet waren, sah man nichts von Bleichsucht bei einem von ihnen, und nach weiteren acht Jahren, als sie mit einem netten, gesammelten Vermögen sich ins Privatleben zurückzogen und in der Nähe des elterlichen Wohnsitzes ein Gut kauften, strahlten s vor Slück und Gesundheit. . Wo iX der SegendW M es

ver Hilfe vevars, yat man sicy grwöhnk. sich an den Gutsbesitzer Holm zu wenden, dessen Antwort jetzt wie früher lautet: Komme, soforl!" 'Er steigt nä.nlich die Ehrentreppe empor als Leiter verschiedener GemeinAusschüsse und ist seit zwei Jahren Ritter des Wasa-Ordens. Als ich chn neulich auf der Straße der Stadt in der Nähe seines Gutes traf, wurde er von einem Diener in eleganter Livree angesprochen, der ihm mit aelüfteten? ein couvertirtes

Billet reichte. Arvid las es und sagte i dann m:t zufriedenem kacheln: Ziom- j me sofort!" Und dann wandte er sscb zu mir: Es bandelt fick nur um ein Kartenpartiechen mit dem Landeshauptmann!" Süßer SantaelauS über'S Mcer. 'In größeren Quantitäten, als jemals zuvor, sind für die heurigen Feiertage Zuckerwaaren von unserem Lande über die Oceane in das Ausland geschwommen. So versichern die Candy - Fabrikanten und betreffenden Großhändler, und die sollten es wissen; auch die Postbeamten und Expreß leute haben etwas davon gemerkt, ob.wohl si: nicht den Inhalt ller Packete kennen. Es ist daraus noch nicht der Schluß zu ziehen, daß der allgemeine Weltbegehr nach amerikanischen Süßigkeiten beträchtlich gestiegen fei, oder E:ngeivanderte w besonders hohem Maße ihre Anverwandten und Freunde in der alten Heimath mit solchen süßen Feiertags - Geschenken beglückt hätten. Zum allergrößten Theil ist dieser Candy sozusagen in der Familie geblieben, nämlich in der großen agloamerikanischen Familie; er ist auch im Auslande Amerikanern oder Amerikanerinnen geschenkweise oder sonstwie zugegangen und wird von ihnen wahrscheinlich in einem Grade gewürdigt, wie von Niemandem sonst. Sind doch die Amenkaner die größten Candy - essende Nation. die es gibt, und namentlich das amerikanische Mädchen ist des Glaubens. daß nirgendwo in der Welt solche Zuckera?aaren gemacht werden kö.'.nten. wie bei uns! Und sie hat darin insoweit unzweifelhaft Recht, als dies eben Gschmacksache ist. Kein auöländisches Zuckerwerk, und wenn e vor. den renommirtesten Pariser oder sonstigen seinen Geschäften dieser Art käme. kann ihr jemals vollen Ersatz für dasjenige bieten, das aus ihrer HeiMath kommt. Diese Vorliebe braucht sich keineswegs immer auf die theuersten Süßigkeiten zu richten. Manche unserer volksthümlchen Mittelsorten legen auch an ausländischen Tafeln von Amerikanern und Amerikanerinnen große Ehre ein. Natürlich wandert noch immer der größte Theil dieser Leckereien und Lutschereien nach europäischen Ländern. Aber viele sind auch über den Stillen Ocean nach den PhilippinenInseln und anderen Orten geschwonlmen, wo Amerikaner sich aushalten, besonders weil Zuckerwaaren als Geschenke für unsere Soldaten in den letzten zwei Jahren außerordentlich po pulär geworden sind. Und das Bis chen Candy, das jetzt in die Rationen der Soldaten mit aufgenommen wird, kann für die Liebesgaben keinen Ersatz bieten. Für die Versendung solcher Dinge nach Ländern, mit denen wir bis jetzt Packetpost - Verträge haben, hat auch der Umstand, daß die Post in bedeu tend größerem Maße, alö früher, zur Beförderung von vergleichen benutzt werden kann, ohne Zweifel steigernd gewirkt, wahrend in anderen Fällen die hohen Erpreßkosien noch immer einen Stein des Hindernisses bilden, da auch bei Geschenken die Absender es meistens nicht gerne sehen. . wenn die Transportkosten ungewöhnlich hoch km Verhältniß zum Werth des Gegenstan des kommen. Da kann selbst bei Santa Claus die Gemüthlichkeit aufhören. Unsere, ohnehin in diesen Tagen so furchtbar . überbürdeten Postbeamter, sehen die Zunahme dieser und anderer Feiertags - Ausfuhren freilich mit sehr gemischten Gefühlen an! Nach Mistrr. Di k Uirx Bertha (zu ihrem Spielgefährten): Komm.. Fritz, wir wollen Familie" svielen. Du bist der Vater, ich bin die Mutter und diePuppe ist unser ftted." Fritz: Ja. das würde Dir passen damit Du mich recht durchhauen könntest. wie meine Mama den Vapa!" - unschuldig. Wie kommt es. Herr D.ctor. daß hier in Ihrem Städtchen die Sterblichkeit so groß ist?" Das weiß ich nicht, ich bin erst seit einem Jahre hier anwesend." Der kleine Schlauberg t r. Mama, sprich doch etwas mit mir!" Was soll ich denn mit Dir reden. Franzl?" Na. kannst ja am End' zu mir sagen: Magst Du Cand. Fran;l?" Ein schlaue? Vater. Familienvater: Mein Vetter Paul war ein solcher Narr, meinem Fritzchen zu seinem Geburtstag eine Trommel zu schenken. Aber ich habe daö Unglück sofort neutralisirt." Freund: Wie haben Sie denn das angefangen?" Familienvater (verschmitzt lächelnd): Ich habe ihm sofort ein Taschenmesser gekaust!" Aus der Reitschule. Wachtmeister (zum Einjährigen, der in jämmerlicher Haltung auf dem Pferde sitzt) : Kreuzhimmelschockmillwnenmordelement . . . Einjähriger, waö sind Sie eigentlich alö Civilist ?" Ein jähriger: Erfinder, Herr Wachtmeistr!" Wachtmeister: So. so! Und ws erfinden Sie denn?" Eiirjähriger: Eine Flugmaschine!" Wachtmei ter: Was. eine Flugmaschine? Michen Sie sich gefälligst nicht in Dinge,

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Leset, waö err I. 91. VZerman von Baltimore. Md., schreibt! Baltimore, d.. o. Mir, !K0. Geknrter Herr: Ta icn nunmehr Zank Jdrcr iekandlung vollj:änvig gekeilt bin, will ich äimolk meinen Aall auSfukrlick, beschreiben.- tiUo: Vor nunmedr etwa uder Jahren fteltte sich da sogenannte Singen im reckten Cljr bei mir ein. Taieide versöilimmerte sich schließlich so, da ich das Vehör aus diele Odr vollsländig verlor. - . I . V ! , . I ' V - . . W 1- rc i . . - i fr - . .

Xsuj iiiuujic eine lurimonuiiiair jiaiairijiur vuilii ri;nc wnoig.. irnimuri eine umaije von ncTjien, darunter einen unserer deriininteslen diesigen Odreiiärzte, welcher mir schlankweg ertläne. datz nur eme Orecalivn helfen könne, und dicje wadrscneiulich auch nur vorüdergeliend, dag da singe kvohl aufhören, aber das Seyör vollständig verloren gellen würde auf dem detreneoden Odr. Nun las ich durch Zufall Jdre Annonce im New Yorker Moraeniournal und lie mir JKre tut kommen. " Nachdem ich dieselbe nur einige Tage nach Vorschrift gebraucht, fies da! Singen nach, und deute, nach, sage nnd schreibe, fünf Wochen, ist mein ttedör auf dem kranken Ohr vollftündtg wieder hergestellt. Ich danke Ihnen hiermit herzlich und zeichne mit grögter Hochachtung

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