Indiana Tribüne, Volume 24, Number 272, Indianapolis, Marion County, 19 June 1901 — Page 5

Jdiaa Tribüne. 19. Juni 1001 .

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Depeschen.

Vngianb nicht z u f r i e d e n. London. 19. Juni. Lord Cranborne, der Unter Sekretär des auswartigen 2lmtes. erklärte am Dienstag im Unterhaus, die Regierung habe di? Mächte benachrichtigt, datz sie die ??b?bung eines Zolles auf Reis und ztreibe, die in China eingeführt wenden, für sehr unpolitisch halte. Er sagte weiter, daß eine Erhöhung der Opium Zölle nicht vorgeschlagen worden sei. Unnöthig alarmirt. Madrid. 19. Juni. Diario de la Marina" enthält einen alarmistischen Artikel, in dem die Agitation in &u braltar als eine Drohung Englands gegen die Integrität Spaniens bezeichnet wird. Die Zeitung erklärt, daß nur durch die Rekonstruktion der Armee und der Flotte der drohende Schlag abgewendet werden könne. Der Artikel schließt mit den Worten : Laßt uns auf das Friedens-Budget verzichten. denn wir müssen in Kriegsbereitschaft leben." Kais er W i ltzel m läßt in den Ver. Staaten eine Jacht bauen. Washington. D. E.. 19. Juni. I Der dentsche Kaiser hat eine SchonerYacht bestellt, die rn den er. Staaten gebaut werden soll. Sie soll ähnlich der amerikanischen Yackt ..Yampa" sein, die &.t dem Kaiser Wilhelm gehört. Der Entwurf für die Aachl wird von A. Perry Smilh und Henir. G. Barbey von New York gemacht werden. Verderblicher Bergrutsch. Khyser. W. Va.. 19. Juni. In Hopeville. Grant County. 35 Meilen von hier, fand am Montag ein verderblicher Bergrutsch statt. Auf einer Strecke von zwei Meilen dem Potoma: entlang rutschten große Erd- und Steinmassen in das Thal hinab. Das Haus einer Wittwe Namens Ours wurde gänzlich verstört. Die 22 Jahre alte Tochter der Frau wurde auf der Stell? gelobtet und Frau Ours ist tödtlich verletzt. Lynchgericht. New York. 19. Juni. Ade Barrett, der Neger, der in Gulfport. Miss., ein weißes Mädchen geschändet hat. wurde am Dienstag Nachmittag eingefangen und gelyncht. Er wurde mit dem Mädchen konfronttrl und von diesem identifizirt. Er gestand dann das Verbrechen ein und wurde sofort, eine halbe Meile von der Stadt entfernk, an eiuem Baum aufgehängt. Strmesschaden. C v Zu m bu s . O.. 19. Juni. In Dewware County hat am Montag Abend ein Tornado bedeutenden Schaden angerichtet. Eine trichterförmige Wolke senkte sich im nordöstlichen Theil des County's nieder, und als sie wieder oerschwauo halten die Farmer Schaden im Berrc.g von $50,000 erlitten. Der Pfad des Sturmes war ungefähr 500 Yards breit und sechs Meilen lang. Dos Wohnhaus von Jerome Slough wurde ganz fortgetragen und von dern Ha ,s des County - Kommissärs George El eland wurde das Dach abgerissen. Vi e andere Hänser wurden besckädicrt nnd Scheunen. Aäune etc. AMgeriJu. Bon der Bemannung des Leuchtschiffes der Charleston Barke an der Küste von Süd-Carolina wurde in 10 Fuß langer Hai gefangen, in lassen Bauche mun den Arm eines Negers fand. Man nimmt an, daß das Ungeihüm das Glied einem der 15 Mischer abgebissen hat. die kurzlich in jener Gegend ertrunken find. An jener Gegend finden sich viele Haifische, doch war es bisher nicht bekannt, daß sie zu der menfchenfressenden Gattung gehören. Mit Militär- und Reifepaß versehen, landete Rudolph Otto Ballon von Brunn, Mähren, auf Ellis Island. Seine Papiere waren in befter Ordnung und bc: der Frage des betreffenden Registnrungs - Beamten, wieviel Geld er bei sich habe, erklärte Ballon, daß er $20 in seinem Besitz habe und ihm monatlich $4 in New York angewiesen seien. Dies machte den Registrirungsbeamten stutzig und er führte Ballon zum Chef der Registrirungs - Abtheilung. Lederhilger. welcher den Einwanderer einer ftrengeren Inquisition unterwarf. Ballon gestand nun. daß er 5 Monate wegen Unterschlagung und mehrere Monate wegen eines anderen Vergehens in seiner Heimath gesessen habe. Er wird ohne viel Federlesens zurückgeschickt werden. Immer neue Tricks werden von der Gaunerzunft ersonnen, um vertrauensselige Landbewohner zu bejchwmdeln. Der neueste Operationsmodus, der in Minnesota angewendet wird, ist folgender: Ein Fremder. der sich als Reisender für eine Großstadt - Firma ausgiebt, erscheint auf der Farm mit einer Ladung Farmgcräthschaften. Blitzableitern u. s. w. Dem Farmer erzählt er. sein Haus habe ihn plötzlich heimberuf:n inb er bittet nur. daß der Farmer ihm erlaube, sein Fuhrwerk mitsammt Inhalt auf der Farm emustllen. Blos der Form wegen soll der Farmer eine Bescheinigung, daß die Waaren dagelassen worden sind, unterzeichnen. Der Schein stellt sich später als eine Note heraus, um deren Betrag der Farmer dem Gauner dessen KikNpe! abgetan oat.

Eine Schneiderrevolutton. Für das Anwachsen des demokrati schen Geistes in England giebt tZ !aum, schreibt eine Londoner Zeit schrift, einen schlagenderen Beweis, als die Schneiderrevoluticn" im Un-

terhause, wie ein bekannter Politi!?? I es nannte. Vor einem Vierteljahr hundert würde ein Parlamen:sm:tglied, das im Hause in einem Twee anzug oder ohne den herköinmlichcn Seidenhut erschien, fast als jenseits der Grenzen der Civilisation stehend angesehen worden sein. Aber mcderne und weniger coservativeMitglieder können nickt mehrrurchSchneiderexcentricitäten überrascht werden. Auch früher gab es allerdings Mitglieder, die dem Herkommen zum Trotz durchaus nicht im geziemenden Anzug erschienen, aber sie waren im Verhält- ! niß so selten wie ..schwarze Schwäne". Als der junge Disraeli zum ersten Male in die Debatte eingriff. machte seine bizarre Kleidung wie die redncrische Entgleisung ihn , gleichmäßig lächerlich; denn der bleiche schwarzlockige junge Jude in dem ganzenGlanz eines flaschengrünen Fracks mit spitzen Schößen, einer Weste, die Josefs buntem Rock glich, und in aggressiven Unaussprechlichen", bot einen eltsamen Anblick in emem scklicht gekleideten Hause mit heiligen Traditionen. Röbert Löwe, der spätere Lord Sdervroote. verfiel m vas enigegengeieyle rirem; er erschien manchmal im Hause in sackartigen Beinkleidern, die e'N MüUfuhrmann abgelegt haben würde, oft mit Schmutz befleckt und bespritzt, mit schmutzigen Stiefln ur.d in emem Rock, der alter als das Jahrhundert war und zwei hervorstehende -r i t..ii. o ...3 Taschen hatte, aus denen er iein au? Brod und Käse bestehendes Frühstück zog." Bor etwa zwanzig Jahren begann die Empörung gegen die hertömnlliche Kleidung. John Martin soll der Pionier gewesen sein, indem er in Westminister in einem niedrigen Filzhut und Jacketanzug erschien, obe indessen den Muth zu haben, seine Kopfbedeckung im Hause zu zeigen. Cowen war sein vorzüglicher Schüler; man sah ihn niemals mit dem Cylinderbut. und alle Traditionen der .a .ri t. i . , r u. k.i oaiicn iizn nui oon quemen a,iappyut und oem aacii, dessen Taschen ein so bequemes Vehältniß für seine Hände bildeten, abbringen können. In jener Zeit erregten Serge- und Tweedanzüge im Hause so wenig Aufmerksamkeit, wie in einer Dvrfstraße, rnd sogar Tweed mützen, die den Großvätern noch An--sälle rxrursacht hätten, waren keineswegs mehr unbekannt. Vor einigen Sommern blühte das Haus in vielen Farben wie ein Blumengarten. Der Earl of Selborne machte den Anfang, und das Haus hatte sich kaum von dem Schreck erholt, als der jpnge llhamberlain mit noch auffallenderen Farben erschien, Und dieser Wetteifer verbreitete sich wie eme Seuche, 6:3 das Laus buchstäblich in allen den des Regenbogens und noch einigen merr wie ein irisches Mitglied ' . sagte, schillerte. Darnach würde der Anblick eines ehrenwerthen Mitglied h Kilt oder als indischer, RajaH kei.r Verwunderung mehr im Hause crrecen; auch der Anblick eines Mitglieds in der Pracht der Mayorrobe mit Kette brachte es nicht aus dem Gleich gewit. Aber trotz dieser den Mitmledern gestatteten Freiheit h. t das ! Haus für bestimmteGelegenh?iten n?ch! . ' r m r i . mm. . L , i irnmcr zim cicgc uoer oie .nieiDiin. Zum Beispiel ist es seit Jahrhund- ; ten Gesetz, daß der Antragsteller r i Aorese, als Antwort auf du Thron - rede in Uniform oder im Hofkleid kr - si5 m muß; und so geschieht es' i denn, daß viele seltsame und prächtige ! itit . v . tm . -t v

uniformen, von oer eines iajors , . jnii uia:is gcrave seiienes in un,eTlankshire - Miliz aufwärts oder ab-' rcr Großudt-Welt.

wärts. im Hause sichtbar werden.

Wenn ein eyrenwerthes Mitglied kei-, adentijch erhältlich sein, wo eß als neu Anspruch auf irgend welche Uni-! eine Grausamkeit empfangn würde, form hat, muß es das sammetne Hos-! mehr als höchstens 95 Cents zu forkleid anleqen, ebalxich einmal der An-! dernl

tragsteller der Adresse, ein sehr geachtcU.x Mann, der früher einmal Kohlenträger gewesen war. den Muth hatte, in seinen besten Sonntagskleidern" zu erscheinen. Bei den während der Sitzungsperiode gegebenenStaatsdiners müssen die Gäste in Unifor oder Levee-Anzug" erscheinen. eine Bedingung, gegen die manche' Mit-' glieder. denen Hofkleider und Untforrnen ungewohnt sind, lange als unvernünftige Vorschrift Einspruch erh. den haben. Thatsächlich ersuchte vor nicht langer Zeit eine Petition mit zahlreichen Unterschriften den Sprecher, die Beschränkung abzuschaffen. Während den Parlamentariern bei qewöhnlichen Gelegenheiten eine so weitgehende Freiheit in der Kleidung gestattet ist, muß der Sprecher, der die Berathungen leitet und die Würde des Hauses repräsentirt, in Kniehosen, seidenen Strümpfen, SchnallensSuheu. Talar und Allonge-Perücke erfchkinen, und er erinnert durch sein stattliches, würdiges Aussehen an' -e-ne Jabrhunderie, da Tweedanzüge und Mützen in diesem Hause noch unbekannt waren.

In N e u e k r u g b ei Se e se n !en, die einrv der vielen sarbentragenwurde ein beim Förster Einers in ' den studentischen Verbindungen m$t Pension wohnendes junges Mädchen j hören, wird, jedoch gestattet, ihre bunNaiilens Stöhr von dem Kaufmann ten Abzeichen. vorläufig noch au tragen, Müüer aus Schöninaen durch drei ! In diesem Fall dürfen sie aber natür. Schüsse in die Brust und in den Kopj lich "ichr die neue Uniform tragen, schwer verletzt. Die Tchat erfolgte aus ; Nachemigen Johre mössen dann die Eifersucht. MüNer. der noch in sehr Farbenmüheu und Karbenbänder ganz jugendlichem Atter steht, ist entfloben. j verWvind.

Theater, Kunst und Musik.

Marie Reiscnhofer eröffnete, wie ein Telegramm aus München meldet, als Kameliendame ein Gastspiel im dortiaen Schauspielhaus und erntete lebhaften Beifall. Der Ausflug in's Sittliche", die Komödie von Georg Engel, macht ihren Weg über alle deutschen und österreichischen Bühnen. Jüngst wurde das Stück in Prag ausgeführt und fand dort stürmischen Beifall. Der Ueberbrettl - Pegasus wird in der nächsten Saison viel zu dulden Koben. Außer dem Wo!zogen'scrn Bunten Theater und den anderen bereits angedrohten Ueberbrettcln werden noch zwei weitere für Berlin geplant. Liselotte", ein vieraktiges Lussspiel von Heinrich Stybitzer, das am Hofe Ludwig XIV. spielt, konnte e bei seiner Erstaufführung am SckillerTheater zu Kiel zu keinem reckten Erfolge bringen. Das Stück leidet an bedenklichen Längen. Der dritte Akt gänzlich ab. Die Altistin Frl. Martha Schereschewsky, die in Deutschland als Concertsängerin bekannt und geschätzt ist, hat sich jetzt dem Theater zugewandt. Sie that den ersten Schritt auf die Bretter, die die Welt dedeuten, im Berliner Theater des Westens, wo sie :n der letzten Troubadour-Vor- , llung als Azucena einen wohloer , R enten starken 'Erfola erhielte. Das französische Banreutb. wie das römische Theater zu Orange etwas anspruchsvoll genannt wlirde. wird nun definitiv am 10. Aur.'jlt eröffnet werden. Statt der be- , c'',sichtjqten Erst - Aufführunq der 1 1 ' ' 1 ' 0 aint-Saens'schen Oper Die Barbarn" werben zwei Schauspiele gegeben: ..Ertbaris" von M. Mouzin und Timon von Athen" von Emile Fabre. Fräulein Lola Becth, die besaunte Sängerin, verließ Anfangs Juni Wien und die Wiener Hofoper, dercn Verband sie durch fast ehn Jahre angehört hat. Die Künstlerin kam im Jahre 1888 nach Wien und blieb durch sieben J-ayre ein vom Publikum oft ausgezeichnetes Mitglied der Hosgezeicvnetes Mnglleo der :qdv. rrwr cm cnrirf IKQFi ntrn st? n.th I ' V)'" " " l" ' , Paris, wo sie an der Großen Oper wirkte, und machte dann eine Tournee durch Amerika. Im Jahre 1898 wurde sie für drei Jahre in Wien engagirt. von wo sie jetzt scheidet, um ein Engagement in Hamburg anzutreten. ViUige Mödejuwclel. r. j R Bei genauerem Zusehen kann man nicht gerade sagen, daß die Modeaöttin nur theure Juwelen begünstige. Sogar in unseren fashionablen Kreisen im engeren Sinne finden heutzutage oillige Nachahmungen in größerem Maß, als lematL, für gewöhnnche Zwe5.' Eingang. Und bei "den Nachahmer rn 0ieftr Kreise erst recht! Gegenwartig werden bei uns colossale Geschäfte in Bogns - Edelsteinen u.:d billigen Gold- und namentlich . Türkisen" - Schmucksachen gemacht. : rr i.' !rn t. t i. ' : ' : Der Türkis ist besonders als Harschmuck in Verbindung mit einem childpuft - K-amm sehr modisch, worden, aber uch für Gürtel, Hai5-bindeu-und Busennadeln u. dergl. Riesige blaue Türkisen - Eier in ,.goldener" Einfassung erfreuen sich g.rcßer Beliebtheit, und überhaupt scheint bei fast jeder Breche, jeder Schnalle, jedem Manschvtten-.knopf u. s. w. das Waue . . . , r 1 . . . .' C - : r: w i mui um pu munc. inv selche Dwäe sö viel getragen worden. w gegenwärtig, und die Plumpheit, ! slyeint oavet wnlg anstößig zu sein, . Breite Haarkämme mit nicht weniger als drei großen blauen Kugeln in der dunklen ielschate j Einfassung z. 'qq r: v. ii. j1. 1 l -, r ! Das ganze , Zeug aber muß er. jerteir' Nachts v e r s u ch t e e i n e Bande Eingeborener an der Nebenstelle der Bank von Algerien in Guelma die Hausttiür.iiu sprengen. Der Bankbeamte alande hörte das Geräusch, öffncte ein Fenster und fies 'um Hülfe. 2t Einbrecher ergriffen die Flucht und wurden von Lalande und mehreren Polizeibeamten verfolgt machten aber, als sie sich rerloren sahen, kehrt und schössen. Dem Poltzeibea-mtkn Cacavelli wurde ein Bein zerschmettert, ein eingebvreuer Polizist erhielt Schüsse in Oberschenkel und Unterleib. Die Flüchtlinge erreichten das freie Feld. Bor dem Einbruchsverfuch an der Bank hatten sie in deren Umgebung die Drähte der elektrischen Beleuchtung durchschnitten. Bisher waren d ie S t denten des Polytechnikums in Riga die einzigen russischen Studenten, die keine Uniform zu tragen brauchten. Dieser Ausnahmezustand ist nun auft gehoben. Einer neuen Verfügung Aufolge haben dieMigaschen PolytecbMiker in Zukunft dieselbe Uniform zu tra-. gen. wie die Studenten der anderen technischen Hchsckulen. Den Etüden-

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