Indiana Tribüne, Volume 24, Number 283, Indianapolis, Marion County, 30 June 1901 — Page 3

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Roman nach wahren Begebenheiten von Müt Pcmbcrtoa. (3. Fortsetzung.) Er kügte sie auf die Stirn. Ich verstehe", sagte er, Gott helfe uns beiden!" Sie war jetzt ganz ruhig und der fesien Ueberzeugung, daß sie um des Bruders willen alles noch einmal waaen würde; sie beschäftigte sich im Gciste bereits mit einer Fülle neuer Gedanken, besonders aber mit dem, daß der Geliebte sie aus der furchtbaren Gefahr, in der sie sich befand, retten Würde. Paul", sagte sie plötzlich, wenn Tu miefc verstehst, bist Du dann nicht auch wieder mein Freund?" Er begann wieder im Zimmer umherzugehen, seine Sporen klirrten auf dem eichenen Fußboden und sein Ueberrock hing lose von seinen Schultern. Eine innere Stimme flüsterte ihm zu, daß er ein Kind Kronstadts sei und es nicht verrathen dürfe, und andererseits brannte der Kuß des geliebten Mädckens noch warm auf seinen Lippen wie ein Kuß der Gnade. Aber selbst in dieser Krisis überkam ihn plötzlich die Erinnerung an unmichtigere Tinge, die er mit Marianne zusammen durchlebt hatte, und er sprach davon: Mein Gott", sagte er. was Du für eine Scbausoielerin bist, Marianne! Ick erinnere mich noch des Tages, tll ich Dich auf die Batterie führte und Dir die Kanonen zeigte. Du fragten mich, ob eine Granate ein Torpedo wäre; und wie wir zusammen die zeknzölliae Armstrongkanone abmaßen, die Dir drei Ellen lang erschien. Erinnerst Tu Dich dessen noch? Und wie Tu dann von Wall zu Wall wie in Sckulmädchen liefst! Wenn ich das geahnt bätte!" Sie lackte und vergaß alles, wa-s vorgegangen war. Aber Tu wußtest es ja nicht; und ick maß den Walldamm, indem ich darauf spazieren ging, während Tu den Tree machtest. Jch sehe noch, wie Du Tir die Finger an dem Kenel verbranntest und sagtest, es wäre einc Ehre. Ich schrieb die Nummern der Kanonen auf. als der alte Serow, der Sergeant, nach Brod ging. Er sagte mir. wie tief der Kanal sei, un'o wiederholte es immer wieder, weil ich so dumm war. Ihr wäret alle so freundlich zu mir." Die Liebe zum Scherz war ihr selbst in diesem ernsten Moment nicht verloren gegangen. Sie lachte wie ein Kind be: der Erinnerung an die Eomödie. die sie auf den Wällen gespielt hatte, und Paul lackte mit ihr. zufrieden, daß sie und kein anderer ihn so zum Narren gehabt hatte. Sapristi", sagte er, Du bist gerie den wie der Teufel! Aber, Marianne, wenn ich jetzt daran denke, was wir morgen durckzumachen haben, so kann ich über diese Tinge nicht lachen. Wie soll ich Tir helfen und doch meine Pflicht thun? Wie soll ich vergessen, daß ich Tich liebe? Gott im Himmel! Morgen werden sie Dich vielleicht auf die Festung schicken und ich werdedann niemals wieder in Tein liebes Antlitz schauen!" Er unterbrach plötzlich seine Wänderung im Zimmer; aber sie blickte, am Kamin stehend, in die Asche, wie wenn sie darin nach Traumbildern suche. Sie werden es nur thun, wenn Du es ihnen berichtest," sagte sie. Und ich muß es ihnen berichten, ich habe leine andere Wahl! Meine Ehre zwingt mich dazu. Ich würde die Hälfte meines Lebens dafür geben.Dich noch heute Abend aus Kronstadt herauszubringen, morgen wird tj zu spät sein! Ich muß dann Bericht erstatten. Ich darf nickt länger zögern. Du weißt es ja selbst." Die Worte kosteten ihn furchtbare Anstrengung, und als er sie endlich gesorochen hatte, kam er zu ihr, ergriff ihre Hand und sah ihr in die Augen. Geliebte", sagte er, wie soll :ch Dir helfen? Wie soll ich Dich vor den Folgen dieser Thorheit schützen? Schwöre mir, daß Du nichts dergleiten mehr thun willst, daß Du niemals wieder nach England schreiben willst, während Tu in diesem Hause Tich aufhältst." Ich muß dem kleinen Richard schreiben", sagte sie zögernd. Er stampfte ungeduldig mit dem Fuße. Versprich! Gieb mir das Versprechen!" rief er. Ich verspreche", sagte sie. indem sie sich an ihn schmiegte. O, ich verspreche alles! Ich will alles thun, wenn ich das Kind nur wiedersehen kann! Tu wirst es ihnen nicht erzählen. Paul? O, um Gotteswillen, habe Mitleid mit mir höre auf mich!" Ich muß es ihnen erzählen," sagte er verstockt, ich muß, ich muß!" Er stieß sie von sich, denn auf dem Korridor wurden Stimmen laut, ind lief mehr, als er ging, aus dem Zimmer; aber sie blieb zitternd stehen und zählte seine Fußtritte, als er den schneebedeckten Hof überschritt. Vorahnungen. Der Widerhall der Fußtritte wurde schwächer und schwächer und verlor sich zuletzt in einem Geräusch, das von anveren Ursachen herkam von den Sckildwachtn und dem Klang der Waffen. Marianne lauschte gespannt noch eine ganz Weile, in der Hoffnung, daß sie die Schritte wieder vernehmen und Paul, seinen Entschluß bereuend, zu ihr zurückkehren würde. VberXaichts davon geschah; eö wurde

bumet stiller und stille? ringsumher nur das Heulen des Windes, der über die gefrorene See dahinfuhr und das Krachen des Eises waren hörbar. Als Paul Marianne verließ, körte sie auf dem Eorridor sprechen und öfsnele die Thür, um zu sehen, wer dort sei. Sie glaubte die tiefe Stimme des Obersten Bonzo und dann wieder die des alten Iwan zu erkennen; jedoch das Gespräch verstummte bald, und sie wollte jetzt nicht länger zögern und hinuntergehen zu ihren Zöglingen, um dort die Komödie wieder aufzuführen, die sie jeden Abend in dem düsteren Salon spielte. Obwohl ihre Hände noch zitterten und Thränen auf ihren Wangen lagen, so nahm sie sich doch vor. nicht an alles das zu denken, was in der letzten Stunde ihr begegnet war. Sie tröstete sich damit, daß ihr Bräutigam seinem Vorgesetzten nichts melden würde, sie glaubte, daß seine Liebe zu ihr sich als stärker erweisen werd:, als sein Entschluß, seine Ehre zu wahren. Aber zu gleicher Zeit verließ die Klugheit sie nicht. Der Gedanke an die bevorstehende Bestrafung und an die Möglichkeit, daß schon die nächste Nacht verhängnisvoll für sie werden könnte beschäftigte sie sehr. Sie sann über Vertheidigungsmaßregeln nach und faßte den Entschluß, wenn fk dem Geliebten auch alles offenbart hatte, dock allen anderen Anklägern gegenüber ihr Geheimniß zu bewahren. Sie wollte wieder die Naive spielen und etwaige Anschuldigungen mit Gelächter und mit dem Hinweis begegnen, daß sie zu solchen Dingen viel zu furchtsam sei. Das Aeußerste, was Paul thun konnte, war, wie sie glaubte, einen Verdacht auszusprechen, und ihre Aufgabe war es nun, diesen Verd.ichl zu entkräften. Während sie im Geiste alles d.is überlegte, waren ihre Finger schon eifrig bei der Ausführung ihres Planes thätig. Obwobl sie für die Komödie im Salon sich schon angekleidet hatte, so begann sie schnell, ihre Kleider wieder abzulegen, und nahm dann von ihrem Körper ein Bündel Papiere, auf welchen viele kleine Skizzen, unzähttge Namen, die Tiefe der einzelnen Wanerstraßen und die Armirung der Forts verzeichnet waren. Sie lachte still vor sich hin. als ne diesen Schatz, welcher ihr so viele Monate geheimer Arbeit gekostet hatte, ins Feuer warf. Sie wußte, daß der Inhalt dieser Papiere ihrem Gedächtniß genau eingeprägt war und daß sie eine Eopie d-r-selben aus dem Kopfe immer, wenn sie es wollte, herstellen konnte. Wenn sie mich durchsuchen, werden sie nichts findeu", murmelte sie, als das letzte Stückchen Papier zu Asche verbrannt war. Aber morgen will ich einen Brief nach England schreiben, den sie öffnen sollen! Sie können mir nicht beweisen, daß ich die Mappe nach England sandte, und Paul wird es ihnen auch nicht sagen. Wenn die Schissfahrt wieder beginnt, werde ich diesen Ort verlassen, und das wird dann das Ende meines abenteuerlichen Lebens hier sein. Paul wird mich vergenen, und ich " Sie wandte sich mit einem Seufzer vom Feuer ab und begann, sich wieder anzukleiden. Eine eigentümliche Erregung kam über sie, so daß sie im Zimmer hin und her lief, bald den Vorhang zur Seite zog und auf das mondbeschieneneMeer hinausblickte, bald vor ihrem Spiecxl stand, und entdeckte.

daß ihr Gesicht faltig und bleich war. oder auch zur Thur ging, um nach den Stimmen ihrer Zöglinge zu hören. Es war neun Uhr. als sie endlich den alon betrat, wo die Kinder wie Stumme vor einem Bilderbuch saßen und der alte Stefanowitsch friedlich in einenLehnstubl zurückgelehnt schlummerte. Die Scene war dieselbe wie alle Abende. Marianne nahm all ihren Muth zusammen, und versuchte sich einzureden, daß nichts geschehen sei, daß Paul überhaupt gar nicht mit ihr gesprochen, und daß , ii die scene mit ihm blos eingebildet habe, und es gelang ihr wirklich, ruhig zu erscheinen und das angefangene Spiel muthig fortzufetzen. Als der General plötzlich erwachte und sie noch ganz verschlafen anstarrte, da hatte sie ein gewinnendes Lächeln und ein pazr freundliche Worte für ihn. Wie dumm von mir!" rief sie mit geheucheltem Erstaunen. Ich sah nickt, daß Sie schliefen." Sie machte eine Paule, als wenn sie sich zurückziehen wollte, aber der General beruhigte sie galant. Durchaus nicht, durchaus nicht!" ernziderte er .sich aufrichtend und nach seinem Kneifer suchend. Wie soll ich denn wach bleiben, wenn ?ie nicht hier sind, Fräulein?" Sie wechselten noch ein paar freundliche Worte, bis der General sie endlich bat, wieder eine- der englischen Lieder, die er so sehr liebte, vorzutragen. Sie war auch sofort bereit dazu und begann die Ballade vom 5törna, von Thule zu singen, während die Kinder sich mechanisch rechts und links am Piano aufstellten. Marianne besaß eine liebliche und überaus zarte Stimme, und war sehr für die Musil beanlagt. Sie hatte mit großer Sorgfält -ie fSst von der Natur gegebene Gabe weiter ausgebildet und vermockte wirklich Vollendetes zu leisten, freute sang sie besonders schön, und Stefanowitsch war ganz von Bewunderung hingerissen. Prächtig, prächtig!" rief er immer wieder aus, nur ein wirkliches Talen vermag so etwas zu leisten! Kinder. wollt Ihr nicht auch so singen wie Fräulein? Ist das nicht ganz superb? Ist das nicht wunderbar?" Er lachte und klatschte immer wieder von Neuem, während die Kinder seine Worte wiederholten, obgleich ihre Gesichter durchaus kein Entzücken verriethen, und die Mrji! für sie gar nichts bedeutete. Man plauderte noch eine ganze Weile über Mariannes Gesang, bis

v'ötzlich der alte Oberst Bonzo erschien und der Unterhaltung ein End: machte. Sie sind beschäftigt, Herr General," sagte er, reglos an der Thür steh:n bleibend. Sofort stand Stefanowitsch aus und ging auf ihn zu. Sie sollen mich sprechen, Oberst?" Jawohl. err General." Sind Nachrichten da?" Se'.-r luftige Nachrichten, Nikolai." Marianne, tvt?.,t gerade in einem Buche blätterte, blickte schnell auf. Der Ton, in welchem der Oberst sprach, die augenscheinliche Absicht, kein Wort mit ihr zu sprechen, waren Warnungen, die ihr ihr eigener Instinkt eingab. Sie fühlte, wie die Farbe aus ihren Wangen wich, ihre Hand zitterte, eine innere Stimme die Stimme ihrer aufgeregten Phantasie flüsterte ihr zu: Paul hat ihnen alles gesagt, da ist die wichtige Nachricht." Nur eine gewalljame Anstrengung hatte sie in den Stand gesetzt, vor dem General und den Kindern gefaßt zu erscheinen. Sie hatte sich immer einzureden versucht, daß ihre Befürchtungen nur Traumgebilde seien; aber jetzt, wo sie dem alten Bonzo voll ins Gesicht sah, da war es ihr, als wenn die nnd des Anklägers bereits ihre chulter berührte. Grimmig, streng und unbeugsam sah der Mann von Eisen sie mit einem forschenden Bliä an, welcher die Worte auf ihren Livpen ersterben und sie vor Furcht erbeden ließ. Fräulein, wollen wir nicht nach oben gehen V Fräulein, ich bin so müde." Die Kinder sagten es, und Marianne stand auf. Sie wandte sich nach den Herren um, um sich vor ihnen zu verbeugen, aber sie hatten bereits das Zimmer verkästen. Sie tvu:c nickt, daß Minuten vergangen waren, während sie, wie gelähmt, stumm dagesellen. Durch die furchtbare Ungewißheit hatte sie nickt die gravitätische Verbeugung bemerkt, mit der der Herr von Kronstadt sich von ihr oerabschiedet, aber sie fühlte den durch dringenden Blick des alten Bonzo noch immer, als der Oberst längst nicht mehr im Zimmer war. Er folgte ihr, wie sie glaubte, vom Salon in das Schlafzimmer der Kinder, er beobachtete sie in dem Eorridor, und dieselbe Empfindung der Furcht, wie sie sie vorhin gehabt, und der Wunsch, sich zu verbergen, wurden in ihr rege, als sie ihre eigenen Räume betrat, die Thür verschloß und nun schwach und zitternd und von Furcht gepeinigt sich auf die Chaiselongue warf. Es war jetzt fast zehn Uhr. und bald mußten die Hörner unten in den Baracken der Stadt erschallen. Marianne hatte sie oft gehört, wenn sie allein im Zimmer saß, und hatte sie froh begrüßt als eine Botschaft, die von den Menschen zu ihr. der Einsamen, herüberkam. Heute fragte sie sich zweifelnd, ob sie sie morgen wohl wieder hören würde. Sie blickte auf das Meer hinaus und dachte darüber nach, wie sie im Falle der Noth eine Rettung möglich machen könne. Wäre es Sommer gewesen, so hätte irgend ein englisches Schiff sie sicher aufgenommen, aber jetzt, wo Eisgang im Golf herrschte und die Schiffe sich nicht aus dem Hafen herauswagen konnten, was hatte sie da für Hoffnrng? Sie konnte im Hofe unter ihrem Fenster die blitzenden Bajonette seh?n, welche die wachthabenden Soldaten auf den Gewehren trugen. Sie blickte über die Wälle hinaus und sah auch dort überall kleine Piquets von Soldaten, unter deren Obhut die Außenwerke der Festung standen. Das Grab konnte sein Opfer nicht sicherer einkerkern, als Kronstadt die Frau, welche es verrathen hatte. Es schlug Mitternacht, als sie endlich begann, sich zu entkleiden. Langsam und ungeschickt verrichteten die Finger ihren Dienst, und als sie endlich ihr Kleid ausgezogen hatte, da hatte sich die Furcht so erbarmungslos auf ihre Nerven gelegt, daß sie weder sitzen noch liegen konnte, sondern, im Zimmer umhergehend, immer aufFußtritte im Eorridor oder auf den Ton von Stimmen im Hof unten lauschte. Sie werden in fünf Minuten kommen in zehn," murmelte sie in höckster Spannung immer wieder. Sie begann, sich die Bertheidigungsrede zurechtzulegen, die sie dann halten wollte, indem sie sich die Entschuldigungen, die sie vorbringen, und die Kunstgriffe, die sie dabei anwenden wollte, wiederholte.

Dann aber wieder wurde sie etwaZ ruhiger, indem sie an Pauls Liebe dachte und sich damit tröstete, daß er ihr kein Leid zufügen und schon irgend einen Ausweg finden würde. Sie konnte nicht glauben, daß Gott sie IN dem Augenblick so furchtbar heimsuchen würde, wo das höchste Glück des Lebens ihr erblühte. Aber ganz beruhigten sie auch diese Gedanken nicht, denn immer wieder maßte sie an die Strafe denken, die möglicherweise ihr Haupt treffen würde. Nach langem I Umherwandern ging sie von ihrem Wohnzimmer aus zu dem kleinen Alkoven, wo ihr Bett stand. Alles war ruhig und still um sie her, aber trotzdem überzogen Schauder der Furcht ihren Körper, und Stunden lang lag , sie wach in ihrem Bett da und wunoerre ncv oaruoer, oan oas ganzeau schlief und kein Mensch kam, um sie zu verhaften. Als endlich das Morgengrauen hereinbrach, und ein weißer Nebel über der See aufstieg, da kam Schlaf über sie, und freundliche Träume legten Mariannes Arm um den Nacken des Kindes, das sie so sehr liebte. Sie hielt es fest an sich gedruckt und führte es durch die Gärten und Wiesen ihres geliebten Engla5ds spa. zieren. Glücklicherweise ahnte das airni Mädchen nicht, daß sie die nächst:

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Nacht in dem finsteren Kerker de5 Fort Alezander zubringen würde. Die Ehre des Hauptmanns S a s s u l i t s ch. Paul Sassulitsch überschritt den Hof des Gouverneurhauses und ging zur Stadt hinunter. Wie wir schon sahen, hatte Marianne gehofft, er würde wieder zurückkehren, aber das lag durchaus nickt in seinem Sinn. Wie betäubt hatte er seine Braut verlassen. Er wußte kaum, wohin er gehe oder was er eigentlich thun solle, ein Schwindel hatte ihn befallen, und er taumelte hin und her, so daß der wachestehende Soldat sich bekreuzte, als der Hauptmann vorbeikam, und meinte, daß sein Officier betrunken sei, eine Situation, welche nach der Meinung eines wirklich echten Artilleristen das höchste Stadium des Glückes ist. Aber Paul bemerkte den Mann gar nicht. Der Schnee, der oben aus den Wällen weiß und fest war, lag hier in den Straßen schmutzig und !oäer. Der scharfe Nordwind umwehte den jungen Mann und trieb ihm Hageltörncr in das Gesicht, aber er dachte nicht daran, die Pelzmütze tiefer in die Stirn zu rücken oder seinen Rock zuzuknöpfen. Ter Wunsch, das Haus, die Stadt zu fliehen und aus der schrecklichen Lage, in der er sich befand, auf jeden Fall herauszukommen, war allmächtig in ihm. Hin und her überlegte er; da kam ihm der Gedanke, daß der Tod die Möglichkeit hierzu biete. Er stand plötzlich mitten auf dem Wege still und fragte sich, was wohl die Folgen seines Todes sein konnten. Es würde sie nickt retten." dachte er. sie würde dann ganz allein stehen! selbst wenn ich schweige, werden sie es früher cotx später doch erfahren, in Rußland bleibt nichts lange verborgen. Es wird vielleicht eine Woche, einen Monat dauern, aber dann werden sie es sicher wissen, und dann " Er ging aufgeregt weiter, ohne den Gruß der ihm begegnenden Soldaten zu beachten, taub für die Musik in den Cafes und blind für die Lichter, die über die gefrorene See dahinhuschten. Sein Leben war bisher frei von ernsten Schwierigkeiten gewesen, seine Pflicht hatte unbedingten und bereitwilligen Gehorsam verlangt. Wenn irgend Jemand ihm noch vor einer Woche gesagt hätte, daß der Tag kommen könne, wo er zögern werde, diese Pflicht zu thun, so würde er denSprecher auf den Mund geschlagen und ihn später im Duell erschossen haben. Aber er liebte das Mädchen mit einer Innigkeit und einer Ergebenheit, deren nur ein ehrenhafter Mann fähig ist. Wäre es gestattet gewesen, so hätte er an ihrer Statt die Strafe auf sich genommen und gern seine eigene Freiheit preisgegeben. Er malte sich aus, wie man sie aus der civilisirten Welt herausbringen und wie sie allein und freudlos in den furchtbaren Kerkern Sibiriens ihr Leben zubringen würde. Er erinnerte sich an den köstlichen Augenblick, wo sie ihre Arme um seinen Nacken geschlungen und Gnade von ihm erbeten hatte, aber, daß sie überHaupt Gnade erbitten mußte und noch dazu von dem Mann, der sie im Stillen so lange angebetet, der niemals zewagt hatte, daran zu denken, daß er einst die Liebe der Frau gewinnen würde, die alle Herzen in Kronstadt für sich eingenommen hatte das war bitter. Es kann nicht sein? Es kann nicht sein!" wiederholte er immer wieder. Sie sandte nicht die Pläne nach London, sie beabsichtigte auch nicht, die Karte zu copiren. Es ist ja alles ein Irrthum, und wird sich als solck?? auch bald herausstellen! Ich will abwarten. Gott im Himmel, wenn ?ch es dem General berichten würde, und es erweist sich nachher, daß sie unschuldig ist! Aber sie muß unschuldig sein sie ist unschuldig, ich will darauf schwören!" Seine ganze Ritterlichkeit in ihm kämpfte mit den Mahnungen des GeWissens. Er fagte sich, es wäre ein Verbrechen, von dem, was er gesehen hatte, zu sprechen oder Mariannes Worte ernst zu nehmen, bevor er nicht sicher war, daß sie wirklich den Verrath begangen hatte. Sie wußte nicht, was sie that", redete er sich ein, sie brachten sie in London in Versuchung, aber dafür dürfen wir sie nicht tadeln. Sie kann unmöglich eine richtige Karte dorthin gesandt haben. Wir sind auch stark genug, um über einen so unbedeutenden Feind wie sie wäre, zu lachen; ist sie wirklich unser Feind, nun, so werde ich sie zu unserer Freundin machen. Sie soll Rußland lieben lernen. ebenso wie sie mich lieben lernte!" Diejenigen, welche Paul Sassulitsch an diesem Abend in den Straßen begegneten. erklärten, daß er betrunken wäre, denn er lief an seinen Bekannten vorbei oder stieß sie roh von dem Trottoir herunter und hatte hier und dort beinahe Streit auf offener Straße bekommen. Ein Fähnrich, der ihm vor dem Oberservatorium begegnete, und der auch ohne besondere Höflichkeitsform beiseite gestoßen wurde, lief ihm nach und beschimpfte ihn, aber als Paul sich schnell umwandte, machte sich der junge Mann davon. Es gab nämlich keinen besseren Pistolenschützen und keinen ausgezeichneteren Säbelfechter in Kronstadt als den jungen Artilleriehauptmann. Die Leute sprachen von seiner Geschicklichkeit wie von einer Thatsache, auf die sie stolz wären. Sogar junge Leute, die als Raufbolde bekannt waren, wichen ihm aus, und erklärten offen, daß sie vor seiner Pistole niemals stehen möchten, nachdem er bei so mancher Gelegenheit seinen Muth bewiesen hatte. In den Baracken wurde er herzlich empfangen, aber die Kameraden, wel che ihm mtgegeneilten, um ihn zu b:-

grüßen, ließen die Worte des Willtomn.ens unausgesprochen und riesln nur bei seinem Erscheinen aus: Du bist krank, mein Alter!" Potz Teufel, was ist Dir denn, Paul?" Er hat sich mit der kleinen Engländerin gezankt, und kommt her, um den Streit zu vergessen." Paul wandte sich wild zu demjenigen, der diese letzten Worte gesprochen hatte, einem grinsenden Fähnrich. Halte den Mund, oder ick will ihn Dir stopfen", rief er, und der junge Mann verließ schleunigst das Zimmer. Mir ist gar nichts", fuhr Paul fort, seinen Paletot ablegend und ein Glas Absinth, das auf dem Tische stand, ergreifend, oder wenn etwos mit mir ist, so ist es der Wein des alten Bonzo; ich habe mit ihm zusammen ein paar Flaschen geleert. Ihr versteht mich doch?" Seine Kameraden tauschten schnelle Blicke mit einander aus, einige zuckten mit den Schultern, andere spielten gleichgiltiz mit Kartenhäufchen, die auf dem Tische lagen. Paul nahm ein Packet Karten, wie um aus der Verlegenheit herauszukommen, in die Hand. Was warten wir denn noch?" sagte er plötzlich, wollt Ihr noch mehr Bemerkungen über mein Aussehen machen? Sergiuü, Karl, schlaft Ihr dort alle Abend? Und was macht denn Lent.'" Die beiden Leutnants standen von ihren Stühlen auf und setzten Mch stumm an den Kartentisch. Sie fragten sich, was denn eigentlich mit Paul vorgegangen sein könne. Sie hatten die leise Ahnung, daß die England?rin irgend wie damit in Verbindung stand, aber sie hatten ihre Haut zu lieb, als daß sie dies offen aussprachen. Ich werde Dir Dein Geld heute abnebmen. Sergius, und damit meine Kopfschmerzen vertreiben," rief Paul laut, als sein Freund die Karten zu mischen begann. Man hat immer Kopfschmerzen, wenn man mit Bonz? nach dem Mittagessen zusammen ist." Bisweilen aber hat man auch Kopfschmerzen, wenn man ihm am Morgen begegnet", sagte Karl, die Karten gebend. Das ist eben so dumm bei solchen Leuten, die wenig sprechen; man fragt sich immer, was sie über einen denken, und bekommt Kopfschmerzen, und erräth schließlich doch nicht das richtige. Der alte Bonzo ist ein ganz gefährlicher Mann. Der kann die Papiere lesen, die man in der Tasche trägt; ich habe das selbst gesehen." Trank er heute Burgunderwein?" fragte Sergius, indem er einige Rabel auf den Tisch warf, mit der Miene eines Mannes, der noch nicht ganz beim Spiel ist. Ich gehe ihm nämlich immer aus dem Wege, wenn er Burgunderwein getrunken hat, er ist dann immer gefährlich! Champagner, ja, der bedeutet Frieden bei ihm. und dann sieht er einen auch vielleicht freundlich an; er hat mich sogar einmal nach dem Champagner mit seiner Bärentatze auf die Schuller geklopft." Morgen wird er entschieden nickt freundlich blicken", rief ein Offikr aus, der dem Spiel zusah. Man sagt, er hätte Nachrichten von dem Fürsten bekommen. Höchst wahrscheinlich werden wir dann auch morgen alles über die Karte erfahren, welche nach London geschickt wurde." Sergius sachte. Paul schien sebr aufmerksam dem Spiel zu folgen. Ich für mein Theil", fuhr der Sprecher fort, während er nackläsnz eine Cigarette anzündete, ich glaube nickts davon. Irgend jemand hat sich mit den Engländern einen Spaß erlaubt, und wir müssen nun darum all' diesen Lärm und diese Unruhe ertragen. Als wenn ein Weib " Ein Weib?" schrie Paul, plötzlich aufblickend. Ja, haben Sie es denn nicht gehört? Man sagt, die Karte sei von einer Frau gezeichnet wovden, ja man zweifelt sogar nicht mehr daran. Unsere eigenen Leute haben in London eifrig nachgeforscht und haben das mittels. Es ist eine ganz tolle Geschichte, eine Geschichte, die für das Narrenhaus paßt." Der Offizier stand auf und trat an den Ösen, während die anderen aufmerksam noch eine kurze Zeit &t terspielten, bis Paul plötzlich feine Karten hinwarf und vorn Tisch aufstand. Ich kann nicht spielen," stiefe er heraus, Ihr müßt mich entschuldigen. Freunde! Es geht mir alles im Kopf herum. Das ist der verfluchte Wein, den der alte Bonzo drinkt'Jch werde in der kalten Luft etwas spazieren gehen und dann mich zu Bett le-

gen." Er warf seinen Mantel um und verlieh das Zimmer, ohne weiter ein Wort zu sagen. Den Zuruf eines seiner Spielgenossen, er habe sein Geld auf dem Tische liegen layen, ließ er unbeachtet. Immer und immer wi ler sagte r sich : Eine Frau bat dir Karte gezeichnet sie wissen also, daß die Siartt von einer Frau gezeichnet ist!" Er empfand den lebhaften Wunsch, zu dem großen Hause zu laufen und Marianne davon zu unterricht ten, daß die Stunde gekommen sei. 3s wagte nicht, daran zu denken, daß er ihre Lippen zum letzten Male berührt haben sollte, und trotzdem rief ihm eine innere Stimme zu. daß es doch so sei. Gerade jetzt senkte sich das Schwert auf sie herab, und das Gefängnißthor sollte sich für die Frau aufthun, für die er sein Leben gelassen hätte. Potztausend", rief der Leutnant Sergius. dem Hauptmann nachsehend, aus. Paul ist heute wirklich 0 milch!'

Aber die Offiziere suchten in Pauls Benehmen keine besonderen Beweggründe, sondern glaubten, er hätte sich mit der kleinen Engländerin gezankt, und so war denn bald seine Erregung vergessen, und man dachte daran, in die Stadt zu gehen, um dort weiteres über die sonderbaren Gerüchte aus London zu erfahren. Daß eine Frau die Karte gezeichnet haben sollte, schien den Männern vollkommen unsinnig, und diese Meinung drückte ?r Leutnant Karl, einer von Pauls Freunden, aus. Wo ist denn die Frau, die eine Karte von Batterie 3 anfertigen könnte? Wer sollte sie dort hinfübren und wer ihr die Geschützkunst bcibringen? Ein Kind nur kann an eine solche tolle Geschichte glauben, und der General wird wohl auch nur darüber lachen." .Ob ein Kind nur an die Geschichte glauben kann oder nicht", warf der Fäbnrich ein. der über die Engländerin gesprochen hatte, als Paul in das Zimmer trat, jedenfalls isteine Frau in der Batterie gewesen, denn ich habe sie dort selbst gesehen; sie trank dort vor einer Woche mit Hauptmann Paul

zusammen Thee." Sie meinen die Engländerin. )U fragte Sergius schnell, sich zu UfM iverdend. Gewiß! Fragen Sie Serow. wenn '.e mir nicht glauben." Eine unheimliche Stilse entstand n dem Zimmer, die Stille der Verleaenlyit und der plötzlichen Erkenntnis. Es gab nur Einen hier, der Paul Eass'.'.Iitsch nickt leiden konnte, und drr hatte j:tzt gesprochen. Die anderen wußten auf seine Worte nichts zu erwidern. Das werden Sie Paul mor.'n selbst sagen", bemerkte endlich Sergius. die Stille unterbrechend. ..Es wird ihn belustigen, und nachde? auch uns." Tann, zu den anderen gewendet, fuhr er fort: Dies ist nicht Za Ort für die Freunde meines Freundes. Wer geht mit mir auf den Markt?" Die Offiziere gingen alle binauZ, den Fähnrich allein in dem Zimmer zurücklassend. Sie erwähnten keinWort über das, was der Fähnrich gesprochen hatte, denn die Ehre ihres Freundes stand ihnen zu hoch. Paul hatte indessen seine Schritte zu dem Hause des Gouverneurs gelenkt, und ging über den Hof, ohne daran zu denken, daß es Nacht war. Helles Licht kam aus vielen Zimmern des düsteren und kasernenartigcn Gebäudes. aber nur eines derselben zog seine Aufmerksamkeit auf sich, das seiner gelieb'ten Marianne. Durch die Oeffnung im Vorhange konnte er die Hängelampe und den goldenen Spiegel sehen. Einmal bemerkte er ne-auch selbst, als sie, am Fenster schne!?5orüder kam, die Haare gelöst und über die Schultern herabfallend, und saft erlag cr der Versuchung, die Gebale der Klugheit zu w ttn und noch mit ihr zu sprechen, vor sie schlafen ging. Obwohl er ein Zimmer rm Gouverneurhause hatte denn er war dem Stab zugetheilt . so dauderte es doch lange, bevor er den Muth fand, das Haus zu betreten und in Erfahrung zu bringen, was Bonzo than hatte. Der kleine Lichtstrahl, der aus dem Fenster der Engländerin zu ihm kam, war für ihn wie die Lampe eines Heiligtbums. Immer und un wieder mußte er an Marianne, ra ihre Schönheit und ihre Lieblichkei!, ihren Stolz denken. Mit Schmerz n lannit er. wie bald ihre Richter tvoh! diesen Stolz brechen würden, und , er erinnerte sich der Grausamkeil, nur welcher die Hüter des (5inzang-tbors nach Rußland selbst die eigenen Laudestinder zu strafen pflegten. Fur,:bare Leiden würden sie ihr auferleg i und im Geist sah er den Tag voraus. wo aus dem lieblichen Kindergeuchl ein verstörtes und hageres Antlitz g?worden wäre, auf welches physische und geistige Leiden ihren Stempel edrückt hätten. Und diese Gedar.-n brachten ihn zu einem Entschluß. Er schwur sich, daß er sie retten würde, obwohl damit ihr Geschick auch zu dem seinigen würde. Und während er das schwur, da verfluchte er 'eine eigene Ohnmacht und die Uniform, die er trug. Ter Schnee fiel in leichten Flocken herab, und der Wind hatte etw.i- achgelassen, so daß jeder Laut, nur nicht die Fußtritte von Menschen, deutlich gehört werden könnte. Paul beobachtete die hin- und herirrenden Lich ter in dem großen Hause, konnte ab t der Geliebten kein Warnungszeichen geben. Die Lampe, die in Mariannes Zimmer noch brannte, Ivar für ihn ein Beweis, daß sie noch in Sicherheit war. Er konnte auch in das Zimmer des Generals hineinsehen und bemerkte. wie der alte Bonzo am Schreibtisch stand, aber die Haltung des Oberst war die geduldigen Wartens, und das beruhigte ihn. Heute Nacht geschieht nichts". sa;te er sich, und es wird auch nie etwas geschehen, selbst wenn sie wissen, d.iß die Karte von einer Frau zeichnet Wie sollten sie denn gerade auf Mananne kommen? Wenn sic irgend we!chen Verdacht hätten, so würde ne nicht ruhig in ihrem Zimmer schlafen fen. sie würde in " (Fortsetzung folgt.) Anregende Beschäftigung. Warum sieht man denn Euch zwei immer miteinander wftnV Ja weißt Du. wir haben uns associirt. Wir besuchen mitsammen die Schwurgerichtsverhandlungen. Regelmäßig bekommen wir dann Streit: der eine von uns sagt immer Er wird frei", der andere meint ..Er wird ver urtheilt". Schließlich wetten wir, und das Geld wird dann Abends gemeinschaftlich vertrunken!"

Für die Küche.

Sv in at - Omelette. M bäckt einen Eierpfannkucheri auf tin Seite, läßt die unaebackene Seite ss fen, legt zubereiteten Spinat hinein! rollt den Kuchen zusammen, ichnei ihn in hm Stücke wälzt diese in E und Semmel und bäckt ste in steigende, Butter aus. P f l ü ck e r b s e n. Nachdem dil Erbsen aus denSchoien herausgenom men sind, dämpft man sie mit Butter, fein gewiegter Petersilie und ein wemg Zwiebel weich, aidt unterdessen etwas Fleischbrühe un) Salz dazu, ebenso cmtae tuctch?n Mucker und zulent et nige Mcrcrspitzcn Mehl hinein, mit man es noch ein wenig dämpfe läßt. Man kann sie mit jungen gelben Rüben zusammen auf die gletche We'e, zubereiten, was vielfach vorgezogen wird. Polnischer Bock. Ei schönes Stück Kalbfleisch Keule wiro tüchtig geklopft, dli.'nurelschen, Speckstreit nenlchale und Zwiebeistüi :t etroas Pfeffer und den. fest gerollt, mit Bt schnürt, so daß es die Wurst erhält. Nun legt.mc ten in eine Pf'nne mit' heiße! begteßt :e::''c'en fleißig und schi:::et iewc:l:g etwas Bouillon oder yMfp basier t-inzu. So läßt' man ihn langsam schon aelb braten. Beim Anrich 1:7. entfern: man den Bindfaden. Kalt fchmectt dieses Fleisch ebenfalls vorrrenlich. Ja erbissen. Ein Viertes Psun) peck wird in Würfel gefchmt ren. in einem Tiegel mit etwi- feim i-rfclig gesä,:n:lc7.er Zwiebel leicht 'ünsr?t. dann H Pfund derbe adfleisch hinzugefügt, das eoensalls in große Viiriel geschnitten ist, auch fügt :7.an jetzl das nothwendige alz . Nun kommt so viel Fleischbrühe oder Wasser hinzu, daß da Fleisch? davon bedeckt ist. Es muß nun j lange dünsten, bis es braun und w'.ich ist. Erü jetzt kommt auch eine Prise . ::::ei als Würze an die Bauerbissen. Man hat indessen Reis in Bouii' lon aus Liebigs Fleischextract gekocht und ihn im Kranz aus eine tiefe runde -ebunel gelegt. In die Mitte gt! man die Bauerbissen und S p e ck s a l a t. Gut gewa crcner Slat, am besten Kopfscat. wird it ausgeschwenkt, leicht tzMlzen, mit würfelig geschnittenem. Wblicb geröstetem Speck vermischt und mit der forderlichen Quantität Esna übergo'len. Aei vieler Bereitunasart . mu, ! he,ir(lei- norhn Sif Si ShtrfkniTrtt WUUlUi IWIWVII, wu 0 uiv 'wdUIVUl weder warm noch kalt dem Salat beigemischt werden dürfen, da derselbe im ersten Falle zusammenfällt und da! schone Aufleben verliert, mährend der! Speck im cutgegei .-i", alt hinz. dem Salat vermischt an gutem Geschmack merken ist noch, da voll Salat circa 2 derlich sind. Kalbsoogell aus dem dicken Flei aels rinaermae u: stücke, klopft dij reibt sie mit S gende Fülle: Ä fleiick, welches ten aenommen m ?heil?n?s TPsfl gewiegter Zw tersilie. w,kch ler gerostet wm nig Muskatnuß. V leicht in einem Mörs, mit saurem Rahm guf Nun bestreicht man die serrückendick mit dieser zusammen, umbindet gibt die Rollen nebeneil Tieael. in welchem Butt! wurde, und bratet sie ten kellgelb, drückt den ben Eitrone darübe?. Tae guten sauren R, gute Fleischbrühe dara :n einer balben Stund dünsten, so daß die Sa tocht ist. F a r c i r t e r KZ n uf-r ntn J -j.i uiuiiuu ivn int und brüht ihn entwedi kocht ihn kurze Zeit, wird ganz weich gek, se:n als möglich ge schon beim Kochen S hinzu. Zu dem geb man selngcwlegtes nimmt dann je ein kleines Weißkrauts Mlichung hinein un dann mit Bindfad zu einem Rollchen Blätter und man die Kr aar, die ma. zelwerk geki macht mai schwitze, die rin die NoI gen Ticke, läßt. be?j anrichiel. eibren? i,rau:rouerr r, und in hellbrau man einen .heelos ,YiCiia - v 1 iTuCt 0W dieser Mischung we len. fleißig oeschöpf: ..'4s. 4 M.ii Cä Hlljiy Hl. , gonen. -md ste gar, s, lülCL CUULC jlU ,3tf E n e r g i s zend,,: Mein M das ertrage lch sorgt): Du wuj heiten machen?! alerch. sooald wie dene Kleid gekauk durcdi

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