Indiana Tribüne, Volume 24, Number 281, Indianapolis, Marion County, 28 June 1901 — Page 2
XJndikN gttmnc, S. 3tttti lU. ßßfT M r- MBMMMMM I .- 'f' "i. Jndiana Tribüne S8 Juni 1901.
t
A Big
. 1 .
Bahn Cincinnati Excurston Sonntag, den 3. Jnni. 1.5 Rundfahrt 1.25 Spezialzug verläßt den JndianapolisUiüott Bahnhof um 7:V Uhr Morgens. Rückfahrt von Cincinnati um 7.00 Uhr Abends. Exkursion nach Tcne Haute und Zwischknpnnkten via Sonntag, 30. Juni. Rundfahrt l.OO und weniger. tzxtrazug vom Indianapolis Union Bahnbof um 8:30 Uhr Morgens. Rückfahrt von Terre Haute 7.00 Uhr Abends. C. H. and D. .... nach .... BUFFALO. 3 3 Bahn Routen via Dayton, Toledo. Detroit. Dampfer Routen via Toledo, Tettoit. Combination Bahn- und Seefahrt, eine Route zum Hin-, die andere zum Zurückfahren. Der beste Dienst. Raten so niedrig wie die niedrigsten. Wegen Einzelheiten sprechen Sie beim TicketAgenten vor oder adressiren Sie R. P. Algeo, T. P. A , Indianapolis. w. dwardS. P. T. M., lirncinnati, O. Big Bahn. Der neue Florida Spezialzug via die Big Four Route. vollständiger Veftibul-Iug verläßt Indianapolis um 5.15 Uhr Rachmit tags an jedem Mittwoch und Samstag an und nach dem 10. Januar und geht ohne Auf enthalt nach St. Auguftine durch, kommt in Jacksonville um 7.30 Abends und in St. Augustine um 8.30 Abends am folgende, Tage an. Schlafstellen Raten von Jndlana Volts nach beiden Platzen $6.50. Wegen Tickets, Auslugt und Scklafwag gons spreche man bei Agenten der Big Jcur vor. . M. Bronson. A. G. P. A. AUes recht blitzblank in A'uchc und Haus zu haben, erfüllt jede gute Hausfrau mit gerechtem Stolz. Das beste Mittel, alle Metallwaaren in kürzester Zeit und für die längste Dauer blitzbla.rt und glanzend wie einen Spiegel zu machen, ist die II. 8. METAL POLISH PASTE, di von der altbekannten u. bewährten Firma mm v. sums, Ro. 549 Oft Washington Strafe, Indianapolis, Ind., hergestellt wird. Für Gastwirthe ist das altbewährte Putzmittel von derselben Firma hergestellt, zum Putz,' der Bar-FixtureS etc. einfach unentbehriici' nd wer es einmal gebraucht hat, wird es stets wieder holen. Bar eeper's Jriend", dac Unentbehrliche, ist überall m Apotheken zu haben. Z,fha . Flor. Aeorge dolph elvenfi. Florea & Seidensticker, Advokaten und Notare in m Vtlnvt 6it. Tlephn 1772. m kldn Ms 65?oiWari C4 hkit Mkkiha. Hxil,? CAVEATS.TR ADE MARKS, COPYRIGHTS AND DE8ICN8. Send your buainess dlrcct to Washington, tlnlP. COSIS lewj. cw 1 ' - eVM to V. 8. ?rntit OOca TBSX prUmtüZZJZSoitmtAa Atty . not du ntüpatt . notw r a v i t u r in nirm ltTIAU VSvZLTzXramcZ Book HolooWiPiUnU' AUlVA . hMBh r st tlirwm LENTIVEAUt t tCll BUW1.. w.w-- "-' m IC, wn wlthout Charge, Im ttM
u.mm,
918 P St.. N. W.,
14 SK'NTCN l). C
Die Voerengefangen tn Kmed nagar.
Es ift nicht zu verkennen, daß der englischen Reqieruna die Unterbrin-
cung der ihr nach offiziellen Berichten j Zeit war aber eine solche Frage dort nde Waffen gegen solche Bewegunzuströmenden Menge von Burengesan- , nicht vorhanden. Was man daruoer - gcn äd Die ernste Presse mahnt genen einige Verlegenkieit bereiten in Rußland veröffentlichte, war nnr.m Eingreifen des Slaatks. Man muß, indessen sollte das diesem Rie- ein Abglanz der westeuropäischen !ann gespannt sein ob und' welche senrelche doch wohl möglich sein, für , volkswirthschaftlichen Natur. Groß-! Schritte der Staat angesichts der blc W A Hände gefallenen Gefange- : industrie gab ks allerdings bereits an ! ncucn recht umfangreichen und annen Platze aufzufinden, die wenigstens ; einigen Punkten des Reiches, und die Einend bedrohlichen Arbeiterunruhcn Xiitt AiTAAvrttMUAM n.t.iL.V - r ci i ei-. . i c;ti :1m. i 1 '
- """"i1 "'enw.cuinguu . tan trt Untt Sli)(7. . .,. gen, in Mw und Wasser normale Zu stände ausweisen. In dieser Beziehung scheinen aber die maßgebenden Personlichkeiten in England nicht diejenige Gewissenhaftigkeit zu besitzen, die vom Standckunkte der Menschlichkeit wünschenswerth wäre. Bekanntlich ist die britische Regierung dazu übergegangen. eme Anzahl der ihr in Südafrika in die Hände gefallenen Transvaaler. Freistaatler. Kopkolonisten und Ange- I höriger anderer Völker, die an der j Seite der Buren gefochten haben, nach j Ahmednagar in der Präsidentschaft Bombay in Britisch - Indien zu der- ! fchleben. Se:t dies bekannt ivurde. find sehr widersprechende Zeugnisse uver dle gesundheitlichen Zustande d, ses Platzes gegeben worden. Ein Theil der britischen und ein großer Theil der festländischen Presse hat Ahmednagar als eine Hölle auf Erden geschildert, während die britische Regievung durch den Mund des Lord Georg Hamilton den Platz als einen idealen Aufenthalt dargestellt hat. Ueber diesen Gegenstand werden aber jetzt der lässige Mittheilungen bekannt, die allerdings die Humanität der Engländer auch in diesem Punkte in ganz bedenklichem Lichte erscheinen lassen. Die Sterblichkeit unter der briti. schen Garnison zfc Ahmednagar pflegt zu sein 18,01 gegen eine mittlere Ziffer von 12.7? per Tausend in anderen britisch - indischen Garnisonen. Die Krankheitsziffer beträgt 95,01 gegen 73,0. Ahmednagkr hält die Mitte zwischen einer der ungesundsten Garnisonen (Peshawar mit 21,59) und den ein sack ungesunden, wie L ucknow, Um, balla und vmgdjre mit 17,35, aber komm! nichtsdestoweniger nach dem ungeiundeften Platz Peshawar. Dabei muß im Auge behalten werden, datz Ahmednagar wahrscheinlich eine Höhere Ziffer zeigen würde, wenn die Garnison anstatt 1000 bis 1250, mehrere Tausend zählte. Noch eine andere, bedenklichere Thatsache ist diese, daß die Kran-kheit, durch welche Ahmednagar um meisten heimgesucht wird, der aefürchtete und sehr ansteckende Typhus tft, also jene Seuche, welche in Südafrika so fürchterliche Verwüstungen anrichtet. Es ist selbstverständlich, daß mit der Zunahme einer nicht allzu gut verpflegten Bevölkerung von Kriegsgefangenen auch diese Seuche zunehmen wird. Dies ist keine Vermuthung. Die Ziffern, besonders für Typhus hinsichtlich Ahmednagar, beweisen es. Durchschnittlich ift im britisch - indischen Heer die Anzahl der Typhusfälle 5.14 per Tausend. Die Sterblichkeit an dieser uche beträgt, alles in allem genommen, 3,01. Für Ahmedntzar sind die Ziffern resp. f , i n er J,J UIIV iU(W daraus cteM mit aller nur wünschenswerthen Deutlichkeit hervor, daß die englische Regiernug für ihre krUgsgefanaerien dort einen der imgesundesten Plätze in Indien ausgcsucht hat. Das steht im Widerstreit mit allen Grundsätzen des Kriegsrechts und der Menschlichkeit unserer Tage. Dazu gesellt sich noch ein anderer Umstand. Wir haben in Obenstehendem allein die Ziffern für normale Jahre gegeben, aber es sind auch besonders ungünstige Jahre, und es ift Pflicht, auch mit diesen zu rechnen. In, Bezug auf Ahmednagar ist viel von der Pest gesprochn worden. Es ist in der That ein Peststrich, und hier steckt vor allem die Schändlichkeit von Englands Behandlung der Kriegsgefangenen. Im Jahre 1899 hat die Beulenpest eine Sterblichkeit bis 33.4 per Tausend erreicht. Das ist allerdings noch lange nicht jene Sterblichkeitsziffer, wie in den Burenfrauen- und KinderGefangenenlagern in Südafrika. Aber es ist arg genug. Nun mag jede? selbst beurtheilen, ob er mit dem Bicekönig von BritischIndien, Lord anzon, und mit Lord Lord Georg Hamilton in Ahmednagar einen befriedigenden Aufenthalt für Burenkricgsgefangene sieht. Die oben angegebenen' Ziffern und Tatsachen sind authentisch, denn sie sind dem letzten 'Bericht des Chefs vom Gejundheitsdienst bei der britisch - indischen Regierung aus dem Jahre 1d99 entlehnt. Pineapple Short Cake. Zwei Tassen Mehl und zwei Theelöffel Backpulver werden zusammen gesiebt, dazu kommt 1 Tasse Zucker, je nach Belieben, und A Tasse Milch. Dieser Teig wird in zwei Hälften getheilt und jede Lage separat gebacken, 'azwi- . ."l. ; : eil. o .l,.:. 'FEZZZSrSZZ
l7r V .7 s m7J vt odn Strafgefangenen zu behanF r u h l i n g s o m e , l U WM sd ihrer Bedeutung und hacke zarten Spinat. Sauerampfer i geworden und verlanKerbel. Petersilie, rm YMeKe 1 tt JLntmil mii Wn slnh?s
Handvoll, nebt etrs Schm tlauch zusammen reckt feil., dämvfe es mit einem Eßlöffel feinem Mehl und ein Viertel Pfund Butter ein wenig; thue es dann zum Verkühlen in eine Schüssel. 7ühre sechs Eier, Salz und Mustatnuh daran und backe mir Bu!ter in einer Pfanne Omeletten.
klrbeiterfrage in Ruhland. Vor zwanzig Jahren wurde Rußland mancherlet über Arbeiter und ! Arbeiterfrage ge chricben, m Wirklichoarin oeasilgienAroeiier ruyrie.l in IS 3 . .U1L. j fTr.: (T - .X. wenig beneidenswerthes Dasein. Doch ihr Leben war immer noch besser als das von Millionen Bauern in denDörfern. Sie hatten doch wenigstens satt zu essen. Und dazu kam es kaum je vor. daß die Fabriken sich zu Arbeiter entlassungen M großem Umfang genöthigt sahen. Bei der geringen EntWickelung der Industrie und der hohen 3 J i ' 7 ollmauer aeaen fremde RnncinllTc konnten die Fabrikanten kaum jemals die Nachfrage befriedigen. Mit dem verstärkten Eindringen fremden, nach lohnender Beschäftigung suchenden Kapitals in Rußland wurde das anders. Die Zahl der Fabriken wuchs, der Wettbewerb fing an, sich geltend zu machen, der Absatz der Erzeugnisse wurde schwicriger,Handelskrisen machten sich schwerer als bis dahin fühlbar. Diese Lage übte sofort Rückwirkung auf die Arbeiterverhältnisse. Man begann ihre nach europäischen Begriffen ; ohnehin lächerlich niedrigenLöhne noch herabzudrücken: man beutete sie durch Auszahlung in minderwerthigen Waaren statt in Geld aus und setzte sie w Krankheitsfällen und dergleichen ein fach ohne jede Rücksicht aufs Pflaster. Die Regierung sah dem lange theilnahmslos zu. Ihre Verwaltungsorgane standen jeder Zeit auf feiten der Unternehmer und hielten jede Aeußerung von Unzufriedenheit der Arbeiter mit rücksichtsloser Gewalt nieder. Es war das um so leichter, als die xm'u ften großen Fabriken Rußlands ziemlich abgelegen von Stidten erbaut sind und alle oder die Mehrzahl der Arbeiter und ire Familien in ihren Mauern 5et)erbergen. Diese ursprünglich durch die geringe Kulturstufe der Leute und dem Umstand, daß sehr viele nur für einen Theil des Jahres aus ihren Dörfern nach den Fabriken wandern und dort auf Unterkommen angewiesen sind, gerechtfertigte Einrichtung gab vielen industriellen Etablissements allmählich den Charakter von Zuchthäusern. Die Leute befanden sich in jeder Hinsicht in Abhängigkett vom Unternehmer, unterlagen einer eisernen Disciplin und waren Mißhandlungen und da ärgsten Ausbeutung wehrlos preisgeben. Erst das langsame Heranwachsen eines gebildeteren Arbeiterftandes und das Eingreifen aufgeklärter Vertreter der höheren Stände führte zu einer ersten Aenderung dieser Zustände. In den achtziger Jahren wurden Matzregeln ergriffen, um dem Arbeiter eine regelmäßige Zahlung von Geldlöhnen llnd ein gewisses Maß von persönlicher Freiheit zu verbürgern. Es wurden Fabrikinspektionen eingeführt und die ersten schritten zur Herbeiführung europäischer Zustände auf diesem Gebiete gethan. Damit nicht zufrieden, strebten die für soziale Fragen intersArten Kreise danach, die Nachahmung der deutschen Arbeiterversicherungsgesetze durchzudrücken. Es gelang ihnen, gewisse Fortschritte auf vem Gebiete der Haftpflicht der Unternehmer "bei Unfällen und dergleichen zu erreichen und weiteres vorzubereiten. Doch das alles erwies sich in der Wirklichkeit als ungenügend. Jeder Sachkenner weiß, wie zahlreich die Verstöße gegen die Arbeitergcsetzgebung in Rußland sind und wie wenig vavon der Oeffentlichkeit bekannt wird. Bci der Entlegenheit vieler Fabriken, der Unzuverlässigkeit vieler Beamten, der krassen Unwissenheit der Arbeiter ist eine wirksame Controlle fast UNM02!ich. Die Arbeiter wissen wohl, daß oft übervortheilt und widerrechtlich behandelt werden. Bei dem Mangel jeder Organisation und Vertretung muffen sie aber ihren Groll hinunterschlucken. Gewöhnlich vergessen sie ihn beim Schnaps. Kein Wunder, wenn unter solche.t Umständen Arbeiterausstände bis vor kurzem in Rußland fast unbekannt waren. Als es einmal die Arbeiter :iniger großen Fabriken bei Moskau damit versuchten, wurden sie von den Kosaken zusammengepeitscht und -geschossen. Jede Regung der Unzufriedenheit wurde seitdem meist mit Prügeln oder Sibirien bekämpft. Doch die Zeit ist fortgeschritten, 'c'.l der unausgesetzten künstlichen Förderung der Industrie, mit der langsawen Besserung und Gesundung der wirthschaftlichen Verhältnisse Rußlands ist die Zahl der Arbeiter ebenso wie ihr geistiges Niveau gewachsen. Man veranschlagt die Zahl der vom ländlichtn Beruf dauernd zur Jndusiie übergegangenen Arbeiter jetzt be rcilv uu reits auf zwei Millionen. Es ist unmöalich. sie auf die Länge wie Skl. - 5 "sie wollen sich weder länger wehrlos a.isbeuten lassen noch wie früher ihre ganze Existenz in das Beliebn der Fabrikanten stellen. Die damit geschaffene Lage ist von unverkennbarem Ernste. Immer zahl
reicher werden die Ausstände, immer
iUUlCi, VIC UCl Ull lU.li Unb Publikum. Man überzeugt sich allmählich, daß Kosakenpeitschen und &mehrt 01jf die i'nnn nickt ausreif 4 4 r A CD Vl Kt WAtin - k T 1 I n x Nähe von Petersburg in diel-r . . ' . O I Hinsicht thun wvd. Wirkung der lektricitiit. Wirkungen eines durch Elektrizität Erschlagenen" betitelt Andre Broeme merkwürdige Mi.theilung an die Revue Scntiflgue . Broca wäre durch zufällige Berührung mit ..: ...s n ' v. i : r j(. r:i . eurem uu wt iuuiiam eilung von Paris kommenden Wechselstrom beinahe gelobtet worden und wurde nur durch die Geistesgegenwart seines Assiftenten gerettet, der binnen drei Sekünden den Strom zur Unterbrechung gebracht hatte. Der Strom hatte eine Spannung von 110 Volt und einen Wechsel von 42 Perioden in derSekunde, dieSpannung genügte, um zwischen Mi 6 Centimeter von einander entsernten Drähten eine fortgesetzte elekirische Entladung zu erzeugen. 'Die Wirkung auf den Verunglückten läßt M j wei Gruppen von Erscheinungen betrachten: die einen sind die subjectiven Empfindungen während der Wirkung des Stromes, die selbstverstündlich nur sehr mangelhaft beobachtet werden kannten, die anderen sind die Folarscheinungen, die viel gewisser zu verzeichnen waren. Zu bemerken ist noch, dah eine Verbrennung der Haut nicht stattfand, weil Broca die bekden großen Elektroden in den Händen hielt. Er wurde durch einen allgemeinen Muskelkrampf zu Boden geworfen, nachdem er noch Zeit gehabt hatte, eine kräftige Anstrengung zu machen, um die Elektroden loszulassen, die er aber unmittelbar darauf als nutzlos einsah. Ihm fielen sofort die ihm bekannten Experimente anderer Forscher ein, und er sagte sich: Das rührt von dein Wechselftrom, mein Herz bleibt stehen, und ich bin verloren." Er versuchte noch seinem Assistenten zuzurufen: Schneide die die Leitung durch." aber er vermochte nur noch einen unartikulirten Schrei uszustoßen. Auf der Erde liegend verlor er die Empfindung von dem Vorhandensein seiner Hände und Arme; dabei schien es ihm, als ob die Wände des Raumes sich in einemMnvon 46 Grad gegen ibn neigten und sich leuchtend grün färbten, dann verlor er gänzlich das Bewußtsein. Der Assistent, der unterdeß die Leitung durchschnitten hatte, hob den Erschlagenen" auf, und das Bewußtsein kehrte diesem zurück. Broca fühlte keine Schmerzen, aber ein unbeschreibliches Angstgefühl. Er konnte gehen, es schien ihm aber dabei, als ob er nur Kopf und Beine hätte, aber weder einen Rumpf noch Arme. Er versuchte die Arme zu bewegen und fand sie völlig gelähmt. Als der Assistent seine Hand berührte, fühlte er eine durchdringende Kälte. Dieser kniff ihn dann stark ins Fleisch, ohne daß er es fühlte. Die Muskelempfindlichkeit war also völlig aufgehoben. Nach 3 4 Minuten wurde die Bewegung der Ellbogengelenke möglich, eine Viertelstunde später auch eine kleine Beweaunq der Finger. Mit großer Mühe . . . - cm . . 1 . a gelang das chreioen eines Wvrles. Die Empfindlichkeit der Haut und der Muskeln kehrte erst langsam zurück. Das Gefühl äußerster Kälte dauerte eine halbe Stunde fort und war geradezu schmerzhaft, wenn die Hand auf ein metallenes Lineal gelegt wurde. Mit Mühe ging der Verunglückte nach Hause und legte sich nieder. Nach U Stunden aber befiel ihn eine heftige Herzbeklemmung. Der Puls machte ungestüme Schläge, setzte dann auf zwei Sekunden aus und so fort. Dieser fürchterliche Zustand dauerte dreiviertel Stunden. Noch ani fönenden Tage fühlte sich Broca wie zerAlagen. und erft 48 Stunden mich dem Unfall waren die Folgen gänzlich überwunden. Die vorübergehende Lähmung erklärt sich durch die Wirkung des Stromes auf das Gehirn oder durch die infolge des Muskelkrampfes eintretende Ermüdung, auch wohl durch die unmittelbare Wirkung des Stromes auf das Gewebe. Die letzte Vermuthung ift die wahrscheinlichste, weil die Beweglichkeit in den Muskeln um so länger behindert ist, je stärker der Strom ist. Die späteren Herzstörungen sind wohl eine Folge der Gegenwart von Giften im Blut, die durch die heftige Muskelreizung erzeugt werden. Durch die Statistik läßt sich nachweisen, daß die Amerikaner die größten Kaffeetrinker der Welt sind. Im Rechnungsjahre 1899 1900 wurden insgesammt nicht weniger als 787,991.911 Pfund Kaffee importirt, wofür dem Auslande $52, 467,943 bezahlt wurden. Wieder ausgeführt wurden 39.191.140 Pfund zum Werthe von $3,690.817. so daß 748,800,711 Pfund zum Werthe von tz48.777.126 für den Verbrauch des Landes vervlieben. Das heißt, es bleibt in unserem Lande genug Kaffee, um jedem Manne, jeder Frau und jedem Kinde im Iah 9.81 Pfund Kaffee zum Koftenpreise von 6j Cents oaö - ' Pfund zu geben.
Täglicher Markt -Bericht. Texas Oel Aktien. Beaumont, Texas, 98 Juni. Folgende sind die Aktien, welche an der l)elbörfe in Bcaümont, .eras, und bci MoeUer Tavidson, StaatSagcntcn, Zimmer 3738 Lombard Gebäude, Indianapolis, Ind., eingetragen sind. Moellcr '& Davidson nehmen Austräac für Aktien zu den verlangten Preisen, wie folgt, entgegen : m . . eievsckaft : kliknlaxilal Pari ntd rrlanat Rational Oil und Pipc !lr Ko 5 5,u,iv $ l 0 E Eitizcns Consolidatkd Oil Eo 1,000,(100 MM Trxas Oil Pipr Line Co 2,500,00 10 00 5 00 Tbc Vevsrr Oil Companv. 100,000 IM l'u Boiianza Oil & Prosxrrting Eo 150,000 1 , Saratoga Cil Pipr Link Eo j 0U0,üfiO ,., N, tbt ratlknbach Oil Co 300.000 1 00 ' Tbe Leabord Oil Co 500 000 l.ot) S Trxas-Rrw Orlcans Oil Co 1,000,000 1 00 1 00 naconoa Oil 6 Refining Co 500,000 1.00 ' Columbia Oil Co s.ow 100.00 ,. alveston Land Oil So . 20,000 25.00 100 00 XfäEÄV. 0.100 1.00 l'oo Buffalo O'i C 3.000.000 . , Poealis Oil Co 340,000 1.00 25 Ira O'Wyie Beaumont Oil So 3.H00.000 10 '.10 crmon iwericaii Cil C 1 .000.000 100.00 100.00 irtotCilCo 50,000 IM VB estvus Cil So 250,000 .10 .10 Mamouth Ctl. Mineral und Lke o 1.000,000 100.00 100.00 Trxa C'l Land o 500.000 1.00 $ .50 Wir sind gern bereit unseren Kunden appen, Prospekte und Onelagen aller obigen esellschasten in unserer Office ji, zeige.
Biehmartt. Jndianap'ls Union Viehhöfe, 28. Juni. Rindvieh. Gewählte bis primoExport Stiere, 1350-1500Pfd $5.50 5.90 5.60 5.30 4.85 4.40 4.25 5.00 Mäßige bis mittlere Export Stiere 1200-1400 Pfd. 5.30 Gute bis prima Schlächter Stiere 11 00 bis 12 50Pfd 5.00 Gute bis gewählte Feeding Stiere 4.50 Maßige öis gute Feeding Stiere, 900-1100 Pfd. 4.00 Leichte Stockcrs 3.50 Gute bis gewähllc Rinder. 4.50 Mittlere bis gute Rinder. 3.50 Gewöhnliche leichte Rinder 4.00 Gute bis gewählte Kühe. . 4.00 Mittlere bis gute Kühe.. 2.75 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.25 Kälber 5.00 Schwere Kälber 3.00 Prima bis fancy Exvort Bullen 3.00 Gute bis gewählte Schlach ter Bullen 3.00 Gewöhnliche bis guteBullen 2.00 Gute Kühe mit Kalb 530 GewöhnlicheKühe mit Kalb 510 Sckweine. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere 56.15 Gemischte. schw.Packing 6.05 Gute bis gewählie leichte 6.00 Gewöhnliche leichte 5.95 Pigs 5.00 Roughs 5.00 Schafe. Spring Lamvs 54.00 Gute bis gewählte Lämmer 3.25 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.00 Gute bis gewählte Schafe 3.00 Ordinäre bis gute Schafe 2.00 Stockers 2.00 Böcke, per 100 Pfd 2.00 4.50 Ms 2.75 6.25 5.01 3 75 3.75 3.00 550 530 6 20 6.15 6.10 6.00 5.90 5.75 5.50 4 00 3.25 3.50 2.75 2.50 3.00 Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas 51.25-51 75 per Dutzend Citronen, 53.00 für 300360. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Persische 5c per Pfund. Kokusnüsse. 3.50-4.00 per Hundert. Orangen, Seedlings 52.50; Meditcr Sweets 53.754.00 ; Tangarine 52.50 per halbe Box. Erdbeeren 51.00-1.25 per 24 Pint Casc. Rhubarb 10c per Dutzend. Kirschen 51.25 per Ease. St.ichelbeeren 51 25 per Case. Himbeeren 52.00 für 25 Pints. Johannisbeeren 51.10 per Cafe. G e mü i e. Zwiebeln 5: per Dutzend Bundes. Tomatoes Crate, 6 Körbchen 52.75 Radieschen per Dtzd. Bunches 10c Salat 6c per Pfund. Spinat, 50c per Faß. Rothe Rüben 20c per Dtz. Bunches Kehl 75c per Faß Oyster Plant 25c für 2 Dutzend Bunches. m 4 tr y j .r. , elleKartosseln-5 1.00 per ujjei Burbanks und runde weiße 70c und 75c Gurken 30c per Dutzend. Grüne Erbsen 80c per Bushel. Spargeln 15c per Bunch . Kraut $1.25 per Crate. Wachsbohnen 51.60 per Box. California Pfirsiche 51 per Box. Wassermelonen $35 per Hundert. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleifch Westliche Stiere 7-84; hiesige Stiere 8f-8c; hiesige Rinder 350 bis 600 Pfund 7c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 7c; Stier Bordervirrtel 7c; Btitx Hintervierlel lOc; Rind Hinterviertel 10c; Rind Vor dcrviertel 6c; Kuh Vordervicrtcl 5jc; Kuh Hinterviertel 9c. Frisches Kalbfleisch Kälber 9c; Hintcrvicrtel 13c: Vordcrviertcl 8c. Frisches Schasfleisch Kammer per Pfd. 10c; Scbafe 8fc; Schenkel 10c; Racks, kurz. 16c. Frisches Schweinefleisch. Loins 9c101c ; Cottage Schinken 8fc ; gcyäu 5ete Schultern 8c, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt, 10c ; Tender loins 14c ; Spare Rios 6c ; Tail Bones 5c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Quali tät: 20-18 Pfund 12fc; 15 Pfund 12c; 12-10 Pfund 12fc; Zweite Qualität 20-18 Pfund 15 Pfund llc; Pfund 12c; 10 Pfund 12c. kalifornische Schinken 6 bis
13 bis 15 Pfund . Frühstück Speck Klarer English Cured 15c; gewählter Sugar Eured 14c; 6-7 Pfund im Durchfchnitt 14c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt lle; 5 Pfund im Durchfchnitt, schmal, llc; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc. Speck, Engl. Gewählter. 8 bis 10 Pfund im Durchfchnitt, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchschnitt, 12c. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 10c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 10c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd.. 10c; Klare Bellies,25bis 30 Pfd., 10c; 18 bis 22 ,Pfd., 1Gc;14bis 16 Pfd., Ilc; Klare
Pfund 8c; 10 bis 12 Pfund 7c;
Rücken, 20 bis 25 Pfd., 10c; Rücken 12 4-d0.bis 16Pfd..10c: Klare Rücken 6 hi Q
w.,. Schultern, Engl. Cured 18 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 9c; 10 bis 12 fund 9c Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. SetS, 13c; Außenseiten llc; Innen feiten 14c; Knöchel 14c. Gcpöckeltes Schweinefleisch, Knochen loses Fancy Pig 520.00; Klares Bean 19.00; Family 17.00; Short lear 16.00: Rumpf 15.00. Schmalz, in Tierces, 1. Oualltät loz.; 2. Qualität 9ßc; 2. Qualitkt 9c. Würste, Geräucherte Brarwurft 8e; Frankfurter 8c; Wienerwurst 8c; Knackwurst 8c; Bologna in Dünn 6c, mi Tuch 6jc. etreide. Weizen-Ro. 2 rather 66c auf dk Geleisen, 66c von der Mühle ; Ro. 8 rother 62-64c; Juni 66c auf dt Geleisen; Wagenweizcn 67c. j Korn-Ro. 1 weiß 44c; Ro. 2 weiß '44ic; Ro. 3 weiß 44c; Ro. 4 weiß 404,-42; Ro. 2 weiß gemischt 42c; No. 3 weiß acmi cht 42c; Ro. 4 eiß gemischt 38 - 40c; Ro. 2gelb43c; Ro. 3 gelb 43c; Ro. 4 gelb 394-41c; Ro. 2 gcmifcht 43c; Ro. 3 aemischt 43c; Ro. 4 gemifedt 39 - 41c; an Kolben 41s. Hafer-Ro. 2 weißer 29c; Ro. 3 weißer 28s c; Ro. 2 gemischter 281c: Ro. 3 gemischter 27 27 Heu-altes Ro. 1 Timothy 11.2511.75 Ro. 2 Timothy 10.00-10.60 Kaffee. Folgende find die Indianapolis Preise : Gewöhn!, bis guter 12e-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27c; Golden Rio 23-26; Java 28-31c. In Packe ten: Aiiosa Nl.25, Lion 11.25, Jersey 11.25, Caracas 10.75, Dillworth' 11.76 Dutch Java Blenö 12.50, Mail Pouch 11.25, Gates Blended Java 10.76. GrocerieS. Zucker Dominoes 6.37c; Stückzucker 6. 37c; puwerfirter 5.97c; XX pul verisirter 6.02c; Standard granulirter U.MI, fflllCX IJTUUUUTieT O.i C; Uüf5 u37(. fcroffCWrS' 6.32c; Ridger , . I ff - r . . fr x. o W000 A 5.37c; Phoni, A 5.32c; Empire A 5.27c; Ideal Extra Golden C 5.22c; Windsor Cxtra C 5.22c; Ridgewood extra C 5.02c; gelber C 4.92 ; 16 gel bor 4.77. Eingemachte Früchte BlackberrieS, 5Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf., 52-2.25; Seconds 3 Pfund 51.50 $1.65; Pie 51.40-1.50; Anana,, Standard, 2 Pfund, 51.66-1.90; See onds, 3 Pfund, 51.25-1.46; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; BahamaAnanas 51. 90-2. 25; Gesiebte Erbse 51.10-51.75; frühe Juni 51-125r Marrow 95c, eingeweichte 66c 80c y Tomatoes, 3 Pfund, 86c-96c; Zuckerkorn 80c 51.10; Apfelbutter, per Dutzend 3 Pfund, 90c. Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preise : Butter, frische, 10c 12c Eier, 9c per Dutzend. Hühner 7c; Turkeys: junge Häh.ie lt Pfund und darüber 6c : junge Henne 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 6c ; alte Hahne 4$c; Culls und Krumbrüstige 4c ; Einen 6c; (Banse 5.40-6.00. Kate. Engros Verkaufspreise, Jmportirter Schweizerkäsl 27c per Pfund: eindei Mischer Schweizerkäfe 17c; Wisconsin 12.Cream Käse 10c-12c; New York Ehed. dars 13c; einheimischer Limbnrger 13c; 8 Brick 14c.
- s?
k
vvm-'.i
4
