Indiana Tribüne, Volume 24, Number 282, Indianapolis, Marion County, 29 June 1901 — Page 4
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Jndiana Tribüne.
Erscheint Täglich und Sonntags. HrrauSgegeben von der TRIBUNE PUBLISHING CO. Indianapolis, Ind. Olftec : 18 Süd Alabama Strafte. et. 1171. Tage- und SonntaHöblatt nur IOc per Woche. Da einzige achtieitiae demokratische .dendblatt 'm Staate Jbna mit einer größer, Sirculatl, all irgend, ndne deutsche Mtung. D i beliedtefte Organ der Deutsch, und aller deutsch-amertkikchen Vereine und Oranijatonen. D epopulärste nd bedeutendste deutsche demo keatische Zeitug der Stadt und Staate Im diana. Anzeigen finde durch die Iribünf wr,t,.teste krbreitung und tzuAen anerkannt den beßknnr,olg. Entere! at liMluisafiolix P. O. aa MMBi la tii maller. Samstag, de 29. Juni 1901. Lditorielles. Der Bankkrach Skandal. Um die Wette versucht man 's in gutgesinnten" Kreisen, den Skandal in Verbindung mit der Siebenten National Bank" zu vertuschen, oder die Sache als ganz 'was UbedeutendeS hinzustellen. Diese schi rührende Einmüthigkei! in der Abmiiderung der Schmutzaffaire hat dreifachen srunderstens ist solches Vorkommniß geeignet, beim großen Publikum allerlei Gedanken des Zweifels betreffs anderer ähnlicher Finanzinstitute zu erwecken, denn die Siebte" galt bis zum letzten Augenblick als A No. 1". Dann muß die Gefahr eines Run", eines Andrangs der Depositoren, verhindert werden was wäre das für eine Jllustration auf die großartige republikanische Prosperität ! Und schließlich das ausschlaggebende, das politische Motiv. Sie ist erst jüngster Zeit, wie ein GiftPilz, in die Höhe gewuchert, diese Siebte Nationalbank", seit der im vorigen Jahre aus dem Amt getretene Erfic HilfsGeneral-Postmeister Heath die Kontrolle über das Institut erworben hatte. Perry Heath war's, der den kubanischen Postdieb Rathborne protegirt" hatte, Perry Heath war der politische Pathe und Pousseur jenes anderen Posträubers Neeley und die Siebte Nationalbank" war's, welche für Letzteren die $30,000 Bürgfchaft stellte, d. h. wieder Perry Heath. Perry Heath war's, welcher seiner Bank die Depositen des hiesigen Postamts verschaffte, etwa $200,000 taglich, und derselbe Heath wußte sein Institut auch zur Deposit-nstelle des Schatzamts zu machen und jetzt diefe ungeheure Blamage ! Man belehnt dort in die Hunderttausende Bonds von noch nicht ausgebauten Bahnen, man gewährt dort offene, d. h. durch Lichts gesicherte Kredite in enormen Beträgen, man spricht von dem Vorhandensein einer gesetzlichen Reserve " von 20 Prozent der Depositen, welche über 6 Millionen Dollars betragen: und ist dabei nicht einmal im Stande, die täglichen Clearing House - Bilanzen zu bezahlen ! Und man behauptet hinterdrein: Die Siebte Nationalbank" stehe an Solidität und Sicherheit hinter keinem Finanz-Jnstitut New Yorks zurück! Daß Gott bewahre. Wenn's in den besten" derart zugeht, welche Mißwirthschaft, welche Corruption, welcher Betrug wäre dann in den anderen minder guten Etabllffements zu finden, wenn man es nur verstände oder wagte, denen gründlich in ihre Manipulationen hineinzuschauen ! Den Hutmachern erwächst ein mächtiger Konkurrent in den Univerfitäten, die ihre Doktorhüte sogar gratis fortgeben. i tm i Der Krach der Leipziger Bank hat mehr als finanzielles Interesse. Auch da ist Etwas faul im Staate. Und wie haben sie sich doch uns gegenüber so i oft an die Brust geworfen : Herr, ich danke Dir, daß ich nicht bin, wie Jener da !" Chauncey Dcpew sagte dieser Tage in einer seiner bekannten Tischrede.t : der Rcichthum s.'i nur ein-m Bacillus z,l vtrdanken, der gewisse Leute befalle U'td zwinge, reih zu wcrden. Der Bacillus sollte in Reinkulturen gezüchtet und tain geimpst werden. Empfänglich tcät: h crzulande Jeder für denselben. Gegen einen solchen Impfzwang würde wohl niemand opponiren. Aber woher die Lymphe nehmen ?
Wenn irgend ein Millionär or. einer Versammlung von jungen Leuten eine Rede hält, so ermangelt er nicht, mit salbungsvollem Tone das alte Märchen zu erzählen, daß er durch Ehrlichkeit und Fleiß reich gewkdcn sei. Ob das aber beiden aUcrmr.isten unserer Millionäre so ist, möcbtc wir bezweifeln.
EinMrzt in Denver ist der Akicht, das; alle Personen, die zu nichts nutz sind aus d,' Welt geschasst werden sollten. Diese Idee wäre nicht so übel. Es frägt sich nur, wer soll bestimmen. welche MenWen unnütz sind ! Wenn m . . iw, i M . , z. B. ,w, Alexander vomie es Zu fügen hätte, würde er ohne Zwerfcl alle Aerzte, Advokaten und Polizisten abmurksen laß:. Bei useren Eisenbahnkönige scheint das Kaufen einer Eisenbahn etwas so AlltägUches zu werden, wie bei v im fii dem kleinen Ms,, das Kaufen emer 10 Cents-Eigarre. ibemerkt der Balti- !! more American . ocy man ganz. Wenn die Vertrustung des Landes so weiter geht, wird es bald für den kleinen Mann nichts Alltägliches mehr sein, MM er sich nur eine Ccnts-Cigarre tast. Wer weiß, aus wkZchcn, Elemcnten sich unser Heer zum Thcn zusammensetzt, der mußte es gleich von vornherein als ein Wunder betrrchten, daß unsere" Soldaten bei der allgemeinen Plünderung in China allein die tugendhaften und enthaltsamen Beschützer dcrCivili- ' ' ' ' .,, , . . . ... . . . . . . k X L . H v V . ' ' An WH n 4 4 A fHiivH. ijrCH miwnn 'r 1 'l ,n sollten. Und die Wahrheit, die schließlich auch hier an 's Licht kommt, gibt ihm recht. Wie jetzt aus Tien-Tsin gemeldet wird, hat eine dortige europäische Handelsgesellschaft (leine Chinesen) unsere amerikanischen Trupven des Verbrechens angeklagt, sich an ihrem Eigenthum zum Wirthe von nicht weniger als 400,000 Taels vergriffen haben . . . Wie die Herren in Washington sungcn, so zwitschern ihre Landsknechte. Lokal-Nachrichten. öokalpolitisches. Heute finden die demokratischen Primärwahlon m der 15. Ward statt. In der Phönix Halle findet heule die demokratische Primärwahl statt. Dieselbe nahm um 11 Uhr ihren Anfang und wird bis 7 Uhr dauern. In derfelben soll ein Kandidat für Stadtrath in der 15. Ward aufgestellt werden. Um die Kandidatur bewerben sich die folgenden Herren : John Wolfiffcr, David H. Gause, Valentin Bachman, Patrick . Woods, Jacob Hcyob, Frank Schönemann, Charles N. Barnhart und Frank Sträub. Zur Zeit als wir zur Presse gingen, hatte John Wolfiffer die meiste Ausficht auf einen Sieg. Das Interesse an dieser Wahl ist ein außerordentlich oroßes, und zwar aus dem Grunde, weil die neuen StimmMaschinen erprobt werden. $100 Belohnung. $100. Die Leser dieser Zeitung werden sich freuen zu erfahren, daß es wenigstens eine gefürchtctc Krankheit giebt, welche die Wissenschaft in all' ihren Stufen zu heilen im Stande ist; Hall'S KatarrhKur ist die einzige jetzt der ärztlichen Brüderschaft bekannte positive Kur. Katarrh erfordert als eine Conftitutionskrankheit eine constitutionclle BeHandlung. Hall's Katarrh-Kur wird inner lich genommen und wirkt direkt auf das Blut und die schleimigen Oberflächen ! des Systems, dadurch die Grundlage der Krankheit zerstörend und dem Patienten Kraft gebend, indem sie die Constitution des Körpers aufbaut und der Natur in ihrem Werke hilft. Die Eigenthümer haben fo viel Vertrauen zu ihren Heilkräften, daß sie einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall anbieten, den sie zu kuriren verfehlen. Laßt Euch eine Liste von Zeugnissen kommen. Man adresfire : F. I. C Henryk Co., Toledo, O. UM Verkauft von allen Apothekern, 75 Cents. Hall's Familien Pillen find die besten. Seinen Verletzungen erlegen. Im städtischen Hospitale ist Lyman Wilson gestern den Verletzungen erlegen, welche er vorgestern in West Indianapolis erlitt, indem er von einer Lokomotive umgerannt wurde. Er war 23 Jahre alt und bei der Big Four Bahn als Streckenarbeiter beschäftigt gewesen. Die beste b Cent Cigarre in der Stadt : Mucho'S Longfellow.
Aus den Gerichtsdösen.
Die beidenEr-Schatzmeister Schmidt und Holt m ü ssen ihre Au-ssayen machen. Richter Allen erließ h?ntc einen Bc fehl gegen die beiden -Schatzmeister Wm. H, Schmidt und Sterling R. Holt, innerhalb der nächsten fünf Tage in der Office von Pliny W. Barlholemcw zu erscheinen und unter Eid ihre Aussagen in den Klagen $u machen, welche Romus F. Stuart gegen sie er hoben hat. Derselbe beschuldigt sie, j weiser, wetcye dem fcoimi gehören, hch ' rt M rt iiHI 0 1 1 11 (,-Il.iM fRi A vt X i intt 1 ns '. www vu der Betrag sich af. H150,SOOckej Holt sich auf $100,000 belaufen. John Banks ein freier Mann. Der farbige John Bank, welchem vom Staats-Obergericht ein euer Pre j billigt wurde, langte letzte Nacht 'I . cm Zuchthause in Michigan City hier en. Er wurde dem Sheriff vorgeführt und von diesem sofort gegen Bürgschaft vcn $1000, welche Joseph E. Bell und JrS. L.Krach stellten, auf freien Fuß gesetzt. Der Fall wird den roßGeschworenen, die am , Montag in Sitzung treten, unterbreitet werden. Cr sag bekanntlich den Versuch gemacht haben, einen Wahlbeamtcn bestechen zu wollen. Heute stellte der Vertheidiger des Banks im Kriminalgericht den Antrag, demselben eiuen neuen Prozeß zu bewil linrn ler Wifhter noii.fitti in t n.-..-L. . . - . .7 . A . JL Gesuch. Hierauf beantragte der StaatsI Antr-ilt h Anwalt, die Anklage niederzuschlagen. Das geschah und damit war die Sache im Gericht einstweilen erledigt. Cin u n g e m ü t h l ich e r Gatte. Mary E. Harris reichte eine Scheidungsklage gegen ihren Gatten John ein. Sie behauptet, daß er sie graufam behandelte, sie aus dem Hause jagte '?nd nicht für ihren Unterhalt sorgte. C i n b r u t a l c r E h c m a n n. Louise Schafer reichte heute eine Scheidungsklage gegen ihren Gatten Jacob ein. Daö Paar ist feit vierzehn Jähren vcrheirathct und hat sechs Kinder. Er soll einFreund von ausgedehnten Bummeltouren und stark dem Trunke ergeben sein. Er soll sie und die Kinder in solch brutaler Weise behandelt haben, daß sie polizeiliche Hülfe in U spruch nehmen mußte. Zur Zeit sitzt! er un Arbeltshaufe, wohm er wegen thätlichen Angriffs auf sie vor zwei Wochen gesand wurde. Polizeigericht. Der Wirth Chauncey T. Jarvis war mit einem Gaste, Namens Billy Brandt, in Streit gerathen, welcher schließlich in Thätlichkeit ausartete. Das Ende vom Liede war, daß beide verhaftet wurden. Jarvis wurde heute zu $5 und Kosten verurtheilt, Brandt wurde entlassen. Der in Diensten der Home Portrait Co. stehende Agent Robert Collins war von Frau Besftc I. Hart des Diebstahls beschuldigt worden. Er soll ein! Bild, welches er von der Frau zur Vergrößerung erhielt, nicht zurückgegeben, aber eine Anzahlung von $3.75, bereits entgegengenommen haben. Der Fall wurde verschoben. Der farbige Minrod Davis stand unter der Anklage auf feinen Rassegenossen Harry Beard einen mörderischen Angriff ausgefürt zu haben. Er wurde zu 30 Tagen Arbeitshaus, $25 und Kosten vcrurtheilt. Kriminalgericht. Der des Raubausalls angeklagte Parfy Glavin bekannte sich des leichten Diebstablö scbuldia und wurde zu sechs Monaten Gefängniß verurtheilt. 9.60 Detroit und zurück. Anläßlich der N. E. A. Convention via C. h. & D. Tickets verkauft am 6., 7. und 8. Juli, gültig zur Rückfahrt bis 15. Juli mit Verlängerungsrecht bis zum 1. September. Wegen Einzelheiten fpreche man bei Ticketagenten vor. R. P. Algeo, D. P.A. Die Arbeiter Kranken- und Sterbe- ' Kasse hält morgen in dem Lokale des Peter Hammerle seine regelmäßige GeschäftsVersammlung ab. P. und L. M. Rappaport, Anwälte und Notare für Rechtssachen jeder Art. Zim?ner No. 821 und 822, Law Building, Oft Market Str., zwischen Delawarc u. Pennsylvania Str. Walhalla Cafe und Restaurant. Mahlzeiten nach Order zu jeder Tages zeit. Beste deutsche Küche.
f Vnndksrlchttk Wm. A. Woods, f
Bundcsrichter Wm. A. Woods ist letzte Nacht in seiner Wohnung im Delano Gebäude plötzlich aus dem Lcben geschieden. Derselbe hatte ein Alter von 64 Jahren erreicht. Er war im Jahre 1837 nahe Farmington, Tcnn., geboren. Im Jahre 159 graduirte er von derWabash College. Zwei Jahre später begann er seine Praxis als Advokat in Goshen,Jnd. Einige Jahre später wurde er zum Mitglied der StaatsLegiölatur erwählt. Von 1873 bis 1880 war er Richter des 34. Kreises. Von 1880 bis 1883 war er Mitglied eö Staats - Obergerichts. Dann wurde er -von Präsident Arthur zum Bundes Diftrict Richter ernanut. Im Jahre 1 892 erfolgte seine Ernennung zum Bundes Kreis-Richter. Er hinterläßt seine, Frau und zwei Kinder. Pennsylvania Bah. Ll Lake Maxinknckec und zurück U S ö nn tag, 30. Juni. Spezialzug verlaßt Indianapolis um 7.30 Uhr Vormittags. Den See verlassend für die Rückfahrt um 6:30 Uhr Al'endS. DenMer Frauen Gegens. Unterst.Verein No. 25. Der Deutsche Frauen Gegens. Un erst. Verein No. 25. nahn in seiner gestern Nachmittag abgehaltenen regelmäßigen Versammlung Frau Dr. Hcrm. Klüge als neues Mitglied auf. Nach Schluß der Versammlung feierten die Mitglieder das dreizehnjährige Bestehen ihres Vereins in fröhlicher und gemüthlicher Weise. W m Pennsylvania Linien 81.25 Dayton nd zurück. $125 S o n n t a g, 30. I u n i. Spezialzug verläßt Indianapolis 6:30 Uhr Morgens ; Rückfahrt von Danton 8 Uhr Abends. i Deutsches Haus Conzcrt. Das gestern abgehaltene Sommernachts Conzcrt erfreute sich wieder eines guten Besuchs. Die Indianapolis Mjlitär Kapelle brachte unter Leitung ihres tüchtige Dirigenten Herrn I. B. Ccmeryn wieder ein interessantes Programm zur Durchführung. Auch ein hiesiger Komponist war auf demselben vertreten, nämlich Mark Clayson dessen Komposition : Coons in thc Cancbrakc" beifällig aufgenommen wurde. mm in m Der kleine Stadthcrolo. Herr Peter I. Reinhardt, der bekannte seit 51 Jahren in hiesiger Stadt aUsäfftge Schlossermcistcr, feiert heute feinei, 83. Geburtstrg. Es wird ihm lieb fein, feine Freunde heute oder morgen in seiner Werkstatt, No. 1010 Rhodc Island Str., begrüßen zu lönnen. Ueberrafchungen sind auch gcstattet. Herr Pastor W. B. Wittenberg von der ersten reformierten Kirche hat seine Resignation eingereicht. Er wird nach Iowa, woselbst ihm eine Pfarre angcboten ist, übersiedeln. Frau Pauline Peiper, Mutter der Frau A. Michel und Frau B. Wundram langte gestern auf der Wanderung durch 's Leben rüstig und munter am 78. Meilensteine an. Das allseitig beliebte Geburtstagskind empfing zahlreiche Gratulationen und manches sinnige Gcschenk. $54.15 San Francisco und zurück. via Monon Route. Tickets werden verkauft vom 6. bis einschließlich 13. Juli, gültig zur Rückfahrt bis einsch!ießlich 30. August. Näheres zu erfragen bei Ticketagcnten oder R. P. A lge o, D.P. A. Indianapolis. i Bancrlaubnißschcinc. John F. Smithey, Stall, Columbia Ave. $200. Frau L. Yahm, FramcStall, 614 N. West Str. $100. I. M. Cole, Frame.Cottage, Ecke Ruth und Victoria Str. $700. C. A. Hunt, Umbau, 2. Str. und Senate Ave. $150.). M. Collings, DoppelFrameHaus, N. O. Ecke Alabama n. 25. Str. $1,950. H. F. Resencr, FrameHaus 27. Str. nahe Jsabell Str. $1.200. Wm. Schoppenhor.'t. Reparatur, 227 u. 229 Ost Washinz. ton Str. $150. Besucht den deutschen Zahnarzt G. Krumme, Zimmer 55 und 56, No. 224 Nord Meridian Strabe. -s- Bismarck Cafe. In- u . auslän' dische Biere an Zapf. Importirte so wie hiesige Delikatessen stets an Hand. i F. A.'Arens, 25O.Pel Str. .
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