Indiana Tribüne, Volume 24, Number 279, Indianapolis, Marion County, 26 June 1901 — Page 5
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Depeschen. Republikanische StaatsKonvention von Ohio.
Kolumbus, ., 26. Juni. Die republikanische StaatsKonvention von Ohio war nur 3 Stunden in Sitzung und erledigte alle ihre Geschäste. Eine Platsorm, die sich an diejenige der Na-tional-Konvention in Philadelphia an lehnt, wurde angenommen, Senator Forakcr für die Wiedcrnomination in dosfirt und der bisherige Gouvcrnör Nash wieder sür dasselbe Amt non.imirt. Der St. Louiser A u s st t l l u n g s v l a tz. St. Louis. Mo.. 26. Juni. Die Direktoren der im Jahre 1903 hier abzuhaltenden Weltausstellung haö?r sich am Dienstag für den Forest Pari als Ausstcllungsplatz erklärt. Das Nationalkommittee wird wahrscheinlich am Mitttvoch die Auswahl gutheißen. Der Ausstellungsplatz enthält 66t Acres von dem unverbesserten Theil von Forest Park und 450 Acres, die im Westen und Südwesten daran stotzen, ist demnach 1118 Acres groß. Forest Park, der zwischen 1300 nt 1400 Acres enthält und der zweitqrötzte Park in diesem Lande ist. lieat vor dem westlichen Theil der Stadt und ist mit Dampf- wie elektrischer Eisenbahn leicht erreichbar. Durchgebrannt. A k r o n. O.. 26. Juni. I. 5) Crum. der Schatzmeister der Akron Varnish Co.. wird seit einer Woche vermißt und es scheint, daß er sich irgendwohin nach Südamerika unterwegs befindet. Eine in den letzten Tagen vorgenommene Untersuchung hat ergeben, daß Crum vor seinem Derschwinden für $20,000 gefälschte Noten in Umlauf gesetzt hat. Alle Banken. mit denen die Kompagnie Geschäfte machte, befinden sich im Bejiiz solcher Noten. Einige Gläubiger haben bereits um einen Gerichtsbefehl nachgesucht, daß das Eigenthum der Kompaqnie verkauft und der Erlös zur Bezahlung der Schulden verwandt werden solle. Es wird kein Versuch gemacht werden. Crum zurückzubringen. Das 7. Regt. O. N, . orga n i s i r t. Ironien, O.. 26. Juni. Da5 7. Regiment O. N. G. ist hier definitir vrganistrt worden. Die Wahl der Offi ziere ergab das folgende Resuttat: Major C. A. Thompson von Jrontr wurde zum Obersten erwählt; Kapi Halmer von Lancafter zum DberstLeutnont; Kapt. Wooster von Salem und Kpt. Cilland von Summerfielr zu Majors. Das Hauptquortier dd Regiments wird in Jronwn sein. Vom NueiZanv. l5 i Erb scha ft e v-r o. - ß Präsident Loubet ist in cincn m??!?ür diyen Eroschaftsprozcß v:r!?:6e!t td den. 'Die Wittwe des Senators -ret VON Lyon, cmes alten Freund von Loubet, die steben Milkionen l Kröch, httc ihn zum Teftamenisvc2strecker ernannt und rrn? M.llion s er. drei Nindern zug?s prochn. 4 1 S 3 i c nen sollten wohlthätigen Siiftmy?Zi zufallen und für die natürlichen Erb?? -nur N Millionen übrig bleiben, ön Neffe der Erblasserin greift nun ca. Testament unter dem Z)?rwande an 'dnfc Loubet als Staa1sob?rhaupt ?iich das Amt eines Teste rientsvcllstrerfeif übernehmen könne. Das Urtheil dr Gerichts wird ungefähr einen Monal auf steh warten Zassen. -S s a r b r u ö e n. An Stelle de; wegen seines Avancements des Land tagsmandats verlustig gegangene:' ÖberbergrathS Lohnmann wurde del Geh?w Bergrath P-rietze in Saar brücken in's Abgeordnetenhaus g wäl)lt. Sämmtliche 836Wahlmänn7! oab"N ihre Stimmen für Prietze c.b Dieser wird der nationalliberalen.Pa tcr b'irrNen. Oberpost Assistent Balty. der rmtei Mitnahme von unterschlagmenKassen g7ld?rn in H'ohe von 28,000 Mark vo? Kurz von hier flüchtig ging, ist ir Nctnco verhaftet worden. Keine Na.ch siebt der Leidenschaft. Ueber die sogenann ten Leidenschafts-Verbrechen hielt bei Schwurgerichts - Präsident Sauvajol bei der Eröffnung der Sommerschwurgerichtsperiode den Pariser Geschworenen eine gehörige Vorlesung, in bei er ihnen einige sehr nothwendige, wohl gemeinte Rathschläge gab. deren Be folgung höchst wünschenswerth wäre Er hielt ihnen vor. daß die übergroße Nachsicht diesen Verbrechen gegenüber wie sie in Frankreich, und spez'll in Paris, beliebt ist. höchst gefährlich in sozialer Hinsicht sei. da sie anfeuernd wirke, während ein Abschrecken erforderlich wäre. Wenn man bedenkt, daß in Paris allein mindestens fünfzig Personen von den Geschworenen jährlich freigesprochen werden, die aus verschmähter Liebe. Eifersucht oder wegev Abbruchs der Beziehungen Andere gr tödtet haben, so müssen die Mahnungen Herrn Sauvajots sehr berechtig! erscheinen. Ein abenteuerliches Leben beendet. Im Beisein von nur wenigen Personen sind die Ueberreste des Alexander von Gerlach, des AbköK,mlinas einer früher weit be-
kannten hessischen Adelstamilie. im
Krematorium zu Fresh Pond. L. I.. in Asche verwandelt worden. Gerlach starb arm und einsam im St. Peter'Hospital an der Clinton Straße in Brooklyn. wo er längere Zeit an einem unheilbaren Leiden darniedergelegen hatte. Seine Asche wurde in das Haus eines seiner intimsten Freunde an Columbia Heights überführt. Von Gerlach wurde vor 64 Jahren in Darmstadt geboren. , Sein Vater war zu jener Zeit Oberst in der hessischen Armee. Kurz vor seinem Rücktritt avancirte Letzterer zum General. Es heißt, daß Alexander's Mutter eine weitläufige Verwandte der Familie Battenberg war. Der junge Mann genoß seine Ausbildung in der Kadettenschule in Worms und wurde später Leutnant. Das langsame Avancement behagte nicht den jungen, unternehmungslustig gen Offizier und er reiste schließlich nach Oesterreich, wo er später zum Rittmeister der Dragoner avancirte. Sein nach Abenteuern stehender Sinn veranlaßte ihn. sich nach einigen Jahren der Armee des unglücklichen Kaisers Maximilian in Mexlko anzuschließen. Er : entging darauf mit Noth dem Tode i resp, der Gefangenschaft und flüchtcle i nach den Ver. Staaten. Wenige Mo- ' nate später befand sich Gerlach schon j auf der Reise nach Paris, wo er sich ! Marschall Bazaine. den er während der ' mexikanischen Kampagne kennen ' geI lernt hatte, vorstellte. Auf Fürsprache , Bazaine's wurde der junge Offizier dem Stäbe Napoleon's III. zugetheilt. Kurz vor Ausbruch des deutsch-franzö-j fischen Krieges sah sich Gerlach, seiner i deutschen Abstammung wegen, gezwungen. Frankreich's Hauptstadt zu verlasl sen und kehrte nach Amerika zurück. Er 1 nabm zuerst eine Stelle als Reitlehrer j in Walter's Reit-Akademie in RxovU lyn an und führte später die Leitung j des Instituts, bis die Einführung des : Zweirades die Existenz des Reit-Jnsti-i tut ernstlich gefährdete. Gerlach sah ; sich darauf gezwungen, die Stellung j aufzugeben und seine Ersparnisse waj ren dann bald aufgezehrt. Er fristete ' sein Leben kümmerlich mit verschiedejnen Arbeiten, bis eine schwere Kranki hcit ihn bettlägerig machte. Soviel bekannt geworden ist, sollen noch zwei ' Schwestern desVerstorbenen inDeutsch- ! land wohnhaft sein. Eine großeAnzahl mensche sicher Skelette ist in dem Anwesen von ; M. Gaß in Hagen (Westphalen) aufgej funden worden, theilweise in ganz gei ringer Tiefe. Man vermuthet, daß ! man dort den Friedhof aus der Zelt j des 30jährigen Krieges aufgedeckt hat. Damals, als die Stadt Hagen von j lothringischen Truppen besetzt war. in den Jahren 1631 und 1632. starben I nach einer alten Chronik die Menschen ! ..wie die Hühner". Sobald einer der i loihrinqischen Soldaten sich unwohl fühlte und jammerte, eilten seine Kamcraden herbei, durchsuchten seine Kleider und setzten den Unglücklichen einfach vor die Thür auf die Straße, wo er schließlich hilf- und trostlos elendiglich umlam; Niemand, weder Soldat noch Bürger, nahm sich feiner an. An 7000 Menschen sollen allein aus der Stadt damals gestorben sein. Die Zahl der verstorbenen lothringischcn Soldaten dürfte kaum geringe? gewesen Uxr. Vermuthlich bat man jevt das Massengrab der damals verstorbenen Bürge? aufgedeckt. Duisburg. Für die ReichstagsErsatzwahl in Duisburg, die durch die Berufung Möller's ins Ministerium nctbwendig geworden, ist v.n den Natwnaüiberalen Kommerzienrath Srdaes als Kandidat in Aussicht genommcn, nachdem Landtags Abgeordneter Trümer abgelehnt hat. Auch die Antisemittn haben einen Kandidaten. Dr König - Mitten, aufgestellt. L)en W. Geburtstag feierte ein Bonner Universitäts-Professor. der bckannte Zolooge Franz Leydig. Am 21 Mai 1821 zu Rothenburg ob der Tauber geboren, begann er seine akademische Lehrthätigkeit 1849 als Privatdczent in Würzburg. Ordinarius ist er seit 1857. und nach Bonn kam er 1875. Vor 6 Jahren trat er in den Ruhestand. Professor Leydig hat sich du:ch zahlreiche anatomifch-histiologi' fcle Untersuchungen hervorgethan. Herrenloses Gut. MärchenIcM klingt die Geschichte von einem Märchenbuch, welche man sich in Berlin wie folgt erzählt : Zwei Mädchen, die M;!-ag5 aus der Eemeindeschule in der ; Zehdenickerstraß kamen, betrachteten sich unterwegs die Bilder in einem Märchenbuch, welches das eine Mädj chen von einer Freundin geliehen hatte. l Indem sie in dem Buche blätterten, sie! ! dem zweiten Mädchen ein darin lieg?n- , l der Gegenstand auf. Wie sich nun herj ausstellte, waren es neun zufammenge- , faltete Hindert - Mari" - Scheine. Was i aber das Erstaunliche dabei ist. das j Buch war bereits in dritter Hand ver- ! liehen, aber weder die Eltern der Kinder, die das Buch geliehen hatten, noch i die Mutter jenes Kindes, dem das j Märchenbuch gehörte, waren die Be- : sitzer des Geldes, und Niemand latte das Geld beim bisherigen Umherwandern des Buches entdeckt. Sämmtliche Leute, um die es sich handelt, leben in , sehr einfachen Verhältnissen. Jenes ! Buch ist dem betreffenden Mädchen bei j einer Weihnachtsbescheerung in der Schule geschenkt worden. Da das Geld i der Polizei übergeben worden ist. so ist j die Wahrscheinlichkeit vorhanden, daß der Besitzer, er vielleicht der Spender , des Buches ist, gleich jenem Seile? in einem der Märchen von Tausend und eine Nacht wieder zu einem längst verloren geglaubten Gut kommt.
Empfindungen von Sterbende.
Die Frage, was der Sterbende Im Augenblicke des Todis empfindet, ist bereits mehrfach untersucht worden und hat zu verschiedenen Hypotheken Anlaß gegeben. Ueber vas Vorhändene Material, wie es besonders von 'en französischen Gelehrten Scllier und de Varigny neuerdings zusammengestellt worden ist. bringen die soeben erschiencnen ..Psychischen Studien" ein?n interessanten Bericht. Den AnDnlt geben dabei die Aussagen der P.'rsonen. die im letzten Augenblick vom Tode noch glücklich errettet worden sind. Bekanntlich erklären Löwenjäger. die sich in den Klauen und Zähnen wilder Thiere befunden haben, übereinstim--mend, daß die Kralle, die sich in ihr, Fleisch grub, und die Zähne, die sich in Arm und Beine einbohrten, ihnen keine Schme?zen. sondern eher ein Gefübl behaglicher Erschlaffung oerursacht hätten. Erst, wenn sie befreit waren.begannen. sieSchmerzen zu empfinden. Auch Personen, die dem Ertrinlcn nahe waren, berichten, daß sie nach langer vergeblicher Gegenwehr sich in einer friedlichen Betäubung dahin treiben liehen. Der plötzlich von einem Unalücksfajll Ueberrafchte. der. sich. dem Tode nahe fühlt, sieht häufig alle. wichtigeren Begebenheiten feines Gebens in einem kurzen Moment vor seinem Bewußtsein vorüberziehen. Von einer solchen Erfahrung erzählt Proskizor Heim, der selbst bei einer Bergbestci gung abstürzte und in den wenigen Sekunden des Falls alle Begebenheiten seines Lebens in Bildern von außerordentlicher Schärfe und Klarheit vor sich sah. .Der englische Alpinist Whvmper. der von einer Höbe von 70 Mlein bcrabsiü'rzte. erzählt: Ich hatte volles Bewußtsein von dem, was vorging, und ich zählte jeden Stoß; aber wie ein ckloroformirter Kranker fühlte ich keine Schmerzen. Jeder neue Stoß war natürlich heftiger als der vorhergegangene., ','nd ich erinnere nich fchr gut. daß ich klar überlegte, wenn der nächste Stoß noch heftiger sei. so sei es zu Ende. Aber das Wunderbarste war. daß die wiederholten Wärfe durch die Luft keinedwegs etwas Unangenehmes an sich hatten." Der englische Admiral Beaufort fiel einmal als Kind ins Wasser und erzählt, daß die zuerst stürmischen Empfindungen einer fast vollständigen Ruhe Platz machten. Es kam mir nicht mehr so vor. als ob Ertrinken ein Unglück fei. Ich dachre nicht mehr an Rettung und litt aÄch"K reicht. Im Gegentheil, meine .Gefühle waren eher angenehm:" Darwin erzählt, daß er als Schuljunge einmal in Shrewsbury auf dem Walle spazieren gi.lg in einer Höhe von 7 bis 8 Fuß und herabfiel. Dabei jagte sich eine ganz überraschende Fülle von Gdanren in seinem Geist. Ein französischer Militär Derepas erzählt aus dem Jahre 1870: Am 2. Decemder lag ich mit zerschmetterter Hand 50 Schritt von den Preußen. Die Kugcln4iffen so anhaltend um mich, daß ich meinen Tod als unausbleiblich ansah. In diesem Augenblick trat 'mein ganzes Leben bis in seine geringsten Einzelheiten mit außerordentlicher Klarheit vor mich." Wahrscheinlich besteht nun diese panoramenartige Vision des vorangegangenen Lebens aus einer beschränkten Anzahl von Scenen, ikt die Phantasie später er weiter:. Bei Kindern ist diese Erscheinuug selten. Um so bemerkenwerther ist daher das Zeugniß eines französischen Schuldirektors, der, mit 84 Jahren in einen Brunnen, fiel und seine Empfindungen dabei genau geschildert hat. Es war freilich ein csonders frühreifer Knabe. Der Zeiträum des Falls schien ihm unendlich. Dann dachie er an einen Versuch, sich zu retic, fühlte aber, daß dieser veraeblich sein würde, und daß er sterben müsse. Dann saß er unbeweglich und fah nun äußerst schnell und kaleidoskopisch einzelne Episoden seines Lebens an sich vorüberziehe, und zwar nicht als geschlossene Reihe und chronologisch umgekehrt. Es waren nur Ereignisse der letzicn drei bis vier Jahre, aber in außerordentlich scharfen, klaren Bildern; so z. B. eine Vorsiellung von dressirten Hunden, die der Knabe vor einigen Tagen gesehen hatte, Prügelscenen mit seinen Kameraden, der Tod seiner Mutter u. a. m. In den meisten Fällen ist auch der Todeskampf schmerzlos, da die Fühllosigkeit schcn eingetreten ist. Hätte ich nur die Kraft, eine Feder zu halten", murmelte W. Hunter wenige Momente vor seinem Tode, so wollte ick sie benutzen, um auszudrücken, wie lcicht und gut es ist, zu sterben." I n N e w Y o r k i st e i n 15 i ä briger Junge Namens Joe Phillips, der j durch ehrliche Arbeit sich selbst und feine beiden kleinen Schwestern ernährt hat, ttrhaftet worden, weil er als ! Minderjähriger nicht das Recht hatte, ein Geschäft zu betreiben. Jetzt befindet er sich in einer Anstalt für rr wahrloste Kinder und für die Schweftern muß sonst Jemand sorgen. V vn einem sonderbaren Liebhaber der Statistik ist ausHerechnei worden, daß die Einwohnerschaft Ändons jährlich 625 Millionen Quart Thee austrintt. Wenn ein einziger Theetopf diese colossalen Merken de britischen NationalgetränZes m sich aufnehmen sollte, so mühte wenigftens die Größe der London .Ht. Pauls - Kathedrale haben.
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