Indiana Tribüne, Volume 24, Number 268, Indianapolis, Marion County, 15 June 1901 — Page 6
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Vom Auslande.
i e i oem Einzüge o e r Königin WÜhlniinJ und des Prinzen Heinrich in Schwerin ereignete sich folgender Unfall: Als die Eskorte der Dragoner vor der Schloßbrücke an- ! langte, setzte die Musikkapelle eines I Vereins plötzlich mit rtuschenden Klangen ctn. Hierdurch scheute das Pferd eines Dragoners, der die Gewalt über das Pferd verlor. Dieses machte Kehrt und stürmte zurück an dem kgl. Wagen vorbei. Ein Berichterstatter aus Holland, Namens von Groningen, der mit dem Zuge vorwärts ging, wurde dabei von dem Pferde überrann. Er erlitt einen doppelten Bruch des linken Schienbeines und andere Verletzungen. Er liegt augenblicklich im Krankenhanse. Ein anderer holländischer Journalist Namens Koch erlitt durch die Lanze des Dragoners eine leichtere Nerletiuna. Zehn große a l t m ä r k ische Hochzeiten sind innerhalb der letzten 14 Tage im Kreise Saizwedel gefeiert worden. Bei diesen LandboÄzeiten wurde gewaltiger Pomp entfaltet. Auf einer Hochzeit in Groningen waren über 500 Hochzeitsgäste zugegen, außerdem strömten aus allen umliegenden Ortschaften die Dorfbewohner sckarenweise herbei, da bei einer Hochzeit für Jedermann, der erscheint, noch etwas abfällt. Anwesend waren bei Hochzeiten in Valfitz 350 Personen, in Hohentramm 250 Personen, in Püggen 275 Personen, in Siedenlangenbeck über 300 Personen, in Niendorf 150 Personen, in Mehrin geg?n 450 Personen, in Molitz 350 Personen. in Wallstave 150 Personen; an einer in Audorf gefeierten großen LandHochzeit haben mindestens 300 Hochzeitsgäste theilgenommen. Das sind auf diese 10 Hochzeiten rund 3000 Gäste; diese Zahl ist aber eher zu Nie drig als zu hoch gegriffen. Man kann für diese Hochzeiten folgende Schlachtungen annehmen: 20 Kühe. 45 Schweine. 60 Hammel. 800 bis 1000 Hühner. 25 Kälber; der Kuchenconsum und der Kaffeeverbrauch ist überhau nicht festzustellen, ebenso kann der Bier-. Branntwein- und Weinconsum auch nicht annähernd bestimmt werden, höchstens könnte man den Weinverbrauch auf 20.000 Flaschen tariren. Große Landhochzeiten in der Altmark dauern zwei oder drei Tage Der V?rbrauch an Vieh für obige Hochzeiten würde einen ganz respectablen Viesib:stand einer größeren Ackerwirthschast ausmachen. Ein d a n i s ch es Trinke?" innenasyl bildet den Gegenstand der Erörterung in ter Kopenhagener Presse. Es soll auf dem Lande in schöner und gesunder Gegend errichtet werden und der hauptstädtische Frauenoerein Eoncordia" fordert zu Geldsammlungen für diesen Zweck auf. Die Trunksucht bei den Frauen der breiteren Volksschichten ist in Dänemark ein altes Uebel. Neuerdings soll die Neigung auch die gebildeten Frauenklassen ergriffen haben, wobei außer Cognac namentlich Kölnisches Wasser bevorzugt wird. Besonders häufig sollen die Radfahrerinnen zu diesem Anregungsmittel greifen und nicht ganz selten sieht man in Kopenhagen, wie eine wohlgekleidete junge Dame gänzlich berauscht mit ihrem Rad von einem Polizisten auf die Wache geführt wird. Das statistische Amt in Rom hat jetzt die Gesammterg?bnisse der letzten Volkszählung in Jtalien. nach Landschaften geordnet. Danach ist die Bevölkerung des ganzen Königreichs seit der vorausgehenden Zählung (1881) um 3.990.126 Seel?n gewachsen und beläuft sich gegenwärtig auf 32z Millionen. Unter den sechzehn Landschaften (Regioni), die übrigens verschiedenen Flächeninhalt haden. steht mit der höchsten Bevölkerungszahl von 4$ Millionen die Lombardei obenan, dann folgt Sicilien mit 34. Millionen, Piemont mit 3z, weiter Campanien. Venetien. Toscana, Emilia mit mehr als 2 Millionen; zwischen 2 und 1 Million stehen Apulien. Calabrien. Abruzzen, Latium. Ligurien, Marken, unter einer Million Sardinien, Umbrien und Basilicata. Die stärkste Vermehrung seit 1881 weist Latium mit 17.5 Procent auf, danach Apulien und Ligurien mit 11. Sicilien mit 10 Procent. Am geringsten war der Zuwachs in Calabrien (4,9). Camparnen (4,4), Piemont (4,4) und Basilicata (3.4). Eine Reise auf dem Fahrrad durch Inner - Afrika hat soeben der Engländer Bailey vollendet. Er fuhr zu Schiff nach Mombassa, durchquerte dann auf seinem Rad einen Theil von Britisch - Ostafrika und erreichte den oberen Nil. Von Mombassa begab sich Bailey nach der Ugandabahndie er bis zu ihrem Endpunkt benutzte. Dann reiste er theils zu Fuß, theils zu Rad bis Fort Floren am Victoria - See i.n Bezirk Kavirondo. Im Ganzen blieb er einen Monat in Uganda und brach Ende Januar wie der auf. In sieben Wochen legte er dann die Strecke über Gondokoro nach Khartum zurück. Bailey ist von dem Verlauf seiner Reise ganz begeistert, im Besonderen auch von der völligen Sicherheit, in der er sich überall befunden hat. Er spricht von den irnge'c. ren Reichthümern des Landes und m deyen wunderbarer tntwtcrelung ,t der Niederlage der Derwische. Er meint ferner, daß auf dem von ihm gewählten kürzesten Wege die Engländer von Ostafrika aus Truvven nach Ae-
quatorialafrika führen tonnten, wenn unerwartete Aufstände eine solche Maßnahme nothwendig machen würden. Aus Noih und Verzweiflung beschloß eine Arbeiterfrau in Coblenz, deren Mann seit Monaten im Hospital verpflegt wird, in den Tod zu gehen. Sie hatte alle Anstrengungen gemacht, ihre vier Kinder durch ihre Arbeit zu unterhalten, so lange der Vater im Hospital sei, aber oft mußte sie die Kinder hungrig zur Scbule sckicken. Als NUN auch der Hauswirtb wegen rückständiger Mietk mit AuZWeisung drohte, gerieth die Frau in solche Aufregung, daß sie ihrem Leben durch Erhängen ein Ende setzten wollte. Schon hatte sie sich die Schlinge um den Hals gelegt, als sie ibren Ertschluß dahin änderte, vor ihrem Tode ihre Kinder umzubringen. Es gelang ihr. sich wieder aus der Schlinge loszuwinden; als sie aber die Kinder umzubringen versuchte, kamen auf deren Geschrei die Nachbarn herbei. Die Frau wurde wegen Mordoersucks verhaftet, aber gleich nach dem ersten Verhör entlassen, weil das Gericht die Ueberzegung gewann, daß sie in Verzweiflung ihrer Sinne nicht mächt'g gewesen sei. Die Frau und ihre Kmder fanden sofort Unterkunft und Pflege in dem städtischen Hospital. In der zuWoolwichgehörigen Gemeinde Old Eharlton hat ein 45 Jahre alter Sergeant Namens Butler anscheinend in einem Anfalle von Irrsinn 5 seiner Kinder. Mädchen im Alter von 12.10, 8, 4 und 2 Jahren mit einem Revolver erschossen und sein ältestes Kind, eine Tochter von 13 Jahren mit einem Schuß in der Herzaegeno lebensgefährlich vermundet. Vutlers Frau war von ihrem Manne zu Einkäufen ausgeschickt worden, kurz ebe derselbe die That beging. Die Nachbarn hörten die Reooloerschüsse und das Schreien der Kinder und bewirkten die Verhaftung Butlers, der ßch ganz ruhig den Polizisten ergab und sich nach Woolwich abführen ließ. Die verwundete älteste Tochter wurde in das Seemanns - Hospital in Greenwich gebracht. Sergeant Zutler war kürzlich mit seiner Familie aus Tooer. wo er stationirt gewesen war, nach Woolwich gekommen und hatte Befehl, sich nach Südafrika zu begeben. Die Nachbarn glauben bemerkt zu haben, daß Butler excentrirt war. Butler sagte bei feiner Verhaftung, er bebauere nur. daß das eine Kind am Leben geblieben fei und weiterem Elende erhalten bleibe. E t n e etwasungewöhnliche Hochzeitsreise unternimmt gegenwärtig der englische Sportsman Ernest Archdeacon. Nach ihrer Hochzeit, die vor einigen Tagen in Versailles stattfand, wohin alle Hochzeitsgäste sich in Automobilwagen begeben hatten, bestiegen Herr Archdeacon und seine junge Gattin ein House-Boat". die Noemi", ein schwimmendes Haus, auf dem sie gegenwärtig durch die Marne und das Canalnetz von Ostfrankreich dem Rhein zustreben; ihr Reiseziel ist Rotterdam. Die Noemi" muß bugsirt werden; sie führt aber einen Automobilwagen und zwei Fahrräder mit sich, und an den Schleusen wollen die jungen Gatten entweder im Moto" oder auf ihren Rädern die Umgegend erforschen, um zwei oder drei Schleusen weiter wieder zur Noemi" zurückzukehren. Ist das nicht die ideale Hochzeitsreife, -yhne Eisenbahnen und ohne Lotels? ., . Vom Jnlandc.
Vor dem College in Palmersville. Tenn.. kam es bei Gelegenheit der Schlußfeier der Anstalt zwischen Floyd Stevenson und seinen Brüdern einerseits und Dave Vaughn und seinen Brüdern andererseits zu einer Schießerei. Es wurden im Ganzen etwa 15 Schüsse gewechselt. Vier Personen waren durch Schüsse verwundet worden. Dave Vaughn wurde in den Rücken getroffen. Außer ihm erhielten Frl. Bright, Frau Joe Smithwick und Frl. Biggers Streifschüsse. ..Ist denn Lieben ein Verbrechen, darf man denn nicht zärtlich sein," dachte der junge Viehzüchter Owen Logan aus Arkoa, Mo., nd machte seiner Angebeteten Jessie Walker. deren Vater bei Marysville ansäßig ist. einen Besuch, trotzdem Papa Walker sich solche verboten hatte. Während der junge Mann vor Walsei's Haus stand und mit dem Mädchen sprach, erschien der Vater plötzlich, legte ein Gewehr auf den Besucher an und streckte denselben mit einem Schusse schwer verwundet nieder. Walker stellte sich den Behörden und befindet sich im Gefängnisse. Zufolge einer Verordnung der hohen Obrigkeit von Yorkville. S. C., darf man in diesem Neste nur noch gerade gehen, sonst wird man arretirt und abgeführt." Yorkville ist nämlich noch nicht mit einem Dispensarimn", wie die Staatskneipen bekanntlich in Süd-Garolina heißen, gesegnet, allein trotzdem scheint der Whiskey in Strömen geflossen zu sein. Dieser Zustand gefiel dem Stadtrath nicht und während man die Wirthe nicht zur Strafe ziehen konnte, schloß man diejenigen um so härter u bestrafen, die in einem Zustande angetroffen werden, daß sie kaum mehr im Stande sind, den Weg nach Hause zu finden. Alle Leute, lne einen verdächtigen Gang zeigen, sind gewarnt worden. .. .
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Bewegung der Stadt Butte. Montana, ! welche jich sei! einigen Ja d ren rn verschiedenen Zwischcnräumen bemerkbar machte, hat sich wieder durch fünf große Erdrisse in mehreren Theilen derStadr tndgechan. Der größte befindet sich ar West Gale::a Straße, wo ein Spalt ! , von zwölf Zoll Breite und beträcht- ! licher Länge und Tiefe sich öffnete, j Drei Erdrlsse fanden auf der Westseite und zwei auf der Sstseite statt. Es handelt sich nicht um ein Einsinken, sondern um ein direktes Sich-Thcilen l der Erde, welckes oie Granitmauern ' den Blicken freigelegt. Die Gas- und Wasser-Gesellschaften haben viel Noth j durch die seltsame Bewegung, welche oft ihre Untergrundleitungen zerstört. Stadtingenieur Rickenbach" sagt, daß das städtische Jngenieurbureau denselben Widerwärtigkeiten begegnet, da die ! Höhen- und Tiefen - Marken sich in ' gewissen Stadttheilen fortgesetzt ver- ! ändern. Westlich der Mainstraße und nördlich vom Broadwav betrug die Differenz in kurzer Zeit einen Fuß. i Wodurch das seltsame Phänomen entsteht, ist unbekannt, aber seine Andauer beginnt bereits die Einwohner in Aufregung zu versetzen. Ein Narr machtviele. sagt ein altes deutsches Sprichwort, dessen Wahrheit sich jüngst wieder einmal in der Stadt Mount Hope. Kans.. bestätigt hat. Vor einiger Zeit wurde bekanntlich von einem gelehrt sein wollenden Crank" vor dem Küssen gewarnt, weil dadurch Krankheitskeime übertragen werden können und nun haben sich inMount Hope 13 Cranks" gegenseitig verpflichtet, ihre Frauen nicht mehr zu küssen. Die neue Gesellschaft nennt sich Mount Hope Married Men's Anti-Kisstng League." Präsident ist B. R. Wilson. Sekretär I. L. Cox. In den Nebengesetzen befindet sich folgender Passus: Wir Endesunterschriebene verpflichten uns gegenseitig, daß wir hinfort weder unsere Frauen. Töchter, noch andere weibliche Personen küssen wollen. Wir glauben, daß Küssen eine schlechte Angewohnheit ist, um die Liebe zu bestegeln, und außerdem halten wir es für unsauber und gesundheitsschädlich. Wir wollen an dieser Constitution festhalten und Alles aufbieten, um unseren Familien - Mitgliedern klar zu machen, daß Küssen für vernünftige Leute nicht existiren darf." Großes Aufsehen hat ein bedeutender Goldfund erregt, den der Leihstallbesitzer Melville E. Wyand ! beim Niederreißen des etwa 150 Jahre alten Hatfield'schen Hauses an der Richmond Ave., zwischen Richmond und Grantville, aus Staten Island machte. Zuerst wurde im Keller eine stark beschmutzte Münze gefunden, welche erst nach großer Mühe als Dollarstück erkannt wurde. Wyand ließ weiter nachgraben und seine Arbeiter fanden neben der Basis des Schornsteins ein kleines Gewölbe mit zwei Kupferkesseln, die mit allermeist alten Fünf- bis Zwanzigdollargoldstücken, englischen Souvereigns älterer Prägung und Goldbarren angefüllt waren. In einem der Kessel lag das Gold in ein Tuch und Sammet eingewickelt, welche Stoffe an der Luft auseinanderfielen. Die Familie Hatfield kam vor reichlich anderthalb Jahrhunderten auö England hierher. Ein Bruder ließ sich auf Staten Jsland nieder und ein anderer ging nach New Jersey. Das Landhaus auf Staten Island wurde noch im Laufe des achtzehnten Jahrhunderts gebaut. Ein James Hatfield starb 1856 und hinterließ es seinem Sohne Jacob, der es seinerseits an einen Sohn John I. vererbte. Dieser verzog von Staten Island nach New York und kaufte eine Concerthalle, die von der Polizei geschlossen wurde. Das alte Grundstück an derRichmond Ave. war schwer mit Hypotheken belastet und wurde schließlich ausgeschlachtet", um in kleinere Baustellen verkauft zu werden. Als Heinrich Heine die Verse schrieb: Amerika du hast es besser, als der Continent. der Alte", da wußte man hier noch nichts von einer Inquisition auf Ellis Island. Ein Lied davon weiß jetzt Arnold Godtegens zu singen, wenn es ihm überhaupt smgerich zu Muthe wäre. Godtegens kam mit dem Dampfer Etruria" von einer Besuchsreise, die er vor zwei Monaten nach der alten Heimath unternommen hatte, zurück und wurde zur Deportation verurtheilt, weil er das Unglück hat, daß ihm sein linker Arm, welcher ihm bei seiner Herausreise fehlte, in der Zwischenzeit nicht wieder gewachsen ist. Godtegens war 20 Jahre in Amerika und hat nur sein erstes Papier. Er war Zimmermann und verlor vor 13 Jahren seinen linken Arm, ernährte sich aber seither schlecht und recht durch Hausiren unter der Landbevölkerung und fiel keinem Menschen zur Last. Vor zwei Monaten entschloß cr sich zu einer Besuchsreise nach seiner Baterstadt Hamburg und kehrte mit ! 100 in der Tasche hierher zurück. ! Auf Ellis Island wurde er angehal- ! ten und dem Board of Special Ini quiry" überwiesen. Er erklärte vor , der Inquisition, daß er seit 20 Jahren ; hier stets sein Auskommen fand und ; es wieder finden würde. Sein Reise- ! ziel sei Syracuse zu Verwandten und I wenn es ihm da nicht gefalle, fo wollte er nach Canada reisen, wo er ebenfalls j Bekannte habe. Seine Erklärung j fand taube Ohren und er wurde zur , Deportation verurtheilt.
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In diesem Lande kommen Leberleiden uns Biliöfttät schr häuffg vor, wir iff,n jrftod tw'e auf icidjtc und Schere Weise Io zu erden.
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