Indiana Tribüne, Volume 24, Number 272, Indianapolis, Marion County, 19 June 1901 — Page 2

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Jndiana Tribüne , KV. Juni 1901.

The Eminent Kidney and Bladder Specialist.

The Discoverer ot Swairp-Raot at Work In Eis Laboratory. There is a disease prevailing in this country most dangerous becausc so deceptive. Many sudden deaths are caused by it heart disease. pneumonla, heart failure or apoplexy are often the result of kidney disease. If kidney trouble is allowed to advance the kidney-poisoned blood will attack the vital organs. or the kidneys themseives break down and waste away cell by cell. Then the richness of the blood the albumen leaks out and the sufferer has Bright's Disease, the worst form of kidney troubie. Dr. Kilmer's Swamp-Root the new discovery is the true specific for kidney, bladder and urinary troubles. It ha&cured thousands of apparently hcpeless casAs. after all other efforts have failed. At druggists in fifty-cent and dollar sizes. A sample bottle sent free by mail, also a book teüing about SwampRoot and its wonderful eures. Address Dr. Kilmer & Co., Binghamton. N. Y. and mention this paper. Dr. J. A. Sutclifffe. und Arzt, Geschlechts-, Urin und fctnm Krankheiten. Cfffce: 155 Oft Market Ett. Tel. 941 tmmmmmm wioni Com. . u i at DR. JOS. E, MORROW Velchlkchlp und Hmmkranlhkitm. 2 West 0kl SU Dr. 0, 8. Pfafl tzckt ftta Offl htm Willoughby-Gsbättde, s. 224 9)0cl Kcrflisn C tr. , rrftc tagt tritjt. tOflkt-CtuBfrtn: Bcn t b 4 Wir Nachmittag Arien: C'flci i- Wr,una 8SC tt Botnitng bTtnbcr sich ton bttx: 1837 Seid Peiiusj ivanta mu Br. 1. 1 Klrkpatrlck MNtnblt -9rmffttfttit' d ?ckkhLi tt fttf ,ts. cht,,tz, h cfft Tt? uma tcfiut. Oi: Bollilng, 31 OttOUoSlr WALTER PRAN2 Sahtt??lrzt, lc w9 C ? . i;.:;..cuak ffyffi:: V., rxci A ütnfhinbn : . : :. w ., 7-t . ConatatfS Ojn 10 Uöt ! a bil Utfüat. Pr. I. Knhier, 06 Ost McCeriti Ch. Gchstb! ö bis 9 Nh, S.. tot 3 lit,r ?!achm. ; 8 ti5 9 Ukjr Äddi. l:rUa,; von 8 bis 9 U5)t Vsr. u;:: 7 tziZ 8 UV IMU Tachjs 14 ic. C. C. Everts, Teutscher Zahnarzt, i Nord PdnnsyWanli Str, mut auf unsch angewandt. Oito Deppermann, Deutscher Zahnarzt. Mnjestic Gebaende. J'.,e? s. t07. Dr. L A. 6BEWEB cr.pfu:. sich fftr t SftittfiSÄi Iriito IKm. MF" Axntc Hfd tetTbcn ttkn,n MktzM Wfct IM uj itzrn tltnw WW,,A 18 dtS fc4 55 9ati. N,tzm im An vermiet!? : Zimn. im Majestic Gebsude in revuzirte Preise. V fetnft L t.rt.xVtbi :b in der Stob'. Uiländig seuersickkr. SchneDe ffahruü d aU modernen Beauem'.ichkelie. Rachukragen bei 6ft8RY & ÄPPEL, Hgent ifti die J5:anapo!l4 S4 is $ Phctographisclie Gallerie, 150 Süd Illinois Straße. T't Uttierzelchnete ladet die Deutsch tze, ivtadt und Umgegend zu inem Besch, )tuti akerie ein. utt ild, g?tirt. preis icri tsch? Vtz t rtz

Carl Piper,

Neues aus Natur- und Heilkunde,

Dunkelbluthen. Der Botaniker Beulaygue hat der Pariser Akademie der Wissenschaften bemerkcnswerthe Versuche mitgetheilt, bi er mit lebenden Blumen onaefteflt

hat. Seine Absicht war, den Einfluß ; vW von groyer anoanen. des Lichts auf die Entwickelung der! Sonnenschein, einzelnen Blüthentheile und ihrer i Die Dauer des Sonnenscheins ist I?arbe zu bestimmen. Zu diesem nicht nur an verschiedenen Tagen, son- 1 Zwecke wurden zwei benachbarte dern auch in den verschiedenen Jahres- ! Zweige einer in Knospen stehenden geilen, in einzelnen Jahren und endlich Pflanze ausgewähl: von denen der an verschiedenen Orten sehr verschie- ; eine in einen innen schwarz bemalten den. Sie ist nicht nur abhängig von hölzernen Kasten eingeschlossen wurde, her Länge der Tage, also von einer ! sodah das Licht von diesem Zweige ; astronomischen Bedingung, sondern und seinen Blüthenknospen völlig fern selbstverständlich noch in viel stärkerem j gehalten wurde, ohne jedoch einen an- Grade von den meteorologischen Ver- , deren schädlichen Einfluß auszuüben. Hältnissen, d. h. von dem Zustande der 1 Von Zeit zu Zeit wurde dann die Ent- Bewölkung. Früher hat man sich um Wickelung der Blüthen an diesem ver- die Dauer des Sonnenscheines von hüllten und dem benachbarten unver- wissenschaftlicher Seite her wenig gehüllten Zweige verglichen. Zunächst kümmert, die Witterungskunde auf ! öffneten sich die im Dunkeln gehaltenen dem heutigen Stande der BervollBlüthen etwas später als die anderen, kommnung aber beachtet alle Einzelsodann zeigten sich bei einigen Pslan- ; heiten des Wetters genau, und so wird 1 zenarten auch recht erhebliche Beein- denn auch an den verschiedenen Wetter- ; flussungen der Blüthenfarbe. Bei ei- warten eine genaue Aufsicht über die : ner violettblühenden Schwertlilienart Sormenscheindauer ausgeübt, und es ' (Iris gtylosa) waren die Schatten- gibt selbstthätige Apparate zu ihrer blüthen nur um ein weniges blässer. Feststellung. Ein in Mexiko lebender ganz bedeutend Heller schon bei 8Ia- spanischer Gelehrter hat für die letzten niim japanicum, und beim Gaman- Jahre die Sonnenscheindauer der 1 der (Teucrium fruticans) und beim Stadt Leon in Mexiko fortgesetzt beobPeruanischen Heliotrop sogar gänzlich achtet, was uns hier nicht sonderlich weiß. Die rothen Blüthenblätter des interessiren könnte, wenn nicht einmal Storchschnabels (Pelargonium) wur- ? daraus die bedeutenden Unterschiede in den unter Ausschluß des Lichts blaß- den verschiedenen Jahren hervorginrosa, die des Aloestrauchs völlig färb- gen, und wnn der betreffende Forscher los. Die Form der Scbattenvlüthen ; nicht andererseits auch die Soitt.cnwar unverändert, aber ihre Größe war scheindauer an den verschiedensten Qr- ( um etwas geringer als die der gleich- ! ten der Erde in den Kreis seiner Be- ' zeitig unter normalen Verhältnissen j zrachtung einbezogen hätte. Für die aufgewachsenen Blumen, andrerseits Stadt Leon gibt er die Zahl der Stunwaren die Blüthenstiele durchweg et- ! den an. an denen die Sonne während was verlängert. Im Allgemeinen ist eines ganzen Jahres geschienen hat. schon die Thatsache interessant, daß j Das sonnenreichste Jahr im letzten sich die Blüthen unter völligem Licht- ; Jahrzehnt war dort das Jahr 1898 ;

v L . ausschluß überhaupt entwickeln und daß sie sogar einen gewissen Grad von j Färbung gewinnen können. Lebende Lampen. Ein Webervögel, der Baya. soll, um l sein Nest bequem und gemüthlich zu gestalten, ein Mittel ganz besonderer Art anwenden. Er fertigt ein in Anläge und Ausführung vortreffliches Rest, das er in der Regel an einem Palmbaum, gelegentlich an dem Dach einer menschlichen Wohnung befestigt, An d eier mit arökier Kunst aeflockte- : nen Wohnung findet man stets kleine, durch Eintrocknen hart gewordenen Thonklümpchen. Weshalb und mit welcher Absicht befestigt derVogel diese Fremdkörper an seinem Nest? Die Aufklärung ist sehr merkwürdig. In tropischen Gegenden verbreiten leuchfpfn fn ttmhfpnw Qfsht v.iw v ..vm v..k V riMv- "? daß ftix uns gemäß den bei uns einb,imisek,n ?rnsm,n dnnnn aar keine rechte Borstellung machen können. Jene ; fliegenden oder kriechenden Sterne erluchten die jungfräulichen Wälder ihrer Heimath. In Süd - Amerika be- ! ' w ... nutzen die Indianer eines dieser Inselten, den Cucujo. indem sie es an ihre große Zehe befestigen, als eine ) i L . Wz r nlS.i ITU i A ' i ' J?i kleine Laterne, die genügend Licht ver hreiiei tnb sip ifirpn fnh finhfn fön nen. oder um die Schlangen von ihren a- t,;f,oT, -4fcri in KnT. t4p uuuiui nurt i.umiu wvvu. W ersten Missionare, welche die Antillen . ' - besuchten, benutzten, als ihnen das Qel für ihre Lampen ausgegangen war, diese Käferchen, um bei ihrem Licht die Frühmesse zu lesen. Der Baya ist früher schon auf eine derartige Beleuchtung verfallen, und die geheimnißvollenThonklümpchen sollen nichts Anderes als eine Art Leuchter sein, an die die Vögel frische Glühwürmer wie vv viv vvvtv vv v Kerzen befestigen, so da das Rest ' 1 ' . ' ringsum beleuchtet ist. Offenbar hart delt es sich bei dieser Beleuchtung um ein Vertheidigungsmittel, denn der Baya hat in der Nacht keine weiteren Geschäfte, als zu schlafen und da

müßten ihn. sollte man denken, jene. großem Maßstabe will der um die Erwenn auch nur sanften Lichter eher be- sorschung der Krankheit hochverdiente lästigen als ergötzen. Aber die grim- Engländer Ronald Roß versuchen, inmigsten Feinde aller Vogelbruten. die , dem er das von ihm für zweckmäßig Schlangen, sollen sich, wie man sagt. erachtete Verfahren zunächst an einer vor einer derartigen Schutzillumina- großen Stadt erprobt. Es muß nation fürchten und sich nicht in den ; tiirlich ein Ort ausgewählt werden, in Kreis ihres Lichtes wagen. dem die Malaria herrscht, eine EntMasser als Hitzespender.! scheidung ist noch nicht getroffen, jedoch In Belgien hat sich eine merkwürdi I ist Roß demnächst nach den Tropen ge Gesellschaft gebildet, die den etwas ? uw aj JWJ

niiafiihrtirfvn unh mch spfir f leistn Namen ..Gesellschaft der autogenen V fc f V l M v . - - Verschweißungsverfahren" gewählt hat. Es ist selbstverständlich ein auf die Metallverarbeitung bezüglichesUnternehmen und geht darauf aus. die Verschweißung von Eisen. Stahl. Kupfer, Blei u. 's. w. auf Grund eines neuen Verfahrens auszurichten, und zwar mit Hilfe von Wasser. Daß geaiuin Hin aj" i "v i w n. vxn g wöhnliches Wasser neuerdings durch einfache Zerlegung mittels des elektri- ' i i J ,ucu iiuuu jjui vyc.uuiuuuy w t7t- p i.;, Sauerstoff und Wasserstoff benutzt ioird. ist erst kürzlich durch eine Mittheilung aus Paris bekannt geworden. Das belgische Verfahren geht nun noch etwas weiter. Erst w:rd das Wasser durch Eiectriciiat in Sauerstoff und

Wasserstoff zerleg:, die für sich beson- ! (Bakterien) und unzählige Individuen ders in Gasometern aufgefangen wer- ! derselben ein Gebiet, in dem sie es sich den. Dann werden die beiden Gafe j wohl sein lassen und das sie aus freien unter Druck der Stelle zugeführt, wo j Stücken nicht mehr verlassen. Trotzeine Verschweißung von Metallen vor- , dem sind diese Mikroben Einwanderer, genomen werden soll. Sauerstoff und ! denn das neugeborene Kind ist frei Wasserstoff hereinigen sich dann wie- von ihnen. Aber schon nach wenigen der zu Wasser, und dabr entwickelt sich j Stunden haben sich auf der Oberhaut eine ungeheuere Hitze von 2000 bis ! und den Schleimhäuten des Säuglings

; 2400 Grad Celsius, die das Metall zum Schmelzen bringt. Noch wichti- : ger dürfte die Verwendung des reimn,

unier ohen Druck gesetzten Saur-

stoffs m dem Beffemer - Verfahren bei der Stahlbereitung sein, die in dem großen Hüttenbezirk von Seraing bereits erprobt ist. Das Verfahren'dauert nur 34 Minuten, und man erhält dabei einen vorzüglichen Nickeln . . . r l t m j fast 3100 Sonnenscheinstunden, während das sonnenärmste Jahr (1897) 400 Stunden weniger Sonnenschein hatte. Die Zahl von 3100 ßonmnscheinswnden. bedeutet etwa neren .eynrei oer eu, in oer für jene ' mexikanische Stadt die Sonne überbaupt über dem Horizont steht, und dieser Betrag ist schon außerordentlich ; roß. wenigstens wird er in den Ge- . enden der gemäßigten Zonen sehr selten erreicht. Aus einer Liste von 29 en aucr rotyene gciji ueroor, uuÖ die größte mittlere Sonnenscheindauer im Jahr in der südafrikanischen Diamantenstadt Kimberley gemessen worden ist mit 74 vom Hundert der Gesammtzeit. in der die Sonne in jener Gegend über dem Horizont steht. 2ln zweiter Stelle ist die indische Stadt AUahabad mit 73 genannt, dann kom m . i' l -71 !men Port-au-Prmce (Haiti) Mit 71, i Leon in Mexiko Mit 68. Madrid Mit 65. New York mit 64. Pola mit 60 ; atlü 11111 j1" . ' 1k (Srbirien) mrt 50. Bukarest mit 49. Padua. Montpellier und Kalocsa (Un1 1 A LJ . , . JU - -l r l . garii) hui ullu ulxv olilcl m Kanal) 42, Krajau und Uccle (Brüssel) 40. Perlin 39. Wien 36. Ventnor lnsel Wiaht) 37. Petersburg 34. ' Dublin 3ö. Valencia 32. Oxford 30. Hamburg 28. Glasgow 24 23. auf dem Beroe Äen London Berae Ben Nevis m , . üllfuV. 1 i? , Ctihif( "vu.unv iv uuui uuucu. i i. . r . o;n t.nX hirj),..)..-. ho Aus dieser Liste sind verschiedene beachtenswerthe Thatsachen zu entnehmen. Zu1 nächst ist die mittlere Sonnensckeinj dauer in der heißen Zone meist größer als in den gemäßigten Zonen, gering ist sie in der Nähe des Meeres, außer!dem in Großstädten. Mit außeror!dentlich wenig Sonnenschein müssen fitf datier solcke Mcine begnügen, an i , r r -w i t i v ' denen eine sehr große Stadt in der , (Y C - V3 CYT - - P k 1 nnrtolt Nähe des Meeres gelegen ist. namentlich wenn eine sehr bedeutende indufirielle Thätigkeiß hinzukommt. Gegen die Malaria. Die Ausrottung der Malaria in i lutn uunu iu uitci viuui wi nate lang alle Pfützen und Teiche befeitigt werden, die als Brutstätte der die Malaria vermittelnden Moskitos dienen können. Die Geldmittel zu diesem kostspieligen Experiment, zu dessen Ausführung er vieler Hilfskräfte bedarf, hat ein ungenannter englichser Privatmann bereitgestellt. Falls sich Roß' Voraussage bewahrt und die ' . . , i rrri 3 ! Malaria durch Ausrottung der Mos Wo zum Verschwinden gebracht wer , V . K . v . V ( 1 i ,n h A.t.tsln n oer rann, rouu vc jxuuiu ueueu l-ic C I !W V . A ....i,; , . V. C .y , xt- . ur ! eiien V v Gemeinden selbst in die Hcind genom rnen werden. Mikrobenflora. Der Leib jedes einzelnen Mensch? bildet für viele A? ten von Mikroben j Mikroben angesiedelt, die theils mit ! dem Waschwasser, theils aus der Luft ; auf die Haut gelangten. Hier bleiben

sie ni.fl oder wandern lnS Innere deS Körpers und gedeihen ganz vortrefflich, besonders in der warmen Jahreszeit. Im Ganzen hat man bis jetzt mehr als 60 verschiedene Arten von Mikroben kennen gelernt, welche den Körper des Mer.schen bewohnen, in zahlreichen Exemplaren dort Hausen und sich bis an die Grenze des Möglichen vermehren. Diese Mikroben sind durchaus nicht alle als Schädlinge für den Menschen zu betrachten, manche erfüllen wahrscheinlich sogar dem Körper direct nützliche Zwecke, jedenfalls ist die Zahl der pathogenen, Krankheiten erzeugenden Mikroben nicht allzu groß, deren Jndividuenzahl freilich um so mehr. In der Mundhöhle desMenfchen haben sich nach Dr. Millers Untersuchungen etwa 30 verschieden Arten von Mikroben angesiedelt, manche von ihnen bewohnen diese Räume ausschließlich, einige davon steigen aber auch durch die Speiseröhre in den Magen und vegetiren dort sowie in den Gedärmen weiter. Gewisse Bakterienarten werden durch den sauren Magensaft getödtet. aber doch weist der Magen mehr als 30 verschiedene Arten von Mikroben auf. Am zahlreichsten sind dieselben in den Gedärmen, besonders unter ihnen die Bacillen. Ob diese Mikroben bezüglich der Verdauung eine begünstigende Rolle spielen, muß noch dahingestellt bleiben, jedenfalls produciren gewisse Darmmikroden eigenthümliche Giftstoffe, die Veranlassung zu Krankheiten bilden könncn. Außer der normalen Mikrobenslora des menfchlichenKörpers. die dieser im gesunden Zustande beherbergt, treten in denselben durch Einwänderuna gelegentlich pathogene Mikroben als Erreger specifischer Krankheiten (Cholera, Typhus, Milzbrand, u. s. w.) auf. und es ist wahrscheinlich, daß, wenigstens in einzelnen Fällen, diese schädlichen Mikroben in ihrer Ausbreitung durch die normale Mikrobenflora gehemmt werden.

Verschüttete Städte. Nördlich vom Kuen-Iün und südlich vom Jarkand-Flusse. also im Herzen von Asien, in der '.'lähe der heutig Stadt Chotan. dehnt sich eine Wüste aus, welche den Namen Takla Makan, o. h. die mit Thongl?schirr-Trümmeru bedeckte Ebene, führ:. Innerhalb dieses Gebietes befinden sich, wie schon Marco Polo berichtete, vom Sande verschüttete uralte Städte, und der ! Engländer Johnson brachte 1866 von dort die Nachricht, daß die heutigen Bewohner jener Gegend gelegentlich im Sande goldene Kunstgegenstände fänden. Etwa sieben Jahre später stellt? infolgedessen Forsyth dort an verschiedenen Punkten Ausgrabungen an und fKcß auf Münzen und Glasscherben. Man zeigte ihm sogar einen 17 Pfund schweren Goldschmuck, der in der Nähe vcn Chotan ausgegraben worden war. ferner alte Münzen und eine kleine Buddha-Statue. Sven Hedin ließ 1896 in der Nähe von Chotan nachgraben, wobei Thonsachen, Münzen und Siegel zu Tage kamen. Im darauf folgenden Jahre besuchte Högberg diese Gegend und brachte eine Anzahl alter Manuscriptc in unbekannten Schristzügen nach Europa. Nördlich vom Jarkand-Darja, im Gebiete von Turfan, sind ebenfalls Ueberbleibsel alter Städte entdeckt worden, zuerst 1879 von dem Botaniker Regel, dann 1898 von der russischen archäologischen Expedition unter Führung von K!ementz. Dieser fand zahlreiche Trümwer von Städten und Bauwerken, sowie Ruinen buddhistischer Klöster und Tempel. Außerdem wurden viele Höhlenbauten entdeckt, die im Innern noch Spuren von Malereien trugen. Diese Höhlenbauten, deren nicht weniger als 162 aufgefunden wurden, dienten wahrscheinlich buddhistischen Mön chen als Wohnungen. Die Malereien, für welche Tusche und Leimfarben benutzt wurden, stellen Scenen aus den religiösen Anschauungen und Lehren des Buddha dar. Leider sind die meisten durch die fanatischen Mohamcdaner bei der Eroberung des Landes zerstört worden, besonders an den Wänden, während die Deckenmalereien bcsser erhalten sind. Zahlreiche Inschriften wurden in diesen Höhlen entdeckt, theils in Sanskrit, theils in maurischer und chinesischer Sprach? dagegen keine in tibetanischer. Endlich fanden sich zahlreiche Fragmente alter Manuscripte im Sande, offenbar Reste alter buddhistischer Klosterbibliotheken. auch Fragmente buddhistischer Holzdruckbücher. Außer den Russen haben auch die Engländer in Ostiurkestan kostbare Alterthümer erworben. Darunter befinden sich auf Baumrinde geschrieben? Manuscripte, die dem fünften Jahrhundert u.iscrer Zeitrechnung entstammen. Die meisten sind in der Sanskriisprachc geschrieben und religiösen, d. h. abergläubischen oder auch medizinischen Inhalts. Aus der Gegend von Chotan stammen mehrere Manuscripte in unbekannter Schrift. , sowie Bücher in Holzdruck, die vielj le'cht buddhistische betbücher sind. ! aber die Schriftzüge. welche sie enthalten. sind nicht zu deuten. Eine systeI malische archäologische Durchforschung jenes Gebietes dürfte die wichtigsten i Entdeckungen zutage fördern. In Oberlemnitz bei L o- ! benstein ermordete der 21jährige Gu- ! stav Thomae durch Beilhiebe seine elsjährige Schwester Anna in einem Anfall geistiger Umnachtung.

Täglicher Markt -Bericht. Texas Oel Aktien. B e a u m o n t, Tcra, l 9 Juni. Folgende smd die WOkw, welche an der Oeldorfe in Bca,nont. Texas, und bei MocUer & Tavidion, Staa:saacten, in-cr I 7 38 rrnbarfc Gebäude, Indianapolis, Ind., eingetragen sind. Mveller A; Davidson nchr.cn Auftrage für Aktien jit den verlangten Preisen, wie folgt, entgegen :

eiellschaft Ralional Cil und r i'iiie Go. Citizens Consolidated Cil Co Trxas Qil Pipe i!ine Co . ,, IX)t Wettfrr ü,! Company. Brnanza i! & roitcrtina Cv Sörotofio Til & Pipe Litt tio Ifie allrilbach Cil Co Tl.r ctalcrt) Cil Co .. .. ?kras-Äew Orleans il Co Anacvnda Oi! cfining Co t i'i utuuiu , u mv. (v-alreftcn Land A il gc ,i . - Buftalo Cil Co 3j(o;iiux:un Boeaiie ci, o Ira C'ffiöle Beaumont Cil Co erman Bmrriran Cil tto Bittor Oil Co Besivue Oil Eo . Mamouth Oil, Mineral und Lime Co unse?rÄ"rigen. VV". Biehmartt. Jndianap'ls Union Viehhöfe, 19 R i n d v i e b. Auserlesene bis prima Stiere. 350 Pfd. m. aufwärts 15.50 Gute bis mittlere Stiere 1350 Pfd. und aufwärts 5.30 Auserlesene bis prima Stiere 1150 bis 1800 Pfd 5.00 Gute bis mittlere 1150 bis 1300 Pfd. Stiere . . . . 4.50 Mittlere öis gute Stiere 900 bis 1100 Pfd.. .. 4.00 Gute bis gewählte Rinder. 4. 50 Mittlere bis gute ?.'indcr. 3.50 Gewöhnliche leichte Rinder 8.00 Gute bis gewählte Kühe.. 4.00 Mittlere bis gute Kühe.. 2.75 Gewöhnliche alte Kühe.. 1.25 Kälber 5.00 Schwere Kälber 3.00 Prima bis fancv Export Bullen 3.00 Gute bis gewählte Schläch tcr Bullen 3.00 Gewöhnliche bis gutcBullen 2. 00 Gute Kühe mit Kalb $30 GewöhnlicheKühc mit Kalb $10 Schweine. Gute bis gewählte, mitt lere und schwere $0.00 Gemischte u. schw. Packing 5.95 Gute bis gewählte leichte 5.90 Gewöhnliche leichte 5.85 Pigs 5.00 Roughs 5.00 Schafe. Spring Lambs $4.00 Gute bis gewühlte Lämmer 3.25 Gewöhnliche bis mittlere Lämmer 3.00 Gute bis gewählte Schafe 3.00 Ordinäre bis gute Schafe 2.00 Stockers 2.00 Böcke, per 100 Pfd 2.00 5.90 I 5.60 5.30 4.75. 4.40 ! 5.oo ; 4.50; 4.50 j 4.50I 3.75 2.75 6.25 5.0t 3 75 3.75 3.00 550 530 6 1( 6.00 6.00 5.90 5.70 5.60 5.00 4 00 3.25 3.50 2.75 i) i 3.00 Früchte und Gemüse. Früchte. Ananas $I.25-$1.75 per Dutzend Citronen, $3.00 für 300360. Aepfel, $4.00-$4.50 per Faß. Bananen, 1.25-1.50 per Bunch. Datteln, Perfische 5c per Pfund. Kokusnüsse, 3.50-4.00 per Hundert. Orangen, Seedlings $2.50; Mediter Sweets $3.574.00; Tangarines $2.50 per halbe Box. Erdbeeren $1.10-1.25 per 24 Pint Case. Rhubarb 10c per Dutzend. Kirschen $1.50 per Case. St chelbceren $1.25 per Ca. Himbeeren $1.75 für 25 Pints. Johannisbeeren $1.25 per Case. G e m ü s e. Zwiebeln 5 ver Dutzend Buni es. Tomatoeö Cratc, 6 Körbchen $2.75 Radieschen pcr Dtzd. Bnnches 10c Salat 6c per Pfund. Spinat. 50c per Faß. Rothe Rüben 20c per Dtz. Bunchcs Kehl 50c per Faß Oystcr Plant 25c für 2 Duhend B unch es. Neue Kartoffeln $1.40 per Bufhel Burbanls und runc e weiße 70c und 75c. Gurken 30c per Dutzend. Grüne Erbsen $1.25 per Bufhel. Spargeln 15c per Bunch. Kraut $2.50 per Crate. Wachsbohnen $1.75 per Box. Geschlachtetes Bieh. Frisches Rindfleisch Westliche Stiere 7-7:; hiesige Stiere 8-8c; hiesige Rinder 350 bis 500 P und 7c-7c; hiesige Kühe 400 bis 550 Psund 6c; Kühe 550 bis 650 Psund 9c; stier Vorderviertel 7c; Siicr Hinterviertel 9Ac; Rind Hinterviertel 9:; Rind Bor. serviertet 6c; Kul) Borden' irrte. 5c; Ku! Hinterviertel 8c. Frisches Kalbfleisch Kälberö ! c; Hin tervicrtel 13:; Vorderviertel 8c. Frisches E.chcif!cl?ch Lammn pcr Pfd. 10c; Sä'.üse je; Schcnle! 10c; Stacks, kurz. 16c. Irisches Schwcinefleifch. Loins 9jc10ic ; ottaae Sminken 8ic ; aehau trte Schul lern 8c, frische Schinkcn, 18 Psund im Durckichnttt, 10zc ; Tender loins 14c ; Spare Ribs 6c ; Tail Bones 5c. Geräuchertes Fleisch. Sugar Cured Schinken Erste Quali tät: 20-18 Pfund c; 15Pfimd 12jc; 12-10 Psund 12k; Zweite Qualität

20-18 Pfund c; 15 Pfund llc; 12 Pfund 12c; 10 Pfund 12c Kalifornische Schinken 6 bis 8

, rrth I 10 mm IO.Nl im 1.00 i a 1.0 1.0 I o -5.0 im M 1.0 w inu.rti i.a .10 rr!onat . 100.0 5.(10 I.NV .'.5 50d'ii 1,01 0,000 1.00 .5 100.00 : i. .10 .10 II, 1.0 .10 100.00 215 liM wfWU ,,,, iaö u 3X0o'oa i'0X00 'w)7krf "" ' Sa an i,Ooo',oou 3,UO.00f rro'prkZk und Q.,agf Ser M eievschafn .n 100.00 Pfund 84c; 10 bis 12 Pfund 8je; 13 bis 15 Pfund 8. Frühfrück Speck Klarer Englifh Curcd 15c; gewählter Sugar Cured 14c; 6-7 Pfund im Durchschnitt 14c; 8 bis 9 Pfund im Durchfchnitt 12c; 10 bis 12 Pfund im Durchfchnitt 11 jc; 5 Pfund im Durchfchnitt. schmal, llc; 6 Pfund im Durchschnitt, schmal. lle. Speck, Engl. Gewählter, 8 bis 10 Pfund im Durchfchnitt, 13c; 10 bis 13 Pfund im Durchfchnitt, 12$. Speck Klare Seiten, 50 bis 60 Pf. im Durchfchnitt, 10c; KlareSeiten, 30 bis 40 Pfd. im Durchschnitt. 10jc; Klare Seiten, 20 bis 50 Pfd., 10 jc; Klare Bellies,25bis30Pfd.. 10c; 18 bis 22 Pfd., 10c;14bis 16 Pfd., llc; Klare Rücken, 20 bis 25 Pfd., 10c; Rücken 12 bis 16 Pfd., 10c; Klare Rücken 6 bis 9 Pfd., 10k. Schultern, Engl. Cured 1 bis 20 Pfund im Durchschnitt c; 16 Pfund im Durchschnitt, 9c; 10 bis 12 Pfund 9C Gedörrtes Rindftef'ch Schinken, rex. Sets, 13c; Außenseiten Ilse; Innen feiten 14c; Knöchel 14c. Gepöckeltes Schweinefleisch, Knochen Iofes Fancy P'g $20.00; Klares Bea 19.00; Family 17.00; Short Clear 16.00; Numrf 15.00. Schmalz, in Tierces, 1. Qualität 9.; 2. Qualität 9c; 3. Qualität je. Würste, Geräucherte Bratwurst 8c; Frankfurter 8c; Wienerwueft 8c; Knackwurst 8c; Bologna in Darm 6c, rn Tuch 64c. Getreide. Weizen-No. 2 rother 68c auf d Geleisen, 68c von der Mühle ; Ro. & rother 4-66c; Juni 68c auf d. Geleisen; Wagenweizen 68c. Korn-No. 1 weiß 43c; Ro. 2 wkch 43$;; No. 3 weiß 43s;; No. 4 weiß 69 - 4ic; mo. 2 weil; gemischt 43jc; No. 3 weik aemisckt S':c- Vn A gemischt 39 - 41c; No. 2 gelb43ic; No. .st a m i an . -r ... geic w, 3(0. 4 flew 39-41; o. 2 gemischt 43c: No. 3 oftrHAt 43c; No. 4 gemischt 39 - 41c: an ir. . roiocn 4U - 42c. frafcr-No. 2 welker 304e: ? 3 5 i p ' J v weißer 29c; No. 2 gemischter 29c; cn o . -f Xi a s ..i v. ö gemismier zb zi 5eu-a!tes No 1 Zintk- 1 1 Kd12.00 No. 2 Timotby 10.50-11.00. SlafTce. Folgendes find die Indianapolis Preife : Gewöhn!, bis auter 12c-18e; prima bis gewählter 20-22c. ffancy 26-27c: Golden Rio 23-26: Java 28-Slc. In Packeten: Ariofa $11.25. Lion 11.26. 5iersed 11.25, Caracas 10.75. Dillwortb' 11.75 Dutch Java Blcnd 12.50. Mail Pouch 11.25, Gates Blended Java 10.75. Groeeries. Zucker Dominoes 6.47c; Stückzucker 6.47rj pulverfirter .(7c; pul. verifirter 6.12c; Standard granulirter 5.87c; seiner granulirter 5.87c; CubeS 6.22c; Confectioners' I 5.67c; Ridge wood A 5.47c; PKöniz A 5.42c; Empire A 5.37c; Ideal Extra Golden C 5.3Z; Windfo, Extra C 5.22c; Ridgewood extra C 5.12c; gelber C 5.02 ; 16 gel ber 4.87. Eingemachte Früchte BlackberrieS, 3 Pfund, $1.10; Pcaches Stand. 3 Pf., $2-2.26; Seconds 3 Pfund $1.50 $1.65; Pie $1.40-1.50; Anana, Standard, 2 Pfu,.t, $1.65-1.90; See onds. 3 Pfund, $1.25-1.45; grüne Bohnen, 3 Pfund Kannen, $1; Bahama Ananas $1.90-2.25; Gesiebte Erbse $1.10-$1.75; frübe Jni $1-1.25, Marrow 95c, eincercetchte 55c 80; Tcmatoes, 3 Pfund. 85c-$95; Zucker korn 80c $1.10; Avfelbutter, per Duhc".d 3 Pfund, 90c. Butter, Eier und Geflügel. Händler bezahlen folgende Preife : Butter, frische, 10c 12c Eier. 10 per T utzend . Hühner 7c; Turkeys: junge Hähne 1( Pfund und 1 aruber 6c ; junge Hennen 7 Pund und darüber 7c ; alte Henne ht: ; alte Hähne 4c; kulls und Krumbrüstigc 4c ; Enten c; Gönle 5.40-6.00. Käle. Engros - Verkauisvreise, Jmponirler Schweizerkäst 27c pcr Pfund; einhei Mischer Schweizerkäse 17c; Wisconsi Cream Käse 10c-12c; Re York Ched dars 13c; einheimischer Limtnrg er 13e; Bruk 14c.

klirnkapilal 5 5,()Ü0,(W) .... IjOOQÜOOO ... 2,önO,(NX . . 100.000 150,ft ... 1,000,) SOO.OOli ... 500(00

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