Indiana Tribüne, Volume 24, Number 276, Indianapolis, Marion County, 23 June 1901 — Page 7
Sndtana Tribüne, Sonntag, 23. Juni 1901.
7
Das Gluck.
Bon A. Gaber. Hin Kleeblatt! Ein vierblättrigesUnd behend, wie einst in der leichtbeflügelten Mädchenzeit, sprang Frau Hedwig aus Ux Hängematte, in der fz träumend geruht, und pflückte mit zitternden Fingern das vierblättnge Kleeblatt zu ihren Füßen, den Boten des Glücks. Es war das erste Mal. daß sie eins gefunden. Si hatte kein Glück gehabt bis jetzt; zu nichts, nie! Jetzt mußte es ja kommen, wie man zu fegen pflegt. Und Frau Hedwig war ordentlich neugierig darauf. Wie würde ihr Glück wohl aussehen ? W wünschte sie es sich eigentlich? Sinnend stützte sie den Kopf in die Hand. Ja. was sollte sie sich wohl wünschen? Wenn sie es sich recht überlegte sie besaß eigentlich schon alles. Einen lieben, guten, fleißigen Mann ja, so war er! Ein behagliches Heim, in dem es an nichts fehlte, und das die trefflich eingeschulte Amme sie diente bei Hellwigs schon fünfzehn Jahre hindurch ganz von selbst in Ordnung hielt. Zwei hübsche, gute Kinder leider Gottes schon ein bischen groß: das Mädchen im sechzehnten. der Junge im neunten Jahre; aber warum hatte sie so jung geheirathet? Dazu einen kleinen, aber äufcerft gemüthlichen Bekanntenkreis, hübsche Toiletten. ausreichendes Wirthschaftsgeld und gesund waren sie gottlob alle. Namentlich jetzt bier draußen in der idyllischen Sommerwohnung. Was fehlte also noch? Wo sollte es eigentlich herkommen, das Glück"? Sie überlegte. Ach ja. heute war Sonnabend. Da kam ihr Mann nach Geschäftsschluß Abends herausgefahren. um dann den Sonntag mit der Familie zu verleben. Das war ja ganz nett. Aber doch nichts Neues, und doch wohl auch nicht das Glück, zu dem man erst ein vierblättriges Kleeblatt finden mußte! Vielleicht hatte ihr Mann recht gute Geschäfte gemacht und brachte ihr nun die rothseidene Blouse mit, die ihr neulich so gut gefallen hatte in dem Schaufenster der Leipziger Straße. Aber Du lieber Himmel! Als Glück? 3ie hatte ja schon vier seidene Blousen. und in dem Roth würde sie wohl recht blaß aussehen. Ueberhaupt, das wa? ihr alles so gleichgiltig geworden. Wenn man es so mühelos haben kann, das alles, und wenn einem jeder Wunsch erfüllt wird, fast ehe er ausgesprochen ist. dann ist der Hauptreiz, die Hauptfreude schon vorüber. Ja, sich so etwas verdienen, einen Wunsch sich erfüllen können nur durch eigene Arbeit, eigenen Fleiß, das müßte ganz, ganz anders sein. Das müßte froh machen, und glücklich. Sie brauchte ja aber nicht zu arbeiten! Das besorgte ihr Mann mit sewem Fräulein im Geschäft und die Anna zu Haufe. Ach ja, das Fräulein! Das war so eine ganz eigene Sache. Die konnte alles, wußte alles, machte alles im Comptoir. Mit ihrem Chef so ganz ein Heiz und eine Seele! Natürlich nur in geschäftlicber Beziehung. Zu Eifersucht hatte Frau Hedwig keinen Grund, wirklich nicht. Ja, wenn das Mädchen jung und hübsch genxsen wäre! Aber, die war ja schon lange aus dem Schneiter", wie man zu sagen pflegt. Frau Hedwig lachte. Sie war heute so sehr gut gelaunt, fast übermüthig, wie in der Jugend. Gott, sie war ja auch noch jung! Fünfunddreißig! Da machen andere noch Eroberungen! Eigentlich, besser ist's doch wohl, man heirathet nicht so früh. Sie war damals noch nicht ganz achtzehn. Nun zieht sie das neue, weißscbwarz gestreifte Tenniscostüm an, setzt den schmalrandigen, weißen Matrosenhut auf und geht nach der Bahn, ihrem Manne entgegen. Eine frohe Erwartung liegt auf ihren Zügen. Wo bleibt denn das Glück? Nun hält der Zug, der soeben poliernd in die luftige Halle hineindampfte. Aus dem sich entwirrenden Menschenknäuel ragt ein blondbärtiges Haupt empor. Gottlob, daß Gustav so groß ist! Sonst könnte man ihn kaum herausfinden! Und sie schiebt lachend den Arm nnier den seirun. Ein schönes Paar. Na, du siehst ja heute so vergnügt auö? Und der Anzug, ä la taaheur! Wirklich hübsch. Neu?" Ach, bewahre. Vom vorigen Jahr. u hast's doch schon gesehen?" (5r schüttelt den Kopf. Meist weiß er: gar nicht, was seine Frau an hat. Nur. daß sie immer nett aussieht, und heute ganz besonders. Sie gehen schweigend neben einander. Er mit tiefen Zügen die reine Landluft athmend, sie ihn erwartungsvoll anschauend. Wo bleibt denn das Glück? Na. Männi, nichts Ncues? Garnichts?" Ach. was soll denn in.mer los sein! In der Friedrichstraße haben sie eingebrochen, und in der Kochstraße hat's gebrannt. Und auf dem Spittelmarkt ist die Elektrische mit einem Omnibus zusammengefahren. Uebrigens. denke Dir unser Fräulein hat sich verlobt!" Was? Jetzt noch? Aber min: Er fährt ärgerlich mit dem Spazierstock über einige hochaufgeschossene Getreidehalme. Ja, leider. Das ist nun mal der Jammer mit den Fräuleins. Sonst ganz güt zu brauchen und fleißig und willig und billiger wie die jungen Leute. Und dann, wenn man sich zusammen so recht schön eingearbeitet hat, dann kommt so ein fremdsr Mensch und nimmt einem tyc Kraft weg, mir ni.chls
dir nichts'. Müßte mir eigentlich Schadenersatz leisten, der Kerl!" Ach ja, das Fräulein war so tüchtig und wußte in allem Bescheid!" Ich weiß gar nicht, was ich thun soll! Jetzt, wo ich so viel reisen wollte! Wenn ich mir eine neue nehme, so ein junges Ding, die kann mir vor der Hand nicht viel nützen. Und wenn ich sie endlich so weit habe, schnappt sie mir vielleicht auch ab. Für die Mädchen ist's eben nur Uebergangsstation, das Geschäft!" Na, dann such' Dir doch 'ne Alte!neckt sie. Kunststück!" braust er auf. Die sitzen fest, wo sie mal warm geworden, wie meine. Und heirathen wollen sie auch. Das wollen sie alle." Ihr wird unbehaglich zu Muthe. Wenn eine neue in's Geschäft kommt, so ein junges, hübsches, gewecktes Ding? Ihr Mann hat Glück bei den Frauen, wie sie weiß. Er macht sich zwar nichts draus, wie er sagt, aber sie traut dem Frieden doch nicht recht. Wenn Else nur ein wenig weiter wäre! Aber das Kind kann ich doch nicht in's Comptoir nehmen, wo ich sie so viel allein lassen muß!" Sie sieht den vorübereilenden Wolken nach. Die eine hat so eine seltsame Form, wie ein Tintenfaß, ja, gerade so. Du, Männi, wie alt möchtest Du sie denn haben?" Na, so mittel. Vier-, fünfunddreißig." Wie ich?" Er sieht seine kleine Frau betrachtend an. Ja, das wär' gerade so das Rechte. Weißt Du Jemand?" Sie schweigt einen Augenblick, dann sagt sie keck, ihn fest ansehend: Nimm mich doch!" Wieder fährt sein Stock über das Aehrenfeld. Du, Männi, ich bin garnicht so dumm? Weißt Du. ich habe doch auch 'mal die Handelsschule besucht. Ich kenne noch alles. Debet" ist der, welcher kriegt, und Credit" der, weleher giebt. Und dann zieht man eine Seite von der anderen ab und erhält den Saldo. Und die Einnahmen schreibt man auf die linke Seite, und die Ausgaben auf die rechte. Rechnen kann ich auch, da frage nur Kurt. Und meine Handschrift ich werde mir rechte Mühe geben!" Er sieht sie erstaunt an. Und die Wirthschaft, die Kinder?" Ach. Männi. das geht auch ohne mich. Wirklich! Die Anne ist so tüchtig, die macht alles allein. Und zetzt. wo Else aus der Schule kommt, zu October? Die hat einen so selbstständigen Charakter, ich glaube, mit ihr zusammen wirthschaften könnte ich gar nicht. Davor habe ich mich immer gefürchtet. Schon jetzt möchte sie alles am liebsten selber machen." Er überlegt ein Weilchen. Wirklich, der Vorschlag ist so übel nicht. Im Gegentheil, dieses gemeinsame Schaffen mit seinem Frauchen um's tägliche Brot kommt ihm auf einmal ganz behaglich vor. Da braucht er keine Rücksichten zu nehmen, so gar nicht, und er hat Jemand, dem er ganz vertrauen kann. Verargen wird es ihm keiner, wenn er seine Frau im Geschäft hat, und schließlich, was kümmert ihn die Welt? Du. nimm es doch, das neue Fräulein". Die heirathet Dir wenigstens keiner weg." So hört er die schmeichelnde Stimme seiner Frau ganz dicht an seinem Ohr. Und er sagt ja mit erleichtertem, freudigem Herzen. Frau Hedwig wird gleich, wenn sie nach der Stadt zurückgekehrt sind, sich vom Fräulein einlernen lassen. Und Else jubelt laut über die ihr bevorstehenden Hausfrauenpflichten, die sie schon im August, gleich nach den großen Ferien, von der gräßlichen Schule befreien sollen. Kurt nimmt der Mama das feierliche Versprechen ab. daß sie nach wie vor bei seinen Rechenarbeiten ein wenig mit aufpaßt. Dann ist auck er zufrieden. Und Frau HeigV Sie liegt wieder in der Hängematte und repetirt mit neuerwachtem Schuleifer die Grundlagen der Buchführung und Wechsellehre in dem alten Handelslehrbuche. Als Lesezeichen dient ihr dabei ein vierblättriges Kleeblatt, das sie auf ein Seidenbändchen geheftet hat. Er hat 'hr Arbeit gebracht, der kleine Bote. Und die Arbeit ist wirkliches. dauerndes, befriedigendes Glück!
Eine verhängnisvolle Nacht. Humoreske von Walther RhenanuS.' Lieber Leo! Ich muß tausendmal um Entschuldigung bitten, daß wir Euch gestern baten, Abends nicht zu uns zu komrncn. Aber ich will Dir und Deiner lieben Frau Alles ausführlich erklären. 'iuch im Namen meiner Frau, die leider sei! gfiitin so sehr von der HusHaltung in Anspruch genommen ist, dan sie keine freie Minute hat. Als Ihr uns vorgestern vor der Weinstube mit dem guten, alten Kommt gut nach Haus!" von dannen ziehen ließet, in ahntet Ihr nicht, wie wenig üb.':flüssig und wie wenig wirksam der from:ne Wunsch diesmal war. Schaudern wirst Du, wenn Du aus den folgenden Zeilen ersiehst, wie's uns noch erging. Oder solltest Du herzlos genuz sein, am Ende gar zu lachen über unsere tiefdunkle Geschichte?! Pfui, Leo! Du erinnerst Dich gewiß Gisela hat ja auch Deiner Marie öfter davon vorgeschwärmt das wir eine Perle" haben, nein: hatten muß ich sagen, eine Perle von Hausmädchen mit Namen Theres. Sie stammt aus der Dachauer Gegend, ein kräftiges Naturkind, freundlich, .ehrlich und doch nicht
unintelligent kurz: eine Perle.' S?e schien auch recht adrett. Auf ihr strohgoldblondes Haar war sie sogar eitel. Meine Frau überraschte sie einmal in ihrem Ankleidezimmer (in dem meiner Frau mein' ich), wie sie vor dem großen Spiegel stand und mit der kalten Brennscheere die schlichten Strähnen zu locken versuchte. Und ein pia: iZat später, vorgestern, kam Gisela in höchster Erregung zu mir und zeigte mir ihren engen Kamm, an dem sie na, sagen wir zoologische Beobachtungen gemacht haben wollte. Ich konnte mich zwar nicht davon überzeugen, daß lebendigeOrganismen vorhanden seien, aber ein Buschen goldenen Haares ungeläuterten Dachauer Goldes wies unverkennbar auf unsere Perle hin. Gisela wusch ihr gehörig den Kopf d. h. nicht etwa thatsächlich. Leider, muß ich sagen; uns Allen wäre wohlcr gewesen und die Katastrophe wäre vermieden worden. Das arme Mädel that mir leid. Sie nahm sich's wirklich 311 sehr zu Herzen. Aber Du kennst mein liebes Weib! Wer mag sich in d?n Zwinger wagen, der wüthenden Löwin ihre Beute zu entreißen? Doch ich verliere mich. Kehren wir zur vorgestrigen Nacht zurück! Also, nachdem wir Euch verlassen, zogen wir Beide in einer seltenen Eintracht, noch belebt vom Nachgefühl der heiteren Stunden, heimwärts, nordwärts. Als wir an der Ludwigskirche vorbeikamen, schlug es gerade ein Uhr. Eine Viertelstunde später standen wir vor unserem Haus. Mechanisch griff ich in die Manteltasche, wo Haus- und Wohnungsschlüssel zu stecken pflegen. Sie waren aber nicht da. Hast Du die Schlüssel?" fragte ich Gisela. Ich? Nein. Du hast sie ja. wie gewöhnlich." Ich habe sie bestimmt nicht", betheuerte ich. Gisela gerieth in eine große Erregung. Da hört ja Alles auf! Du hast sie nicht?? Und ich habe diesem miserablen Mädchen ausdrücklich gesagt, sie soll sie in Deine Manteltasche thun! Das ist ja unglaublich!" Ich machte mir ebenfalls mit einei kräftigen Himmeldonnerwetter Luft. Ja zumWas fangen wir nun an?" fügte ich hinzu. Wenn Du's nicht weißt, Waldemar von einer Frau, die im Nachtschwärmen noch gar keine Praxis hat, kannst Du das auch nicht erfragen!" Da hatt' ich meine Antwort. Geholfen war uns freilich damit nicht ini Geringsten. Daß die Klingel nicht ging, wie so Manches in diesem unseligen Neubau, das wußten wir längst. Da wir ihrer eigentlich nie bedurften, hatten wir es Beide verbummelt, den Hausbesitzer, der bei der Theresienwiese wohnt, zu benachrichtigen. Von den Mitbewohnern aber kannten wir Niemand so nahe, daß wir es gewagt hätten, ihn um diese Zeit herauszuscheüen ganz abgesehen davon, daß die anderen Klingeln jedenfalls uch kaput waren. ' Da standen wir nun aus der eirane und droben lag unser schönes gemüthliches, kleines Heim. Und wir konnten nicht zusammenkommen! Droben winkteWärme. Behaglichkeit, Ruhe wir aber standen auf der dunklen, naßkalten, zugigen Straße! " Was sollten wir thun? Alle sinnlosen Mittel, zu denen der homo sa pions in solcher Lager greift, hatten wir nun durchprobirt. Wir hatten minutenlang aus den Knopf gedrückt, um dem taubstummen Läutwerk vielleicht doch noch ein paar Alarmtöne zu entlocken, hatten sämmtliche Taschen noch einmal durckstöber. den S kretär. und selbst den Briefkastenschlüssel eingepaßt, zu den dunklen Fenstern hin aufgepfiffen und -gerufen Alles umsonst! Wir hielten Kriegsrath. und ich muß meiner Frau das Zeua niß ausstellen, daß sie sich bemühte eine dementsprechend aefaßte Mien, auszuätzen, wenn iyr auch das Wem: nahe war. Sollten wir nun hier an der Hausthür warten, bis etwa ein verspätster Nachtschwärmer nach Hause käme und uns hineinließe? Das war sehr riskirt: Z2 so viel war's mittlerweile beinah' geworden ist bekanntlich für unser liebes, polizeistuudegesegnetes, patriarchialisches München schon sehr spät. Oder sollten wir etwa noch in ein Hotel gehen? Ni?mals", rief Gisela, bis wir dahin kämen! Und dann was wäre man da am Ende für Mißverständnissen ausgesetzt! Nein, nein, lieber bleib' ich die ganze Nacht hier vor der Thür' sitzen!" Daß es auch keinen Psrtier gi!" sagte ich, sehr ärgerlich. Eine Hausmeisterin gibt's schon", erwiderte Gisela, gerade dacht' ich daran. Aber sie wohnt hinten im Seitenbau. Wenn das Gartenthor offen wäre?" Beflügelten Schrittes begaben wir uns dorthin: es ließ sich wirklich öffnen. Gott sei Dank! Wo wohnt sie nun?" Da wurde sie etwas kleinlaut. Ja, da' weiß ich euer) nicht so genau. Im Parterre jedenfalls." Mr schritten der Eingangsthür des Seitenbaues ja. Sie: Hast Du Feuerzeug?" Ich (sanften Tones): Nein, liebes Kind. Du weißt ja, ich habe mir das Rauchen abgewöhnt, um Deinetwillen!" Sie: Deshalb konntest Du doch Feuerzeug bei Dir haben. Du siehst ja. wie oft man's nöthig hat. Was sollen wir jetzt $tt machen? Es ist stockdunkel. Mr können nicht einmal die Schildcken lesen. Es sind nämlich mindestens zwei Parterrewohnungen da. Und inzwischen kann vorne Jemand nach Haufe kommen!" Ich mußte ihr recht geben. Wir hielten abermals Kriegsrath. Das Erqebniß wa? dies: Gisela wurde als
j Beobachwngsposten an die Front des i Vorderhauses geschickt.während ich hier bleiben und irgendwie der Hausmeiste-
rin näher kommen wollte. Mit dem gedämpften Kriegsgeheul Dein gedenk' ich, o Theresa!" brach das Detachement auf. Als ich allein war, merkte ich zu meinem Erstaunen, daß diese Hausthür offen war natürlich die, die ich nicht brauchen konnte. Das ist ja immer so. Ich tastete mich in den unsäglich lichtlosen Hausflur und ertastete auch, nach langem Suchen und mehrfacher schmerzhafter Anstößigkeit, glücklich je eine Thür auf beiden Sei ten des Flurs. Aber welcher Druckknöpf wirkte nun auf das hausmeisterinliche Trommelfell? Irgend eine rückwärtige Verbindung mit dem Vorderhaus existirt nicht. Mein Versuch, dennoch eine solche zu entdecken, hatte nur den Effekt, daß ich eine stichdunkle Kellertreppe halbwegs hinabstürzte Glück ohne lebensgefährliche Verletzungen. Mühsam hinkte ich wieder hinaus. Da stand Gisela. Triumphirend rief sie mir entgegen: Ich habe Feuerzeug!" Sie hatte eine Droschke angehalten. Der Kutscher hatte ihr bereitwillig ein halbgefülltes Schächtelchen abgegeben und als sie ihm ein Trinkgeld hinreichen wollte, gemüthlich geantwortet: Laß nur guat san,Kloani. Des derfst mer nit zoahl'n." Fix wurde nun Licht gemacht. Jetzt fanden wir die Hausmeisierwohnung gleich, und nach einigem ausdauerndem Klingeln öffnete ein verschlafener, halbbekleideter Mann, der uns eigentlich gar nicht kennen konnte, aber doch, in Erwartung eines guten Trinkgelds, sofort bereit war, unsere Hausthür zu erschlicßen. So war es glücklich 2 geworden, als wir oben an unserer Wohnung standen. Ich bin direkt krank", klagte meine arme Frau. Ich klingelte lange. Ja, es ist gut. daß man endlich zu seiner Ruh kommt", sagte ich noch, ich Ahnungsloser. Es ließ sich nichts hören. Ich klingelte wieder. Wir hörten den treuen Tyras, der uns natürlich längst erkannt hatte, sich von snnem Lager erheben und an der Thür kratzen; von Theres hörten wir nichts. Sie ist natürlich eingeschlafen", lemerkte ich. Das soll sie aber nicht", war die Antwort, ein ordentliches Mädchen hat aufzubleiben, bis die Herrschaft kommt." Na. weißt Du. um diese Stunde der Nacht " Ganz einerlei. Du mußt länger klingeln, lieber Waldemar! Wenn ein Mädchen es so gut hat, wie sie bei uns! Vor neun Uhr braucht sie nie aufzustehen." So unterhielten wir uns noch eine ganze Weile, und in kurzen Zwischenräumen schrillte die elektrische Glocke in unserem Corridor, von dem wir noch immer ausgeschlossen waren. Wenigstens standen wir jetzt nicht, im Tunkeln. Unser Lämpchen es stand seit mindestens 412 unser harrend im Vestibül brante noch. Schließlich ward es meiner Frau denn doch bedenklich. Das ist ja undenkbar, daß sie das nicht hören soll!" Ja. das ist gesunder Bauern- und Jugendschlaf." Nein, nein, da ist etwas passirt sie ist ohnmächtig oder sonst was hörst Du. wie der Hund kratzt so eigenthümlich!" Ich mußte lachen. I wo! Der Tvras freut sich, wie immer, wenn wir heimkommen." Nun klingelten wir. uns ablösend, ohne abzusetzen, auf die Gefahr hin, die elektrische Batterie zu ruiniren. Dazu pochte ich von Zeit zu Zeit heftig an die Thüre für Tyras ein Signal zu lautem Gebell. Mich batte immer noch die Rücksicht auf die Hausbewohner vom offenen Lärm abgehalten. Run aber verlor ich auch die Geduld. Zum Donnerwetter, Theres! Theres!!!" schrie ich in's Schlüsselloch hinein. daß das ganze Treppenhaus widerhallte. Von drinnen aber war nichts zu hören, als das Kratzen des Hundes und ein Winseln, das mir auch neu an ihm erschien. Mich selbst befiel ein kurioses Gefühl der Beklemmung. Das ist merkwürdig, wahrhaftig'" Fieberhaft nahm Gisela das Wort auf: Gelt, gelt, ich hab's gleich gesagt das geht nicht mit rechten Dingen zu!" Da kam mir die Idee, vom Treppenhaus aus Weckoersuche nach Theresens Fenster hin zu unternehmen. Von Giselas Angst assistirt, sprang ich auf die Fensterbank, sah aber sofort, daß das Kammerfenster zu entfernt war, um mit Arm und Stock hinlangen zu können. Ich will auf dem Hof Steinchen suchen", sagte ich heruntersteigend. Die Hausthüre ist ja hinter uns wieder verschlossen worden, ein Hinauskommen bei dem sinnreichen VZechanismus des Schlosses unmöglich." Aber der Hof ist ja asphaltirt und dann ist da der böse Hund!" Ich ließ mich nicht einschüchtern. Der Hund der soll mir nur kommen ich bin grad in der rechten Stimmung erwürgen thu' ich ihn! Uebrigens ist er ja angebunden." Siegesbewußt, Stolz in der Brust, eilte ich hinunter der Bluthund würdigte mich keines Lautes. Nach langem Suchen fand ich auch wirklich allerhand Werfbares: Kohlenstückchen, einen harten Krautstrunk und einen Flaschenhals. Leider aber blieb das Bombardement ganz resultatlos. Alles, Alles, vergebens! Da riß uns Beiden der letzte Geduldsfaden. Wir beschlossen, die Thüre aufzi:5rechen coute que conte ! In diesem wichtigen Augenblicke begann das Lämpchen in Giselas Hcid zu flackern, zu zucken und war aus. Ganz egal", sagte ich, jetzt wird gesprengt." Ja, aber im Finstern!" jammerte sie. Wer weiß, welcher Anblick uns da drin erwartet!" Statt aller Antwort stemmte ich mich mir vollerGewalt gegen die schwere Thüre. Gisela half energisch nach. Und wirklich: nach mehreren langen Sekunden krachten die beiden Flügel auseinander aber nur ein Stückchen.
Heiliger Benno!" rief meine Frau zu rückweichend, die Sicherheitskette ist vorgelegt. Die ist von außen nicht aufzukriegen. Das das kann das Mädchen nicht gewesen sein so gedankenlos sie auch ist! Da ist Jemand drin", flüsterte sie Räuber sind drin!" Das ist ganz ausgeschlossen", erwiderte ich mit schöner männlicher Fassung. Wäre jemand Fremdes in der Wohnung, so wäre der Hund nicht da und nicht so ruhig". Tyras streckte seine Schnauze durch den Spalt, kratzte und suchte vergebens seinen starken Körper durchzuzwängen. Während Gisela ihn, trotz aller Aufregung. !iebevoll streichelte, entschloß ich mich, nun doch die Hilfe eines Hausbewohners in Anspruch zu nehmen. Ich ging zu dem Arzt im Parterre, den ich wenigstens von Ansehen kannte womit nicht gesagt sein soll. :afc seine Praxis bereits sehr viel Ansehen besäße. Unglaublich rasch wurde mir geöffnet. Der junge Mann selbst, im Schlafrock, stand vor mir. Er glaubte gewiß, endlich einmal zu einem Kranken geholt zu werden. Die Enttäuschung. als er von mir nur um einen Schraubenzieher und ein Licht gebeten wurde, stand ihm unoerkennbar im Gesicht geschrieben. Ich konnte ihm immerhin Hoffnung machen, daß ich vielleicht gleich seiner bedürfen würde. Er wollte sich sofort anschließen, aber ich lehnte vorerst dankend ab. Im Flug war ich mit einem kleinen Schraubenzieher und einem Stümpfchen Licht wieder oben Gisela war mir natürlich bis zum ersten Stock entgegengekommen und nun ging's an die entscheidende Arbeit. Es galt, die Platte der Sicherheitskette von der Innenseite des einen Flügels loszubringen. Das von außen, durch den engen Spalt hindurch, zu bewerkstelligen, war für meine ungeübte Hand nicht leicht. Gisela verging in Ungeduld, während sie mit zitternder Hand über mir in den Corridor hineinleuchtete und immer wieder einmal klingelte oder rief. Das ist doch entsetzlich, entsetzlich", seufzte sie dabei, Sie hört noch immer nicht. Sie muß todt sein. Das ist ganz sicher. Du mein Gott, eine Leiche im Haus! Was fangen war nur an?!" Vergebens suchi: ich sie, ungeachtet meiner eifrigen Beschäftigung, zu trösten. Der Brustton der Ueberzeugung wollte mir nicht mehr recht gelingen. Endlich, endlich waren alle vier Schrauben gelöst. Die Thüre öffnete sich. Tyras sprang heraus und schmeichelnd an uns empor. Wir leuchteten hinein: nichts zu sehen. Geh' Du vor, Waldemar", bat Gisela flehentlich, ich kann so was nicht sehen. Ich habe noch nie eine Leiche gesehen." Red' doch keinen Unsinn, Kind", sprach ich. Und tapfer, wenn auch nicht ohne das Herzklopfen der Spannung, den Leuchter hoch in der Rechten, trete ich langsam ein, den Hund neben, die Frau hinter mir. Als wiederholtes Rufen auch jetzt noch nichts nützt, gehe ich entschlossen zur Mädchenkammer die Thür ist offen leuchte hoch hinein und rufe abermals mit lauter Stimme. Da regt sich etwas. Gisela fährt erschrocken zurück : Aus den Kissen von Theresens Lager hebt sich ein unförmlicheS Etwas, ein mit Tüchern vielfach umwundener Kopf Tberesens Kopf Ja was is denn dees?" löst es sich schlaftrunken von ihren Lippen. Was dees is", fährt da meine Frau mit rasch wiedergewonnener Geistesgegenwart los, das will ich Dir sagen, Du miserables Mädchen Du. Du Du das ist ja der Gipfel " Erlaß mir. lieber Leo. die Details der nun folgenden Auseinandersetzung. Du weißt, wie ich immer für Temperament geschwärmt habe. Aus nächster Nähe betrachtet, ist es ach! nicht stets unbedingt erquicklich. Nur die Erklärung noch: Theres hatte sich, theils gekränkt, theils zerknirscht von dem eingangs erwähnten Verdacht, am Abend, als sie allein war. ein Bad gerüstet und vor Allem ihr goldenes Haar einer gründlichenReinigung unterzogen. Aus Furcht vor Erkältung hate sie sich dann so fürchterlich vermummt, daß nichts sie zu erwecken vermachte. In der Schlaftrunkenheit hatte sie mechanisch die Sicherheitskette eingehängt und war friedlich eingeschlummert. Lieber Leo! Du als Ehemann und Deine liebe Marie als kundige Gattin. Ihr werdet nunmehr unsere gestrige Absage zu erklären wissen: Wir haben kein Mädchen! Heute ist meine liebe Frau schon wieder viel ruhiger. Unter uns: Ich hoffe es zu deixeln, daß die Theres, die natürlich auch schwergekränkt ist, uns zurückkehrt. Sie ist ja doch eine Perle! Auf frohes Wiedersehen nächste Wo che! Mit herzlichen Grüßen von Haus zu Haus Dein alter Waldemar. Nach dem uiitfrocnüaU. BcrIiner GericktSscene). Unter der Anklage, den VorkostHändler Peter beschimpft und mißhandelt zu haben, steht der Versicherung--agent Hugo "Winter vor dem Schöffengericht. Herr Peter und die dralle Ehehälfte des Herrn Winter haben auf der Zeugenbank Platz genommen. Vors.: Angeklagter Winter, Sie haben in der Nackt zum 15. März den Zeugen Peter Strolch, Hund und noch anders titulirt und mit einer Klopfpeitsche wiederholt über den Kops geschlagen, so daß Peter zahlreiche, blutige Striemen erlitt. Wie kamen Sie dazu?" Angekl.: In's Hemde und die Unterhosen, Herr Präsident." Vors.: Wenn Sie glauben, im Gerichtssaal unpassende Scherze machen zu können, werden Sie bestraft. Herr Staatsanwalt, Ihr Antrag?" Staatsanwalt sich erhebend: Znzanziz Mark, wegen Ungebühr." Angekl.:
Um Gottes willen. Herr Präsident, verurtheelen Se mir man blos nich zu Unrecht. Ick kam thatsächlich in's allertiefste Neejlischee dazu, wie der Zeuje Peter meine Frau abknutschte. Er muß et beschwören und meine jrtaä oocb. det ick weiter nischt als Hemd und Unterhosen anhatte." Vors.: Angeklagter, wir wollen Ihnen 'mal glaii. ben, daß Sie mich falsch verstanden haben, und von Ihrer Bestrafung absehen. Ich meinte natürlich, was Sie veranlaßte, den Zeugen Peter so rcli v.i behandeln?" Angekl.: Ach, so. det is 'n änderet Ding! Die Veranlassung war. det er als wildfremder Mensch bei nachtschlafende Zeit meine Frra uff'n Treppenflur abknutschte. Ick war an den Abend zeitig zu Bette iejangen, meine Olja war anjeblich zu 'ne Jeburtstagsfeier. In Wabreet war sie, wie sie mir nachher jestanocn hat, uff 'n Wittwenball jejangen. dafür hat sie natürlich ooch ihr Fett jekriecht. Wie ick den Peter vertoobackt hatte, habe ick ihr vorgenommen und ihr die Wittwenjedanken mit die erwähnte vierschwänzige Katze ausjeirieben." Vors.: Bleiben Sie bei der Sache!" Angekl.: Also, ick lag schon in 'n Kahn und erwachte mitten in die Nacht plötzlich durch een donnerndet Poltern an die Thiere. )!cicl zeitig höre ick meine Frau ujo, Hajo, rufen. Mit eenen Wisch war ick in die Unterhosen jefahren und stürzte mit die Nachtfunzel in die 5)and 'raus. Da seh' ick meine Olle mit eenen fremden er! ringen, der wie ein Wahnsinniger immer druff los küßt, wo er jrade hintrifft. In ersten Oogenblick war ick wie jelähmt, in zweeten schmiß ick mit die Nachtlamoe nach seinen Kopp, traf aber nich ihn, sondern meine Olle, an eenen nich näher zu bezeechnenden Köc, perdheel. Inzwischen hatte der Lärm eene Flurnachbarin mit ne Lainve 'rausjelockt und ick riß. wie ick l mcinen Nebenbuller sehen konnte, die Klopppeirsche von Thierfosten und versohlte ihn, bis mich die Puste ans jing. Nachher wurde er von der al.tr mirte Hausbewohnerschaft nach dieWiche jebracht. Weiter weeß ick von nischt." Zeugin Winter, die Ehefrau des Angeklagten, erklärt auf Befragen des Vorsitzenden, sie habe ohne Wissen ihres Mannes mit einer Frnndin einen Wittwen ball besucht, dort den Zeugen Peter kennen gelernt und mit ihm getanzt. Nachher habe er sie nach Hause begleitet, sich als sie die Haustbüre aufschloß, mit hinnir.rdrängt und sei ihr bis an die Eorridorthüre nachgekommen. Sie habe sich schließlich nur auf die von ihrem Ehemanne erwähnte Weise vor den Zär:lichkeiten Peter's retten können. Zeuge Peter sagt aus: Mir hat die Zeijin Winter janz jemein bedrvgen, indem sie ihr for eene Wittwe ausjab und mir folche Avangsen machte, det ick mindestens 10 Mark zum Besten jab. Jn'n Hausflur hab' ick's ihr natürlich nich jejloobt, det ihr Mann noch lebte, und war so lange zärtlich, bis der klagte sich in die jeschilderte fr.hlbare Weife bemerkbar machte." Der Gerichtshof oerurtheilte den Angeklaaten zu 20 Mark Geldstrafe. Herr Winter einpfielt sich hierauf mit den Werten: Wir "besuchen alle Beede lange Zeit keenen Wittwenball mehr!'' Fürstliche Gebeine und ihre Schick sale.
Mehr als die Gräber geringerer Sterblicher haben die Gräber und Gedeine der Fürsten ihre Schicksale. Nach einem unruhevotten Leben starb am 12. December 1476 der Kurfürst Friedrich der Siegreiche von der Pfalz. Er fand seine Ruhestätte in dem ehemaligen Barfüßerkloster in Heidelberg. Im Jahre 1689 wurde die Gruft auf dem Mordbrennerzuge der Franzosen erbrachen und beraubt, 1740 brachte man die Gebeine des Fürsten in die Jesuitenkirche. Im Jahre 1871 soll nun. den hinterlassenen Papieren eines Wohlinformirtcn zufolge, während der Renovirung der Jefuitenkirche ein Theil der Gebeine sowie der Schädel des Wittelsbachers entwendet worden sein. Es scheint indeß, daß der widerrechtliche Besitzer wenig Freude an dem Raube hatte. Vielleicht sah er die UnMöglichkeit einer Verwerthung" ein, vielleicht drückten ihn Gewissensbisse kurz, er schickte die Gebeine und den Schädel nach einiger Zeit in einem Postpacket an die Kirchenverwaltung zurück. Der Originalsarg war seit Langem nicht mehr vorhanden, auch wohl nicht alle Gebeine, denn sie ruhten in einem Kindersarg, der aber mit dem vollen Namen des Fürsten bezeichnet war. Bevor nun Sarg und Gruft wieder verschlossen wurden, wandte man sich an den Fürsten von Loe weitstem, den directen Nachkommen Friedrichs des Siegreichen, aus dessen morganatischer Ehe mit der Augsburger Bürgerstochter Klara Dettin, mit der Frage, ob er gewillt sei. für eine würdige Unterbringung der Gebeine seines Ahnen und Errichtung eines Grabdenkmals zu sorgen. Es erfolgte keine Antwort und so blieben die Gebeine in der Jesuitenkirche. Uno Deppermann, Deutschn Zahnarzt, 31ajestic Gebaeudc. Ji,,'.n,er No. 207 DrToXPM hat fein? Office nach dem Willoughby-Gebaudc. No. 224 Nr Meridian Etr., erste Etazc. tttitfl. Cfficetunlxn: Pcri i bt 4 Uftr Nakmittag. irlftibcm: Cffitt 298 -Wobnun; 930. Tu Wohnung btttniti ar.t bitf r: Nord V emm $ i vanla tät.
UHjl5.WWeiltt
von INDIANAPOLIS. Lcbknsvcrsichcrnng. New Pork Life Insurance Company. H. Bambergrr, Cp. Agknl. 2' Indiana Trust BuildivA. merican Central Life ".ns, Co.. 8 st Mar k feit. E. B. llortintoU, Pra. Ctpital 200f0Oü. Pianos und Musikalie. Carlin & Lennox, 59 Cft Market Etr. Landwirtschaftliche Geräthe . Wag Holten W. B. Mfg. Co.. 339 Oft Wastz. H. T. Conde Jmpltment Co., 27 Capitol H. Winter 4 Hummel, 221 W. Wshin,to. Znckerwaarcn (Wholksak). raggktt & Co., 18 West Georgia Etr. Echnittwaaren. urphy, Hibben & Co,. 135 S. Meridi. havkns Geddes Co., 200 E. Meridian. Grundeigenthum uud Versicherung. Spann, John C. & Co., 86 Oft Market. FcucrvcrslchcrungSgeseUschaften. Jndiana Insurance Co., Chas. Schurman, Präs.; Thos. B. Linn, Secretär. Eisen- und Blechwaarrn, Gewehre. Layman & Carey Co., 111115 S. Merid. Leder, Treibriemen, Packmatcrial. tzide, eather &. Bettina Co., 227 c. Meridian Str. Wundärztliche nstrumeutt. W. H. Armstrong k Co., 224 S. Meridi Pumpen, Waffcrleitnng, FahrMge. Comltoxk & Cconse Co.. 371 S. Meridia. Oist nnd Produkte Commission. t)zu? k (So., 2224 6. Telaware Str. Jcc Crcam. Furnas. R. W., 212 N. Pennsylvania Str. Bauhol;. Coburn, Henry, Georgia 3:r. Weißblech. Banner k Sullivan, 216 c. Meridian Str. Putzwaarcn. Fahnley & McCrca. 240 c. Meridian Str. Bäckereien. The Pirrott k Tagqart Malern. Tel. 80L Pryce's Patern, 14 Cft coull) Str. Hüte. Handschuhe etc. Hendrickson. Lcfler k Co.. 131 S. Meridian. Eisen- und Schmiedewaarcu. Tonncgut Hardn-are d'o.. 120124 CÜ Washington- Str. Eisen und Stahl. Holliday. W. I. k Co., 1)7 S. Meridian. Kutschen und Reparatur!. - odbins. Jrvin k Co.. 32 Cft Georgia St. Spiele und Spiewaareu. Mayer, Charles k Co.. 29 W. Washingt,. Truggiften (Wbolesale). Indianapolis Trug Co., 21 O. Marylank. Ward Pros. Trug Co., 120 S. Meridian. Sägen und Werkzeuge. E. C. Atkins k Co., 402 410 S. Illinoi. Trust-Compagnien. Jndiana Trust Co. k cefet iüaiilt. Sase Tepbsit BaultS. FletchcrS Cafe T?r.Kn, 3 Cft Washingtons Boxes $Ö.0 ui.d cufart. Samendändler. Huntingtvn age, 13" Dl darfst. Schuhe und Stiel?! Wholesale). W. T. Cooper Ehoe Co., 127 5. Meridian. Hendricks. Vance Co., 21ö H. Meridian. Banken. The Capital National Pant, 28 6 Meridia ttr. M. P. i Pttis. W. T. tshurchmau, a"ir Lcichenbestatker. Grinfteiner Bros , 522 ft Market VSt, Farben, Cilc und GlaS. rfc 91 Wiirhfol (so.. 102 J.eririk!. Indianapolis Pain: & Color Co.. 'NltH. 240243 ManachusettHn. ' Groccrs Wholesale). ) m f Ist f iKi eo. W. Etou, 207 S. Meridi rrinkmever. Ruhn k Oo., 211 S. Meridian Severin k Co.. 51 S. Meridian Str. M. C&owr.ev k Co.. 47 3. Meridian Str. I. E. 3d & Co.. 2f m. Georgia Str. Dr. I. Mhler, 206 Oft McCarty-Str. Sprechstunden: 8 bis 9 Uhr Vorm.; 2 bis 3 Uhr Nachm.', 8 bis 9 Uhr AbdS. Sonntag von 8 bis 9 Uhr Vorm. uni 7 bis 8 Uhr Abend.. Telephon 1446. W. GIEUKE, Teutscher : : Buchbinder, 631 E Tl? ,?.. ilnrhau4 ) $m L Pikvag. 17 Sud ladackattab ,t skr m-,ch Bkstküungkn entükgen. Photographische GaJIerie ß 150 Süd Illinois Straße. Ter Unterzeichnete ladet die Teutsche, der Stadt und Umgegend zu emem Besuch, seiner Galler,e ein. Gute Vilder garantirt. Preise ievri Teutscher Photograph Ar. L A. GREINER. emr stehlt sich tui du Akkkilkgirnz kmkcr Niktt. Rranlt Ur wilden ,n!a,s. '.emnnmk u?'d kvdaitkii btfln Hronanj al ch, tw t.Oi. B, r 18 bi 24 Ost. Strafe. Iclcpljoii 805. Vohmurg ITÜ
'!
r
L.
Carl Piper,
kgl t
der gi breche r ur In Leben
