Indiana Tribüne, Volume 24, Number 276, Indianapolis, Marion County, 23 June 1901 — Page 5
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Jndiana Tribüne, Sonntag, den 23. Juni lOOl. S
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Lokal-Nachrichten 5treifzüge durch Deutschland. Herr Wm. Kaufmann führt heute auf seinen Streiszügen durch Deutsch, land den Leser nach dem an Naturschönheiten reichen Thale der Lahn und dem Westermald. Beide ift in anziehender Weise geschildert.
Besuch ans Cincilmati. Gutenberg'S Jünger bei ihren hie figen College zu Gaft. Aus tzincinnati werden heute zahl reiche Mitglieder der Typographia No. 2 mit ihren Damen hier eintreffen. D selben sind die Gäste der hiesigen Typographia Ro. 14, welche für UnterHaltung derselben umfangreiche Vorbe reitungen getroffen hat. Nach Ankunft der Cincinnatier geht es zu Fuß hinauf nach dem Deutschen Haus, wo um 12 Uhr das gemeinschaft. liche Mittagessen eingenommen wird. Nach dem Sffen wird prazis 1:30 an Michigan und New Jerfey Str. eine Spezial'Car bestiegen, die direkt nach dem Zurnerpark fährt. EoUegen, die sich nicht an dem gemeinschaftlichen Mitlagefsen betheiligen, sondern erst später an dem Vergnügen theilnehmen wollen, thun am besten da sie doch sowieso die Cars nehmen muffen gleich Transfer-Tickets für sich und Familien nach dem Fairview Park zu nehmen und die erste beste dorthin gehende Car zu besteigen Beide Fairview Park Linien, die Nord Illinois Str. sowohl wie die Central Avenue, fahren direkt am Turnerpark vorbei. Um 4 Uhr Nachmittags sindet die Rückfahrt vom Turnerpark nach dem Deutschen Haus gleichfalls per Special Car statt. Nach der Rückkehr in das Deutsche Haus, alfo beginnend um etwa 4:45 Nachmittags, sindet daselbst ein gemüthlicher Commers ftatt, zu dem alle Mitglieder nebst ihren Familien willkommen sind und bei dem es natürlich an Effen und Trinken nicht sehlen wird. Der Commers soll andauern bis die Stunde des Aufbruchs für die Cincinnatier schlagt. Da ja sowohl das Deutsche Haus wie auch der Turnerparl strikte Privalplätze sind, muß auch die ganze Affaire eine strikt private sein und tonnen daher Nicht-Mitglieder unter keinen Umständen zugelassen werden. TieCountu-SteuerRevisions-Behörde Gestern wurden die Steuern von folgenden Firmen festgesetzt :
1901 1900 Diey, Fred. Eo. $ 20,000 $ 20,000 Depuratur Medical ' Institut ..." 1,000 500 Diamond Steam Laundru Co . 11,155 11,155 Dizon Lumber Co. . ad, R. I. Co . 3.500 3.500 (itectrical Med. Col lege os Jnd utenderg So .. . . 5,9C0 5,900 Hamilton Dynes Lumber Co .... 8,415 8,415 H. T.Hearsev Behicle tt0 10,760 10,766 Hecla Iftonf. Mtnmg Co 5,000 1,000 HendrickS-ance Co. 74,175 78,870 Hlrschman,).S.S. 6,000 ,000 W I. HoUlday & Eo 50,000 50,000 Home rewing Co . 175,000 175,000 Jnd. at So 1,552,230 1.464.730 Kipp Äroö. Co 80.000 80.000 rocerS Supplu Co. 11.000 10.050 Sreer ilkinson Co. 7.345 7.615 I. F. Darmody Co. 16,000 15,000 Duckmall Harmon Rubber & Supply Eo 4,250 3,750 Haugh Rolle Iran Worts 38,800 36,800 El RioTrovicalPlan tatton 2,000 815 Emrich Furnitur . 36,560 36,550 Fahnleu cCrea illiner, Co .... 72,500 67,400 I. A Everitt Seeds. man 35,100 35,100 For i Ger hart Specraltn So 7,300 455 Farmers Fence Co. 1.200 500 Forum Publishing C 300 320 Frank ird Transfer q,9 30,000 30,000 Se Garment Co . 17,500 9.000 Francke Hardware Eg 59,000 58,680 artzart Dental Msg Eo 600 600 Economo Jce Ma chineEo 800 Neu
Im iSnzen belief sich der Gesammt betrag der gestern von der Behörde vor genommenen Erhöhungen aus rund $116,750. Billige Aalen nach Colorado. via Monon Route. Tickets werden verkauft vom 18. Juni ;"'O1.l0. September, gültig bis ein K Hich 31. Oktober. 'nerfttf zu erfragen bei Zicketagenten
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Algeo,D.P.A. Indianapolis. i
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Beispiellose Nervenschwäche eines Jungen. Mit knapper Noth entging er einem entsetzlichen Tode.
Der in den Furnier Werkstätten von Lilly k Robbins an der Ost 13. Str. angestellte jugendliche Joe King fiel gestern in einen mächtigen Behälter, welcher mit siedendem Waffer angefüllt war. Im Fallen aber gelang es ihm, mit beiden Händen sich an den Rand des Behälters festzuhalten. Trotzdem sein rechtes Bein in entsetzlicher Weise ver brüht wurde, gelang eS dem tapferen Jungen sich über den Rand zu fchwingen. Dr. Jacobs vom Dispensarium, welcher ihn in Behandlung nahm, er klärte, daß unter Tausenden von Per' fönen, nicht Einer den Muth gehabt hätte, wie dieser Junge, trotzdem er entsetzliche Schmerzen ausstand. Er wurde nach dem Stadthospital gebracht. - 31. Vehrertag. Weitere Vorbereitungen für denselben. Der Ortsausschuß, welcher die Borbereitungen für den in Juli stattfindenden Lehrertag des National DeutschAmeri!anischen Lehrertages zu treffen hat, hielt gestern Abend wieder eine Sitzung ab. In derselben wurde das vollständige Programm endlich endgültig angenommen. Dasselbe wurde schon vor einigen Tagen in den Spalten ds. Bl. veröffentlicht. Die vorgenommenen Aenderungen sind unwesentlicher Natur. Sonst wurde nichts von Bedeutung erledigt. ,, Polizeiliches. Zahnarzt W. A. Heckardt berichtete, daß seine Office an der Ost Ohio Str. von Einbrechern heimgesucht wurde. Dieselben erbeuteten eine Quantität von gebrauchtem Gold und Muster von Brückenarbeit, übersahen jedoch eine Flasche, welche chryftallisirtes Gold enthielt. Erst gestern wurde der Polizei bekannt, daß der an der harding Straße wohnende Jasper McDaniels am letzten Dieustag Abend in der Nähe der ..Atlas Engine Werke" von zwei Männern überfallen und zu Boden geschlagen wurde. Berauben konnten sie ihn nicht, da er nichts Werthvolles an sich trug. Wie Dr. Jacobs, welcher gestern zu ihm gerufen wurde, berichtet, hat er eine schlimme Wunde am Hinterkopf davon getrage. Die Polizei ist ersucht worden, aus zwei farbige Spitzbuben zu fahnden, welche vom BundesSenator Fairbanks und verschiedenen Staatsbeamten Geldbeträgt erschwindelten, indem sie vorgaben, dieselben seien für die ..Jron League" bestimmt. In Frankfort, Ind., ist John H. Tilton, welcher hieran der N.Alabama Str. wohnt und als Verkäufer für die Joiner Kennedy Mufic Co. fungirt, wegen Verausgabung von werthlosen Checks verhaftet worden. Der eine lautete auf eine Lafayette Bank, der andere aus die hiesige American National Bank. Besfie Blackivell endlich unter die Haube gelangt. Samuel . Tarvion. der 'Auser wählte. Das in der letzten Zeit so vielfach ge. nannte Paar, Besfte Blackwell und der Leihstallbefttzer Samuel C. Dawson ist gestern endlich ehelich verbunden worden. Friedensrichter Smock nahm die Trauungs Ceremonie vor. Ueber die Escapaden der jungen Frau ist während der letzten Monate vielfach berichtet worden. Einmal fchoß sie einen Revolver aus ihn ab, ein anderes Mal lauerte sie mit einem Revolver auf ihn, dann wieder versuchte sie sich durch Laudanum aus der Welt zu schaffen. Er wurde erst vor einiger Ziit von seiner Frau ge schieden. Bald daraus sollte die Hoch zeit mit Besfte stattfinden, allein am Hochzeitstage glänzte er durch Abwesenheit. Einige Tage später suchte er um polizeilichen Schutz gegen sie nach. Es wird jedenfalls eine interessante Ehe werden. Die löjiihrrige Margarethe McDanald Brannte ihrerMntter durch, nm sich zu verheirathen. Um vier Uhr gestern Nachmittag lief die fünfzehnjährige Margarethe Mc Donald von ihrem elterlichen Haufe, Ro. 1828 Jant Ave. fort und zwei Stunden später empfing ihre Mutter durch die Post per SpezialAblieferuug einen Brief, in welchem ihre Tochter ihr mittheilt, daß sie sich bereits vor einer Stunde mit einem gewissen Ores Mabbitt verheirathet habe. Derselbe ift 30 Iah alt.
Frau Mattie Springstcrn erreichte ihren Zweck.
Sie erlag den folgen des toific. Frau Mattie Sprittgstcen, über deren Selbstmordversuch gestern berichtet wurde, ist trotz der Bemühungen der Aerzte DeVamen und titanj den Folgen des Gisles erlegen. Sie war f7 Aahtt alt, lebte von ihrem (Mut:.:: getrennt und hinterläßt eine Tochter, .velche an den Prosessionellen Baseball Spieler John Graham verbtirathet ist. Wie es heiftt, soll die Frau die Thcil aus Geiz begangen haben. $bxe Einnahmen deckten in der letzten Zeit nicht mehr die Ausgaben. Gestern war die monatliche Miethe fällig und da sie das Geld nicht aus ihren Einnahmen bezahlen konnte, und sie ihre Ersparnisse nicht angreifen wollte, so griff sie zum Giftbecher. Offener Schbebrief des Philipp Sauerampfer. Ccpright igi. L the Gerrnan Press Plate C. . 889. Mein lieber Herr Redacktion! Ich hen's immer gesagt, es gibt Sache, wo mer nit Hett un nit Tehl von mache kann. Ich hen doch schon viel geträwwelt un hen schon e ganze fücti gesehn, a.?loer was ich hier gesehn hen, in Karlifornie, sell is doch das Strehnschste, w is ich mei ganzes Lewe gesehn hen. Die Lizzie, was meine Aktie is. un wo. bei den Weg, manchmol ganz lichte Augenblicke Hot, die Hot gesagt: Phil, luckehier, jetzt sin mer emol hier in den gelobte Land, un do könnte mer uns tschost es well emol e wenig umgucke." Bei Galle," hen ich gesagt, do Host du emol for e Tschehnsch recht, mer hen ja plentie Zeit un Geld, well, das hen mer auch." Do sin mer dann emol losgeschon in die Kontrie, wo se die Grehps un die annere Fruht rehse. Awwer ich lann Jtme sage, sell biet awwer doch einiges. Wei, mir sin do in e Winnjahrd gewese, do hen die Grehps gehenkt, ei tell juh, ich sin schuhr, daß jeder Bonsch wenigstens siwwezehn Pund gewoge Hot un die einzelne Berries, die wäre so dick, wie e gutseist Pertehtoh. Ich hen ordentlich effreht geiehlt; denke Se nor emol. nxmn ein v n Bonsch uff die Nos falle deht, do eht se ausgucke, wie geschmäschte Tomehtoh. Dann hen mer auch en Orrensch - Garden gesehn. Sell is awwer ebbes auteseit. Sie hen doch schuhr genug schon emol en AeppelOhrtschert gesehn; well, so guckt ecksäcktlie en Orrentsch - Ohrtschert. eckzept, daß es keine Appelbaim sin, sondern Orrenschbaim un daß keine Aeppel an die Orrentschbaim hänge, sondern Orrentsches. Ün was for Orrentsches, ei tell jich. das sin Pietsches. DieLizzie Hot gleich gesiehlt, als wann se eine stände könnt. Ich hen gesagt, wei, go ehett. Sie Hot sich dann eine getäckelt. awwer wie se den Trie nor fetotscht gehabt Hot, do sin die Orrenches erunner gebollert, als wann's hehl deht. Die Lizzie Hot en Schrei gelaffe un is hingefalle un ich hen schuhr gedenkt, die Ohrrensctxs hätte se doht gefalle. Do hat das arme Diehr gelege un war mit die Ohrrensches ganz gkowroert un ich hen arig sarrie for die Lizzie aefiehlt. Se Hot gar nit gemuhft un ich hen schuhr gedenkt, se mißt unner die Laft soffokehte. Awwer uff eemol Hot der Hiep e wenig gemuhft un es Hot nit lang genomme. do is die Lizzie ihre Nohs zum Borschein komme un denke Se emol an, do hen ich erscht genohtist, was die Mätter war: Hot sich doch die arm Frau dorch den ganze Peil Ohrrensches dorchgefresse, for ihr Lewe zu sehfe! O, es is gutes Ding, wann mer e Frau Hot. wo nie nit ihre Pressenz of Meind verliere duht. Off Kohls Hot se arig mien un misserebbel gesiehlt, awwer se is bald wieder riekowwert. For zwei Dag Hot se kein Beiß esse könne. Mer sin auch an en Platz komme, do is der gonze Graund, so weit wie mer hen gucke gekönnt, wie mit Witzkersch gekowwert gewese. Das Hot geguckt, als wann das ganze Land uffgepolstert wär mit die Jnseit autseit. Do könnt mer mehbie emol en kleine Rest nemme. hen ich gesagt un hen mich druffgesetzt, awwer dieselwe Minnit sin ich in die Höh getschumpt. als wann ich mich in e BarbweierFenz gehockt hätt. Wisse Se was. bis uff de heitige Dag kann ich mich noch nit diesent setze un ich hen auch nit ausgefunm, was es war, bikahs ich hen mich geschehmt, zu frage, ich denke, es sin Kacktusse gewese odder so ebbes. Well, ennihau hen ich genug gehabt von Karlifornie un ich hen zu die Lizzie gesagt, mir besser starte for heim, bikahs in die Kontrie hier Hot's auch e ganze Latt Schnehks UN ich deht nit gleiche, von einer for Lunsch uffgesse zu wer'n. Do is die Lizzie awwerM MschrLcke. Hot gesagt.
w?i, keine nimmt stehn ich mehr hier, mer wolle gleich for heim starte. Off Kohrs kann mer nit en Trehn hen. wann mer ihn hen will, un for den Riesen hen mer bis zum nächste Morgen warte gemißt. Mer sin dann in unser Hotel gonge, hen ebbes Gutes for Sopper gehabt, was awwer die Liz.e nit Hot totsche gekönnt von Wege den Orrensch - Mieh!. Mer hen noch en kleine Wahk genomme un dann sin mer Widder in das Hotel gange, for in's Bett zu gehn; mir wäre komplietleb ausgewohre. In unser Ruhm, do is es so warm gewese. daß mer'S kaum stende konnte. Mer hen off Kohrs alle Fenstersch uffgemacht un do is es e wenig mehr komfortebbel gewese. V!er fin dann in unsere Klapp gange un es Hot nit lang genomme. do hen ich geschnohrt, als wann ich damit mei Lewe sehfe sollt. Die Lizzie Hot auch geschlofe un somit wäre iax verderhand gut uffgehowe. Uff mol iö mich' gewese. als wann ich Muhsict höre deht. Es Hot arig schön gesaund. Ich hen emol mei Augedeckel ussgemacht, awwer do war Alles vorbei. Die Lizzie Hot sich erum gerohlt wie Alles; ich sin bald Widder eingeschlofe un hen en Driem gehabt. Ich hen die Muhsick Widder gehört un hen mit ein von die Muhsischens e Feit kriegt. Schließlich Hot er mich mit sei Fiddel uff mei Rohs geschmiffe un das Hot so schrecklich weh gedahn, daß ich wach geworde sin. Ich hen reiteweg an mein Gesichtsvorsprung gegrisse, ich dente, mer nennt das Jnnstinkt, un do war mei Nohs so dick, wie e Dampfnudel. Dieselwe Zeit hen ich in mein ganze Fehs alliwwer Lombs genohtißt un weh hen die gedahn. daß ich's Jhne gar nit sage kann. Ich sin noch ganz driemie gewese un hen in die Kandischen gesagt: So en verdollter Muhfischen." Dorch mei Tahke is die Lizzie uffgeweckt un Hot gestart, zu jammern wie Alles. Ich hen e Mätsch gestrocke un hen das Gäs geleit. Aw wer do hätte Se emol e Seit sehn könne! Die Lizzie ihrFehs Hot geguckt wie Hämburg Stehk un ihre Auge, die Ware gar nit mehr zu sehn. Ihr Mailche, was von Natur gar nit so arig schmahl is, das Hot nit größer geguckt, als wann mer's mit en Deim hätt kowwere könne; ihre Lipps sell Ware rehgeller Frankforter. wenn se drei Minnits gebeult hen. Dabei war ihr Fehs alliwwer voll Bliestersch un ganz denselwe Weg hen ich geguckt. Ich hen in die erschte Lein die Bell gerunge un do is der Herr Hausknecht, odder wie mer uff deitsch sage duht. der Pohrter komme un wollt wisse, was die Mätter wär. Gucke Se an unsere Fehses un dann könne Se sehn, was die Mätter is." hen ich gesagt. Mir sein essahltet worde in unjer Ruhm un das is all." Ja," Hot der Feller gesagt, for warum losse Se all die Fenstersch uff? Sell is nicks als wie Moskietoh - Beits un do is kein Juhs, daß mer kicke duht. Sie müsse poch arig grien sein." Domit is er fort un es war wenigstens gut, daß mer jetzt gewißt hen. was mit uns die Mätter war. Mer lernt immer noch ebbes. Womit ich verbleiwe Jhne Jhrn liewer Philipp Sauerampfer.
GschmakvoUe Znsecte. l?ine besonders starke Abneigung empfindet der moderne Culturmensch gegenüber den Jnsecten, und er möchte wohl auf den Nutzen, den ihm einzelne Vertreter dieser Thierklusse wie die Bienen, die Seidenraupen und verschieden? andere bereiten, gutwillig verzichten, wenn er dafür die ganz übrige sechsbeinige Gesellschaft loswerden könnte. Trotzdem dienen verschiedene Jllsecten als Nahrungsmittel. Am bekanntesten ist wohl das Essen von Heuschrecken, das auch am ehesten zu erklären ist. Die Heuschrecken fressen, wenn sie ein Land befallen, alles, was auf den Feldern wächst, mit Stumpf und Stiel, so daß den armen Bewohnern, wenn sie nicht hungnn wollen, wirklich nichts Anderes übrig bleibt, als die Heuschrecken selbst an Stelle der verlotenen Nahrung zu cssen. Die Franzosen haben auf ihrer zuletzt erworbenen Colonie Madagaskar das Heuschreckenessen unter den dortigen Eingeborenen kennen gelernt, und wir erfahren von ihnen, wie man sich dort ein Heuschreckengericht zuoereitet. Die Jnsecten werden in großen Töpfen gründlich gedämpft, dann auf Matten getrocknet, endlich reißt man ihnen die Beine und die Flügel aus, und nun sind sie zum Verkauf fertig. Sie werden in Fett gebraten oder als Mischung zum Reis genossen. Ein Naturforscher hat von einem gelehrten Astronomen berichtet, der Raupen und Spinnen für einen Leckerbissen hielt. Er versicherte, daß Spinnen einen feinen, nußähnlichen Geschmack besäßen, während eine gute Raupe an den G?schmack von schönem, frischem Kernobst erinnerte. Nun kann es uns ja nicht mehr überraschen, zu hören, daß auch Mspen. Ameisen. Grillen ihre Liebhaber unter den menschlichen Gaumen gelegentlich finden. Ferner hat ein Herr Testellin in einer Sitzung des französischen Senats Folgendes geäußert: Mnn Sie es wünschen, kann ich Ihnen ein Verfahren zur Herstellung einer ausgezeichneten Kraftbrühe angeben: Man nimmt Maikäfer, zerstößt sie im Mörser und siebt sie durch. Wenn man eine magere Suppe haben will, so fügt man noch Wasser hinzu. Will man eine fette Suppe, so nimmt man noch etwas Bouillon. Der Geschmack dieser Maikäsersupve ist köstlich und wird von Gourmets höchst geschätzt." Nun. vielleicht probirt es ein Leser mit solcher Maikäfersuppx. Das Laternenfest in Wood. ruft Place findet erst am nächsten Dienstag Abend statt.
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