Indiana Tribüne, Volume 24, Number 276, Indianapolis, Marion County, 23 June 1901 — Page 12
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Jndiana Tribüne, Sonntag, den 23. Juni 1901
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Eminent Kidney land Bladder Specialist. m Litoratory. There a disease prevaiiine in this W JWUIU-RWl mi WVII UI counir rnost dangerous because so deceptive. Many sudden deatht are caused bv lt heart disease, pneurnonia, heart failure or apoplexy are often the resuli of kidney Qmrti. If kidney trouble is allowed to advance the kidney-poisoned blood will attack the vital organs. or the kidneys themselves break down and waste away cell by cell. Then the richness of the blood the albumen leaks out and the sufferer has Bright's Disease, the worst form of kidney trouble. Dr. Kllmer's Swamp-Root the new disoovery is the true specif ic for kidney. bladder and urinary troubies. It bascured thousands t apparently bopeless cases. after all other ii 19 invc iducu, lr ri7o by mail. alsoabook telling about Swamp. . i ii. , , , kov na iu wonacnui eures. aaress rit Ä I ur. Mimer 0., Dingnamton, w. r. and xnention this paper. Union Station Hotel Ro. 6 Weft Louifiana Straße, gegenüber dem Astende der Union Station. S A M. HORINE, Eigenthümer. Die feinste Bar in der Stobt Alles en und erfter Klaffe. Telephon 877 1. Arcade Kneipe. Feine importirte und einheimische Gute Cigarren. Das beste Bier in der Stadt stets frisch an Zapf JOHN WEBER, Eigenthümer. Jefferson Haus, 115119 Cft ZouiU Strafte, ist eine Herberge nach deutscher Art. Der 'r'tiae findet einen küblen Trunk. der ; - i.,.- --icj. v. 1 r ' , " ni . , . . I - "1 4 1111 11 111 I ( 111 1 'llll mmende Behandlung. Kost und n Taq oder bei der Wocbe. Jederntann ist freundlich eingeladen (90. Peter Hämmerte. Wm III i I 1 I I M I MI lllk V IWI I I VI loon Nord Noble Str. Ottmar Keller, ? 217 Ost Washington Stt. : Feine : Veine, (iqnöre und Cigarren fcU'VMMUf IVtViiV U V4UV JWV jv n - r . . r w Hauptquartier der Backer, Badens, Metzger und andere? Pereine. Telephon 3327. FETER BAN?, 134 Züd Telaware Ztr. Deutsche Wirthschaft w . . und Billiard -Zimmer. Feine Weine, Liquöre und Cigarren. Warmer Lunch von 9 bis 1. Joseph II Cchanb, Wein, Bier, Billiard und Pool Halle . rrry .". porurte mmt eme spezlautat. 138 Oft Washington Str. ene Televdon , , dtanavoltS. Jacob Roller, 301 U). Washington Str. fix r a. tttw 2tlftUrßttl ituv r (Xk sample Noom Mute? Vnnch und vor;;jalicke Gettänke r fftn uh $)ttf.
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New Ijorf.r lieben.
I Der Tag" und ein Artikel darin. Er schildert unseren Karneval und die Karnevalisten. Was für komische Folgen der Artikel hatte. Ein f-t . . l- f : rx cm.' ri. (m.nz 1 . naii nmiii m jjiüui, uien, ' mone ,nc oriragc 0.N uuonuz verkaufen - Die dteiige Konkur- , iumi' i ; Wissen Sie geliebter Leser was der " ifi? ,..,,, ff m.tC wuy VV1I lUUill. lU IIIUJJ knar ,,, U k," ift Kac i .u, s xi',.u. k.uu,. l uy i i uua ncL-iA itnir s TOoi-nnT- äottnnntn , " " J Zj iotn WiTr tff Qsttmft !S,r(6ri r ' . rVl L'l 1111 IL L L'I 11 1 111 I UU1IUL 1. WVlIt VIUU III Ul)U 1 Ubl., Vll vv- ; fjfe-r hc OnM ' 0sni;,ir" unh w i ' igv i VVÜ , C l VI l - 1 1 IUV i Ull V W . Woche . der genialste eltungs-er-1 leger Berlin und der erfolgreichste, ein ! rw . . . Mann vonMillionen. die er nur seinem gewaltigen Unternehmungsgeiste zu ! verdanken hat. In der Wilhelmstratze steht sein Zeitungs - Palast, der in ! Nichts hinter den feinsten Gebäuden dieser Art in New Jork zurücksteht und ! in Vielem sie übertrifft. Ja. in Berlin
schlafen sie auch nicht. Auch im Zei- ich dann immer wieder an anderen : hauptfachlich dem Auftreten der vertungsfach sind sie dort höllisch modern Abenden in die Bütt gebracht wurde. , derblichen Hessenfliege zuzuschreiben
geworden und der aufgeblasene Nankee. der nach Berlin kommt in seiner fixen Idee, datz da Nichts an amerikanische , innerlich, erlebt regelmätzig eine fürch1 1 je.. rc c li . . iciuue iiuiuu ujuiiu. vii utuuuu qui r J J
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Der Dampfer Celtic" von der White Star Line, welcher vor etlichen Wochen vom Stapel gelanen wurde, ist bis jetzt das größte Schiff der Welt. Es hat 36,700 Tonnen Wasserverdrängung und kann 3400 Passagiere aufnehmen. (5 bat mehr Verdecke wie irgend ein anderes bis jetzt gebautes Schiff.
nicht nach dem Lokal - Anzeiger" zu gehen, wenn er auf den Rücken fallen will. Im Palast der Vossifchen Zeitung" kann er das gerade so gut. Diese Pracht, diese Eleganz und diese Be- ! quemlichkeit Sie ahnen es nicht! Wenn Sie z. B. in den ..Lokal - Anzeiger kommen, 1,0 tritt ein olitziauoerer Diener in feiner Uniform auf Sie ;
' zu, fragt höflich, sehr höflich nach Jh- Weile, bis der Witz verstanden war. so rem Bekehr und nimmt JhreKarte ent- j daß sich die Borträge durch die gegegen. Inzwischen nehmen Sie in dem j wünschten und beabsichtigten UnterbreEleganten Empfangszimmer auf einem chungen sehr in die Länge zogen. Ich weichen, eleganten Sessel Platz. Das gebe die Themata hier an und bemerke, ist das Reich des Scherlkönigs, wie daß ich noch andere in Arbeit habe: ZoAugust Scherl scherzhafter Weise ologie, Botanik, Mineralogie, Metalle, ! manchmal frei nach dem Erlkönig ge- Flotte, Poesie. Musik. Eisenbahn, Geoi nannt wird. Und mit Recht, denn er graphie. Die Borträae sind bis jetzt ' ist der Mann, der die königlichen Hono- nur hier gehalten worden. Falls sie i rare zahlt, Honorare, die märchenhaft Jemand für New Nork kauft, trete ich
1 sind und selbst in Dollars umgerechnet ,noch die Honorare übertreffen, die der .New Nork Herald" zahlt. Woher ich ! ,das weitz? Aus eigener Erfahrung, I denn ich schreibe ja für den Tag". rrj :jc :rf f:-C. rc: f(.:i.
iüt ia; juiu ucuci uiu;i uivMiiciuciicu iciiicn lllii qanc lll) nuai an uicic , gehen, um meinen Kollegen nicht den , ferte gebunden. Mit närrischem Grütze ; Mund wässerig zu machen. Freilich, bei Carl Hartmann." ! königlichen Einnahmen kann man kö-1 o weit der Brief. Im Arion" i nigliche Honorare zahlen. Aber ich ken-! hat man nicht schlecht über diesen Brief ne verschiedene andere Zeitungsheraus- gelächelt. Nur die gewerbsmätzigen geber, die ebenfalls glänzende Geschäfte Humoristen und Karnevalisten sind ; machen und trotzdem lumpige Honorare blatz geworden, denn ihnen ist der zahlen. Das sind die Kurzsichtigen. 3cfirecf über die drohende Konkurrenz Mit der Zeit bleiben ste zurück, denn slU5 Münster in Westfalen in die Gliedie besten Federn bekommt der Mann gefahren. Der Knabe Carl fing !mit dem besseren Honorar. Ist's ein aR jhen fürchterlich zu wrden. Kein Wunder? Zweifel. Wer bürgt ihnen dafür, datz In diesem selben..Tag" hatte ich neu- er der einzige Konkurrent blieb? Der lich einen Artikel, der sich mit demNew !..Tag". eben weil er kein Parteiblatt ?)orker Karneval beschäftigte und nach ist. geht über ganz Teutschland. Er Ansicht einiger unserer Vereinsbrüder wird im Norden. Süden. Csten und ! nur den einen Fehler hatte, datzdarin Weste gelesen, also auch am Rhein, Heinz undKunz nicht genannt war. Du wo die Karnevalisten bekanntlich ge-
lieber Gott was giebt man in Brlin um Heinz und Kunz vom NewJorker Karneval? Der göttliche Vereinsmeiste?, den unsere New Jorker Blätter Morgens und Llbends inbrünstig verehren und anbeten, ist in Berlin eine unbekannte Figur. Hinz und Kunz vermögen freilich das nicht einzuiehen. CZ? sind nrHfelisfi Nermöbnt lind strafe- - TS U l " Z U Iicf) eiteI geworden. Noch drolliger ist aber, datz der Artikel im Arion Unheil angestiftet hat. Natürlich konnte ! ich vom New Aorker Karneval nicht schreiben, ohne mich näher mit dem Arion" zu befassen, denn Le carneI val c'est l'Arion". Dabei hatte ich auch. i offenherzig wie ich nun einmal bin, ei- ! nen sonderbaren Auswuchs unseres ! sonst so gesunden Karnevals erwähnt, nämlich den schwunabaften Handel. den gewisse Leute mit dem Verkauf ga- ; rantirt komischer Vorträge und Lieder an ehrgejzige Pseudo - Karnevalisten lreiben. Der Artikel kam einem Karnevalisten in Münster in Westfalen zuGesicht, Er las die Geschichte von dem schwung - i n ftslnbt mi CJ.Trnhns 9nrtrn5 HM ! i V C k i;vvkv. v4 -
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J , w i- , . i I nen. Also setzte er sich fnn und schrieb 1 eine Brief an die Karnevaliftische Abtheilung des Vereins Arion m New ?)ort der wie folqt lautete: n einer neuen nok deutschen n nucc neuen yiui.cu iuiuycu ocaB g ThÄ irfnen ein ttifei über ""tj; Xer .aa vom 1 ni7 dent der Münster 'scken Karneval - Get II , 1 1 lhr 7 rf hnh ltt Vlnjilh 1 IUUU1 Vt.,i. j i,uvv vuiv flfti i tt r nr rn ,i toi hprfnfct 1trh Tritt -vu -"y- i--? -. T " u - m rtofinftpn 9,irfprf nfn hn mnn firfi LL IILTUI ILIL L( U 1 1 I k 1U . ikl llltli l v r 1 9 f I J' ' ' hrtf?n f.irm rmTnptrnnpn sft bin be--Vl.kt v.3..g.... ) " roit rüpfpffcpn pinzpln ndpr zusammen v , v o f " . S . ' T. an einen oorligennarneoaiinen zu oerkaufen. Ich bemerke, datz kein unan- , ständiger Witz in den Vorträgen vorkommt und datz sie sämmtlich vor einem auserlesenen Puornum oonerren uno Damen im hiesigen Lortzing Theatersaale gehalten worden sind. Nachdem ich den ersten Vortrag gehalten, wollte der Jubel kein Ende nehmen und als herrschte ein vtadau. wie er noch kaum j .geHort worden ist. Derjenige, der aus , diesen Vorträgen schöpft, erregt überall vorkommen, lassen sich sehr leicht durch 'K.il.. t. ..UL.i(..:f ; l. uuumc cickcii. uuci mußicaujcu, ju , fast nur. sind die Sachen für jeden gebildeten Menschen verständlich, wobei Hauptbedingung ist, daß sie pointirt vorgetragen werden. Jeder Bortrag dauert etwa zehn Minuten. In einzelnen Fällen sind mir fünfzig Tusche gebracht worden und man kam aus dem Gelache und Aufschreien qar nicht heraus. Manchmal dauerte es auch eine ihm für Amerika alle Rechte ab. Man lasse einen Bonrag zur Probe kommen ich berechne für jeden 10 Dollars und man lätzt ohne Weiteres die übn - gen Vorträge nachkommen. Bis zum fl v : c n . : n : .:.r. c-r braten 'n der Luft herumfliegen. Was nun. wenn auch sie den Artikel von diesem verflixten Urban gelesen haben und den NewIorker Karnevalisten ihre patentirten Vorträge mit den kleinkalibrigen Witzen von grauenhafter Durchschlagssähigkeit anbieten? Der Hartmann scheint ja noch ein ganz anstänftinpr Tlirfifpr 21, loir hör Vrpm,istfnÄ 1 ' O 0 krv vnuijini nicht die Preise verdirbt, denn 10 Dollars für einen halbwegs komischenVortrag ist ja der durchschnittliche Preis der New Dorker Dichter und Karnevalistischen Hoflieferanten. Aber ist nicht die Möglichkeit vorhanden, datz die Deutsch'ländische Konkurrenz billiger i liefert und besser zugleich? Deutschland's fabelhafter Aufschwung in allen Zweigen der Industrie ist ja bekannt. b Deutichland nicht auch am Ende auf dem Gebiete der Herstellung von Karnevals - Waaren aller Art auf mechanischem Wece die ganze Konkurrenz todtschlägt? Wer kann's wissen? j Und was Hetze sich dagegen thun? Soll, man die Monro5 - Doktrin dagegen ; anrufen? Steckt hinter dem Hartmonn 1 nTpTTftmt der deutsch? Kaiser? Soll " - - 7 -w "
gen. o, dachte er, eine großartigere j legenneit, massenhaft Geld zu verdie-
man zu Hanna. Dem enger nccnm-1 ley's. nach Washington reisen und hohe ; Schutzzölle auf deutsche KarnevalsWaare verlangen? Oder soll man den faulen opp. den Urban, bei Aoosevelt und odge anzeigen und trjn ausrotten la''cn' er Die ganze Geschichte anc,.? ?r- r.,. Snr gerührt hat? Das sind schwere Sorgen für unsere heimischen Fabrikanten von Karnevals - Waare und man wird bereifen, daß sie der nächstenKarneoals- ; t Fangen e mgeqen tthen ' ' ' Dl I TT - ii t . " ?V. U I 0 a n. w tt i , ..f. (' rt ll I zxsciicu uno oaaiiuiini. . . - , . 'acr dem neuesten Wochenbericht des Bundes - Ackerbau - Departements bat der 2tand des Winterweizens in den Staaten des unteren Mississippi Tha- . die eine Zeitlang in Folge von Dürre litten, sich gebessert, doch liegen aus gewissen Theilen des Ohio Thales sowie von Michigan und NewYork weniger günstige Berichte vor, was ist. In Nord Earolina. Tennessee sowie in den südlichen Theilen von Mis souri und Kansas Hal die Weizenernte Virginia geht der Weizen auf den Felw. ii r t ?- 1 1 r . " L'Crn' inil ruiMeM uinil 1 eine c 001 der Welt ligen Ausreife entgegen. California erzielt heuer eine außerordentlich gute Weizenernte; im östlichen Theil von Oregon. in Jdaho und wahrscheinlich auch im Staat Washington ist durch Spätfrop im Weizen Schaden entstanden. Reichlich gefallener Regen ist c'7. cm.nierweizen gut zu statten gekornmen. Was diese Körnerfrucht betriff: , fr sind zur Zeit sehr gute Aus sichten auf ein reichliches Ergebniß vorbanden Das Gesammtergebniß der jährlichen Baumobsternte in den Vereinigten Staaten besitzt einen sehr hohen Geldwerth. Zur Zeit dünnen, da derWurm sein Werk gethan hat. die Aepfel in den Gärten sich stark aus. Mit Ausnähme der Neu England Staaten sin'd keine Aussichten mehr auf eine lehr , reichliche Aepfelernte vorhanden cv 5N die ! manchen Distrikten fallen auch ; Pfirsiche stark ab. doch in den Haupt - ) Pfirsich - Staaten Maryland und De - ! laware ist gegenwärtig noch sehr star- , , . cv
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ker Fruchtansatz vorhanden. Im nur ein schritt. Lassen die Burger Staat Georgia. der gleichfalls als ein j sich das Schindludertreiben mit der gutes Gebiet für Pfirsiche bekannt ist, j persönlichen und der Pretzfreiheit gewird nicht ganz eine Durchschnittsernte fallen, so steht zu befürchten, datz es erwartet. Was sonstiges Baumobst den Behörden in nicht ferner Zukunft
anbetrifft, so sind zur Zeit im Allgemeinen günstige Aussichten vorhanden Die Kraftleistung einer Schnecke Was an Kraft gewonnen wird, geht am Weg verloren dieser bekannte physikalische Lehrsatz wird recht eindrinalick durch eine Illustration Die Kraftleistung einer Schnecke" veranschaulicht, sprichwörtlich geworden ist der langsame Gang und die wenig umfanareickien vaieraänae der Schnecke. Gänzlich unbeachtet geblieben ist aber die enorme Kraft, die diesem kleinen Thier innewohnt. Dasselbe ist im Stande, bei einem etwaigen Wohnungswechsel nicht blos sein Haus auf dem Rücken fortzutransportiren. sondern autzerdem noch Lasten zu ziehen, wie kein zweitesGeschops un ter der Sonne. Jungst amustrten nch zwei Pariser Kinder damit, einer ein gefangenen ganz gewoonlichen ar - :e7.schnecke ihr Häuschen mit einem auf - ST 1 gelegten Slückchen Blei zu erschweren; zu ihrem nicht geringen Staunen lietz sich die Schnecke aber nicht im mindesten durch ihre Ueberbürdung von ihrer Promenade abhalten. Nunmehr versuchten die Kinder noch mehr Blei aus dem Häuschen unterzubringen, was aber der Form des letzteren wegen auf Sckwieriakeiten ftien.. Die Kraft der Schnecke schien aber noch lanige nicht vollständig in Anspruch genommm zu sein, man baute daher ernen kleinen Waen aus Pappe und beschwerte diesen mit Steinen aus dem Baukasten. Die Schnecke bekam ein Hefchirr aus 1 einem Faden und Papieistreifen und mu?,' vor d.- Nsusel aelninn? - t - - - - f v( um
Wirkung war sravpirenv. Denn das Thier zog das Gefährt, welches insgesammt 4 Kilogramm wog. scheinbar ohne weitere Anstrengung von der stelle. Rechnet man das Gewicht der Schnecke 40 Gramm. o betrug dasGewicht der von ihr gezogenen Last rund fcwa ik .nnrm. das 100fad eine enorme Leistung Der eigenartige port fand nunmehr seitens der Kinder noch eine Erweiteruny dahin, datz man statt der Pariser oiaoncpTieae eine iirarnrnc anoicynetft aus der Bourgogne engagirte, die sogar ein Last von 12 Kilogramm aus eine Strecke von 20 Centimetern fortbewegle. Bei den ferneren Versuchen stießen die beiden Kinder aber auch auf eine Schwierigieit. Die meisten Schnecken hielten nämlich plötzlich inne. wenn sie soweit gekommen waren daß die Zugstränge einruckten, mittelst deren sie am Wagen festgespannt waren. Das Mädchen erwies sich bei dieser Fatalität als die klügere, sie gab i-virjt .1 ?, r awm ! von nun an den Schnecken ein Geschirr aus Gummi, das denn Anziehen nicht I einruckle.sondern sich ganz allmälig anj spannte, so oaß die Schnecke schließlich den schweren Wagen zog, ohne das ! Anziehen zu verspüren. Zuguterletzt kamen die beiden Kinder darin überein. sich selbst einmal mittelst Schneckenpost kutschiren zu lassen. Zu dem Crnde setzten sie sich in einen Babywagen und spannten nach Art ihrer ersten Versuche zusammen 40 Schnecken vor densel-! ben. Mit Befriedigung wurde nach geraumer Zeit auch festgestellt, daß das originelle Gefährt eine Strecke von 8 Zentimetern auf dem Asphalt, welcher zu dem (5nde besonders gezeichnet war, zurückgelegt hatte. Abschaffung des Hazeumfugs in der Kriegsschule zu West Point. Infolge der neul'chen meuterischen Vorgänge in der Militär - Akademie zu West Point hat das Kriegsdepartement strenge Verordnungen erlassen, worin Hazing" genau definirt und verboten wird. In der Verordnung wird summarische Ausstoßung aus der Akademie jedem Kadetten angedroht, der an einen neuen Kadetten oderCandidaten Hand anlegt, ihn schlägt oder gewaltthätig behandelt, oder ihn in seinem Zimmer oder Zelte stört. Ferner soll jeder Kadett ausgestoßen werden, der einen neuen Kadetten oder Eandidaien auffordert oder zwingt, ihm das Bett zu machen, die Waffen zu putzen oder andere Handdienste zu verrichten. Ausstoßung hat auch zu gewärtigen, wer einen Kadetten zwingt, irgend welche körperliche Uebung vorzunehmen oder etwas zu essen oder zu trinken, oder etwas in den Mund zu nehmen, oder sonst etwas zu thun, was sich mit der Stellung eines Kabetten oder Gentleman nicht verträgt. schließlich wird auch das Duell oder sonstiger Zweitampf verboten und auf Zuwiderhandlung summarische AusstoßunH gesetzt. Selbstmord - Epidemie in Emporia. In dem Städtchen Empona in Kansas sind in den letzten vier Wochen die Selbstmorde so häufig geworden, daß man thatsächlich von einer daselbst herrschenden SelbstmordEpidemie sprechen kann. Um diese wirksam zu bekämpfen, ist vom Mayor und vom Gesundheits - Rath ein Beschluß angenommen worden, welcher dahin lautet, daß der Presse in genannter Stadt während der Dauer der Epidemie verboten sein soll, in den sich ereignenden Selbstmordfällen detailirte Beschreibungen und Tchilderungen zu veröffentlichen. Cb den ge nannten Behörden solche Beschränkung der Preßfreiheit zusteht. ist eben so fraglich, wie dies, ob der Selbstmord, sensationell geschildert, bei leicht beeinflußbaren Personen eine Wirkung auszuüben vermag, welche als Ansteckung bezeichnet werden kann. Uebrigens darf es nichtWunder nehI7.en. datz im Staat Kansas eine derartige Freiheitsbeschränkung vorkommt. In dem Prohibitionsstaat wird unter dem Druck des Fanatismus jahraus jahrein die persönliche 1 Freiheit mitzachtet und mit Fützen ae- ! treten. Von der Vernichtung dieser !bis zur Knebelung der Pretzfreiheit ist , , n rr c m eventuell einfallen wird, ganz nach Wunsch und Willkür andere verfatsungsmätzig garantirte bürgerliche Rechte und Privilegien ungehörig zu beschränken oder gänzlich zu unterdrücken. Feldmarschall Walders e e steht in aller Welt hoch in Ani sehen. Auf der Rückreise wird er zu Neapel Gast des Königs Victor Emanuel inn. Für solche, die sich vielleicht einbildeten, der Dreibund sei wackelig geworden, liegt in dem bevorstehenden Empfang Wäldern durch den jungen König von Italien ein beachtenswerter Wink. Das zu Lincoln City zu Ehren der Mutter Lincoln's errichtete Denkmal gerecht dem ganzen Staat Jndiana zur Ehre. Datz es Stande kam. dazu hat der verstorbene Gou-i-wvk -v ! verneur count viel velgetragen. ie , Einweihungsfeier soll im kommenden j Herbst stattfinden. Auch Gouverneur Jatcs von Illinois wird eine Einladung erhalten, der Feier beizuwohnen. Strikende Mädchen in New ?)ort haben ihre Fabrik mit Steinen bombardirt. Das Merkwürdige dabei ist. datz sie auch wirklich die Fabrik getroffen haben. Der Strike der belgischen Glasbläser ist zu Ende uitd verloren. Der Strike hat 10 Monate gedauert, den Strikern einen Verlust von 52.000.000 an Arbeitslöhnen gebracht, jetzt arbeiten sie wieder unter den früheren Bedingungen.
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Angade dkr derübmtksten Rervenärztte gedött faft kin fünftel der Bevölkrruna Statistik ist ganz übkrrasckend wenn man vkdrnkl, daß zu Ankang diesrs Jadrdr
an, diese takistik ist ganz überraschend wenn man
nicht? bekannt war. ist in vaoer um o inierenanler. auco oie vrunoe uno ur,acren oieier ,o ra veroreneten Leiden zu erfahren. Vor allem ist der rastlose, hastige ftampf um eine Existenz, deu deutzutage fast ikder in mehr oder weniger aufregender Weise durchzumachen dat, Schuld daran. Mit diesem hängt unmittelbar die angestrengte VeifteT- und örperarbeit zusammen, wodurch ,'edr große Anforderungen an den Organismus gestellt werde,'.. Nicht zu vergessen ist aber die unjweckmägige Lebensweise, sowie die Jugendsünden usw.. was im Widerwruche mit der ivliden und bescheidenen Lebensweise unserer Ahn, uedt. Alle diese Erscheinungen unserer modernen eit. wie Jugendsünden. unregelmäiger 2Iaf, schwere 9t--mütbs-Erscheinunaen, unglückliche Zamilienverhältnissr. Mißbrauch von Alkohol und ladak, können in kürzester Zeit ein Menschenleben zerstören, oder haben wenigstens ein ganzes Heer von ktrankbei.en nervöser Art zurolgr: Unfähigkeit zur Arbeit, (edächtnik-Schwäche. Verlust d männlichen sfrast. tUaricocele. körperliche Schwäche. 5eovfsch,er,en. Viaen- und Darm-VeLchterden. llebelkei. pperttlofigkeit. Angstgefühl. Schlaflofiateit. ebeneüderdrus,. achrfchwetf,. nervöses
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