Indiana Tribüne, Volume 24, Number 278, Indianapolis, Marion County, 25 June 1901 — Page 5
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Der an der L. E. k 2B. Bahn angestellte Bremser John Hedden fand ge stern Abend in einem Passagier Wag gon den farbigen Gene MeGinnis und einen Rassegenossen vor, welche tort sich ausruhten. Als Hedden sie aus der Car verwies, ergriff. MeGinnis ein Messer und brachte damit dem Bremser eine tiefe Wunde in der linken Schulterhöhle bei. Hierauf ent floh er. Hedden wurde nach dem Dispenstirium gebracht, woselbst die ärjiTiäjc Untersuchung ergab, daß die Vunge nicht verletzt war. Er wurde, nachdem die Wunde verbunden war, nach seiner Wohnung, No. 441 Vir ginia Ave. beförderi. Mormonen in Vier. so. Mit ekner an Fanatismus grenzenden Energie betreiben die Mormonen die Proselytenmacherin, aber dabei sind sie eifrig darauf bedacht, sich d:eses irdische Jammertheil so angenehm tült möglich zu machen. Während Mormonenapostel in der neuen wie in der alten Welt beim Verkündigen d:s FvangeliSruus Bringham Aoung's ht Augenmerk hauptsächlich auf die int:lleetuell wie materiell Armen richten, wohl wissend, daß bei den meisten Menschen der Weg zum Herzen durch den Magen führt, sorgen die Aelteften hier zu Lande dafür, dah die Bekehrten" sofort unter den Heiligen" nn geeignetes Arbeitsfeld finden. Und dies geschieht mit Erfolg in Colonicn. in dcnen keine Andersgläubigen zeduldet werden. Daß die Mormonin in du. Urbarmachung von Wildnisscn Groflartiges geleistet haben, beweist das Emporblühen von Utah und dah sie auf diesem Gebiete ihr eigentlich?s Arbeitsfeld noch immer erblicken, zeigen ihre Kolonien in. unserer Nachbar, repnblik Mexico, wo sie einen großen Theil ihrer ncugewordenen Anghänaec unterbringen. Noch vor drei Jahrcn gab es in Mexico nur drei Mormonencolonien mit einer Gesammtbevöltcrung von 2200 Köpfen, jetzt haben sie dort acht Colonien, nämlich Juarey, Diaz, Oaxaca, Jarcia, Dublan, Cl.uickupa und Moreles. in allen dieseil Colonien wird ausschließlichAckerbau mit den verwandten Gewerben bi trieben und das Land künstlich bewässert. Die ersten Mormoneneinwandcrer kamen, 87 Köpfe stark, im Jahre 1887 nach Mexico, wo sie im Staate Chihuahua einen ausgedehnten Land' complcx, der heute die Colonie Dublan bildet, in Pacht nahmen. Aber der Pfad dieser Mormonenpioniere war nicht mit Rosen bestreut, ja sie wurden von dem Staats - Gouverneur. so arg drangsalirt, daß sie sich an den Prci' sidznten i 'rer Kirche, Woodrusf. um Hilfe wanoten. Dieser begab sich sofort nach Mexico und was er dort sah. festigte in ihm die Ueberzeugung, daß sich südlich vom Rio Grande ein neues Mormonen-Zion etabliren lasse. Das Klima war prächtig, der Boden fruäi!bar sowie genug Wasser s.ur Anlage von künstlichen Jrrigationscanälen in den Flüssen und um vcrt ein Ackerbaus Paradies zu schassen, fehlte cs nur an ! fleißigen Händen, über diese aber ver- ! fügte die Mormonenkirche in genügen- ! der Zahl. Die Mormonen sind ohne Ausnahme tüchtige Farmer und da sie j unter der Leitung von sachverständigen j Führern an's Werk gingen, konnte der l Erfolg nicht ausbleiben. Da alle Hei- j ligen des letzten Tages" ein gemeinsa-! mes Band, die Forderung ihrer Kirche umschließt, waltet auch bei ihren we!tlichcn Unternehmungen Cooperattsn ob. In dieser Weise wurden Bcwässerungscanäle angelegt, Wege gebaut und das Land urbar gemacht. 5nl ; jedes Mitglied der Cslonie hat an dem Wohlergehen Mer ein persönliches Interesse und durch die Prosperität der Individuen wird das Gedeihen ! der Eolonie gesichert. Gegenseitige i Verpflichtungen werden nicht mitGeld. ! sondern durch Arbeitsleistungen und -Produkte ausgeglichen. Wenn ein Mormone ein Haus baut oder bei dc'r ! Ernte Hilfe braucht, find die anderen , Colonisten sofort bei der 5)and. Auch die Freuen müssen tüchtig zugreifen, denn ihnen liet die Pflege der Gär-: ten. die Sorge für die Herden, das I Kleidermachen u. s. w. ob. Daß es ; auch unter den -Mormonen zu Strei-! tigkeiten kommt, liegt in der Natur des Menschen, aber alle Differenzen ! VnrS?n YinrHf St Wtsrfcnfo rtiännT?Hhfn V . W 44 VA W V V l t V v uuwvl)ttwvu und wenn deren Autorität nicht ausreicht, durch den Präsidenten. Die älteste und ausgedehnteste Colonie, Juarez. ist etwa 40 Meilen südlich von Rio Grande in einem herrlichen Thale belegen. Mit einem Kosienaufwand von über $70,000 haben die Mormonen em ausgedehntes Jrrigationssystem angelegt, das den Feldern, Wiesen und Gärten das belebende Nah bringt. Die Häuser der Colonisten sind hübsche Bauwerke ausBacksteinen und Holz und kosig von Rosen, Jasmin und subtropischen Ziersträuchern umgeben. Das größte Gebäude in jeder Mormonencolonie ist das Schulhaus; so kostet die Schule in Dublan $23,000 und in ihren drei Stockwerken können 1500 KinderPlatz finden. Da die Mormonenkirche von ihren Anhängern den Zehnten aller Produkte als Abgabe fordert, gibt es in jeder Colonie auch ein Zehntenhaus, wo dieselbe an die Aeltesten kbaelieiert
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wird, aber Polizeistattonen, Spielhäuser. Mrihschaften oder Tabakläden v?ürde man vergeblich suchen. Strieteste Temperenzler, haben die Mormomn alle Alkoholgetränke aus ihrenColonien verbannt, nur die BisMfe haben das Privilegium, in geschäfnlchen Verkehr mit der Außennxlt von der Temperenzregel eine Ausnahme machen zu dürfen. Vom Ausland. Der Gärtner Horn in Kaftel. der erst seit einigen Wochen verheirathet ist, schleppte Nachts seine Frcm bei einem Spaziergang zu einem Steinbruch und versuchte, sie zu ermorden. Dabei wurde er von Krämpfen befallen, und die Frau konnte fliehen. Als Horn von der Polizei verhaftet werden sollte, lief er. verfolgt von Schutzleuten, an den Rhein uno stürzte sich in den Strom. Plötzlieh schwamm er wieder zum Ufer und liefe sich festnehmen. Der seitlängererZeit schwer krank darniederliegende Bizenotär der Gemeinde in Erzsebetsalva Ferdinand Turkowich, ein 63jähriaer Mann, lebte seine letzten Stunden. Die Nachtwache hielt ein Angestellter rer Leichenbesiattlingsanstalt, welche? dem verbreiteten Gebrauche gemäß dem Sterbenden ine tornfcnfc 5ierze in die Hand gegeben hatte. Der Würtr. der inzwischen eingeschlafen nra wurde haiz- durch Nammeilschi und erstitZenden Qualm geweckt. Zu scinem Schrecken sah er das kett, in welchem Turtcwich lag. lichterloh brennkn. Der Kranke selbst wälzte sich in konvulpvis schen ZuÄunaen auf dem Sterbela.iic. Auf d Hilferufe des Wärters kcim die Nachbar-leute hcrkei. l?s gelaTig auch schließlich des Feuer- Herr zu werden. al?lin Turkowuh w.:r bereits zu Kohle verbrannt Die Cigarren, die de, deutsche Kaiser raucht, wer: den für ihn in Havanna o-:sonders hergestellt. Der Kaiser raucht Cigarren, die ein Format von 17 Cm. Länge ba ben. Sie kosten, wie der Konfektionär" erfährt, in Havanna das Stücl 23 Cents. In Kisten werden dieselben in New Jork und anderwärts, wo ho her Zoll auf Cigarren lastet, für ca. 7 Cents das Stück verkauft. In derselben Fabrik werden auch die Cigarren für den König von England berge-, stellt. Derselbe raucht gern große unl starke Cigarren. Die für ihn angefertigten Cigarren sind 22 Centimetei lang, haben an der dicksten Stelle einer Durchmesser von 5 Centimeter unl werden aus den ausgesuchtesten Tabaken gemacht. Der Arbeiter, welchem diese Cigarren für den König Eduari herstellt, erhält aU Arbeitslohn fin jede Cigarre 25 Cents. Die Cigarrer. werden in Havanna für 1 Dollar prc Stück verkauft; sie kosten versteuert ir New York das Stück 2 Dollar. Erst vor wenigen Wochen hat der Sekretär des Königs Eduard an die Fabrik ei nen Check von 200 Lstrl. gesandt füi Sendung von 1000 Cigarren. Einigi solcher Cigarren werden übrigens al Andenken an den Aufenthalt in Ha vanna an Reisende verkauft und auj diesem Wege kann auch ein nichtköniglicher Raucher in den Besitz einer solchen königlichen Cigarre kommen. Von Zigeunern belagert Das Stationsgebäude der Eisenbahnstatten Mcicsi Pußta bei Debieeziü wurde kürzlich von einer Zigeunerkara wane belagert-, die vom Stationschei unter lebensgefährlichen Drohungei Leld forderte. Der Stationscbef versetzte das Stationsgebäude in Verthei digungszustand. versammelte sämmt. liehe Bahnangestellten, verbarrikadirtt alle Zugänge und verrammelte dii Tbüren. Gleichzeitig mit diesen Die Positionen veranlaßte der Stationsche, die Absenkung einer Depesche nach De breczin, in welcher um sofortige Hilf, gegen die belagernden Zigeuner gebeten wurde. In Debreczin wurde sofort eine Eilzugslokomotive mit einem Perscnenwagen bereitgestellt, welch, wenige Minuten später , eine Abtbei lung Polizisten auf den Schauplatz del Belagerung brachte. Beim Anblick dn Polizisten ergriffen die Zigeuner di Flucht, doch konnten einige derselben dingfest gemacht und der StaatsanWaltschaft eingeliefert werden. R e u n i o n der Acht und vierziger. Aus Chicago schreib' man : Zwanzig hochbetagte deutscht Männer, von denen keiner weniger aU siebzig Jahre zählt, bildeten den Mib telpun"t einer Feier, die in Fick's Gar ten abgehalten wurde. Es war das 53jährige Erinnerungsfest der deutschen Patrioten von 1848. welches dor! stattfand, und die Mitglieder der Vereinigung. die sich fast alle noch große, Rüstigkeit erfreuen, hatten sich fast all eingefunden. Während der Nachmit tagsstunden tauschten die alten Herren, die zumeist in Begleitung ihrer Ange. hörigen erschienen waren, ihre Erinuerungen aus und entwickelte sich dabei eine so vortreffliche Stjmmung, d Jeder seine Freude daran haben m?ßt? Bei einbrechender Dunkelheit nahm dann das Bankett seinen Anfang. Der Präsident. Herr Anton Hottinger, hieb die Anwesenden mit einigen wohlgewählten Worten willkommen und so dann hielt Herr Joseph Rudolplr die eigentliche Festrede, in welcher er einen Rückblick auf das vergangene Jahrhundert mit spezieller Berücksichtigung de zweiten Hälfte desselben warf.
Damen ihrer Kundschaft und die' Herren der Gesellschaft einfanden. Aber denke keiner an böse Dinge! In ihrem Hause ging alles höchst ehrbar zu. Offiziere, Künstler und selbst die Polizeiliche Leumundsnote bestätigen die Tugend von Frau Rewososki. DerStaatsanmalt hat nur einen Fehler an dieser ausgezeichneten Dame auszusetzen: er behauptet, sie sei Taschendiebin. In der That wurde Frau Rewososki nicht weniger als 18 Male von Geheimpolizisten sistirt. weil sie vor Schaukästen, in Ausstellungen mit ihrer zarten, schönen Hand in den Taschen anderer eleganter Herren und Damen herumsuchte. In ihrer Nähe waren stets zwei feingekleidete junge Leute, die aber auch stets rechtzeitig verschwanden, wenn em Agent sich der Donna Rewososki näherte. Man hat auch nie gestohlene Dinge bei ihr gefunden, und die Polizeikommissäre mußten sie immer wieder freilassen. Eines schönen Tages schrieb dann Frcm Rewososki einen energischen, Brief an Herrn Lupine, den Pariser Polizeipräsidenten, und forderte Genugthuung für die wiederholten Behelligungen" durch PolizeiAgenten. Herr Lupine ließ wirklich den Fall untersuchen, ließ alle SistirungsProtokolle sammeln und übergab dann den Akt dem Staatsanwalt. So geschah es. daß nun das Zuchtpolizeigericht mit der Frage betraut wurde, ob Frau Rewososki eine Taschendiebin sei oder nicht. Die Angeklagte betheuerte mit dem schönsten Mezzosopran ihre Unschuld, ihr Vertheidiger hielt eine wunderschöne Rede und das Gericht verurtheilte sie zu 18 Monaten Gesangniß. Alle zusammengeströmten Gäste der Eremitage von Mme. Rewososki v?:n starr vor Entsetzen und die schöne Angeklagte verzog den zarten Mund "! einem Lact.eln der Verzweiflung. NUN fallen auf H Jahre die Jourö" rer schönen Polin aus. Rheydt. Der vor Kurzem als Bürgermeister unserer Stadt gewählt j bisherige Syndikus von Osnabrück. Dr. Rißmüller, wird die hiesige Stell' ! nicht antreten. Derselbe wurde infolI ge des eingetretenen Todes des Ober- ! bürgermeisters von Osnabrück dorl ; einstimmig zumBürgermeister gewählt i nachdem er vorher hierher die Bitte ge- : richtet, ihn von seiner hier erfolgten Wahl zu entbinden. Ueber den Bestand an i Elchwild in Schweden wird amtlich berichtet. Im Jahre 1900 wurden im Diftnlt orbötken. wo Elche in aller ! Revieren vorkommen. 202 Elche erlegt ! davon 20 in der Zeit, in welcher die I Jagd aus dieselben verboten war. In ! Westerboitcn. wo im vorigen Jahre dv. ! Jagd bis zum 1. September ganz ver- ! boten wr, soll der Elchbestand in einij ccn Gegenden zugenommen haben. Irr ! mittleren Distrilt von Norrland, w: i die faud nur während einer Woche erlaut i? soll der Elchbestand sich trotzdem cermindern. Sehr wenig Elche leben im nördlichen und westlichen Helsingland, dagegen sind sie zahlreich ir Gestritland und Dalekarlien. wo im hörigen Jahre 221 erlegt wurden. In Berqslagsdistrikt ist mit ALnahme des östlichen Theils der Elchbestanc out. Auf der Insel Gotlcr.'.d leder aar keine Elche. Im westlichen Bergslagsdistrrtt ergab die Jagd 60 Elche; an Milzbrand verendeten in zwei Revieren 21 Elche. In Süschwe.der (Smalland. Halland. Blekinge) sind nur in einigen Wäldern Elchbeständi zu finden. .' " ' 1 Die a n Wahnsinn grenzende Bestialität des Winzers Franz Bratuscha aus Praßdorf bei Pettau beschäfiigte vor Kurzem das Geschworenen - Gericht in Marburg (Drau. Oesterreich). Bratuscha wird beschuldigt, seine zwölfjährig? Tochter Johanna erwürgt, gebraten und einen Theil des Leichnams gegessen zu haben. Am 16. April zündelt das Kind in der Nähe der elterlichen Wohnung einen Baum an, traute sich nicht mehr nach Haufe und trieb sich hungernd in der Umgebung herum Das Verschwinden des Kindes wurde damals durch Bratuscha angezeigt. Als nun blutige Kleider im Hause und Knochenreste in der Düngergrube gefunden wurden, ist das Ehepaar Bratuscha als des Mordes verdächtig verhaftet worden. Frayz Bratuscha bekennt sich des Mordes schuldig und schildert die Zerstückelung der Leiche wie folgt : 'Er habe sie in fünf Stücke getheilt zuerst mit einem 'Brotmesser, dann aber, da die Knochen zu hart waren. mit einer Hacke. Zuerst hub er den Kopf ab. dann die Unterschenkel von den Knieen angefangen ; hierauf theilte er den Rumpf in zwei Theile von oben nach unten. ' Seine Frau half ihm und hielt die Leiche während der ganzen Prozedur. Fünf Stücke warf er ins Feuer, legte noch Holz dazu, atz dann ein Stück vom Unterschenkel. Ob seine Frau dies gesehen habe, wisse er nicht. Einige Knochenreste habe er dann in die Düngergrube geworfen, worauf er schlafen ging. Auf Befragen giebt der Angeklagte an. er habe gedacht, das Mädel sei ohnehin zu nichts nütze. Am Ende werde er für die Spitalskosten bezahlen müssen ; da habe er sich bei dee Begegnung im Walde entschlossen, sie ums Leben zu bringen. Beim Nachhausekommen habe er die That ferner Frau mitgetheilt ; diese habe ihn nicht ausgescholten, denn auch sie sei froh gewesen. daß das Mädchen schon todt sei. Beim Morde sei die. Frau nicht anwesend gewesen ; auch habe sie ihn nicht dazu verleitet. ; - l i
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