Indiana Tribüne, Volume 24, Number 275, Indianapolis, Marion County, 22 June 1901 — Page 3

Jndiana Tribune, 92 Jnni 1901

friste Haliersam's Schreibedcicf.

hm 18. Geöhrter Mister Edithor! Te anne.e Tag Ware den kleine ft'd sei Händs un sei kleines Gestchiche ganz mit Pirnpels gekowwert un es Hot in einem fort geschkrätscht. Die Se!ma, wo in so ach arig pertickeler is, die fat das Kind reiteweg ecksammi.d un dann is ihr Fehs so weiß geworöe. als wann fe en Äohst geseh hätt. .D. mei o, rnie, Hot se gesagt, ich den!, das arme Kind Hot die Schmalpacks! Sie könne sich denke, wie mir do all geschkehrtware! Mer sin uffgetschumot als wann mer in Täcks gesoffe hätte. Bei Galle, sell wär mich awwer ebbcs schönes gewese! Sie wisse doch, dah die Piebels so e schreckliche Schtehr for Schmalpacts hen un zwische Jhne un mich, is es ja auch e schreckliche Desies. In die erschte Lein hen ich gesagt: Nau luckehier. Selma, vor alle Dinge mißt Ihr jetzt all Sure verehrte Mailer halte, bitahs wann I:mand ebbes davon erfahre duht, dann Hot's geschellt. Dann komme mer in Kwarrentein un for dier Woche derfe mir nit autseit von das Haus. Also zuerscht wolle mer emol ganz still westigehte, was die Mätter mit i; . Bub is". Ich hen mich das Kid emo. ordentlich angeguckt un ich muß sag?, es Hot schuhr wie Schmalpacts geguckt. Dann ben ich die annere Kiss erbe' gerufe un die hen auch so Pimpels gehabt. Der Eddie Hot differenl geguckt, der Hot Bliestersch gehabt un ich hen do uff eemol e Eidie kriegt, was es sein könnt. Ich hen mei Mäckn'efeiing Gläs geholt un hen emol klos geguckt un do hen ich in jedem Bliester so e ganz kleines Löchelche genotis: un soviel hen ich doch auch von die Na duhrgeschicht gewißt, daß Schmalpacks nit den Weg gucke. Die Sela un der Christ un all die Kids hen m'ch all gewatscht un hen gar nit abwarte könne, bis ich mit meine Ecksaminehschen fertig gewese sin. Wie ich dorch gewese sin, do ben se all gesagt well, was duhst du denke?" Do hen ich gesagt: Was ich denke, will ich Eich sage, der Bub Hot nit die Schmalpacks, ich denke, daß das Beits von Moskietohs sin oder von e anneres kleinesEnnimel.wo gleiche duht sich inBettruhms aufzuhalte un wo zu die Kläß von die MenschenfressenveDiehre belange duht. Do Hot die Selma en Kopp kriegt, wie Zinnober, un se Hot gesagt: du werschl doch nit sage wolle, daß es von Bettbocks is? Das ist ecksäcktlie. was ich sage will, hen ich gesagt; du derfst nit insoltet fiehle, awwer das is was die Mätter is." Do Hot sich die Selma hingehockt un Hot gestart zu greine, daß sie fischt das Herzche gebroche is. Ich hen gesagt, wann sie nit glauwe wollt, was ich gesagt hätt, dann sollt se emol ihre Nachbarin hole, die Wißt vielleicht besser bescheid. Sell Hot se awwer off Kohrs auch nit hen wolle un do Hot se sich Widder e wenig beruhigt. Se Hot gesagt, se deht nit ehnder stappe zu suche bis nit e einziges von die Ludersch mehr ins Haus wär. Der Christ Hot gar nit gut :wwer die Geschickt gefiehlt un er Hot schon gestart zu schkrätsch. mitaus, daß er en Beiß gehabt Hot. Die Selma is reiteweg in die Kids ihr Bettrühm gange un Hot do e wenig inwestigehtet. Dabei Hot se ausgefunne, daß ich recht gewese sin. Ei tell juh, se is fascht krehsig gange. Se Hot in die erschte Lein jedes von die Kids in en differente Drockstohr gehn mache un jedes Hot for zehn C?nts Jnnsektpauder hole misse un Hot sage misse, die Ma wollt ebbes mit den Stoff deie. Se Hot doch nit eweg gewwe wolle, for was sie es juhse wollt. Wie die Kids all Widder da wäre, do Hot se en Peil von den Stoff gehabt, daß es for c ganze Käsern plentie gewese wär. Do Hot se awwer die Betts eingepaudert, daß se geguckt hen, als wann se alliwwer voll Schimmel wäre. Off Kohcs hen die Kids selle Nacht nit in ihre Better gehn könne. Se hen an den Flohr gelege un hen das ganz gut ze-gliä-e; die Fellerfch hen e rehgeler Picknick gehabt un hen gewischt, daß ihre Ma, die Bettbocks gar nit los deht wer'n, bikahs es wär so schön an den Flohr zu schlofe. Well for e ganze Woch Hot sich die Selma gebattert; alle Morgen un alle Owend Hot se das Pauder gejuhst un der Christ Hot sich e ganzes Berrel hohlsehl geordert, bikahs die Trogists in die Nehberhutt hen alles, was se an Hand gehabt hen, ausverkauft gehabt. Awwer denke Se nor emal, se hat immer noch Marks von die Ennimells gefunne. Gestern Owend sagt die Selma: Jetzt will ich Eich emol ebbes sage, das Pauder duht kein gut nit un do hen ich mein Meind uffgemacht, emol ebbes annerschter zu treie. Es ist jetzt dunkel un Niemand kann uns sehn; mer wolle emol all die Better in die Jard schlevpe un dann will ich emol e alte Fämilliemeddesien treie. Sell hilft

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kleine halft

100 Chicago Strafe, Fort WZJNk. Znd,, den 27, M3r, 1900.' Ihr Wine rf Cardui hat sich für mich all sehr heilsam krwiesf. Ich habt fünf Flaschrn davon gebraucht, sowie- J ladet von Zhkvforv'Z Black Traugkt, Seitdem ich mit dem Gbriruch diese? Mittel begonnen, bade ich .3 immer i baus,, Ei hat auch meiner Schmcfter in To!-'do gcdolsen. welche nicht reaelma,ia menftruirte. Sie war sechzehn Jobr' alt, und nichts Andk.cs konnte '0? txllen, Auch mein ZuNand war ein sehr schlechter, eh ich Ihre Heilmittel anwsnd. Ditselden südrten dlNiren dreier Zage Besserung herbei. Jtzt fühle mich ric neugeboren, besorze alle meine Hn arbeit und daß Wasten, wonl ich, tbt i Wine 0? Cardui gelirauchre, nicht im ctande war, 61 würde mich sehr glUek lich machen, konnt ich an jed lkidenöe ,?rau schreiben und ihr itkheilen, aZ ich au5,uftehn diüe, ehe ich Wine äs Lardui gedrauchte. Frau 1. P. eijUi Vkhufl Rath? und SebrauchZanweisung schreidrn El untr Anzabe der Symptome a .Zh LadieZ' Aooisory 2?:. The Shattiaooaa Medicin Co., Chattanooza. Tenn.

sckl'.hr Well mer ben alles enunner geschleppt un dcis is bei die sckmile Scehrweh en veidollt toffet Schapp aewese. In die Jahrd Hot die Selma die Kohlcul KänN erbet gehöhlt ur. Hot b:e Better gesohkt, bis kein Droppe mchl in die zwei Gällen Kann gewese is. Der Christ Hot gesagt, ich denke. ??lma. hier is e Planche wo du gemißt Host. Ich hennit. Hot se gesagt. Jes du Host. Hot der Christ gesagt un Hot e Mätsch angestrocke un wollt sie zeige, wo se gemißt hat. den Kohleul zu juhse. Dabei is er e wenig zu Ho? an das eine Bett komme un schwuvp! Hot die ganze Geschichte gebrennt. Bei Galle, do hätte Se awwer ?mol e Feierche sehn könne! Es Hot nit lang genomme, do is die Jnschein komme un Se hätte emol die Kraut sehn solle un die Riemahrks wo gemacht sin worde! Die Selma Hot sich geschähmt wie alles. Der Christ Hot awwer e I gute Ecksjuhs gehabt: Er Hot gesagt. ! der alte Stoss wär no guht gewese ifn do hatt er den ganze Klumpatsch uss gebrennt. Ich denke, es hatt's atow.'r niemand geglaubt." Mit beste Riegahrds. Juhrs Trulie. M e i k 5) a b e r s a ck, Eskweier un Scheriff von Apple Jack, Holie Terrer Kauntie. Bvm Auslande. Vielleicht das kostbarftc Buch, das auf der Welt existirt. ha! der Emir von Afghanistan dem Schah von Persien in Gestalt einer Abschrift des Korans zum Geschenk gemacht. Die 2s Zoll dicke, mit 167 Perlen. 122 Rubinen und 109 Diamanten incrufiirte Einbanddecke aus purem Golde stellt einen Werth von $150.000 dar. In London wurde dieser Tage eine kostbare, jedoch unvollständige Manuskriptbibel in Wyclaffs Uebersetzung für $600 verkauft. Der Foliant, der 15 Zoll zu 10? Zoll mißt, ist in englischer Frakturschrift auf Pergament von einem englischen Schreiber um 1410 geschrieben. Das Manuskript ist reich mit ornamentalen und blumenverzierten großen Anfangsbuchstaben und Randleisten in Gold und Farben ausgestattet. Au f den unweit Sandbach in Bayern stationirten Bahnwärter Wagner wurde Nachts, während dieser in einem Nothwärterhäuschen schlief, von einem Unbekannten ein Revoloerschuß in die linke Brustseite abgegeben, durch den Wagner lebensgefährlich verlöt ist. Als Thäter vermuthete man sofort den Schwiegersohn des Verletzten, den 30 Jahre alten Bahnbediensteten Johann Achener aus Regensburg. Achener wurde während der folgenden Nacht in einem BahnHäuschen bei Sandbach, in welches er sich wohl nicht in der besten Absicht eingescblichen hatte, bemerkt und eingeschlössen. Als die sofort requirirte Gendarmerie von Sandbach am Platze erschien, brachte sich Achener zwei Revolverschüsse in die Magengegend bei. JmLobetheaterzu Breslau, wo Wolzogens Ueberbrettl" gastirte. kam es bei dem Vortrage des Schattenspiels ,Der Marschallstab", eine Satire auf die Expedition des Feldmarschalls Grafen o. Waldersee bildet, zu Demonstrationen. Schon bei Verkündigung des Titels verließen einige Offiziere und Herren vom Cioil aus den Logen, dem Parquet und dem 1. Rang in os.entatioer Weise das Theater. Unter fortwährenden Protestausbrüchen begann der Vortrag des Stückes, der von andauerndem energischen Zischen begleitet wurde. Als der Schlußvers verklungen l?ar. erreiche der Lärm einen unerhörten Grad. Alles erdob sich oon den Plätzen. Neben dem Zischen erscholl grelles Pfei'en; dazwischen erscholl brausendes Händeklarsähen. Dser Kampf, in welchem die Bcifallspender schließlich Sieger blieben, hielt etwa zehn Minuten an. Gegen die Automovilfahrer herrscht in einigen Gegenden Frankreichs ein wahrer Haß. Derselbe hat im Departement Doubs zu, einem

f rauen fast tcn Erleichterung suchen

Eine qroße Anzahl der leidenden rau: macht ni. - ihnen selbst zum Vortheil Gereichendes zu thun. Die kleine ctöningon in der Menstrualwn nicht nxitet, in i.iw - - (?n: .f.iL. v V i -w .

Störungen in der Menstruaiuin nicht weiter, in anfhörm tnfrfifn dieselben iDertVn rrtnrfi nun

" l-j " - -1 " 3 0 I" J" der Menstructions - Periode find die grauen für Erkältung und andere äußere Ein, slüffe sehr empfänglich. Tiese Periode begünstigt auch die Entwickelung von Krankheitskeimen, die in dem System verborgen sein mögen. Es ift jedem Arzr bekannt,, dah gestörte Menstruation, Vorfall dcr Gebärmutter und weißer Fluh faft in jeder Häuslichkeit ihre unheilvolle Wirkung ausüben. Keine Frau sollte die ersten Anzei, chen von Frauenkrankheiten mit Gleichgüüigkeit behandeln. at augenblickliche Hül wird gesichert durch den Gebuch vo WfflEwCARDlII Derselbe wird Ihnen in Ihrem Heim Erleichterung verschaffen. Wollen Sie deiA Rath Frau Beigler's und von Tausenden von anderen grauen befolg? und gleich, heute Hülfe suchen Z Alle Apotheker verkaufen $1.00 - Flaschen Wine os Cardui.,

wahren Drama geführt. Herr Gelin Constant, der Sohn eines Uhrenfabrik kanten in Montbeliard, war bei einer mit seiner jungen Frau im Motorwagen unternommenen Spazierfahrt auf einen Wagen aufgelaufen, den er nicht hatte fehen können, da ein anderer absichtlich so hinter denselben fuhr, daß er ihn verdeckte. Der Motorwagen wurde dabei stark beschädigt. Sofort drangen die von den Kutschern aufaehetzten Bewohner eines benachbarten Dorfes auf Herrn Constant und seine Frau mit den Rufen: Tod den Reichen!" ein und schlugen auf sie los, so daß dem jungen Mann nichts anders übrig blieb, als einige Revolverschüsse abzugeben, wobei einer der Angreifer tödtlich verwundet wurde. Vor einiger Zeit starb der berühmte italienische Ger.eral Cosenz. Unter den Gegenständen, die er seinen Erben hinterließ, befanden sich auch seine zahlreichen Ordensauszeichnungen. Der italienische Fiskus verlangte nun in seiner Habgier für diese Kreuze und Ordcnsbändchen 84 Lire Erbschaftssteuer. Die Erben wollten sich das nicht gefallen lassen und klagten gegen dieFinanzverwaltung. Dieser Tage ist nun ein Urtheil der römischen Civilkammer ergangen, in welchem erklärt wird, daß Ordensdekorationen als zum historischen und patriotischen Erbgut des Volkes gehörig anzusehen und deshalb von der Erbschaftssteuer befreit seien. Der Fiskus scheint aber das historische und patriotische Patrimonium des Volkes nicht anerkennen zu wollen, denn er hat bereits gegen das Urtheil der ersten Instanz Berufung angemeldet. Wenn er siegen sollte, dürfte auf dem Ordensmarkte ein großer Preissturz zu erwarten sein. Eine große Anzahl menschlicher Skelette ist in dem früheren Anwesen des Mr. Gaß in Hagen aufgefunden worden, theilweise in ganz geringer Tiefe. Man vermuthet, daß man dott den Friedhof aus der Zeit des 30jährigen Krieges aufgedeckt hat. Damals, als die Stadt Hagen von lothringischen Truppen besetzt war, in den Jahren 1631 und 1632, starben nach einer alten Chronik die Menschen wie die Hühner". Sobald einer der lothringischen Soldaten sich unwohl fühlte und jammerte, eilten seine Kameraden herbei, durchsuchten seine Kleider und setzten den Unglücklichen einfach vor die Thür auf die Straße, wo er schließlich hülf- und trostlos elendiglich umkam; niemand, weder Soldat noch Bürger, nahm sich seiner an. An 7000 Menschen sollen allein aus der Stadt damals gestorben sein. Die Zahl der verstorbenen lohringischen Soldaten dürfte kaum geringer gewesen sein. Vermuthlich hat man jetzt das Massengrab der damals verstorbenen Bürger aufgedeckt. In der französischen Hauptstadt hat eine Verhaftung stattgefunden, die in den weitesten Kreisen lebhafte Beachtung findet und die eines gewissen pikanten Reizes nicht entbehrt. Es handelt sich um den Grafen und die Gräfin Arrios. Beide lebten eine Zeit lang in Paris auf mehr als roßem Fuße, bis sie es dann soweit gebracht hatten, daß eine runde Million schlankweg verputzt war. Nun geriethen die beiden mehr und mehr auf Abwcge. Auf verbrecherischer Bahn ging es sehr schnell abwärts und eines a ges sah die Welt, jene Welt, die die des dunkelsten Paris ist. den ehrenwerthen Grafen als Beschützer" einer Cocotle, Lucicnne mit Namen, während die Gräfin Mitlvisserin des neuen Berufes ihres talentvollen Gatten war. Einen treuen Freund hatte jedoch Lucienne nicht in dem Grafen gefunden. Eines Tages fehlte ihr eine mit Brillantcn besetzte Uhr und eine lange Goldfeite, und bald stellte es sich heraus, daß ihr Graf der Dieb war. Als der Poli.eicomnlissär in der Wohnung des gräflichen Ehepaares die Verhaftung vornahm, versuchte die Gräfin das corpus delicti". die Kette fortznwersen. Doch der Versuch mißlang. Mit der Uhr brauchte sie sich die Mühe nicht erst zu machen die hatte sie bereits versetzt.

Hl der Annahme, daß dieselben in tni iAlirnrn fn Vom Jnlaude. 65.000 Berufs- und 150.000 ' freiwillige Feuerwehrleute gibt es in , den Vereinigten Staaten. Sein kleines Brüderchen ', hat der neun Jahre alte William Decoje. dessen Eltern bei Pana, Jll., wohnen, ermordet. Der Junge wurde durch das Weinen des Babys inWuth versetzt, woraufhin er ein Gewehr ergriff und seinen Bruder erschoß. I n L a p o r t e, I n d., stieß der 13 Jahre alte Frank Palen seinem um zwei Jahre iiiteren Bruder Charles ein Messe? in die Brust, weil dieser ihn quälte. Die Klinge drang in den linken Lungenflügel und verursachte eine Wunde, die wahrscheinlich zum Tode führen wird. Zwei merkwürdige Käuze hat der Herausgeber des Jndependent" in Walkerton, Ind.. unter seinen Abonnenten. Diese beiden Biedermänner kaufen sich, wie auch andere Leute, hin und wieder einen Affen, aber jedesmal, wenn sie im Thran sind, kommen sie in die Redaction und bezahlen das Abonnement für ein weiteres Jahr. Einer dieser beidenKäuze soll bereits bis 1941 bezahlt haben. Im verflossenen Jahre wurden in Iowa 4,000.000 Pfund Käse und 88.000.000 Pfund Butter im Gesammtwerth von $17,000,000 producirt. Gründliche Untersuckungen der Ackerbauschule in Ames haben ergeben, daß der Jowaer Käse dem besten canadischen Product gleichkommt. Der 90 Jahre alte pensionirte Pastor Russell in Merchantsville, N. I., taufte neulich ein neugeborenes Kind des Rev. Scotj dortselbst und dieser Baby repräsentirte die fünfte Generation der Familie Scott, an welcher er dieTaufhandlung vollzog. Eine eigenartige Operation wurde an Herrn Henry Stuhr aus dem Town Mount Pleasant bei Mazeppa, Minn., vorgenommen. Der Mann hatte im letzten December das Unglück, sich mit einer Cigarre schlimm am Bein zu derbrennen. Die Wunde heilte nicht und wurde trotz ärztlicher Behandlung immer größer; die Aerzte beschlossen deshalb, zur Hautübertragung ihre Zuflucht zu nehmen. Der schlechten Gesundheit des Patienten halber war es nicht rathsam, Haut von seinem eigenen Körper zu nennen, die Aerzte verschafften sich deshalb lebende Frösche, von welchen sie Haut nahmen und auf die Wunde übertrugen. Herr Stuhr ist jetzt vollkommen geheilt. Nach konservativen Schätzungen gibt es in den Vereinigten Staaten 3828 Millionäre und ihr Gesammtvermögen wird auf 16 Milliarden berechnet. Das National-Ver-mögen" wird auf 81,750 Millionen geschätzt, so daß also ein Hundertstel eines Procents der Bevölkerung ungefähr ein Fünftel des ganzen Eigenthums besitzt. Nur 18 Procent der Millionäre fingen bereits als Millionäre an, das heißt, sie erbten ihr Vermögen. 19 Procent sollen sia) ihre Millionen durch Fabrikation, 16 durch Handel, 13 durch Grundbesitz, 12 durch Eisenbahnen und Dampfschiffe. 10 durch Bankgeschäfte. 6 durch Brzwerke und weitere 6 durch Ackerbau rnd Viehzucht erworben haben. InFolge einer Anklage wegen Schweinediebstahls kam es in Houston, Ter., zu einer Schießaffalr', in ivelcher Thomas Payne und L. D. Eckols getödtet, I. B. Perkins tödtlich und Tave Echols schwer verwundv't lvu'.den. Payne's Sohn stand iveget' des Diebstahls vor Gericht und de beiden Eckols waren als Zeugen borgeladen. Die Männer trafen sich auf der Straße, und griffen nach kurzem Wortwechsel zu den Revolvern. Der einzige von den Betheiligten, welcher unverletzt entkam, war der als Schweinedieb anceklaate junae Panne. Die Straße, in welcher sich der Kamvf erebnete, war zur ??it mit Passanten gefül'Zt. und es ist ein wahres Wun der. da nickt auch etlick Unbetb?ilig!? blaue Bohnen in den Leib erhielten.

rxal - 3 -rnftliche Persuche, etwa? nciiton ron ihnen beachte SB der Annahme, daß dieselben m rv- -w c rv . . iKh

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