Indiana Tribüne, Volume 24, Number 274, Indianapolis, Marion County, 21 June 1901 — Page 7
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Jndiana Tridnne, 21 Juni
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The Eminent Kidney and Bladder Specialist.
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the Discoverer of IC v-Root at Wort. 1b His labert tory. There is a disease prevaüing in this country rnost dangerous because so deceptive. Many suddcn deaths are caused by it heart disease. pneurrcnia, heart failure or apoplexy are oftcn the result of kidney disease. If kidney trouble is allowed to advance the kidney-poiscned blood will attack the vital organs, or the kidneys themseives break down and waste away cell by cell. Thon the richness of the blood the albumen leaks out and the sufferer has Bright's Disease, the worst form of kidney trouble. Dr. Kilmer s Swamp-Root the new discovery is the true specific for kidney, bladder and urinary troubles. lt has cured thousands of apparently hopeless cases, after all other efforts have failed. At druggists in fifty-cent and dollar sizes. A sample bottle sent free by r.iail, also a book telling about SwampRoot and its wcnderful eures. Address Dr. Kilmer & Co., Bingharmon, N. Y. and mention this paper. Dr. J. A. Sutcliffs undArzi, ZichlechtS.. Urin, fit ettnv Rr ans betten. Office: 155 OY Warfst Gtt. Tel 94 Mft:a&tea: Vi 10 Utzi Rom.; MM 4 Ctt? Ib Dr. I. Butzier. 06 Oft MEerty-Etr. Evchftundn . 8 brt 9 !Ihr SSerwf bt 3 Übt Nachm. ; 8 tii 9 Uhr 31 bo Sonntag von 8 bi9 übt Vorm. Bfe 7 iii 8 Uhr Abend. XcIcsb 1446. DR, juS. L M0RRQW Gekchkchts end Harnkrankdeiten 2 Wei Ohio St Dr. 0. 6. Pfa ! tt Hat tetw Cfllct 1 lt CM a c tt$f)fc t b & M , 11 K4 fttn frtr.iiii Ett., tritt rr.ejit Cffk-runep it. ! bil 4 Ud, Ii'trrn IM- Modk'u?", ttSC i füobr ui-i o--.pU' Z tr t art 108? S or 1 FuulTaul 1 te. L 1. lirkpatriek VfHoidltrefffftt d Krkd te turnl. ha I wtl tun tttttUt. ft: ftaUtiai U Ost Otto s,WALTER FRANZ Sahn-Arzt, 54 iOft rkettrase. T,ssiv Vlod tmncr 8. 0Hctiii : t-lSftm., 1 5m ; 1 Nxndß feocaia vin 10 Wm Vni d t Ntz? 9tm O. C. Everts, Teutscher Zahnarzt. li Ronl ftansylvcnli Sir. Sl fcf jch natainbL Otto Deppermann. Deutscher Zahnerzt. .VIajeti-c Gebseaid. Ji s. 107. or. l. I mm taiDicUl ftch ftt Im LttiSezni kttker Ufert. JKw lSSB fftantc Wftfc acrNn intnatnaek.twar ttata tm ItatMm miß u, ch. lt Mi i4 eS.tr. ä i i Fbotogrephjsßfy Gellerm 150 SLd ILius Sttaße. 9t UniriHiäsntU labst die Deuts r adt i'.nd uuigfgcnto utrnx titn sei: Hd-i r t ein. utt 0Irt iriirt Preis mUH$ Carl IFiper lmtf iPK.,ßroG. A vermiethen : Zimnier im MajesticGebaeude zu reduzirte Preise. a feinfte OsficeedKud tt der Stadt llstand'g seersicker. Schnelle Yahtzk -ed lle modernen Veque!tU. Nachzufragen bet se0 Y APFEL Agent. fft? du Jdiaap,ttO M Ca.
We! tmacht.
Rom von M. S 1 al)l. (Fortsetzung) Der Bruch war nun vollständig. Löffler legte seine Geschäfte nieder und zog sich wieder m das Hofleven zurück, wo er mit besonderer Huld ausgezeichnet wurde und bald darauf einen Orden vom 5)erzog erhielt, um seine Unantastbarkeit zu dokumentlren. Er hatte es verstanden, seinem Souverän in überzeugender Weise klar zu machen, daß er, von Abenteurern in eine schiefe Situation gelockt und üöers Ohr gehauen, jetzt als Sündenbock büßen sollte. Vergnügt steckte er die Provisionen von den Gebrüdern Normann für erfolgreiche Dienstleistungen und den Orden dazu ein und war mehr denn je per uTarisHima am Hofe. Roderich wurde bald in erschreckender Weise klar, wer bei dem herrschenden Chaos im Trüben gefischt hatt. Martin und Gotthold Normann zogen plötzlich die Schlinge zu, die sie dem nicht mehr lebensfähigen Unternehmen langsam angelegt. Sie kündigten ihre Hypothek und protestirten die von Rauschnigk ausgestellten Wechsel, die sie an sich gebracht. x Das war das Ende! Wenn es nicht gelang, sie zur Rücknähme der Kündigung und zum Prolongiren der Wechsel zu bewegen, war alles verloren! Roderich packte eine unsagbare Wuth bei dem Gedanken, daß er alles Unglück seines Lebens dieser einen Familie verdankte. Die Söhne setkn das Werk, ihn zu ruiniren, das der Vater begonncn. fort, und gegen den Vater, als den eigentlichen Urheber seines Familienruins und den Räuber an seinem Lebensglück, richtete sich die ganzeSchwe7t seines Zorns. Er besaß nicht die Rihe und Objectivität des Urtheils und auch nicht ie genügende Kenntniß der Sachlage, un das Familiendrama im Hause Ncrmann zu durchschaue und richtig aufzufasim. Justus Vormann stand ihm als Mansch gänzliä fern, und fr hat!? nie ehren Blick in sein Seelenlelzcn gkthan. So konnte er ihr nur ach den äußeren Thatsachen beurtheilen, und diese Thatsachen bedeuteten ein schwcns Schuldconto bei ihm. Am gravirendsten war wohl der Umstand, daß er ihm Elfe weggenommen und im Besitz des jetzt heißer denn je begehrten Weibes war. Und welcherMann wart wonl im Stande, einem glucklichen Nebenbuhler Gerechtigkeit widerfahren jn la.fsen? 40. Capitel. Roderich wollte einen letzten Ler..', machen. ein Kompromiß mit demH..u,Vormann M schließen, oder da e i,o.. vornherein dieses .Unternehmen si. zienUich aussichtslos hielt, wollte er wenigstens einmal seinem Zorn unl Grimm uft verschaffen. Er haiU einen .Augenblick gezögert, den Krk-de des Hauses zu stören, das dem heitzg'.liebten Weibe Schutz und Heim war. aber sein Haß war stärker als diejc Rühsicht. Er sagte sich, daß hier nichts zu zerstören ,f, daß Friede und Fr.ude nie in diesen Mauern geweilt hatten, die der Herrin mehr ein trauriges Ge fängniß, als ein liebes "Heim sein mußte. S ging er geraden Wegs zu Justus Normann, .und wie ein drohender, unerbittliQr Richter trat er vor ihn hin mit schwerer Anklage und mit der rücksichtslosesten Mahnung an die alte langjährige Schuld. Entweder S werden Ihre Söhne veranlassen, die Wechsel zu prolongiren und d Kündigung der Hypothek zurückzunehrnen. oder ich reiche sofort die Gegenklage gegen Sie ein auf Unterschlagung meines Capitals." Bei d-e-sem Satz blieb Roderich mit eiserner Festigkeil stehen, und keine Uebcrredung, kem Beschwören von SeitenNormanns fruchtete. Sie haben meinem verstorbenen Vater Ihr Manneswort auf redlich: Tilgung der Scßuld gegeb, statt dessen hielten Sie es für gut, sich in dem Augenblick aus dem Geschäft zurückzuziehen, wo der st?igeud.e Wohlstand S:t: in den Stand setzte, endlich das gege bene Wort einzutojen!" fuhr Roderich mit kochendem Zorn fort. Bon der Summe, mit der Ihre würdigen Herren Söhne diesen feigen, wvrtbrüchigen Rückzug erkauften, haben Sie meinem Vater ein Almosen hingcworfen, um die Rührscene, die Sie ihm vorspielten, von dem Martyrium Jhres Gewissens glaubhaft zu machen! Mein armer Vater in der hilflose: Noblesse seiner Gesinnung hat sich dupiren lassen und Jhnn geglaubt aber mit mir sollen Sie doch nicht so ganz leichtes Spiel haben! Die Schmlosigkeit, mit der Su uns forta i zum Narren halten wollen, geht dc..:'. dock zu weit! Sie haben ein wahrhaft teuflisches Spiel mit uns gkspiclt! Erst haben Sie unse? Geld genommen, dann steckten Sie unser schönes StockHausen in ut Tasche, und jetzt wollen Sie sich auch zum H'nn des Unternehmens machen' das wir geschaffen! Das Produkt unserer Intelligenz, unseres rastlosen Fleißes, unserer schweren Arbeit wollenSie in derselben schmeichelnden. hinterlistigen Weise an sich bringen, wie Swckhausen. da ernten, ' wo wir ocläet baberz ftü? solcb' e.me
Handlungsweisc gibt es nur einen tfainen, das ist Betrug, gemeiner, schändlicher Betrug? Und nun gehen Sie hin und klagen Sie mich wegen Hausfncdensbruchs an, dcinn will ich vor aller Welt wiederholen, was ich Ihnen hier unter vier Augen gesagt! Die Mastc des ehrlichen Mannes will ich Ihnen herunterreißen und pigen, fjcis eigent
lich dahinter steckt!" Vernichtet unter dieser Anklage brach Jst s Normann zusamn.en Der Schein war gegen ihn, wie sollte er diesem jungen Mann, der ihn nicht näher kannte und die Entwickelung der Dinge nicht miterlebt hatte, wie sein verstorbener Vater, beweisen, daß er ihn ungerecht verurtyeilte? Der" todte Oberst war ein harter Gläubiger gewesen, und er hatte ihn mehr gefürchtet als irgend einn anderen, aber er fühlte in diesem Augenblick, daß seine Härte nichts war gegen den Zorn und Haß des Sohnes, obgleich er die eigentliche Ursache von Rodcrichs unversöhnlichen Haß nicht ahnte. Er sagte sich, daß jedes weitercWort von seiner Seite nur Ocl rn's Feuer gießen würde, so forderte cx ten jungen Dellmenhorst auf, ihn zu seinen Söhnen zu begleiten, um von diesen selbst zu hören, daß er ihnen gegenüber völlig machtlos sei und nichts mehr mit ihren Angelegenheiten zu thun habe. Und was hilft mir das, wenn Sie diese abgekartete Komödie dort von Neuem in Scene setzen?" schrie Roderich wüthend. Ich glaube ts gern, daß Sie Ihren Söhnen gesetzlich frieHand gegeben haben und ich weiß recht gut daß diese Herren auch ohne Sie fertig werden! Aber daß Sie es gethan Uu den. und gerade in dem kritischen genblick, als es galt, sich Ihrer BCii.. gegen uns zu erinnern das ist du Vorwurf, den ich gegen Sie erhebe, und das ist die Wortörüchigleit und Niedrigkeit, die ich Ihnen nicht verzeihe:" Justus Normann griff mit beider. Händen an seinen Kopf und stöhnte. Ich that es nicht freiwillig, ich that es gezwungen," murmelte er "dumvf. Gezwungen!" höhnte Roderich, freilich, das eigene Interesse ist ein starrer Zwang! Oder kennen Sie mir vielleicht sagen, was Sie sonst dazu zwang?" Nein, das konnre er nicht. In die geheimste, tiefste Qual seiner Seele konnte er diesen jungen Mann nicht blicken lassen! Lieder sterben! Er konnte ihm nicht sagen, es ist da ein dunller Punkt i der Vergangenheit meiner Frau, von dem mein Söhnc wissen. Das gab ihnen Macht übe: mich, denn ich tteHe mein Weid mehr als meine Ehre! Die Größe seines Unglücks gab x m diesem Augenblick die Wü'e, bttiv. sein Schicksal, trotz seiner Cbaral'.crschwäche, nicht entbehrte. Herr Daran," sagte er. rtcf) aufriß lend, das Maß ist voll. Ich weiß daß der Schem gegen mich ist, und brtjj Ihnen schweres, bitteres Unrech! gelch her ist Ich kann Ihnen nur wiederholen, dciß es nicht in meiner Macht liegt, dieses Unrecht gut zu achtt. Wenn Sie fortfahren wollen, mich anzuklagen und zu beschimpfen, so bttir ich Sie, es wo anders zu rhun. olü u: ter diesem Dach. Ein-höherer Richte soll zwischen uns entscheiden!" Wenn Sie mir versprechen, Jbrer Einfluß geltend zu machen zur Prolmlgirung d?r Wechsel und zur KiÄliuchn der Hypotheken - Kündigung, so werde ich Sie nicht weiter belästigen," sagte Rodeiich, ruhiger werdend. Im and?ren Fälle werde ich gegen Sie klagbar.' ' Ich verspreche es Ihnen," sagi? Normann muthlos, aber ich habe krine Hoffnung, weder für Sie noch üi mich! Der Abgrund, der für Sie gcgraben ist. verschlingt auch mich!" Dafür hatte Roderich nur ein uns,cduldigeL ' Achselzucken, denn er h.eli Normann für einen scheinheiligen Heuchler. Bis wann?" fragte er, sich !u, zum Gehen wendend, wann betomli ich Nachricht Justus Norman legte einen Augen blick die Haad über dic Augen und dachte nach. Bis morgen früh, mit der zweiten Post." Ich halte S beim Wort," und ohne Gruß ging Roderich hinaus. Normann blieb r?s wie tt läuöt auf dem Fleck. !oo er ihn tx,lassen. Es war das Ende für ihn. darüber konnte er nicht hkwuS. Das große Deficit seines Lebens ws Mißverhältniß zwijchcn dem drblichen Familienhchmuth und seinem perjönlicbenKönnen. sol.te cr jetzt d'en es blieb ihm dazu nicht? als je n Herzblut! Diese MHverhLUuih war die Quelle all seines Unglücks; d:nn nie hatten sein Intellekt und feine Energie diesem Hochmuth entsprochen. Den vergeblichen Weg zu seinen Sehnen konnte cr sich sparen. Er truz bereits schwer genug an dem Schimpf, den der junge Dellmenhorst eben auf j ihn gehäuftl Sollte cr noch Hohn 0051, ( ernten? Rein, es gab keinen Ausweg, er war wie ein vom Jäger gestelltes Wild. ' Das Leben war ihm verleidet, schon lange, lange! Aber' dies machte daZ Maß voll! Es log ein Stein in scin?m Wege, an dem cr sich todwund gestoßen, das war der fürchterliche Conflikt zwischen seiner Leidenschaft für sein Weib und
dem Mißtrauen gegen sie. Er konnte das Mißtrauen, daß sie ihn dennoch mit dem Prinzen betrogen, ebensowenig überwinden wie seine Liebe zu ihr. Er hatte sich und sie fast zu Tode gemartert mit diesem Conflikt. Und nun stieg das Gespenst seiner alten Schuld gegen die Familie Dellmenhorst wieder aus den Scbatten der Vergangenheit heraus, um ihm die Pistole auf die Brust zu fetzen. Ja, er war schuld an dem Unglück dieser Familie, und wenn Roderich von Dcllmcnhorst ihn öffentlich einen wortbrüchigen Schuft und einen Betrüger nannte, so konnte er sich nicht vertheidigen. weil er den dunklen Fleck in seincr Ehe nicht der Welt preisgeben tonnte. Gab es da einen Ausweg? Nein, keinen. Denn wenn er seine Söhne auf den Knieen angefleht und
lynen sagte, daß sem Leben auf dem Spiel stände, fo würden sie ihm kaltblütig erwidern: Wähle zwischen uns und dem Weibe! Stoße das Weib von ! Dir. wenn Dir seine Vergangenheit Unebre macht!" Und lieber wollte er sterben! Mit gläsernem Blick starrte er vor sich bin. er sah nicht zu den Bildern sei-: nes Vaters und seines Großvaters auf, die immer noch mit denselben strengen, j hellen Augen von der Wand auf ihn vna:en, tör wutzte. er war vor chnen r, jh-i . i . 1
e il rlieier, von ?cner runoe an, ven lonnie. war t nacy tmx mu;die die erste Demüthigung ihres guten, ' gung ernstlich erkrankt und erholte sich altcn Namens bedeutete. nur langsam in der tiefen Ruhe und
Mit dumpfem Stöhnen raffte er sich ! Abgeschiedenheit des Waldhofs, bei der auf und ging an seinen Schreibtisch, j liebevollen und aufopfernden Pflege Er schrieb an Roderich: ! ihrer schwesterlichen Freundin. . Dieser Brief soll mein gegebenes ! Es hatte nicht der Bitte ihres verOori lösen. Er sagt Ihnen, daß es ! storbenen Gatten bedurft, um Roderich : Sie und Tnch keine Hilfe gibt, zum Anwalt ihrer Interessen zu mavielleicht glaut: Sie einem Unglück- chen. Justus Normann hatte einen l'che im Tode. Um Sie im Leb:n nicht Akt der Klugheit zu begehen geglaubt, geglaubt, daß Ihr Ruin keinen Vor- als er seinen Gläubiger, auf dessen i. il für ihn bedeutet, fondern Verdir-, noble Gesinnung er baute, zum Beben. Den Schimpf, den Sie mir an- schützer seiner künftigenWittwe machte. gct!an, vergelte ich mit dem Vertrauen. Er war vollkommen ahnungslos, was Sie zum Teschützer meines verlassenen dieser Mann für Elfe bedeutete, und
-:bes zu machen. Nehmen Sie sich ihrer an, sie wird von meinen Söhnen hart angefochten werden, denn ich bintc:.ieß ihr alles, was ich besitze, und e?-'erbte meine beiden Söhne. Ib:e Fräulein Schwester ist die einzigk Freundin meiner Frau, und in Ihrer 'Familie ha! sie stets eine Zuflucht cefanden, daher meine Bitte." Er schloß den Brkf und adressirte
ihn an Roderich. Dann ging er aud. ; terlassenschaft an sich zu bringen, um m seine Privatgeschäfte zu ordr.en. diesen Zweck zu erreichen, brachten sie Nach mehreren Stunden kehrte er heim, ! das Märchen einer langjährigen Eeiund als seine Frau ihn zum Abend-! steskrankheit ihres Vaters auf, wovon cffen rufen wollte, fand sie ibn. mi: der Niedergang seines Geschäfts, seine fahlen, verzerren Zügen vor seinem Heirath mit einer Unwürdigen, und
Schrbtjsch sitzend. Er sagte ihr, es sei ü;m Plötzlich schlecht geworden, iNÄge sofort zu einem Arzt schicken. ! Der Arzt fand ihn in den letzten Zil-; ;.;in. Cr jagte dem Arzi. er habe Gift Kommen und bat ihn, diese Uesccht '5'nesTedes so viel wre -möglich geheim I alten. Seine Fran solle er in dem Glaube lassen, er sei am Herzschlaa, gesterben. Den Brief crn R?d?rich rat cr ihm ?ur persönlichen Besorgung und bat auch, dem jungen Baron Schweiigen aufzuerlegen. Dann ließ er seäne Frau rufen, und mit einem letzten, langen Blick auf sie s.rb er in ihren Armen. 41. CoPitel. Justus Normann war kaum unter de: Erde, als d Katastrophe über Astend hcrcirkbrach. Roder.ch mußte einsehen, daß er ohnmächtig war, den Ruin aufzuhalten, da Rauschnigk nach wie vor verschollen blieb. Die Brüdcr Normann hatten mit sicherer Berechnung ihre Pläne ycschmiedet, sic blieben als Sieger af dem Kampfplatz, rnd das Colonie-Un-telnchmen. das an und für sich durchaus leb-:nsfäh'g war, fiel in ihre Hände. Sie wandelten es schleun'as: in ein großes Aktien - Unternehmen um. an dessen Spitze ihre Firma als Direktorium trat, und da Rauschnigks geniale Intelligenz alle Wege zum r folge geebnet und die Hauptarbeit bereits gethan war. versprach der Erfolg, bei dem jetzt vorhandenen Betriebs-Ea-prlal, in nicht allzu langer Zeit einzutreten. Und das Direktorium sorgte selbstverständlich dafür, daß ihm alsdann der Löwenantheil des Profits in ven Schooß fiel. Rauschnigk und Rodericb verloren in diesem Bankerott alles, und die jadänisch! Villa mit allem Zubehör kam u"t?r. öcn Hammer. Rodericb fühlte siüi jcdocti viel weniger schwer von dem Verlust seines Geldes betroffen, als durch den Verlust seines Freundes. Er stand jetzt mit größerer Lebens- und Welterfahrung dem Kampf um's Dasein gegenüber, als da das Schiüsal ihn zum ersten Male auf seine Erwerbsthätigkeit anwies, und hatte einsehen gelernt, daß die höchsten Werthe des Lebens nicht mit Gold zu erkaufen sind. Seine Mutter und Schwester waren. dank seiner Vorsicht, derartig versorgt, daß sie ruhig und sorgenfrei in die Zukunft blicken konnten, und fo lange er Jugendkraft in seinen Adern spürte, beunruhigte ihn feine Armuth wenig. Er wußte, daß ihm die Welt immer noch offen stand. Furchtbar hart traf ihn indessen die Enttäuschung an seiner Freundschaft, denn er mußte endlich den Glauben an Rauschnigk aufgeben. Die Schande, mit der des Freundes Name jetzt in den Schmutz getreten wurde, fühlte er wie seine eigene. Dafür batte tt ein Glück Wonnen.
Häutn Sie
iH 1 1 mk das ihm die Zukunft erhellte und'alleS vom Leben erhoffen ließ, Neben seiner Mutter und Schwester ging jetzt eine dritte, liebe Gestalt in dem alten Bauernhaus des Waldhofs umher. Das war Elfe. Wulfhild hatte sie nach dem Tode ihres Gatten überredet, vorläufig ihren Wohnsitz zu theilen. Tief erschüttert durch den Tod des Gatten, dessen Ursache und Gewaltsammt ihr nicht ganz verborgen vieli , t r rn l auf welche Weise er dem Schicksal dieser beiden tn die Hände arbeitete, er hatte nur Elfe davor schützen wollen, ihr Erbe seiner alten Schuld an die Familie von Dellmenhorst zu opfern. Daher sein Appell an die langjährige Freundschaft. In Betreff seiner Söhne hatte er sich nicht qeirrt. Sie verfehlten nicht, sein Testoment anzufechten, um seine Hin-'. endlich sein Selbstmord Zeugniß ablegen soüten. In ver pietattoiesten Weise zerrten sie sein Privatleben an die Oeffentlichkeit und verfolgten seine Wittwe mit Schmähungen und Per-leumduruzen-vr so!at. ! 1 ,G, I Bene atte Kabinett $1 Dß N wentae Aiae &ewtett. tz. W iib. I Schnitt-Blumen l Bestellen Sie Ihre Knollen, Garten- und Blumensamen etc., bei unö. VZir find im Stande, Sie vollauf zufrieden zu stellen. HUNTINGT0N & PAGE, 130 Ost Market Str. (Law Bldg.) Indianapolis, J?:d. LSSKSSSSSSSKLKSSLG? BEUEVU tybiU Rwei n. Nichiaan Zcad Vi yerrttcn gelegen uHnug?ptaH vnt .ciiurschvnheüen reichlich ausgestattet. Fr iZartieen wie geschaffen. Gute Mahlzeiten und erfrischende Getränke zu jeder Tageszeit. Äcgelschicbcn, Bootfahrcn, Angeln. LÖÜiS KBAUSS, . . Eigenthümer. Mte Televkon 2HH. PBTEE BAY, 0 124 Tüd Telklwerc T tr. Deutsche Wirthschaft tunk Billiard-Zimmer. Feine Weine, Lichuö und Cigarren. Warmer uncl, von 9 bis 1. Stumpfs Cafe, 16 Wet 9ff Ztrc.r nnch für Geschäftsleute zwischen 11 und 2 Uhr 15 Cents. Deutsche Kueche. W. OIERKE, 5eutfcher :-: Buchbinder. ? & ti mit kHiRtHZ rn G BiRf9afe, n e d .. i Aftts4U tlltnx.
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