Indiana Tribüne, Volume 24, Number 280, Indianapolis, Marion County, 27 June 1901 — Page 2

WTJndiana Tribüne 27 Juni 1901,

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ß!tuö aus Natur und Heilkunde.

Ersatz des Kehlkopfs welche von ärztlicher Seite immer wie- auch bei verschiedenen anderen Nervenr J ' . . der. leider stets ohne Erfolg, gepredigt . krankheiten zu finden smd. so bei der Dieser Tage hat eme Frau das erfährt neuerdings eine recht an- durch Alkoholmißbrauch eintretenden Santo Spnlto Hospltal in Rom als j schädliche Illustration in experimen- Nervenentzündung, bei der räthselhafgeheilt verlassen, an der Professor de UUtn Untersuchungen, die ein Leipzig ten asiatischen Krankheit Beri-Beri Rossi eine bisher noch niemals ausge- j 0er r t Dr. Tbiersck. anaeNellt haL und anderen, bei denen sich auch der

1,1.,,,. ,. uu. h; i (r fteüte an einer ganzen Weil von sante Opesatwn vorgenommen hat. auen und Mädchen mittels eines Die Frau tte bei , einer Eisersuchts- Druckmessers, der nach dem Princip Kne einen Schuß durch we Kehle er- ber Fderwaage cotruirt war. den halten derart daß der Kehlkops zer- ; absoluten Druck des Corsets in der schmettert wurde und sie nicht mehr ; ailltTt- und Brustweite fest. Das sprechen, und auch nur mit Hilfe einer j Ergebniß der interessanten Studie ist Kanüle athmen konnte. Seit einem ,fgndes: 1. das Corset. wie es heutJahr so lange liegt der Vorgang be- i taae von den meisten Frauen getrareits zurück hat Professor de Rossi rd. lastet mit einem beständigen Studien und Experimente gemacht, um j Druck von 3 bis 44 Pfund auf der

Si'tfwl f,Ar rikn.urtAii Witi iraf. durch Abwechselung des verletzten Keilkopses mit einem animalischen die j Heilung der Frau herbeizuführen; über die Ergebnisse erstattete er auf : dem letzten italienischen Chirurgenongren M. or urzem in Professor de Rossi dann zur Thea ge- ! jajriuen, inoeni er uu einem kehlkopf ein Ersatzstück für den exstirpirten der Patientin gebildet und dieses der Kehle eingefügt hat. Ver-wachsungs-und Heilungsprozeß gingen sehr bald vor sich, jetzt athmet die Frau mit Leichtigkeit und hat auch die Sprache wiedergewonnen. SpinnenundTelegraphend r ä h t e. Merkwürdige Neobachtungen über elektrische Leitungsftrömungen durch Spinnen hat man in Japan gemacht. Es ist in Japan nicht möglich, den elektrischen Draht zur Beförderung von Depeschen zu benutzen, wenn die Spinne ihn in das Bereich ihrer Thätigkeit gezogen hat. Diese industriellen Thierchen benutzen zur Befestigung ihrer zarten Gewebe nicht nur die Acste der Bäume und Sträucher; sie verwenden auch die Verhältniß kurzen Telegraphenstangen und Drähte, die Jsolatoren und den Erdboden als Stützpunkte. Sind die Netze nun vom fallenden Thau befeuchtet, so dienen sie als vortreffliche Leiter, durch die der Strom aus dem Draht in die Erde nebt wkdurck die Linie vollständia

außer Betrieb gesetzt wird. Lange hat Proben des Gewächses, stammten aus Strahlung aussenden, die den berühmman sich in Japan die wiederholt vor- Bangasso am obern Ubangi. Der eß- ' ten Becquerel - Strahlen entspricht, kommenden Strömunaen nicht erklären . bare Kern der Frucht ist eiförmig, und daß also auch die Sonne diese

können; als man die Ursacoe endlich rn den kleinen achtbcinigen Spinnen entdeckte, wurden Arbeiter angestellt, die die einzelnen Strecken revidiren und die Drähte mit Bambusbesen reinfegen müssen, merkwürdigerweise zeigen sich tne Spinner aber weit thätiger in der Reparatur ihrer Netze, als die Besen im Zerstören derselben. Giftwirkung des Kupfers. Die französischen Naturforscher Dehrain und Demoussy haben die Beobachtung gemacht, daß Weizen. Luvinen und ander Pflanzen in destillirtem Wasser, welches in großen kupfernen Apparaten hergestellt worden war. aufhörten, Wurzeln zu bilden, während sie sich in solchem Wasser, welches in Glasgefäßen hergestellt worden war. sogleich kräftig weiter entwickelten. Silber. Blei und Zinn zeigten . auch keine schädigende Einwirkung.

- i r - J ' i w i v f während Kupfer den sofortigen Still- ! diese Frucht als das erste von ihm gestand der Entwickelung herbeiführte. fundene natürliche Erzeugniß. das alle Die chemische Untersuchung ergab, daß ! chemischen Eigenschaften eines vollen-

schon der Zusatz von 1 2 Aehnmnliontel Kupfer zu dem Wasser hinreicbt. das Wachsthum der Wurzeln zu hemmen. Eine ähnlich Wahrneh - muna ist übriaens schon viel früher von dem deutschen Botaniker Nägeli gemacht worden, wie eine nach seinem Tode erschienene Abhandlung aus dem Nachlasse beweift. Als er kupserhaltige Münzen in Glascylinder mit Wasser legte, welches für die Untersuchung der Pflanzen benutzt wurde, zeigte sich die schädigende Wirkung des Kupfers sogar noch später, nachdem die Münzen entfernt, die Gefäße gereinigt und frisch destillirtes Wasser benutzt worden war. Auf diese Weis macht sich die Giftwirkung des Kupfers noch bemerkbar, wenn letzteres dem Gewicht nach nur den tausendmiUionsten Theil des Wassers ausmacht. BrototneKrume. Das neueste diätetische Mittel, das zumal von französischen Aerzten gegen allerlei Verdauungsstörungen, gegen Fettleibigkeit und Zuckerkrankheit empfohlen wird, nennt sich Brot ohne Krume." Es besteht, wie schon der Name andeutet, lediglich aus härterer Pruste. Diese ist zweifellos um vieles nahrhafter als die weichere Krume; die Kruste enthält etwa doppelt soviel Eiweih als die Krume und nur etlva zwanzig Prozent Wasser, während der Krume vierzig Prozent zukommen. Außerdem ist die Löslichkeit der in der Kruste gebildeten Eimeitzkörpcr ungleich größer als derjenigen, die sich in der Krume bilden. Man hat daher die Krume bekömmlicher und nahrhafter machen wollen, indem man sie noch einmal einer höheren Temperatur aussetzt und zu Zwieback, Biskuit, i?akes u. ,'. w. verarbeitet. Diese Art Backwerk, die gewissermaßen einen Ersatz für die eiweißhaltige, leicht lösliche Kruste bilden soll, erhält aber das verlorengegangene Eiweiß nicht wieder. Das Brot ohne Krume" verdankt den Vorzug. ganz ohne Krume zu sein, dem Umstand, daß es in einem Zuge geblasen wird; es wird mechanisch geknetet und gebacken, ist vollkommen frei von Keimen und hält sich mehrere Monate lang in einem trockenen Raum. Der Geschmack soll durchaus angenehm sech.

Der Druck des Corsets. Die Gefährlichkeit des Corsets. !

J?. ' . aiftt: o ;m nsammenbanoe mit den übrigen Bestandtheilen der beengenden Kleidung ist das Corset. von Ausnahmcn abgesehen, als die Ursache dauernbfr Schädigung am Brustkorb und am ! übrigen Rumpf zu betrachten. Alle Bestrebungen, die dahin zielen, durch eine vaffende ffiefnrmfle bunn derarti gen Schädigungen vorzubeugen, sind daher vom gesundheitlichen StandPunkt aus dringend zu unterstützen. In dem Wettstreit zwischen Hygiene und Mode ist freilich, allen ärztlichen Episteln zum Trotz, die letztere noch immer Siegerin geblieben. Die Moandsubohne. Im tropischen Afrika wächst eine einjährige Pflanze aus der Familie der Leguminose, wozu fast alle unsere Gemüse gehören, die von den Negern weit und breit angebaut und gegessen wird. Sie hat auch schon einige Verbreitung ub-r den jcdwarzen ISrvtljeil hinaus erfahren und man findet sie ge- j legentlich im südlichen Asien, auch in Brasilien. Der afrikanische Name, unter dem sie bei den Negern bekannt ist. heißt Wvandsu, während sie von , den Botanikern Glycine Subterranea ! genannt wird. Der Nahrungsmittelchemiker Xilland hat neulich die Frucht

oes ÄZvanoju. oie aus einer ecmoie son neuerdings gegebene Erklärung mit einem Kern besteht, und wie die i von dem Ursprung der noch immer Erdnuß (Arachis) unter der Erde reift, j räthselhaften Himmelserscheinung weauf ihre chemische Zusammensetzung j sentlich gestützt. Thomson nimmt i c r it i. i r . i I .m zL 1 . - - . . ...

uno lyren carirweril) unieriucnr. e w...t il :i rii t x ounieiroio. rn 'azwarzen ireisen und mit einem weißen Nabel, der nickt schwarz umrändert ist wie bei den meisten Bohnen. Er gibt ein sehr weißes Mehl, dessen Geschmack nach dem Kochen durchaus an den der Kastanie erinnert. Durch die Enthülsung verliert er 8 Prozent des Gewichts, wie unsere Bohnen. Das Gewicht der Kerne schwankt zwischen 0.35 und 1.10 Gramm, ihre chemische Zusammensetzung ist f e: 58 Prozent Stärkestofft, 19 n ' eoffhaltige Substanz. 10 Wasser. - .ttstofse. 4 Cellulose und 3 Asche. Wenn nach den Lehren der Physiologie angenommen wird, daß der menschliche Organismus täglich 120130 Gramm stickstoffhaltige Substanz. 56 Gramm Fett und 500 Gramm Kohlenwasserstoffe braucht, so würden diese Bedürfnisse in 1 Kilogramm Woandsubohnen sämmtlich enthalten sein. Balland bezeichnet beten NahrungsmUtles ausweist Warnung vorButtermllch. Wie die Milch, so enthalt auch die ; beim Buttern gewonnene Buttermilch. die beim Eintritt der wärmeren Iah rcszeit als erfrischendes Getränk ge r 1 ? . c t. . r . icyatzl wiro, eine groe von rimen aller Art. Dies und der nicht unbeträchtliche Gehalt an Gährungsftvffen sowie an freier Milchsäure läßt es erklärlich erscheinen, daß manche Menschen nach dem GenutZ von Buttermilch allerlei Reizerscheinungen im Verdauungskanal davontragen. Für sie verwandelt sich das anscheinend so harmlose Getränk in aährend Drachenblut". Personen mit empfindlichen Verdauungsorganen, zumal kleine Kinder, deren Schleimhäute ungleich reizbarer smd. sollten sich diesen Genuß deshalb lieber versagen. Es sind aber nicht nur Gährungskeime. sondern wirklich krankheiterregende Bakterien, die in der Buttermilch lange Zeit vegctnen. Zwei amerikanische Forscher. Dr. Bolley und Dr. Field. haben vor einiger Zeit die Milch und ihre Produkte auf i hren Keimgehalt untersucht und unter anderem gefunden. daß ein gefährlicher Krankheiiserreger. Thyphusbazillus. bis zu vier Monaten in der Buttermilch bestehen kann. Man wird also, zumal bei drohender Typhusgefahr, in dem Gnuh der Buttermilch zurückhaltend sein müssen, und man kann das um so eher, als der Nährwerth dieses Milchsäuerlings nicht allzugroß ist. Nervenchemie. Ueber die Chemie der Nerven haben Mott und Halliburton vor der Royal Society" wichtige Neuigkeiten mitgetheilt. Schon früher hatten die beiden Forscher beobachtet, daß bei allgenl-i-ner Gehirnlähmung, wie sie bei GcisteskranZen stattfindet, die ausgeprägte Entartung des Gehirns von et icr chemischen Veränderung der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit begleitet ist. Diese Veränderung zeigt sich vor allem in dem Vorhandensein des sog. Gallenstvffs (Cholin). der als Zersetzungsproduct verwickelter chemischer Verbmdüngen betrachtet wird und sich auch, im Blute vorfnlden kann. Jetzt haben jene beiden Gelehrten festgestellt, daß solche Veränderungen des Nervenge

webes nicht nur bei der allgemeinen Lähmung der Geisteskranken, sondern

m vr, fr vw i r t. i Gallstoff im Blute vorfindet. Ein GehQtt von Cholin im Blut ist auf chemifchem Wege nachzuweisen, außerdem durch eine Prüfung des Blutdrucks, und seine Feststellung dürfte somit für die Erkennung gereifter Nervenkrankheiten von großem Werthe sein. Die Forscher haben einen Gallenstoffgehalt im Blut auch künstlich bei Thieren durch eine Zerschneidung von Nerven hervorrufen können. Wenn bei einer Kode die beiden öüftnerven durchgeschnitten werden, arbeilen sie eine Zeit lang noch weiter und verlieren ihre Reizbarkeit erst nach drei Tagen. Dann stellt sich bei ihnen ein zunehmender Gehalt an Wasser und ein abnehmender an Phosphor ein, bis ihre Zersetzung vollständig geworden ist. Die Nerven können jedoch allmählich wieder gesunden, indem sie zu ; ihrer früheren chemischen Beschaffenheit zurückkehren. Der chemische Vorgang der Erkrankung besteht wayrscheinlich darin, daß sich das Phosphorhaltige Fett in phosphorfreies verwandelt, das dann von dem Organismus aufgesaugt wird und somit auch in's Blut gelangt. Eine solche Nervenentartung tritt bei den äußeren Nerven früher ein als bei denen des Gehirns. Vom Nordlicht. Der dänische Nordlichtsorscher Prof. Paulsen ist auf Grund seiner letzten Untersuchungen zu der Ueberzeugung gekommen, daß das Spektrum des von der Aurora borealis" (Nordlicht) ausgesandten Lichts vollkommen übereinstimmt mit dem des sogenannten kathodischcn Spektrums des Stickstoffs. Dadurch wird eine von dem : englischen Physiker Prof. I. I. Thomnämlich an. datz alle Korper eme seine ; igencyatt vesttzt. Wenn dleze eigen , - - . - . tkümlicbe Art der Sonnenftrabluna in , das Bereich der magnetischen Anzie- ; hung der Erde kommt, so wird sie nach deren magnetischen Polen abgelenkt, und wenn sie endlich in derAtmosphäre ! die Höhe einer geeigneten Dichte erj reicht, so läßt sie Lichterscheinungen entstehen, die denen der Kathodenstrahj len in luftverdllnnten Röhren ähnlich sind. Diese Erklärung verbindet also das Wunder der Nordlichter mit dem Wunder neuentdeckter Strahlen. Das eer als raftquelle. Die Umsetzung der Kraft der Meereswellen in Elektricität ist eine Aufgäbe, an deren Lösung man schon lange gearbeitet hat. und bis jetzt ist von zwei Erfolgen auf diesem Gebiete, die ein Amerikaner und ein Deutscher erzielt haben zu berichten. Sollten sie sich bewähren, so wäre außerordentlich viel gewonnen, denn in dn Meereswellen liegt bekanntlich eine ungeheure Kraft. An der Küste Californiens hat ein Ingenieur Wright einen Wellenmotor hergestellt, dessen praktischer Erfolg sich mit den theoretischen Berechnungen gedeckt haben soll. Am äußersten Ende eines etwas über 100 Yards weit ins Meer hinauslaufenden Vorbaues befinden sich drei große Schwimmer, die naturgemäh von jeder einzelnen Meereswelle bewegt, also gehoben und gesenkt, werden. Mit ihnen stehen Hebelarme in Verbindung, die eine Pumpvorrichtung in Bewegung setzen, durch die ein Behcilter aus Stahlplatten gefüllt wird. Das im Behälter unter starkem Drucke stehende Wasser wirkt aus eine Turbine. die zum Antrieb einer Dynamomaschine dient. Bisher wurden durch jene drei Schwimmer durchschmttl'.ch neun Pferdekräfte dauernd erzielt, und es sagt sich nur noch, ob und inwieweit größere Unternehmungen von entsprechendem Erfolge begleitet sein würden. Auf welche Weise bei der in Deutschland gemachten Erfindung die KraftÜbertragung vor sich geht, läßt sich bis jetzt nicht sagen, da die Einrichtung des Apparats vorläufig Geheimn':ß ist; nur an der Wirkung läßt sich erkennnen, daß auch dieser Versuch geglückt ist. Es handelt sich nämlich darum, mit Hilfe der Kraft des Wellenschlags Seebojen selbstthätig elektrisch zu beleuchten. Seit einiger Zeit ist eine solche, von einem deutschen Ingenieur hergerichtete, sozusagen von selbst leuchtende Boje an der Elbmündung. , m c - P . fi T . in oer naye oes auf yoinelniicrm Ufer belegencn Ortes Büsum, aufgcstellt. Die Einrichtung ist derart, daß selbst der geringste Wellenschlag .enügt, die zur Erzeugung des Lichtes nothwendige Elektricität hervorzurufen. Die Leuchtboje ist ein sogenanntes Blickfeuer, d. h. alle halbe Minuten flammt das Licht auf und erlischt wieder, ein Vorgang der durch einUhrwerk im Innern der Boje genau zereaelt wird. Das bei dem neuen Verfahren erzeugte Licht soll außerordcntlich kräftig und über Erwarten weit sichtbar sein. Auch hier muh natürlich abgewarter werden, ob der Apparat hinreichend dauerhaft gebaut und Kostenaufwand nicht zu hoch ist. ver

Tögltcher Markt-Bericht. Texas Oel Aktien. B e a u m o n t. Texas, 27 Juni. Folgende sind die Awen, welche an der Oelbörfe in Bcaümont. Teras. und bei MveUer & Davidson, Etaatsaaenten, Zimmer 37 38 Lomdard Gcdäude, Indianapolis, Ind., eingetragen sind. Siedler s Davidson nehmen Aufträac für Akticn ;u verlangten Preisen, wie folgt, entgegen :

wesellscnaft : Ralioiial ZU und Pipc i'ine Co Eiti,cns Consolidatrd Oil Co Itxai Cil V Pire Link Eo Tbr ffcyskr Cil Comranu. Vonariza C il Ab Wrvsxelling Co tU allrüdach l C Tdr Seabord OU Co ?rxa:-Nrw Orleans Oil Co Valvrtton Land Cil Co Mandaitan Vuffalo Cil Co Poesie Oil Co Ira O'Wvsr Beaumont Oil Co Krrnian Nmcriran Oil Co Birlrr Oi Co Pksiru5 Cil Eo Mamoutd Cil. Minrral und i'irar Co Tcxas Cil & Land Co Wir sind grrn drrrit unsrren Uuuden Mappen, unserer Office zu zeigen. Biehmarkt. Jndianap'ls Union Viehhöfe, 27. Juni. Rindvieh. Gewählte bis primc'Export Stiere, 1350-150(Pfd 55.50 Mäßige bis mittlere Export Stiere 1200-1400 Pfd. 5.30 Gute bis prima Schlächter Stiere 1100 bis 1250Pfd 5.00 Gute bis gewählte Feeding Stiere 4.50 Mäßige bis gute Fccding Stiere, 900-1100 Pfd. 4.00 Leichte Stockcrs 3.50 Gute bis gewählte R.'::der. 4.50 Mittlere bis gute Rinder. 3.50 Gewöhnliche leichte Rinder 4.00 Gute bis gewählte Kühe. . 4.00 Mittlere bis gute Kühe.. 2.75 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.25 Kälber 5.00 Schwere Kälbcr 3.00 Prima bis fancy Exvort Bullcn 3.00 Gute bis gewählte Schlächter Bullen 3.00 Gewöhnliche bis guteBullen 2.00 Gute Kühe mit Kalb $30 Gewöhn! icheKühe mit Kalb $10 S ck w e i n e. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere $6.074 Gemischte. schw.Packing 6.05 Gute bis gewählte leichte 5.95 Gewöhnliche leichte 5.90 Pigs 5.00 Roughs 5.00 Schafe. Spring Lamös $4.00 Gute bis gewählte Lämmer 3.25 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.00 Gute bis gewählte Schafe 3.00 5.90 5.60 5.30 4.85 4.40 4.25 5.00 4.50 4. f5 0 4 z.to 6.25 5X1 3 75 7.! jlr w T ! " 6 17 6.10 6.05 5.95 5.80 5.70 5.50 4 00 3.25 3.50 Ordinäre bis gute Schafe 2.00 2.75 Stockers 2.00 2.50 oac, per 100 Psv 2.00 3.00 Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $1.25-$1. 75 per Dutzend Citronen. $3.00 für 300 360. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Perfische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Orangen, Seedlings $2.50; Meditcr Swcets $3.57 4.00 ; Tangarines $2.50 per halbe Box. Erdbeeren $1.00-1.25 per 24 Pint Case. Rhubarb 10c per Dutzend. Kirschen $1.25 per Case. Stachelbeeren $1.25 per Case. Himbeeren $2.00 für 25 Pints. Johannisbeeren $1.10 per Case. Gemüse. Zwiebeln 5: per Dutzend Bunt es. Tomatoeö Crate, 6 Körbchen $2.75' Radieschen per Dtzd. Bunckes 10c Salat 6c per Pfund. Spinat, 50c per Faß. Rothe Rüben 20c per Dtz. Buncheö Kehl 75c per Faß Oyster Plant 25c für 2 Dutzend Bunchcs. Neue Kartoffeln $1.00 per Bushel Burbanks und runde weiße 70c und 75c. Gurken 30c per Dutzend. Grüne Erbsen 80c per Bushel. Spargeln 15c per Bunch. Kraut $1.25 per Crate. Wachsbohnen $1.60 per Box. Geschlachtetes Vieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 7-7c; hiesige Stiere 8H-8Hc; hiesige Rinder 350 bis 500 Pfund 7c-7Zc; hiesige Kühe 400 bis 550 Pfund 6c; Kühe 550 bis 650 Pfund 7c; Stier Vordervicrtcl 7c; Stier Hintcrviertel 10c; Rind Hinterviertel 10c; Rind Vor derviertel 6c; Kuh Vorderviertel 5jc; Kuh HnUkrvnrtcl 9k. Frisches Kalbfleisch Kälber 9c; Hin tervicrtel 13c; Vorderviertel 8c. Frisches Schaffleisch Lämmer per Pfd. 10.; Schafe 8Zc; Schenkel 10c; Nacts, kurz, ltfc. Irisches Schweinefleisch. Loins 9ci 10c ; ßoltage Schinken 8c ; gehäu. ktc Schultern 8c, frische Schinken, 18 Pfund im Durchschnitt. 104c : Tender

loins 14c ; Spare Ribs 6c ; Tail Boncs 5c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Quali tät: 20-18 Psund 12c; 15 Pfund 124c; 12-10 Pfund 125c; Zweite Qualität 20-18 Pfund ; 15 Pfund llZc; 12 Psund 12c; 10 Pfund 12c. Californische Schinken 6 bis 8

,rkap!?al Pari Werth Verlangt k ,.l,,,, Z i., .8, 1 ,,( 100.n0 MMi 2,500,000 10.00 5.00 IOOM0 1.00 IM 150,000 Um .75 1.000,000 1.00 .00 00,000 1 00 .50 500 000 1.00 .5 1,000,000 1.00 1.00 500,000 1.00 .50 .000 100.00 lOO.OO 80,000 25.00 100.00 800,000 1.00 1.00 . 3,000.000 .10 .10 240,000 1.00 25 3,000,000 10 10 . 1,000,000 100.00 100.0 250,0g0 1.00 l.OO 250,000 .10 .10 1,000,000 100.00 100.00 500,000 . 1.00 $ .50

Prosprk:e und Or:-lagen allkr obigen VeseN.scha,'trn in Pfund 84c; 10 bis 12 Pfund 7c; 13 bis 15 Pfund . Frühstück Speck Klarer English Cured 15c; gewählter Sugar Cured 14c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 14c; 8 bis 9 Pfund im Durchschnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchschnitt llc; 5 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal, llc. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchschnitt, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchschnitt, 12jc. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchschnitt, 10c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt, 104c; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 10c; Klare Bcllies.25bis30Pfd., 104c; 18bis22 Vfd.. 104c: 14 bis 16 Pfd Plnr Rücken, 20 bis 25 Pfd., 10c; Rücken 12 x.;. I 5NkX in : Qc,. .-; u i. . vm iu -y v . , ivt, VIUII nuutll U U n V Pfd.,i0zc. ! Schultern, Engl. Cured 18 bis 20 .Pfund im Durchschnitt c; 16 Pwnd I im Durchschnitt, 9jc; 10 bis 12 Pfund 9c Gedörrtes Rindfleisch Schinken, reg. Sets, 13$c; Außenseiten Ilse; Innen Veite! 14c; Knöchel 145c. Gepöckcltes Schweinefleisch , Knochen. loses Fancy Pig $20.00; Klares Bean . in . rv..:i., , . rr, lv.w, nuultty i.vv, Vyori lear 16.00: Rumvf 15.00. Schmalz, in Tierces, 1. Oualttöt 10.; 2. Qualität 9c; 3. Qualität 9c. Würste , Geräucherte Brarwurft 8e; Frankfurter 8c; Wienerwucft 8c; Knackwurst 8c; Bologna in Dar' 6c, n Tuch 6c. Getreide. Weizen-Ro. 2 rother 65c aus den ! Geleisen. 65c von der Müble : Na. rother 1-63c; Juni 65c aus de Geleisen; Wagenweizen 6öc. Korn-No. 1 wein 444c: Ro. 2 etk '44jc: Ro. 3 weiß 44c; Ro. 4 weiß Ro. 2 wein gemischt 424c: 40-42jc; Wo. 3 weiß gemischt 42c: Ro. 4 weik gemischt 38 - 40c;No. 2 gelb43ic; Ro. 3 gelb 43t; Ro. 4 gelb 394.-414.cz No. 2 gemischt 43c; No. Z gemischt 43c; No. 4 gemischt 39 - 41c; an Kolben 41. Hafer-No. 2 weißer 29c; No. 3 weißer 28c; No. 2 gemischter 28fo No. 3 gemischter 27 27c heu-altes No. 1 Timothy 11.2511.75 No. 2 Timothy 10.00-10.50. Kaffee. Folgendes sind die Indianapolis Preise : Gewöhn!, bis guter 12e-18c; prima bis gewählter 20-22c. Fancy 26-27; Golden Rio 23-26; Java 28-3 1c. In Packeten: Ariosa $11.25, Lion 11.26, Jersey 11.26, Caracas 10.75, Dillworth' 11.75 Dutch Java Blend 12.50, Mail Pouch 11.25, Gates Blended Java 10.75. Groeeries. Zucker Dominoes 6.37c; Stückzucker 6.37c; pulverfirter 5.97c; pul verifirter 6.02c; Standard granulirter 5.77c; feiner granulirter 5.77c; CubeS 6.37c; Confcctioners' A 5.32c; Ridge wood A 5.37c; Phöni, A 5.32c; Emptre A 5.27c; Ideal Extra Golden C 5.22c; Windsor Extra C 5.22c; Ridgewood extra C 5.02c; gelber C 4.92 ; 16 gelber 4.77. Eingemachte Früchte BlackberrieS, 3 Pfund, $1.10; Peaches Stand. 3 Pf., $2-2.25; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Ananas, Standard, 2 Pfund, $1.65-1.90; See onds, 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen. 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.26; Gesiebte Erbse $1.10-$1.75; frühe Juni $1-1.25, Marrow 95c, eingeweichte 55c 80c; Tomaioes, 3 Pfund, 85c-95c; Zucker, korn 80c $1.10; Apfelbutter, per Tlchend 3 Pfund, 90c. Butter, Eier und Geflügel. Händler veaklen folgende Preise : Butter, ftische, 10c 12c Eier, 9c per Dutzend. Hühner 7c; Turkeys: junge Hähne K Pfund und darüber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Hennen 5c ; alte Hähne 4c; Culls und Krumbrüstigc 4jc ; Enten 6c; Gänse 5.40-6.00. Käse. Engros- Verkaufspreife, Jmportirte? Schwcizerkäfd 27c per Pfund; einhei mifchcr Schweizerküfe 17c; Wisconsin Cream Käse 10c-12c; New $or! Cheddars 13c; einheimischer Limbrger 13c; Brick 14c.

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