Indiana Tribüne, Volume 25, Number 107, Indianapolis, Marion County, 5 January 1902 — Page 10

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Women as Well as Men Are Made Miserable by Kidnev Trouble.

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lltntrosnt Abenteuer. Von THeinert. WHrend meines legten Aufenthaltes in Bremen ist mir ein englischer Matrose begegnet der der Familie, bei der ich zu Besuch, war, Grüße und einen Brief von dem in Apia weilenden Bruder des Hausherrn überbringeu sollte. Bill Jenkms," schrieb der Bruder, ..geyötte zur Mannschaft des ,,Sptrit", auf dem ich damals Passage nach den Fidschi-Jnseln genom men. Ueber den Echissbruch habe ich schon ausführlich berichtet, und hietmit stellt sich Euch je1;t jener Matrose vor, desse deS verachtender Bravour und Energie ganz speziell ich es zu verdanken habe, da& ich die Katastrophe über lebte. Nehmt ibn freundlich auf und laßt Euch von ihm einen Faden spinnen. Der Mann hat die bewegteste Matrosenkarriere hinter sich, von der ich je gehört habe, und ein größerer Pechvogel als er da er trotz allem und allem gesod und munter ist, könnte mann allerdings auch Gt'üdvogel sagen, dürfte kaum auf den Ozeanen herumsä)wimmen. Bill ist mir vor ein paar Tagen hier in Apia über den Weg gelaufen. Ter arme Teuiel war total abgebrannt und ohne Engagement. Ich habe ihm einen Platz auf der ..Amalia" verschafft, mit d wird er, wenn die Reise glatt verläuft was für ein schiff. in dem Bill Jenkins dient, immer sehr zneisel hast bleibt in Bremen ankommen. Von dort will er dann nach England, hat seit acht Jahr heimischen Boden nicht mehr betreten, und möchte seine alte Mutter mal wiedersehen, wenn sie noch lebt. Briefe hat er mit den Seinen nie gewechselt.. .." Mein Freund ließ e5 sich angelegen sein, dem ihm so warm empfohlenen Mariner in Bremen ein paar der gnügl;che Tage zu bereiten, ehe. er ihn und zwar als Passagier nach Southampton spedirte. Selbstverständ lich mußte Bill vor seiner Abreise noch von seinen Irrfahrten erzählen, und zu den um eine Punschbowle verfam melten Zuhörer gehörte auch ich. Ich errinnere mich nicht mehr genau, wie oft Bill Jentins Schiffbruch crlit ten. mehr als ein Dutzendmal sicher und zweimal bald nacheininder. Ein Mat rose, der ein Menschenalter durch auf allen Meeren ftch herumtreibt, sieht viel, erfährt viel und erduldet viel, Bill IenlinS Rekord dürfte aber unerreicht dastehen. Ter Mann führt nun schon 30 Jahre und schwimmt wahrscheinlich heute wieder, Gott weiß wo, auf dem Salzwasier. Als richtige Theerjacke vom alten Schrot nnd 5korn schaut Bill auf alle Dampser mit souveräner Ver achtung herab. Nur dreimal hat er uothgedrungen auf solchen geheuert, sonst immer auf Segelschiffen. Taß er nach 30 Jahren noch vor dem Mast dient und es auch schwerlich je zu der subalternsten Offiziersstellung bringen wird, findet seine Erklärung in der schier unglaublichen Unbildung und Gleichgültigkeit, die neben praktischer Tüchtigkeit und waghalsiaem, nichts fürchtendem Muthe, für den. Durchschnittstypus britischer Seeleute chzrakteristisch ist. Seine erste Reise als zwölfjähriger SHtsjsjunge hätte w manchem ande ren Burschen die Lust am Seemanns' leben im Keime' erstickt. Nach zweitägiger Fahrt von Liverpool aus scheu tecte da Auwaniererschiff, dessen Capttän den von dah:im fortgelaufenen Jungen mitgenommen hatte, an der irländischen Küste. Ueber 200 Zwischendeckpassagiere ertranken, nur 14 Personen, Bill darunter, wurd:n gerettet In dem seinerzeit berühmten Vollschiff Dreadnought", das einmal in nicht ganz zehn Tagen den Atlanti schen Ocean kreuzte und mit diesem Record die schnellsten der damal lausenden Dampfer schlug, hat Bill dr?i Fahrten gemacht. Er war an Bord, als der Dreadnought" das Steuerruder verlor und etliche hundert Meilen nur durch complizirtes Manöoriren mit den Segeln gelenrt. werden tonnte, bis er Fayal in den .Azoren anlief zur Ausbesserung der Havarie. B:U Jenkins gehörte zu der Mannschaft der Thermopylä-, als diese die, Strecke von England nach Australien in 60 Tagen zurücklegte, eine von keinem an deren Segler je erreichte Leistung. Er diente auf dem James Brines" und wetterte darin das Cap-Horn in einem Südweststurm mit gesetzten Royalsegeln. Er hat auf Dundee-Schiffen.in den arktischen Gewässern Bartenwale gejagt und .ist von New-Bedford nach dem Großen Ocean auf den Potmalfang ausgezogen-. Bill war Matrose auf dem Northfleet", als der auf der Höhe von.Dungenesi mit einem spani schen Dampfer collidirte. Der Spanier hielt, ohne zu stoppen, seinen Kurs, -der Northfleet" sank, über 300 Menschen verloren bei der Katastrophe das Leben. Bill ist auf Schiffen ge fahren, deren Capitäne in der po7ynestschen Inselwelt Menschenraub trieben. Während einer solchen Kreuzerei im Tonga-Archipel desertirte er und nahm eine Eingeborene zur Frau. Mit der führte er ein sorgenloses Schlaraffenleben, ließ sie aber nach wenigen Wochen schon sitzen, ging bei ihm passender Gelegenheit wieder zur See und schlug sich bald nachher mit einer Horde Salomon-Jnsulaner herum, die das Schiff überfalle, hatte. Einmal wurde er in New tyott, nachdem ihm ein Schlaftrunk beigebracht worden war, bewußtlos an Bord eines Schiffes geschleppt zu einer unfreiwilligen Reise nach Santos.' wo er die Bekanntschaft des gelben Fiebers machte. Da? sind in Umrissen einige der Hauptepisoden aus Bill - Jenkins beweatem Leben; zwei seiner Abenteuer will ich ihn selbst erzählen lassen, den Bericht des simplen Matrosen nur in, soweit ein wenig redigirend, als. die zum leichteren Verständniß geboten erscheint ... ..Bi? tten". erzählte . Mll .in

PhNadelpyia emen gemischten Carzo für Vokohama geladen, vorwieciendPetroleum in Fässern. Auf der Fahrt über den Atlantischen Ocean und um's Kap der guten Hoffnung ging alles glatt, auch der Teifun, von dessen Schwanzende wir im Indischen Ocean getroffen wurden, blies uns nur die Groß- und Vorbramstangen mit der dazu gehörigen 'Takelage weg. Wir hatten von Änfc.ng an einen schwachen Mannschaftsbestand, und als in Manila ein Matrose desertirte, wurde ein Spanier, Namens Saläres, aebeuert. Der dünkte uns gleich ein unheimlicher Kerl, und kaum waren wir auf offener See, da wurde er total verrückt. Schließlich sollte er, um ihn unschädlich zu machen, in Eisen gelegt werden, aber er roch den Braten und schlüpfte durch die zur Ventilation ein paar Stunden offen gelassene Vorluke in den Raum. Dort verbarrikadirte er sich zwischen den Petroleumfässern und wehrte Jeden, der ihn herausholen wollte, mit einem Spieß ab. den er auS einer langen Latte und seinem Matrosenmesser zusammengebastelt hat!e. Als man ihn aushungern wollte, drohte,er, Feuer anzulegen, und da ihm al les zuzutrauen und die Geschichte zar nicht spaßhaft war. schob man ihm Essen und Wasser zu. Dem Capitän wurde das aber zu dumm, der ließ aus Kistendeckeln ein halbes Dutzend Schilder machen, und mit einem solchen über den linken Arm geschoben und Knüttel und Stangen in den Fäusten, stiegen sechs Mann in den Raum, den Verrückten zu fangen. Jetzt ging'S lo. eine richtige Treibjagd. Brüllend wie ein wildes Thier und verzweifelt fechtend, sprang Saläres zwischen Fässern und Ballen . herum, kroch in finstere Winkel ' nd warf dahin und dorthin brennende Streichhölzer. Zweimal gingen leichte Flammen auf. konnten aber zum Glück rasch erstickt werden. 's war eine verdammt aufregende Hatz. und eine gute halbe Stunde dauerte es, bis wir den Spanier dingfest gemacht hatten. Vier der Jager bluteten auS Stichwunden, Saläres aber war so übel zugerichtet, daß er zehn Minuten, nachdem wir ihn auf's Verdeck gebracht hatten, seinen letzten Athemzug that. Wir Matrosen lvaren so fuchtsteufelswild, daß wir den Leichnam ohne weiteres über die Reeling ins Meer schmeißen wollten, der Capitän aber, als Gentleman und Christ, dachte anders über die Sache, er ließ den Spanier mit den üblichen Ehren bestatten: Körper in Segeltuch eingenäht, Gewichte an den Füßen, Schiff beigedreht, Flagge halbmast und Gebet." Im 'Jahre 1879 segelte der große Dreimaster ..Don Juan"' von Macao ab. mit 650 Kulis an Bord,,die von einem Spekulanten, als billigeArbeitS kräfte, für peruanische Eisenbahnba:;ten engaglrk oder richtiger gekauft worden waren. Ein paar Tage nach seinem Auslaufen brach auf dem Don Juan" Feuer.aus. Die Aussagen der gerettetenSchiffSbesatzuNg lauteten dahin. die Chinesen hätten aus Bosheit den Brand gelegt, die wenigen, mit dem Leben davon gekomenen Kulis erklärten dagegen, das Feuer sei in der Cajüte entstanden. Mit Bestimmtheit ist der Sachverl)alt nicht festgestellt worden; Bill Jenkins. der dabei war. gab folgende Schilderung: ..Der Vollmatrose Marker hatte am Morgen des vierten Tages die Wach; inv Zwischendeck, wo die Kuliö untergebracht waren. Beim Vertheilen des Frühstücks fehlten drei der für je 10 Mann bestimmten ReiSnäpfe. und eh: der Mangel aus der Küche ergänzt werden konnte, gab's, da Niemand warten wollte. Streitereien. Einer der Chinesen machte dem Dolmetsch, der mit Harker die Ordnung im Zwischendeck aufrecht erhalten wollte, eine .schnoddrige Bemerkung und der Dolmetsch schlug den unverschämten Kerl mit seinem BambuZrohre. Sofort fin gen ein Dutzend Freunde des Geschlagenen an Ta-ta!" . (haut! haut!) zu schreien und mit allerlei Gegenständen zu werfen. Der Dolmetsch retirirte. seinen Revolver ziehend, an den Fuß der Lukentreppe, und als die Kulis in Masse auf ihn und Harker losstürmten, sprangen die Beiden treppauf. Sie konnten gerade noch das Abschlußgitter zuklappen, das den vorderstenMeu terern auf die kahlen Schädel schlug. Die Kerle purzelten rückwärts, ob todt oder lebendig, danach sich zu erkundigen. war jetzt keine Zeit. Ich stand zufällig dicht bei der Luke, als die Käme, raden auftauchten, und half das Gitter fest zudrücken, bis andere von der alarmirten Mannschaft- das Schloß vorgelegt hatten. Die Kulis zogen sich von der Treppe zurück.'demirten ein paar Bettgerüste und versuchten mit den abgerissenen Pfosten das Deck über sich einzurammen, brachten's aber natürlich nicht zu Stande. Der Boden der Capitänscajüte hatte drei kleine, ebenfalls durch eiserne Gitter geschlossene Luftöffnungen, und durch de beobachteten ich. der zweite Steuermann und der Stewart, ein Malteser, die Vorgänge unter uns. Das Zwischendeck endete achter in zwei kleinen Kammern. in denen Reservetakelage verstaut war. Mir selbst ist's nicht aufgefallen, der Malteser aber will gesehen haben, daß ein Kuli in eine dieser Kammer schlüpfte, die eigentlich hätten geschlossen sein sollen. Jedenfalls ist dort das Feuer ausgebrochen, dessen erper Rauch sich gegen 10 Uhr bemerklich machte. Die Sache fing an bedenklich zu werden; die Pumpen wurden bemannt. und ein Schlauch durch einen der Ventilatoren geschoben. Den Schlauch stießen die Kulis mit ihren Pfosten wieder nach oben.und nun versuchten wir' von der Cajüte aus Wasser'nach dem Brandherd zu leiten. Von den Aerken. die daZ vereiteln wollten, wurden etliche vom Capitän und vom ersten) Steuermann durch die Gitteröffnungm ersch-ossen, nachgerade aber war die elbe Horde so rasend m-

worden, daß sie sich durch nichts mehr abschrecken ließ. Ms ein Chinese, der seinen Verstand noch beisammen haben mochte, das Mundrohr des Schlauches nach der Segelkammer richten wollte, schlugen ihn die tollsten seiner Landsleutezu Boden, packten das Rohr, stießen die dicke Scheibe einer der seitlichen Lichtöffnungen ein, schoben den Schlauch durch's Loch und ließen das von uns aus dem Meere gepumpte Wasser in's Meer zurücklaufen. Verzweifelte Versuche machte das Gesmdil aus dem Zwischendeck herauszukommen, und Einzelne schoben sich in den Ventilatoren wie Kaminfeger nach oben, wo immer aber an den Mündungen ein Chinesenschädel auftauchte, wurde er von den dort postirten Matrosen eingeschlagen. Wir mußten das Pack eingeschlossen halten, denn wäre auch nur die Hälfte plötzlich fri geworden, dann hätten wir 30 Weiße den 300 gelben Teufeln nicht lange Widerstand leisten können, wir wären allesammt von ihnen massakrirt worden. Daö Geheul und Getobe, der fürchterliche Höllenlärm, den sie machten. läßt sich gar nicht beschreiben. Immer dichter qualmte der Rauch, und gegen Mittag züngelten helle Flammen aus den Achterluken. Mit Poltern und Krachen stürzte der unten durchgebrannte Vesanmast und zertrümmerte zwei Boote; es war die höchste Zeit, die anderen beiden klar zu machen. Wir brachten sie glücklich in's Wasser und schifften uns ein. Zwanzig und etliche Chinesen, die, als der' Spektakel am Morgen anfing, zufällig auf dem Oberdeck waren und seither lamentircnd imBug gekauert hatten, sie spran, gen jetzt in's Meer. Sieben fischten wir auf, die anderen klammerten sich an herumschwimmende Trümmer. Eine Dschunke kreuzte etwa sechs Seemeilen weg und zu der ruderten wir hin." Und von der wurden alle Ueberlebenden aufgenommen?" fragte Jenvind. Ja," erwiderle Bill, aufgenommen Wurden wir schon, aber erst, nachdem xnser Capitän sich verpflichtet trtt?, für Jeden von uns zehn Dollars zu zahlen. Von seinen noch im Meere her ?:mtreibenden Landsleuten wollte der Dschunkenführer nichts wissen. Als wir am Abend den Don Juan" außer Sicht verloren, war er bis zum Wasserspiegel heruntergebrannt. Von den 650 Kulis, die von Macao abgefahren, lebten nur noch sieben."

Zwecklos. Ihr wünscht euch feine Kinder?" Junger Ehemann: .Nein! denn die werden einem ja doch nur von der elektrischen Straßenbahn und den Automobilen todtgefahren." Aequivalent. Frau Nachdarin, Ihre Katze hat mir heute ein großes Stück Braten aus der Mche gestöhlen!" Na, dafür können Sie auch einmal Ihren Kater zu mir herunter schicken. Wir haben gerade soviel Mäust!" Gasrrono mische Verwandlung. Junger Ehemann: Aber Schatz, was seh' ich Du weinst!" Junge Frau: Ach ich wollte Dir eine Ueberraschung bereiten, aber sie ist mir nicht gelungen es ist die reine Kummermayonnaise geworden!" 5)yperbel. 5)gt Ihre Frau vor Einbrechern Angst?" Nicht besonders!" Na, was würde sie wohl sagen, wenn sie einen im Hause finden würde?" Das weiß ich nicht; wahr scheinlich würde sie ihn fragen, ob er sich draußen die Füße auf der Strohdecke abgetreten hätte." ZarterWink. Vater: Wer war denn das, der Dich eben grüßte?" Sohn (Studiosus): Der Geldbriefträger, meines .Reviers!" Vater: Hm. kennt der Dich denn so genau?" Sohn: Na. er muß wohl er sagt mir doch jeden Tag. daß er nichts für mich hätte!" - Bei der Schmiere. 1. Schauspieler. Diese Lumperei hier. Bei meiner früheren Direktion konnte ich jeden Tag Vorschuß bekommen." 2. Schauspiel: Pah. das ist noch gar nichts. Ich war schon an einer Bühne, wo es dem Kassirer möglich war. zu defraudiren." Pech. Dame: Ihr Stück hatte also gar keinen Erfolg? Nicht ein einziges Mal wurden Sie gerufen?" Dichter: Ach!- Das lag nur an den unglücklichen Umständen: Nach dem ersten Act wird ein Dichter selten gerufen und nach dem zweiten war Niemand mehr da!" Ersatz. Wie war Ihre Frau Gemahlin mit ihrem Landaufenthalte zufrieden?" Gelangweilt .hat sie sich zum Umkommen nur über Eines war sie glücklich: daß sie vierzehn Tage länger bleiben konnte al ihre beste Freundin!" Aus Oberbayern. Tourist: Ich war bereits vor acht Jahren mal hier in Ihrer herrlichen Gegend und wohnte bei Ihnen. Damals hat ten Sie einen kleinen netten Jungen, hat der sich gut entwickelt?" Bauer: Dank der Nachfroag. ja! Wissen'S, der raaft schon jetzt Suntags mit in den Schenken!" "Auf Umwegen. Junges Mädchen: Nicht wahr. Papa, Du sähest es nicht gern, wenn ich Dich verließe?" Papa (zärtlich): Nein, mein Kind, das würde mich tief schmerzen!" Junzes Mädchen: Nun. siehst Du. da tverde ich den Herrn Dürftig heirathen. der ist gern bereit, hier mit uns zu leben!" Gaunerhimor. Richter (zum Angeklagten, der dem Taxenbauer seinen' Hut gemaust hat): Haben Sie noch etwa? zu Ihrer Verthei -dizung hinzuzufügen?" Angeklagter: O. Herr. Rath, "denken's doch an doä herrliche Lied: Was braucht denn a Bauer, a Bauer an Huat, für so an g'schorten Spitzbub ist an Zippelkapp AlMt

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