Indiana Tribüne, Volume 24, Number 276, Indianapolis, Marion County, 23 June 1901 — Page 10

Jndiana Tribüne, Sonntag, den 2.1. Juni 1901

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TXiavss Veaus. Bon Schau Schorch Ztntfade, Groce-rie-und Zalubnkieper. L?ister Editor! Mnn e Görl e Boh hawwe thut, so hen ihre Pärents in diese Köntrie ihre liebe Lascht, bikohs daß die Eideäs von so e young Görl, wie t Felloh sein sollt, wo se märrie wolle, enteirlie rong feie. Die merschle denke auch gar net ans Märrie, sie wolle nur e Boh hawwe wo se ausnehme thut, mit se in die Schohs rönne thut, ihne den Schnabel mit Eiskriem vollstopft thut änd am Jvening. wenn se hom komme, so ebaut 2 Schtunde mit se an die Gäht herumschtehe und dabei Gugu Auge mache thut, wie e geschtochenes Kalb. Das thut die Göhrls pliese änd sie seie hätisfeid, wenn se so e Hornvieh an ihre Schtring hawwe thue. Well, riellie zu dläme seie die Görls so arg Mi. Wenn ich bedenke thue, was unser Einer in sei junge Tag for e Kerl bei de Weibsleit gewese is änö mir ann die junge Kerls von heut ankuke thue, wo mit ihre glattgeschähwte 5cbnauze änd ihre Kal'?sauge auskucke thue, wie e Teller schtehlgewordene Milchsupp. so mutz ich mich wunnere,, daß es noch Leit giebt, wo an Darwin sei Affetheorie noch zweifle thue. be Konträrie. ich thu glaube, daß e jeder tzensibel Schimpantz oder Mandrill, oder e Orang Utang, wo was uü sich balte thut, energisch proteschtt wird, daß sei Nachkommeschaft st "scheneräted sei. datz se nir besseres ufflveise könnt, als solche Zierbengels. Mei Marie hat nu letschtes Jahr so ebau: t Dosenö Bohs gebert. bot ich hen mir sei graue Hoor net drüber wachse lasse, denn gefährlich war von die ganze or:e keiner net. Sie hat die Piklschörs von die ganze Gang uff ihren Ruhm änd es is e Gällene von Zrieks, wo man se in kei Deim Mjusium finne kann. E Working Männ, e Farmer, oder e Mekännick wolle die Görls hei:zu:ag net. das is net steilisch enoff for se. es mutz e ..profeschschionell Mäni" oder e Kaunter Dfchömper sein, wo Patent Leder Schuhs änd e Schtohfpeip wehre thut. Aetrd was for klägliche Gewächfe sein diese Fellohs in die merschte Kähtzes. Erscht last Neiht den ich mei Märie ihr Bob in mei 2allhn nebe dem jungen Farmer gesehe. wo alle Morge mei Grünzeug in mei Schtore bringe thut. Der Farmer is ebaut 19 Futz hoch änd ba Fütz, wie e Fiddelbox. Böt er is schträht wie en Arrah, hat e Tschest wie e Drei-Goods-Boz, ( paar Flosse am Leib, wo er in jeder isie zwei Kommitzbrod halte könnt änd wo so hart sein, datz einer e Märsch dran leihte kann. Aend schaffe kann er for sechs änd is auch Willens zu schaffe änd von örlie in de Morning bis läht in die Neiht is er uff sei Fütz änd tend zu sei Farm änd Koschtümers. Aend mei Märie ihr Boh is e Kerl, datz man die Kränk kriege sollt, wenn man en ankucke thut. Den ganze Kerl kann man mit vier Leins diskreibe. nämlich er hat Auge wie e Lachs. Haare wie Flachs, Zähne wie Wacbs, Beine wie e Dachs. Aend wenn der Kerl e &:tl Bier liste sollt, so that er in Ohnmacht falle. Aend Sie anneren Bobs, wo die Märie hatte,, wäre ebaut derselle Schlag. Bor ebau: e Jahr hat se e Doktor gebelt, wo ich net recht getrösted hawwe. Der hatte Backe wie e Hamner änd e paar Glasauge im Kopp wie e Frosch. Ob er e Bart hawwe that, tonnt man net sehe, bikohs datz em die Haar in sei ganze Fähs da wachse thäte, wo annere Leit kei Haar hawwe i än? nur die Orang Ulangs Whiskers ; 'ckwor:.'. Sei fchtz war immer so fält änd oilie. als ob er zu die Thranlappe belange thät und sei Lucks ben ich net :c&,t geglicbe. Der Doktor hat e grotze Frei an Anatomie gehett, änd man sagte, er hätt net nur an Todte geschtödied, böt auch an Lebendige, espeschiellcie wenn es junge Görls gewese wäre. So ben ich der Märie e Hint gegewe. sie sollt käbrfull met em sein Da hat se aber gelacht änd geäntzert: ..Never meind Pa, vor dem brauchsch: kei Angicht zu hawwe; der sieht nur so wuscht aus. böt is perftktlie harmleiz". Well, die Freid bat auch net lange ge"uert. dann hat mci Märie en gebauntz:. Denn hat se e Laier gehett. wo schon ebaut zwei Jahr uff sei ersckte Kähtz warte that. Böt der hat kei Monnie net gehett, net emal zu Sodawasser tbat es lange, so hat se denn ihren Meind uffgemacht, sie wollt e Felloh nehme, wo immer Sodawasser an Hand hätt änd hat sich e Appotikärrie zugelegt. Der hat bei dem große internäschionell PilledreherKontescht den erschte Preis bekomme, e lederne Medaille, wo an die Jnneseile von e Schtiefelschäft zu trage ist, änd klähmt, als Dröggist könnt ibn keiner net biete. Er thäte die feinschte Preskriptschöns in die ganze Köntrie mache, änd sei Handel mit Röff on Rats wär die Admiräsch'ön von dem ganze Träd. Er hätt auch die hyperbolische Sanitätspille invented. wo einige Krankheit kjuhre thäte, wenn es nit dschöst e Knochebruch wär. So hen ich en ge-

sagt, datz ich schon seit lange Zeit von j Rhumalism tzöffere thät. äwd ob er dächte, sei Pille könnte mich kjuhre. ..Schuhr", äntzert er, des is nur T'eilds - Pläh. Nehme Sie nur t Mal eine von meine Pills änd Sie werde gleich sebe, wie sie rönne könne. Aend wenn Sie Gicht, Rhumatism, Mauke änd Klauenseuche kombeind hawwe, ich garantir Ihne. in fünf Minute schpringe Sie wie e Haas". Well, Mister Editor, ich glaub em. bö: ich weitz net, ob die Kjuhr net am End schlimmer war, wie mei Rhumaasm, Ich schwör alle Mal uff Schäkspiehr. änd wo der arme Romeo sich peusene wollt, als sei Julia getrohkt war, da ging er auch gleich zu die rechte Schmiede zu e PreskriptschönPharmacischt in Mantua. Aend wie der alte Hallunck sei Preskriptschön fertig hat, da sagt er noch, änd wenn er die Strength von e Dossend Männer hätt, das würd ihn doch dispätsche. Sei: der Zeit hen die Druggists schon so manch e Felloh dispätscht. wo ohne ihre Peusenmirerei noch im ..rosige Licht athme würde", datz ich ihre Nömber net noch inkriese will. Selbscht in ihr Sodawasser, wo se uns i noch Kopetische mit mache, hen se . Marmor-Dust drin, änd manche e Görl hat von dem viele SodawasserSaufe schon e Grabschtein im Leib. Da isch das Bier doch besser. Das thut höchstens e Kater hinnerlasse änd thut net lang löschte. Mei Märie

ihr nerschter Boh wird perhäps e Temperenz - Prediger sein. Des is auch e profeschional Man", änd e Pästor hat se noch mt gehatt. Ihr S ch a n S ch 0 r s ch Z : n t s a d e. Sonntagsplauverei. Lian undSckattenseiten desSommers. In früheren Jahren hat man bereit öfter Hierzuland die unliebsame Erfahrung gemacht, datz schon in der zweiten Hälfte des Monats Mai eine zum Frühjahr sehr schlecht passende, sengende Gluthhitze eintrat, bei welcher das Quecksilber im Thermometer von Tag zu Tag sich bis in die gefährlichen Neunzig verstieg und Sonnenstichfälle mit tödlichem Verlauf vorkamen. Von solcher Maienbitze sind wir diesmal glücklich verschont geblieben, aber der Juni hat soweit schon drückend heiße Tage gebracht und die Schmorgluth war eine so weit ausgedehnte, datz selbst in den nordwestlichen Staaten die Bewohner empfindlich darunter zu leiden hatten. Da wir sehr nahe vor dem Beginn des calendarischen Sommers sieden und der amerikanische Sommer, so gut er im Allgemeinen sich bin und wieder auch anlassen mag. doch immer seine Naupen hat und mit nicht geringen Gefahren für die Gesundheit verbunden ist. so dürfte es wohl am Platze sein, in Kürze dieLichtund Schattenseiten desselben in Betrackt zu nehmen. Tviii: jeden Naturfreund, dem es Freude macht, in Garten. Feld und Wald Alles üppig wachsen und sich kräftig entfalten zu sehen, besitzt der Sommer unverkennbare Reize. Tag und Nacht sind be: jeder Art von Witterung unablässig Naturkräfte am Werk, um die Saaten zur gedeihlichen Reife zu bringen und ergiebige Ernten zu zeitigen. Wie erhebend mutz auf den ernsten Beobachter der Gedanke wirken, datz die gütige Natur den Fleitz und Sckweitz Derjenigen, welche pflügen, hacken und pflanzen, durch ergiebige Ernten belohnt, vorausgesetzt, datz nicht durch Unwetter, Sturm u. s. w. schöne Hoffnungen zunickte gemacht werden. Die Sommerzeit lädt zum Aufenthalt im Freien ein. Wie Herrlich in nicht das Vergnügen, im Schatten des Waldes zu sitzen, um am klaren See oder am fischreichenBache nach munteren Flossenträgern zu angeln. Auch kurze Bootfahrten bieten in der heitzen Sommerzeit viel Vergnügen, da e? auf Seen und Flüssen keinen Staub zu schlucken giebt und man beim sanften Wellenschlag mit Gefährten angenehm plaudern oder die Reize der Landschaft stillvergnügt genietzen kann. Ein sehr schätzenswerthes Sommervergnügen bildet für Solche die sich guter Gesundheit erfreuen, an recht heitzen Tagen das Schwimmen im Flutz, im See oder am M-eresstranö. Eine der Gesundheit und dem Wohlbefinden mehr dienlich Leibesübung, als das Schwimmen bietet, lätzt sich wohl kaum denken. Es wird dabei das Angenehme auf's Schönste mit dem Nützlicken verbunden. Nach einem solchen Bad in freier Luft ist iv.? Schwitzen nickt mehr lästig, da die Poren ihre Functionen gut verrichten und die erlangte Abkühlung immer auf einige Zeit anhält. Wem es die Mittel und Umstände nicht erlauben, im Sommer ie Stadt während der heitzesten Zeit zu verlassen, der kann deswegen doch den Sommer genietzen. vorausgesetzt, datz er tz versteht, den Gefahren der Gluthhitze lus dem Weg zu gehen und sich den klimatischen und anderweitigen Verhältnissen in vernunftgemätzer. klug bereäu'.eier Weise anzubequemen. Die im Hochsommer of: längere Zeit anhaltenden heitzen Wellen, die lebhaft an die Tropen erinnern, haben ihre Schattenseiten und sind autzerordentlich lästig und mit ernsten Gefahren für Wohlbefinden und Gesundheit verbunden. Wie man sich während der heitzen Saison zu verhalten und das Leben und Treiben einzurichten hat, darüber lassen sich keine allgemein gültigen Regeln aufstellen. Es mutz Jeder sehen, wie er's treibt, da er seine eigenen Kräfte, Neigungen und Bedürfnisse am besten kennt. Aber trotzdem können gewisse Winie. die für Alle beachtenswerth erscheinen, mit Bezug auf dieRegelung der Lebensweise während der gluthenreichen Sommerszeit ertheilt werden. Arbeit und Erholung müssen stetig aufeinander folgen. Wo

starker Kräfteverbrauch herrscht, da mutz durch angemessene Erfrischung und Rast der nöthige Ersatz geboten werden. Man lasse der freien Luft in den Wohn- und Geschäftsräumen zu jeder Zeit unbehinderten Einlatz. Vor Ueberanstrengung l,t besonders dann zu warnen, wenn Jemand sich physisch nicht ganz wohl befindet und bereits den Einflutz der übermätzigen Hitze in lästiger Weise verspürt. Starke Gemüthserregungen, wie übermäßiger Kummer, ängstliche Sorgen und tiefes Nachgrübeln über Dinge, die sich nicht ändern lassen und philosophisch genommen werden sollten, sind dazu geeignet, auf den physischen Zustand einer Per-

son während der heitzen Zeit besonders ' ungünstig einzuwirken: denn der Gelft steht zum Körper in inniger Wechselbeziehung. Kluges Matzhalten beim Essen sowie beim Trinken wird sich während des Sommers vorzüglich lohnen. DieKleidungtz soll so leicht und bequem als thunlich sein; auch empfiehlt es sich, sich nicht unnöthiger Weis den Strahlen der brennenden Sonnengluth auszusetzen. Wer einen gesunden und regelmätzigen Schlaf haben will, der sorge für genügenden Aufenthalt im Freien und vergesse das öftere Baden nicht. Kleine Verwechslung. ..Liebes Weiberl. diese Reissuppe schmeckt aber höchst eigenthümlich!" Ach, Männchen, sei nur nicht böse! . . . . Ich fürchte, ich hab' mich vergriffen und die Düte mit den Ameiseneiern erwischt!" Malitiös. Der Anzug ist mir ja viel zu weit!" O. das macht nichts! Bis Sie ihn bezahlt haben, wird er Ihnen schon passen'" Bittere Logik. Na. Herr Studiosus, wer'n Se mer heute endlich e'mol zahln?" Bitte, haben Sie nur noch bis zum Ersten Geduld! Ich will ein schlechter Kerl sein, wenn ich Sie dann nicht zahle!" Wie haitzt? Wenn Se mer nix zahl'n jetzt, wo Se sin noch e' ehrlicher Mann, werden Se mer erst recht nix zahl'n. wenn Se sein e' schlechter Kerl !" Vom Regen in die Traufe. Landwirth (gutmüthig): Herr Bürgermeister, Sie sind gewitz bundsmüd'!" Bürgermeister (sieh den Schweitz von der Stirne wischend): Aber, Herr Wirth, so spricht man doch nicht zum Bürgermeister!" Wirth: Nehmen Sie es nicht übel. Herr Bürgermeister, ich meine nur, weil sie so saumätzig schwitzen!" So mancher faullenzt, ißt lind trinkt. Und glaubt, daß Arbeit schände. Ihr fragt, durch w a dies möglich sei? Beim Armen nennt lnan's L u m - per e i. Beim Reichen Dividende. Die Menschheit ist dahinter kommen, Trotz aller Gaukelei der Frommen. Das mit dem Leben vor dem Grabe Man endlich Ernst zu machen habe. Zerbrochen ist des Wahnes Kette. Die Erde sei nur Uebungsstätte. Nur Voltigirbock sei das Leben, Auf's Roß wird uns derHimmel heben. Auf freiem grünen Erdenarunde, Wird jeder bald schon hier zur Stunde. Bevor das Grab ihn deckt mit Schollen, Sein Rößlein weiden, tummeln wollen. Reden ist Silber, schmollen Gold denkt manche Frau.

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KumorilZilches.

Selbst ist der Mann. Zn:ei Freunde sitzen zusammen und klagen fick gegenseitig über die schleckten Zeiten. Sagt Mcyer: Ich wüu; ie, ich könnte irgendwoher CK0CK) auftreiben. Dann könnte man leben." Und würdest Du mir dann $1000 abgeben?" fraqte Müller. Nein!..$500?" Nein!" $100?" Nein!" Einen Dollar?" ..Nein!" Und warum nich:?" Wünsch Dir selbst Etwas." Vergetzlich. Richter: Und was thaten Sie alsdann?" Angeklagter: Dann warf ich ihm einige Rosen an den Kopf." Richter: Wem wollen Sie das weitz machen, Rosen schlagen doch lein Loch in einen Kopf!" Angeklagter: Ja, ich vergaß zu sagen, die Rosen waren in einem Blumentopfe." m Wertzolles Andenken. A (früher Student, zu seiner Braut): Liebe Emilie, als Zeichen meiner ewic.en Treue übergebe ich Dir diesen alten Ring, der mir sehr werth ist! Ich halte ihn siebzehn Mal versetzt und immer wieder eingelöst!" ' Nach dem Satz vom zureichenden Grunde." Hauswirth: Herr Rechtsanwalt, ich mutz Sie steigern." Miether: Aber warum denn schon wieder?" Hauswirth: Ja, sehen Sie, Herr Rechtsanmalt, als ich Sie das letzte Mal steigert:, spielte die Dame über Ihnen noch den ganzen Tag über Tonleitern; heute spielt sie doch schon Etüden." Im Handschuh'den. Baronin: Ich habe aus Ihrem Geschäfte auf Umtausch ?in Paar Handschuhe zum Geschenke bekommen; sie haben aber Nr. lh, und da ich nur Nr. benöthige, sind sie mir natürlich viel zu groß. Möchte Sie daher bitten, mir die grotzen Handschuhe gegen ein kleineres Paar umzutauschen und mir für die übrigbleibenden 2 Nummern ein Paar Kinderhandschuhe für mein dreijähriges Töchterchen dazuzugeben." Unähnliche Aebnlichkeit. Erster Student: Meine Wirthin sagt, ich muß beazhlen oder umziehen. Zweiter Student: Da bist du besser dran, wie ich. Meine Wirthin sagt, ich muß bezahlen, ehe ich umziehe. 'Ein galanter Vater. Sie haben ja da gleich zwei Flüg5l stehen, Herr Blüteles!" Nu', es soll nickl heißen, daß meine Tochter, das Engelchen, bat nur einen Flügel!" ODO Im Kaffeekränzchen. Wo ist denn Ihre liebe Cousine. Fräulein Fannu?" sie hat einen bösen Mund." Ach. das wäre ja uns gar nicht aufgefallen." Unüberlegt. Geflügel esse ich für mein Leben gern. Fräulein Rosalie, oor allem liebe ich junge Gänse." Rosalie (schwär merisch): Ach. Herr Günther, dann wären Sie ein Mann für mich." Guter Rath. Neffe: Würden Sie mir rathen, das Testameil: des Onkels, der alles seiner Nichte vermacht hat, anzufech:en?" Anwalt: Das Testament nicht, aber die Nichte." Passend. Gauner (zum andern): Du, nächstens feiert der Wildem sein fünfunozwanzigjähriges Jubiläum als Einbrecher. da könmen wir ihm eigentlich zusammen einen silbernen Dietrich schenken." Praktische Grammatik. Stubenmädchen l naserümpfend): Dein Bräutigam ist aber ein ungebildeter Mensch: der spricht ja nicht einmal richtig deutsch!" Köchin: Dös macht nichts, wenn x mal mir" mit mich" verwechselt: aber Dein sauberer Verehrer verwechselt sogar mich" mit Dir"!" Gegenseitig. Patient (zum Zahnarzt): Ich muß Sie darauf aufmerksam machen, wenn mich das Zahnziehen schmerzt, dann beiße ich Ihnen in den Finger." Zahnarzt: Das ::iacht nichts, von mir bekommen Sie ilsdann eine Ohrfeige." Hochherzig. Dienstmädchen (dem der Herr Hauvtmann nach der Gesellschaft ein Trinkgeld geben will): Nein,' nein. Herr Huuvtmann, von Ihnen nehm' ich nichts . . . aber nicht wahr, Sie behandein den Gefreiten Müller von der fünsten Compagnie immer recht gut?." Eine gute Kapitalanlage hat Peter Greenfolgh in Venango, Pa., gemacht, indem er einen alten Geldschrank für $7 kaufte. Vor einiger Zeit starb Jacob Blystom. ein alter Bewohner der Gegend und unter seinem Nachlaß, der zur Versteigerung gelangte, befand sich ein alter Kassenschrank. Greenfolgh machte mit $7 das Höchstgebot, und nachdem ihm der Schrank zugeschlagen war, fand er in demselben $4250 in Papiergeld und Gold vor.

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