Indiana Tribüne, Volume 24, Number 283, Indianapolis, Marion County, 30 June 1901 — Page 12

Fj

WZ 3S3 2 Jndiana Tribi-. onntaq, den 30- Juni 1901,

X

E n

r

r?

r

m

14

7-

If Zine

'W

BP

A LAME BACK ? WmKf TrwiMc Makes You Miserable. atiflMMt verybody who reacis the newsta sure to Know of the wonderful eures made by Dr. 'SwmiHW, ii I. - mc grcai Kianey. liver ana oiaaaer remedy. itisthe p-eat rnedi. caitriumphof the ninc - teemh Century; dis SÜÄ' SLSö tn irti .. 7

I Töff i

im

Dr. Kilrner, the erni- . , . , nent Kianey and blad - ' . ,. , , der Specialist, and s fcccessfui in cr0mnt?v ! bdney. bladder. uric acid trouUaäBright s Disctoe.whichistheworst 6 of kidney trouble. rw l'jkk.c nrnrt-D. nÄUbreverythingbutifyouhavekid- . - "K-w- not recnyvor bladder trouble it will be founrf MMedyyou need. It has been tested ; rmnyways in hospital work, in private ,ITU onetnehe;piesst0ODOortODurwMUl and has proved so successful in r .

'

Qrr

M-f&

tbat a special arranssernent hss M6e dy vhich all readers of this paper WM V 9 I V A W F T F1 A 1 h. L a '"6 IWI "'U 11, 1 1 1AV U4LVC m. ptebottie sent free by rnail. also a book l . 1 . C n 11 f mors aoou: owamp-KOCi ana now to Wifyouhavekidney or bladder trouble. trriting mention reading this generous this paper and our address to cr&Co.,Bing- . n. y. ine lar fffty cent and Home r Pwmmp-Root. doliar sues are sold by all goed cruggists. Union Station Hotel No. 6 West Louisiana Straße, gkgenüb?? itm CftcnCe ttz Unicn etation. Ali HORINE, Eigenthümer. Die feinste Var in der tadt. Alles neu und erster Klaffe. W- Telephon 8771. Arcade Kneipe. Feine importirte und einheimische WM" Weine. ntc Cigarre. Das defte Bier m der Stadt stets srisch an Zapf JOHN WEBER, Sienhüer. Pff Jefferson Haus, 115-119 Cft Tonth Straße, f: ist eine eberge nach deutscher Art. Der , .Durstige findet einen kühlen Trunk, der 1 kHsngrige einen retch besetzten Tisch, der j ! t , ia c st f ' gute?, reines Mir unr iever au tiMt -,vsrtuunede Äedandiuna. sich und RöOps beim Tag oder bei der Woche. Jedermann ist freundlich eingeladen Ges. Peter Hämmerte. . Stoeff ler awon 202 Nord Noble Str. Ottmar Keller. Mm 217 Ost Washington Str. Feine : f, (iquöre und Cigarren ch servirt aus Order zu jeder Zeit. Hauptquartier der Bäcker, Badenser und anderer Pereine. Telephon 3327. E BAN Y, 124 Süd Telaware Str. eutsche Wirthschaft und Billiard - Zinnner. Weine, Liquöre und Ciqarren. ; ! Wmer Lunch von S bis I. k a . i

'., . in

toM v

- CT. Klirr.

;:vhnto

-Iregu

fcWm

...

Deinj

t

tca4kn

r

Be9.

Ma PSTE

m

4

seph U Cchaub,!K.9t,0mmtn roartn- Xar II O Eharles Brke war starr. So w.,

ein, Bier, I 33iHiCtrt) Ultb I m Vflfll .Nalle Pool Halle Wcwc eine Spezialität. m r "? 6 Ost Washington Str. clevdon 685. JndianaHoli. Jacob Roller, 301 w. Washington Str. Restaurant und Sample Room. Guter unch und vorzügliche Getränke

J Pffoii fsin rnth rtrfif

m v,,;, v..iv v.v..( ,(.iynTi Vtrrt n IM 'ctiftii V

vtnc sonderbare Rettung.

Von W. Kronecker. .Wahrhaftig Kinder, Ihr fcr.nl die Geschichte noch nicht? Na. was kennt ixbr denn? Dock wie es auck sei. ich will sie Euch aern erzählen. , nnr tnnn rnfnrfr npi untTir 1 . - ?JA c - ' u.d ' ' . .V r"

yke IN :tenten stand, wly! Jdr wopljoeuie inemano? uno wenn aucy ijtner ! alle Auch daß er ein ganz famoser kam. wie hätte er denn gehen können Kerl als Diener war. ein Kerl, wie ihm aufmachen, draußen das Garten- ! man sobald keinen findet, auf's Höchste j thor! Es war zum Verzweifeln! lj 'i bä ern-tf r.: c , P:

neinTslT n t rui :m 11 r .Tiirrii 1 j 1 ' - ! ?n hirr,-it h..T& r ibrrr hie (TrnnrrPTT ( . v. .w .llllll .' ... ' wiv.v, "- 0 v 'v v .vv...vtk : ri-.n . w..;r r.. ... aJl r::umcu rreatauuiu, iucu ic zu iun ui ihn waren und ihm bänen schaden können, und den Whiskey und die Weip w.. X,,,k IWCUllUIll UUS CUtll l'Ull -Ultw, v -jt vr:x criTl aua) gicy gtunuuw. ISines iösles aber toin rar .ovn Ärnp.itpr ,?n :sfirn?rpr sfclslsl. Ptti x.rr mnssx f,.:.,, siir unu, Rrf, ,VVMU ." - v r. wtt Uett lerrN -$pr ttNNt Ne ja auch, ichatz' ich verlobt. Ganz nach asjfn Regeln des Brauches verlobt, so I fcj ' . , yy". , 1 w -1 ; cin Mensch U verlobt, der ernstf AtVAiCAM . "V XX nut ijuiuujcn iuiu. j iVtrsltfien?! Niederträcktio ! 0 urtheilte wenigstens enn Sweater. Er muhte seinen Herrn also 1 davor bewahren. Aber wie? Er konnte es doch wahrhaftig mit Ellen Terry : nicht ebenso machen, wie mit den Cij garren. dem Schnaps und den Weinen. ! Er konnte ihm doch das Mädel nicht ! wegheirathen. Erstens deshalb, und zweitens aus anderen Gründen, unter i denen der wichtigste war. daß Ellen ; Zerry ihn niemals genommen hätte i ! natürlich nur aus albernem Vorur-, , theil des Standes, und dann, weil er ! selber niemals heirathen würde, nie- , mals. selbst nicht, um seinen Herrn zu ' ! retten. Gerettet aber muu er werden, und das zwar um jeden Preis. Aber wie? Aber wie? ..Und was wird aus mir?" fragte Jodn Sweater seinen Herrn. ..Was zum Kuckuck soll aus Dir j ; werden?! Du kommst einfach mit". ..Ich mit, zu einem verheirateten Stosse, nicht um die Welt. Da ken-; nen ie John Sweater schlecht, und wenn's Ihnen Ernst ist . . . Sie haben die Wahl. Entweder mich oder sie einen von beiden. John Sweater oder Miß Terry". Tu bist ein Narr!" saa:e Charles und lachte. nrr rf - h "fc" " t ' 9e-9i neie cioer oyn Sweater. )c . . . ich - . - . und damit war die Sache erledrcrt. ; Auf ein paar Tage aber nur. Tann Ifrng John Sweater von Neuem an. ! Mister Byte", sagte er, ..ich sehe. Sie sind noch immer verlob:. cn tthe. ?ie gehen noch immer zu Miß Terrv hinüber, das laßt mich vermuthen. daß Sie Ihre Wahl getroffen ha- ( rC 1 tm m ftT . C s v! 1 - . . - .il. itlc vllt. olc oereueii werden. Ich gehe". Da lachte Charles Byte schon wieder. ..Ja, wenn Du nicht bleiben willst!" ..Bei einem verheirathetenMenschen? Auch nicht eine Sekunde. Sie heirathen den 15. früh um 8 Uhr. Gut. ich verlane Sie am 14. Abends um 8 Uhr. Jn's Ihnen recht?" ..Wie Du willst!" ..Well. Abends um 8 Uhr". Und dabei blieb's. , Am 14. pünktlich Abends um 8 Uhr nahm John Sweater Abschied von den. Cigarren, dem Whiskey, den Weinen und seinem Herrn. Um 11 Uhr Avends leqle sich Char- - 2911 - zum letzten Male schlafen in UIIVVVUVUVIIU Um 11 Uhr 45 Minuten wurde in . seinem Schlafzimmer eine Scheibe eingedrückt und vier Kerle krochen durch's Fenster in's Zimmer hinein. Seltfame Kerle. Handfeste Kerle. Und vermummt. Charles Byke fuhr aus dem Schlafe plötzlich auf. ..Was wollt Ihr hier?" schrie er auf und griff nach dem Revolver. ne aver thaten gar nicht ertchreat. Gelassen zündeten sie die Lampe an, die das Gemach erhellte. Schiehen Sie nur", sagte Einer. ..das Ding da geht nicht los", und wahrhaflig. das Ding ging nicht los und die Schüsse versagten. ..Was wollt Ihr?!" schrie Mr. Byke schon wieder. Nichts. Herr! Nichts! Wir sind ehrliche Räuber", und damit packten sie die Taschen, nahmen das Geld, die Uhr. i die Schlüssel heraus und legten sie hin. ! Hin auf den Nachttisch, auf dem Bykes ! Ringe noch lagen. Ringe, die sie lie-' gen ließen, wo sie lagen. Nur die . Kleider packten sie ein. Dann drangen r? . w st i ir i ne in oie aroerooe. enlsernlen aues , daraus, was einem Kleidungsstück ähnlich sab und gingen. Gingen, so ' na .daß ihm so was noch niemals passin war. das war kein Wunder, aber , nifsfi nfWnri hnH tr hnn 1 nsHfi Ptnm V t V v i, V . i . . VV V V V l 1 ' bKtVI( Diebesdolk nie. Von Dieben, die Alrc liegen lassen. Gold. Geld und Dia""nten um sich . . oieicm ugenDirae aoer yiei iqrn Si C; . - Si -u ? loll. Diee Kleider, diee Rocke und .i. jf. r j- - . -rs . c . ... :.' ' ' . . ., Um Himmels willen, die waren ihm ÜJfük weh' rch ls alles

o i todten, aber - er thut's nicht. Er verUnd er 'stürzte ,ur elektrischen lin Zwei Wochen später kehrte er zuUnd er stürzte zur elektrischen Klin- m Sehnsucht nach ihr trieb ihn gel hm und klingelte, dah es nm so,.. Und 5 sie ifl uihA schallte durch's Haus. Aber Proft,.?,'., n T 1 Mahlzeit, wer sollte denn kommen?! ; . m u . . John? John Sweater? Der war ja Mit Boo Walter, emem der unverfort und sonst keine Seele im Haus-. I feften Menschen, die es giebt. Rufen? Was denn, wo das Haus j Verhenathet! rings in den Garten ging. Und! Charles Byke lachte auf. da Charles Byke sank wie vernichtet in ! kommt ihm Sweater entgegen. Du . , Jfc. mm ' - . ? X . . n.i

den 'Ätuoi. Dann raste er. Ellen: , was wird mit Ellen?! Wie ihr sagen. wie sie's wissen lassen?? Und der , - . r i , . , . Änantcnmein ua iörn am Dtc ettrne.

Sollte er so Hinaus? So .... im ' Ul Z iX! itt..

yciitcc, ui un viuuci . . . iuicu . . Man Hätte ihn für oerrückt gehalten, die Polizei hätte ihn verhaftet. In Decken gehüllt. Nein. nein, und er warf die Decken von sich, wüthend ?0 außer sich. 8en! Ellen! Und heller wurde es und heller. I nt. nt. jyuii ui i. ctu " uur. Kam denn I ,7 ' 4. "7 " T ,iinn nr irrn ttit m n rnncp WIWVIH IU 1 4 i VIUV4IUQ U i ! t,-f- vah S - s hn rm uni iviiutu. ov u' 11. 11 . 1 , uu: u1 11. .y -....w . , inen roiu. und er nanm dtc een. bullte sich darin ein und aina. Gina am großen Spiegel vorüber. Nein. s.:. crn.ru v rv. j. r:. i IilUU UIU UIC fll. UHU UIC -OCUtil ICI . . . , , . ., . , ien inrn ,i::r C nerao vom xsetoe uno er u bft er wetrtte bor Wuth, vor SArnprj or finff nnnap TOpst

i ,rtsml nn.n m.nn'a ,,r fn'mpm? Mit ?errN. die ient Bob Wol-

gmuiiiii wutivn, m uu. ,v , ginge.

Zweifelhaft

ffcfc ' M irncfc SSIBÄ. ' igmi W f " - f-i : t JBjfv JP Hff ! h sBHHiB

Of,;,;: i;? --- -

-.'ItAlS JllU Ul. UI13 Vt4,3uy avlU, tllllli " l vi l) 1 1 1 i Uliv i öcren ältesten Sohn Ämadeus. Letzterer ist der präsumptive Thronfolger j aliens. vorausgesetzt der gegenwärtige König von Italien, welcher erst 32 Jahre alt ist. bleibt ohne männliche Nachkommenschaft, !

1 -- Halb acht! Acht! Das war die Zeit. ' Jetzt war die Katastrophe schon da. Jetzt wartete Ellen vergebens und das .... verzieh sie ihm nie. Niemals, Dazu kanne er sie zu aut. Und wie ein Wahnsinniger ging er, so wie er da ! r. p t f Y S war. im . Zimmer aus und ao. oneo stehen, lief wieder herum, wüthend. rasend, außer sich, nrn fslrn hie N,ik? über ibn. Die dumofe. verzweifelte Rübe. Mit ihm war es aus. anz aus. Ihm war jetzt alles egal, alles. Das ganze Leben. Da plötzlich .... was war das ... . (?r stürzte an's Fenster. Ein Bote ist's, Sin Bote der Stadtpost. Ein Packet, Ein riesiges, großes Packe'.. Er wickelt sich wieder in seine Decken und nimm: e zitternd bor Aufregung an. Er öffnet es ... . was ist's? Seine Kleider? Alle, wie sie ihm vor fünf Stunden waren gestohlen worden. Ein Freudenschrei. Eins. zwei. drei, ist er in den Kleidern drin, den Beinklei- ! dern. der Weste, dem Frack. Ein Way Sie Wlm i Dies ist die Wittwe des

vI iSrtfallt yjgj, 9

letzten Sommer den König von Italien ermordete. Sie macht geltend, daß Bresci sich nicht selbst das Leben im Gefängniß O nahm, sondern daß er ermordet wurde. Sie läßt durchblicken, daß die Anarchisten noch mehr Arbeit vorhaben.

rrE! n. Zu Ellen hin. Zu spät. Sie empfängt ihn nicht. Er bittet, er fleht umsonst. Alles ist vergebens, seine 1 Wuth, sein Schm'rz. seine Verzweif-! lun am ie ill ihn nicht sehen, i nicht hören, sie will nichts von ihm mypn' ; aufeet m Er möchte vier, oyn 5 Ja. aetviß. ich. Mr. By!e. Na. und hab' ich meine Saebe aut qe- .

j Deine Sache? Was für ?rte Sache?" CD- Was tritt ho Q';.,.i'

viu, im i rf:cuc;ii . Kleider!" Wie ein Btttz fährt's durch Gn.-ries Seele. Kleirer?!" Die gestohlenen Kleider .... die hast also Du V." 7 wohl, Herr, die habe ick Ihnen gestohlen pm Sie zu retten". "Kerl", schrie Byte außer sich und sprang aus Jodn Sweater zu. um ihn hss.sn 3Vr nh,r mnrfu B Lt rT" , "'uu''1 uu! und davon, was er tonnte, und als er aus fftaeu Bereiche war. murmelte er: So ein Undank so ein Undank8nrfr Wenim 1T1II: 1 rEin Jahr später. John Sweater ist wieder bei Byte. Mehr als Freund, denn als Diener. ..Wundert Sie das? Er ist dock der sZann. der mir's Leben gerettet hat. ct.... --.: -t. . . : . ji cas coen nunmuy, uu tu; jcyi iiucd suvre. nne ION Ivure IM neuie namsirfS nrnpirnthet. Und willen Sie mit .T M X. . ' ter's Frau ist. Kennen Sie die? Na. n aor- ram y'in itr?h ! Gott. Gnade mir. mir wäre es auch so ; ergangen, wie Bob Walter, der arme Bob. Ich bin ihm viel Dank schuldig. sehr viel, daß er meine Braut qeheiratbet bat. Noch mehr Dank aber meinem John. den ich dock dafür IP.tfl . II . C H oeinane eroronell narre, oen.'irmen . . Das Treiben der Temperen;weiber in Kansas. Aus Kansas City. Kans.. wird berichtet: Hier fangen jetzt die Temperenzweiber allen Ernstes an. den Wirthen auf ren Nacken zu steigen und innen das Leben zur Höllenqual zu machen. Auf Geheiß des Friedensrichttrs Mason suchten Zwei sein farbigen Gerich:sdiener in Begleitung zweier Frauenzimmer. Frau Mary Augustine und Frau Pauline Sivpel. Mitglied Des Temperenz-Verews, die Wir'lhschaft von Ehas. Wnrick. 619 Minnesota Svenue. heim, arrelirten den Eigenthümer und dessen Kellner. luden sämmtliches Mobilia? undWaaMbttm Isj : Meuchelmörders Bresci. welcher renvorrath auf einen Waqen und fuhren zum Kadi. Ein Sohn des Richters ließ den Haftbefehl ausstellen und ein anderer Tohn wird ihn vertheidiaen. Es wurde große Vorsicht gebraucht, ja nichts zu zerbrechen, und betraten aMu. das Kinn.in bei Glaswaaren. Frau Augustine ist eine junge Dame und soll erst kürzlich von Wichita gekommen sein. Weiter ist über den Fall noch nichts bekannt. Ehrengabe des deutschen Voikes. Das in Berlin enthüllte Prachtvolle Vismarck -, Denkmal ist eine würdige Ehrengabe, eine nationale Stiftung des gesammten deutschen Volkes. Die Beiträge dazu sind im ganzen Reich gesammelt und aus allen Klassen der Bevölkerung aufgebracht worden.

i

$uv Natur ver Seekrankheit.

Mit raschen Schritten ist wieder die 'Zeit zahlreicher Sommer-Wasser-reisen da. und zugleich das tückische Uebel, das so oft in ihrem Gefolge auftritt: die Seekrankheit. Man weiß auch längst, daß dieselbe nicht bloß in Verbindung mit Ozean - Reisen vorkommt. Ja nicht wenige, die immer und immer wieder den Ozean gekreuzt haben, ohne mit dieser unangenehmen und räthselhaften Krankheit an ihrer eigenen Person Bekanntschaft zu machen. haben alle Qualen einer solchen bei dieser oder jener Binnensee-Fahrt durchmachen müssen! Man hal die letztere Erscheinung u. a. mit den kurzaehackten" Wellen in Verbindung gebracht, wie sie sich auf manchen unserer Binnensee-Fahrwege zu stürmischer Zeit erheben. Doch ist dies nur eine von vielen Erklärungen, welche im Grunde genommen nichts besagen. Gelehrte wissen bis heute in Wirklichkeit nicht viel mehr vom Wesen der Seekrankheit", als die Laienweit; sie können rnrr allerhand Umstände namhaft machen, welche sie begünstigen oder verschlimmern mögen, und dementsprechend Warnungen ertheilen oder Linderungsmittel empfehIen. Worin besteht aber der eigentliche Eharakter dieser Erscheinung? Man hat von abnormem Augenreiz, von ungewohnten Gerüchen. vonBeeinflussung der Nerven durch ungewöhnliche Bewegung u. f. w. gesprochen, und am allermeisten hat wohl der Zustand des Magens als Sündenbock herhalten müssen. auch bei vielen solcher, welche die Veranlagung, immer wieder feekrank zu werden, auf irgend eine innere Schwäche ihres Systems, von der anderen gegenüber ungern zu sprechen, zurückzuführen geneigt sind. Nach einer wissenschaftlichen Ansick: neuerer Zei: jedoch hat der Magen äußerst wenig mit dem Entstehen der Seekrankheit zu thun, obwohl dieses Organ unstreitig das Haupt-Cenirum der mit ihr in Verbindung stehenden Störung ist. und auch die anderen erwähnten Faktoren kommen im gewöhnlichen Sinne nur so nebenbei in Betracht. Dieser Theorie zufolge ist es das Ohr. welches die Seekrankheit herbeiführt, was immer auch als begünstigender Umstand hinzukommen mag. Ohne weitere Kritit möge hier kurz gesagt sein, was zur Begründung dieser Meinung angeführt wird: Das Ohr ist nicht etwa bloß zum Hören gebaut, fondern in ihm ruht auch der Apparat, welcher uns das Gefühl des Gleichgewichts giebt. Sein Sitz ist das Schläfenbein, und zwar derjenige Theil desselben, welcher als Petrus - Bein" bekannt ist und drei halbkreisförmige Kanäle enthäll. die sich an ihrer Basis vereinigen. Diese Kanäle aber liegen in drei verschiedenen Ebenen, und der Mensch befindet sich allemal in einer dieser Ebenen, gleichviel, welches seine derzeitige Stellung oder Lage sein mag. Innen sind die Kanaläe mit einem MembranHäutchen verkleidet, in welchem die Linien des Nervs, der unser Gleichgewichtsgesühl kontrollirt. vertheilt sind, und jeder der Kanäle ist mit einem Fluidum dürftig gefüllt. Wenn wir aufrecht stehen, befindet sich das Fluidum. das ganz von der Schwerkraft bewegt wird, an der gemeinsamen Bafi der drei Kanäle: so oft wir freiwillig oder unfreiwillig unsere Stellung andern, läuft das Fluidum nach demjenigen Kanal zu, der sich in der nämlichcn Ebene befindet, in welche wir derzeit kommen. Sein Gewicht und seine Bewegung reizen die Nervenfäden und weiterhin das Gehirn, das den Eindruck von unserer Lage erhält. Ist nun Jemand an Bord eines Schiffes, so muß er dessen mannigfache Bewegung mitmachen und so kommt instinktiv eine eigene, verschiedene Bewegung. in seinen unwillkürlichen Versuchen, sein Gleichgewicht zu behaupten. Damit setzt er jenes Fluidum in Bewegung und übermittelt dem Gehirn einen entsprechenden Eindruck von der Richtung, in der er fällt. Aber schon ehe dieser Vorgang abgeschlossen ist. sendet eine andere Bewegung des Schiffes, und eine entsprechende innere SelbstBewegung dem Hirn wieder einen anderen., dem ersten widersprechenden Eindruck. und so fort, wodurch eine seltsame Verwirrung im Nerven-Cen-trum entsteht. Das ist noch nicht alles. Ein großer Nerv, pneumogastrischer Nero genannt, dessen -Sitz mit demjenigen der Gleichgewichts - Nerven eng verwoben ist. und der von der Hirngeyend nach dem Hals hinuntergeht und einige seiner Verzweigungen nach der Lunge, dem Herzen und schließlich nach den 'Magenwänden sendet, wird bei dieser Verwirrung ebenfalls arg gestört und befördert am Nervenstrang entlang einen Impuls, welcher die bekannten eekrankyeits - Gefühle hervorrust! Wenn diese Erklärung nur auch eine Abhülfe brächte. Deutschland hat in gewissen Provinzen eine Mißernte zu gewärtigen. aber die preußische Regierung trifft schon gegenwärtig umfassende Vorkehrungen, um keinen Nothstand aufkommen zu lassen und den LandWirthen durch geeignete Mahnahmen hilfreich unter die Arme zu greifen. Nach conservativer Schätzung wird Deutschland in Folge der bevorstehenden Mißernten dieses Jahr etwa anderthalb Millionen Tonnen Weizen und 750.W0 Tonnen Roggen mehr, als im, verflossenen ahr. importiren müssen,. tadt San Francisco bat e von $10,000 für einen öfl- und Spitlplatz bewil-

m

' !

Altes

ck

Düsseldorfer,"

Würzburger" und

Gebraut Indianapolis Telephon 578,

wn im ' ' Palacin Oel. Kein Rauch kein Geruch keine Berkohlung deö Dochtes. Verlangen Sie eö und nehmen Sie kein anderes. Patacrne Oel ist raffinirt auö reinem Pennsylvania Roböl durch SCOFIELD, feHURMER AM) TEA6LE, nti,Tn,ft Oel.Ramneure, Jdlana,Iik In. Die Vollkommenheit in der Braukunst :::: ift erreicht worden vn der :::: Terre Haute Brewing Co.,

in deren neuern Gebräu

CHAMPAGNE VELVET, Alle erste Klasse Wirthschaften haben dieses Bier an Zapf. Privat-Kunden widmen wir unsere spezielle Aufmerksamkeit. Die Karl Habich Co.

find alleinige Wasser. Bottler unserer Biere.

Beide Telephons Ro. 1664.

preis Dir, Gambrinus, habe Sank, Aür Deinen edlen TNeiftertrank !

69636969

Columbia das würzige Gebräu

Home Brewing

In Gebinden und in Flaschen zu beziehen. WW TeleHh, 1050. (jincinnati grewing A

Brauer des besten Bieres. - Gut abgelagert Leitende Marken : Extra GEORGE SEIFERT, Engroshändler. Versichert in der

Deutschen

Feuer - Versicherungsgesellschaft

von

Haupt-Ofsice : No. 27 Süd Delaware Vtrahe, Indianapolis, 2d.

Nervöse Menschen. Nach Angab? der berübmtkstni Rervknärzttr gkbön teft rin Fünftel der Bevölkerung den Xervenkranke an, diksk Statistik ist gan) überraschend wenn man bedenkt, da zu nkang diese Iakroundertt vor, Rerve nichts bekannt war. Es ist daher um so interessanter, auch die runde und Ursachen dieser so rasch rerdreiieten Leiden zu erfuhren. Bor allem ift der rastlose, hastige Kamps um eine Eriften. den heutzutage 'a'k ifber in mehr oder weniger aufregender Weise durchzumachen ?at. schuld daran. Mit diesem dingt unmittelbar die angestrengte Geistes und lkörverarbeit. zusammen, wodurch sehr qroe Ansorderungen an de Organismus gestellt werden. Richt zu vergessen ist aber die unzweckmäßige Xtt rr.i-.v(t. sowie die Inzends.inden us , was im Widersprüche mit der soliden und bescheidenen Lebensweise unserer Adnen steht. Älle diese Erscheinungen unserer modernen eit. wie Jugendsünde, unrezelmakiger Schlaf schwere mütbs.Erschkinungen. unglückliche ffamilienverdälknifse. Mißbrauch von Alkohol und Tabak kennen in kürzester Zeit ein Menschenleben zerstören, oder haben wenigstens ein ganze Heer von rrankde,.en nervös n zur Folge: Unfäbiakett zur rbeU. edachtnin schwache. Verlust der mnnnlichen 5fnrft, Varieoeele. korverliche chwache, Kopfschmerzen, Magen- und T arm-Beschwerden. Newelkett. Appetitlosigkeit, naftgefuhl. Schlaflosigteit. Lebeneuberdruft. Nachrschwetft. nervöse? fern klopfen und viele Andere. Trott all' den Errungeschaften unseres Jabrhunden ift ei bi? ,et nicht gelungen, ein sichere Mittel zur Bekämpfung dieser rankbeiten anzugeben. Tas Kent Medical Institut zu Vctvn Rapid. Mich, kann t,ch rüdmen. dieses Problem gelöft zu haben. Um nun die Heilkraft ,brer Mittel und die Methoden derselben der Menschheit bekannt zu geben, erbietet sich das Institut, einem Jeden aauz frei, ohne welche Berechnung und dne dasz der Empfänger irgend welche Verpflichtungen eingebt, eine Probe der Heilmittel nedft Methoden i

guiruvrn. i Der wahre und große Werth dieser einfachen Hausbehandlung zeigt sich stet, auch in tM schwk

rtflurn, wo ikves andere Mittel ganz enoigioe war. niB ven lorer wunderbaren Heilkran zu geben. . Es schreibe ein Jeder, der mit irgend einem der irinrm uurm oer?pri, ivsvri an oas

Hcnt Medical Institut, 113 -5onD HXntnh rtfithä. Wti

um eine freie Probe neb't Methoden und Rathschlägen

Tie beliebte

t t

Prozess Marke

3tHfhtfi - 3 , :

Spezial Breto j

von der Brewing Co, für diese mm in Flalche. Ebenso von allen Arten Minerale der rr VON - SttMes Union Erzeugniß , und fermentirt. Pale & JPilsetier. Neues Phone 1644. au,ende von uritten ünd ,eder $t

U- ä.6969691 I 69696901

"

genannten Gebrechen behaltet ift

i ä Tr 'f w m zu erhalten.

M tii)(nHf(VVD UI P1 Vlt WIMV j IIIUUII M 4 ma W. W . -mV. . iW.

i äüüüüwm mm

IH

t