Indiana Tribüne, Volume 24, Number 269, Indianapolis, Marion County, 16 June 1901 — Page 12
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Jndiana Tribüne, Sonntag, den 16. Juni lOOl.
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Over-Work Weakens yout Kidneys. ' Unocal thy Kidneys Make Irnpurc Blood.
AI) the biood in your body passes through vour kidneys once every three rninutes. i ne Kianeys are your blood purifiers, they f il ter out the waste or irnpurities in the blood. If they are sick or out of order, they fail to do their work. Pains, achesandrheurnatisrn corne from excess of uric acid in the blood, due to ncelected kidney trouble. Kidney trouble causes quick or unsteady beart beats, and makes one feel as though they had heart trouble, because the heart is over-working in pumping thick, kidneypoiscned blood through veins and arteries. 1t used to be considered that only urinary troubles were to be traced to the kidneys, but now modern science proves that nearly all constitutional diseases have their beginning in kidney trouble. lf you are sick you can make no mistake by first doctoring your kidneys. The mild and the extraArdinary effect of Dr. Kilmer's S wamp-Root, the great kidney remedy is soon realized. It Stands the highest for its wonderf ul eures of the most distressing cases and is sold on its ments by all druggists in fiftycent and one-doliar siz-1 es. You may have a sample botti. by mail Home of S wamp-Root. free, also pamphlet telling you how to find out if you have kidney or bladder trouble. Mention this paper when writing Dr. Kilmer & Co., Binghamton, N. Y. Union Station Hotel No. 6 West Louniana Straße, gegenüber dem Cftenbe dr? Union Station. SAM. H 0 R I N E, Eigthm. Die feinste Bar in der Stobt Alles neu und erster Klaffe. mr Telephon 8771. Arcade Kneipe. Feine unportirte und einheimische tr 9 1 lerne. Gute Cigarren. Das beste Bier in der Stadt stets frisch an Zapf JOHN WEBER, Eigenthümer. 5 Jefferson Haus, 115 HO Cft vnth Ttratzc, ist eine Herberge nach deutscher Art. Der Durstige findet einen kühlen Trunk, der ungrige einen retch besetzten Tisch, der tüdeetn 'lltes, reincs Bctt und jeder Gast eine zuvorkommende Behandlung. Rost und 2?a'i beim Tag oder bei der Woche. Jedermann ist freundlich eingeladen tteo. Peter Hammerle. Wrn. Stoeffler i aloon. 2 Nord Noble Stt. Ottmar Keller, 217 Oft Washington Str. x : Feine : Weine, Ciquöre und Cigarren Gxtra-Lunch servirt aus Ordn zu jeder Zeit. Hauptquartier der Bäcker, Badens Metzger und anderer Peretne. Telephon 3327. PETER. BAN Y, 124 Süd Telawarc Str. Deutsche Wirthschaft und Billiard-Zinnner. Feine Weine, Liquöre und Cigarren. Warmer Lunch von 9 biS 1. Joseph U Jeliauh, Wein, Bier, Billiard und Pool Halle Importme Weine eine Spezialität. 158 Oft Washington Str. Wieue Telephon 0H5. . . Indianapolis. acob Roller, 301 Washington Str. Restaurant und Sample Room. Guter öunch und vorzügliche Gettönke C ffen Tag und Nacht.
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Senator Tillman.
Dies sind die beiden Kampfhähne, derem politischen Duell die Bürger des Palmetto - Staates, SüdCarolina, seit geraumer Zeit mit angesehen haben. Gouverneur McSweeney weigert sich, die Resignation der beiden Senatoren zu acceptiren und Tillman hat -den Kamps durch Zurücknahme seiner Resignation jetzt aufgegeben. t
Die amerikanische Botschaft in Bertin. Es geht nichts über republikanische Einfachheit!" Fürstendiener mögen Prunk treiben. in Palästen wohnen, goldstarrende Gewänder tragen und sich mit einem Lakaientroß umgeben, aber der freie Sohn eines freien Volkes hat solchen Firlefanz nicht nöthig ihn umstrahlt die Aureole der Freiheit, die herrlicher funkelt, als alle Diademe der Könige und Kaiser. Kellner, noch ein Fläschchen, aber frappee!" Natürlich war es ein Deutsch-Ame-rikaner. welcher diese volltönenden , Worte sprach, und zwar gelegentlich eines nichts weniger als republikanischen Frühstücks in einem der luxuriösesten Berliner Restaurants, bei Dressel. Und beifallklatschend sah er sich in dem kleinen Kreise es waren lauter New Aorker, ioelche sich dort zu fröhlichem Thun zusammengefunden hatten, um. Sie wollen wohl auf den tuwo gehen?" fragte ich etwas erstaunt. Nein", versetzte der Redner, aber ich war bei unserem Bolschafler, und der Kontrast zwischen den Palästen der anderen Botschafter oder Gesandten und der Behausung des Vertreters der Vereinigten Staaten hat mich wahrhaft gepackt!" ..Ja, mich auch", sagte ich trocken. aber nicht gerade angenehm. Oder haben Sie etwa dort den Eindruck empfangen, daß 3ie unter das Dach der mächtigsten Republik, des größten und reichsten Landes der Welt, getreten sind?" Hm", räusperte sich der Andere und meinte dann etwas kleinlaut: Das allerdinls nickt, aber wir Republikner " Müssen außerhalb unserer Republik gerade so anständig auftreten, wie andere Leute", fiel ich ein. und wir haben es auch dazu. Onkel Sam spielt jetzt eine viel zu große Rolle in der Welt, als daß er nicht den Ansprüchen der Welt Rechnung zu tragen hätte". Thatsächlich hat schon mancher gute Amerikaner, welcher die prachtige deutsche Kaiserstadt besuchte, mißvergnügt den Kopf geschüttelt, wenn er den von dem Patriotismus und derHöflichI keit gebotenen Pflichtbesuch in der amerikanischen Botschaft in Berlin abgestattet hatte: der Kontrast mit den Be- , hausungen der anderen Botschafter ist denn doch etwas größer, als wünschenswerth erscheint. Und mir selber ist es auch nicht anders gegangen. Daß die amerikanische Botschaft ihr i Heim in der stolzesten Straße, wo all Großmächte wohnen, aufgeschlagen ; hatte, wußte ich. die Hausnummer war mir jedoch unbekannt. Und so erkundigte ich mich denn bei dem ersten Schutzmann, der mir ..Unter den Lin- : den" begegnete, nach der Adresse. Immer arade aus. bis beinahe zum Brandenburger Thor", lautete die Antwort. Die Paläste, welche Sie dort sehen, sind die Gesandtschaften und da herum liegt auch die amerikanische. Also vorwärts bis zum Pariser Platze, den das Brandenburger Thor mit einer Quadriga abschließt. Da ' liegen auch schon die Palais der Rufsen. der Brit-n, der Franzosen, die sich ein ganz besonders prachtvolles Haus gebaut haben, und der Spanier, deren Botschaftsgebäude zierlich wie ein Schmuckkästchen aussieht, vor mir, aber von dem amerikanischen sehe ich nichts. Und nachdem ich eine Weile vergeblich Umschau gehalten habe, trete ich in einen Laden und sehe im Adreßbuch nach: Unter den Linden 68". Rasch ist die Nummer erreicht, dann aber sehe ich mir das Gebäude doch wieder zweifelnd an. Denn ein Palais wie die anderen Botschafter-Ho-tels ist es nicht, sondern ein Gescbäftshaus, in dessen Erdgeschoß sich eine große Buchhandlung befindet. Aber es stimmt doch: über der Seitenthür hängt ja ein kleines Schild mit der Aufschrift Embassy of the United j States". Etwas enttäuscht stieg ich die keineswegs prunkvolle Holztreppe hinauf und . trat in die Office des Sekretärs, um meinen Namen pflichtgemäß in das Register einzutragen. Dann ließ ich mei- , ne Karte unserem Botschafter. Andrew White bringen und wurde sofort vor-
Gouverneur McSweeney.
gelassen. Ist Mr. White doch ein Ver:re:er. wie ihn sich kern Land besser wünschen könnte: klug, taktvoll und der liebenswürdigfte Mensch, der trotz seiner sehr umfassenden Thätigkeit stets Zeit für ein freundliches Wort und einen Good American Handshake" für jeden dort vorsprechenden Amerikaner und deren Zahl ist nicht klein findet. Als ich ihm mein Erstaunen über die mehr als bescheidenen Räume, in welchen die amerikanische Botschaft untergebracht war, ausdrückte, zuckte er die Achseln. Und dann erfuhr ich theils von ihm, theils von dem zweiten Bot-schafts-Sekretär, Samuel Morrill Mr. Jackson, der erste Sekretär, war verreist die ganze Leidensgeschichte. Unter allen Ländern, welche ihre Borschaften, Gesandten und bevollmächtigten Minister in Berlin haben, die deutschen Bundesstaaten, wie Sachsen. Bayern und so weiter nicht ausgenommen. sind die Vereinigten Staaten das einzige, welches kein eigenes Haus besitzt, sondern zur Miethe wohnen muß. Und welche Unannehmlichkeiten das im Gefolge bat. ist von unseren Vertretern schon häufig bitter genug empfunden worden. So befand sich die amerikanische Gesandtschaft vor eiwa sechs Jahren noch in der Mohrensrraße. Da kaufte die Ritterschastsbaut das Gebäude, schickte den Vertretern der großen Republik die Kündigung und diese mußte ziehen. 3ie siedelten nach der Kronenstraße No. 16 über, wo es nichts weniger als schön war. da sie nichts Anderes finden konnten, und hielten es vier Jahre dort aus. Dann wurden die Räume Unter den Linden frei und sie nahmen dieselben, da es immerhin als Verbesierung zu betrachten war. Aber erbärmlich genug sind sie dennoch. Das Empfangs-Zimmer irgend einer New Jorker Office zweiten Ranges sieht wesentlich eleganter aus, als dasjenige der Botschaft der Ver. Staaten in Berlin. Abgesehen von dem Mangel an Eleganz, leidet unsere Botschaft aber auch unter anderen Mängeln, die sich unter Umständen sehr unangenehm geltend machen können. So sind z. B. die fünfzehn Jahre zurückgreifenden Archive, welche doch sicherlich viele wichtige Dokumente umfassen, einfach in Bücherschränen untergebracht. Hölzerne Bücherschränke im ersten Stockwerke, statt feuersichere Gewölbe im Keller, wenn ein Feuer ausbräche, so wäre auch nicht ein Stück zu retten. Daß unser Botschafter, wie all' die anderen Botschafter, in demBotschaftsGebäude wohnt, ist natürlich ausgeschlössen. Andrew White harte sich also ein elegantes Heim in 'der Linne Str. gemiethet, nicht allzu weit von der Botschaft entfernt. Aber jetzt ist ihm gekündigt worden; zum ersten Juli muß der Botschafter der größten und mächtigsten Republik der Welt ziehen, weil die badischeRegierung das Haus gekauft hat. da sie es für unpassend hält, daß ihr Vertreter am Kaiserhofe nach dem Belieben irqend eines Hausherrn vor die Thüre gesetzt werden kann. Ein Botschafter braucht nothwendiger Weise auch einen Galawagen. Bei den Empfängen am kaiserlichen Hofe und anderen ftierlichen Gelegenheiten kann er nun einmal nickt gut in einer Droschke zweiter Klasse vorsahren oder zu Fuß antreten. Und sämmtliche Botschafter verfügen denn auch über die nöthigen Staats - Karossen und Pferde, sämmtliche, mit Ausnahme der Botschaft der Ver. Staaten. Diese muß einen Mieths - Galawagen benutzen. Das russische Botschafts - Gebäude liegt dcm amerikanischen gegenüber. Es erscheint keineswegs als der schönste der Gesandtschafts - Paläste, aber doch erwähnenswerth. denn es ist. wie Herr White sagte. ..such a contrast". Auf meine Frage, ob denn kein passendes Gebäude für die amerikanische Botschaft käuflich zu haben sei, erfuhr ich, daß es daran niemals gemangelt habe, wohl aber an den hierfür nothwendigen Bewilligungen seitens der Regierung der Ver. Staaten. Nun, vielleicht wird das auch einmal anders. Aber es wäre wahrhaftig hohe Zeit, denn die gegenwärtigen VerHältnisse sind eines Landes von der Machtstellung de? Ver. Staaten wahrlich nicht würdig.
Senator McLaurin.
Der gestohlene Nachtwächter. Es hatte eben elf Uhr geschlagen, als ein Schlitten mit einer sidelen Jagdgesellschaft auf den Marktplatz des Städtchens einbog. Obwohl Filucius Raunzer, der ehrsame NachtWächter, die Herren alle wohl kannte, glaubte er doch im Dienste hierauf keine Rücksicht nehmen zu dürfen und ihnen ihr lustiges Jauchzen und Singen untersagen zu müssen. Ein ulkiger Disput entspann sich und der Schluß war, daß der gute Filucius zum Theil wider, mehr noch aber mit Willen aufgepackt und zum grünen Nashorn" hineingeschleppt wurde, wo ein feuchtfröhliches Gelage stattfand erst mit Bier, dann mit famosem Punsch. Gut zwei Uhr war's geworden als die Herren wieder aufbrachen, um in das sechs Kilometer ferne Nachbarstädtchen heimzufahren. Aber wen brachten sie denn da geheimrnßvoll unter unterdrücktem Lachen aus dem Hausflur in den Schlitten? Raunzer war's, der gestrenge Wächter der Nacht. der über kräftigem Altoholgenuß eingeschlafen war und nun nicht wußte, was mit ihm vorging. Ein Stündchen späte: lehnten ihn sie fidelen Jagdgenossen in ihrem Heimathstädtcken sorglich in eine Ecke des Ratbhaufes und machten sich dann lautlos davon. Beim Vieruhrschlag erwachte Filucius in dem kalten Luftzug, setzte sofort pflictgetreu sein Horn an den Mund und ließ seinen Spruch erschallen. 8ta was war das? Aeffte ihn ein puk oder war das ein unerhört frecher Schelmenstreich? Ihm kaum fünfzig Schritie gegenüber that ein Anderer in Nachtwächterausrüstung das Gleiche, der jetzt wüthend auf ihn losfuhr. Ein heftiger Streit, schließlich ein mörderisches Gebalge begann. Zwei pelzvermummte Gestalten wälzten sich in grimmiger Umschlingung im Schnee und erst die einschreitende Polizet konnte dem Zweikampfe der Rivalen ein Ende machen. Filucius war ganz wirr im Kopf. Fremde Gesichter fremde Häuser Polizeiarrest Anmaßung eines ihm nicht zustehenden Amtes all' das ging krumm und kraus durch seine Sinne. Erst am andern Morgen, als die fidelen Jagdbrüder ihn unter Aufklärung der Sache befreiten und mit einem respektablen Schmerzensgeld heimschickten, war es ihm klar geworden, daß man ihn den obersten Beamten der Nacht aus seinem Städtchen g e st o h l e n hatte! Merkwürdiger Weise stand er trotzdem noch auf dem alten Flecke als er im hellen Wintersonnenschein zurückkam. Zwei Gehälter bewilligt. Das Bundesobergericht in Washington hat entschieden, daß John Glavey in New Orleans zu zwei Regierungs-Ge-hältern für die Dauer von drei Jahren berechtigt fei. Glavey war 1891 Lokal - Inspektor der Dampfschiffe mit 52200 Gehalt und als dann der Posten eines Inspektors ausländischer Sckiffe geschaffen wurde, wofür ein -alär von 2000 per Jahr ausgesetzt war. wurde der Mann damit betraut. Er erhielt as solcher während der Dauer von dreiJahren kein Gehalt und klagte schließlich die $6(XX) ein. die ihm nun zugesprochen worden sind. Eine Prohibitions - Blüthe. Aus Portlaiid. Me.. wird mitgetheilt: Einige Bürger von Westbrook bildeten einen Club, um sich Spiritussen zu verschaffen, wenn es sie dürstete. Sie bestellten einen Manager", Namens Pratt, der aber prompt von der Grand Jury unter Anklage gestellt wurde. Er wurde prozessirt und schuldig befunden, obwohl bewiesen wurde, daß er keinen Profit beim Spiritussen - Verkauf hatte und eigentlich nur der Diener des Clubs war. Man will den Fall, bis zum höchsten Gerichtshof bringen. Carl Schurz hat sich für den Sommeraufenthalt wieder nach seinem Landsitze in Bolton Landing an St. George's Lake zurückgezogen. Er verfolgt aber die Bestrebungen der Bürger. welche New Aor! vom TammanyJoch befreien wollen, mit dem lebhaftesten Interesse und hat versprochen, daß er, wenrk4der eigentliche Kampf gegen Croke knd seine Spießgesellen beginne, auf Im Posten zu finde sein werden
Hong Kong's Aufschwung. Die gegenwärtige Lage im Reich der Zopsträger ruft die Thatsache in Erinnerung, daß Hong Kong die erste Eoncession bildete, welche von der Regierung in Peking an Ausländer vergeoen wurde. Es waren die Engländer, welche den ersten Brocken erhielten, und zwar im. Jahr 1842 nach der Beendigung des Opium - Krieges. Wo sich jetzt eine bedeutende Stadt erhebt, war damals ast nichts zu sehen, als ödes Gestein und hin und wieder stand auf dem den Engländern abgetretenen Landstreisen, der 14 Meilen lang und 3 Meilen breit ist. eine elende FischerHütte. Gegenwärtig ist Hong Kona eins der Haupthandelscentren der Welt. Die Stadt, deren jährlicher Handel einen Werth von 250.000.000 besitzt, hat Dampfervertehr mit Euro- . pa. den Vereinigten Staaten und allen Theilen des Orients. Mehr als 19.000 Schiffe mit einem Eargo von 8.000.000 Tonnen laufen alljährlich in den Hafen von Hong Kong ein. Benützt man an den Docks oonHong Kong ein Fährboot, so kann man auf demselben in einigen Minuien nach der englischen Ansiedelung auf der Kowloon Halbinsel fahren. Daselbst wird sich im Lauf der Zeit eine bedeutende Stadt erheben und wird derTerminus der großen Stamm - Eisenbahn sein, welche von Peking durch MittelChina nach Eanton und von dort nach Kowloon führen wird. Diese Linie wird vorausichtlich einen außerordentlich großen Passagier- und Frachtverkehr aufweisen. Die Engländer eigneten schon im Jahre 1860 zu Kowloon einen Landungsplatz, aber derselbe wurde durch die neue Concession, von welcher sie im April 1900 formell Besitz nahmen, beträchtlich vermehrt. Es hat sich bereits eine Colonie gebildet. Es sind gute Werften und Waarenspeicher gebaut und auch fürWasser- ' werk ist gesorgt. Die Stadt hat eine gute Polizeiforce, es werden gediegene ' Straßen angelegt und sind Anstalten getroffen, um in der nächsten Zukunft bedeutende Verbesserungen im öffentlichen Interesse durchzuführen. Das Gebiet umfaßt etwas weniger. als 400 Quadratmeilen und es ist hauptsächlich von Fischern und Ackerdauern bewohnt. Der Werth der Concession hängt von der Entwickelung der Zukunft ab. Was man jetzt EnglischChina nennt, kann im Lauf der Zeit ebenso werthvoll werden, wie die kleine felsige Insel, auf welcher die Stadt Hongkong erbaut ist. Auch die britische Concession in Wer Hai Wei im Norden China's ist noch neu. Sie schließt einen vorzüglichen Hafen in sich ein. der etwa 18 Meilen ini Umfana hat. Der Hafen ist durch die Insel Liuktungtao gegen die Tee geschützt und das angrenzende Land ist berqig. Die Stadt Wei Hai Wei hat 4,000 chinesische Einwohner.
Tr. Kirt Stanley Die New Aorker Polizei ist eifrig bemüht, ein Netz von swrken Umstandsbeweisen um Dr. Kirk Stanley zu weben, welcher im Verdachte steht, den Vater Phillips ermordet zu haben. Obiges ist das neueste Bild des angebliehen Mörders. Kreuzer für d i e Türkei. Unter obiger Spitzmarke schreibt die Philadelphia Gazette", wie folgt: Durch William Cramp & Sons ist bekannt gegeben worden, daß die erste Abschlagszahlung für den neuen Kreuzer für die türkische Regierung gemacht worden ist. Diese Zahlung hebt jeden Zweifel auf, daß der Kreuzer niemals gebaut werden würde; die Arbeit wird im Gegentheil sofort inAngriff genommen. Obwohl klein, wird der Kreuzer mit den neuesten Verbesserungen der Schiffsbaukunst versehen werden. Er erhält 3250 Tonnen Wasserverdrängung und eine Geschwindigkeit von 22 Knoten. Seine Länge wird an der Wasserlinie 230 Fuß und sein Tiefgang 16 Fuß betragen. Er wird dreifache Expansionsmaschinen. sowieWasserröhrenkcssel des Niclausse Systems, die 12.000 Pferdekräfte entwickeln können. erhalten. Die Panzerung wird sich vom Vorder- bis zum Hinterstern erstrecken und die Maschinerie beschützen." Was d e m auf der Rückreise bei griffenen Feldmarschall Waldersee auf ! seinem wichtigen Posten am meisten zu l Statten kam, war sein feiner diploma- ! tischer Takt. Zunge und Feder haben ihm bei der schwierigen MisIsion, welcher er vollkommen gei recht geworden, bessere und ersprießkichere Dienste geleistet, als das ! Schwert, wiewohl auch vom letzteren gesagt werden muß, daß es in den Kämpfen mit den fanatischen Boxern und bei der Einnahme von Peking seine Schuldigkeit gethan hat. i
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