Indiana Tribüne, Volume 24, Number 269, Indianapolis, Marion County, 16 June 1901 — Page 6
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3TT - - Yndiana Tribüne, Sonntag, 18. Juni 1901.
ilmUge durch AeutsUllltö. Drrvch den Scliwclrzrocrld.
(Copyright tooi by W. den Schwarzwald hinein und zwar mit der Eisenbahn. Es ist ja das eigentlich nicht das Richtige. Wer den herrlichen Schwarzwald genießen will, soll ityt als Wanderer genießen, jedoch, das wollen wir später noch thun. Es handelt sich heute um eine rasche Durchquerung des Waldgebirges und zwar von Nordwesten nach Südosten, von Offenburg, in der Nähe von Straßbürg, bis hinunter in den herrlichen
vausach.
Hegau und an die UftT des Bodensees. Das ist möglich vermittels der badischen Schwarzwald Bahn, welche diese Strecke durchbraust, und im Vorüberfahren erleben wir namentlich im schönen Frühsommer, einen glücklichen Wandertag, außerordentlich reich an wundervollen Ausblicken und fft,rzpTT, ?3V-Ji) OfiLtZ' - V ; i X y Wlf, Gengenbach. prachtvollen Schwarzwaldbildern, und mir streifen im Fluge eine ganze Anzihl schmucker Städte. Marktflecken ujid Dörfer. Die Bahn stört den Frieikn der Landschaft sehr wenig, im Ggentheil sie wirkt wunderbar fördernd in auf den Verkehr, sie wirbt für das herrliche Tannengebirge viele Tausende
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Triberg.
von warmeO Freunden, welche ihm sonst Ürd bleiben würden. Und wer auf dIsen beschwingten Störenfried" schimpft und nichts von ihm wissen will, der benützt ihn doch gern streckenweise, um rasch in jene weltfremden Hocklandsoegenden zu kommen, in dewin noch nicht der Pfiff der Locomotret ertönt. Bei fsenburg in der Rheinebene ?ffnet sich das Tba! der Kinzig. wel-
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An der Tchwarzwalobahn bei Triberq.
ches einen bequemen Anstieg auf die orberge des hohen Schwarzwaldes bietet. Diesen benükt die Babn. muk c.ber bald hinter Hausach in ungeheuer d elen Tunnels das Hochgebirge erklimmen, dann wieder von demselben huntersteigen und noch ein zweites Gebirge, den Jura, nehmen, bis sie endlich leicht hinuntergleiten kann in den Hegau und an den blauen Bodensee. auf welchen stolz die Alpen herniederschauen. Gebaut wurde die Bahn Anfangs der Siebziger Jahre. Sie galt damals als ein Wunderwerk der
Kaufmann.) (No. 14.)
Jngemeurskunst und ihr Erbauer Robert Gerwig wurde in Folge dieser That 1872 als bauleitender Ingenieur der Gotthardbahn berufen, an deren Projectirung der hochbegabte, kühne, nur zu früh verstorbene Mann einen hervorragenden Antheil hat. Die Schwarzwaldbahn ist ohne Zweifel die interessanteste Bahn in deutschen Landen, auch die H'llenthalbahn kann sich nicht entfernt mit ihr meen. Höchstens die erst seit einem Jahre betriebene Harzquerbahn, welche endlich das norddeutsche Gebirge übersteigt, von Nordhausen über Wernigerode nach Halberstadt führt und sogar den Brocken erklimmt, läßt sich mit der Schwarzwaldbahn vergleichen. Der Bau der letzteren ist ganz ungewöhnlich theuer geworden, in Folge des immer noch bestehenden Lochs in der deutschen Eisenbahneinheit. Hätte man die Bahn von Hausach durch das Kinzigthal (die jetzige Kinzigthalblhn) geführt und von dort durch das Schiltachthal über Schramberg und Tannenbronn auf die Höhe der Sommerau erhoben, so wären drei Viertel der Tunnelbauten zu sparen gewesen, aber die Bahn hätte bei Schramberg eine kleine Strecke württembergisches Gebiet durchschneiden müssen und zu einer solchen Auffassung konnte man sich damals 1866 in Karlsruhe nicht entschließen. Es sollte eine b a d i s ch e Bahn gebaut werden, mit dem Accent auf das badische". Hat es doch noch viele Jahre gedauert, bis sich Württemberg und Baden auf das KinzigthalbahnProject geeinigt h(.ben. Heute noch ist es nicht viel besser. Wie viel einfacher und schneller und schöner würde sich im deutschen Vaterlande reisen lassen, wenn die Bahnen Reichsbesitz und nicht rCiaw fiif rr Kfl r trrtfr4tt ff fr s ff n rtr j Vj llt 11 l II U 111 Wl 1)IVQVIII VWRHMMMI waren: Wer jemals m Leipzig gewesen ist, wird uns beistimmen. Hier in einem der größten Eisenbahncentren Deutschlands und in der viertgrößten Stadt des Reiches gibt es ein halbes Dutzend Bahnhöfe, weil sich Preußen und Sachsen nicht einigen können über einen gemeinsam zu bauenden CentralBahnhof. Leipzig Alles umsteigen!" so tönt es stets dort in die Ohren des Reisenden, und es bedeutet unzählige Scherereien. Kosten und Zeitveri lust. Wenn da doch endlich einmal ein i Reichsdonnerwetter einschlagen würde in diese kläglichen Zustände. Freilich. in keinem anderen Lande genießt die große Masse des Volkes so sehr die Segnungen der Eisenbahn, als in Deutschland. Die gewaltigen Summen, welche die dem Staate gehörende Eisenbahn verdient, entlasten die Steuerzahler. Der Bureaukratismus verfolgte den Grundsatz, daß der Staat das neue Verkehrsmitte! beherrschen müsse, er ahnte schwerlich, daß durch die energisch betriebene Verstaatlichung
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der Eisenbahnen die Gesammtheit der Steuerzahler später so stark entlastet werden würde. So ist jene einstige Polizeimaßregel schließlich zu einer Quelle des Segens geworden. Sie würde es noch mehr werden, wenn das Reich die
Bahnen übernehmen und nach großen Gesichtspunkten führen könnte. Zwischen Triberg und St. Georgen. Jedoch, der S ch w a r z w a l d hat hier das Wort. Er meldet sich auf unserer Fahrt bald genug dazu, denn schon in Haslach verlassen wir die Rebenhügel. und wir kommen in das Gebiet, wo der Tannenzapf regiert. Jedoch ehe wir uns auf die Beschreibung der ganzen Strecke einlassen, wollen wir kurz den Anstieg und den Abstieg der Schwarzwaldbahn erwähnen. Von Offenburg bis Hausach sind es 32 Kilometer. Bis Hausach haben wtr eine Thalbahn mit geringem Anstieg. Aber jett geht die Kletterei mächtig los: Sntskrnung VA Atlorn. 13.4 12 6 Hölienunierschied 143 Mktex 231.8 216.9 ' 5ausachHori!berq Horüder-Iriverq Trberg.ommerau Also bei Sommerau. der ersten Station im Wassergebiet der Donau, hat die Bahn 832 Meter, über 2500 Fuß erklommen und liegt dort 673 5chloß Crtcnfcurg. Meter über Offenburg und 434 Meter über dem Bodensee. In rascher Abwechslung folgen sich 38 Tunnels, einer unmittelbar vor Hornberg, die übrigen 37 zwischen Hornberg und Sommerau. Die Gesammtlänqe der Tunnels beträgt 9.417 Meter, der längste, bei Sommerau, ist 1.697 Meter lang. Von den 24 Millionen Mark, welche die Strecke HornbergVillingen kostete, entfielen 12.343.000 Mark auf die Tunnels. Die meisten Hochbauten längs der Linie sind Muster von Zierlichkeit und glückliche? AnPassung an den Baustil der Gegend. Man war bestrebt, den Mauerwerken an Viaducten einen monumentalen Charakter zu geben, und die Stationsgebäude und Wärterhäuschen zeigen vielfach malerische Wirkungen. Die Steigung ist jedoch dermaßen, daß schwere Frachtzüge über diese Bahn nicht befördert werden können. Viberach und Hohengeroldseck. Gleich bei Beginn der Fahrt treffen wir die malerisch liegenden Äebberge, welche den Ortenberger, Fesenöacher, Durbacher. Zeller und Herrenberger Wein liefern, alles altberühmte Sorten. Vorüber geht die Fahrt am Schloß Ortenberg, an der alten Reichsstadt Gengenbach, an Biberach. einer besonders verkehrsreichen Ortschaft, welche die Thäler verbindet, in denen die wohlbekannten badischen Industriestädte Zell und Lahr liegen. Wer kennt nicht die Teller aus Zell und wer kennt nicht den Lahrer Hinkenden Boten? Oberhalb Biberach's thront stolz die Ruine Hohengeroldseck, ein altes Raubnest. Trachten Iftl der 3?aai. In schneller Abwechslung ziehen die Dörfer an der Kinzig und an den Ausmündungen der zahlreichen Seitenthäler an uns vorüber. Aber es wird schon dünner mit dem Laubwald und das weit vortretende echt schwarzWälder Bauernhaus erblicken wir schon. Bei der Station Haslach wird das Thal enger, der Wcin verschwindet ganz und die Seitenthäler tragen schon den echten Gebirgscharakter. Wir kommen bald nach Haufach, am ftruße einer Burgruine. Es ist eines dH kleinen Landstädtchen, w
sie so häufig vor den Thoren der Adelsschlösser entstanden sind. Unsere Bahn verläßt jetzt die rauschende Kinzig, welche uns bisher begleite! hat, und wendet sich nach rechts, um einzubiegen
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Tonaueschingen.
in das G u t a ch t h a l. Das ist eine der schönsten Landschaften im weilen Thälergewirr des unteren SchwarzWaldes. Wasserreich, üppig und fruchtbar ist dies Thal und reich an malerischen Punkten. Hier treffen wir auch auf eine reizende Nationaltracht der Gebirgsbewohner, bunt und originell. Wenn die Frauen unb Mädchen truppweis aus der Kirche kommen und, von der Sonne beschienen, des Weges einher wandeln, so wirken sie in der grünen Umgebung wie leuchtende Blumen. Enger zusammen rücken die Bergwände und bald sind wir im ersten Tunnel, um gleich darauf über ein Viaduct zu sausen, das uns die Dörfer mit ihren Kirchtburmspitzen überblicken läßt. Wir sind in H o r n b e r g. Das ist ein Schwarzwälder schmuckes Städtchen im engen Thalgründe, dessen Häuser sich anschmiegen an die Felswände. Doch, man sieht es gleich, hier herrscht Betriebsamkeit und großer Verkehr. Die Industrie regt sich hier überraschend, namentlich aber ist der Ort eine der bekanntesten Stationen für Schwarzwaldfreunde. Die Fahrt von Hornberg bis Triberg, nur 13 Kilometer, also ungefähr 8 englische Meilen, ist außerordentlich Königsse'd. interessant, denn es handelt sich darum, an den Seiten einer schluchtähnlichen Thalspalte auf die Stufe hinauf zu gelangen, von welcher aus dann die Wasserscheide zwischen Rhein und Donau zu überwinden ist. Ueberwältigt wird die Aufgabe durch sogenannte Kehrtunnels, in welchen die Bahn derartig ansteigt, daß sie oberhalb des Eingangspunktes wieder aus dem Berge herauskommt. Es folgen sich hier Tunnel auf Tunnel,. Viaduct auf Viaduct. die prachtvollsten Ausblicke gewährend, auf das immer wieder und
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stets in anderer Lage erscheinende Hornberg. Vorbei geht es an Niederwasser und an den vier Bauern in das kleine Thal von Niedergieb, dann durch den Eiscnberg - Tunnel (791 Meter Länge) wieder, aber bedeutend höher in's Gutachthal zurück und durch die Glasträger Tunnels nach Triberg zu. Mr möchte nicht aussteigen und diese wundervolle Landschaft mit Muße besichtigen! Noch ein paar Tunnels und wir sind in Triberg. der Perle der Schwarzwaldbabn und jetzt ecner der beliebtesten und vornehmsten Lustkurorte. Der Bahnhof liegt auf einem Schuttkegel, gebildet vom Aufschütten des aus den Tunnels gewonnenen Materials. Man wird dort vorzüglich verpflegt und der Verkehr ist gewaltig. Unten im Thal verborgen liegt das Städtchen Triberg. wo es bald wohl kaum mehr andereGebäude geben wird, ds Hotels und Gasthöfe. Ganz in der Nähe ist der berühmte Wasserfall der Gutach. einer der schönsten im Schwarzwalde. In sieben Sätzen springt der Bach den 500 Fuß hohen Bergabhang hinab. Die Triberger haben es verstanden, den Fall und seine Umgebung zugänglich zu machen. Man findet da die reizendsten heimeligen Spazieraänge und es erscheint begreif-
lich. daß Triberg das Ziel so vieler Hochzeitsreisenden ist. Wer aber dahin geht zu längerem Aufenthalt, der thue Geld in seinen Beutel. Von Triberg an beginnt eigentlich
erst die genußreichste Strecke der Schwarzwaldbahn, denn jetzt kommt der große Anstieg über den Bergwall hinein in das Gebiet der Donau. Zur Sommerszeit fährt man diese Strecke am besten im offenen Aussichtswagen, denn sie bietet wahrhaft großartige Blicke in den Hochwald hinein und in diese herrlichen Thäler. Es geht, nachdem wir den langen Kehrtunnel bei Triberg hinter unZ haben, in das Gremmelbacherthal hinein, wobei sich schön: Ausblicke in das Nusbachthal darbieten. Es folgen rasch hinter einander zehn Tunnels, aber was man bei diesen kurzen freien Stellen zwischen den Tunnellöchern an Aussicht ernaschen kann, das gehört auch mit zu dem Schönsien, was der schöne SchwarzBauernhaus. wald überhaupt zu bieten im Stande ist. Prachtvolle Waldwiesen, mit Rieselbächen durchzogen, die in der Sonne schimmern, kleine Waldparzellen, die auf Felsgipfeln thronen, und dann und wann ein trauliches Schwarzwälder Bauernhaus. Wer die Strecke einmal durchfahren hat. der will sie dann durchwandern. Und nun noch ein ganz langer Tunnel, der längste der ganzen Strecke mit 1,697 Metern, und wir sind auf der Station Sommerau. der höchsten Stelle der Bahn (832 Meter). Da steht ein Wirthshaus Zum Rößle" genau auf der Wasserscheide, so. daß eine seiner Traufen das Dachwasser abfließen läßt nach dem Rhein, die andere aber nach der Donau zu. Bergab geht es jetzt, und bald sind wir in dem schönen Schwarzwaldort St. Georgen, bekannt durch seine Industrie. Hier beginnt die Gegend, in welcher die Schwarzwälder Uhren gemacht werden, berühmt in der ganzen Welt mit ihrem Kuckucksruf und dem übrigen Klimbim. Freilich, der Hauptsitz dieser merkwürdigen Jndustrie liegt noch etwas abseits, noch weiter drinnen im rauhen Schwarzwald, und in Furtwangen ist wohl heute das Centrum derselben. Ein paar Familien begannen damit um die Mite des 17. Jahrhunderts und heute finden wobl 20.000 Menschen im SchwarzWald ihr Auskommen mit dem Uhrenbau. In den letzten dreißig Jahren hat sich da oben in den kleinen Dörfern noch eine andere Industrie herausgebildet. Es ist die Fabrikation der Orchestrions, der automatischen Musikwerke, welche die complicirtesten Stücke abspielen. Zwei Brüder waren es. welche diese Industrie einführten in das stille Bergthal von Unterkirnach. Martin und Karl Blessing. Sie sind zu Wohlthätern ihrer Landsleute geworden. Besonders schwungvoll wird die Orchestrion - Anfertigung betrieben in Kirnach. Furtwangen. Fohrenbach. Schönwald, Villingen und Freiburg. Wir kommen bald nach der Station Peterzell und ganz nahe derselben' liegt das Herrenhuter Dörfchen Königsfeld im Kranze seiner wundervollenWälder. Wer sich ganz absondern will vom Getriebe des Touriftenschwarms. der wird nicht leicht ein schöneres Plätzchen finden, wo er bei einfacher, aber auch billiger Verpflegung so ganz dem Naturgenuß sich hingeben kann. Die B r i gach. welche auf der Sommerau entspringt, begleitet uns jetzt als murmelndes Waldbächlein. Sie ist eigentlich anzusehen als eine Mutter der Donau, wenn man auch in Donaueschingen. wohin wir bald gelangen, die I Quelle der Donau dort finden will und
den Ort mit einer hübschen Umfried gung aus Stein eingefaßt hat. Wir merken gar bald, daß wir da; Gebirge verlassen werden. Das Tha wird weit, der Wald zeigt zahlreich Laubbäume auf, welche vor den Tan nen bald ganz und gar die Uebermach erhalten. Und da ist ja auch schon das freundliche V i l l i n g e n. Wer zasten will, hier ist er gut aufgehoben k dieser kleinen Stadt, von guten traulichen Menschen bewohnt. Villingen is eine schöne alte Stadt mit reicher Geschichte, welch; leider belastet ist mi' vielen Jahren der Drangsale unt Kümmernisse. Seit 1806 gehört di, Stadt zu Baden und seitdem blüht si fröhlich auf und wächst über die alter
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Engen mit tzohenhölvcn. Mauern hinaus. Von hier aus tönnen wir auch mit der Eijenbahn in'! Schwabenland gen Rottweil zu fahren, aber wir bleiben unserer Schwarzwald, bahn noch treu und weiter geht'S r.cid Donaueschingen, nachdem wir da fruchtbare, körnerreiche Land der Baai durchfahren haben. Donaueschingen macht sich fast wii eine Hofstadt, so vornehm muthet e uns an. Es ist auch eine Hofstadt geWesen, nämlich die Residenz des in die ser Gegend noch immer reich begüterter Fürsten zu Fürstenbcrg. Es lohnt sich sehr, das Schloß und den herrlicher Park zu besichtigen. Dicht beim Schlosse finden wir auch die schon er wähnte Donauquelle. Alte Villinger Trachten. Wir fahren nun eine gute Strecke durch das fruchtbare Fürstenverger Land, voroei am verlassenen Stammsitze der Fürstenverger. an Pfohren, an Neudingen mit seiner stolzen Gruftkapelle, an Gutmadingen und Geisingen und an dem hochragenden Wartenberg. an Hintschingen und endlich an I m m e-n d i n g e n. wo wir die junge Donau, welche uns bisher begleitete, verlassen sollen. Auch Jmmendingen ist ein rasch aufstrebender Ort, zumal auch von hier aus ein Schienenstrang nach Württemberg führt. mcvAÄ Jr. f. &Zi v : . A " M 4 35"' ' . vv1 'vv& 2' V ' L V" ii Wi, ', JTSf W7Ä J r E chnceichuhsport im 5chlv?rzwalv. G.eich hinter Jmmendingen durch quert unsere Bahn einen neuen Gebirgszug. den Jura, und wieder muß der Zug seinen Weg vielfach unter der Erde nehmen. Das Gebirge ist ein ganz anderes, wie der Schwarzwald, an vielen Stellen scheint es wie aufgemauert, oder wie aus losen Platten aufgeschichtet. Hier grüßen uns wun dervolle Buchenwälder. Ueber Gattingen geht's und vorbei an Thalmuhle, bis wir endlich nach Q n g t n, dem er sten Ort des Hegau. gelangen. Ta haben Wir ja gleich einen der Hauptberge des schönen Gaus, den Hohenhöwen, dickt bei der freundlichen und gwerdcreichen Stadt Engen, vor uns. Ter Hegau enthält dieser schrosf aus der Ebene hervorspringenden Felskegel eine ImmcndiriflkN. ganze Anzahl und nur die berühmtesten wollen wir nennen, den Hohenstoffel mit dem Mägdeberg, den Hohenkrähen und vor allem den in Scheffels Ekkchard besungenen Hohentwiel. Ein ander Mal von Euren Thaten, Ihr Felskegel des Hegau, das Ziel der beutigen Wanderung ist gleich erreicht: Singen, von wo aus der Anschluß an das Schweizerische Bahnnetz erfolgt, liegt vor uns. Dann noch eine kurze Strecke und wir sind in Konstanz am herrlichen Bodensee. . 58 c t einem berühmten W a s s e r f a l l. Führer (zu e nu gen Damen, die sich lebhaft unterhalten): Wenn die Damen jetzt die Güte haben möchten, inert Moment zu schweigen, so würden Sie das gewaltige Rauschen deö Wasserfalles hören !"
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so rei&t tl nicht aul und wrsk ei nicht voll Dir. soUO nxnbc Dich ax ftPENItSl wo man Stt ffit tvtn uge bat ttMWqt la mm fertigt. ünftNch ugen werden Ichnurzlo eingesetzt. Vrillen werden nach den besten Methoden den ngn patzt. Joshua . Florea. George Seidenuicke'' Adolph Seidenstüter. Florea & Seidensticker, Advokaten und Notare, lVt m Umm Ttr. Telephon 1772. Gelder auf hypothekarische Sicher heit zu verleih:. Tdeoäore k. Lmitder. geschickter und zuverlässiger Dachdecker. Pech- und Kies-Tacher, Asphalt, und Gilsonit-Töcher. EngroS-Hündler in allen Arten von Tachmaterialien. Telepdo 80t. 301 West Maryland St. Südwestlich Eck von MlssisfiPP- und MoryU'nd St, Dr J. A. Sulcliffe, Wund-Arzt, Geschlechts-, Urin- und Rectum Kranlhelten. Office: 155 Ost Market Stt. Tel. 941 Offitt.Stundkn: 9 bi 1 Uhr Vorm, ; 2 bii Ut 9t C. C. Everts, Deutscher Zahnarzt, 8t Nord Pennsylvania Str. 06 ai wird auf Wunsch angewandt. Zu vermiethett : Zimmer im Majestic Gebagude SU rcduzirtcn Preisen. TaS feinste Office-GebSude m der Ztabi. Vollständig feuersicher. Schnee Zayrstüht und alle modernen Bequemlichkeiten. Nachzufragen bei GREG0RY & APPEL, Agenten für die Indianapolis &i Ho. Alles reckt blitzblank in Küche und Haus zu V.dw, erfüllt jede gute Hausfrau mit gerechtem Stolz. Das beste Mittel, alle Me. tallwaaren in kürzester Zeit und iu, die längste Dauer blitzblank und g'an zend wie einen Spiegel zu machen, ist die ll. 8. METAL P0LISH PASTE, die von ttX altbekannten und bewährte Firma GEORGE W. HOFFMAN, 549 Ost Washington St., Indianapolis, Ind.. hergestellt wird. ffür Gastwirthe ist das altbewährte Putz Mittel von derselben Firma hergestellt, zum Putze der Bar'FixtureS etc. einfach unentbehrlich und wer es einmal gebraucht hat. wird es stets wieder holen. Bar Zkeoper's riend". das Unentbehrliche, ist überall in Apotheke jtl haben. CH, LOUIS BURCKHARD1 I rUlougrlity X31ocU, NO. 224 Nord Sprechstunden: Meridian Stra V 10 Ubr Vorm. 2-4 Udr Nachm. Sonnlag: -1Ö Uhr Vorm. Cct Xtltpben 1893, neu und alt Wohnung: 615 Eavitol Avknue, North. W XUn XSS. DR. JOS. E. MORROW, Geschlechts- und Harnkrankheite. 2 West Ohio Str. Dr. I. B. Kir&patrick r-jttbtt- tit - ; Frauenkrankheit, und rankhei ten des ectums. Hä?Vi,n ohnt TOffiet und C antet i tun aelien. Diüce: Harnt Bailding, 31 Ott Ohio Str.
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