Indiana Tribüne, Volume 24, Number 275, Indianapolis, Marion County, 22 June 1901 — Page 5
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Depeschen. Faß Whisky ezplodirt in einem Frachtwagen. Logansport, Ind.. 22. Juni, tzin Faß Wh.isky erplodirte heute in einem Bandalia Frachtwagen in Logansport, woselbst mehrere Arbeiter mit Reparaturen beschäftigt waren. Lawtciuc Beeson verbrannte buchstäblich, Wm. EktD wurde schwer unbUal. Nest, sowie Zotz Moore laicht verletzt. Tie Jagd nachHeim st äiten Kansas Elty. Mo.. 22. Juni Tausende von Leuten, Männer, Frauev und Kinder, die an der Grenze dn Kiowa - Commanche - Apachen Reser rxition in Oklahoma kampiren, und bt? Eröffnung der Reservation für die z sikdelung abwarten, befinden sich in der aröhten'Noth. Tr. I. I. McKenna. der gerade voi dort zurückgekehrt ist, sagt, daß 20,00 Männer. Frauen und Kinder an be: Ercn. versammelt seien, und W
Hälfte davon fast ganz verhungert sei Nur wenige von ihnen", sagte Dr McKenna. ..haben Zelte, um darin gu schlaf?n. Sie schlafen des Nachts unter den Wägen und unter Bäumen. Wcnigitens 5000 Personen befinden feit anderthalb Satiren Mtt. Die I einzelnen Familien besaßen vielleicht 200 bis $300, sie haben aber inzwlscben nicbts verdient und ihre gerinoe 1 ' ' ' . ' ! ftebe aufaeebrt. Sie babtn n der , ccren Zeit nichts gethan als gewartet. (5e befinden sich Hunderte von Desperajiz ull vt;i Vinciijr. im uus vu.. . c XI r! t .113 o Jusaesuckt liaben. und die tick nicht das krinaste daraus machen werden, dl? Erfolgreichen beim Ziehen zu ermorden. i wenn eine Lotterie veranstaltet werden ?cl?te. Nicht schuldig. W i n g f i e l d. Kans.. 22. Juni. Der 13jährige Charles Betts, welche? rer irmorduna und Berauvuna Dti Farmers C. L. Wiltberger beschuldig! ' V war. wurd-e von den Geschworenen frei gesprochen. Wiltberger wurde am 18 ?!pril von hinten niedergeschossen, aii :r ron der Stadt, wo er eine Ladur-c Lrtreide verkauft hatte, zurückkehrt? Z,t Geschworenen waren 30 Stunder ;n Berathung. Sin Tornado inNebraska Omaha. Neb.. 22. Juni. Aui Naper. Neb., wird berichtet, dast dor! zm Donnerstag Abend ein Tornadc furchtbare Verheerungen anaerichtel hade. Die Emzelheiten konnten erst anFreitag Abend in Erfahrung gebraa werden. Von dcr Familie von Iaro! Greening kamen vier Kinder bei dei? Sturm ums Leben, während Greeninc s?!bst und seine rau tödtlich verletz! sind. Nnr eine 14 Jahre alte Tochter Qxnxt, die ebenfalls ziemlich schivei ver cht ist. wird vvn den sieben Mit glie 'crn der Familie am Leben bleiben Hci einer Familie von sechs Perso nn Namens Anderson wurden zwe kleine Mädchen getödtet und alle ande ren Mitgliede? schwer verletzt. Frar Anderson waren die beiden Mädcher aus den Armen gerissen worden un sämmtliche Kleider und sogar di Schuhe und Strümpfe r'.sz ihr dei Sturm vom Körper. Jacob Greening wurde eine vierte! Meile von seinem zerstörten Haus ent sernt gefunden. Beide Arme. veit); Beine und sein Rückqrat sind gebro r.: n itt nur ftrnrn
.II, UHU Vlil VV ll I. VV y.jj. j . . . , weniger Stunden. Di? Leichen vor r Iutz in die Geschichte, und es wird Mcggie und Jacob Greening. 9 bezw x Besseres geleistet. Wenn es 2 Jahre alt. wurden 600 Yards vor ! uns eine Halbmillionen - Ordre dem zerstörten Hause entfernt funden i Ubzusuhren gilt, so erweist sich ein guAuch ihnen waren alle Kleider von ! , !'fr?emüI aI cin pbates Leibe gerissen worden, sie waren abei , r&mittel Alles zur Zufriedenheit zu ' ' Arie -.tftri rr i v m
nicht entstellt. Ml 2) er L a n d w i r t h J'o s e f Szilagyi lebte mit seinem We,be in der Gemeinde Bacs einige Jahre set,r friedlich. In dem ruhig dahinfließenden Familienleben war aber in den letzten Wochen seine Stieftochter, das Kind seiner Gattin as deren erster Eye, ein störendes Element. Was Szilagyi Jahre lang für 'väterliche Zu Neigung gehalten hatte sich Plötzlich zu ? ? ' 1 l 7 a Z Liebe gewendet. Zu dem Gefühle der L"be gesellt sich alsbald gluhende Eifersucht. denn das Madchen hatte stm icri eirtnn s-rrniein )Hn nprnnnrlstvn geschenkt. Von Leidenschaft und Ei y nZ 9. rnT f ;;7 fersucht übermannt, nahte sich Szilagyi in sträflicher Absicht seiner St ieftvchter. die sich seiner mit einer Hacke erwehrte und den Rasenden durch einen Hieb auf das Haupt tödtete. Die Mörderin wurde verhaftet. --Im Jahre 1899 erfuhr London eines fchönenMorgens, daß der berühmte Finanzmann Hooley sich für die bescheidene Summe von etwa 40 Millionen insolvent erklärt hatte. Seine Gläubiger heben bis jetzt nur 10 Procent zurückerhalten. Mr. Hooley geht es trotzdem nicht schlecht, als Agent seiner Frau, der er vor dem Zusammenbruch ein enormes Einkommen übertragen hatte, gibt er jährlich ungefähr 375.000 Fr. sus. Soeben ist nun Bernhard, der Lieblingshund vonMrs. Hooley, von einem der berühmtesten Aihnärztc Londons mit einem vollständigen, auf Gold gearbeiteten Gebiß versehen worden. Das arme Thier litt augenscheinlich an einer chronischen Magenverstimmung infolge des schlechten Zustandes seiner Kauwerkzeuge. Di Gläubiger Hooley's wcrdcn glücklich sein., wenn fie erfahren, daß der Liebling sich wieder auf dem Wege der Äefferuna befindet.
Vorleser in Fabriken.
ffiben , gute R-den sie dezlriten. Dan.l fließt bis "Sibe it munter fort. Viele mögNt bezweifeln, daß das vbige Dichterwort in der modernen Fabrikarbeit noch viel zu bedeuten habe. Bei gar manchem Arbeiten sind je auch die Reden gleichviel, ob gute oder böse geradezu ausgeschlossen. Und doch giebt es inmitten unseres fr.idrrklcbens noch Arbcitszweige. bei denen jenes Wort seine volle Geltung bt bauptei ode? .wieder erhalt. ArbeitsErrichtungen, in den ton ein-er begleitenden Unterhaltung sogar einen bedeutenden geschäftlichen Werth zugesteht, zumal wenn die Arbeit ein-en sehr luonotonen Character hat oder das zu verarbeitende Materral etwas irgendwie Betäubendes oder Einschläferndes mit sich bringt. In älteren Ländern weiß man davon viel mehr, als bei uns. Es war für Amerikaner, besonders im Westen, größtentheils etwas Neues, als große Cigc.rrenfabriken besondere Unterhlkungen für ihre Arbeiter einführten, nicht zur Erholung, nicht zur angeneh:ncn Ausfüllung von Mahlzeits- oder sonstigen Pausen, sondern unmittelbar während der Arbeit selbst und direct zur fvörderuna derselben. Und das mit Vorliebe, wenn es veionders viel ZU thun gibt. Und bedeutend? Bestellungen rasch ausgeführt werden messen; - überdies wird die Unterhal- . mi i 4. rtrf- i 4 '"fl aus der Mitte der Arbeitenden selbst geliefert. G-erade im Tabaksgeschüft darf diese Einrichtung ein besonderes Jnterelse benspruchen, und ihre Vortheile scheinen sebr handgreiflich zu sein. Die b-etreffenoen Fabriken beschäftigen Hunderte von Männern, Frauen und Mädchen mit Cigarrenmache?, und man hat roahrgenvmmen. datz. wenn den Leuten eine passende leichtfüßige Unterhaltung geboten wird, um ihren Getst m Anregung zu erhalten, während sie die Tabaköblätter zwischen im .M (v.iM.u...(.ln . . U. - den Fingern herumwirbeln, zwei- bis oreimal so bl Arbeit geliefert wird. tük ohne dies, und dazu noch bessere! Andererseits hatte man gar manchmal gefunden, daß die Leute, wenn sie. ganz sich selbst überlassen und sich um absolut nichts Anderes, als um Füller. Deckblatt und die schließlich Gestalt der Rauchrolle" in mechanischer Rei- ; hen folge zu kümmern hatten, sie mehr oder weniger gleichgültig, fahrlässig und langsam wurden, wie das Resul1 tat auswies. Es ist eben nicht immer richtig, daß Conentrirung das Geheimniß des , Erfolges ist"; mag dies auch allemal j dann zutreffen, wenn es sich um eine Verrichtung handelt, die wirklich den , Geist voll in Anspruch nimmt, so paßt ; es doch schlecht auf solche mechanische ! Gewohnheits - Aibeiten. wenigstens ! fakald man dieselben einmal tüchtig ! in den Fingern hat", der Geist also nicht mehr viel damit beschäftigt wird. Dazu kommt noch der narwtische Ein- : Nuß des Tabaks an sich, worüber sich ::er der betheiligten Arbeiter in fol- ' pender bezeichnender Weise ausdr-üctt: Man wird über der Tabaks - Arbeit sehr stuinpfsinnig. wenn nichts Anes im Local vorgeht, und der Kopf fühlt sich, als ob er eine ganze Tonne wiege. Möglicherweise bat dies aucb 3ür F"lge, daß nicht so viele Eigarren ' macht werden auch Mit Musik, k Mit Vorlesen, oder crnrnt aber ein ante erledigen. Cigarrenmacher. Packer. Strippe? und Andere können davon magisch beeinflußt werden. Sowie Geist und Gemüth davon angeregt wird, bewegen sich auch die Finger rascher." Mit Vorliebe wird irgend eine packende Liebesgeschichte, oder irgend etwas recht Humoristisches, zu diesem Zweck ausgewählt, und einer der Arbettenden, der eine besonders klanavolle rz-1.: t. . !. . . . :5 stimmt, verläßt seinen Arbeitsvlak curnrnc mi. w'ro als XarUr h 1 M sich mit überschlagenen Beinen au ein(n unfe , öfters unterbrochen von Zwischenrufen und üblichen und männli- . . . mMimn I "tylen. ermaßen, daß es manchmat dem Bormarrn eftra nöthig erscheint, durch energisches Klopfen die Ordnung wiederherzustellen. Es ist üblich, dem Vorlesenden Dasselbe zu bezahlen, was er erhalten haben würde, warn er in derselben Zeit an seinem gewöhnlichen Platz gearbeitet hätte, und in Anbetracht der erzielten Vortheile ist diese Bezahlung eine bescheidene zu n-nnen. Meistens hat man in derselben Fabrik auch jedesmal denfel. bcn Vorleser: in der Regel hat derselbe auch eine gute Naft für die geeignete Literatur und bezeichnet die betreffenden Bücher oder Magazine, welche von der Firma dann gekauft und. so oft sich e a Bedürfniß darnach geltend macht, hcrvorgeholt werden. An sich ist der Gedanke, durch Rede. Gesang oder Musik die Arbeit zu fördern, namentlich wo Viele zusammenai teilen, ja alt genug, und vielleicht bieten Deutsche die zahlreichsten Beispiele von Haus aus dafür. Im vorliegenden Falle jedoch ist die Anregung zu deraleichen iup?sächtich i)ureb Eigarrenkabriken in spanischen und spa nisch - amerikanischen Landern saede: worden, wo man cit 7kn Jan:? solchen Brauch in oer Fabrik sowie' au
der Plantage übt und außer Vorlesern mitunter auch ganze Orchester zu diesem Zweck hält; hin und wiedn thut's auch eine Spieldose. Es läßt sich dieser Brauch sehr wohl mit der Anwendung von Musik beim Mlitär izergleichen, Soldaten sind ja Beide, ob mit oder ohne Uniform. Luxuriöse arctifche Reisen. Es ist schon so häufig von schrecklichen Reise-Strapazen im hohen Norden die Rede gewesen, daß auch einmal ein anderes Bildchen gezeigt wer-
den möge, ein Bildchen von recht behaglichen und luxuriösen Fahrten durch solche Regionen, und zwar ohne Eisenbahn. Allerdings sind diejenigen, welche sich solche Fahrten leisten können, meistens Handelsleute unv Factoren der -Hudson Bay Co.". des weltverschrienen Monopols. In buntbemalte?, höchst bequem ausgestatteter Carriole". die von einer Reihe der besten Hunde gezogen, aber von einem, zu Fuß nebenherrennenden Bediensteten getrieben wird, sitzt, oder." vielmehr liegt der Reisende, in die schönsten Pelze gemummt. Jeder dcr Hunde trägt russische Glöckchen am Kragen, und das ganze Geschirr ist ein Masse Perlenwerk und Quasten. Mundvorräthe für den Insassen des Gefährts sind in reichlichem Maße und auch mannigfaltig vorhanden, und der Treiber des Gesährts ist nebenbei ein guter Koch! In früheren Tagen mußte ein solcher Reisender, wenn er unterwegs an einem Handelsposten über Nacht blieb, lediglich mit den einfachen Vorräten vorlieb nehmen, die sich dort fanden, oder, wcnn er in der Wildnih campirte. stand ihm außer seinem Pemmican" (dem getrockneten und gepreßten Fleisch) nichts zu Gebote, als was er etwa mit seiner Flinte zur Strecke bringen konnte. Heute aber ist entweder de? Raum unter demSitz der Carriole. oder ein zusätzlicher Schlitten, der hinterher kommt, mit den besten Fleisch-Präseroen, Gemüsen u. s. w. von Canada und den Ver. Staaten gefüllt. Und soll unterwegs campirt werden, so entfaltet der Trrider alsbald seine glänzenden culinariscken Fähigkeiten. Rasch hat er das schönste Feuer im Gange, hat Thee gemacht. Speck und sogar Eier gebraten und die Flapjacks" bereitet, diese berühmten Pfannenkuchen des ,.Busckes". welche einen halben Zoll dick sind. und in Fett und Melasse schwimmn. Kommt, aber die Nacht heran, und soll es zum Schlafen gehen, so hüllt sich der Reisende sicher in seine Pelze und kann auf einem hastig hergestellten Bett von Balsamtannen-Zweigen ruhen. weich, warm und duftig. Auch auf das ..Wettmachen versteht sich der besagte Treiber und Koch sehr gut! Und die letzte Vision des Ruhenden, ehe sich ihm das Traumreich erschließt, ist vielleicht schöner, als irgend ein Traumbild, das vor ihm aufsteigen mag: denn sie besteht oft aus dem märckenhdft funkelnden und vielfach wechselnden Glanz des Nordlichtes, dessen purpurne Wellen und lebendigen Streifen und Pfeile, die fo rasch in einander ' übergehen, in dem Schauenden beinahe den Eindruck erwecken können, als ob in dieser weltfernen Stille die Natur eine besondere, ebenso mäcktige wie zarte Sprache gefunden Hobel WeltreisendeS Treibhol,. Noch immer ist es fragliche ob der Gedanke, die selbstständige Beförderung großer HolzFlöße nicht mehr auf den Fluß- und von SeeküstenVerkehr zu beschränken, sondern über ganzeWeltmeere hinüber auszudehnen, seine erfolgreiche Verwirklichung finden wird. In gewisser Beziehung ist aber auch hierin die Natur dem Menschen weit vorausgeeilt: denn Treibholz macht oft ganz von selbst riesige Weltreisen, wenn sich nur auch seine Ankunftsstätte controlliren ließe! Zu den bemerkenswertesten Beispielen dieser Art gehört das Treiben großer Mengen solchen Holzes von Japan nach den südlichen Gestadm Alaskas, wie es schon seit Jahrhunderten beobachtet wird; es sind unter demselben der japanische Kampferbäum, der Mago- un der MahagoniBaum vertreten gelisse Theile der amerikanischen Küsten find mit derartigcm Holz buchstäblich besät. Die meisten dieser Bäume stammen überdies, allem Anschein nach, nicht von Küstengegenden, sondern weit vom Binnenlande und wurden ursprünglich durch heftige Stürme entwurzelt und dann auf Flüssen in den Ocean getragen. Bäume von 150 Fuß Länge sind unter diesen Weltreisenden! Die alaskanischen Küsten erhalten noch von viel?n anderen Ländern, tropischen und sonstigen. solche Zufallssendungen. Ebenso gelangt nach Grönland auf dieselbe Weise eine Menge Holz von den Ufern des Mississippi und von sibirischen FllUen! Grönländer, die niemals "incn Weißen gesehen haben, machen sich Gcräthe und Waffen von Schiffs-trümmer-Holz, das aus solchen Fernen kommt, sowie auch von Eisen, das mitunter mitgekommen ist. aber auch unmittelbar von zugereistem Baumholz. Solche . Beispiele ließen sich noch manche anführen. Zu einem betrachtlichen Thil versorgen Nord- und Südamerika auch Europäer im ho hen Norden auf gleichen Wegen mit kostenlosem Holz.
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